Neues vom Papst [ARCHIV]

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ar26
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von ar26 »

umusungu hat geschrieben:
Josef Steininger hat geschrieben:Hier geht es um nichts weniger als um die Frage, ob die Kirche bestimmte Dinge, hier eben die Unauflöslichkeit der Ehe und das ausnahmslose Verbot, außerhalb einer gültigen Ehe sexuelle Beziehungen zu haben, als „göttlichen Rechts“, also als unmittelbar vom Herrn ergangene Weisungen, erkennen und definieren kann, Weisungen, die unabänderlich sind. Wenn ein Papst solche Weisungen ändern will, ist er ein Häretiker und jeder Bischof hätte die Pflicht, ihm „ ins Angesicht zu widerstehen“.
Ich bitte Dich, das göttliche ausnahmslose Verbot der sexuellen Beziehung außerhalb der Ehe zu untermauern, die unmittelbare Weisung des Herrn mir zu benennen.
Matthäus 15, Vers 19. Ehebruch und Unzucht werden vom Herrn als unrein bezeichnet. Unzucht meint jegliche Form von Geschlechtsverkehr zwischen Unverheirateten und wird vom Herrn auf die selbe unsittlich Stufe wie Ehebruch gestellt. Paulus geht ebenfalls häufiger hierauf ein, die Textstellen wirst Du selbst zusammensuchen können. Im übrigen ist dieses Verbot durch die Tradition der Kirche belegt.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Pilger
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Pilger »

Ich lese soeben in diesem Thema: Vorsitzender der Rota droht Kardinälen....

Oh mein [Punkt] So stellt sich mancher also die Kollegialität und die Barmherzigkeit eines offenen Dialogs innerhalb der Katholischen Kirche gegenüber Mitbrüdern vor, wenn sich Mitbrüder als Kardinäle mit Zweifel sowie der Bitte um Klärung dieser Zweifel (die auch von Bischöfen Priestern und Laien geteilt werden) an den Papst wenden.

Menschen haben für ihr Festhalten an den Geboten des Pantokrators des All- oder Weltenherrscher schon mehr verloren als eine Würde (Kardinalswürde) manche von ihnen verloren unter schwerster Folter sogar ihr irdisches Leben. Immerhin steht dafür das Kardinalsrot. Manche haben das offensichtlich vergessen. Im Vatikan sollte keiner dem Irrtum der irdischen Macht erliegen, kein Mensch ist Herr im Weinberg des Herrn auch ein Papst ist nicht mehr als ein Knecht im Weinberg des Herrn. Alle Christen sind auf den Namen Jesus getauft er allein ist der Herr die Wahrheit und das Leben.
Komm bald Herr Jesu
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach,
der ist mein nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren;
und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden."

Vir Probatus
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Vir Probatus »

Pilger hat geschrieben:Ich lese soeben in diesem Thema: Vorsitzender der Rota droht Kardinälen....

Oh mein [Punkt] So stellt sich mancher also die Kollegialität und die Barmherzigkeit eines offenen Dialogs innerhalb der Katholischen Kirche gegenüber Mitbrüdern vor, wenn sich Mitbrüder als Kardinäle mit Zweifel sowie der Bitte um Klärung dieser Zweifel (die auch von Bischöfen Priestern und Laien geteilt werden) an den Papst wenden.

Menschen haben für ihr Festhalten an den Geboten des Pantokrators des All- oder Weltenherrscher schon mehr verloren als eine Würde (Kardinalswürde) manche von ihnen verloren unter schwerster Folter sogar ihr irdisches Leben. Immerhin steht dafür das Kardinalsrot. Manche haben das offensichtlich vergessen. Im Vatikan sollte keiner dem Irrtum der irdischen Macht erliegen, kein Mensch ist Herr im Weinberg des Herrn auch ein Papst ist nicht mehr als ein Knecht im Weinberg des Herrn. Alle Christen sind auf den Namen Jesus getauft er allein ist der Herr die Wahrheit und das Leben.

