Die Flüchtlingsfrage

Aktuelle Themen aus Politik, Gesellschaft, Weltgeschehen.
Tinius
Beiträge: 1954
Registriert: Samstag 28. Juni 2014, 00:13

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Tinius »

Sarandanon bietet qualifizierte, christliche und engagierte Beiträge. Ganz großes Lob.
:klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:

Andere (die mit der Vollklatsche) haben keinerlei christliche Gesinnung und bieten außer Primitiv-Islam-Angst NIX. Das ist zuwenig. Wie wäre es mit einer Auswanderung nach Ungarn? :patsch: :patsch: :patsch:

Benutzeravatar
Sascha B.
Beiträge: 2190
Registriert: Mittwoch 21. April 2010, 20:25
Wohnort: Bayern

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Sascha B. »

Tinius hat geschrieben:Sarandanon bietet qualifizierte, christliche und engagierte Beiträge. Ganz großes Lob.
:klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:

Andere (die mit der Vollklatsche) haben keinerlei christliche Gesinnung und bieten außer Primitiv-Islam-Angst NIX. Das ist zuwenig. Wie wäre es mit einer Auswanderung nach Ungarn? :patsch: :patsch: :patsch:
Welch christlicher Beitrag. So voller Barmherzigkeit und Nächstenliebe. :vogel:

Benutzeravatar
Torsten
Beiträge: 6479
Registriert: Dienstag 17. Februar 2004, 02:23

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Torsten »

Bei "Tinius" und "RomanesEuntDomus" handelt es sich wohl eher um Trolle aus dem Dunstkreis des "Freigeisterhauses", als um ernstzunehmende Gesprächsteilnehmer.

Benutzeravatar
umusungu
cum angelis psallat Domino
Beiträge: 5048
Registriert: Donnerstag 1. Januar 2004, 13:30

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von umusungu »

Nehmt bitte die Situation wahr!
Flüchtlinge kommen ... Menschen sind hier .. Menschen wollen nach hier!

Wir haben der Situation gerecht zu werden.

Benutzeravatar
Sascha B.
Beiträge: 2190
Registriert: Mittwoch 21. April 2010, 20:25
Wohnort: Bayern

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Sascha B. »

umusungu hat geschrieben:Nehmt bitte die Situation wahr!
Flüchtlinge kommen ... Menschen sind hier .. Menschen wollen nach hier!

Wir haben der Situation gerecht zu werden.
Ich will sofort 10.000€ von der katholischen Kirche.
Wollen und einen Anspruch haben sind zwei verschiedene Sachen.

Benutzeravatar
Torsten
Beiträge: 6479
Registriert: Dienstag 17. Februar 2004, 02:23

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Torsten »

umusungu hat geschrieben:Nehmt bitte die Situation wahr!
Flüchtlinge kommen ... Menschen sind hier .. Menschen wollen nach hier!

Wir haben der Situation gerecht zu werden.
Mein schwarzafrikanischer Kumpel aus Mozambique fragt sich, warum diese übermotivierten jungen Männer nicht in Syrien für ihre Freiheit kämpfen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Flagge_Mosambiks

Caviteño
Beiträge: 11188
Registriert: Sonntag 14. März 2010, 02:31
Wohnort: Diözesen Imus und Essen

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Caviteño »

Tinius hat geschrieben:Sarandanon bietet qualifizierte, christliche und engagierte Beiträge. Ganz großes Lob.
:klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:
Erinnert mich an meine Schulzeit und die Benotung durch den Lehrer......
umusungu hat geschrieben: Nehmt bitte die Situation wahr!
Flüchtlinge kommen ... Menschen sind hier .. Menschen wollen nach hier!

Wir haben der Situation gerecht zu werden.
Nicht alle sind Flüchtlinge, die nach den geltenden Bestimmungen hier ein Aufenthaltsrecht erlangen können; es dürfte sich vielmehr bei der Personengruppe "Flüchtlinge" um eine Minderheit handeln.

Wenn Menschen nach hierhin wollen, ist das zwar ihr Wunsch - es gibt aber kein Recht auf Einwanderung in das Land der Wahl.

Ich nehme die Situation wahr und überlege, wie man ihr "gerecht" werden kann. Sicherlich kann die Antwort nicht darin liegen, jeden, der kommen will, hier auch "willkommen zu heißen". Ich glaube, darüber muß man nicht ernsthaft diskutieren.

Geht man aber davon aus, daß D. nicht jeden, der hierhin will, auch aufnehmen kann, stellt sich die Frage nach der Auswahl. Und hier, lieber umusungu, sind Antworten und keine Appelle gefragt.

Also - dann man los, lieber umusungu mit Deinen Antworten. Nicht nur ich - das gesamte Forum wartet......

