Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Aktuelle Themen aus Politik, Gesellschaft, Weltgeschehen.
Tinius
Beiträge: 1953
Registriert: Samstag 28. Juni 2014, 00:13

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Tinius »

Yeti hat geschrieben:Sehr interessant: Sonntagsfrage Die AfD wird es auf dem jetzigen Stand nicht schaffen, der Koalitionspartner der CDU zu werden - wobei sich auch noch viel ändern kann, z.B. wenn Mutti abtritt oder weich wird. Ansonsten sieht's nach dem "Hessischen Modell" aus: Schwarz-Grün. Die FDP wäre raus. Also kein Trend nach Hamburg. Die AfD profitiert davon.
Veraltete Umfrage.

Benutzeravatar
Yeti
Beiträge: 2843
Registriert: Donnerstag 10. Februar 2005, 14:39
Wohnort: In the middle of the Ländle

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Yeti »

Tinius hat geschrieben:
Yeti hat geschrieben:Sehr interessant: Sonntagsfrage Die AfD wird es auf dem jetzigen Stand nicht schaffen, der Koalitionspartner der CDU zu werden - wobei sich auch noch viel ändern kann, z.B. wenn Mutti abtritt oder weich wird. Ansonsten sieht's nach dem "Hessischen Modell" aus: Schwarz-Grün. Die FDP wäre raus. Also kein Trend nach Hamburg. Die AfD profitiert davon.
Veraltete Umfrage.
Na ja, von "veraltet" würde ich noch nicht sprechen und es bedeutet auch auf keinen Fall das Gegenteil des Offensichtlichen. Vielleicht ist die AfD ja inzwischen in Baden-Württember bei 10 Prozent. Gespeist aus CDU-, SPD- und Grünenwählern. :breitgrins:
#gottmensch statt #gutmensch

Didymus
Beiträge: 508
Registriert: Donnerstag 7. März 2013, 09:20

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Didymus »

Yeti hat geschrieben:Sehr interessant: Sonntagsfrage Die AfD wird es auf dem jetzigen Stand nicht schaffen, der Koalitionspartner der CDU zu werden - wobei sich auch noch viel ändern kann, z.B. wenn Mutti abtritt oder weich wird. Ansonsten sieht's nach dem "Hessischen Modell" aus: Schwarz-Grün. Die FDP wäre raus. Also kein Trend nach Hamburg. Die AfD profitiert davon.
Doch, rein rechnerisch könnte die AfD schon mit der CDU koalieren. Du mußt bedenken, daß die Stimmen der Parteien, die an der 5-Prozent-Hürde scheitern, unter den Tisch fallen. Nach der obersten Umfragen von Infratest dimap kämen CDU und AfD zusammen auf 46 Prozent, Grüne und SPD dagegen nur auf 42 Prozent. Da keine andern Parteien im Landtag vertreten wären, gäbe es also eine komfortable schwarz-blaue Mehrheit. Rechnerisch.

Caviteño
Beiträge: 11100
Registriert: Sonntag 14. März 2010, 02:31
Wohnort: Diözesen Imus und Essen

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Caviteño »

Yeti hat geschrieben:Sehr interessant: Sonntagsfrage Die AfD wird es auf dem jetzigen Stand nicht schaffen, der Koalitionspartner der CDU zu werden - wobei sich auch noch viel ändern kann, z.B. wenn Mutti abtritt oder weich wird. Ansonsten sieht's nach dem "Hessischen Modell" aus: Schwarz-Grün. Die FDP wäre raus. Also kein Trend nach Hamburg. Die AfD profitiert davon.
Im Augenblick würde ich überhaupt mit keiner Wahlumfrage zu den Landtagswahlen im nächsten Jahr bzgl. einer Koalition "rechnen" - weil sich viel zu viel ändern kann/wird.

Auch wenn es Landtagswahlen sind: Europäische Ereignisse beeinflussen inzwischen auch deren Ergebnis. Wenn ich da an die Wahlen in England im Mai und in Spanien, Portugal und Dänemark im Herbst diesen Jahres denke, scheint mir eine Vorhersage zum jetzigen Zeitpunkt ziemlich "gewagt". Davon dürfte auch das Abschneiden der AfD abhängen: Kommt es im Sommer erneut zu einer GR-Krise (ggfs. mit Neuwahlen dort), wird Podemos stärkste Partei in Spanien oder zwingt UKIP die neue Regierung in GB, das EU-Referendum vorzuziehen, könnte das wahrscheinlich zu Rückenwind bei der AfD führen. Bleibt alles "ruhig" und kann man die Auffassung vermitteln, man habe alles unter Kontrolle, wird sich die AfD schon mit 5% Grenze schwer tun.

