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Clement und die Feiertage
Verfasst: Dienstag 19. Oktober 2004, 22:07
von Juergen
Gerade im ZDF-heute-journal:
Es gab ein Gespräch mit "Superminister" Clement.
Der Sprecher hielt Clement vor, daß die Prognose bezüglich des Wirtschaftswachstums für nächstes Jahr bei 1.5% läge, dieses Jahr aber bei 1.8%.
Clement meinte:
Es sei falsch von einen niedrigerem Wirtschaftswachstum im nächsten Jahr zu sprechen
da dieses Jahr fünf Feiertage so ungünstig fallen würden, daß diese die 0.3% ausmachen würden und tatsächlich das Wirtschaftswachstum höher als in diesem Jahre liegen werde.
Von welchen 5 Feiertage spricht der Minister?
(Jede möge mal den Kalender bemühen, um hier Aufklärung schaffen)
Verfasst: Dienstag 19. Oktober 2004, 22:25
von Dr. Dirk
Ungünstig bedeutet, dass die Feiertage nicht auf einen Sonntag fallen. In diesem Sinne war dieses Jahr günstig. Mariä Himmelfahrt und der Tag der Deutschen Einheit war auf einem Sonntag, der 1. Mai auf einem Samstag . Die Weihnachtsfeiertage sind dieses Jahr auch am Wochenende. Macht insgesamt 5 Tage. Der 1. Mai fällt nächstes Jahr auf einen Sonntag und ein Weihnachtsfeiertag ebenfalls, der 1. Januar fällt auf einen Samstag (dieses Jahr Donnerstag) - macht 3 günstige Feiertage. Damit ist das nächste Jahr nicht viel weniger günstig als dieses - keine Ahnung, wie er auf die Zahl 5 kommt...
Verfasst: Dienstag 19. Oktober 2004, 22:31
von Micha
leer
Verfasst: Dienstag 19. Oktober 2004, 22:59
von Juergen
Dirk hat geschrieben:Ungünstig bedeutet, dass die Feiertage nicht auf einen Sonntag fallen. In diesem Sinne war dieses Jahr günstig. Mariä Himmelfahrt und der Tag der Deutschen Einheit war auf einem Sonntag,
Mariä Himmelfahrt ist kein Bundeseinheitlicher Feiertag.
Aber vielleicht zählt Clement ja auch noch den Augsburger Friedenstag, der nur in der Stadt Augsburg als Feiertag gehalten wird mit und ebenso den Buß-und-Bettag und den Reformationstag, den es nur in Sachsen gibt....
Drik hat geschrieben:der 1. Mai auf einem Samstag.
Ergo, im nächsten Jahr auf einen Sonntag -- das macht wohl keinen Unterschied
Dirk hat geschrieben:Die Weihnachtsfeiertage sind dieses Jahr auch am Wochenende.
Dieses Jahr: 24.12=Freitag, 25.12=Samstag, 26.12=Sonntag
nächstes Jahr: 24.12=Samstag, 25.12=Sonntag, 26.12=Montag
Der 24.12 ist wohl kaum ein voller Arbeitstag.
Dirk hat geschrieben:Der 1. Mai fällt nächstes Jahr auf einen Sonntag
Dieses Jahr auf einen Samstag -- da wird in der Industrie wohl auch in weiten Teilen nicht gearbeitet
Also nochmal von Anfang an, und gehen wir davon aus, daß am Samstag in 90% der Industrie nicht gearbeitet wird:
1. Januar
2004: Donnerstag
2005: Samstag
-> 1 Arbeitstag weniger in 2004
6. Januar (nicht Bundeseinheitlich - zählt wohl dann auch nicht)
Ostern: jedes Jahr gleich
Christi Himmelfahrt: immer ein Donnerstag
Pfingsten: jedes Jahr gleich
Fronleichnam: immer ein Donnerstag (aber nicht Bundeseinheitlich - zählt wohl dann auch nicht)
1. Mai
2004: Samstag
2005: Sonntag
-> kein Unterschied
Maria Himmelfahrt (nicht Bundeseinheitlich - zählt wohl dann auch nicht)
3. Oktober
2004: Sonntag
2005: Montag
-> 1 Arbeitstag weniger in 2005
8. Dezember (nicht Bundeseinheitlich - zählt wohl dann auch nicht)
1. November (nicht Bundeseinheitlich - zählt wohl dann auch nicht)
Weihnachten
2004: Fr. - So.
2005: Sa. - Mo.
-> 1 Arbeitstag weniger in 2005
In der Summe:
In 2005 gibt es 1 Arbeitstag weniger als in 2004
Und wo sind die restlichen vier Tage?