Tinius
Beiträge: 1954
Registriert: Samstag 28. Juni 2014, 00:13

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Tinius »

Torsten hat geschrieben:Bei "Tinius" und "RomanesEuntDomus" handelt es sich wohl eher um Trolle aus dem Dunstkreis des "Freigeisterhauses", als um ernstzunehmende Gesprächsteilnehmer.
Bitte etwas seriöser. Wir Reformierte schütten eben nicht diesen primitiven Fremdenhass und diese krankhafte Islamphobie hier im Forum aus.

Mauritius
Beiträge: 327
Registriert: Dienstag 23. Januar 2007, 23:19

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Mauritius »

Umusungu meint es wirklich ehrlich, er ist der Einzige den ich einen grundehrlichen Multikultistandpunkt abnehme!
Es gibt da eine Theorie alle reinzulassen, womöglich könnte es funktionieren.
Diese Theorie funktioniert sogar ohne die aktuell zu hohen Transferleistungen, vorausgesetzt rechtstaatliche Strukturen
bleiben bestehen. Möglicherweise würde es wieder zu einer freiwilligen Remigration kommen. Ich muß mal sehen, ob ich den Sozial-Wissenschaftler finde der sich das ausgedacht hat. Im Grunde ist aber alles ein riesiges sozialpsychologisches Experiment auf dem Rücken des ehrlichen steuerzahlenden Bürgers.

Benutzeravatar
Torsten
Beiträge: 6479
Registriert: Dienstag 17. Februar 2004, 02:23

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Torsten »

Tinius hat geschrieben:Bitte etwas seriöser. Wir Reformierte schütten eben nicht diesen primitiven Fremdenhass und diese krankhafte Islamphobie hier im Forum aus.
Nein, DU schüttest nur mit Hohn und Spott. Gegenüber allen, die glauben.

Tinius
Beiträge: 1954
Registriert: Samstag 28. Juni 2014, 00:13

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Tinius »

Torsten hat geschrieben:
Tinius hat geschrieben:Bitte etwas seriöser. Wir Reformierte schütten eben nicht diesen primitiven Fremdenhass und diese krankhafte Islamphobie hier im Forum aus.
Nein, DU schüttest nur mit Hohn und Spott. Gegenüber allen, die glauben.

Ein wahrhaft Gläubiger kann nicht widerwärtig Hass-Nachricht an Hass-Nachricht reihen und sich dann noch als Gläubiger bezeichen.
Hier ein guter Link:

http://www.evangelium21.net/


Und : Beschäftigt euch mehr mit dem Galaterbrief [Punkt]
Zuletzt geändert von Tinius am Donnerstag 17. September 2015, 22:59, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Torsten
Beiträge: 6479
Registriert: Dienstag 17. Februar 2004, 02:23

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Torsten »

Meine Ignore-Liste ist noch leer, war leer, bis jetzt.

Benutzeravatar
DarPius
Beiträge: 323
Registriert: Samstag 29. November 2014, 00:39
Wohnort: Germanistan

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von DarPius »

Caviteño hat geschrieben: Wenn dann noch eine konsequente Rückführungs- bzw. Ausweisungspolitik umgesetzt wird, besteht mE durchaus die Möglichkeit, den Fehler von Frau Merkel in einiger Zeit und mit erheblichem Geldaufwand zu korrigieren. Die Gefahr besteht allerdings, daß die politischen Parteien durch die Helfer- und Migrationsindustrie sowie durch die öffentl.-rechtl. Medien und die Kirchen unter Druck gesetzt werden, "Humanität" und "Solidarität" zu zeigen und das dann sinnvolle Gesetze nur verwässert in Kraft treten.
Das hat in diesem Lande nie funktioniert, funktioniert nicht und wird leider nicht funktionieren.
Ohne Anspruch an Vollständigkeit:
(Nebenbei: so viel zum Thema "evangelische Kirche")
http://www.welt.de/regionales/hamburg/a ... ichel.html

Diese Forderer sind ausnahmsweise harmlose Spinner.
Die wissen GENAU, wie es funktioniert. Dieses Land ist KRANK.

Wie heuchlerisch und verlogen ist es denn, dass Nachfahren der in Auschwitz bestialisch ermordeten Zigeuner das Blut und das Leiden ihrer Großväter in Geld verwandeln wollen.
Zuletzt geändert von DarPius am Donnerstag 17. September 2015, 23:37, insgesamt 1-mal geändert.
'Et portae inferi non praevalebunt eam'

Benutzeravatar
ziphen
Beiträge: 1396
Registriert: Donnerstag 26. August 2010, 18:44

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von ziphen »

DarPius hat geschrieben:(Nebenbei: so viel zum Thema "evangelische Kirche")
Soll man dem jetzt entnehmen, dass man die Personen aus einem katholischen Kirchengebäude ohne Gespräch schon längst herausgeschmissen hätte, indem man mit Hilfe der Polizei usw. das Hausrecht durchgesetzt hätte?
Wenn böse Zungen stechen, / mir Glimpf und Namen brechen, / so will ich zähmen mich; /
das Unrecht will ich dulden, / dem Nächsten seine Schulden / verzeihen gern und williglich.