Benutzeravatar
Yeti
Beiträge: 2843
Registriert: Donnerstag 10. Februar 2005, 14:39
Wohnort: In the middle of the Ländle

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Yeti »

Baden-württembergisches Hauruckverfahren für Bildungsplan 2015 Sieht so aus, als ob man in Stuttgart langsam kalte Füße bekommt. Noch ein Jahr! Wenn die AfD in den Landtag kommt, wird sich für die CDU die Gretchenfrage stellen.
#gottmensch statt #gutmensch

Caviteño
Beiträge: 11100
Registriert: Sonntag 14. März 2010, 02:31
Wohnort: Diözesen Imus und Essen

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Caviteño »

Wahlkampf in Zeiten der Flüchtlingskrise

Für die CDU heißt das Problem Merkel:
Im Jahr 1992 fand in Baden-Württemberg schon einmal eine Landtagswahl unter dem Eindruck stark ansteigender Asylbewerberzahlen statt. „Die Republikaner“, eine weit rechts stehende Partei, kamen damals auf mehr als zehn Prozent. Heute gewinnt die AfD an Zustimmung - und das, ohne überhaupt in Erscheinung zu treten. Das zeigt ein Grundproblem der Volksparteien, an deren Basis immer lauter nach einer Obergrenze der Einwanderung gefragt wird. Gerade in der CDU trennt eine tiefe Kluft die von der Demoskopie inspirierte und auf die vermeintliche Mitte der Gesellschaft zielende Politik der Bundeskanzlerin von den Werthaltungen des durchschnittlichen Stammwählers. Lange Zeit konnte die Partei diese Kluft durch den Erfolg Merkels überdecken.
Je mehr Menschen kommen - desto nervöser werden die Mandatsträger und Gewinner dürfte die AfD sein. Bis zur Wahl sind es nur noch wenige Monate; eine grundlegende Kursänderung ist in Berlin nicht in Sicht.

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19634
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Innere Sicherheit

Beitrag von overkott »

Im März 2016 wird in Baden-Württemberg gewählt. Das ist nicht mehr lang hin. Nur noch wenige Monate. Die Wahl könnte wieder einen Regierungswechsel mit sich bringen. Die CDU hat sich erholt und auch die FDP könnte den Einzug in den Landtag schaffen. Grüne und SPD haben in der Zustimmung gegenüber der letzten Wahl die Plätze getauscht. Die SPD ist auf bayerisches Niveau gerutscht. Der Ministerpräsident hat hohes Ansehen. Doch die Partie ist offen. Zünglein an der Waage sind die AfD-Wähler. Sie könnten eine schwarz-gelbe Regierung verhindern.

Caviteño
Beiträge: 11100
Registriert: Sonntag 14. März 2010, 02:31
Wohnort: Diözesen Imus und Essen

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Caviteño »

Nach den letzten Umfragen reicht es weder für Grün/Rot noch für Schwarz/Gelb. Grund ist die AfD, die auf 6% kommt, die FDP wird mit 5% eingeschätzt.

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... rheit.html

Da der Migrantenansturm noch nicht beendet ist und sich eine Lösung nicht abzeichnet, sind das natürlich nur Momentaufnahmen. Dazu kommt, daß die Meinungsumfragen bei den letzten Wahlen doch immer ziemlich daneben lagen, insbesondere was den Stimmenanteil der AfD betraf. Viele Befragten verschweigen ihre Präferenzen, insbesondere wenn "ihre" Partei im öffentlichen Bild schlecht aussieht bzw. antworten überhaupt nicht.
Das Problem ist als Schweigespirale bekannt. Die Mehrheit will nichts antworten, was dem gängigen Erwartungsbild der Meinungsmacher widerspricht: Sie wollen sich sozial nicht isolieren.
Es ist vermutlich nicht abwegig, den Stimmanteil der AfD höher anzusetzen. Da die CDU eine Koalition mit der AfD ausgeschlossen hat, bleibt nur Schwarz/Rot oder Schwarz/Grün.

Beides keine Traumkonstellation.

