Erfolgreiche Integrationspolitik?

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Caviteño
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 16. August 2016, 01:02

umusungu hat geschrieben: Du höchst persönlich bist ein Auswanderer!!
Nein - wurde mehrfach erläutert, einfach einmal nachlesen.
umusungu hat geschrieben: Aber die allermeisten Syrer usw sind Flüchtlinge. Beschäftige dich mal mit den Zuständen in Aleppo oder Mossul oder vielen anderen Städten und Regionen.
Nein - das sind per definition keine Flüchtlinge, sondern Kriegsvertriebene, für die die Genfer Flüchtlingskonvention nicht gilt.
http://www.nzz.ch/meinung/migration-ist ... 1.18621897
umusungu hat geschrieben: Familienzusammenzug ist ein komplizierter Vorgang. Kannst Dich über die Modalitäten ja mal kundig machen.
Ich glaube kaum, daß Du mir da etwas Neues erzählen kannst - in dem Thema bin ich ziemlich gut bewandert.
Du solltest Dich ein wenig besser informieren, wenn Du etwas schreibst. Es sind keineswegs die Ärmsten der Armen, die sich auf den Weg nach Europa machen:
Die Aussage, je ärmer Afrikaner seien, desto eher neigten sie zur Auswanderung, beruht auf einem Denkfehler. Die Behauptung wird auch dadurch nicht wahrer, dass sie von afrikanischen Regierungen mit Unterstützung von Hilfsorganisationen ins Feld geführt wird, um zusätzliche Entwicklungsgelder einzufordern. Eine Studie aus dem Jahr 213 fand sogar das Gegenteil heraus: in Afrika wächst der Drang zu emigrieren häufig mit dem Einkommen.

Im Unterschied zu anderen Untersuchungen berücksichtigen die Autoren nicht nur die sogenannten Push- und Pull-Faktoren der Migration (typischerweise Armut und mangelnde Perspektiven im Herkunftsland sowie Einkommensmöglichkeiten in Europa), sondern auch deren Kosten. Diese machen für einen westafrikanischen Migranten bis zur Ankunft in Lampedusa mindestens 2 Dollar aus, für einen Eritreer oder Somalier 3 Dollar – entsprechend mehr, wenn eine Reise scheitert und wiederholt wird. Die Ursachenkette verläuft allerdings nicht gradlinig. Absolute Armut hemmt die Migrationsneigung, die Wirkung kann aber durch Verwandtschaftsbeziehungen aufgehoben werden. Oft finanzieren Brüder und Cousins, die es nach Europa geschafft haben, die Reisen irregulärer Migranten.
Die Ärmsten bleiben zu Hause

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 16. August 2016, 18:01

Ein Bürgermeister lernt durch die harte Tour, ist aber so ehrlich, dies gegenüber der Bevölkerung einzugestehen:
Die Bewohner vom Roten Graben 13 gehören mittlerweile zum Alltag im Stadtbild. Die Kinder besuchen die Kindertagesstätte „Schatzkiste“ in Waldenburg. Die älteren Kinder gehen zur Schule in Glauchau, wo sie in sogenannten DaZ-Klassen (Deutsch als Zweitsprache) unterrichtet werden. Die Erwachsenen erhalten Deutschunterricht – getrennt nach Frauen und Männern – zweimal 2 Stunden in der Woche. Der Unterricht wird durch jeweils 2 ehrenamtliche Lehrkräfte sichergestellt und findet im Roten Graben 7 statt. Zur Integration der Flüchtlinge/Asylsuchenden gehört auch die rasche Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Um möglichst schnell eine Beschäftigung zu verschaffen, Langeweile entgegenzuwirken und die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen, hat die Stadt Waldenburg 7 Arbeitsgelegenheiten (2 Wochenstunden je 1,5 €) beantragt und bewilligt bekommen. Ab dem 1.4.216 konnten alle erwachsenen männlichen Bewohner des Roten Graben 13 an gemeinnützigen Tätigkeiten im Stadtgebiet teilnehmen.
In der 1. Woche lief die Maßnahme gut an. Durch die Mitarbeiter des Bauhofes wurden die Personen im Roten Graben abgeholt und an die jeweiligen Arbeitsplätze und nach Beendigung der Arbeit wieder nach Hause gebracht. Später wurde dann von den genannten Personen argumentiert, dass sie Gäste von Frau Merkel sind und Gäste ja nicht arbeiten müssten. Weiterhin wurde die Meinung vertreten, dass es in Deutschland einen Mindestlohn (8,5 €) gibt und dieser dann auch von der Stadt Waldenburg zu zahlen ist! In einem extra anberaumten Gesprächstermin mit dem Dolmetscher wurde von Seiten der Verantwortlichen in der Stadt Waldenburg und dem Diakoniewerk alles nochmals erklärt und erläutert. Leider konnte keine Einigung über die Fortführung der Maßnahme erzielt werden, so dass die Stadt am 31.5.216 gegenüber dem Landkreis Zwickau (Sozialamt, Sachgebiet Asyl) den Abbruch der Arbeitsgelegenheiten für Asylbewerber erklärt hat. Über diese Entwicklung bin ich persönlich enttäuscht und in gewisser Weise traurig. Die Verwaltung, die Mitarbeiter des Bauhofes und des Diakoniewerkes haben viel Zeit geopfert, sich viel Mühe gegeben, um unser Möglichstes für eine gelingende Integration zu tun.
Ich weiß, dass diese Zeilen dazu führen werden, dass Skeptiker sagen: „haben wir doch gleich gewusst“ oder ähnliches. Ich habe in meinen kurzen Berichten im Stadtbote seit Herbst 215 die Bürger der Stadt über alles, was die Asylanten in Waldenburg betrifft, aufgeklärt. Ich habe mehrfach zu Spendenaktionen aufgerufen, die großen Wiederhall in der Bevölkerung fanden. Deshalb sehe ich es auch als meine Pflicht, Sie über die jetzige Situation zu unterrichten, wenn es mir auch schwer fällt und mir von mancher Seite abgeraten wurde.