Paul Gerhardt: O Welt, sieh hier dein Leben

Benutzeravatar
DarPius
Beiträge: 323
Registriert: Samstag 29. November 2014, 00:39
Wohnort: Germanistan

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von DarPius »

zweifelsohne
Die Kirche ist nicht dazu da, um mit Migranten oder "Aktivisten" über das Bleiberecht zu diskutieren.

Instruktion Erga migrantes caritas Christi
(Die Liebe Christi zu den Migranten)
http://www.vatican.va/roman_curia/ponti ... ti_ge.html
Vier Punkte, die besondere Beachtung verdienen

61. Um angesichts der religiösen Verschiedenheiten, die wir gegenseitig anerkennen, Missverständnisse und Verwirrungen zu vermeiden, halten wir es aus Achtung vor den eigenen geweihten Stätten und auch gegenüber der Religion des Anderen nicht für angebracht, dass katholische Einrichtungen wie Kirchen, Kapellen, Kultstätten und Örtlichkeiten, die im Besonderen Tätigkeiten der Evangelisierung und der Pastoral vorbehalten sind, den Anhängern nichtchristlicher Religionen zur Verfügung gestellt werden. Noch weniger sollen sie dazu verwendet werden, Forderungen, die sich an die öffentlichen Behörden wenden, Gehör zu verschaffen.
'Et portae inferi non praevalebunt eam'

Benutzeravatar
martin v. tours
Beiträge: 3085
Registriert: Sonntag 2. November 2008, 21:30

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von martin v. tours »

Das ist sicher auch so ein ahnungsloser Hass-Prediger: :pfeif:
http://www.meinbezirk.at/bruck-an-der-m ... 53314.html
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

Benutzeravatar
Gallus
Beiträge: 3424
Registriert: Montag 27. Dezember 2010, 11:13
Wohnort: Erzbistum Köln

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Gallus »

Ein deutscher Schauspieler gründet eine Stiftung "für Flüchtlinge". Er nennt sie nicht etwa "Flüchtlings-Stiftung" oder so, sondern "Til Schweiger Foundation" und hat natürlich auch gleich ein herziges Logo parat.

Also, worum geht's hier? Um Flüchtlinge, oder um Public Relations und Gutmenschen-Selbstbefriedigung?

Benutzeravatar
Maurus
Beiträge: 6813
Registriert: Donnerstag 2. März 2006, 12:56
Wohnort: Kurmainz

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Maurus »

ziphen hat geschrieben:
DarPius hat geschrieben:(Nebenbei: so viel zum Thema "evangelische Kirche")
Soll man dem jetzt entnehmen, dass man die Personen aus einem katholischen Kirchengebäude ohne Gespräch schon längst herausgeschmissen hätte, indem man mit Hilfe der Polizei usw. das Hausrecht durchgesetzt hätte?
DarPius hat geschrieben:zweifelsohne
Meinste. http://derstandard.at/1356426523196/Asy ... er-besetzt

Benutzeravatar
offertorium
Beiträge: 763
Registriert: Freitag 7. August 2015, 10:48

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von offertorium »

Gallus hat geschrieben:Also, worum geht's hier? Um Flüchtlinge, oder um Public Relations und Gutmenschen-Selbstbefriedigung?
Da fällt mir die 2.Lesung vom kommenden Sonntag ein. Wie passend.

Juergen
Beiträge: 26265
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Wohnort: Paderborn
Kontaktdaten:

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Juergen »

Tinius hat geschrieben:…Wir Reformierte…
Ja, ihr seid wahrlich die besseren Menschen.
Es ist daher schön, daß ihr euch in die Abgründe dieses Forum herablasst und zu uns sprecht.

Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Benutzeravatar
DarPius
Beiträge: 323
Registriert: Samstag 29. November 2014, 00:39
Wohnort: Germanistan

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von DarPius »

Kardinal Schönborn. Klar.

Leider keine Seltenheit (man beachte die Bilder).
http://www.traditia.fora.pl/kryzys-nadu ... 11652.html

Da gilt es: "An den Früchten sollt ihr sie erkennen"

Hier wird der entsprechende Pfarrer oder Bischof/Kardinal zu Rechenschaft gezogen werden.
Ein "Fuß-Katholik" ist verpflichtet, sich dem zu widersetzen.