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19634
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von overkott »

Wenn die Kanzlerin die Landtagswahl in Baden-Württemberg gewinnen will - schließlich geht es CDU und CSU um die süddeutsche Basis für die Bundespolitik -, dann wird sie in den nächsten Wochen Brücken nach Bayern bauen, um ein Signal der Geschlossenheit auszusenden. Wie wichtig dieses Signal ist, sieht sie in den aktuellen Meinungsumfragen. Der Krach in der Union hatte jüngst zu einem Stimmungsplumps geführt, von dem sie sich nach mühsamer Kompromissbildung langsam wieder erholt. Den CSU-Parteitag hat die Kanzlerin als Chance verstreichen lassen, mit diplomatischem Geschick und parteipolitischem Fingerspitzengefühl dieses Signal auszusenden. Statt dessen hat sie einen Frontalkurs eingeschlagen und beleidigt die Bühne verlassen. Aber die CDU-Vorsitzende ist rational, kann einstecken und persönliche Empfindlichkeiten hinter das gemeinsame Wahlziel zurückstellen. Will sie Baden-Württemberg gewinnen, wird sie in den nächsten Wochen eine nach oben offene Obergrenze benennen.

Mauritius
Beiträge: 327
Registriert: Dienstag 23. Januar 2007, 23:19

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Mauritius »

Das gleiche Bild habe ich auch von der Bundeskanzlerin!
Rechtzeitig vor der Wahl wird sie die geeigneten Worte finden!
Ich bezweifle eine besondere Stärke der AfD im Süden, es wäre schon gut, wenn sie die 5% schafft.
Der Süden ist eine Wohlstandsregion, die Leute die ich aus dieser Gegend kenne, haben alle das Helfersyndrom,
wollen Flüchtlingskinder adoptieren (weil genug Kohle und selber keine Kinder) und halten die AfD für eine
Partei aus dem Osten. Darüberhinaus verbringen sie die meiste Zeit des Jahres im Urlaub und haben keine Probleme
mit einer multikulturellen Nachbarschaft.

Caviteño
Beiträge: 11100
Registriert: Sonntag 14. März 2010, 02:31
Wohnort: Diözesen Imus und Essen

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Caviteño »

overkott hat geschrieben: Will sie Baden-Württemberg gewinnen, wird sie in den nächsten Wochen eine nach oben offene Obergrenze benennen.
Wie soll denn eine "noch oben offene" Obergrenze aussehen? :achselzuck: :hae?: Entweder ist etwas nach oben offen oder es gibt eine Obergrenze.

Aber selbst eine Obergrenze bringt doch nichts - aus mehreren Gründen:

1. Die Bundesregierung weiß nach eigener Auskunft überhaupt nicht, wieviele sog. "Flüchtlinge" sich im Bundesgebiet aufhalten. Was soll da eine Obergrenze, wenn niemand nachvollziehen kann, ob diese bereits erreicht ist?

2. Egal wie hoch die Obergrenze angesetzt wird, die Migrationsindustrie wird sie immer als zu niedrig anprangern und mit entsprechenden tränenreichen Beispielen die Gazetten füllen.

3. Was geschieht, wenn die Obergrenze erreicht ist - also x+1 "Flüchtling" Einlaß begehren?

4. Wie soll die Obergrenze ermittelt werden? Sollen hier nur die Personen gezählt werden, die ein Aufenthaltsrecht erhalten oder alle, die die Grenze überschreiten? Im ersteren Fall greift die Obergrenze ggfs. erst nach Jahren, im zweiten Fall würde erneut viele eingelassen, die nachher wieder ausgeschafft werden müssen. Wie wird der Familiennachzug berücksichtigt?

Das ganze Gefasel von der Obergrenze ist eine reine Nebelkerze und dient der Sedierung der Bevölkerung.
Tatsächlich Verfolgte müssen aufgenommen werden. Ihre Zahl ist allerdings bei strenger Auslegung der Bestimmungen so gering, daß die Aufnahme keine unüberwindlichen Schwierigkeiten bereiten dürfte. Bei dem ganzen Rest geht es nicht um Quantität sondern um Qualität.

Caviteño
Beiträge: 11100
Registriert: Sonntag 14. März 2010, 02:31
Wohnort: Diözesen Imus und Essen

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Caviteño »

Mauritius hat geschrieben:Das gleiche Bild habe ich auch von der Bundeskanzlerin!
Rechtzeitig vor der Wahl wird sie die geeigneten Worte finden!
Ich bezweifle eine besondere Stärke der AfD im Süden, es wäre schon gut, wenn sie die 5% schafft.
Der Süden ist eine Wohlstandsregion, die Leute die ich aus dieser Gegend kenne, haben alle das Helfersyndrom,
wollen Flüchtlingskinder adoptieren (weil genug Kohle und selber keine Kinder) und halten die AfD für eine
Partei aus dem Osten. Darüberhinaus verbringen sie die meiste Zeit des Jahres im Urlaub und haben keine Probleme
mit einer multikulturellen Nachbarschaft.
Warum sollten die Leute die CDU wählen, nachdem Merkel "die geeigneten Worte" gefunden hat und anfängt den Zuzug zu kontrollieren? Sie haben doch nach Deinen Worten das Helfersyndrom und würden dann ehr die Grünen weiter wählen.
Entweder Merkel stoppt den Zuzug und stößt diese Helfer vor den Kopf oder sie macht weiter. Im letzteren Fall dürfte sie aber kaum die Stimmen der Helfer gewinnen, sondern die AfD stärken.