Verfasst: Dienstag 19. Oktober 2004, 23:06
von Juergen
Unabhängig von allem Feiertagszählen unterstellt Clement, daß das Wirtschaftsinstitut, welches die Zahlen erarbeitet hat, daß es die Feiertage unberücksichtigt gelassen hat .... was zu beweisen wäre.
Verfasst: Mittwoch 20. Oktober 2004, 00:16
von Micha
leer
Verfasst: Mittwoch 20. Oktober 2004, 09:51
von Juergen
Micha hat geschrieben:Jürgen, vergiss den 3. Oktober nicht!!
Hab ich den denn nicht aufgeführt?
(Der gleicht sich aber mit dem 1. Jan aus und hat somit keinen Einfluß auf die Anzahl der Nicht-Arbeitstage)
Verfasst: Donnerstag 21. Oktober 2004, 09:26
von Werner001
Juergen hat geschrieben:
Also nochmal von Anfang an, und gehen wir davon aus, daß am Samstag in 90% der Industrie nicht gearbeitet wird:
1. Januar
2004: Donnerstag
2005: Samstag
-> 1 Arbeitstag weniger in 2004
6. Januar (nicht Bundeseinheitlich - zählt wohl dann auch nicht)
Ostern: jedes Jahr gleich
Christi Himmelfahrt: immer ein Donnerstag
Pfingsten: jedes Jahr gleich
Fronleichnam: immer ein Donnerstag (aber nicht Bundeseinheitlich - zählt wohl dann auch nicht)
1. Mai
2004: Samstag
2005: Sonntag
-> kein Unterschied
Maria Himmelfahrt (nicht Bundeseinheitlich - zählt wohl dann auch nicht)
3. Oktober
2004: Sonntag
2005: Montag
-> 1 Arbeitstag weniger in 2005
8. Dezember (nicht Bundeseinheitlich - zählt wohl dann auch nicht)
1. November (nicht Bundeseinheitlich - zählt wohl dann auch nicht)
Weihnachten
2004: Fr. - So.
2005: Sa. - Mo.
-> 1 Arbeitstag weniger in 2005
In der Summe:
In 2005 gibt es 1 Arbeitstag weniger als in 2004
Und wo sind die restlichen vier Tage?

Vergiss nicht den 29 Februar. Damit hat 2004 2 Arbeitstage mehr als 2005
Silvester (da arbeitet in der Industrie (fast) niemand) ist 2004 am Freitag, 2005 am Samstag, das gleicht es allerdings wieder aus
Werner
Verfasst: Donnerstag 21. Oktober 2004, 09:34
von Werner001
Werner001 hat geschrieben:Juergen hat geschrieben:
Also nochmal von Anfang an, und gehen wir davon aus, daß am Samstag in 90% der Industrie nicht gearbeitet wird:
1. Januar
2004: Donnerstag
2005: Samstag
-> 1 Arbeitstag weniger in 2004
6. Januar (nicht Bundeseinheitlich - zählt wohl dann auch nicht)
Ostern: jedes Jahr gleich
Christi Himmelfahrt: immer ein Donnerstag
Pfingsten: jedes Jahr gleich
Fronleichnam: immer ein Donnerstag (aber nicht Bundeseinheitlich - zählt wohl dann auch nicht)
1. Mai
2004: Samstag
2005: Sonntag
-> kein Unterschied
Maria Himmelfahrt (nicht Bundeseinheitlich - zählt wohl dann auch nicht)
3. Oktober
2004: Sonntag
2005: Montag
-> 1 Arbeitstag weniger in 2005
8. Dezember (nicht Bundeseinheitlich - zählt wohl dann auch nicht)
1. November (nicht Bundeseinheitlich - zählt wohl dann auch nicht)
Weihnachten
2004: Fr. - So.
2005: Sa. - Mo.
-> 1 Arbeitstag weniger in 2005
In der Summe:
In 2005 gibt es 1 Arbeitstag weniger als in 2004
Und wo sind die restlichen vier Tage?