Wir kennen es ja. (Mk 6,1-13)
4Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und bei seinen Verwandten und in seinem Hause.
Deswegen habe ich mit solchen "humanistischen" Gemeinden, wo das Lehramt öffentlich mit Füssen getreten wird, _NICHTS_ am Hut.
Man findet IMMER eine Gemeinde, die genuin katholisch ist. Man muss es nur wollen.
11Und wo man euch nicht aufnimmt und nicht hört, da geht hinaus und schüttelt den Staub von euren Füßen zum Zeugnis gegen sie.
Manchmal hat man bei einigen Bischöfen/Kardinälen echt das Gefühl, dass alles, was aus Rom kommt, sofort im Mülleimer landet. Es ist aber nicht meine Aufgabe, über sie zu urteilen. Ich urteile nur über meine Entscheidungen und tue das, was mir an Tradition überliefert wurde. Mittlerweile beziehe ich mich fast ausschliesslich auf die Quelldokumente aus dem Vatikan, da sie auf dem Wege zum Gläubigen bis zur Unkenntlichkeit verdreht werden. So weit sind wir schon.
'Et portae inferi non praevalebunt eam'

Caviteño
Beiträge: 11188
Registriert: Sonntag 14. März 2010, 02:31
Wohnort: Diözesen Imus und Essen

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Caviteño »

Mauritius hat geschrieben:Umusungu meint es wirklich ehrlich, er ist der Einzige den ich einen grundehrlichen Multikultistandpunkt abnehme!
Da wirst Du Recht haben.
Allerdings sollte man auch als Multikulti-Fan über die drei christlichen Tugenden (Glaube, Hoffnung, Liebe) hinausdenken und sich die möglichen Folgen vor Augen führen. Die zahlreichen Fragen wurden von ihm jedenfalls nicht beantwortet, denn die Antworten würden ihn vermutlich auf den Boden der Tatsachen zurückholen.
Mauritius hat geschrieben: Es gibt da eine Theorie alle reinzulassen, womöglich könnte es funktionieren.
Diese Theorie funktioniert sogar ohne die aktuell zu hohen Transferleistungen, vorausgesetzt rechtstaatliche Strukturen
bleiben bestehen. Möglicherweise würde es wieder zu einer freiwilligen Remigration kommen. Ich muß mal sehen, ob ich den Sozial-Wissenschaftler finde der sich das ausgedacht hat. Im Grunde ist aber alles ein riesiges sozialpsychologisches Experiment auf dem Rücken des ehrlichen steuerzahlenden Bürgers.
Theorien gibt es viele - die Praxis sieht anders aus.
Ich halte es mit Milton Friedman, der sagte "Offene Grenzen und Wohlfahrtstaat zusammen sind nicht möglich." Das leuchtet jedem ein. Ein Wohlfahrtstaat, der nicht nur Unterstützung bei Notlagen (z.B. Arbeitslosigkeit) sondern auch freie Krankenversorgung und kostenlosen Schul- und Universitätsbesuch bietet, ist ein Anziehungsmagnet für viele Menschen auf der Welt. Deswegen gehen die gegenwärtigen Pläne der Bundesregierung, die Leistungen für "Flüchtlinge" massiv zu beschränken, in die richtige Richtung. Dadurch verliert D. an Anziehungskraft und wird weniger attraktiv.

Juergen
Beiträge: 26265
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Wohnort: Paderborn
Kontaktdaten:

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Juergen »

Neue Töne aus Berlin?
http://www.n-tv.de/politik/Gabriel-Koen ... 58446.html

"Deutschland schafft das nicht"
Gabriel: Können nicht allen eine Heimat sein

Vizekanzler Gabriel warnt vor einer Überforderung Deutschlands: Jene Flüchtlinge, die aus sicheren Herkunftsländern gekommen sind, müssen Deutschland wieder verlassen.
Vizekanzler Sigmar Gabriel hat vor einer Überforderung Deutschlands durch die Flüchtlingskrise gewarnt. "Deutschland hilft - aber wer hilft jetzt mal Deutschland?", sagte Gabriel der "Bild"-Zeitung. Deutschland könne zwar vielen Menschen eine neue Heimat bieten - "aber nicht allen". Deshalb müssten alle Menschen, die aus Ländern hierhergekommen seien, in denen es weder Krieg noch Verfolgung gebe, "unser Land wieder verlassen", hob Gabriel hervor.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Benutzeravatar
DarPius
Beiträge: 323
Registriert: Samstag 29. November 2014, 00:39
Wohnort: Germanistan

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von DarPius »