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19634
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von overkott »

Caviteño hat geschrieben:
overkott hat geschrieben: Will sie Baden-Württemberg gewinnen, wird sie in den nächsten Wochen eine nach oben offene Obergrenze benennen.
Wie soll denn eine "noch oben offene" Obergrenze aussehen? :achselzuck: :hae?: Entweder ist etwas nach oben offen oder es gibt eine Obergrenze.

Aber selbst eine Obergrenze bringt doch nichts - aus mehreren Gründen:

1. Die Bundesregierung weiß nach eigener Auskunft überhaupt nicht, wieviele sog. "Flüchtlinge" sich im Bundesgebiet aufhalten. Was soll da eine Obergrenze, wenn niemand nachvollziehen kann, ob diese bereits erreicht ist?

2. Egal wie hoch die Obergrenze angesetzt wird, die Migrationsindustrie wird sie immer als zu niedrig anprangern und mit entsprechenden tränenreichen Beispielen die Gazetten füllen.

3. Was geschieht, wenn die Obergrenze erreicht ist - also x+1 "Flüchtling" Einlaß begehren?

4. Wie soll die Obergrenze ermittelt werden? Sollen hier nur die Personen gezählt werden, die ein Aufenthaltsrecht erhalten oder alle, die die Grenze überschreiten? Im ersteren Fall greift die Obergrenze ggfs. erst nach Jahren, im zweiten Fall würde erneut viele eingelassen, die nachher wieder ausgeschafft werden müssen. Wie wird der Familiennachzug berücksichtigt?

Das ganze Gefasel von der Obergrenze ist eine reine Nebelkerze und dient der Sedierung der Bevölkerung.
Tatsächlich Verfolgte müssen aufgenommen werden. Ihre Zahl ist allerdings bei strenger Auslegung der Bestimmungen so gering, daß die Aufnahme keine unüberwindlichen Schwierigkeiten bereiten dürfte. Bei dem ganzen Rest geht es nicht um Quantität sondern um Qualität.
Die CSU will die Probleme deckeln, nicht einfach zuschauen, wie sie wachsen. Und die Basis der Kanzlerin sitzt nicht in Brüssel oder Warschau. Wenn sie ihrer süddeutschen Basis nicht in den nächsten Tagen das Signal gibt: Ich habe verstanden. könnte wertvolle Zeit im Wahlkampf verloren gehen.

Mauritius
Beiträge: 327
Registriert: Dienstag 23. Januar 2007, 23:19

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Mauritius »

Die Leute die SPD, CDU und Grüne wählen, machen daß, weil sie diese Parteien schon immer gewählt haben.
Eine Katastrophe wäre es, wenn die Gewinne der AfD zu Lasten der CDU gehen. Gut wäre es, wenn die AfD
die bisherigen Nichtwähler oder konservative SPD-Wähler ansprechen würde.

Für wirkliche Veränderungen gilt aber leider das AfD Motto "50 Prozent plus x"!

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19634
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von overkott »

Der Aufstieg der Grünen in Baden-Württemberg zur Volkspartei kann nicht mit Stammwählern erklärt werden. Das Stimmungstief für die Protestpartei AfD kann ebenfalls nicht mit Stammwählern erklärt werden. Von Rückkehrern in den Schoß der Partei profitiert die CDU, die für Protest wenig Anlass bietet. Ob sich die Harmonie im Advent auch auf den Bundesparteitag in Karlsruhe auswirkt, muss sich zeigen. Heute jedenfalls war die Kanzlerin beleidigt, dass ihr der CSU-Vorsitzende angesichts der Umfrageergebnisse in Bayern die Leviten gelesen hat. Die Partei ließ ihren Vorsitzenden entgegen der Umfrageergebnisse ( wahrscheinlich wegen der Rangeleien mit dem ehrgeizigen Drängler Söder ) jedoch mit 87,2 Prozent im Regen stehen, dessen Stimme anschließend über seine Enttäuschung mehr verriet als seine Worte.