So stellt es sich nicht nur mancher die Kollegialität vor vor, sondern so ist es wohl wirklich. Franz Josef Strauss würde wahrscheinlich "Saustall" sagen.
Die Deutsche Kirche wird sich mit der nächsten Generation komfortabel abwickeln können. Die jetzige hat sie, was das Bezahlen angeht, ja noch gut bei der Stange. Aber danach ist Ende. Die Fehler hat sie selbst gemacht.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Raphael
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Raphael »

taddeo hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:Anscheinend will Kardinal Burke so etwas wie den "katholischen Trump" geben: "Make the Church great again".
Und wie dieses "Vorbild" schießt er bei aller gut gemeinten Konservativität übers Ziel hinaus.
Nicht alles was hinkt, sollte man als Vergleich heranziehen! :roll:
taddeo hat geschrieben:Enttäuschte Eitelkeit ist selten ein guter Ratgeber.
Motivspekulation ohne hinreichende Basis! :daumen-runter:
Wenn ich über Deine Eitelkeit spekulieren würde, hätte ich tausende von einschlägigen Postings als Basis bzw. Beweis.
Als Basis ja, als Beweis nein! 8)

Allerdings stellt sich die Frage, welche Basis Du bei Kardinal Burke heranziehen möchtest, um Dein abschätziges Urteil zu validieren.
Hat er irgendwelche Werke in der Kanonistik geschrieben, die Dir bekannt sind? :detektiv:
taddeo hat geschrieben:Dennoch halte ich das auch bei Kardinal Burke für ein naheliegendes Motiv, und gerade hier im Kreuzgang findet man zahllose Anhaltspunkte dafür.
Aus dem Umstand, daß Kardinal Burke bestimmte in der Kirche (früher) übliche Formen hochhält, kann man doch nicht auf die Eigenschaft "eitel" bei ihm schließen. :roll:
Non sequitur, wie der Logiker sagt! 8)

Im Übrigen müßte die Eingabe der dubia durch die vier Kardinäle eigentlich für Dich als kanonistisch Gebildeten interessant sein. Denn schließlich könnte die Klärung der theologischen Fragen auch kanonistische Folgen zeitigen .........
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
(Georg Christoph Lichtenberg)

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martin v. tours
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von martin v. tours »

taddeo hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:Anscheinend will Kardinal Burke so etwas wie den "katholischen Trump" geben: "Make the Church great again".
Und wie dieses "Vorbild" schießt er bei aller gut gemeinten Konservativität übers Ziel hinaus.
Nicht alles was hinkt, sollte man als Vergleich heranziehen! :roll:
taddeo hat geschrieben:Enttäuschte Eitelkeit ist selten ein guter Ratgeber.
Motivspekulation ohne hinreichende Basis! :daumen-runter:
Wenn ich über Deine Eitelkeit spekulieren würde, hätte ich tausende von einschlägigen Postings als Basis bzw. Beweis. Dennoch halte ich das auch bei Kardinal Burke für ein naheliegendes Motiv, und gerade hier im Kreuzgang findet man zahllose Anhaltspunkte dafür.
Mensch taddeo.
Eitelkeit -natürlich bin ich davon nicht frei. Genauso wenig wie die meisten Menschen auch Du.
Vielleicht ist es auch nur Eitelkeit, wer weiss das schon. Aber es ausschliesslich auf Eitelkeit zurückzuführen, das sehe ich eben nicht so.

Wie war es dann mit so manchen Heiligen deren Mut wir heute bewundern, weil sie sogar Päpsten ihre Fehler vorgehalten haben und Briefe geschrieben haben ?
(Teresa von Avila, Katharina von Siena). War das nur Eitelkeit ?
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Petrus_Agellus
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Petrus_Agellus »

Die Berichte zu der Angelegenheit sind journalistisch derart schlecht aufbereitet, dass es wehtut.

1.) Mons. Pinto ist kein Erzbischof.
2.) Die Aussagen tätigte er offenbar während eines Vortrags in Spanien.
3.) kath.net berichtet dazu unter Berufung "auf Medienberichte" (oh, wie nachvollziehbar), dass "Erzbischof" Pinto angekündigt habe, er brauche die Erlaubnis des Papstes nicht, um den Entzug der Kardinalswürde einzuleiten. Das halte ich für ganz und gar ausgeschlossen - sowohl den Prozess an sich, als auch, dass Mons. Pinto das glaubt und so gesagt hat.
4.) kath.net schreibt außerdem, dass "er Papst Franziskus unterstützen werde, damit auch wiederverheiratete Geschiedene die Hl. Eucharistie empfangen können". Freilich ebenso ohne Quelle.

Für mich ist das alles andere als ein seriöser Bericht.

Im Übrigen: Dass eine einzige simple Fußnote soetwas auslöst, spricht nicht gegen den Papst, sondern gegen eine Kirche, in der verschiedene Lager wie wilde Tiere darauf warten, sich auf jedes noch so kleine Fitzelchen Information zu stürzen. Um in "Amoris Laetitia" einen Dammbruch zu sehen, muss man den Text so lesen wollen. Das mag ein textliches Manko sein, aber kein lehramtliches. Kard. Burke sagte über AL ja in Bezug auf das Dogma der lehramtlichen Unfehlbarkeit, dass der Text aufgrund seiner Mängel dazu nicht gehöre - wunderbar, also gilt die päpstliche Unfehlbarkeit nicht nur ex cathedra, sondern auch nur bei geeigneter Formulierung? Wieso um Himmels Willen ist es so schwierig, ein Dokument von A bis Z im Zusammenhalt des Lehramts zu lesen (Josef Spindelböck hat sich dahingehend kürzlich ebenso geäußert)?

Ich bin kein Fan eines Episkopats, der gerade AL zum Vorwand nimmt, um gleich die gesamte Lehre mit über Bord zu werfen. Ich bin aber auch keiner von Strömungen, die den Papst (unter welchem veräppelnden Namen auch immer) damit aushebeln wollen. Franziskus' Zugang zu all diesen Fragen ist, wie er immer wieder betont, die Beichte - ein Sakrament, zu dem ich vor allem durch ihn wieder zurückgefunden habe.

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Raphael
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Raphael »

Petrus_Agellus hat geschrieben:Im Übrigen: Dass eine einzige simple Fußnote soetwas auslöst, spricht nicht gegen den Papst, sondern gegen eine Kirche, in der verschiedene Lager wie wilde Tiere darauf warten, sich auf jedes noch so kleine Fitzelchen Information zu stürzen. Um in "Amoris Laetitia" einen Dammbruch zu sehen, muss man den Text so lesen wollen. Das mag ein textliches Manko sein, aber kein lehramtliches. Kard. Burke sagte über AL ja in Bezug auf das Dogma der lehramtlichen Unfehlbarkeit, dass der Text aufgrund seiner Mängel dazu nicht gehöre - wunderbar, also gilt die päpstliche Unfehlbarkeit nicht nur ex cathedra, sondern auch nur bei geeigneter Formulierung? Wieso um Himmels Willen ist es so schwierig, ein Dokument von A bis Z im Zusammenhalt des Lehramts zu lesen (Josef Spindelböck hat sich dahingehend kürzlich ebenso geäußert)?
Es ist doch völlig unstrittig, daß AL keine dogmatische Qualitäten hat. :ja:

Nichtsdestoweniger ist die angestrebte Orientierung, die AL geben sollte, begründbar in Zweifel zu ziehen. Dies - und nichts Anderes - führte zu der Formulierung der dubia von den vier Kardinälen.
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
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ar26
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von ar26 »

Eine mehrdeutige lehramtliche Aussage ist sehr wohl ein lehramtliches Manko. Wenn Glieder der Kirche deswegen höflich um Präzisierung bitten und dafür abgewatscht werden, dann lässt das Interpretationen zu.
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Petrus_Agellus
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Petrus_Agellus »

Ich sehe diese Kritikpunkte ja durchaus ein - aber:

1.) Klärungsbedarf besteht, wenn das "Programm" des Autors nicht klar ist. Dieses Programm ist bei Papst Franziskus doch offensichtlich - nimmt man seine Statements, Interviews, Predigten etc. zusammen mit seinen Schreiben, kann AL nur mit einer gesunden Glaubensbildung ("Lest täglich das Evangelium!") und einer funktionierenden Beichtpraxis fruchten. Das ist seine Absicht. Ein Episkopat, der diese beiden Dinge im Sinne der Zeitgeistigkeit aus der Interpretation von AL weglässt, schmälert diese Dimension natürlich empfindlich, aber ich wage zu behaupten, dass man mancherorts auch bei einem "strengeren" Lehrschreiben einen "bischöflichen Sonderweg" genommen hätte (siehe Mariatroster Erklärung).

2.) Diese speziellen Dubia sind in einer Form gehalten, die vom Papst Klarstellung unter Aufgabe seines eigenen Lehrschreibens verlangt. Ihre bloße Formulierung impliziert Häresien nicht in der missbräuchlichen Auslegung des Schreibens, sondern im Schreiben selbst. Das ist keineswegs eine "simple Fragestellung", es ist eine Anmaßung.

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Edi
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Edi »

Petrus_Agellus hat geschrieben: 2.) Diese speziellen Dubia sind in einer Form gehalten, die vom Papst Klarstellung unter Aufgabe seines eigenen Lehrschreibens verlangt. Ihre bloße Formulierung impliziert Häresien nicht in der missbräuchlichen Auslegung des Schreibens, sondern im Schreiben selbst. Das ist keineswegs eine "simple Fragestellung", es ist eine Anmaßung.
Bei einem Papst, der durch seine mündlichen Aussagen regelmässig für Verwirrung sorgt, war dieses Schreiben mit der Anfrage sehr berechtigt. Der Papst wurde des öfteren darauf hingewiesen, daß seine Aussagen missverständlich seien und trotzdem hat er damit weitergemacht. Erst vor kurzem hat er seine Aussage von früher über die Homosexuellen wörtlich wiederholt, obwohl er wissen musste, daß sich viele falsche Freunde auf diese berufen. Ist dieser Mann nicht imstande, solche Aussagen wenigstens beim nächsten Mal so zu formulieren, daß man sie nicht mehr missverstehen kann? Das ist offenbar der Fall oder noch schlimmer, er macht es absichtlich.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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ar26
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von ar26 »

Das Programm ist leider nicht klar. Bislang war es so, daß jemand, der mit einer Person des anderen Geschlechts wie mit einem Ehepartner zusammenlebt, ohne kanonisch verheiratet zu sein, von den Sakramenten ausgeschlossen ist. Einziger Ausnahmefall bei trifftigem Grund ist ein Zusammenleben wie Bruder und Schwester. Weitere Ausnahmen waren bislang weder innerhalb noch außerhalb der Beichte denkbar.


Frage: Sieht Papst Franziskus das auch so?
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Petrus_Agellus
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Petrus_Agellus »

Das bezieht sich auf das Statement auf der Rückreise aus dem Kaukasus? Hier der Abschnitt:
Sünde ist Sünde. Die Tendenzen bzw. die hormonellen Ungleichgewichte verursachen zahlreiche Probleme, und wir müssen vorsichtig sein, dass wir nicht sagen: "Ach, ist doch alles dasselbe, lassen wir's uns gut gehen!". Nein, das nicht. Aber jeder Fall muss aufgenommen, begleitet, betrachtet, unterschieden und integriert werden. Das ist das, was Jesus heute tun würde. Und bitte, schreiben Sie jetzt nicht "Der Papst wird die Transsexuellen heiligen!". Bitte. Ich sehe schon die Schlagzeilen.
Seine Statements zuvor zu dem Thema waren stets Zitate des Katechismus. Für mich glasklar. Für Katholiken sollten sie das auch sein. Und was die Presse daraus macht, kann uns zwar ärgern, aber es sollte uns nicht vom Papst entfernen.

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Petrus_Agellus
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Petrus_Agellus »

Ich ergänze: Bei der Stelle ging es zuvor um den medial ja auch aufbereiteten Fall des transsexuellen Spaniers, den er empfangen hat. Er betonte, dass dessen Bischof ihn zur BEICHTE eingeladen habe, damit er WIEDER kommunizieren kann.

CIC_Fan

Re: Neues vom Papst

Beitrag von CIC_Fan »

Florianklaus hat geschrieben:
martin v. tours hat geschrieben:Egal was die Motivation sein könnte. "Enttäuschte Eitelkeit" schliesse ich aus.
Diese Aktion macht Kardinal Burke bei gefühlten 99% der Katholiken (getaufte Heiden und Karteileichen mitgezählt) eher unbeliebter.
Von der veröffentlichten Meinung will ich erst gar nicht reden.
Also, ginge es nur um Eitelkeit, gibt es mit der Aktion nichts zu gewinnen.
Ich glaube doch, es kommt darauf an, bei wem man gut aussehen möchte, bei Deinen 99% kann Em. Burke sowieso nichts gewinnen, bei dem restlichen Prozent aber sehr wohl.
was den? zu einem 2 Lefebvre fehlt ihm das Formau und das zu werden verbietet seine Aufassung also was gibts zu gewinnen

CIC_Fan

Re: Neues vom Papst

Beitrag von CIC_Fan »

umusungu hat geschrieben:In welchen Kreisen verkehrt Burke? Er scheint nicht der Typ des breiten Volkes zu sein.
Wenn ich mir anschaue, welche Veranstaltungen er besucht und welchen Veranstaltern er Glanz verleiht ...... voilá, dann weißt Du, wo sein Ego geschmeichelt wird.
die "Aufgabe" die Kardinal Burke heute wahrnimmt haben sich früher die Eminenzen Palazzini Oddi und Stickler geteilt gewissen frommen Kreisen die Illusion zu vermitteln es ist alles in Ordnung fromme Kreise die exilliert sich aus den Ortpfarreien weil sie es dort nicht mehr aushalten.
Der Papst fordert an die Ränder zu gehen genau das macht Em Burke wibei sicher viel psychologisches da mitspielt .

CIC_Fan

Re: Neues vom Papst

Beitrag von CIC_Fan »

Josef Steininger hat geschrieben:Ihr streitet hier, ob Kardinal Burke eitel sei oder nicht. Ist es euch eigentlich klar, worum es hier geht? Hier geht es um nichts weniger als um die Frage, ob die Kirche bestimmte Dinge, hier eben die Unauflöslichkeit der Ehe und das ausnahmslose Verbot, außerhalb einer gültigen Ehe sexuelle Beziehungen zu haben, als „göttlichen Rechts“, also als unmittelbar vom Herrn ergangene Weisungen, erkennen und definieren kann, Weisungen, die unabänderlich sind. Wenn ein Papst solche Weisungen ändern will, ist er ein Häretiker und jeder Bischof hätte die Pflicht, ihm „ ins Angesicht zu widerstehen“.
soll ich jetzt aufzählen wie oft sich JPII über das göttliche Recht flugs hinweg gesetzt hat?

CIC_Fan

Re: Neues vom Papst

Beitrag von CIC_Fan »

maliems hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:was haben sich die alten Herrn dabei gedacht an die Öffentlichkeit zu gehen?
was denkt sich der Rota-Prälat?
das er sich an einer öffentlichen Debatte beteiligt , jetzt nach schonung für die Eminenzen zu schreien die selbst das ganze an die Öffentlichkeit gebracht haben ist lächerlich

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Lupus
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Lupus »

@ CIC_fan: JP II und Göttliches Recht:


JA, BITTE, BITTE TU DAS!

+L.
Zuletzt geändert von Lupus am Mittwoch 30. November 2016, 10:51, insgesamt 1-mal geändert.
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CIC_Fan

Re: Neues vom Papst

Beitrag von CIC_Fan »

Pilger hat geschrieben:Ich lese soeben in diesem Thema: Vorsitzender der Rota droht Kardinälen....

Oh mein [Punkt] So stellt sich mancher also die Kollegialität und die Barmherzigkeit eines offenen Dialogs innerhalb der Katholischen Kirche gegenüber Mitbrüdern vor, wenn sich Mitbrüder als Kardinäle mit Zweifel sowie der Bitte um Klärung dieser Zweifel (die auch von Bischöfen Priestern und Laien geteilt werden) an den Papst wenden.

Menschen haben für ihr Festhalten an den Geboten des Pantokrators des All- oder Weltenherrscher schon mehr verloren als eine Würde (Kardinalswürde) manche von ihnen verloren unter schwerster Folter sogar ihr irdisches Leben. Immerhin steht dafür das Kardinalsrot. Manche haben das offensichtlich vergessen. Im Vatikan sollte keiner dem Irrtum der irdischen Macht erliegen, kein Mensch ist Herr im Weinberg des Herrn auch ein Papst ist nicht mehr als ein Knecht im Weinberg des Herrn. Alle Christen sind auf den Namen Jesus getauft er allein ist der Herr die Wahrheit und das Leben.
ebenfalls lächerlich die Eminenzen sollen due Früchte Ihrer Debatte erhalten im übrigen ist die Formulierung der Prälat droht den Kardinälen lächerlich das ist formal gar nicht möglich

CIC_Fan

Re: Neues vom Papst

Beitrag von CIC_Fan »

Lupus hat geschrieben:@ CIC_fan: JP II und Göttliches Recht:


JA, BITTE, BITTE TU DAS!

+L.
Assisi 1986 war pure Gotteslästerung
Redemptor hominis pure Haeresie
nur als kleiner beispiel da schwiegen die "besorgten "Eminenzen beharrlich. außer der damals noch als Prof wirkende Hw Brandmüller der aber erklärte eine Kritik am Papst käme ihm nicht zu

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Pilger
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Pilger »

Petrus_Agellus hat geschrieben:...Im Übrigen: Dass eine einzige simple Fußnote soetwas auslöst, spricht nicht gegen den Papst, sondern gegen eine Kirche, in der verschiedene Lager wie wilde Tiere darauf warten, sich auf jedes noch so kleine Fitzelchen Information zu stürzen. Um in "Amoris Laetitia" einen Dammbruch zu sehen, muss man den Text so lesen wollen. Das mag ein textliches Manko sein, aber kein lehramtliches. ...
Im Prinzip ist das so schon richtig gesagt eine Fußnote in einem päpstlichen Schreiben kann die Lehre der Kirche nicht verändern.

Dennoch und auch hier stimme ich zu ist das eigentliche Problem das die katholische Kirche in all ihren Gliederungen von Kardinälen wie Schönborn aber auch viele Bischöfe Priester und Laien mit einer unsäglichen Zersplitterung kämpfen muss. Jeder verkündet eigentlich nur noch das was er gegenüber seinen Gewissen verantworten möchte, die Lehre und das Lehramt der Kirche rücken immer weiter in den Hintergrund. Vorort laden Priester alle Anwesenden auch WVG zur Kommunion ein weil der Papst das eben erlaubt habe. Auch die Meinung und Lesart von Kardinal Schönborn zu "Amoris Laetitia" ist hinlänglich bekannt.
Das hauptsächliche Manko an "Amoris Laetitia" ist der Geist in dem es verfasst wurde der Inhalt von "Amoris Laetitia" wird eben von vielen "passend" gegen die Lehre der Väter und der Tradition für ihre persönlichen pastoralen Bedürfnisse ausgelegt.

Die Fußnote in "Amoris Laetitia" ist deshalb ein Dammbruch, weil nun auch ein Papst einen Relativismus der Lehre der Kirche das Wort redet, weil er der Papst auf Bitte der (vier) Kardinäle eine Beantwortung der Dubia bis heute unterlässt.

Alles schwimmt und der Fels schwimmt mit und das ist sehr schlimm und für die katholische Kirche sehr gefährlich.
Komm bald Herr Jesu
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach,
der ist mein nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren;
und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden."

maliems
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von maliems »

CIC_Fan hat geschrieben:
Lupus hat geschrieben:@ CIC_fan: JP II und Göttliches Recht:


JA, BITTE, BITTE TU DAS!

+L.
Assisi 1986 war pure Gotteslästerung
Redemptor hominis pure Haeresie
nur als kleiner beispiel da schwiegen die "besorgten "Eminenzen beharrlich. außer der damals noch als Prof wirkende Hw Brandmüller der aber erklärte eine Kritik am Papst käme ihm nicht zu
hast wohl recht.

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Hubertus
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Hubertus »

Petrus_Agellus hat geschrieben:Ich sehe diese Kritikpunkte ja durchaus ein - aber:

1.) Klärungsbedarf besteht, wenn das "Programm" des Autors nicht klar ist. Dieses Programm ist bei Papst Franziskus doch offensichtlich - nimmt man seine Statements, Interviews, Predigten etc. zusammen mit seinen Schreiben, kann AL nur mit einer gesunden Glaubensbildung ("Lest täglich das Evangelium!") und einer funktionierenden Beichtpraxis fruchten. Das ist seine Absicht.
Die Frage ist halt, was man daraus für Schlüsse zieht. Der Papst liest ja sicher auch 'täglich das Evangelium', nur, wenn ich mir anschaue, was er manchmal so an Sprüchen raushaut ...


Im übrigen erschöpft sich eine gesunde Glaubensbildung keineswegs darin, 'täglich das Evangelium zu lesen'. Das Glaubenswissen ist in erster Linie an der überlieferten lehramtlichen und katechetischen Tradition der Kirche zu messen!
Petrus_Agellus hat geschrieben:Ein Episkopat, der diese beiden Dinge im Sinne der Zeitgeistigkeit aus der Interpretation von AL weglässt, schmälert diese Dimension natürlich empfindlich, aber ich wage zu behaupten, dass man mancherorts auch bei einem "strengeren" Lehrschreiben einen "bischöflichen Sonderweg" genommen hätte (siehe Mariatroster Erklärung).
Das wäre dann eine Frage der kirchlichen Oberaufsicht. In Zeiten, in denen sie funktionierte, wäre ein solcher Sonderweg (gut, vmtl. a priori undenkbar gewesen, aber falls doch) umgehend einkassiert worden. Daß eine Zensurierung heute ausgeschlossen erscheint, scheint nahezulegen, daß a) Rom letztlich kein Interesse hat, die Dinge klarzustellen oder eben b) heimlich doch mit dieser Lesart einverstanden ist.
Petrus_Agellus hat geschrieben:2.) Diese speziellen Dubia sind in einer Form gehalten, die vom Papst Klarstellung unter Aufgabe seines eigenen Lehrschreibens verlangt. Ihre bloße Formulierung impliziert Häresien nicht in der missbräuchlichen Auslegung des Schreibens, sondern im Schreiben selbst. Das ist keineswegs eine "simple Fragestellung", es ist eine Anmaßung.
Dann wäre es ja sehr einfach gewesen, jeweils mit einem knappen 'Ja' zu antworten (und ggf. den Kardinälen ggü. eine solche Unterstellung brüsk zurückzuweisen). Sie einfach zu ignorieren, nährt zumindest den Zweifel an den Motiven Roms. Schon aus diesem Grund müßte Rom daran gelegen sein, zumindest diesen Zweifel zu beseitigen. Offenbar besteht daran aber kein Interesse.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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taddeo
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von taddeo »

Hubertus hat geschrieben:
Petrus_Agellus hat geschrieben:2.) Diese speziellen Dubia sind in einer Form gehalten, die vom Papst Klarstellung unter Aufgabe seines eigenen Lehrschreibens verlangt. Ihre bloße Formulierung impliziert Häresien nicht in der missbräuchlichen Auslegung des Schreibens, sondern im Schreiben selbst. Das ist keineswegs eine "simple Fragestellung", es ist eine Anmaßung.
Dann wäre es ja sehr einfach gewesen, jeweils mit einem knappen 'Ja' zu antworten (und ggf. den Kardinälen ggü. eine solche Unterstellung brüsk zurückzuweisen). Sie einfach zu ignorieren, nährt zumindest den Zweifel an den Motiven Roms. Schon aus diesem Grund müßte Rom daran gelegen sein, zumindest diesen Zweifel zu beseitigen. Offenbar besteht daran aber kein Interesse.
Und wenn man die verschiedenen Äußerungen des Papstes etwas verfolgt hat, dann ist auch völlig klar, was ihn an diesen Dubia schon vom Grundsatz her stört, warum er sie wohl nicht beantworten will und worauf seine Bemerkung abzielt, da habe jemand nicht verstanden.
So wie ich den Papst in dieser Sache verstehe, ist er der Ansicht, daß es eben gerade bei diesen Fragen, um die es hier geht, nie ein einfaches "Ja/Nein"-Schema geben kann und darf, daß jede Schwarz-Weiß-Malerei von vornherein verkehrt und ein Widerspruch zur göttlichen Barmherzigkeit ist. (Man muß diese Ansicht vielleicht nicht teilen, aber sie ist innerhalb dieses Pontifikates durchaus stringent und hat auch theologisch was für sich, wenn man den moralisch-juridischen Rigorismus hinterfragt, der ja auch nicht immer die gängige kirchliche Praxis war, sondern vor allem im 20. Jahrhundert wieder zu neuer Blüte gekommen ist.)

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Sempre
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Sempre »

One sanguine Hilary White:
Hilary White hat geschrieben:The Bishops Enter the War

[...]

Many, many people are deeply upset by all of this. But I believe their lamentation is ill-placed. In fact, Bergoglio is the pope of my joy — and I believe the best hope we have of ending the de facto schism that has existed in the Church for the last five decades. For the first time since I re-entered Catholic life in the late 1990s, I have some real, concrete hope for the future of the Church. I did not have this hope under the “conservative” pontificates of Benedict XVI and John Paul II.

[...]

Very, very soon, however, I believe the long exile of the Catholic religion from the Church that bears its name will be over. The persecution of faithful Catholics by their own bishops will stop. Priests will be able to preach the Faith once more, unobstructed by a Neomodernist hierarchy more interested in currying the favour of the world. Vocations will flourish, the religious life will flower again. These are the prelates and clergy who will go with the Bergoglian sect. The work of the Church to convert the world for the salvation of souls can finally be restarted after half a moribund century of silence and fear. The New Paradigm is about to be defeated, brought down by its own arrogance. I see nothing whatever in this that would prompt me to lament.
Die Bischöfe treten in den Krieg ein

[...]

Viele, viele Leute sind über all dies höchst aufgeregt. Ich hingegen denke, dass ihre Klage fehl am platz ist. Bergoglio ist vielmehr der Papst meiner Wonne — und ich denke, er ist die beste Hoffnung, die wir haben, um das de facto Schisma zu beenden, dass seit fünf Jahrzehnten in der Kirche schwelt. Zum ersten mal seit ich in den späten 1990ern anfing, wieder am katholischen Leben teilzunehmen, habe ich reale, konkrete Hoffnung für die Zukunft der Kirche. Diese Hoffnung hatte ich unter den “konservativen” Pontifikaten von Benedikt XVI. und Johannes Paul II. nicht.

[...]