Juergen hat geschrieben: Neue Töne aus Berlin?
Lieber Jürgen, liebe Caviteño!
Das ist alles nur eine Beruhigungspille und Fake.
Also wenn die jetzt den Hamburger Michel freiwillig verlassen, dann haben die das Bleiberecht erstritten. Womöglich hat man Ihnen Geld versprochen, wenn sie Deutschland verlassen.
http://www.welt.de/regionales/hamburg/a ... ichel.html
Aus dem Artikel geht zwar gar nicht hervor, worauf man sich geeinigt hat. Der dumme Michel darf es nur ahnen, die nächsten Zigeuner-Familien sind auf dem Weg, um eine "Verlass-Prämie" zu kassieren. SO funktioniert es. 1fach in diesem Land.
'Et portae inferi non praevalebunt eam'

Benutzeravatar
Maurus
Beiträge: 6813
Registriert: Donnerstag 2. März 2006, 12:56
Wohnort: Kurmainz

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Maurus »

DarPius hat geschrieben:
Kardinal Schönborn. Klar.

Leider keine Seltenheit (man beachte die Bilder).
http://www.traditia.fora.pl/kryzys-nadu ... 11652.html

Da gilt es: "An den Früchten sollt ihr sie erkennen"

Hier wird der entsprechende Pfarrer oder Bischof/Kardinal zu Rechenschaft gezogen werden.
Ein "Fuß-Katholik" ist verpflichtet, sich dem zu widersetzen.

Wir kennen es ja. (Mk 6,1-13)
4Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und bei seinen Verwandten und in seinem Hause.
Deswegen habe ich mit solchen "humanistischen" Gemeinden, wo das Lehramt öffentlich mit Füssen getreten wird, _NICHTS_ am Hut.
Man findet IMMER eine Gemeinde, die genuin katholisch ist. Man muss es nur wollen.
11Und wo man euch nicht aufnimmt und nicht hört, da geht hinaus und schüttelt den Staub von euren Füßen zum Zeugnis gegen sie.
Manchmal hat man bei einigen Bischöfen/Kardinälen echt das Gefühl, dass alles, was aus Rom kommt, sofort im Mülleimer landet. Es ist aber nicht meine Aufgabe, über sie zu urteilen. Ich urteile nur über meine Entscheidungen und tue das, was mir an Tradition überliefert wurde. Mittlerweile beziehe ich mich fast ausschliesslich auf die Quelldokumente aus dem Vatikan, da sie auf dem Wege zum Gläubigen bis zur Unkenntlichkeit verdreht werden. So weit sind wir schon.

Wenn du schon Schriftstellen bringst, versuch es mal mit der:
Mt 25,41 Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!
42 Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben;
43 ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich nicht aufgenommen;
...
45 (...)Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.
46 Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.
In diesem Sinne: Viel Vergnügen!

Benutzeravatar
DarPius
Beiträge: 323
Registriert: Samstag 29. November 2014, 00:39
Wohnort: Germanistan

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von DarPius »

Maurus hat geschrieben: Wenn du schon Schriftstellen bringst, versuch es mal mit der:
Mt 25,41 Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!
42 Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben;
43 ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich nicht aufgenommen;
...
45 (...)Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.
46 Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.
Habe ich schon!
Woraus die reflexhafte Annahme, dass die bedürftig sind?
https://www.youtube.com/watch?v=lFFxq2izkMU
https://www.youtube.com/watch?v=Q89MigbjJ-I
ach ja, sind ja Einzelfälle...

#42 und #43 treffen nicht zu. Denn:
1. die haben 1.$ an die Schlepper bezahlt.
2. Darüber hinaus haben die Smartphones und Kleider, die ich mir nicht leisten kann.
In welchem Verhältnis dazu Brot- und Wasser-Preise stehen, brauche ich Ihnen hoffentlich nicht zu erklären.

beachten Sie auch:
Achtung fremden Gutes

248 Das siebte Gebot untersagt den Diebstahl, der darin besteht, daß man sich fremdes Gut gegen den vernünftigen Willen des Besitzers widerrechtlich aneignet. Kein Diebstahl ist es, wenn man das Einverständnis des Besitzers voraussetzen kann, oder wenn seine Weigerung der Vernunft oder der Bestimmung der Güter für alle widerspricht. So wenn in äußerster und offensichtlicher Notlage die Aneignung und der Gebrauch fremden Gutes das einzige Mittel ist, um unmittelbare Grundbedürfnisse (wie Nahrung, Unterkunft und Kleidung) zu befriedigen [Vgl. GS 69,1].