Tinius
Beiträge: 1953
Registriert: Samstag 28. Juni 2014, 00:13

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Tinius »

Mauritius hat geschrieben:Das gleiche Bild habe ich auch von der Bundeskanzlerin!
Rechtzeitig vor der Wahl wird sie die geeigneten Worte finden!
Ich bezweifle eine besondere Stärke der AfD im Süden, es wäre schon gut, wenn sie die 5% schafft.
Der Süden ist eine Wohlstandsregion, die Leute die ich aus dieser Gegend kenne, haben alle das Helfersyndrom,
wollen Flüchtlingskinder adoptieren (weil genug Kohle und selber keine Kinder) und halten die AfD für eine
Partei aus dem Osten. Darüberhinaus verbringen sie die meiste Zeit des Jahres im Urlaub und haben keine Probleme
mit einer multikulturellen Nachbarschaft.
Mensch....Du hast es erfasst. So ticken die wirklich. Und die AfD ist so einen Beklopptenpartei der doofen Ossis.
Ich bin hier umgeben von dutzenden Ingenieuren von Bosch, die mächtig Kohle schieben und einen Urlaub nach dem anderen machen. Die Ehefrauen verdienen entweder selber genug Kohle oder sind in der Psychiatrie.
Und dann diese ganzen Geschäftsführerle von kleinen Firmen....
Da hat man einen anderen Stand als diese primitiven Ostrenter, die den Hass in ihren billigen Rentnerjacken spazieren tragen.

Benutzeravatar
Siard
Beiträge: 7057
Registriert: Dienstag 25. August 2009, 22:31
Wohnort: Die Allzeit Getreue

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Siard »

Mauritius hat geschrieben:… Eine Katastrophe wäre es, wenn die Gewinne der AfD zu Lasten der CDU gehen. …
Warum?

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19634
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von overkott »

Siard hat geschrieben:
Mauritius hat geschrieben:… Eine Katastrophe wäre es, wenn die Gewinne der AfD zu Lasten der CDU gehen. …
Warum?
Das wäre der Alb-GAU.

Benutzeravatar
Siard
Beiträge: 7057
Registriert: Dienstag 25. August 2009, 22:31
Wohnort: Die Allzeit Getreue

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Siard »

overkott hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
Mauritius hat geschrieben:… Eine Katastrophe wäre es, wenn die Gewinne der AfD zu Lasten der CDU gehen. …
Warum?
Das wäre der Alb-GAU.
Warum sollte es eine Katastrophe sein?

Benutzeravatar
Gallus
Beiträge: 3424
Registriert: Montag 27. Dezember 2010, 11:13
Wohnort: Erzbistum Köln

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Gallus »

Siard hat geschrieben:
Mauritius hat geschrieben:… Eine Katastrophe wäre es, wenn die Gewinne der AfD zu Lasten der CDU gehen. …
Warum?
Würde vermutlich Grün-Rot für eine weitere Legislaturperiode ermöglichen.

Mauritius
Beiträge: 327
Registriert: Dienstag 23. Januar 2007, 23:19

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Mauritius »

Wenn die AfD die Nicht-Wähler aktivieren kann, sieht es besser aus für die CDU.
Aber bei den Grünen-Wählern und den größten Anteil der SPD-Wähler wird die AfD nichts abziehen.

Ein psychologisch-handlungsrelevanter Aspekt (vielleicht auch hinsichtlich der Wahlentscheidung) ist der sprunghafte Anstieg
der Verkaufszahlen von CS-Gas und Pfefferspray (um 600% [Punkt]) in Deutschland. Ein ganz banaler und sofort nachvollziehbarer
Fakt sind diese Verkaufszahlen, ich weiß nicht ob das unsere "Meinungsforscher" und "Wahlforscher" in die wiss. Analyse einbeziehen.

Benutzeravatar
Siard
Beiträge: 7057
Registriert: Dienstag 25. August 2009, 22:31
Wohnort: Die Allzeit Getreue

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Siard »

Gallus hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
Mauritius hat geschrieben:… Eine Katastrophe wäre es, wenn die Gewinne der AfD zu Lasten der CDU gehen. …
Warum?
Würde vermutlich Grün-Rot für eine weitere Legislaturperiode ermöglichen.
Der Unterschied ist vermutlich unwesentlich.

Tinius
Beiträge: 1953
Registriert: Samstag 28. Juni 2014, 00:13

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Tinius »

Wer ist denn hier bitte Baden-Württemberger? Denn es ist auf Länderebene leider so, dass man da schon ziemlich am Ort dran sein muss.
Es ist ein großer Unterschied, ob in einer Gegend es quasi keine Arbeitslosen gibt und der Migrationsanteil bei 30 Prozent liegt.
Oder ob in einer vergammelten NRW-Stadt 80 Prozent der Migranten Hartzer sind.