Pohlers
Bürgermeister
(Hervorhebung von mir)

http://www.waldenburg.de/pdf/1/sb216_6.pdf?1467363548 - S. 5 "Neues von den Asylbewerbern"

Der Bürgermeister kommt von den Freien Wählern. Bei einem Mitglied der Systemparteien wäre ein solches Bekenntnis wohl undenkbar.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Juergen » Dienstag 16. August 2016, 18:20

Es scheint so, daß unter den Flüchtlinge doch weniger Ärzte und hochqualifizierte Facharbeiter sind, die den Fachkräftemangel beheben helfen, als von der Politik allgemein angenommen wurde.
http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 16998.html

Flüchtlinge
Regierung erwartet steigende Arbeitslosigkeit

Viele Flüchtlinge werden sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt schwer tun. Nach Prognosen steigt die Zahl erwerbsloser Geflüchteter um etwa 10.000 pro Monat. Die Regierung warnt allerdings vor übertriebener Aufregung.

Berlin/NürnbergDeutschland muss nach den Prognosen der Regierung in den nächsten Jahren mit wachsender Arbeitslosigkeit durch den Andrang von Flüchtlingen rechnen. Diese Entwicklung sei schon in der Frühjahrsprojektion vom April vorausgesetzt worden und daher nicht überraschend, stellte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums am Dienstag auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin klar. Überdies wächst auch die Zahl der Flüchtlinge, die inzwischen einen Job haben, wie Bundesagenturzahlen zeigen…
Gruß
Jürgen
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von PigRace » Dienstag 16. August 2016, 19:18

RomanesEuntDomus hat geschrieben:In letzter Zeit muß ich immer häufiger konstatieren, daß ich nicht richtig in die "deutsche Mehrheitsgesellschaft" integriert bin, weil ich auch Meinungen vertrete, die "stark von dem in Deutschland vorherrschenden Meinungsbild abweichen“. Da kann ich ja froh sein, daß man mich nicht zu einem Integrationskurs verdonnern oder einfach abschieben kann.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/studi ... 7458.html
Anbei der Link zu der von Romanes und martin v. tours erwähnten Studie:

http://m.tagesspiegel.de/downloads/141 ... e-hmkw.pdf

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Edi
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Edi » Dienstag 16. August 2016, 19:33

Juergen hat geschrieben:Es scheint so, daß unter den Flüchtlinge doch weniger Ärzte und hochqualifizierte Facharbeiter sind, die den Fachkräftemangel beheben helfen, als von der Politik allgemein angenommen wurde.
Das war doch von Anfang an bekannt. Die Politiker wussten das auch, aber wie meist, wollten sie der Bevölkerung ein X für ein U vormachen. Inzwischen kann man es nicht mehr so leicht leugen. Selbst ausgebildete Ärzte und Facharbeiter lassen sich schon wegen der Sprachprobleme nicht so leicht in Arbeit bringen, mal ganz abgesehen davon, daß sie hier oft noch einiges dazulernen müssen, denn der Stand der Technik ist bei uns in manchen Dingen fortgeschrittener.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 16. August 2016, 19:36

Mal wieder eine euphemistische Berichterstattung. Wie heißt es in dem von Jürgen verlinkten Artikel:
Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) beschäftigt die deutsche Wirtschaft im Frühjahr mehr als 136.000 Menschen aus Asylherkunftsländern.
99.000 davon hätten im Mai eine reguläre versicherungspflichtige Stelle gehabt, knapp 37.000 seien geringfügig beschäftigt gewesen, etwa auf Basis eines Minijobs, berichteten Statistik-Experten der Bundesagentur am Dienstag in Nürnberg.
Wohlgemerkt - es handelt sich um die Gesamtzahl der Menschen aus den Asylherkunftsländern. Somit sind also alle Syrer oder Marokkaner erfaßt, die schon länger hier sind und bereits früher einen Arbeitsplatz haben. Der Bericht erweckt den Eindruck, als wenn 136.000 "Flüchtlinge" jetzt einen Arbeitsplatz hätten.

Die genauere Aufstellung der Bundesagentur für Arbeit kann man hier. Sie kommt bzgl. der "Flüchtlinge" zu weitaus ernüchternderen Feststellungen:
Im Juni 2016 waren 297.000 Geflüchtete als Arbeitsuchende gemeldet, von ihnen waren 213.000 anerkannte Schutzberechtigte, 78.000 Asylbewerber und nur 6.000 geduldete Ausländer.
(...)
Von den Flüchtlingen waren 131.000 arbeitslos. Arbeitsuchende Geflüchtete, die nicht arbeitslos sind, nehmen insbesondere an Integrationskursen oder arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teil, oder gehen einer Erwerbstätigkeit nach.
Arbeitsuchende Flüchtlinge sind weit überwiegend männlich (76 Prozent) und zu einem großen Teil jünger als 30 Jahre (47 Prozent). Von ihnen haben 26 Prozent keinen Hauptschulabschluss und 74 Prozent keine formale Berufsausbildung. 26 Prozent können Abitur bzw. Hochschulreife und 9 Prozent eine akademische Ausbildung vorweisen. Im Vermittlungs- und Beratungsgespräch legen Arbeitsvermittler und Arbeitsuchende einen ersten Zielberuf fest. Danach kommen von den Geflüchteten 58 Prozent für Helfertätigkeiten, 15 Prozent für Fachkraft- und Spezialistentätigkeiten und 4 Prozent für Expertentätigkeiten in Frage.
Wie ich schon früher schrieb: Es wird zu einem Verdrängungswettbewerb am unteren Ende der Qualifikationsskala kommen. Leidtragende werden die Arbeitnehmer sein, die bereits jetzt einfache Tätigkeiten ausüben.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Juergen » Mittwoch 17. August 2016, 14:11

http://www.tagesspiegel.de/politik/musl ... picks=true

Muslime und Christentum
Wir dürfen die Flüchtlinge nicht den Evangelikalen überlassen

Tausende Flüchtlinge in Deutschland wollen Christen werden. Doch die Volkskirchen überlassen das Feld Evangelikalen und Zeugen Jehovas - ausgerechnet. Ein Essay.

Mittwochnachmittag ist nun wirklich keine klassische Kirchgängerzeit. In der Dreieinigkeitskirche in Berlin-Steglitz aber sitzen hunderte junge Männer in den Bänken. Sie haben die schwarzen Haare mit Gel gestylt wie die Fußballer und tragen Jogginghosen zu Turnschuhen. Einigen baumelt ein Kreuz am Goldkettchen um den Hals; bei anderen leuchtet Jesus als Bildschirmschoner auf dem Smartphone. Vor fünf Jahren kamen ein paar ältere Berliner zum Bibelkurs. Und jetzt das.

Jetzt stehen die Taufwilligen vor der Tür – und viele Pfarrer der beiden Volkskirchen fragen sich verunsichert: Darf man das? Darf man Flüchtlinge missionieren?

Jesus sagt zu den Jüngern: "Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker"

Bei den Freikirchen hat man die Zweifel nicht.

In den Kreuzzügen und während der Kolonialzeit wurde der biblische Missionsauftrag gründlich missbraucht. Die Volkskirchen haben daraus gelernt. Doch nun schlägt das Pendel in die andere Richtung aus. Die Scheu, anderen etwas aufzudrängen, ist so groß, dass man den Eindruck bekommen kann, die Kirchen hätten Angst vor den Taufbewerbern aus Nahost.
Die Evangelische Kirche im Rheinland distanziert sich gleich ganz von Jesu Aufforderung, die Völker zu taufen. In einem Diskussionspapier heißt es: „Eine Begegnung mit Muslimen in Konversionsabsicht bedroht den innergesellschaftlichen Frieden und widerspricht dem Geist und Auftrag Jesu Christi und ist entschieden abzulehnen“. Der biblische Missionsbefehl sei heutzutage eher als „innerkirchlicher Auftrag“ aufzufassen.
:roll:
Gruß
Jürgen
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Edi » Mittwoch 17. August 2016, 14:27

Juergen hat geschrieben: Zitat:" .... Der biblische Missionsbefehl sei heutzutage eher als „innerkirchlicher Auftrag“ aufzufassen. "
Der innerkirchliche Auftrag wird ebenso nicht wahrgenommen, vielleicht von seltenen Ausnahmen abgesehen. Die ev. Kirche überlässt eher den Freikirchen die Mission von Zuwanderern.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Juergen » Mittwoch 17. August 2016, 14:35

Die im Artikel verlinkte Arbeitshilfe (http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/m ... wunsch.pdf) ist so gestaltet, daß man das Wort „Taufe“ und „Konversion“ problemlos durch „Stromanbieter“ bzw. „Stromanbieterwechsel“ ersetzen kann und sie dann „Energieberatern“ übereignet, damit sie lernen, wie sie Menschen beim Stromanbieterwechsel begleiten.
Da werden Motivation zum Stromanbieterwechsel (Konversion) erfragt.
Es wird über die Frage gesprochen, was man schon vom neuen Stromanbieter (Religion) gehört hat und kennt.
Es werden die Vor- und Nachteile des alten (Islam) und neuen Stromanbieters (Christentum) besprochen.
usw.


Die Möglichkeit, daß der Mensch einfach nur von Heiligen Geist geleitet um die Taufe bittet, kommt in der Broschüre nicht vor.
Die Gründe und die Motivation muß rational sein, und nicht so irrationale Dinge wie den Heiligen Geist beinhalten. Da könnte ja jeder kommen…
Apg 1 hat geschrieben:44 Petrus hatte seine Rede noch nicht beendet, da wurden alle, die zuhörten, mit dem Heiligen Geist erfüllt.
45 Die Juden aus der Gemeinde in Joppe, die mit Petrus gekommen waren, konnten es kaum fassen, dass Gott auch Nichtjuden den Heiligen Geist schenkte.
46 Denn sie hörten, wie die Menschen in fremden Sprachen redeten und Gott lobten. Petrus aber sagte:
47 "Wer könnte ihnen jetzt noch die Taufe verweigern, wo sie genau wie wir den Heiligen Geist empfangen haben?"
48 Und er ließ alle auf den Namen Jesu Christi taufen. Danach baten sie Petrus, er möge noch einige Tage bei ihnen bleiben.
Gruß
Jürgen
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Juergen » Mittwoch 17. August 2016, 15:07

Ein Facharbeiter, der mehrfach erfolgreich gearbeitet hat:
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/55625/3406026

POL-PB: Tatverdächtiger nach Geschäftseinbruch in Untersuchungshaft
17.08.2016 – 13:55

Paderborn (ots) - (mb) Ein 27-jähriger Mann steht im Verdacht, zum wiederholten Mal in ein Textilgeschäft an der Westernstraße eingebrochen zu sein. Am Montag wurde der Marokkaner festgenommen und einen Tag später dem Haftrichter vorgeführt.

Am letzten Sonntag (14.08.2016) bemerkte ein Mitarbeiter der Stadtreinigung gegen 07.15 Uhr eine eingeschlagene Geschäftstür des Modehauses am Königsplatz und alarmierte die Polizei. Noch bevor eine Streife eintraf, flüchteten zwei Männer mit Reisetaschen durch die zerstörten Türen und liefen die Treppen zur Zentralstation hinunter. Die Fahndung nach ihnen verlief zunächst ohne Ergebnis. Anhand der Videoüberwachung war erkennbar, dass die beiden Einbrecher mehrfach Waren aus dem Geschäft schafften bevor sie die Flucht ergriffen. Einer der Männer hatte Ähnlichkeit mit einem bereits bekannten Einbrecher, der schon mal in das Modehaus eingestiegen sein soll und deswegen bereits angeklagt ist. Damals hatte er sich verletzt und konnte anhand von DNA-Material identifiziert werden.

Die Polizei schaltete die Staatsanwaltschaft ein, um einen Durchsuchungsbeschluss zu beantragten. Der lag am Montag vor. Noch bevor die Polizei zur Wohnung des Tatverdächtigen fuhr, entdeckten Ladendetektive den Gesuchten in der Innenstadt und hielten ihn fest. Kriminalbeamte nahmen den 27-Jährigen vorläufig fest. In seiner Vernehmung räumte er den Einbruch ein. Die Beute sei bereits verkauft. Zu seinem noch nicht identifizierten Komplizen machte der Marokkaner keine Angaben. Er wurde am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter der Paderborner Amtsgericht vorgeführt. Mittlerweile sitzt der 27-Jährige in Untersuchungshaft.
Gruß
Jürgen
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Caviteño
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 17. August 2016, 17:43

Juergen hat geschrieben:Ein Facharbeiter, der mehrfach erfolgreich gearbeitet hat:
Einfach bei twitter #Merkelsommer oder den RSS-Feed von pi-news.net abonnieren - da gibt es Dutzende ähnlicher Meldungen.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von RomanesEuntDomus » Mittwoch 17. August 2016, 18:46

Oder man liest einfach die Polizeiberichte aus jeder beliebigen Region. Allerdings hat man da den Nachteil, daß man sich erst mal durch tausende propagandistisch völlig uninteressanter Meldungen wie die folgende wühlen muß, ...

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117688/345574
Speyer (ots) -

16.8.216, 14. Uhr
Den Verlust seines Geldbeutels wollte ein 79-jähriger Mercedes Fahrer
bei der Polizei anzeigen. Bei der Sachverhaltsaufnahme stellte sich
heraus, dass er im Reffenthal sein Boot vom Anhänger zu Wasser lassen
wollte. Dabei kam das Fahrzeug ins Rutschen und geriet in den
Altrhein. Aus dem offenen Kofferraum wurde eine Tasche mit dem
Geldbeutel herausgeschwemmt und konnte nicht mehr aufgefunden werden.
Das Fahrzeug wurde durch die Feuerwehr und einen Abschleppunternehmer
geborgen.
... bevor man auch nur eine einzige dieser schönen, passend zurechtgeschnitzten Onaniervorlagen für den besorgten Bürger findet, die es bei PI-News gleich kostenlos zu Dutzenden gibt und die man gleich problemlos und ungefiltert in diesen Strang platzieren kann, damit sich auch Gleichgesinnte mitfreuen können.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von guatuso » Donnerstag 18. August 2016, 01:19

PigRace hat geschrieben:
RomanesEuntDomus hat geschrieben:In letzter Zeit muß ich immer häufiger konstatieren, daß ich nicht richtig in die "deutsche Mehrheitsgesellschaft" integriert bin, weil ich auch Meinungen vertrete, die "stark von dem in Deutschland vorherrschenden Meinungsbild abweichen“. Da kann ich ja froh sein, daß man mich nicht zu einem Integrationskurs verdonnern oder einfach abschieben kann.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/studi ... 7458.html
Anbei der Link zu der von Romanes und martin v. tours erwähnten Studie:

http://m.tagesspiegel.de/downloads/141 ... e-hmkw.pdf

PigRace
Was ich von solchen Erhebungen halte - gar nichts. Irgendwelche Sprueche oder Meinungen kann man immer bringen, es gibt ja keinen Wahrheitstest. Es ist voellig klar, dass sie jenes sagen, von dem sie glauben, dass es der Deutsche hoeren will.
Davon abgesehen - ich kann natuerlich fuer Gleichberechtigung von Mann und Frau sein - nur, was verstehe ich unter Gleichberechtigung und wie lebe ich es aus, das ist doch die Frage. Und das zeigt erst die Zukunft.

Ich wiederhole mich: Deutschland ein Narrenland. Und die Oberjecke ist diese klumpige Matrone aus der DDR

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von martin v. tours » Donnerstag 18. August 2016, 07:32

Sehenswert:
https://www.gloria.tv/video/D4jV6udMfCnPLm8cXoHrkd4Wp
Und wieder einmal wachen die naiven Toleranzträumer erst auf, wenn das Kind schon im Brunnen liegt.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 18. August 2016, 09:16

martin v. tours hat geschrieben:Sehenswert:
https://www.gloria.tv/video/D4jV6udMfCnPLm8cXoHrkd4Wp
Und wieder einmal wachen die naiven Toleranzträumer erst auf, wenn das Kind schon im Brunnen liegt.
Daraus:
Ab Minute 5: wird’s besonders schwer erträglich.
:D

So ist das halt, wenn plötzlich die Probleme in der eigenen Stadt auftauchen, die in Großstädten auf der Tagesordnung sind. Davor kann man laut und "klug" daherfaseln und von "Integration" schwadronieren.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Juergen » Donnerstag 18. August 2016, 13:20

http://www.focus.de/politik/videos/deba ... 36763.html

Debatte um innere Sicherheit
Innenminister Jäger: Burka-Verbot müsste auch Verbot von Nikolaus-Verkleidung bedeuten

Vor dem Treffen der Unions-Innenminister zur inneren Sicherheit wird ein Beschluss zu einem Burka-Verbot unwahrscheinlicher. Zahlreiche Landesinnenminister hatten sich dagegen ausgesprochen - auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich gegen ein gesetzliches Verbot positioniert.


Wer Burkas verbiete, der müsse auch verbieten, "dass sich Menschen als Nikolaus verkleiden". Jäger stellte klar, er persönlich lehne die Burka ab. Sie sei "ein Zeichen mangelnder Integration", aber kein Zeichen mangelnder Sicherheit.
:patsch:
Gruß
Jürgen
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von guatuso » Donnerstag 18. August 2016, 16:25

Juergen hat geschrieben:
http://www.focus.de/politik/videos/deba ... 36763.html

Debatte um innere Sicherheit
Innenminister Jäger: Burka-Verbot müsste auch Verbot von Nikolaus-Verkleidung bedeuten

Vor dem Treffen der Unions-Innenminister zur inneren Sicherheit wird ein Beschluss zu einem Burka-Verbot unwahrscheinlicher. Zahlreiche Landesinnenminister hatten sich dagegen ausgesprochen - auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich gegen ein gesetzliches Verbot positioniert.


Wer Burkas verbiete, der müsse auch verbieten, "dass sich Menschen als Nikolaus verkleiden". Jäger stellte klar, er persönlich lehne die Burka ab. Sie sei "ein Zeichen mangelnder Integration", aber kein Zeichen mangelnder Sicherheit.
:patsch:
Gibt es gegen den Innenminister Jaeger keinen Radikalenerlass als Vertreter radikaler Ablehnung deutscher, Schweizer udn hoillaendischer Sitten und Gebraeuche weahrend einen Tages?

Er liebt halt dies Tag fuer Tag:

Bild

Ich empfand immer grosses Mitleid fuer diess Frauen, die in sommerlicher Hitze unter weiten langen Maentel versteckt waren, den Kopf zusaetzlich vollstaendig bedeckt, also den Tschimar tragen muessen, und ich fragte mich, ob die nicht furchtbar schwitzen muessen. In Berlin sieht man das Tag fuer Tag fuer Tag, ein bedrueckender Moment, weil jegliche Sinnlichkeit des Lebens (die Erfahrung seiner fuenf Sinne wie sehen, riechen, schmecken, fuehlen, tasten) erstickt werden.

Das also mag der Jaeger da oben.
Deutschland, ein Narrenhaus :narr:

Und dazu passen dann solche angebliche Journalisten, die dann ebensolche angebliche Artikel tippen:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/d ... 92812.html

Der Mann gehoert in den Irak strafversetzt. Als Frauenrechtsberichterstatter.

Liberal?
In Deutschland gibt es das Vermummungsverbot, jeder aus dem linken schwarzen Block kann nun sagen: ich gehoere der Religion dre Verhueller an, das ist mein Glaueb udn grundgesetzlich egschuetzt.

Deutschland das Deppen-Narrenland :narr: :narr: :vogel: :vogel:

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Edi » Donnerstag 18. August 2016, 16:52

Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
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die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Edi » Donnerstag 18. August 2016, 19:44

Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Freitag 19. August 2016, 03:10

Was ist denn mit dem WDR los?
Solche Berichte kennt man ja überhaupt nicht vom Rotfunk. Aber wahrscheinlich kann das Studio Essen die Tatsachen, daß in ganzen Stadtteilen der Polizei der Kontrolle entgleitet, auch nicht mehr ignorieren. Zuviele Menschen werden auch die Messerstecherei vor dem Uniklinikum mitbekommen haben und sich dann wundern, wenn sie keinen Bericht im öffentl.-rechtl. Sender sehen.

Deutschland schafft sich ab - paßt schon!

Dieter
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Dieter » Freitag 19. August 2016, 10:18

Berlin: Wieder hat sich ein Mohammedaner-Mob vom 3 Personen zusammengerottet und ist gegen die Polizei losgegangen.
Zoff in der Koloniestraße: Am Mittwochnachmittag lieferten sich zwei Gruppen mit insgesamt 3 Personen eine Schlägerei. Die Polizei nahm zehn Personen vorläufig fest.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/poliz ... 23926.html

Dieter
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Dieter » Freitag 19. August 2016, 10:20

Randale in Wien - Bürgerkriegsähnliche Zustände zwischen Kurden und Türken

https://www.youtube.com/watch?v=dxUZnUE_afo

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Freitag 19. August 2016, 17:13

Merkel oder die große Umwälzung
Wie hat sich Deutschland seit der faktischen Selbstabdankung der Regierung Merkel im Amt und der darauf folgenden Massenzuwanderung geändert? Wie kam es dazu und wie geht es weiter? Wie verändert sich Deutschland?
(...)
Aber es wäre falsch, der Regierung Merkel/Gabriel die alleinige Schuld zuzuweisen, auch wenn sie unbestreitbar die Verantwortung trägt. Opposition und Medien verwandelten ein komplettes Land zum Narrenschiff. Statt die Regierung zu kontrollieren, applaudierte die Opposition; unvergessen Katrin Göring-Eckhardt von den Grünen, die davon faselte, wie sie sich über diese Veränderung freue und darüber, dass Deutschland „Menschen geschenkt“ bekomme. Die Eliten des Landes torkelten mit im Rausch, und selbst so kühle Manager wie Daimler-Chef Dieter Zetsche wirkten, als sprächen sie in einem Zustand der kompletten Verkehrsuntüchtigkeit in Fernsehkameras und Mikrophone: Zetsche sah in den weitgehend unausgebildeten, schwer integrierbaren und kaum integrationsbereiten Migranten ein neues Wirtschaftswunder.
(...)
Die Verantwortung der Medien ist gewaltig.Die reichweitenstarken Medien hatten sich das Motto der Bundeskanzlerin – „Wir schaffen das“ – unkritisch und wiederum völlig undifferenziert zu eigen gemacht, kritisiert im Sommer 2016 der Medienforscher Michael Haller nach Auswertung von über 34.000 Artikeln und TV-Beiträgen. Die Bürger spürten es schon früher, seither spukt das Wort von der „Lügenpresse“ herum. Haller hat es empirisch bestätigt. Er zitiert dazu beispielgebend DIE ZEIT, die im August 2015 mit „Willkommen!“ titelte; aber zur Ehrenrettung der ZEIT gilt: Es waren praktisch alle daran beteiligt. Und Giovanni di Lorenzo übt Selbstkritik.
Denn 82 % der Berichte in den tonangebenden Medien hätten zunächst „übersehen“, dass die Aufnahme von Zuwanderern in großer Zahl und die Politik der offenen Grenzen die Gesellschaft vor neue Probleme stellen würden, so Haller in der Studie. 82% der Berichterstattung zum Flüchtlingsthema muss man in der Abteilung “Jubelmeldung” ablegen; sachlich oder gar kritisch ging nur der verschwindende Rest damit um.
(...)
Nach und nach fallen Phantasien des späten Sommers und Herbstes 2015 in sich zusammen: Mittlerweile ist unbestritten, was im besoffenen Jahr bestritten wurde – dass mindestens 70 Prozent der Merkel-Flüchtlinge junge Männer sind – was für ein Heldenmut, Frauen und Kinder im Bombenhagel zurückzulassen und sich selbst in Sicherheit zu bringen – oder sind viele – die meisten? – gar keine Syrer, sondern nicht eher Burschen aus Nordafrika? Ihre Arbeitsmarktperspektiven sind düster.
Noch nicht berücksichtigt ist die zweite Welle der Massenmigration – der erlaubte Nachzug von Familienangehörigen. Dass oftmals verschleierte, des Lesens und Schreibens und der deutschen Sprache nicht mächtige Frauen niemals eine Chance auf einen Arbeitsplatz in Deutschland haben, ist selbstredend. Es ist, als ob die Einwohner Deutschlands, egal ob alteingesessene Einheimische oder Hinzugekommene der vielen Nachkriegsjahrzehnte, in den Dienst einer neuen Klasse, der Merkel-Flüchtlinge, genommen werden.
Während einerseits Renten und Sozialleistungen streng reglementiert werden, werden unbegleitete Jugendliche, die sich meist jünger machen, mit Sozialleistungen von rund 60.000 Euro im Jahr überschüttet. Familien erhalten Asyl-Leistungen, dazu noch Wohnung, Mobiliar, alles, was unter „Erstausstattung“ subsummiert wird und medizinische Leistungen – Einheimische, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, können davon nur träumen. Das mag kleinkrämerisch klingen – aber es zeigt: Der entgrenzte Sozialstaat beginnt leerzulaufen. Merkel und Co. und mit ihnen den Medien scheint überhaupt noch nicht kalr zu sein: Deutschland kann Sozialstaat bleiben oder Einwanderungsland werden – beides zusammen geht nicht.
(...)
Nicht nur um eine Gefährdung des Wohlstands geht es, wenn Deutschland mehrere Millionen von Merkel-Flüchtlingen und ihren Nachzug nach den Maßstäben des deutschen Sozialstaats versorgen will und große Casablancas am Rhein entstehen. Es geht auch um die schleichende Veränderung der Zivilgesellschaft. Noch im Winter 2014/15 meinte man ja, über die Phantasien der Dresdner Pegida-Bewegung lachen zu müssen, die von einer Islamisierung Deutschlands sprach. Es scheint, als ob die Recht bekämen, die auf keinen Fall recht bekommen dürfen. Im Sommer 2016 diskutiert Deutschland über ein Burka-Verbot, weil, wenn schon nicht die Vollverschleierung, aber das muslimische Kopftuch innerhalb eines Jahres zum Straßenbild gehört.
(...)
Die angekündigten und versprochenen Maßnahmen dieser Regierung taugen nichts mehr. Ihre Vorhaben sind nur Beruhigungspillen mit der Halbwertzeit von Wochen.
Sie hat die große Umwälzung in Gang gesetzt, die sie nicht mehr beherrscht. Sie hat auf Kontrolle verzichtet, und beobachtet ihren eigenen Kontrollverlust.
Am Anfang stand ein falsches Wort. Am Ende steht die große Umwälzung, die Deutschland und Europa verändert.
Die Medien haben nicht mehr berichtet, sie haben missioniert. Allmählich werden aber die Folgen klar und man muß - leider, leider - auch von den Schattenseiten berichten, um überhaupt noch einen Funken an Glaubwürdigkeit zu behalten. Ich bin gespannt, wann die langfristigen Folgen der gescheiterten Merkel-Politik diskutiert werden.

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Sascha B.
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Sascha B. » Freitag 19. August 2016, 17:35

Gebrauchter Kinderwagen war ihr nicht genug: Asylbewerberin alarmiert die Polizei
Die Beamten wurden am Mittwoch von einer jungen Asylbewerberin aus Afrika, die in Geiselhöring untergebracht war, alarmiert. Angeblich, weil die Frau in der dortigen Flüchtlingsunterkunft von einem Mann belästigt worden sei. Tatsächlich ging es allerdings um ein ganz anderes Anliegen.

Denn als die Polizei in der Asylbewerberunterkunft eintraf, stand schnell fest, dass es den rabiaten Mann aus dem Bericht der Frau gar nicht gab. Stattdessen beichtete die Frau unter Tränen den wahren Grund, warum sie die Polizei eingeschaltet hatte: Sie wollte für ihr wenige Tage zuvor geborenes Baby einen neuen Kinderwagen. Von den Polizisten erwartete sie sich ich nerv mal wieder bisschen: dass diese der Forderung der Mutter beim zuständigen Sachbearbeiter des Landratsamtes Straubing-Bogen entsprechend Nachdruck verleihen.

Als die Beamten den Sachverhalt beim Landratsamt abfragten, staunten sie nicht schlecht. Denn der jungen Mutter war bereits ein gut erhaltener, gebrauchter Kinderwagen angeboten worden. Ebenso wie die Verlegung in ein größeres Zimmer. Beides hatte die Frau allerdings strikt abgelehnt. Sie beharrte partout darauf, einen nagelneuen Kinderwagen zu bekommen, weil laut ihrem Kenntnisstand auch andere Asylbewerber einen komplett neuen Kinderwagen erhalten haben sollen.
http://www.idowa.de/inhalt.geiselhoerin ... 11c1a.html
Um den Frieden von oben und das Heil unserer Seelen lasset zum Herrn uns beten.
Herr, erbarme dich.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Dieter » Freitag 19. August 2016, 18:58

Solche Leute haben hier nichts zu suchen!

Das Problem sind aber weniger diese Schwarzen, sondern wir Deutsche. die wir uns auf der Nase herumtanzen lassen.

Ändern können nur wir Wähler das. Die Politiker sitzen wie eine Made im Speck und sind zu unbeweglich.

Bald sind Wahlen!

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Freitag 19. August 2016, 20:06

Dieter hat geschrieben:
Ändern können nur wir Wähler das. Die Politiker sitzen wie eine Made im Speck und sind zu unbeweglich.

Bald sind Wahlen!
Ich kann mir nicht vorstellen, daß die sog. "politische Elite" auf ein noch so deutliches Zeichen des Urnenpöbels bei den nächsten Wahlen reagieren wird. Man wird ehr eine Dreierkoalition bilden, als mit der AfD auch "nur" Koalitionsgespräche führen - selbst wenn diese stärkste Partei wird. Solange Merkel an den Schalthebeln der Macht sitzt, ändert sich nichts, absolut nichts. Da muß man doch nur die Nachrichten der letzten Monate verfolgen. Weder die Wahlergebnisse vom März noch Seehofer (ok, früher nannte man das einen "Papiertiger") konnten sie zu einer Änderung ihrer desaströsen Politik veranlassen. Warum sollte das nach den Wahlergebnissen in Meckl.-Vorp., in Berlin oder sogar in NRW (05/17) anders sein? Wer sollte auch den Dreck wegkehren (wollen), den sie hinterläßt? Das gibt unschöne Bilder - und die hasst die sog. "politische Elite" wie die Pest.

Im übrigen ist es zu spät Merkel aus dem Amt zu drängen. In einem guten Jahr sind Wahlen. Da werden die postenverliebten CDU-Abgeordneten nicht das Pferd wechseln - auch wenn es schon halbtot am Boden liegt. Schließlich glauben die doch, die Politik wäre richtig - sonst wären sie die Vorsitzenden schon in den Arm gefallen... oder fehlen etwa die "coyones"? :breitgrins:

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Dieter » Freitag 19. August 2016, 21:22

Ein Artikel über die Berliner Sonnenallee (Berlinerisch "Gazastreifen")

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 82811.html

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von guatuso » Freitag 19. August 2016, 23:53

Dieter hat geschrieben:Ein Artikel über die Berliner Sonnenallee (Berlinerisch "Gazastreifen")

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 82811.html
Das ist doch nichts neues ! Das ist doch seit mehr als 1 Jahren so. Ich kenne das gar nicht anders, ich habe ja in Berlin gelebt und teils auch in dieser Ecke.Also in der Naehe.
Das war schon immer der Platz fuer die Araber. Ich frage mich, warum bringt die FAZ aber genau jetzt diesen verklaerenden und verlogenen Bericht? Das ist genau die Ecke, wo die deutsche Polizei "nichts zu suchen" hat, wo es heisst "hau ab, das unser Stadtteil", wo deutsche Jugendzentren abgefackelt werden, weil sie zu artig und brav sind oder auch zu christlich (selber mitbekommen), wo arabische Jugendbanden schon immer die Strassen beherrschen (selber mitbekommen).
Es ist nichts neues, wenn ich sage, dass genau dort die Drogenhaendler die dicken Geschaefte machen (selber mitbekommen), die Leute die mit geklauter Ware ihr Geld machen. Das ist die Stelle wo ich schon als "Schweinefleischfresser" beschimpft wurde. Das sind die Leute, die morgens gegen 1 oder 11 aus dem Bett kommen und Nachts ab 22 Uhr lebendig werden.
Warum also bringt die FAZ genau jetzt einen derart verklaerenden Bericht ueber eine Tatsache, die es seit einer knappén Generation (2 Jahre) gibt, und zwar wesentlich haerter und nuechterner?
Ich kenne die Ecke seit etwa 1985 und immer wenn ich in Berlin zu Besuch war habe ich in dieser Ecke gelebt.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Samstag 20. August 2016, 11:46

guatuso hat geschrieben:
Dieter hat geschrieben:Ein Artikel über die Berliner Sonnenallee (Berlinerisch "Gazastreifen")

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 82811.html
Warum also bringt die FAZ genau jetzt einen derart verklaerenden Bericht ueber eine Tatsache, die es seit einer knappén Generation (2 Jahre) gibt, und zwar wesentlich haerter und nuechterner?
Verklärend? :hmm:

Ich habe es als eine Beschreibung der entstandenen bzw. sich weiter ausbreitenden Parallelgesellschaften in Germanistan gelesen.
Ebenso interessant wie der Artikel ist die Reaktion, die in den Leserbriefen deutlich wird - sowohl die mit den dreistelligen Empfehlungen als auch die gering bewerteten Meinungen der Multi-Kulti-Fans. Da in den Zuschriften die Bedenken überwiegen und eine höhere Empfehlungszahl haben, erscheint es mir nicht unwahrscheinlich, daß ein großer Teil der Bevölkerung nicht auf die "Friede - Freude - Eierkuchen"-Berichterstattung hereingefallen ist.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Siard » Samstag 20. August 2016, 13:16

