Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

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Marcus
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Marcus » Sonntag 25. September 2016, 12:52

CIC_Fan hat geschrieben:Richtig keine dieser Splitter Parteien hatte diesen Erfolg daher kracht es bei der AfD wahrscheinlich erst nach der Bundestagswahl man will doch ein Mandat :) und dann bricht man alle >Rekorde als Selbstdarsteller
Die FPÖ hat auch schon mehrere Krisen und auch Spaltungen zu überstehen gehabt und ist mittlerweile so stark wie nie zuvor.
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Caviteño
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 25. September 2016, 13:16

Fridericus hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:Richtig keine dieser Splitter Parteien hatte diesen Erfolg daher kracht es bei der AfD wahrscheinlich erst nach der Bundestagswahl man will doch ein Mandat :) und dann bricht man alle >Rekorde als Selbstdarsteller
Aha. Wie schön, dass Du jetzt die von Dir prognostizierte "Zersplitterung" und "Selbstzerlegung" der AfD bis zu den nächsten Bundestagswahlen verschoben hast... :patsch:
Außerdem wird seine Aussage noch durch den Begriff "wahrscheinlich" eingeschränkt. :breitgrins:

CIC_Fan
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 25. September 2016, 14:15

Fridericus hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:Richtig keine dieser Splitter Parteien hatte diesen Erfolg daher kracht es bei der AfD wahrscheinlich erst nach der Bundestagswahl man will doch ein Mandat :) und dann bricht man alle >Rekorde als Selbstdarsteller
Aha. Wie schön, dass Du jetzt die von Dir prognostizierte "Zersplitterung" und "Selbstzerlegung" der AfD bis zu den nächsten Bundestagswahlen verschoben hast... :patsch:

Du hast noch nicht richtig erklären können, wieso ein "Sammelsurium" in einer Partei zwangsläufig schlecht sein soll (Stichwort Sammelpartei, von denen es nun ja genug gibt, die seit Jahrzehnten existieren).
Tja nur hier ist denke ich der Bogen zu weit und es gibt viele Individualisten und es gibt ja schon die ersten Ausschluß Verfahren gegen funktionäre wie diesen unsäglichen Idioten
https://philosophia-perennis.com/216/ ... schneider/
das ganze scheitert schon alleine Deshalb weil das verschiendste Strömmungen die Rechts der CDU angesiedelt sind zu verschieden sind warten wir mal due Zeit bis zur Bundestagswahl ab

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 25. September 2016, 14:23

Marcus hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:Richtig keine dieser Splitter Parteien hatte diesen Erfolg daher kracht es bei der AfD wahrscheinlich erst nach der Bundestagswahl man will doch ein Mandat :) und dann bricht man alle >Rekorde als Selbstdarsteller
Die FPÖ hat auch schon mehrere Krisen und auch Spaltungen zu überstehen gehabt und ist mittlerweile so stark wie nie zuvor.
Die FPÖ wurde bereits kurz nach dem Krieg gegründet und ist ein fester Bestandteil der Österreichischen Parteienlandschaft in der gesammten II Republik das kann man absolut nicht mit der Kasperltruppe AfD vergleichen
Auch ist es eine Tatsache daß die FPÖ immer bei Wahlen hinter Ihren Umfrage werten zurük bleibt

Caviteño
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Montag 26. September 2016, 11:51

Die Etablierung der AfD und die politische Landschaft
Vor diesem Hintergrund kann die AfD bundesweit von den Wählern als die einzige Oppositionspartei zu dem durch linke Konsenspolitik und Konformität geprägte politische Establishment wahrgenommen werden. Entsprechend kann sich die AfD durch eine liberal-konservativ ausgerichtete Politik einerseits und national priorisierende Politik andererseits hervortun, die das deutsche nationale Interesse über das der EU oder sonstiger internationaler Organisationen stellt. Gleichzeitig kann sich die AfD durch die öffentliche Thematisierung der vom politischen Establishment verordneten und der links dominierten Mainstream-Medien pädagogisierenden Tabu-Themen, die inzwischen jedoch angesichts der andauernden Eurokrise und der Migrationskrise wahlentscheidend und öffentlichkeitswirksam geworden sind, von allen anderen Parteien absetzen.
Diese Themen reichen von Deutschlands zukünftige Identitätsfindung als sozialer Nationalstaat oder als ein umwälzendes multikulturelles Einwanderungsland, von der Begrenzung oder Zulassung der Sozialzuwanderung aus entfernten Kulturkreisen, von der Entwicklung der EU in eine immer engere politische Union oder der Umgestaltung der EU in eine primär auf wirtschaftliche Zusammenarbeit und auf freien Handel ausgerichtete Wirtschaftsunion, von der Stärkung der deutschen Identität, Sprache und Kultur oder Auflösung der deutschen Identität in einer größeren europäischen Identität, von einer Integrationspolitik als Bringschuld der Einwanderer zur bedingungslosen Anpassung an die deutsche Leitkultur oder einer Integrationspolitik der Anpassung der deutschen Gesellschaft an die Kultur und Weltanschauung der Einwanderer, hin zur Eindämmung oder Tolerierung der Ausbreitung des politischen Islam im öffentlichen Raum und in den öffentlich-rechtlichen Institutionen. Als einzige Oppositionspartei zum links geprägten politischen Establishment kann die AfD ihre Positionen fortlaufend verstärken und ihre Glaubwürdigkeit vor ihren Wählern bewahren – aber nur in der Opposition.
In den Fragen Energie-, Euro- und "Flüchtlings"politik herrscht tatsächlich ein großer Konsens aller Parteien - hier wäre die AfD die einzige Oppositionspartei. Daß die AfD ihr Wählerpotential bei weitem noch nicht ausgeschöpft hat, legt der Autor im weiteren Verlauf seines Beitrages dar:
Die Wähleranalyse in Berlin etwa hat ergeben, dass die AfD besonders unter Arbeitern und unter Wählern mittleren Alters und mit einem mittleren Bildungsabschluss die größte Zustimmung findet. Damit ist das klassische Wählermilieu der AfD vor allem in der unteren Mittelschicht und in Teilen der Mittelschicht zu verorten. Man weiß aber, dass die Personengruppe mittleren Alters und mit einem mittleren Bildungsabschluss die größte Bevölkerungsgruppe in der Bundesrepublik darstellen.
(...)
Die Wählerwanderungen in Berlin zeigen, dass die AfD Wähler aus allen politischen Lagern anzieht. Demnach kamen die meisten Wähler zur AfD von den Nicht-Wählern, von der CDU und SPD, aber auch von Linken. Dies zeigt, dass eine kritische Einstellung gegenüber einer Massenmigration aus entfernten Kulturkreisen und der damit verbundene Kulturkonservatismus zugleich im großen Stil bei traditionell konservativen wie traditionell linken Wählern vorzufinden sind.
(...)
Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist konservativ eingestellt, auch wenn viele sich dessen nicht bewusst sind. Dies spiegelt sich nicht nur in ihren Lebenseinstellungen wieder, sondern auch in ihrem alltäglichen Festhalten an Hierarchie, Regeln und Strukturen. Der derzeit in der publizierten Meinung vorherrschende links-liberale Zeitgeist passt nicht zur deutschen Mentalität. In Wahrheit sind selbst viele Deutsche, die sich nach außen als links geben, in ihren Kern-Einstellungen konservativ. Folglich könnte die AfD den konservativen Wählerpool vergrößern und das unbewusst konservative Wählerpotential aktivieren, wenn es ihr und den ihr nahestehenden Intellektuellen gelänge, den Zeitgeist parallel zu der Verschiebung der politischen Koordinaten durch die Wahlerfolge der AfD und den gleichzeitig stattfinden öffentlichen Thematisierungen konservativer Positionen nach rechts zu rücken.(...) Daher hat die AfD ein großes, aber bislang wenig ausgeschöpftes Unterstützerpotential bei denjenigen staatlichen Angestellten und Beamten, die für einen starken Staat plädieren, Recht und Ordnung als ein hohes Gut betrachten und bislang eher zu den klassischen Unionsunterstützern gehören. Noch schreckt die öffentliche Stigmatisierung der AfD die meisten dieser Leute davon ab, sich offen für die AfD zu bekennen. Mit der zunehmenden Etablierung der AfD ist jedoch ein wachsender Zulauf aus diesem Milieu zu rechnen.
Ein nicht zu unterschätzender Gesichtspunkt dürften auch die staatlichen Zuwendungen sein, die der AfD nach jeder Wahl zustehen. Insbesondere nach der Wahl im bevölkerungsreichen Baden-Württemberg sowie in 2017 nach den Wahlen in NRW und im Bund werden die staatlichen Mittel auf ein Mehrfaches der für 2015 gewährten Zuschüsse von 5,2 Mio € belaufen. Man muß nicht erwähnen, daß dies zu einer Verringerung der Zuschüsse für die Altparteien führt, deren Mittel auch wegen sinkender Mitgliedszahlen und Mandatsträgerspenden (die Mandate werden von der AfD besetzt) einbrechen werden.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Freitag 30. September 2016, 16:50

Ein längerer Artikel im New Yorker, in dem Frauke Petry vorgestellt wird:

The New Star of Germany’s Far Right

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Yeti
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Yeti » Samstag 1. Oktober 2016, 00:26

Caviteño hat geschrieben:Ein längerer Artikel im New Yorker, in dem Frauke Petry vorgestellt wird:

The New Star of Germany’s Far Right
Ein fairer Artikel, verglichen mit so manchen Hass-Postings der linksliberalen deutschen Presse. Immerhin findet man solche fairen Texte noch in der "Welt" und der "Jungen Freiheit" - auch wenn mir bei letzterer der Geifer manchmal zu sehr schäumt.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Samstag 1. Oktober 2016, 16:06

Aus diesem Artikel:
Als der Reporter ihr die Frage stellt, ob die Flüchtlinge denn nicht dabei helfen könnten,
den Mangel in Dienstleistungsberufen wie der Altenpflege zu beheben, entgegnet sie:
„Um ehrlich zu sein, sehe ich nicht, dass junge muslimische Männer alten deutschen Rentnern den Hintern abwischen.“

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 5946.html

Dagegen die Wirklichkeit in unserem Caritas Altenheim heute nachmittags:
Auf der Pflegestation, auf der ich öfters noch aushelfe, arbeiten zwei junge Moslems aus dem Kosovo und aus Togo,
in der Küche haben heute zwei Hilfskräfte aus Afghanistan gearbeitet, in der Waschküche zwei Frauen aus der Türkei.
Und deutsche Putzfrauen haben wir überhaupt nicht.
Ein ganz normaler Tag bei uns.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Samstag 1. Oktober 2016, 16:34

Ohne "Ausländer" Flüchtlingen ect könnte der Pflegebereich hier völlig dichtmachen die Leute hier sind sich zu gut Alten oder Behinderten den Hintern ab zu wieschen zu putzen ect ich komme aus dieser Branch mir komme jetzt kein AFD Vogel und sage das stimmt nicht fast sämtliche Altenplegerinen die die Pflege zu Hause machen kommen aus der Slowakei

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Fridericus » Samstag 1. Oktober 2016, 17:46

CIC_Fan hat geschrieben:Ohne "Ausländer" Flüchtlingen ect könnte der Pflegebereich hier völlig dichtmachen die Leute hier sind sich zu gut Alten oder Behinderten den Hintern ab zu wieschen zu putzen ect ich komme aus dieser Branch mir komme jetzt kein AFD Vogel und sage das stimmt nicht fast sämtliche Altenplegerinen die die Pflege zu Hause machen kommen aus der Slowakei
:patsch: Wieder einmal nichts verstanden.

Was hatt denn die Arbeitnehmerfreizügigkeit nach Art 45ff AEUV, auf die sich die Beschäftigung der von Dir angesprochenen slowakischen Altenpflegerinnen stützt, mit (illegaler) Migration und "Flüchtlingsbewegungen" aus der Drittstaaten zu tun?

Caviteño
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Samstag 1. Oktober 2016, 19:46

Fridericus hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:Ohne "Ausländer" Flüchtlingen ect könnte der Pflegebereich hier völlig dichtmachen die Leute hier sind sich zu gut Alten oder Behinderten den Hintern ab zu wieschen zu putzen ect ich komme aus dieser Branch mir komme jetzt kein AFD Vogel und sage das stimmt nicht fast sämtliche Altenplegerinen die die Pflege zu Hause machen kommen aus der Slowakei
:patsch: Wieder einmal nichts verstanden.

Was hatt denn die Arbeitnehmerfreizügigkeit nach Art 45ff AEUV, auf die sich die Beschäftigung der von Dir angesprochenen slowakischen Altenpflegerinnen stützt, mit (illegaler) Migration und "Flüchtlingsbewegungen" aus der Drittstaaten zu tun?
und für die legale Migration bzw. Anwerbung gibt es inzwischen Initiativen der Bundesregierung, die den Mangel erkannt hat:
Seit Anfang dieses Jahres hat die Bundesagentur für Arbeit mit den Arbeitsverwaltungen von Serbien, Bosnien-Herzegowina, den Philippinen und Tunesien Absprachen über die Vermittlung von Pflegefachkräften getroffen. Der Vermittlungs- und Integrationsprozess wird von der Deutschen Gesellschaft für Inter- nationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Rahmen einer mit der Bundesagentur für Arbeit vereinbarten Kooperation unterstützt (Triple Win-Projekt).
Mit der chinesischen Arbeitsverwaltung hat die Bundesagentur für Arbeit eine projektbezogene Vermittlungsabsprache über die Beschäftigung von 15 chine- sischen Pflegekräften in der Altenpflege getroffen. Dieses Projekt wird vom Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) durchgeführt.
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/147/1714716.pdf

Im übrigen wundere ich mich schon ein wenig:
Die Gesundheits- und Krankenpflege gehört in Deutschland zu den reglementierten Berufen. Dabei handelt es sich um Berufe, für deren Aufnahme und Ausübung der Besitz einer bestimmten Berufsqualifikation durch Rechts- oder Verwaltungsvorschriften vorgeschrieben ist.
https://www.bertelsmann-stiftung.de/fil ... e_215.pdf

Handelt es sich bei den oben erwähnten Pflegekräften um Fach- oder um Hilfskräfte? Sollten mit den sog. "Flüchtlingen" wirklich statt der Ärzte und Ingenieure jetzt Pflegefachkräfte gekommen sein? :/ Bisher hatte ich in den Medien noch nichts davon gelesen.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Samstag 1. Oktober 2016, 20:18

es ging mir um prinzipielle Fragen.

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Peti
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Samstag 1. Oktober 2016, 20:20

In Pflegeheimen beträgt die Fachkraftquote nur 50 Prozent. Und viele Heime haben Probleme diese Quote zu erfüllen.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Samstag 1. Oktober 2016, 23:31

Wir werden ja sehen, ob die jungen Männer aus dem islamischen Kulturkreis, die in jüngerer Zeit eingewandert sind, verstärkt im Pflegebereich eine Anstellung finden werden. Auch ich sehe das skeptisch. Zum einen dürften diese Tätigkeiten finanziell nicht attraktiv genug sein, zum anderen werden die erforderlichen Sprachkenntnisse häufig nicht ausreichen und zum dritten braucht man für diese Tätigkeit eine gewisse Empathie, die für Männer dieses Kulturkreises eher nicht typisch ist. Gleichwohl hätte ich nichts dagegen, mich hier zu täuschen, denn aus meiner Warte werden der Mangel an Personal und die zukünftige Kostensteigerung im Pflegebereich dazu führen, daß der gesellschaftliche Druck zum Freitod zunehmen wird, selbstredend eine bedenkliche Entwicklung. Wie gesagt, ich erwarte den worst-case und erhoffe den better-case.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 2. Oktober 2016, 09:23

CIC_Fan hat geschrieben:es ging mir um prinzipielle Fragen.
Prinzipiell wäre doch wohl die Frage, warum man eine Million Menschen unkontrolliert einreisen soll, um dann evtl. im vier- oder fünfstelligen Bereich offene Arbeitsplätze für Hilfstätigkeiten in den Altenheimen zu besetzen. Was ist denn mit der restlichen Million? Da werden die Kosten ungeniert der Gemeinschaft aufgebürdet, Hauptsache, man hat selbst seine Lücken geschlossen.

Nein, CIC_Fan, der Personalmangel im Kranken- und Pflegebereich kann keine Begründung sein, die Grenzen zu öffnen und wahllos jeden einzulassen und anschließend zu versorgen. Der Personalmangel kann nur durch gezielte Anwerbung von entsprechend motiviertem Personal aus EU- oder Drittstaaten behoben werden. Diese Arbeitskräfte sind - nach einem Deutschkurs, den die sog. "Flüchtlinge" auch benötigen - sofort einsatzfähig und müssen nicht erst angelernt oder gar ausgebildet werden.

Was die Hilfstätigkeiten im Pflegebereich betreffen: Diese dürften, worauf ar26 hinweist, finanziell nicht attraktiv sein. In solchen Fällen gibt es zwei Möglichkeiten. Man kann die Gehälter erhöhen, wofür aber meist - angeblich - kein Geld da ist (die Aufwendungen für die "Flüchtlinge" lasse ich mal außen vor). Oder man muß auf Automatisierung setzen. Das ist im Pflegebereich zwar schwierig, aber nicht unmöglich. Japan ist auf diesem Weg schon ein gutes Stück weiter als Europa, weil es schneller altert:

Vergreistes Japan setzt in der Pflege auf Roboter

Natürlich sind solche Entwicklungen gewöhnungsbedürftig und sie dürften auch nicht alle erfolgreich sein. Menschen wird man in der Pflege immer benötigen. Es geht auch nicht darum, die Pflege "vollautomatisch" abzuwickeln. Aber gerade bei einfachen (den sog. Hilfs-)Tätigkeiten ist doch zu prüfen, inwieweit hier Maschinen, Roboter oder andere Neuentwicklungen zum Einsatz kommen können.
Schon in den 60'iger und 70'iger Jahren hat sich Japan entschieden, für seine boomende Industrie und der höheren Nachfrage nach Arbeitskräften, nicht - wie D. - auf die Anwerbung ausländischer Hilfskräfte zu setzen, sondern die Automatisierung voranzutreiben. Da nicht nur Europa und Japan, sondern auch China aufgrund der Ein-Kind-Politik in der nahen Zukunft ein erhebliches Problem mit der Überalterung haben werden, stellt sich schon die Frage, wer hier vorausschauend plant.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Sonntag 2. Oktober 2016, 09:42

Medien greifen bedenkenlos das herumgezeigte Bild der „armen“ Pflegerin" auf:
http://www.karrieremuenchen.de/its-muni ... pflegerin/

Auch Hilfskräfte gehören nicht zu den ärmsten im Land:
https://www.gehalt.de/einkommen/suche/pflegehilfskraft
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Sonntag 2. Oktober 2016, 09:51

Peti hat geschrieben:Auch Hilfskräfte gehören nicht zu den ärmsten im Land:
https://www.gehalt.de/einkommen/suche/pflegehilfskraft
knapp über dem Mindestlohn .....

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 2. Oktober 2016, 10:57

Caviteño hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:es ging mir um prinzipielle Fragen.
Prinzipiell wäre doch wohl die Frage, warum man eine Million Menschen unkontrolliert einreisen soll, um dann evtl. im vier- oder fünfstelligen Bereich offene Arbeitsplätze für Hilfstätigkeiten in den Altenheimen zu besetzen. Was ist denn mit der restlichen Million? Da werden die Kosten ungeniert der Gemeinschaft aufgebürdet, Hauptsache, man hat selbst seine Lücken geschlossen.

Nein, CIC_Fan, der Personalmangel im Kranken- und Pflegebereich kann keine Begründung sein, die Grenzen zu öffnen und wahllos jeden einzulassen und anschließend zu versorgen. Der Personalmangel kann nur durch gezielte Anwerbung von entsprechend motiviertem Personal aus EU- oder Drittstaaten behoben werden. Diese Arbeitskräfte sind - nach einem Deutschkurs, den die sog. "Flüchtlinge" auch benötigen - sofort einsatzfähig und müssen nicht erst angelernt oder gar ausgebildet werden.

Was die Hilfstätigkeiten im Pflegebereich betreffen: Diese dürften, worauf ar26 hinweist, finanziell nicht attraktiv sein. In solchen Fällen gibt es zwei Möglichkeiten. Man kann die Gehälter erhöhen, wofür aber meist - angeblich - kein Geld da ist (die Aufwendungen für die "Flüchtlinge" lasse ich mal außen vor). Oder man muß auf Automatisierung setzen. Das ist im Pflegebereich zwar schwierig, aber nicht unmöglich. Japan ist auf diesem Weg schon ein gutes Stück weiter als Europa, weil es schneller altert:

Vergreistes Japan setzt in der Pflege auf Roboter

Natürlich sind solche Entwicklungen gewöhnungsbedürftig und sie dürften auch nicht alle erfolgreich sein. Menschen wird man in der Pflege immer benötigen. Es geht auch nicht darum, die Pflege "vollautomatisch" abzuwickeln. Aber gerade bei einfachen (den sog. Hilfs-)Tätigkeiten ist doch zu prüfen, inwieweit hier Maschinen, Roboter oder andere Neuentwicklungen zum Einsatz kommen können.
Schon in den 60'iger und 70'iger Jahren hat sich Japan entschieden, für seine boomende Industrie und der höheren Nachfrage nach Arbeitskräften, nicht - wie D. - auf die Anwerbung ausländischer Hilfskräfte zu setzen, sondern die Automatisierung voranzutreiben. Da nicht nur Europa und Japan, sondern auch China aufgrund der Ein-Kind-Politik in der nahen Zukunft ein erhebliches Problem mit der Überalterung haben werden, stellt sich schon die Frage, wer hier vorausschauend plant.
Sie verstehen nicht worum es geht offenbar haben Sie von Pflege und Behindertenbetreung (das ist weit mehr als Pflege) nicht die geringste Ahnung
z.b. in der sog persönlichen Assistenz gibt es bereits viele Syrische junge Männer daher wird man hier ,auch wenn die Rechten im Dreieck springen die möglichkeit der legalen Anstellung über den sog Dienstleistungscheck einführen
ich habe mit evalluirung in dem Bereich zu tun und von den Syrischen oder Irakischen Assistenten hört man bei den Rückmeldungen nur das beste
ich selbst habe einen türkischen und einen Irakischen Assistenten und bin mehr als zufrieden sie lernen ihr Deutsch zu verbessern ich poliere mein verostetes Englisch auf sie sind sauber pünktlich
ich hatte schon österreichische Assistenten die mit der Entschuldigung zu spät kamen das es gestern ein #Joint zu viel war da nehm ich lieber "islamische junge Männer" wie es bldsinniger Weise in dem Artikel heißt
Am meisten Probleme machen im übrigen katholische Institutionen die oft behinderte immer noch für wesen halten die mit leuchtenden Augen dankbar zu sein haben
Zuletzt geändert von CIC_Fan am Sonntag 2. Oktober 2016, 11:15, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 2. Oktober 2016, 11:05

umusungu hat geschrieben:
Peti hat geschrieben:Auch Hilfskräfte gehören nicht zu den ärmsten im Land:
https://www.gehalt.de/einkommen/suche/pflegehilfskraft
knapp über dem Mindestlohn .....
ein praktisches Beispiel ein behinderten Assistent der über eine Istitution vermittelt wird erhält rund 7 Euro die Stunde die Organisation kassiert 14 Euro
über den sog Dienstleistungschek kriegt der Assistent 12 Euro die Stunde Netto
der Behinderte zahlt 12,24 Euro die Stunde(die 24 cent sind anteil an Kranken und Unfallversicherung)
natürlich will niemand über Institutionen arbeiten

Fridericus
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Fridericus » Sonntag 2. Oktober 2016, 12:00

CIC_Fan hat geschrieben:
Caviteño hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:es ging mir um prinzipielle Fragen.
Prinzipiell wäre doch wohl die Frage, warum man eine Million Menschen unkontrolliert einreisen soll, um dann evtl. im vier- oder fünfstelligen Bereich offene Arbeitsplätze für Hilfstätigkeiten in den Altenheimen zu besetzen. Was ist denn mit der restlichen Million? Da werden die Kosten ungeniert der Gemeinschaft aufgebürdet, Hauptsache, man hat selbst seine Lücken geschlossen.

Nein, CIC_Fan, der Personalmangel im Kranken- und Pflegebereich kann keine Begründung sein, die Grenzen zu öffnen und wahllos jeden einzulassen und anschließend zu versorgen. Der Personalmangel kann nur durch gezielte Anwerbung von entsprechend motiviertem Personal aus EU- oder Drittstaaten behoben werden. Diese Arbeitskräfte sind - nach einem Deutschkurs, den die sog. "Flüchtlinge" auch benötigen - sofort einsatzfähig und müssen nicht erst angelernt oder gar ausgebildet werden.

Was die Hilfstätigkeiten im Pflegebereich betreffen: Diese dürften, worauf ar26 hinweist, finanziell nicht attraktiv sein. In solchen Fällen gibt es zwei Möglichkeiten. Man kann die Gehälter erhöhen, wofür aber meist - angeblich - kein Geld da ist (die Aufwendungen für die "Flüchtlinge" lasse ich mal außen vor). Oder man muß auf Automatisierung setzen. Das ist im Pflegebereich zwar schwierig, aber nicht unmöglich. Japan ist auf diesem Weg schon ein gutes Stück weiter als Europa, weil es schneller altert:

Vergreistes Japan setzt in der Pflege auf Roboter

Natürlich sind solche Entwicklungen gewöhnungsbedürftig und sie dürften auch nicht alle erfolgreich sein. Menschen wird man in der Pflege immer benötigen. Es geht auch nicht darum, die Pflege "vollautomatisch" abzuwickeln. Aber gerade bei einfachen (den sog. Hilfs-)Tätigkeiten ist doch zu prüfen, inwieweit hier Maschinen, Roboter oder andere Neuentwicklungen zum Einsatz kommen können.
Schon in den 60'iger und 70'iger Jahren hat sich Japan entschieden, für seine boomende Industrie und der höheren Nachfrage nach Arbeitskräften, nicht - wie D. - auf die Anwerbung ausländischer Hilfskräfte zu setzen, sondern die Automatisierung voranzutreiben. Da nicht nur Europa und Japan, sondern auch China aufgrund der Ein-Kind-Politik in der nahen Zukunft ein erhebliches Problem mit der Überalterung haben werden, stellt sich schon die Frage, wer hier vorausschauend plant.
Sie verstehen nicht worum es geht offenbar haben Sie von Pflege und Behindertenbetreung (das ist weit mehr als Pflege) nicht die geringste Ahnung
z.b. in der sog persönlichen Assistenz gibt es bereits viele Syrische junge Männer daher wird man hier ,auch wenn die Rechten im Dreieck springen die möglichkeit der legalen Anstellung über den sog Dienstleistungscheck einführen
ich habe mit evalluirung in dem Bereich zu tun und von den Syrischen oder Irakischen Assistenten hört man bei den Rückmeldungen nur das beste
ich selbst habe einen türkischen und einen Irakischen Assistenten und bin mehr als zufrieden sie lernen ihr Deutsch zu verbessern ich poliere mein verostetes Englisch auf sie sind sauber pünktlich
ich hatte schon österreichische Assistenten die mit der Entschuldigung zu spät kamen das es gestern ein #Joint zu viel war da nehm ich lieber "islamische junge Männer" wie es bldsinniger Weise in dem Artikel heißt
Am meisten Probleme machen im übrigen katholische Institutionen die oft behinderte immer noch für wesen halten die mit leuchtenden Augen dankbar zu sein haben
Nein, Du verstehst offenbar den Kern der Sache nicht. Diese Beispiele aus Deiner persönlichen (sic!) Erfahrung mögen gut und schön sein, tun aber zum eigentlichen Problem wenig zur Sache.

Noch einmal die Frage. Was hat denn die massenhafte illegale Einwanderung aus Drittstaaten, die sich seit dem letzten Jahr (angesichts des massiven Gesetzesbruchs v.a. der bundesdeutschen Regierung) in einem ungeahnten Maße verstärkt hat, und auf deren negative Folgen die AFD zu Recht hinweist, mit der Pflege und Behindertenbetreuung zu tun? Für die wenigen tausend Stellen in diesem Bereich, die weder durch einheimische Kräfte noch durch solche aus Osteuropa, die die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit in Anspruch nehmen, besetzt werden können, ließe sich problemlos eine saubere (fremden-)rechtliche Lösung mittels Anwerbeabkommen mit Drittstaaten (meinetwegen auch mit dem Irak, Syrien oder Afghanistan, sofern dort genügend qualifiziertes Personal vorhanden ist) finden, die in Ansätzen ja auch schon verwirklicht worden ist. Genau solche Abkommen nach dem Vorbild Australiens oder Kanadas, mit denen sichergestellt wird, dass tatsächlich die Arbeitnehmer eine Einreise- und Beschäftigungsbewilligung bekommen, für die auf dem Arbeitsmarkt Bedarf vorhanden ist, fordert ja übrigens die AFD als Alternative zur kopflosen Migrationspolitik der derzeitigen Regierung.

CIC_Fan
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 2. Oktober 2016, 12:48

es ist sinnlos das flüchtlings thema ist die einzige Hoffnung der Konservativen ,die nicht merken daß sie von der radikalen Rechten mißbraucht werden, das sie irgendwie gehört werden

Lilaimmerdieselbe
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonntag 2. Oktober 2016, 12:52

Der Zusammenhang ist tatsächlich ein loser.

Wenn man sich aber fragt, was denn die anerkannt Asylberechtigten an relativ gering qualifizierten Tätigkeiten hier ausüben können, ist der Betreuungsbereich ein relativ niedrig schwelliger. Institutionen, die osteuropäische Betreuungskräfte, die keine medizinischen Aufgaben erfüllen dürfen, vermitteln, berechnen die Löhne der Frauen ausschließlich nach ihren Deutschkenntnissen und dem Mindestlohn, wobei es unter anderem sehr niedrige Niveaus gibt, die man mit Asylberechtigten auch erreichen kann.

Fridericus
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Fridericus » Sonntag 2. Oktober 2016, 13:00

CIC_Fan hat geschrieben:es ist sinnlos das flüchtlings thema ist die einzige Hoffnung der Konservativen ,die nicht merken daß sie von der radikalen Rechten mißbraucht werden, das sie irgendwie gehört werden
Was ist sinnlos?

Könntest Du wenigstens ein Mal versuchen, auf Antworten und Fragen, die an Dich herangetragen werden, mit einer einigermaßen verständlichen und zusammenhängenden Argumentation einzugehen, anstatt nur bruchstückhafte und verwirrte Phrasen von Dir zu geben? Das Gebietet doch wohl schon der Respekt dem Gesprächspartner gegenüber. Aber, dass Du dazu anscheinend nicht willens (oder in der Lage) bist, hast Du in diesem Forum ja schon zur Genüge bewiesen.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 2. Oktober 2016, 13:17

das ist die AfD besorgt wie so mancher frommer Katholik um die Moral der anderen
http://www.queer.de/detail.php?article_id=27178

CIC_Fan
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 2. Oktober 2016, 13:19

Fridericus hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:es ist sinnlos das flüchtlings thema ist die einzige Hoffnung der Konservativen ,die nicht merken daß sie von der radikalen Rechten mißbraucht werden, das sie irgendwie gehört werden
Was ist sinnlos?

Könntest Du wenigstens ein Mal versuchen, auf Antworten und Fragen, die an Dich herangetragen werden, mit einer einigermaßen verständlichen und zusammenhängenden Argumentation einzugehen, anstatt nur bruchstückhafte und verwirrte Phrasen von Dir zu geben? Das Gebietet doch wohl schon der Respekt dem Gesprächspartner gegenüber. Aber, dass Du dazu anscheinend nicht willens (oder in der Lage) bist, hast Du in diesem Forum ja schon zur Genüge bewiesen.
Du verstehst nicht was ich sagen will daher lasse ich es
ach ja Respekt der ist dort zu leisten wo er verdient ist

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martin v. tours
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von martin v. tours » Sonntag 2. Oktober 2016, 14:46

CIC_Fan
den letzten Satz deines Beitrags finde ich schon sehr arrogant .
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 2. Oktober 2016, 14:48

was und warum?

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von martin v. tours » Sonntag 2. Oktober 2016, 15:34

Weil ich finde das grundsätzlich jeder Mensch/Gesprächspartner Respekt verdient.
Warum bist Du der Meinung, das Fridericus in diesem Moment keinen Respekt verdient bzw. er sich deinen Respekt "verdienen" muss ?
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Fridericus » Sonntag 2. Oktober 2016, 15:38

CIC_Fan hat geschrieben:
Fridericus hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:es ist sinnlos das flüchtlings thema ist die einzige Hoffnung der Konservativen ,die nicht merken daß sie von der radikalen Rechten mißbraucht werden, das sie irgendwie gehört werden
Was ist sinnlos?

Könntest Du wenigstens ein Mal versuchen, auf Antworten und Fragen, die an Dich herangetragen werden, mit einer einigermaßen verständlichen und zusammenhängenden Argumentation einzugehen, anstatt nur bruchstückhafte und verwirrte Phrasen von Dir zu geben? Das Gebietet doch wohl schon der Respekt dem Gesprächspartner gegenüber. Aber, dass Du dazu anscheinend nicht willens (oder in der Lage) bist, hast Du in diesem Forum ja schon zur Genüge bewiesen.
Du verstehst nicht was ich sagen will daher lasse ich es
ach ja Respekt der ist dort zu leisten wo er verdient ist
Nein, ich gebe zu, das verstehe ich anscheinend wirklich nicht. Warum versucht Du dann nicht, Deinen Standpunkt in einer anderen, ausführlicheren oder klareren Argumentation darzulegen?

Aber wenn Du nicht willens oder in der Lage bist, eine Diskussion zu führen, dann solltest Du es in der Tat lieber sein lassen.

Die Unverschämtheit des letzten Satzes lasse ich lieber unkommentiert.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 2. Oktober 2016, 17:46

CIC_Fan hat geschrieben:es ist sinnlos das flüchtlings thema ist die einzige Hoffnung der Konservativen ,die nicht merken daß sie von der radikalen Rechten mißbraucht werden, das sie irgendwie gehört werden
Lieber CIC_Fan - kannst Du vielleicht die ganze Angelegenheit einmal, ohne auf eine politische Partei Rücksicht zu nehmen, diskutieren? Es geht doch hier um die relativ einfache Frage, ob und ggfs. wie der bestehende Personalmangel im Pflegebereich behoben werden kann.

Die Politik, die Medien und einige Foranten hier scheinen in dem Glauben zu sein, daß dieser Mangel durch den Zuzug sog. "Flüchtlinge" behoben werden kann und verweisen dabei auf persönliche Erfahrungen. Andere - ich zähle mich dazu - zeigen auf die Unwucht des Zuzugs (mehr als eine Million) und dem Verhältnis dazu geringen Bedarf an Pflegekräften und sowie die noch viel geringere Anzahl der Pflegekräfte, die aus dem Zuzug für den Pflegebereich rekrutiert werden könnten.

Ich bin nach wie vor der Auffassung, daß man den bestehenden Personalmangel besser durch gezielte Anwerbung in EU- bzw. Drittstaaten beheben kann. Warum soll eine Million sog. "Flüchtlinge" auf Dauer ein Aufenthaltsrecht in D. erhalten, nur weil man ggfs. einen einstelligen Prozentsatz im Pflegebereich einsetzen wird? Das ist nicht nur wirtschaftlich unsinnig, vielmehr dient der Zuzug von Hundertausenden aus kulturfernen Gesellschaften kaum dem inneren Frieden im Lande. Aufgrund des Anwerbeabkommens mit der Türkei, das vor über fünfzig Jahren geschlossen wurde, kennen wir doch die Schwierigkeiten bei der Integration einer großen Zahl von Muslimen.

Selbst Lilaimmerdieselbe macht in ihrem Post einschränkend geltend, daß sich der Pflegebereich für "anerkannte Asylberechtigten" (also nur einem Teil der eingewanderten Personen) als Einstieg in den Arbeitsmarkt aufgrund der niederschwelligen Voraussetzungen für Hilfskräfte anbietet. Man kann diese Auffassung teilen, sollte aber berücksichtigen, daß gerade im Pflegebereich hohe Anforderungen an die Empathie der pflegenden Personen gestellt werden. Ob es dann viele Asylanten gibt, die ja nach Anerkennung in jedem Beruf arbeiten dürfen, müßte die Zukunft zeigen. Persönliche Einzelerfahrungen befähigen dafür vielleicht nicht zu einer allgemeingültigen Aussage.

Wir sollten uns auch erinnern, wie die Grenzöffnung und der Zuzug der sog. "Flüchtlinge" bisher von Politik und Medien "verkauft" wurden: Zu Beginn kamen syrische Ärzte und Ingenieure, dann Facharbeiter und heute wird der Zuzug mit dem Bedarf in den Pflegediensten gerechtfertigt. Keine dieser Aussagen hielt einer Überprüfung stand. Man kann auch das alte deutsche Sprichtwort anwenden: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.

Ach so - zu Deinen obigen Ausführungen bzgl. des Dienstleistungsschecks habe ich nur Informationen erhalten, die sich auf Österreich beziehen. Deswegen meine Frage: Wo gibt es dieses Modell in D.? Für entsprechende Verlinkungen wäre ich dankbar.

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Hubertus
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 2. Oktober 2016, 18:02

"Lechts und Rinks kann man verwechseln"

Daraus:
Allein die Tatsache, dass sich Sahra Wagenknecht [...] mit Frauke Petry [...] zum sachlichen Gespräch traf, dürfte für viele Linken-Politiker ein Tabubruch sein. Schließlich ringen auch die anderen etablierten Parteien darum, wie sie mit der rechtspopulistischen Partei umgehen und ob man überhaupt mit ihr rede [sic] soll.

Ein Schritt in Richtung Normalität im Umgang mit der Partei? Immerhin gilt:
Eine Kooperation von Linke und AfD in der Opposition nach der Bundestagswahl 2017 – das wäre ein reizvolle Vorstellung. [...]
Unvoreingenommene Gespräche mit der AfD können also durchaus dazu führen, Positionen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu klären. Vor allem, wenn sie sich von dem bisherigen Muster der etablierten Parteien lösen, die AfD nur zu verdammen und zu ächten, statt sie inhaltlich zu stellen
Eine Verlebendigung der Debattenkultur in Deutschland kann nur wünschenswert sein - gerade für die Unionsparteien ist sie, was den Status als Volksparteien betrifft, unumgänglich.

"Alternativlos" war gestern.
Zuletzt geändert von Hubertus am Sonntag 2. Oktober 2016, 18:07, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: In den richtigen Strang verschoben.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Peti
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Sonntag 2. Oktober 2016, 21:28

Caviteño hat geschrieben:...und heute wird der Zuzug mit dem Bedarf in den Pflegediensten gerechtfertigt
Du unterstellst Andersdenkenden gerne Naivität.
Der Pflegekräftemangel wird weder allein durch umgeschulte Arbeitslose zu lösen sein,
was man vor einigen Jahren noch oft lesen konnte. Dafür ist einfach nicht jeder geeignet.
Genauso wenig allein durch Flüchtlinge. Aber die Tatsache, dass sie moslemischen Glaubens sind,
macht sie dafür nicht ungeeignet.
Das konnte ich jahrlang erfahren.
Viele von ihnen haben einen ausgeprägten Familiensinn und oft mehr Verständnis für alte Menschen,
als dies manche religionslose deutsche Kollegen zeigen.
In unserem Pflegeheim nimmt die Zahl moslemischer Mitarbeiter zu.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

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