Caviteño
Beiträge: 11100
Registriert: Sonntag 14. März 2010, 02:31
Wohnort: Diözesen Imus und Essen

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Caviteño »

Mauritius hat geschrieben:Die Leute die SPD, CDU und Grüne wählen, machen daß, weil sie diese Parteien schon immer gewählt haben.
Wenn das stimmen würde, gäbe es immer die gleichen Wahlergebnisse. Die Zahl der Stammwähler sinkt doch schon seit Jahren, nicht nur in B.-W., im ganzen Bundesgebiet. Selbst ehemalige Hochburgen der Parteien sind davor nicht gefeit. Es gibt inzwischen einen hohen Anteil sog. Wechselwähler - B.-W. hat es bei der letzten Landtagswahl doch gezeigt, ebenso wie die Wahlergebnisse der Republikaner zu Beginn der 9'iger Jahre dort. Sie erzielten dort in 1992 immerhin 1,9% und 1996 immerhin noch 9,1% - obwohl damals auch die Wirtschaft in B.-W. "brummte" und die Arbeitslosigkeit dort geringer war als im übrigen D.. Erst 22 scheiterte sie mit 4,4%.

Davon abgesehen scheint die CDU in B.-W. wohl auch Zweifel am Kurs der Kanzlerin zu haben:
Zwar ist die Distanzierung von der Parteichefin, die bis vor Kurzem in Baden-Württemberg so hoch verehrt worden war, deutlich spürbar. Doch nach dem Frust der vergangenen Wochen scheint die Überzeugung die Oberhand gewonnen zu haben: Für den anstehenden Wahlkampf zur Landtagswahl im März ist die Kanzlerin unverzichtbar. Immerhin ist Angela Merkel für neun öffentliche Wahlkampfauftritte gebucht.
Allerdings bleibt abzuwarten, wie lange sich diese labile Harmonie noch hält. Denn nach der jüngsten Meinungsumfrage der Forschungsgruppe Wahlen ist die Union auf 37 Prozent abgesackt. Damit läge sie sogar zwei Prozentpunkte unter dem Ergebnis, mit dem vor über vier Jahren der unselige Ministerpräsident Stefan Mappus von Grün-Rot aus dem Amt gejagt worden war.
Hinweise darauf, dass es nach wie vor in der zweitmächtigsten Landesgruppe der CDU brodelt, hatte es vor Kurzem auch bei der Regionalkonferenz der CDU in Darmstadt gegeben. Dort waren die Landesverbände von Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Baden-Württemberg zusammengekommen, um der Kanzlerin zu lauschen – und sie im Anschluss harsch zu kritisieren.
Besonders giftige Töne gab es vor allem von Mitgliedern aus dem Ländle, die um die fast schon sicher geglaubte Rückkehr an die Macht bangen. Ein Kommunalpolitiker schimpfte gar unumwunden, mit dieser Merkel-Politik "werden wir nie wieder Wahlen gewinnen". Auffallend war, dass sich für diesen Abend sowohl der Landesparteichef Thomas Strobl als auch Spitzenkandidat Guido Wolf abgemeldet hatten.
(...)
Strobl nahm stattdessen den eigentlichen Gegner ins Visier: "Es ist Zeit, Kretschmann zu entzaubern." Keine leichte Aufgabe, wie die jüngste Umfrage in Baden-Württemberg gezeigt hat: 58 Prozent der Befragten sähen weiterhin lieber den grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann als Regierungschef, nur 17 Prozent wünschen sich den Spitzenmann Guido Wolf auf dem Thron. Selbst unter CDU-Wählern liegt Kretschmann laut der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen noch vorn. Die beim Parteitag von Strobl und Wolf so nachhaltig beschimpften Grünen notieren derzeit sogar noch höher als bei ihrem Wahlsieg 213, nämlich bei 27 Prozent.
Einziges Trostpflaster für die CDU: Die Mehrheit von Grün-Rot ist dennoch dahin, weil nach derzeitigem Stand die AfD mit sechs Prozent ins Parlament einziehen würde. Damit hätte zwar auch Schwarz-Gelb keine Mehrheit, doch zumindest eine Etappe hätte die CDU erreicht: Gegen sie könnte keine Regierung gebildet werden. Und Guido Wolf wäre tatsächlich Ministerpräsident, Winfried Kretschmann ginge in Rente.
http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... tions.html

Man hält an Merkel fest, weil man so kurz vor der Wahl keine Personalkrise haben will. Dazu kommt, daß man aus der Position des Unterlegenen gegen einen populären MP antreten muß. Ein Wahlergebnis für die CDU, das nicht erheblich besser ist als das letzte, wird der Diskussion um ihre Person erheblichen Auftrieb geben.

