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Hilft Kirche im Alltag?

Verfasst: Donnerstag 22. Juli 2004, 21:13
von Knecht Ruprecht
Hallo. Das größte alltagliche Problem jedes normalen Menschen ist die Angst um seinen Arbeitsplatz bzw. gleich die Arbeotslosigkeit. Kann man aus dieser misslichen Lage Hilfe der von Kirche erwarten? Hat Kirche überhaupt Einfluss etwas zum positiven zu verändern? Weil mir Kirche mehr als ein Ort vorkommt, wo man als problemfreier Mensch hingeht, sich die Messe anhört und am Ende die Hostie abholt. Aber seine alltaglichen Probleme wird man da nicht los. Nach der Messe geht man ja wieder zu seinen Problemen zurück.

Verfasst: Donnerstag 22. Juli 2004, 21:23
von LaChatte
Die Kirche leistet oft sehr wichtige, wenn auch unspektakuläre Arbeit. Hier wo ich wohne gibt es zum Beispiel Jugendarbeit, Aids-Pfarramt, Gefängnisseelsorge, Weiterbildung, Plattformen zum Austausch, eine Frauenstelle... da wird sehr wohl Menschen, denen es sehr schlecht geht, praktisch und konkret geholfen. Und das ist eine sehr gute Sache. :)

Verfasst: Donnerstag 22. Juli 2004, 21:28
von Knecht Ruprecht
LaChatte hat geschrieben:Die Kirche leistet oft sehr wichtige, wenn auch unspektakuläre Arbeit. Hier wo ich wohne gibt es zum Beispiel Jugendarbeit, Aids-Pfarramt, Gefängnisseelsorge, Weiterbildung, Plattformen zum Austausch, eine Frauenstelle... da wird sehr wohl Menschen, denen es sehr schlecht geht, praktisch und konkret geholfen. Und das ist eine sehr gute Sache. :)
Ich wollte mich hier auf die größte Sorge der meisten Menschen stürzen. Sicher gibt es unter den Menschen Drogen-, Alkohol, AIDS- und sonstige Kranke, wo die Kirche in welcher Form auch immer Hilfe anbietet, Schwangerenberatung usw. Aber die meisten Menschen sind nun mal weder schwanger, Drogen-, AIDS- oder Alkoholkrank, sondern arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht. Diesen, den meisten Menschen hilft es nun mal nicht, dass die Kirche Suchtkranken hilft oder Jugendlichen den Vormittag mit Aufgaben fühlt, damit ihnen ihre Arbeitslosigkeit nicht zu langweilig wird.

Aus welchem Grund sollte ein Arbeitsloser der noch kein Christ ist, Christ werden? Das Christ sein hilft ihm ja in diesem Leben nicht mehr weiter. Ein Mönchsleben wäre sozusagen die letzte Rettung, mit einem Dach übern Kopf und seinem täglich Brot.

Verfasst: Donnerstag 22. Juli 2004, 21:55
von LaChatte
Bisher wurde die Arbeitslosigkeit im Gegensatz zu Sucht und Krankheit wohl als ein relativ geringes und harmloses Problem betrachtet - schliesslich gibts die Arbeitslosenversicherung, und ein gesunder Mensch schlägt sich immer irgendwie durch. Allerdings gebe ich dir recht, mit der Situation, wie sie sich heute darstellt, könnte sich das ändern - oder hat sich schon geändert. Siehe auch die Diskussion zur Hartz-Reform, die für viele Menschen einen enormen Verlust an (finanzieller) Sicherheit bedeutet. Da ich sehr viel mit arbeitslosen Menschen zu tun habe, spüre ich da deutlich bei vielen, vor allem bei Ungebildeten, wenig Qualifizierten, aber auch älteren gut Qualifizierten, eine grosse Verzweiflung, die sich - falls nicht bald angemessene Lösungen gefunden werden können - durchaus zur sozialen Bombe entwickeln können.

Ich würde sagen "klopfet an, so wird euch aufgetan" - wenn sich von nun an viele Arbeitslose bei ihrer Gemeinde melden und um Unterstützung bitten, wird wohl die Kirche sicher das Bedürfnis sehen, einen speziellen Dienst zur Unterstützung Arbeitsloser einzurichten.

Andererseits verstehe ich durchaus, dass die Kirche ihre Dienste dort gibt, wo existentielle Verzweiflung herrscht, nämlich bei Menschen, die nichts zu essen und kein Dach über dem Kopf haben, Menschen, die schwer krank sind, und auch Jugendlichen, die schliesslich unsere Zukunft sind und die unsere Welt in zehn oder zwanzig oder dreissig Jahren gestalten werden - während wir dann alt sein werden und darauf angewiesen, dass das Gemeinwesen uns ein würdiges Alter schenken kann.

Re: Hilft Kirche im Alltag?

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 07:33
von Edith
Kordian hat geschrieben:Hallo. Das größte alltagliche Problem jedes normalen Menschen ist die Angst um seinen Arbeitsplatz bzw. gleich die Arbeotslosigkeit. Kann man aus dieser misslichen Lage Hilfe der von Kirche erwarten?
naja, Kirchens sind der zweitgrößte ARbeitgeber in Deutschland. Mehr kann man gar nicht tun! Arbeitsplätze schaffen... nicht reden, trösten, Armenspeisung.... das ist alles wichtig - Arbeitsplätze schaffen und erhalten ist aber noch wichtiger.

Das kann die Kirche übrigens nur, wenn sie genug Einnahmen hat (=Kirchensteuer). Je mehr Austritte, desto gefährdeter die ARbeitsplätze dort..... nur mal nebenbei erwähnt.

Re: Hilft Kirche im Alltag?

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 08:08
von lancelot
Edith hat geschrieben:
Kordian hat geschrieben:Hallo. Das größte alltagliche Problem jedes normalen Menschen ist die Angst um seinen Arbeitsplatz bzw. gleich die Arbeotslosigkeit. Kann man aus dieser misslichen Lage Hilfe der von Kirche erwarten?
naja, Kirchens sind der zweitgrößte ARbeitgeber in Deutschland. Mehr kann man gar nicht tun! Arbeitsplätze schaffen... nicht reden, trösten, Armenspeisung.... das ist alles wichtig - Arbeitsplätze schaffen und erhalten ist aber noch wichtiger.

Das kann die Kirche übrigens nur, wenn sie genug Einnahmen hat (=Kirchensteuer). Je mehr Austritte, desto gefährdeter die ARbeitsplätze dort..... nur mal nebenbei erwähnt.
Und ich dachte immer, ich zahle meine Kirchensteuer nicht, um Arbeitsplätze zu erhalten, sondern damit die Kirche fähig ist, ihre Aufgaben zu erfüllen... :kratz:

Nach Deiner Logik müsste man ja fast eine Erhöhung der Kirchensteuer befürworten, damit die vorhandenen Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 08:10
von Robert Ketelhohn
Die Kirchensteuer haben wir nebenan.

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 08:51
von LaChatte
Arbeitsplätze sollten ja nicht Selbstzweck sein, sondern es gibt Arbeit, weil man ein bestimmtes Ziel vor Augen hat - soziale Gerechtigkeit, beispielsweise.

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 09:04
von Edith
LaChatte hat geschrieben:Arbeitsplätze sollten ja nicht Selbstzweck sein, sondern es gibt Arbeit, weil man ein bestimmtes Ziel vor Augen hat - soziale Gerechtigkeit, beispielsweise.
genau.
Im Falle von Kirchens ist A) (Kirchensteuer mit der u.a. Arbeitsplätze erhalten werden) die Voraussetzung für B) (soziale Tätigkeit).
Aber Robert hat Recht.... lasst uns nicht zwei Themen vermengen.

[OT off] 8)

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 09:11
von Stefan
LaChatte hat geschrieben:Arbeitsplätze sollten ja nicht Selbstzweck sein, sondern es gibt Arbeit, weil man ein bestimmtes Ziel vor Augen hat - soziale Gerechtigkeit, beispielsweise.
Du meinst, soziale Gerechtigkeit schafft Produktivität? Na, ob das aber klappet...

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 09:44
von LaChatte
Im Falle von Kirchens ist A) (Kirchensteuer mit der u.a. Arbeitsplätze erhalten werden) die Voraussetzung für B) (soziale Tätigkeit).
Gerade im kirchlichen Bereich wird ja auch sehr viel ehrenamtliche Arbeit geleistet... ich würds nicht aufs Geld verkürzen, sondern generell auf "Engagement". Wenn all die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen einen Lohn bekämen, wie er in der Privatwirtschaft für eine ähnliche Tätigkeit üblich wäre, so wär die Kirche wohl tatsächlich unterdessen arm wie eine Kirchenmaus. Kirchensteuer ist EINE Voraussetzung, aber sicher nicht die einzige.
Du meinst, soziale Gerechtigkeit schafft Produktivität? Na, ob das aber klappet...
Und wozu soll Produktivität gut sein? Wir hierzulande leiden eher an einer Über- denn an einer Unterproduktion - Butterberg, Milchsee, extrem viele Lebensmittel, die einfach fortgeworfen werden.. elektronische Geräte, die man nicht reparieren kann, sie sind schon von vornherein darauf angelegt, dass man sie nach einem oder zwei Jahren wegschmeisst und ein neues kauft - ich empfinde "mehr Produktivität" nicht unbedingt erstrebenswert. "Mehr Lebensqualität" ist eher die Richtung, in die wir suchen sollten.

Und soziale Gerechtigkeit verhindert auf alle Fälle Gewalt, und eventuell daraus folgende unstabile Situationen, die bis zu Krieg gehen können.

Hier könnte die Kirche durchaus ansetzen, zum Beispiel mit einer Kritik von Zins, dessen Verbot sich ja durchaus biblisch (und auch ökonomisch) begründen liesse.

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 09:55
von Edith
LaChatte hat geschrieben:Gerade im kirchlichen Bereich wird ja auch sehr viel ehrenamtliche Arbeit geleistet... ich würds nicht aufs Geld verkürzen, sondern generell auf "Engagement". Wenn all die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen einen Lohn bekämen, wie er in der Privatwirtschaft für eine ähnliche Tätigkeit üblich wäre, so wär die Kirche wohl tatsächlich unterdessen arm wie eine Kirchenmaus. Kirchensteuer ist EINE Voraussetzung, aber sicher nicht die einzige.
ja klar, ich wollte es auch nicht auf blanke Kohle verkürzen. Ich wollte eigentlich nur nebenbei erwähnen, was mir geradezu selbstverständlich ist: daß auch Ehrenamt sich zumeist in Räumen abspielt... und dazu ein Rubel im Hintergrund rollen muss. :kiss:
Auch wenns nur die Gulaschsuppe ist, die die Firnlinge im Firmlager bekommen.... 8)

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 10:12
von Knecht Ruprecht
[quote="LaChatte"]
Gerade im kirchlichen Bereich wird ja auch sehr viel ehrenamtliche Arbeit geleistet... ich würds nicht aufs Geld verkürzen, sondern generell auf "Engagement". Wenn all die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen einen Lohn bekämen, wie er in der Privatwirtschaft für eine ähnliche Tätigkeit üblich wäre, so wär die Kirche wohl tatsächlich unterdessen arm wie eine Kirchenmaus. Kirchensteuer ist EINE Voraussetzung, aber sicher nicht die einzige.

[quote]

Dass ist auch so eine Sache. Wer leistet denn diese Ehrenämter? Dass sind doch meistens irgendwelche reifen Frauen, deren Männer die dicke Kohle verdienen und jedes Jahr an die Sonne fliegen, da gibt es kein Schuhdrücken von Arbeitslosigkeit oder Lohnsenkung auf afrikanisches Niveau. Wenn man so abgesichert ist, läßt sich auch locker den Tag über Ehrenämter ableisten, man kommt am Tag rum, und trifft nette Leute kennen.

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 10:16
von Knecht Ruprecht
LaChatte hat geschrieben: Hier könnte die Kirche durchaus ansetzen, zum Beispiel mit einer Kritik von Zins, dessen Verbot sich ja durchaus biblisch (und auch ökonomisch) begründen liesse.
Für das Eintreten der Kirche gegen die Homoehe würden die deutschen Machthaber am liebsten gleich einschlägige Vertreter dieser ins Gefängnis schmeißen, wir wollen ja nicht, dass Meisner bald von irgendeinem deutschen Machthaber ins Gefängnis gesteckt wird.

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 10:19
von Peter
Kordian hat geschrieben:
LaChatte hat geschrieben: Gerade im kirchlichen Bereich wird ja auch sehr viel ehrenamtliche Arbeit geleistet... ich würds nicht aufs Geld verkürzen, sondern generell auf "Engagement". Wenn all die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen einen Lohn bekämen, wie er in der Privatwirtschaft für eine ähnliche Tätigkeit üblich wäre, so wär die Kirche wohl tatsächlich unterdessen arm wie eine Kirchenmaus. Kirchensteuer ist EINE Voraussetzung, aber sicher nicht die einzige.
Dass ist auch so eine Sache. Wer leistet denn diese Ehrenämter? Dass sind doch meistens irgendwelche reifen Frauen, deren Männer die dicke Kohle verdienen und jedes Jahr an die Sonne fliegen, da gibt es kein Schuhdrücken von Arbeitslosigkeit oder Lohnsenkung auf afrikanisches Niveau. Wenn man so abgesichert ist, läßt sich auch locker den Tag über Ehrenämter ableisten, man kommt am Tag rum, und trifft nette Leute kennen.
Was ich eigentlich immer wieder nett finde, Kordian, ist, wie du so gna-den-los Klischees durchfeierst. Hast du eigentlich irgendwo eine fette «Enzyklopädie der Klischees» herumliegen?


Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 10:33
von Erich
Was ich eigentlich immer wieder nett finde, Kordian, ist, wie du so gna-den-los Klischees durchfeierst

was ich an Dir süß finde, dass Du immer wieder andere Leute "erziehen" und "verbessern" willst. Sag mal jeden Tag 100x laut vor Dich hin: "So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben" :mrgreen:

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 10:40
von LaChatte
Wobei zu sagen ist, dass das Verbot der Homo-Ehe biblisch schwerer zu begründen ist als das Zinsverbot. Das Zinsverbot wird namentlich und klar erwähnt, das Verbot einer Homo-Ehe muss man ableiten... Auch Dinge wie das Sabbatjahr, in dem alle finanziellen Schulden annulliert werden, wär eine gute Idee und ist längst überfällig, vor allem, was die Dritte Welt/Erste Welt betrifft.

Und steht nicht auch geschrieben, dass es Christen, die ihre Überzeugungen vertreten, durchaus passieren kann, dass sie ins Gefängnis kommen? Und dass aber "das Richtige tun" wichtiger ist für unser Seelenheil als "nicht ins Gefängnis kommen"?
Wer leistet denn diese Ehrenämter?
Mir scheint es naheliegend, dass eben gerade wohlhabende Leute einen Teil ihres Wohlstandes dafür nutzen, Menschen zu helfen, denen es schlechter geht als ihnen selbst... diesen Arroganz oder ähnliches zu unterstellen, halte ich für eine schlechte Idee. Viele tun von Herzen, was ihnen richtig und wichtig und christlich scheint.

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 10:48
von Erich_D
Erich hat geschrieben:Was ich eigentlich immer wieder nett finde, Kordian, ist, wie du so gna-den-los Klischees durchfeierst

was ich an Dir süß finde, dass Du immer wieder andere Leute "erziehen" und "verbessern" willst. Sag mal jeden Tag 100x laut vor Dich hin: "So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben" :mrgreen:
Darf's auch schriftlich sein?
So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben So ist er/sie/es, so müssen wir ihn/sie/es lieben


Nebenbei: bist Du nicht auch "ehrenamtlich" tätig? In einem Pflegeheim oder so? Da hab ich immer geglaubt, Du wärest ein Mann, und dabei bist Du doch nach Kordians Erkenntnis nur eine reife Frau (wobei "reif" wohl weniger ein Wachsen an Weisheit und Reife, als vielmehr Zunahme an Bauchumfang und Falten gemeint sein dürfte), und hast einen Mann, der die dicke Mörderkohle nach Hause bringt. :shock:

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 10:58
von Erich
dabei bist Du doch nach Kordians Erkenntnis nur eine reife Frau

der Rolf (Unfallopfer, querschnittsgelähmt++) meint immer ich wäre eine Mutter ohne Brust ;) . Ansonsten danke ich dem Herrn, dass er mir einen so netten und unbekümmerten Menschen wie den lieben Kordi über den Weg geschickt hat. Welch ein Lichtschein in der moralistischen Finsternis unserer Tage :mrgreen: :freude:

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 11:02
von Peter
LaChatte hat geschrieben:Wobei zu sagen ist, dass das Verbot der Homo-Ehe biblisch schwerer zu begründen ist als das Zinsverbot. Das Zinsverbot wird namentlich und klar erwähnt, das Verbot einer Homo-Ehe muss man ableiten...
Findest du nicht, dass das Argument etwas anachronistisch ist? Ich vermisse in der Bibel allerdings auch eine etwas klarere Stellungnahme zum Thema «Landminen» …

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.

Erich hat geschrieben:was ich an Dir süß finde, dass Du immer wieder andere Leute "erziehen" und "verbessern" willst.
Erich, du hast ja wieder recht. Ich nehme mir deine Worte zu Herzen und werde mich bessern! Ehrich!

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 11:08
von Knecht Ruprecht
LaChatte hat geschrieben:Wobei zu sagen ist, dass das Verbot der Homo-Ehe biblisch schwerer zu begründen ist als das Zinsverbot. Das Zinsverbot wird namentlich und klar erwähnt, das Verbot einer Homo-Ehe muss man ableiten... Auch Dinge wie das Sabbatjahr, in dem alle finanziellen Schulden annulliert werden, wär eine gute Idee und ist längst überfällig, vor allem, was die Dritte Welt/Erste Welt betrifft.

Und steht nicht auch geschrieben, dass es Christen, die ihre Überzeugungen vertreten, durchaus passieren kann, dass sie ins Gefängnis kommen? Und dass aber "das Richtige tun" wichtiger ist für unser Seelenheil als "nicht ins Gefängnis kommen"?
Wer leistet denn diese Ehrenämter?
Mir scheint es naheliegend, dass eben gerade wohlhabende Leute einen Teil ihres Wohlstandes dafür nutzen, Menschen zu helfen, denen es schlechter geht als ihnen selbst... diesen Arroganz oder ähnliches zu unterstellen, halte ich für eine schlechte Idee. Viele tun von Herzen, was ihnen richtig und wichtig und christlich scheint.
Also das mit dem biblisch begründen ist so eine Sache, zumal in der nichtkatholischen Bibel ein paar Seiten fehlen und ausserdem möcht ich eine Sünde sehen, vor der durch die ganze Bibel weg mehr gewarnd wird als Ehebruch und Homosexualität.

Zu dem Anderen. Ja, wenn man satt ist, gibt man das übrig gebliebene Essen natürlich aus Herzen weiter. Es ist schon lobenswert, dass man das Überschüßige weitergibt, man hätte es ja auch einfach wegschmeißen können.

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 11:23
von LaChatte
Findest du nicht, dass das Argument etwas anachronistisch ist?
Was die Homoehe betrifft, möchte ich mich nicht auf zu weite Äste herauslassen... *g*

Was allerdings das Zinsverbot betrifft: vielleicht ist es nicht mehr modern im Sinne von "heute nicht gebräuchlich". Allerdings bringt gerade unser Zinssystem viel Leid über die Welt, und im AT wird Zins durchaus mit Begriffen wie "Wucher" und "Erpressung" gleichgesetzt... und es gibt auch Ökonomen, die es gar nicht anachronistisch finden, über eine Welt ohne Zins nachzudenken - denn Zins macht die Reichen reicher und die Armen ärmer. Und leider hat Gott nicht den Reichen auch ein besonders reiches Gewissen geschenkt, sodass diese ihren durch Zins erworbenen Wohlstand konsequent zum Wohle Ärmerer einsetzen... gerade was Zins betrifft, empfinde ich die Bibel als sehr zeitgemäss und bedenkenswert. :)

Und das könnte für die Kirche eine vornehme Aufgabe sein, hier ganz klar im Sinne der Bibel Stellung zu beziehen - die sich mit ökonomischen Argumenten untermauern lässt, für die Rationalisten. denn es ist ein Welt-Thema, das uns alle angeht... und der grösste Teil von uns befindet sich wohl eher unterhalb der Grenze, sodass wir von Zinsen nicht wirklich profitieren.

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 11:27
von Knecht Ruprecht
LaChatte hat geschrieben: Und das könnte für die Kirche eine vornehme Aufgabe sein, hier ganz klar im Sinne der Bibel Stellung zu beziehen - die sich mit ökonomischen Argumenten untermauern lässt, für die Rationalisten. denn es ist ein Welt-Thema, das uns alle angeht... und der grösste Teil von uns befindet sich wohl eher unterhalb der Grenze, sodass wir von Zinsen nicht wirklich profitieren.
Also ich bin schon zufrieden, dass die Kirche das Wort Gottes und nicht das Wort der Ökumene verkündet.

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 11:33
von Cicero
LaChatte hat geschrieben:... gerade was Zins betrifft, empfinde ich die Bibel als sehr zeitgemäss und bedenkenswert. :)
Gilt das auch für Sparbücher?

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 11:55
von LaChatte
Kordian, kann es sein, dass du "ökonomisch" und "ökumenisch" verwechselt hast??? :kratz:

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 12:14
von Cicero
LaChatte hat geschrieben:Kordian, kann es sein, dass du "ökonomisch" und "ökumenisch" verwechselt hast??? :kratz:
Nein, Kordian meint das so, meine ich

:kratz:

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 12:39
von Knecht Ruprecht
Cicero hat geschrieben:
LaChatte hat geschrieben:Kordian, kann es sein, dass du "ökonomisch" und "ökumenisch" verwechselt hast??? :kratz:
Nein, Kordian meint das so, meine ich

:kratz:
Ich mein, es ist völlig irrelevant was ich nun meinte. Das Wort Gottes ist heilig und drüber wird weder abgestimmt, gewählt oder im kompromis ausgelegt.

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 13:06
von LaChatte
Und - ähem - verzeiht, mein Hirn ist möglicherweise etwas überhitzt bei dem Wetter - wo ist der Zusammenhang zum Thema, ob und wie die Kirche im Alltag hilft? :/

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 13:11
von Knecht Ruprecht
LaChatte hat geschrieben:Und - ähem - verzeiht, mein Hirn ist möglicherweise etwas überhitzt bei dem Wetter - wo ist der Zusammenhang zum Thema, ob und wie die Kirche im Alltag hilft? :/
Ich bezog mich auf deinen Beitrag der im edit steht.

Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 13:35
von Edith
ähm, ja.... erster Ordnungsruf - zum Thema bitte. :ja:

Verfasst: Sonntag 1. August 2004, 17:36
von Engele
Hilft Kirche im Alltag?

Caritas will Langzeitarbeitlosen Jobs anbieten
http://www.erzbistum-freiburg.de/index. ... t_news=202

Verfasst: Sonntag 1. August 2004, 23:45
von Fichtel-Wichtel
http://www.caritas-markt.ch Ein schon seit einigen Jahren in der Schweiz etablierte Einrichtung.Vor kurzem gab es zu dem Thema einen im Rheinischen Merkur ,sehr ausführlich geschrieben mit all den Vor-und Nachteilen die es bei solchen Aktivitäten gibt.http://www.merkur.de/aktuell/wi/unter_043001.html
[url]http://%20www.flingern-mobil.de/projekte/derladen/index.html[/url]
Vielleicht eine weitere Betätigungsmöglichkeit für die von Kordian so sehr " liebevoll " charakterisierten Ladies :kratz:
Das auf dem Gebiet vermutlich zukünftig noch wesentlich mehr geleistet werden muß,vor allem auch im Bereich hungriger Schul - Kinder ist wohl klar wie Kloßbrühe.Nur mit Beten und tröstenden Worten ist wohl vielen derzeit und zukünftig nicht mehr nur zu helfen.
Kirche im Alltag sind auch solche Aktivitäten.