E-Mobilität und die deutsche Automobilindustrie

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ar26
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Re: E-Mobilität und die deutsche Automobilindustrie

Beitrag von ar26 »

Besten Dank für die Antworten. Werde das mal beobachten. Kauf wird, wenn, dann eh erst um Ostern stattfinden. Sicher wird es in bestimmten Kundengruppen Anwendungsmöglichkeiten für das E-Auto geben. Die Rettungswache bei mir um die Ecke gehört auch dazu. Kurze Strecken & lange Standzeiten. Aber ohne heimische oder am Arbeitsplatz befindliche Lademöglichkeiten wird sich niemand dafür entscheiden.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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holzi
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Re: E-Mobilität und die deutsche Automobilindustrie

Beitrag von holzi »

Bei eigener Garage samt Stromanschluß und idealerweise auch noch Solarpanels, die den Ladestrom produzieren, da wird die Sache interessant. Bekanntermaßen halte ich die Elektromobilität nicht für das Allheilmittel aller unserer Verkehrsprobleme, aber es gibt Einsatzbereiche, da passt es einfach. Gerade kleine und (vglw.) leichte E-Autos halte ich im Regionalverkehr für die Speckgürtel der Städte für sinnvoll. Und da bin ich nicht der einzige, der so denkt: https://www.heise.de/autos/artikel/Klar ... 78818.html

Für mich persönlich ist es nix, an meinem Tiefgaragenstellplatz ist keine Lademöglichkeit. Und ich fahre in der Stadt und drumherum eh lieber mit dem (Elektro-)Rad.
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holzi
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Re: E-Mobilität und die deutsche Automobilindustrie

Beitrag von holzi »

Evtl. wäre ein Peugeot iON/Mitsubishi MiEV bzw. Citroen C-Zero was, die sind zwei Jahre alt für etwas über 10.000 zu kriegen: https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/sear ... sfmr=false
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Juergen
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Re: E-Mobilität und die deutsche Automobilindustrie

Beitrag von Juergen »

holzi hat geschrieben:
Montag 18. November 2019, 23:28
…Gerade kleine und (vglw.) leichte E-Autos halte ich im Regionalverkehr für die Speckgürtel der Städte für sinnvoll. Und da bin ich nicht der einzige, der so denkt: https://www.heise.de/autos/artikel/Klar ... 78818.html
Das sehen die Eltern jener Schüler, die hier bei mir um die Ecke (Luftlinie <200m bzw. 500m) in die Grund- bzw. Realschule gehen, aber GAANZ anders.

Gruß Jürgen

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holzi
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Re: E-Mobilität und die deutsche Automobilindustrie

Beitrag von holzi »

Juergen hat geschrieben:
Dienstag 19. November 2019, 14:46
holzi hat geschrieben:
Montag 18. November 2019, 23:28
…Gerade kleine und (vglw.) leichte E-Autos halte ich im Regionalverkehr für die Speckgürtel der Städte für sinnvoll. Und da bin ich nicht der einzige, der so denkt: https://www.heise.de/autos/artikel/Klar ... 78818.html
Das sehen die Eltern jener Schüler, die hier bei mir um die Ecke (Luftlinie <200m bzw. 500m) in die Grund- bzw. Realschule gehen, aber GAANZ anders.
Ja klar, diese SUV-Köppe kenne ich auch zur Genüge. Die meinen, ihr zweieinhalb-Tonnen-Panzer mit elektrischen Helferlein macht sie zu Umweltengeln. :engel:
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Caviteño
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Re: E-Mobilität und die deutsche Automobilindustrie

Beitrag von Caviteño »

Es wäre ein Desaster für Volkswagen: China erwägt teilweise Abkehr vom Elektroauto

Zwar blieben die strengen Vorgaben im EU-Raum bestehen, aber die hohen Investitionen in China könnten sich als Fehlinvestition erweisen.
Viele glauben immer noch, dass der Anteil der Elektrofahrzeuge in China in den kommenden Jahren stark ansteigen wird. Wir können dies nicht bestätigen“, so Jochen Siebert, Geschäftsführer von JSC Automotive. Stattdessen werde "ein Fächer an Technologien im Verbrennungsbereich aufgemacht“. Dazu zählten Methanol, Wasserstoff und verbrauchsarme Benziner. Nach Informationen von FOCUS Online sollen vor allem Mini-Hybride künftig eine große Rolle spielen. Also Benzinmotoren, die mit Hilfe von 48-Volt-Systemen sparsamer werden.
Der Artikel führt aus, daß die Gründe für den Sinneswandel neben der gewünschten Energieautarkie auch die Schwierigkeiten beim Aufbau eines notwendigen Schnellladenetzes sein könnten. Das sieht in D. ja nicht anders aus....

Caviteño
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Re: E-Mobilität und die deutsche Automobilindustrie

Beitrag von Caviteño »

In diesem Artikel werden die Vorgaben der EU für die deutsche Autoindustrie und die Schwierigkeiten, sie zu erreichen, dargestellt:

Automarkt in Deutschland: "2020 könnte zum Desaster werden"

Es ist schon die Frage, ob die Kunden überhaupt E-Autos in der notwendigen Menge kaufen werden, um Strafzahlungen zu vermeiden. Käme es zu einer Rezession wird der Kauf eines neuen Autos wohl nach ganz hinten auf der Dringlichkeitsliste rutschen.
Die Strafzahlungen erreichen dann Mrden-Beträge. Wer bekommt das Geld eigentlich? Die nimmersatte EU?

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