Mauritius
Beiträge: 327
Registriert: Dienstag 23. Januar 2007, 23:19

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Mauritius »

Da stimme ich Dir auch zu! Die Leute wechseln innerhalb der "Einheitsparteien", langsam dämmerts ihnen,
daß sie immer die gleiche Partei wählen und sich nichts ändert. Die staatstragenden Parteien verlieren Wähler
an die Gruppe der Nicht-Wähler. Meine Erfahrung ist, daß diese Nicht-Wähler Angst haben "Rechts" zu wählen,
die sind leider auch zu dumm dazu einfach mal die Tierpartei oder die bibeltreuen Christen zu wählen.
Durch diese Beißhemmung der dt. Wähler kommen leider immer wieder die gleichen schädlichen Mandatsträger
(=Einheitspartei Abnicker) in die Parlamente!

Die Gehirnwäsche durch das Staatsfernsehen hat da in den letzten Jahren ganze Arbeit geleistet.
Man kann in der Bundesrepublik nicht mal mehr die Auslandspresse (ich meine da die Qualitätsjournalisten, keine rechten Käseblätter) zitieren, ohne mit der Nazikeule eins übergezogen zu bekommen!

Deshalb ist auch die Aktivierung der hohen Anzahl von Nicht-Wählern (für politische Alternativen) von Bedeutung!

Caviteño
Beiträge: 11100
Registriert: Sonntag 14. März 2010, 02:31
Wohnort: Diözesen Imus und Essen

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Caviteño »

Mauritius hat geschrieben: Die Leute wechseln innerhalb der "Einheitsparteien", langsam dämmerts ihnen,
daß sie immer die gleiche Partei wählen und sich nichts ändert.
Das ist ja auch so - worin unterscheiden sich denn noch CDUCSUSPDGrüneFDP? :achselzuck: :hmm:

Wenn in B.-W. über Schwarz-Grün nachgedacht wird, weil es u.U. aufgrund der AfD weder für CDU(ggfs. mit FDP) noch für Grün/Rot reicht, wird doch deutlich, daß sich die Parteien nur marginal unterscheiden. Diese Unterschiede werden dann gewaltig aufgebauscht, um bei auftretenden Schwierigkeiten oder nicht vorhersehbaren Entwicklungen eingeebnet zu werden.
Man sieht es als Beispiel von vielen am Staatsbürgerschaftsrecht. Mit einer Aktion gegen den "Doppelpaß" gewann Roland Koch die Landtagswahlen. Niemals sollte es die doppelte Staatsangehörigkeit mit der CDU geben. Dann kam es doch für alle hier geborenen Kinder. Sie sollten sich allerdings mit 18 entscheiden. Ich wage einmal die Vorhersage, daß die CDU auch diese Zusicherung wieder kassiert - wie Maastricht. :D

Ein gutes Ergebnis der AfD wird mehr im Bund und auch in B.-W. mehr verändern als wir uns glauben. Entweder werden die Probleme gelöst und die AfD wird "überflüssig" wie damals die Republikaner oder es besteht bei den künftigen Wahlen eine Alternative - rechts von der Union.
Erfahrungsgemäß führen Große Koalitionen zu einem Erstarken der Ränder. Warum wollte das nicht auch bei Dauerkoalitionen zwischen drei Parteien gelten? :breitgrins:

Nachtrag:
Das Problem liegt doch nicht nur bei den Bürgern. Was soll ich denn von den Delegierten auf den Parteitagen halten, die ihre Vorsitzenden mit Ergebnissen, wie wir sie aus DDR-"Wahlen" kennen, bestätigen?
Da wird eine Wahl mit unter 90% als "Klatsche" bezeichnet und 90% gelten als Denkzettel. Noch heute scheint die Mehrzahl der CDU-Fraktion ihre Parteivorsitzende und Kanzlerin zu stützen - obwohl ihnen die verhängnisvollen Auswirkungen ihrer Entscheidung aus ihren Wahlkreisen (so sie denn welche haben) bekannt sein sollten. Nicht nur durch die Briefe der Bürger - auch durch Schilderungen der sog. "Mandatsträger". Niemand hat den Mut, ihr mal klar zu sagen: So nicht, Frau Merkel!