Dieter hat geschrieben:Ändern können nur wir Wähler das.
Ich glaube nicht, daß der Innenminister und der Finanzminister mit den fragwürdigen Ansichten dies zulassen werden.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 21. August 2016, 10:19

Die Zahl der illegalen Grenzübertritte von Drittstaatsangehörigen an der Dt.-Schweizer Grenze steigt. Dieser Artikel zeigt, mit welchen Tricks die "Partner" arbeiten, um die Belastungen im eigenen Land so gering wie möglich zu halten:
Pro Monat reisten 300 bis 600 Asylsuchende illegal durch die Schweiz und in seinen Landkreis Konstanz ein, sagte CDU-Politiker Frank Hämmerle diese Woche dem «Tages-Anzeiger». Er wünsche sich, dass man «an den Grenzen und im Inland auf der ganzen Route mehr kontrolliert». Und die deutsche Bundespolizei liess wissen, dass seit Jahresbeginn 3385 Personen illegal aus der Schweiz nach Deutschland eingereist seien, rund 40 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs.
(...)
Die deutschen Behörden hätten «in den letzten Wochen rund 90 Grenzwächter und 40 Bundespolizisten zusätzlich an diesen Grenzabschnitt delegiert», sagte er. Und schloss daraus: «Deutschland rückt von seiner Willkommenskultur eindeutig ab.» Es weise illegale Einwanderer, die aus der Schweiz nach Deutschland gelangten, konsequent zurück. Dass die deutsche Kritik nicht aus der Luft gegriffen ist, darauf weisen auch die Zahlen des Bundes, die auf eine starke Zunahme unkontrollierter Ausreisen aus der Schweiz hindeuten. Laut der Asylstatistik des Staatssekretariats für Migration (SEM) wurden bis Ende Juli 4833 «unkontrollierte Abreisen» registriert. Mit andern Worten: Seit Anfang Jahr sind rund 5000 Personen in der Schweiz abgetaucht.
Im Vorjahr wurden bis Ende Juli bloss 3222 unkontrollierte Abreisen registriert. Bezogen auf die Monate Juni und Juli, haben sich die Zahlen innert eines Jahres mehr als verdoppelt. Die Entwicklung macht deutlich, was Experten seit einigen Wochen beobachten: Die Schweiz ist für viele Flüchtlinge nicht mehr das bevorzugte Zielland; sie ziehen Deutschland und Nordeuropa vor.
Zwar hat Justizministerin Simonetta Sommaruga diesbezüglich erklärt, die Schweiz wolle für Migranten nicht zum Transitland werden. Dieser Absichtserklärung steht jedoch die langjährige Praxis des von Sommaruga selbst verantworteten SEM entgegen: Es transferiert regelmässig Migranten, die in Chiasso ankommen, durch die Schweiz, unter anderem nach Basel und Kreuzlingen.
Wie das SEM auf Anfrage erklärt, hat dies verfahrenstechnische Gründe: Das Empfangs- und Verfahrenszentrum Chiasso verfügt zusammen mit Aussenstellen über 270 Unterbringungsplätze. Um die Kapazitäten gleichmässig nutzen zu können und zudem ausreichend Plätze für neu eintretende Asylsuchende zur Verfügung zu haben, müssten Personen von stark ausgelasteten Zentren wie Chiasso in andere Zentren des Bundes verlegt werden. Zwei dieser Asylzentren finden sich in Kreuzlingen und Basel, sie liegen in Gehdistanz zur deutschen Grenze.
Erinnert mich an den Bau der Atomkraftwerke in den Nachbarländern. Die wurden mit Vorliebe auch im grenznahen Bereich angesiedelt. Bei dem meist vorherrschendem Westwind wäre die radioaktive Wolke dann zum "Partner" gezogen....
Immerhin scheint man jetzt in D. begriffen zu haben, daß es Grenzen gibt und diese geschützt werden müssen, auch wenn diese Erkenntnisse bei der Kanzlerin noch immer nicht angekommen ist.

Zur Situation in Italien:

Neuer Konflikt mit der EU vorprogrammiert - Die Asylanträge türmen sich in Italien
Früher hatte Italien Migranten, die gute Asyl-Chancen hatten, untertauchen und nach Nordeuropa weiterreisen lassen. Das geschieht nun sehr viel seltener, und jene, die es doch versuchen, bleiben immer häufiger stecken. Frankreich hat seine Grenze zu Ligurien schon vor längerer Zeit dichtgemacht, und in der Grenzstadt Ventimiglia herrscht seit Monaten Ausnahmezustand. Seit kurzem führen nun aber auch die Schweizer und die Österreicher immer mehr Kontrollen durch und schicken illegal Einreisende nach Italien zurück.
Merkwürdig, das Spanien die Situation in Griff bekommen hat. Dank der Operation Seepferdchen landen kaum noch illegale Migranten auf den Kanarischen Inseln oder an der spanischen Südküste. Wie sagte die Kanzlerin einmal treffend: "Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg".....

Dieter
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Dieter » Sonntag 21. August 2016, 11:45

Arabische Großfamilien in Neukölln und Wedding - Aggressive Rudelbildung als Strategie gegen Polizeieinsätze

2.8.16 | 17:54 Uhr

Bei einem Polizeieinsatz gegen einen elfjährigen Mehrfachtäter in Berlin-Wedding Anfang August waren Polizisten plötzlich von einer aufgebrachten Menge bedrängt worden. Ein Video von dem Einsatz wurde tausendfach im Netz verbreitet und der Polizei Unverhältnismäßigkeit vorgeworfen. Dabei steckt hinter dieser Rudelbildung eine Strategie. Von Olaf Sundermeyer
http://www.rbb-online.de/panorama/beitr ... aktik.html

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