Sehr, sehr bald jedoch, so denke ich, wird das lange Exil der Katholischen Religion von der Kirche, die deren Namen trägt, zuende sein. Die Verfolgung gläubiger Katholiken durch ihre eigenen Bischöfe wird aufhören. Priester werden den Glauben wieder predigen können, unbehindert von einer neomodernistischen Hierarchie, die mehr daran interessiert ist, sich bei der Welt anzubiedern. Berufungen werden sprießen, das Ordensleben wird wieder blühen. Jene anderen sind die Prälaten und der Klerus, die bei der Bergoglianischen Sekte bleiben werden. Das Werk der Kirche, die Welt zwecks Rettung der Seelen zu bekehren, kann endlich wieder in angriff genommen werden nach einem halben dem Tod geweihten Jahrhundert von Stille und Angst. Das Neue Paradigma wird gerade besiegt, zu Boden gebracht durch seine eigene Arroganz. Ich sehe ganz und gar nichts dabei, was mir Anlass zur Klage geben könnte.
Niemals sei gesagt es werde je zugelassen, daß ein zum Leben prädestinierter Mensch sein Leben ohne das Sakrament des Mittlers beendet. (St. Augustin, Gegen Julian, V-4)

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Torsten
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Torsten »

Das Neue Paradigma wird gerade besiegt, zu Boden gebracht durch seine eigene Arroganz. Ich sehe ganz und gar nichts dabei, was mir Anlass zur Klage geben könnte.
"zu Boden gebracht durch seine eigene Arroganz"
Klingt bei mir so im Nachhall. Nach allen möglichen Seiten.

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Torsten
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Torsten »

Die Verfolgung gläubiger Katholiken durch ihre eigenen Bischöfe wird aufhören.
Was ist ein gläubiger Katholik?
Zuletzt geändert von Torsten am Mittwoch 30. November 2016, 20:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Torsten
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Torsten »

Ich bin kein Katholik. Ich hege Sympathien, weil ich mich vor der Überzeugung scheue. Oder vor dem Mahl.

RomanesEuntDomus
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von RomanesEuntDomus »

Torsten hat geschrieben:
Das Neue Paradigma wird gerade besiegt, zu Boden gebracht durch seine eigene Arroganz. Ich sehe ganz und gar nichts dabei, was mir Anlass zur Klage geben könnte.
"zu Boden gebracht durch seine eigene Arroganz"
Klingt bei mir so im Nachhall. Nach allen möglichen Seiten.
Ja, eine ganz ähnliche Formulierung habe ich in letzter Zeit auch schon mehrmals gelesen. Wahrscheinlich in einem oder mehreren dieser unerträglich einseitigen Jubelpamphlete zum 500sten Jahrestag der Reformation.

Scheint zur Zeit schwer in Mode zu sein.

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Sempre
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Sempre »

Torsten hat geschrieben:Ich bin kein Katholik. Ich hege Sympathien, weil ich mich vor der Überzeugung scheue. Oder vor dem Mahl.
Verstehe ich nicht. Wieso hegst Du Sympathien für das, wovor Du Dich scheust? Und dann auch noch Sympathien, weil Du Dich scheust? Meintest Du vielleicht Antipathien?
Niemals sei gesagt es werde je zugelassen, daß ein zum Leben prädestinierter Mensch sein Leben ohne das Sakrament des Mittlers beendet. (St. Augustin, Gegen Julian, V-4)

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Petrus_Agellus
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Petrus_Agellus »

... und da kam die Richtigstellung - hätte mich ja auch außerordentlich gewundert.

http://www.kath.net/news/57654

http://www.religionconfidencial.com/vat ... 17005.html
Zuletzt geändert von Hubertus am Donnerstag 1. Dezember 2016, 13:49, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link repariert.

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Raphael
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Re: Neues vom Papst

Beitrag von Raphael »

Sempre hat geschrieben:
Torsten hat geschrieben:Ich bin kein Katholik. Ich hege Sympathien, weil ich mich vor der Überzeugung scheue. Oder vor dem Mahl.
Verstehe ich nicht. Wieso hegst Du Sympathien für das, wovor Du Dich scheust? Und dann auch noch Sympathien, weil Du Dich scheust? Meintest Du vielleicht Antipathien?
Nein, Torsten sagt nur hin und wieder das Gegenteil von dem, was er in Wirklichkeit meint! :doktor:

Übersetzt:
Ich bin Katholik. Ich liebe die Kirche, weil ich weiß, daß Überzeugungen * ein Feind des Glaubens sind. Ich bezweifele, daß ich würdig bin, am Mahl teilzunehmen.


* kann man bei Nietzsche nachlesen
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
(Georg Christoph Lichtenberg)

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