Benutzeravatar
martin v. tours
Beiträge: 3067
Registriert: Sonntag 2. November 2008, 21:30

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von martin v. tours »

Dazu ein Wort zum Sonntag:
https://www.youtube.com/watch?v=3agvOrINrmU
Aber wählt ruhig weiter, wenn es euch Spass macht.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19634
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von overkott »

Heute fing die Woche mit einer guten Nachricht an: Die Kanzlerin kontingentiert. Ansonsten haben die Populisten in den Medien wieder die ideologische Lufthoheit. Die Welt zum Beispiel hat einen Autoren wegen eines Furzes bei Facebook entlassen und setzt sich für Provo-Promis ein mit Distanzlosigkeit zum Rechtsextremismus.

RomanesEuntDomus
Beiträge: 1202
Registriert: Montag 6. Juli 2015, 11:36

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von RomanesEuntDomus »

overkott hat geschrieben:Die Welt zum Beispiel ... setzt sich für Provo-Promis ein mit Distanzlosigkeit zum Rechtsextremismus.
Der Oberbürgermeister seiner Heimatstadt Mannheim, der den Sänger persönlich kennt, attestiert ihn allerdings keineswegs eine rechte Schlagseite, sondern beschreibt ihn im Gegenteil als "radikal libertär":

http://www.morgenweb.de/nachrichten/kul ... -1.1917524
Einer Anfrage der Mannheimer Grünen zu Naidoos Position als Imageträger der Stadt Mannheim griff OB Peter Kurz auf Anfrage unserer Zeitung vor: "Ich bedaure diese Entwicklung sehr. Xavier Naidoo ist ein sozial und für die Stadt engagierter und kreativer Künstler. Er stellt sich mit seinen politischen Äußerungen ins Abseits und in die Nähe von Personen, wo er meines Erachtens nicht hingehört. Er vertritt im Einzelnen radikal libertäre, anti-staatliche Positionen, mit denen wir uns als Stadt in keiner Weise identifizieren können."
Erkläre doch mal bitte, was an radikal libertären und anti-staatlichen Positionen, die ein Mensch (mit afrikanischen und indischen Wurzeln) hat, ausgerechnet rechtsextremistisch sein soll.

Und wer wirft ihm denn diese Distanzlosigkeit zum Rechtsextremismus vor, außer Volker Beck von den Grünen, der Deutsche Lesben- und Schwulenverband, und Anetta Kahane (vormals IM des MFS und jetzt Vorsitzende der Amadeu Antonio Foundation), die praktisch in jedem Anti-Naidoo-Artikel zitiert wird?

Ich habe insbesondere den Rechtsextremismus immer gehasst, aber dieser Deppenhaufen (s.o.) wird es im Laufe der Zeit noch schaffen, im allgemeinen Bewusstsein aus dem Wort Rechtsextremist ein Synomym für einen Menschen mit geradlinigem, wenn erforderlich auch unangepasstem Verhalten, und damit einen Ehrentitel zu machen.

(Nachsatz: Die Musik von XN höre ich höchstens zufällig, wenn sie mal im Radio läuft, und den ESC verachte ich. Ich bin also weder ein Fan des einen noch des anderen.)

Mauritius
Beiträge: 327
Registriert: Dienstag 23. Januar 2007, 23:19

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Mauritius »

Zu spät!

Die linken Sittenwächter haben nicht nur ihre eigene Idee von der multikulturellen Gesellschaft zerstört,
auch ihr Ansinnen die Kontrolle über die sprachlichen Begriffe zu übernehmen ist gescheitert.

Die Begriffe "Nazi", "Rechtsextrem" und "Rechts" sind mittlerweile völlig stumpf und diskreditieren denjenigen der
damit manipulieren will.

Xavier Naidoo ist das beste Beispiel, da sollte mal wieder jemand mundtot gemacht werden.

Benutzeravatar
Gallus
Beiträge: 3424
Registriert: Montag 27. Dezember 2010, 11:13
Wohnort: Erzbistum Köln

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Gallus »

Mauritius hat geschrieben:Xavier Naidoo ist das beste Beispiel, da sollte mal wieder jemand mundtot gemacht werden.
Naja, der Naidoo ist eher das beste Beispiel für jemanden, der in einem Strudel von Verschwörungs-Theorien die Orientierung verloren hat. Diese ESC-Veranstaltung ist mir allerdings vollkommen egal, ich schätze, wenn man Bartfrauen hinschickt, dann kann man auch politisch Irre hinschicken.

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19634
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von overkott »

Die ARD lässt jetzt ein Schlagersternchen im Europäischen Unterhaltungshimmel glänzen, das bereits jetzt schon in den Herzen eines Millionenpublikums funkelt:

http://www.helene-fischer.de/weihnachten/

Die unumstrittene Entscheidung im zweiten Anlauf kann jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass der ARD eine Hitparade mit TED-Abstimmung fehlt.

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema