Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

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Irmgard
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Irmgard »

Hallo Robert,

ich hatte ja versprochen, auf deine Ausführungen zu antworten, wenn du dir schon die Mühe machst. Aus Zeitgründen kann ich immer nur sporadisch im Forum lesen oder schreiben. Ich weiß, dass der Thread sich hier weiterentwickelt hat, aber ich möchte zumindest mein Versprechen einlösen.
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Sonntag 17. Mai 2020, 18:00
Liebe Irmgard,

ich versuche mal einige Antworten oder Hinweise zu geben:
  1. „Rassistisches Gedankengut“ ist nur eine zahlreicher möglicher Haltungen, die – nicht nur – aus Sicht des überlieferten Glaubens der Kirche zu verwerfen sind, überdies nur eine sekundäre und abgeleitete. Ich könnte zahlreiche weitere nennen, ja ohne weiteres Bücher darüber schreiben. (Vielleicht kommt auch demnächst mal eins.) Ich verzichte an dieser Stelle darauf: Das grundsätzliche Problem sind die Ideologien der Moderne in toto.
  2. Diese Ideologien, so antichristlich und kirchenfeindlich, ja naturwidrig und menschenfeindlich sie ihrem Wesen nach sind, haben doch weithin Besitz von Hirnen und Herzen der Menschen ergriffen.

Das ist ja schon mal ein Wesentliches Statement. Für die "Ideologien der Moderne" fehlt mir jetzt aber eine Definition. Meinst du die gesamte gesellschaftliche Entwicklung seit den 60ern?
[*]Das hier herrschende politische System, dessen ursprünglicher Ordnung sich eine geschlossene politmediale Kaste bemächtigt hat, ruht vollständig auf dem Fundament solcher menschenfeindlichen Ideologien (deren Analyse am gründlichsten vielleicht vorliegt im Gesamt der gesellschaftspolitisch relevanten Enzykliken des elften Pius).
Aus meiner Sicht und auch in hostorischer Rückschau finde ich unser Grundgesetz ganz gelungen. Tatsächlich beobachtet man aber eine Art Politbeamtentum, d.h. die Verbleibdauern im Bundestag sind relativ lang und teilweis haben die Mitglieder des Bundestages nie wirklich in einem Beruf gearbeitet, bevor sie ihr Mandat bekamen. Die Verteilung der Berufe entspricht nicht der Verteilung in der Bevölkerung. Grundsätzlich finde ich Pressefreiheit ein sehr hohes Gut und die deutsche Medienlandschaft ist durchaus vielfältig. Was verstehst du denn unter politmedialer Kaste? Und wie wäre Abhilfe zu schaffen?
[*]Die AfD ist davon durchaus auch betroffen, im Gegensatz zu den Systemparteien finde ich aber durchaus manch Klarsichtigen und eine größere Zahl „Ahnender“, die zumindest verstehen, daß am herrschenden System etwas grundsätzlich faul ist, ohne es recht bestimmen und ausdrücken zu können.
Ich muss zugeben, ich habe "live" nur mit den AfD-Vertretern in meiner Gegend (im Westen) gesprochen. Da kann ich Klarsichtigkeit leider nicht erkennen, ganz im Gegenteil, da mangelt es an Flexibilität im Denken. Aber das wird natürlich nicht typisch sein. Das, was ich in den Bundestagsdebatten von Brandner und Weidel höre, finde ich aber auch nicht wirklich klarsichtig. Ich höre und lese jetzt aber nicht zum ersten Mal, dass das im Osten von Deutschland anders wahrgenommen wird.
[*]Ein spezifisches Rassismus-Problem liegt bei der AfD nicht vor.
Ich stoße mich meist gar nicht so sehr am Gesagten, als am Nicht-Gesagten. Wenn man einige Aussagen weiterdenkt, die von Gauland, Meuthen, Kalbitz und Höcke abgegeben werden, dann kann man direkt im rechtsradikalen Gedankengut landen. Das Problem ist immer, dass dieses "Weitersegeln" angeblich nicht intendiert ist und ja jeder selbst verantwortlich dafür sei, in welchen Kontext er das Gesagte stellt. Das kann ich aber bei intelligenten Menschen so nicht durchgehen lassen. Man trägt da nicht nur Verantwortung für das, was man sagt. Und ich finde, man muss auch berücksichtigen, was das ggf. bei einfacher gestrickten Menschen anrichtet. Ich sage daher auch nicht, dass die AfD als Partei dieses Problem hat, dass aber Mitglieder dieser Partei so handeln und daher aus meiner Sicht am rechten Rand zündeln.
[*]Soweit gesellschaftlicher Rassismus insgesamt sich in den letzten Jahren verstärkt haben mag, ist das die nötige, erwartbare, von mir vor fünf Jahren auch bereits vorhergesagte und – behaupte ich – beabsichtigte Folge der ab 2015 initiierten rechtswidrigen Masseninvasion. (Wer kann, lese oder höre hierzu den italienischen marxistischen Philosophen Diego Fusaro. Keiner hat die Vorgänge so messerscharf und treffend analysiert wie er.)
Das ist sicher ein Auslöser und Verstärker. Die Frage ist, wie damit umzugehen ist.
[*]Wichtiges Herrschaftsmittel obengenannter politmedialer Kaste ist die Massenpsychologie nach Gustave Le Bon und Eduard Bernays, samt PR, PC, Framing etc.
[*]Eine Rettung aus dieser Falle – die andernfalls unweigerlich in eine den Gläubigen geoffenbarte finale historische Phase mündet – ist, wenigstens für jetzt, nur möglich, wenn im ersten Schritt das alles erdrückende, geschlossene Diskurssystem aufgebrochen wird, wenn wir die Freiheit des politischen, gesellschaftlichen, philosophischen Diskurses wiedergewinnen, die zur Zeit nicht mehr besteht und deren Reste in diesen Tagen mit rapider Beschleunigung abgebaut werden.
[*]Im aktuellen Parteiensystem kann ich nur die AfD erkennen, durch welche – jedenfalls in wesentlichen Teilen – solches Aufbrechen des Systems und Wiedergewinnung menschlicher Freiheit möglich werden könnte.
[*]Diejenigen Teile der AfD, die genau dafür stehen – also der politmedialen Kaste oder besser den Bürgern vor dem Hintergrund dieser Kastenherrschaft die Systemfrage stellen –, sind dieselben, welche das Framing der Systemmedien auszugrenzen versucht.
[*]Daneben stehen andere Teile, denen es augenscheinlich eher um Teilhabe am bisherigen System geht, um einen „Platz an der Sonne“ unter Anbringung einiger korrigierender Justierungen; nenn es meinetwegen eine Art Erich-Mende-FPD oder Alfred-Dregger-CDU (wenigstens in deren Vorstellung, ich möchte die beiden Genannten damit nicht beleidigt haben).
[*]Die „Möchtegern-Teilhaber“ haben gerade den Versuch unternommen, eine Zentralfigur der „Systemgefährder“ auszugrenzen und kaltzustellen. Wie das ausgeht, wird juristisch geklärt werden.
Interessant und danke für den Einblick. Wenn ich jetzt mal voraussetze, dass ein neuer politischer, gesellschaftlicher und philosophischer Diskurs notwenig ist (auch das kann man ja mal diskutieren), dann komme ich aber nicht auf die derzeitige AfD, um dem zu begegnen. Zumindest die Vertreter, die am Präsentesten sind, finde ich in dieser Hinsicht nicht, wie soll ich das schreiben, "attraktiv". Der Duktus stößt mich häufig ab und den Diskurs empfinde ich als nicht hinreichend differenziert. Teiwleise empfinde ich die Aussagen als menschenverachtend. Denkst du, dass dieser mein Eindruck allein eine Folge der Macht politmedialer Kasten ist? Ich wage das zu bezweifeln.
[*]Ginge ich jetzt noch auf die kirchlichen Implikationen des Themas ein, würde das hier zu weit führen. Nur so viel: Wer zeternd und verdammend auf diesen oder jenen Irrtum auf seiten der AfD weist (oft, aber sicher nicht immer zu Unrecht), auf der andern Seite aber die Grünen hätschelt, die diabolische Inkarnation aller ideologischen Abwege, ja zugelassen hat, daß das einstige katholische Milieu (welches einmal besser als vernunftgemäße Einsicht verhütet hat, daß Katholiken in größerer Zahl auf die Nazis hereinfielen) vielerorts in eine olivgrüne, ökofaschistische Multikulti- und Gendersauce mutiert worden ist, der hat sich vom apostolischen Glauben der Kirche, wie er vor neunzig oder achtzig Jahre noch lebendig war, prinzipiell getrennt.[/list][/color][/blocksatz]
Fände ich tatsächlich auch eine spannende Diskussion, insbesondere, weil meine Kenntnisse des Katholischen sicher nicht fundiert genug sind. Ich empfinde aber auch hier deine Art, das auszudrücken, als wenig einladend für den Dialog. Hinzu kommt für mich als Frau, dass es mich bei "Gendersauce" frösteln lässt. Ich denke, ich weiß, was du da meinst und teile die Ansicht, dass da vieles im Argen liegt, aber die Rolle und Stellung der Frau ist mir ein wichtiges Thema. Das kann man nicht unter "Sauce" abqualifizieren.

Gruß
Irmgard

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Vinzenz Ferrer
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Vinzenz Ferrer »

Irmgard hat geschrieben:
Mittwoch 20. Mai 2020, 12:28
Hinzu kommt für mich als Frau, dass es mich bei "Gendersauce" frösteln lässt. Ich denke, ich weiß, was du da meinst und teile die Ansicht, dass da vieles im Argen liegt, aber die Rolle und Stellung der Frau ist mir ein wichtiges Thema. Das kann man nicht unter "Sauce" abqualifizieren.
Liebe Irmagard, klassischer Feminismus ist nicht vereinbar mit der Gendertheorie und ihren Dogmen (sic!).
Glaube heißt Widerstand gegen die Schwerkraft. (Benedikt XVI.)

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Irmgard
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Irmgard »

Vinzenz Ferrer hat geschrieben:
Mittwoch 20. Mai 2020, 13:35
Irmgard hat geschrieben:
Mittwoch 20. Mai 2020, 12:28
Hinzu kommt für mich als Frau, dass es mich bei "Gendersauce" frösteln lässt. Ich denke, ich weiß, was du da meinst und teile die Ansicht, dass da vieles im Argen liegt, aber die Rolle und Stellung der Frau ist mir ein wichtiges Thema. Das kann man nicht unter "Sauce" abqualifizieren.
Liebe Irmagard, klassischer Feminismus ist nicht vereinbar mit der Gendertheorie und ihren Dogmen (sic!).
Das ist mir schon klar, ich schrieb ja auch, dass ich mir schon deutlich ist, was Robert meint. Ich stelle aber im Alltag fest, dass "Gendergerechtigkeit" synonym benutzt wird zu "Geschlechtergerechtigkeit", obwohl es das nicht ist. Die Diskussion ist da ungenau und nur wenige werden den Unterschied überhaupt als solchen erkennen. Das ist ja Teil des Problems, das Robert beschrieben hat. Durch abqualifizierende Sprache kommt man dem aber nicht bei, finde ich.

Gruß
Irmgard

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Raphael
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael »

Warum wird dieses Thema nur von der AfD so deutlich angesprochen? :hmm:

Studie aus dem BMI

Die Legislative hat die Exekutive zu kontrollieren und keinesfalls alles abzunicken, was die Exekutive so alles fabriziert! :pirat:
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
(Georg Christoph Lichtenberg)

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Raphael
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael »

HeGe hat geschrieben:
Dienstag 19. Mai 2020, 11:40
Meine 5 Cent zu dem Thema gehen ein wenig in die Richtung, die auch Herr v. Liliencron bereits äußerte.

Dass sich in einem Internetforum wie unserem Menschen mit verschiedenen Meinungen sammeln, auch politischer Art, ist nicht nur zu erwarten, sondern auch Sinn eines Diskussionsforums. Wenn ich nur meine eigene Meinung hören will, kann ich auch einen Blog aufmachen. Bis zu welchem Grad man mit Leuten im Gespräch bleiben möchte, muss aber natürlich jeder für sich selber entscheiden.
.........
Es ist jedoch IMHO nicht verwunderlich, wenn in einem (ich nenn' das jetzt 'mal so :tuete: ) konfessionell geprägten Forum die politischen Auseinandersetzungen sehr leicht Gefahr laufen, wie Glaubenskämpfe ausgetragen zu werden.

Politik hat die unangenehme Angewohnheit alle Lebensbereiche des Menschen zu betreffen. Dies hat der christliche Glauben eben auch, allerdings auf einer - wie ich meine :doktor: - anderen Reflexionsebene.

Eine Vermischung der Ebenen ist quasi vorprogrammiert, wenn keine Disziplin herrscht! 8)
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
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Raphael
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Montag 18. Mai 2020, 12:01
Bruder Donald hat geschrieben:
Montag 18. Mai 2020, 11:47
Daher wohl auch die Angst vom Kapitalismus: im Kapitalismus muss man durch harte Arbeit am Ball bleiben.
Der „Kapitalismus“ ist die eigentliche Wurzel des Übels.
Welches Kapital meinst Du da eigentlich, Robert? :detektiv:
  • Das Grundkapital
  • Das Stammkapital
  • Das Produktivkapital
  • Das Humankapital
  • Das Eigenkapital
  • Das Fremdkapital
  • oder dann doch noch ein Anderes
:achselzuck:
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Robert Ketelhohn
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Raphael hat geschrieben:
Montag 25. Mai 2020, 08:04
Welches Kapital meinst Du da eigentlich, Robert? :detektiv:
  • Das Grundkapital
  • Das Stammkapital
  • Das Produktivkapital
  • Das Humankapital
  • Das Eigenkapital
  • Das Fremdkapital
  • oder dann doch noch ein Anderes
:achselzuck:
Im von dir zitierten Beitrag habe ich den Kult bezeichnet, nicht den darin verehrten Götzen. Willst du diesen beim Namen nennen, dann ruf ihn meinetwegen „Mammon“.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Raphael
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Montag 25. Mai 2020, 09:53
Raphael hat geschrieben:
Montag 25. Mai 2020, 08:04
Welches Kapital meinst Du da eigentlich, Robert? :detektiv:
  • Das Grundkapital
  • Das Stammkapital
  • Das Produktivkapital
  • Das Humankapital
  • Das Eigenkapital
  • Das Fremdkapital
  • oder dann doch noch ein Anderes
:achselzuck:
Im von dir zitierten Beitrag habe ich den Kult bezeichnet, nicht den darin verehrten Götzen. Willst du diesen beim Namen nennen, dann ruf ihn meinetwegen „Mammon“.
Sein Name ist Legion! :doktor:
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Libertas Ecclesiae
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Libertas Ecclesiae »

Ein politisches Glanzstück:

Inklusive Pressekonferenz: Linke und AfD kooperieren in Brandenburg
Ausgerechnet Kommunalpolitiker der Linkspartei haben in der Lausitz mit der AfD kooperiert und so eine Abstimmung gewonnen. Die Kritik fällt scharf aus.
Bei Twitter schrieb Marcel Lewandowsky dazu:
Wir notieren also: Wenn Die Linke mit der AfD kooperiert, ist es Sachpolitik. Wenn alle anderen mit der AfD kooperieren, ist es Legitimierung des Rechtsextremismus.
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

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Raphael
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael »

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael »

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael »

Jörg Meuthen äußert sich zum Vorstandsbeschluß der AfD betreffend Andreas Kalbitz:
Hintergründe
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Raphael
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael »

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Caviteño
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño »

Verdoppelte Erbschaft: 14,4 Millionen Euro für die AfD

Grund ist der gestiegene Goldpreis:
Die Wertsteigerung basiert vor allem auf dem Goldpreis, der Ende Juni deutlich höher lag als am 3. Juli 2018, dem Todestag Strangfelds. Vermacht wurden laut Auflistung Immobilien, Bargeld, zwei Fahrzeuge sowie Gold: 133 Barren zu je einem Kilogramm, zehn Barren zu 500 Gramm und 4542 Krügerrand-Münzen, dazu noch mehr als 300 Silbermünzen.
(...)
Das Erbe soll in den nächsten zwei Wochen der AfD übergeben werden, Bankschließfächer sind bereits angemietet.
(...)
Schon in der ursprünglich geschätzten Größenordnung handelte es sich um einen der höchsten Geldzuflüsse der deutschen Parteiengeschichte.
Der Erblasser war Erfinder und Ingenieur und hatte 25 Patente angemeldet. In einer ursprünglichen Fassung des Testaments hatte es geheißen, daß er sein Vermögen der Partei vermache, "die sich am ehesten gegen den Zuzug von Ausländern wendet".
Wetten, daß die Union sich dann auch um diesen "Titel" beworben hätte, um das Geld zu kassieren? :D

Tinius
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius »

Caviteño hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 02:30
In einer ursprünglichen Fassung des Testaments hatte es geheißen, daß er sein Vermögen der Partei vermache, "die sich am ehesten gegen den Zuzug von Ausländern wendet".
Wetten, daß die Union sich dann auch um diesen "Titel" beworben hätte, um das Geld zu kassieren? :D
Und über diesen schlaffen Scherz soll hier ......?

Juergen
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Juergen »

Tinius hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 14:13
Caviteño hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 02:30
In einer ursprünglichen Fassung des Testaments hatte es geheißen, daß er sein Vermögen der Partei vermache, "die sich am ehesten gegen den Zuzug von Ausländern wendet".
Wetten, daß die Union sich dann auch um diesen "Titel" beworben hätte, um das Geld zu kassieren? :D
Und über diesen schlaffen Scherz soll hier ......?
Solange nur die Scherze schlaff sind...
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael »



Interessant daran ist das kleine - aber feine - Detail, daß es kein Ausschluß ist, denn dazu hätte er Mitglied sein müssen, sondern die Feststellung, daß Kalbitz niemals Mitglied der AfD geworden ist! :maske:

Mal schauen, was die ordentliche Gerichtsbarkeit hierzulande dazu sagen wird! :pfeif:
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von HeGe »

Dabei sollte er schnelle Hebebewegungen des rechten Armes doch eigentlich können: :hmm: :unbeteiligttu:

AfD-Fraktionschef nach Kalbitz-Begrüßung im Krankenhaus
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Robert Ketelhohn
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Robert Ketelhohn »

HeGe hat geschrieben:
Dienstag 18. August 2020, 13:30
Dabei sollte er schnelle Hebebewegungen des rechten Armes doch eigentlich können: :hmm: :unbeteiligttu:

AfD-Fraktionschef nach Kalbitz-Begrüßung im Krankenhaus
Dümmer geht’s nimmer.

(Das gilt für den berichteten Vorfall wie für den Spruch des Berichterstatters.)
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Juergen »

HeGe hat geschrieben:
Dienstag 18. August 2020, 13:30
Dabei sollte er schnelle Hebebewegungen des rechten Armes doch eigentlich können: :hmm: :unbeteiligttu:

AfD-Fraktionschef nach Kalbitz-Begrüßung im Krankenhaus
Aus dem Artikel:
Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat Ermittlungen gegen Kalbitz eingeleitet. „Wir haben das von Amts wegen eingeleitet aufgrund der Presseberichterstattung“, sagte ein Behördensprecher. Es gehe um den Anfangsverdacht der fahrlässigen Körperverletzung. Zunächst hatte der „Tagesspiegel“ über die Ermittlungen berichtet.
Fahrlässige Körperverletzung ist aber doch kein Offizialdelikt :hmm:
§ 230 – Strafantrag
(1) Die vorsätzliche Körperverletzung nach § 223 und die fahrlässige Körperverletzung nach § 229 werden nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, daß die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält…
Ist dieses „besondere öffentliche Interesse“ in diesem Falle sachlich oder politisch motiviert? :hmm:
Gruß Jürgen

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von HeGe »

Juergen hat geschrieben:
Dienstag 18. August 2020, 13:51
HeGe hat geschrieben:
Dienstag 18. August 2020, 13:30
Dabei sollte er schnelle Hebebewegungen des rechten Armes doch eigentlich können: :hmm: :unbeteiligttu:

AfD-Fraktionschef nach Kalbitz-Begrüßung im Krankenhaus
Aus dem Artikel:
Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat Ermittlungen gegen Kalbitz eingeleitet. „Wir haben das von Amts wegen eingeleitet aufgrund der Presseberichterstattung“, sagte ein Behördensprecher. Es gehe um den Anfangsverdacht der fahrlässigen Körperverletzung. Zunächst hatte der „Tagesspiegel“ über die Ermittlungen berichtet.
Fahrlässige Körperverletzung ist aber doch kein Offizialdelikt :hmm:
§ 230 – Strafantrag
(1) Die vorsätzliche Körperverletzung nach § 223 und die fahrlässige Körperverletzung nach § 229 werden nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, daß die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält…
Ist dieses „besondere öffentliche Interesse“ in diesem Falle sachlich oder politisch motiviert? :hmm:
Das Vorliegen eines förmlichen Strafantrags bzw. das öffentliche Interesse wird erst in einem späteren Stadium geprüft, das hat mit dem Aufnehmen von Ermittlungen nichts zu tun. Das Vorliegen des öffentlichen Interesses würde ggf. erst bei Anklageerhebung bejaht, dazu ist jetzt sicher noch nichts beschlossen. Für den Strafantrag hat man grds. 3 Monate Zeit. Fehlt der und besteht auch kein öffentliches Interesse, wird nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Juergen »

HeGe hat geschrieben:
Dienstag 18. August 2020, 14:12
Das Vorliegen eines förmlichen Strafantrags bzw. das öffentliche Interesse wird erst in einem späteren Stadium geprüft, das hat mit dem Aufnehmen von Ermittlungen nichts zu tun. Das Vorliegen des öffentlichen Interesses würde ggf. erst bei Anklageerhebung bejaht, dazu ist jetzt sicher noch nichts beschlossen. Für den Strafantrag hat man grds. 3 Monate Zeit. Fehlt der und besteht auch kein öffentliches Interesse, wird nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt.
Also wenn Frau Liselotte Müller Kleinschmitt-Wallersee über einen von ihrem Nachbarn Herrn Ferdinand Müllervorderfurt fallengelassenen Kirschkern stolpert und sich den Fuß verknackst und dieses Geschehen vom auf dem Fahrrad während seiner Arbeitszeit vorbeifahrenden Staatsanwalt Rempremadeng gesehen wird, dann nimmt die Staatsanwaltschaft automatisch Ermittlungen auf‽
Gruß Jürgen

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von HeGe »

Juergen hat geschrieben:
Dienstag 18. August 2020, 14:22
HeGe hat geschrieben:
Dienstag 18. August 2020, 14:12
Das Vorliegen eines förmlichen Strafantrags bzw. das öffentliche Interesse wird erst in einem späteren Stadium geprüft, das hat mit dem Aufnehmen von Ermittlungen nichts zu tun. Das Vorliegen des öffentlichen Interesses würde ggf. erst bei Anklageerhebung bejaht, dazu ist jetzt sicher noch nichts beschlossen. Für den Strafantrag hat man grds. 3 Monate Zeit. Fehlt der und besteht auch kein öffentliches Interesse, wird nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt.
Also wenn Frau Liselotte Müller Kleinschmitt-Wallersee über einen von ihrem Nachbarn Herrn Ferdinand Müllervorderfurt fallengelassenen Kirschkern stolpert und sich den Fuß verknackst und dieses Geschehen vom auf dem Fahrrad während seiner Arbeitszeit vorbeifahrenden Staatsanwalt Rempremadeng gesehen wird, dann nimmt die Staatsanwaltschaft automatisch Ermittlungen auf‽
Theoretisch müsste sie das, das nennt sich Legalitätsprinzip und ist in § 152 Abs. 2 StPO geregelt. Die Frage ist halt, ob ausreichende Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen, dazu müsste der Staatsanwalt hier wohl zumindest auch das Fallenlassen des Kirschkerns beobachtet haben, nicht nur das Stolpern.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von HeGe »

Juergen hat geschrieben:
Dienstag 18. August 2020, 14:22
HeGe hat geschrieben:
Dienstag 18. August 2020, 14:12
Das Vorliegen eines förmlichen Strafantrags bzw. das öffentliche Interesse wird erst in einem späteren Stadium geprüft, das hat mit dem Aufnehmen von Ermittlungen nichts zu tun. Das Vorliegen des öffentlichen Interesses würde ggf. erst bei Anklageerhebung bejaht, dazu ist jetzt sicher noch nichts beschlossen. Für den Strafantrag hat man grds. 3 Monate Zeit. Fehlt der und besteht auch kein öffentliches Interesse, wird nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt.
Also wenn Frau Liselotte Müller Kleinschmitt-Wallersee über einen von ihrem Nachbarn Herrn Ferdinand Müllervorderfurt fallengelassenen Kirschkern stolpert und sich den Fuß verknackst und dieses Geschehen vom auf dem Fahrrad während seiner Arbeitszeit vorbeifahrenden Staatsanwalt Rempremadeng gesehen wird, dann nimmt die Staatsanwaltschaft automatisch Ermittlungen auf‽
Kleine Ergänzung zur Abgrenzung: bei absoluten Antragsdelikten, wo also ein Strafantrag zwingend ist, wie bspw. Hausfriedensbruch, gilt gemäß Abschnitt 1., Ziffer 1 Nr. 6 RiStBV:
6

Verfolgung von Antragsdelikten

(1) Wegen einer Straftat, die nur auf Antrag zu verfolgen ist, wird der Staatsanwalt in der Regel erst tätig, wenn ein ordnungsgemäßer Strafantrag vorliegt. Ist zu befürchten, dass wichtige Beweismittel verloren gehen, so kann es geboten sein, mit den Ermittlungen schon vorher zu beginnen.

(2) Hält der Staatsanwalt eine Strafverfolgung im öffentlichen Interesse für geboten und ist die Straftat oder das Antragserfordernis dem Antragsberechtigten offenbar noch unbekannt, so kann es angebracht sein, ihn von der Tat zu unterrichten und anzufragen, ob ein Strafantrag gestellt wird.

(3) Enthält eine von Amts wegen zu verfolgende Straftat zugleich eine nur auf Antrag verfolgbare Tat, so verfährt der Staatsanwalt nach Abs. 2.

(4) Wird der Strafantrag zu Protokoll gestellt, so soll der Antragsteller über die möglichen Kostenfolgen bei Rücknahme des Strafantrages (§ 470 StPO) und darüber belehrt werden, dass ein zurückgenommener Antrag nicht nochmals gestellt werden kann. (§ 77d Abs. 1 Satz 3 StGB).

(5) Kommt eine Ermächtigung eines obersten Staatsorgans des Bundes oder eines Landes zur Strafverfolgung (§ 89a Abs. 4, § 89b Abs. 4, § 89c Absatz 4, § 90 Abs. 4, § 90b Abs. 2, § 97 Abs. 3, §§ 104a, 129b Abs. 1 Satz 3, § 194 Abs. 4, § 353a Abs. 2, § 353b Abs. 4 StGB) oder ein Strafantrag eines solchen Organs wegen Beleidigung (§ 194 Abs. 1, 3 StGB) in Betracht, so sind die besonderen Bestimmungen der Nr. 209, 210 Abs. 1, 2, Nr. 211, 212 zu beachten.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Barbarossa
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Barbarossa »

Im Schatten von "Berlin":
Deutsche häufiger Opfer von Asylzuwanderern als umgekehrt:
https://www.welt.de/politik/deutschland ... kehrt.html

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Irmgard
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Irmgard »

Es wird doch immer deutlicher, dass sich die Einschätzung der Wählbarkeit der AFD für Christen in West und Ost deutlich unterscheiden. Die Laien im Bistum Münster raten von der Wahl der AFD ab:

https://www.kirche-und-leben.de/artikel ... en-die-afd

Gruß
Irmgard

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Edi
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Registriert: Montag 12. Januar 2004, 18:16

Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Edi »

Irmgard hat geschrieben:
Sonntag 30. August 2020, 17:18
Es wird doch immer deutlicher, dass sich die Einschätzung der Wählbarkeit der AFD für Christen in West und Ost deutlich unterscheiden. Die Laien im Bistum Münster raten von der Wahl der AFD ab:

https://www.kirche-und-leben.de/artikel ... en-die-afd

Gruß
Irmgard
„Die AfD ist eine Partei, die Menschen ausgrenzt und unterschiedlichen Menschen unterschiedliche Rechte zugestehen will“.
Genau das macht unser Grundgesetz auch, aber das mal zur Kenntnis zu nehmen, ist wohl zuviel verlangt. Die grüne Koboldtante ist, obwohl Abgeordnete des Bundestags, auch dazu nicht in der Lage, wenn sie aussagt, jeder Mensch habe bei uns ein Asylrecht. Das ist um es mal deutlich zu sagen, ganz einfach gelogen. Einfach mal Art. 16 a Grundgesetz lesen. Man sollte denen, die das nicht wissen, den Gesetzestext um die Ohren hauen.

Zudem hat jedes Land Grenzen in der Aufnahmefähigkeit von Flüchtlingen, wobei viele gar nicht als solche anerkannt werden. Und weiter sollte Deutschland nicht immer dazu beitragen in anderen Ländern (Syrien usw.) Konflikte zu schüren. Man erinnere sich noch wie Merkel dem Bush zugestimmt hat, in den Irak einzumarschieren. Was am Ende dann daraus geworden ist, auch Syrien betreffend, das auch viele Christen aus dem Irak aufgenommen hat, das haben die sog. Frommen ja auch alles vergessen, obwohl es ja nicht sehr lange zurück liegt. Für mich sind Menschen nicht glaubwürdig, die nur immer einseitig die Dinge sehen und die Vorgänge und Verbrechen aus der jüngsten Vergangenheit einfach ausblenden, denn von nichts kommt nichts. Alles hat seine Ursachen, auch dies, dass Menschen in ein anderes Land fliehen.

Ich bin nicht mit allem einverstanden, was die AfD vertritt, halte aber so eine Partei derzeit für notwendig, zumal vieles, was sie vertritt, nichts anderes ist als das, was die CDU in der Vergangenheit vertreten hat, sogar Merkel selber. Herr Bosbach, der ehemalige CDU-MdB, hat das ja auch etliche Male erwähnt und gesagt, man müsse seine (damaligen) Versprechen als Abgeordneter auch einhalten. Die Merkel aber lebt nach dem Grundsatz: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.
Zuletzt geändert von Edi am Sonntag 30. August 2020, 18:11, insgesamt 2-mal geändert.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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ar26
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 »

Irmgard hat geschrieben:
Sonntag 30. August 2020, 17:18
Es wird doch immer deutlicher, dass sich die Einschätzung der Wählbarkeit der AFD für Christen in West und Ost deutlich unterscheiden. Die Laien im Bistum Münster raten von der Wahl der AFD ab:

https://www.kirche-und-leben.de/artikel ... en-die-afd

Gruß
Irmgard
"Die Laien" sind im kirchlichen Leben meist ein Chiffre für gepamperte Berufskatholiken, die ihr Geld nicht in der freien Wirtschaft verdienen. Ich gehöre nicht dazu.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Sascha B.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Sascha B. »

ar26 hat geschrieben:
Sonntag 30. August 2020, 18:07
Irmgard hat geschrieben:
Sonntag 30. August 2020, 17:18
Es wird doch immer deutlicher, dass sich die Einschätzung der Wählbarkeit der AFD für Christen in West und Ost deutlich unterscheiden. Die Laien im Bistum Münster raten von der Wahl der AFD ab:

https://www.kirche-und-leben.de/artikel ... en-die-afd

Gruß
Irmgard
"Die Laien" sind im kirchlichen Leben meist ein Chiffre für gepamperte Berufskatholiken, die ihr Geld nicht in der freien Wirtschaft verdienen. Ich gehöre nicht dazu.
Auch nicht verdienen könnten. Mit diesem schweren Realitätsverlust hat mans nicht leicht.

Caviteño
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño »

Irmgard hat geschrieben:
Sonntag 30. August 2020, 17:18
Es wird doch immer deutlicher, dass sich die Einschätzung der Wählbarkeit der AFD für Christen in West und Ost deutlich unterscheiden. Die Laien im Bistum Münster raten von der Wahl der AFD ab:

https://www.kirche-und-leben.de/artikel ... en-die-afd

Gruß
Irmgard
Münster und das Münsterland sind auch eine Insel der Seligen. Münster ist Beamtenstadt, das Münsterland das Rückzugsgebiet für Leute aus dem Ruhrgebiet, die gerne pendeln oder dort einen Job gefunden haben.
Bei der letzten BTW hat die AfD in Münster noch nicht einmal die 5%-Hürde geschafft und dort - so weit ich mich erinnere - das schlechteste Wahlergebnis im Bundesgebiet erzielt. Nur 50 KM entfernt im Bistum Essen erzielte die Partei dann das beste Ergebnis in den alten Bundesländern - mit 17%.

Die Schlafstädte im Münsterland sind von den Problemen der Massenmigration kaum berührt. Die Schulklassen haben - das sieht man an den Busbahnhöfen nach Schulschluß - relativ wenige Kinder mit Migrahi. Die Probleme, die man in den Großstädten sehen kann, sind in den dortigen Kleinstädten kaum bekannt.
Deswegen kommt die Äußerung der Laien dort nicht überraschend, sie zeichnet sich durch Weltfremdheit aus.

Juergen
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Juergen »

Heute war/ist eine AfD-Kundgebung in Paderborn auf dem Platz vor der Herz-Jesu-Kirche.
Die Kirche hat dazu geflaggt – mit der Gay-Pride-Flag.

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Gruß Jürgen

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