Vergiss nicht den 29 Februar. Damit hat 2004 2 Arbeitstage mehr als 2005
Silvester (da arbeitet in der Industrie (fast) niemand) ist 2004 am Freitag, 2005 am Samstag, das gleicht es allerdings wieder aus
Werner
Wenn ich es allerdings recht bedenke arbeite ich zwar auch an Silvester und Heiligabend nicht, mir wird dafür aber jeweil ein ganzer Urlaubsstag abgezogen. Damit hab ich in 2004 2 Urlaubstage weniger als in 2005, ergo 2 Arbeitstage mehr, dann bin ich (und alle, die an Silvester und Heiligabend Urlaub nehmen müssen) in Summe schon bei 4 Arbeitstagen mehr in 2004 als in 2005
Werner
Verfasst: Samstag 24. Dezember 2005, 16:00
von Knecht Ruprecht
Wozu gibt es eigentlich gleich drei Feiertage für Weihnachten? Die Christmette reicht doch völlig aus.
Das sich Ostern über 3 Tage zieht ist nachzuvollziehen. Tod - Trauer - Auferstehung.
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2005, 10:36
von Linus
Ganz einfach, Ostern und Weihnachten sind rangtechnisch gleich hohe Feiertage.
BTW: Wo hast du Ostern drei Tage? Ostersonntag und Montag das wars
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2005, 11:19
von Knecht Ruprecht
Linus hat geschrieben:Ganz einfach, Ostern und Weihnachten sind rangtechnisch gleich hohe Feiertage.
BTW: Wo hast du Ostern drei Tage? Ostersonntag und Montag das wars
Bei Ostern gibt es eine dreitägige Abfolge von wichtigen Ereignissen. Bei Weihnachten sind es mehrere, die Erscheinung des Engels für Maria, Geburt etc. nur liegen diese Ereignisse nicht hintereinander. Darum ist es eben komisch, dass die Geburt auf drei Tage ausgelegt wird. Bei Ostern sind es ja drei unterschiedliche Sachen an die man gedenkt.
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2005, 14:56
von FioreGraz
Darum ist es eben komisch, dass die Geburt auf drei Tage ausgelegt wird.
????????
Also Weihnachten ist ein Tag
- heilige Nacht und Christtag wobei zu bedenken ist das ja der Tag mit dem Vorabend beginnt, sprich heiliger Abend bis Abend Christtag = 1 Tag
Der zweite Tag ist ja der Gedenktag des hl. Stephanus des ersten Märtyrers
- Wieder 1 Tag Christtag Abend bis Stefanietag Abend.
Sind also zwei hintereinder Folgende Feiertage und keine 3 Tage. Der 24. ist ja auch kein Feiertag. Nur eben der 25. und der beginnt liturgisch mit dem Abend des 24. und der hl. Nacht. Der 25. hat eigentlich nix mit Weihnachten zu tun. (Außer bei unseren irrenden protestantischen Mitbrüdern, dort nennen sie es glaub e ich 2. Christtag)
LG
Fiore
Verfasst: Dienstag 3. Januar 2006, 08:19
von Ewald Mrnka
Man sollte für den ständig beschworenen Wirtschaftsaufschwung den Feiertag zur Disposition stellen, den wir dem Erzbösewicht Adolf Hitler zu verdanken haben.
Verfasst: Dienstag 3. Januar 2006, 09:45
von Linus
Ewald Mrnka hat geschrieben:Man sollte für den ständig beschworenen Wirtschaftsaufschwung den Feiertag zur Disposition stellen, den wir dem Erzbösewicht Adolf Hitler zu verdanken haben.
Den "Frohleichnamstag", an dem wir froh sind dass er endlich a Leich gwurden is?

SCNR
Verfasst: Dienstag 3. Januar 2006, 11:35
von Ewald Mrnka
Linus hat geschrieben:Ewald Mrnka hat geschrieben:Man sollte für den ständig beschworenen Wirtschaftsaufschwung den Feiertag zur Disposition stellen, den wir dem Erzbösewicht Adolf Hitler zu verdanken haben.
Den "Frohleichnamstag", an dem wir froh sind dass er endlich a Leich gwurden is?

SCNR
Er is ka Leich net, naa. Leider spukt er immer noch als Widergänger umher.
Der Führer lebt zumindest virtuell und ernährt heute noch seinen Mann. Er wird als schlechtes Beispiel zitiert und agiert im weltweiten Moralkasperltheater als das böse Krokodil, das der Weltpolizist und der strahlende Kasper immer wieder besiegen und in den Orkus schicken müssen. So wird er, der ordinäre Mann aus Braunau, zum Mythos - und eine derartige posthume Apotheose hat er nicht verdient. Doch am Abend der Kultur & Zivilisation, beim Sonnenuntergang, werfen Zwerge lange Schatten.
Aber er hat den guten Deutschen einen Feiertag geschenkt.
Verfasst: Dienstag 3. Januar 2006, 12:06
von Robert Ketelhohn
Linus, Ewald meint den ersten
Mai, den Nazi-Feiertag. (Damit
ärgere ich seit Jahrzehnten schon
Gewerkschaftler, die mich ärgern …)

Verfasst: Dienstag 3. Januar 2006, 12:44
von Sarrha
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Linus, Ewald meint den ersten
Mai, den Nazi-Feiertag. (Damit
ärgere ich seit Jahrzehnten schon
Gewerkschaftler, die mich ärgern …)

Und ich dachte erst, er meint den Muttertag - aber der fällt ja immer auf einen Sonntag.
Gibt es den Arbeiterkampftag nicht schon länger?
Sarrha
Verfasst: Dienstag 3. Januar 2006, 12:49
von Cosimo
Der 1.Mai ist leider seit Verfügung Hitlers vom April 1933 Feiertag und hieß zwischen 33-45 "Feiertag der nationalen Arbeit".
Vorher wurde natürlich wie sichs gehört gearbeitet.
Weg mit dem Nazifeiertag!
Verfasst: Dienstag 3. Januar 2006, 13:04
von Ewald Mrnka
Sarrha hat geschrieben:Robert Ketelhohn hat geschrieben:Linus, Ewald meint den ersten
Mai, den Nazi-Feiertag. (Damit
ärgere ich seit Jahrzehnten schon
Gewerkschaftler, die mich ärgern …)