249 Sich fremdes Gut auf welche Weise auch immer ungerecht anzueignen oder es zu behalten, ist selbst dann, wenn dabei den Bestimmungen des bürgerlichen Gesetzes nicht zuwidergehandelt wird, ein Verstoß gegen das siebte Gebot. Das Gleiche gilt vom bewußten Zurückbehalten entliehener Sachen oder von Fundgegenständen, vom Betrug im Handel [Vgl. Din 25,13-16], von der Zahlung ungerechter Löhne [Vgl. Dtn 24,14-15; Jak 5,4] und dem Hochtreiben von Preisen unter Ausnützung der Unwissenheit oder der Notlage der anderen [Vgl. Am 8,4-6].
Das gilt nicht nur für uns. Für _DIE_ auch.
'Et portae inferi non praevalebunt eam'

Caviteño
Beiträge: 11188
Registriert: Sonntag 14. März 2010, 02:31
Wohnort: Diözesen Imus und Essen

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Caviteño »

Zwei Wochen nach dem Coup der Kanzlerin, entgegen den Absprachen und vertraglichen Vereinbarungen, den Advent mit offenen Türen vorzeitig einzuläuten, regt sich auch Kritik in der deutschen Presse. Wolfram Weimer nimmt insbesondere das Verhältnis zu den übrigen EU-Ländern ins Visier:
Ungarn sind Rassisten, Tschechen sind Nationalisten, Polen sind christliche Fundamentalisten, Slowaken sind Spießer, Dänen sind Rechtspopulisten, Franzosen sind Angsthasen vor Le Pen, Briten sind Egoisten – wenn man deutsche Politiker und Medien dieser Tage verfolgt, dann werden neuerdings üble Klischees über unsere europäischen Nachbarn verbreitet wie in den dunkelsten Tagen des Nationalismus vor 100 Jahren. Es macht sich im Rausch der deutschen Willkommenskultur ein Zug arroganter Selbstgefälligkeit breit, die alle anderen, die skeptisch, vorsichtig oder besorgt sind, einfach herabwürdigt.
(...)
Es zieht eine erschreckende Selbstverständlichkeit im Herabwürdigen von ganzen Völkern ein, als seien die Ungarn kein großartiges Kulturvolk, sondern eine tumbe Bande von Ausländerhassern, als hätten Briten nicht längst eine globalisierungsoffene Multi-Kulti-Gesellschaft, sondern würden nur den Kanaltunnel zubetonieren, als habe Polen nicht gerade gewaltige Umwälzungen beeindruckend gemeistert, sondern verharre als ein Volk von konservativen Starrköpfen.
Dass immer mehr deutsche Politiker ausgerechnet mit der Retter-Kerze der Völkerhelfer durchs Land stolzieren und just dabei die eigenen Nachbarvölker verunglimpfen, ist eine bittere Ironie des gegenwärtigen Tugendwahns.
(...)
Fakt ist, dass Angela Merkel mit ihrer „Alle-sollen-kommen“-Politik in Europa weithin isoliert ist. Die Wahrheit dahinter bleibt denkbar einfach: Die Mehrheit der Europäer will keine unkontrollierte Massenzuwanderung von Millionen Muslimen. Diese Position als unmoralisch abzuqualifizieren verkennt, dass es auch eine Moral der Verantwortung und des Beschützens gibt. Der Verantwortung vor den eigenen Schwachen, der eigenen Kultur, der eigenen Sicherheit, der eigenen Freiheit, der eigenen Stabilität unserer Gesellschaften.
Die europäischen Nachbarn machen Deutschland diesen Vorwurf: Wer schlagartig eine muslimische Masseneinwanderung erzwingt, der kippt die Statik Europas, der attackiert seine Sozialsysteme, der belastet den Kontinent auf Generationen hinaus mit schweren Integrationskonflikten. Das mag man übertrieben finden, aber die besorgte Nachfrage ist legitim.
Migrationspolitik – die Besserwisser des Guten

Wahrscheinlich wird jetzt wieder reflexartig und oberlehrerhaft von "Islamphobie" schwadroniert - ohne sich zu vergegenwärtigen, daß das Zusammenleben anderer Religionen mit dem Islam weltweit häufig zu Spannungen führt.
Aber "wir" sind ja so aufgeklärt, da wird das nicht geschehen - dafür muß nur die "Integration" gelingen.

Benutzeravatar
Sarandanon
Beiträge: 1590
Registriert: Mittwoch 20. Februar 2013, 19:59
Wohnort: Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Sarandanon »

Caviteño hat geschrieben:Sarandanon - es ist ja schön, wenn man als Christ die Nächstenliebe praktiziert, nur kann man nicht verneinen, daß es dann zu einem Sogeffekt kommt. Man begrüßt die ersten 500.000 hier mit christlicher Nächstenliebe, rückt zusammen, bietet Unterkunft und Verpflegung - und die nächsten 500.000, 1 oder 2 Millionen machen sich auf den gefahrvollen Weg.
Das kann doch keine Lösung sein, ...
Das wird langfristig sicherlich keine Lösung sein. Fakt ist allerdings, dass Flüchtlinge sich durch NICHTS aufhalten lassen werden, hierher zu kommen. Im Winter gibts ne kleine Pause und ab dem nächsten Frühjahr gehts weiter. Der Kern besteht aus Flüchtlingen aus den oft genannten Lagern aus Jordanien, Libanon und Türkei. Im Sog befinden sich Afrikaner und Balkanbewohner. Alle wollen aus ihrem wie auch immer gearteten Elend ins Paradies einkehren. Lange Zeit konnten wir dies bei gleichzeitiger Ausbeutung ihrer Heimatregionen verhindern. Nun ist die Schonzeit vorbei und wir werden direkt mit diesem Elend konfrontiert, an dem die wirtschaftsstarken Länder der Erde einen Gutteil Schuld tragen. Und jetzt kommen wir hier ins erbärmliche Herumheulen ob dieser Situation.

Da können wir noch soviel über uns als brave Steuerzahler lamentieren und laut herausschreien, dass das unser alleiniges Paradies ist. Ihr Mitforisten könnt Euch noch so viele Zeitungsartikel und Tubes gegenseitig um die Ohren hauen, die Eure diversen Positionen untermauern sollen und zusätzlich noch Veitstänze aufführen. Das wird nichts, aber auch gar nichts helfen oder bewegen. Helfen wird kurzfristig nur, dass wir uns unserer christlichen Tugenden und auf IHN besinnen und mit der derzeitigen Lage klarkommen und wem es möglich ist, zu helfen und zu unterstützen.

Langfristig wird NUR eine völlige Umkehr hinsichtlich unserer (insgesamt reiche Teil der Weltbevölkerung) ausbeuterischen Wirtschaftspraxis, Abhängigmachung und Weltenbrandlegung und gemeinsamen Anstrengungen zur Bekämpfung dieser IS-Plage helfen. Vllt. sollte man auch hinsichtlich Letzterem im Westen über den Schatten springen und sich mit Russland an einen Tisch setzen. Das geht aber alles nicht von heute auf morgen, weil der ganze Mist nun schon jahrhundertelang verbockt wurde, sodass wir noch lange mit diversen Arten von Flüchtlingen umgehen müssen.

Man kann jetzt pro und contra sein bzgl. Islam, Kulturunterschiede, dem Menschengemisch unter den Flüchtlingen und ihrer ehrbaren oder auch unehrbaren Absichten - aber: In dieser Situation wäre es geboten sich am chrisltichen Riemen zu reißen, Formalismen mal Formalismen und Vorurteile bleiben zu lassen und entweder etwas an der eigenen Einstellung zu arbeiten oder darüberhinaus evt. mitanzupacken, wenn man in der Nähe die Notwendigkeit sieht.

Das heißt nicht, dass nicht trotzdem jeder eine mehr oder weniger kristische Sicht auf die Dinge haben kann.

Ich habe jetzt immer noch keinen Lösungsvorschlag der aktuellen Situation von Dir gelesen. Jetzt immer NUR nach Maßnahmen in den Krisenländern zu schreien, hält keinen Flüchtling auf. Fernhalten kann man diese Menschen nur mit brachialer Gewalt. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass das hier im Forum doch wohl keiner will.
Dich, o Herr, kann nur verlieren, wer dich verlässt.
(Augustinus Aurelius)

Benutzeravatar
DarPius
Beiträge: 323
Registriert: Samstag 29. November 2014, 00:39
Wohnort: Germanistan

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von DarPius »

Sarandanon hat geschrieben: Ich habe jetzt immer noch keinen Lösungsvorschlag der aktuellen Situation von Dir gelesen. Jetzt immer NUR nach Maßnahmen in den Krisenländern zu schreien, hält keinen Flüchtling auf. Fernhalten kann man diese Menschen nur mit brachialer Gewalt. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass das hier im Forum doch wohl keiner will.
https://www.youtube.com/watch?v=wNqfXe8 ... e=youtu.be
Wir haben schon de facto Krieg.

ich hoffe, dass es nur ein Fake ist
https://www.facebook.com/permalink.php? ... 7357818629
239 Die Bedingungen, unter denen es einem Volk gestattet ist, sich in Notwehr militärisch zu verteidigen, sind genau einzuhalten. Eine solche Entscheidung ist so schwerwiegend, daß sie nur unter den folgenden strengen Bedingungen, die gleichzeitig gegeben sein müssen, sittlich vertretbar ist:

- Der Schaden, der der Nation oder der Völkergemeinschaft durch den Angreifer zugefügt wird, muß sicher feststehen, schwerwiegend und von Dauer sein.

- Alle anderen Mittel, dem Schaden ein Ende zu machen, müssen sich als undurchführbar oder wirkungslos erwiesen haben.

- Es muß ernsthafte Aussicht auf Erfolg bestehen.

- Der Gebrauch von Waffen darf nicht Schäden und Wirren mit sich bringen, die schlimmer sind als das zu beseitigende Übel. Beim Urteil darüber, ob diese Bedingung erfüllt ist, ist sorgfältig auf die gewaltige Zerstörungskraft der modernen Waffen zu achten.
'Et portae inferi non praevalebunt eam'

Thomas_de_Austria
Beiträge: 1906
Registriert: Donnerstag 20. Mai 2010, 16:47

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Thomas_de_Austria »

DarPius hat geschrieben:Wir haben schon de facto Krieg.
Noch haben wir keinen Krieg, aber mittel- bis langfristig halte ich die Wahrscheinlichkeit kriegerischer Auseinander-
setzungen für hoch, wenn das so weitergeht. Alleine schon deswegen hat etwas, zumindest die insgesamt sehr gemäßigten
und sinnvollen Maßnahmen, die Caviteño hier mehrfach umrissen hat, zu geschehen. Wir haben es ja nicht wortwörtlich mit
einer Flut zu tun, einem rein nach phys. Gesetzen ablaufenden Ereignis, sondern mit Menschen, die sich bewusst und – zumi-
ndest was Deutschland betrifft, man könnte ja auch andernorts bleiben – freiwillig dafür entscheiden, zu migrieren. Man kennt
die Motive, man hat das untersucht, man weiß auch was das für Leute sind (d. h. soziale Mobilität, Status, Geschlecht etc.).

Abgesehen davon: Wer meint, er kenne das sog. ewige Gesetz Gottes, Seine Weltregiment, für die Zukunft (wobei wir aller-
dings nicht verpflichtet sind, dieses zu befördern, sondern wir haben den uns von Ihm auferlegten Pflichten gemäß zu handeln, zu
denen nicht zuletzt auch Pflichten gegenüber Volk und Vaterland gehören), ganz ohne Verweis auf die gegebene Offenbarung, hat
m. E. ein Rad ab, kann aber gerne seine Weisheit zum Besten geben.

Ansonsten vergelt's Gott, was die Verweise auf den KKK und z. T. andernorts lehramtliche Dokumente angeht. Nur dort, zuzü-
glich der Schriften der Kirchenlehrer, allen voran denen des hl. Thomas, und durch vernünftige Schlüsse, die auf dieser Basis
gezogen werden, kann ich tatsächlich erkennen, was Gott für unser Handeln unter den gegenwärtigen komplexen politischen
und sozialen Umständen vorgesehen hat und nirgendwo anders, nicht in Verlautbarungen irgendwelcher Organisationen oder
persönlicher Evangelienmeditation. Abgesehen davon, hat jeder normale Mensch auch noch ganz andere, als bloß moralische
und religiöse Gesichtspunkte zu berücksichtigen und zwar solche, die Handlungen nach erstgenannten Gesichtspunkten über-
haupt erst ermöglichen.
Zuletzt geändert von Thomas_de_Austria am Freitag 18. September 2015, 14:50, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Gallus
Beiträge: 3424
Registriert: Montag 27. Dezember 2010, 11:13
Wohnort: Erzbistum Köln

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Gallus »

Sarandanon hat geschrieben:Alle wollen aus ihrem wie auch immer gearteten Elend ins Paradies einkehren. Lange Zeit konnten wir dies bei gleichzeitiger Ausbeutung ihrer Heimatregionen verhindern. Nun ist die Schonzeit vorbei und wir werden direkt mit diesem Elend konfrontiert, an dem die wirtschaftsstarken Länder der Erde einen Gutteil Schuld tragen.
Dann erzähl uns mal, wie westliche Ausbeutung in Syrien, Albanien und dem Kosovo Elend verursacht hat.

Tinius
Beiträge: 1954
Registriert: Samstag 28. Juni 2014, 00:13

Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Tinius »

Juergen hat geschrieben:
Tinius hat geschrieben:…Wir Reformierte…
Ja, ihr seid wahrlich die besseren Menschen.
Es ist daher schön, daß ihr euch in die Abgründe dieses Forum herablasst und zu uns sprecht.

Gerne geschehen. Da es hier leider verblendete, unchristliche Hetzer und Anheizer gibt, müssen wir Reformierte das Wort erheben. Das hat Tradition. Immer gerne.

Gesperrt Vorheriges ThemaNächstes Thema