Und ich dachte erst, er meint den Muttertag - aber der fällt ja immer auf einen Sonntag.
Gibt es den Arbeiterkampftag nicht schon länger?
Sarrha
Den sogenannten Arbeiterkampf gibt es schon lange. Hitler war, das muß man im Auge behalten, ein waschechter Sozialist. Ein nationaler Sozialist. In "Mein Kampf" ist das alles schön nachzulesen. Das mögen die Sozialisten heute nicht so gerne hören; das ist nachzuvollziehen.
Hitler und seine nationalen Sozialisten, schwarze Schafe innerhalb der sozialistischen Bewegung.........
Selbst die Lieder der "Bewegung" sind austauschbar, die Melodien ohnehin, aber weitgehend auch die Texte. Die bildende Kunst der Nationalsozialisten hat viel mit dem "Sozialistischen Realismus" gemeinsam. Nur die Architektur Speers war bedeutend ästhetischer als der "Zuckerbäckerstil".
Alle Sozialisten haben nun mal gemeinsame Strukturelemente (Etatismus & totalitäre Tendenzen, Gleichmacherei, Proletkult & Atheismus) - und den 1. Mai, den internationalen Kampftag der Arbeiterklasse.
Verfasst: Dienstag 3. Januar 2006, 14:10
von Linus
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Linus, Ewald meint den ersten
Mai, den Nazi-Feiertag. (Damit
ärgere ich seit Jahrzehnten schon
Gewerkschaftler, die mich ärgern …)

Danke für die Aufklärungsarbeit - ich wussts aber schon.
Linus, der die linken ÖHLeut' (AStA für D) damit ärgert, dass ihr Idol ein pöhser schlagender sexistischer Landsmanschafter war. [Landsmannschaft der Trierer zu Bonn (wurde später Corps Palatia Bonn)]
Verfasst: Dienstag 3. Januar 2006, 18:44
von Ewald Mrnka
Linus hat geschrieben:Robert Ketelhohn hat geschrieben:Linus, Ewald meint den ersten
Mai, den Nazi-Feiertag. (Damit
ärgere ich seit Jahrzehnten schon
Gewerkschaftler, die mich ärgern …)

Danke für die Aufklärungsarbeit - ich wussts aber schon.
Linus, der die linken ÖHLeut' (AStA für D) damit ärgert, dass ihr Idol ein pöhser schlagender sexistischer Landsmanschafter war. [Landsmannschaft der Trierer zu Bonn (wurde später Corps Palatia Bonn)]
Der Schuft hatte auch (allerdings erfolglos) an der Börse spekuliert, einer Dienstmagd ein Kind gemacht und überhaupt Wasser gepredigt und Wein getrunken. Er war wie alle Linken: verlogen-unaufrichtig, grausam & sentimental. Ein rechtes Scheusal.
Verfasst: Dienstag 3. Januar 2006, 19:24
von Angelika
Ewald Mrnka hat geschrieben: Er war wie alle Linken: verlogen-unaufrichtig, grausam & sentimental. Ein rechtes Scheusal.
(Hervorhebung durch mich)
Aha ...
Alle
Linken sind
rechte Scheusale ....
Alle Rechten sind dann wohl linke Scheusale.
Lieber links und verlogen-unaufrichtig, grausam & sentimental als so
rechts wie du.

Verfasst: Dienstag 3. Januar 2006, 19:48
von Linus
Angelika hat geschrieben:Aha ...
Alle
Linken sind
rechte Scheusale ....
Alle Rechten sind dann wohl linke Scheusale.
Lieber links und verlogen-unaufrichtig, grausam & sentimental als so
rechts wie du.

Das erinnert mich an das
da
Wobei wieder mal bewiesen wär: heute heißts nur mehr : Sozialisten ob braun oder rot, vereinigt euch!
Verfasst: Dienstag 3. Januar 2006, 20:27
von FioreGraz
Hitler und seine nationalen Sozialisten, schwarze Schafe innerhalb der sozialistischen Bewegung.........
Selbst die Lieder der "Bewegung" sind austauschbar, die Melodien ohnehin, aber weitgehend auch die Texte. Die bildende Kunst der Nationalsozialisten hat viel mit dem "Sozialistischen Realismus" gemeinsam. Nur die Architektur Speers war bedeutend ästhetischer als der "Zuckerbäckerstil".
Tja und wir katholiken sind ja auch nur komische sektierer, denn die Zeugen Jehovas, Arianer und Dulcinianer sind ja nur schwarze Schafe des christentums, deshalb haben wir ja auch soviel mit ihnen gemeinsam, als auch im geheimen Meuchelmörder wie die dulcinianer nur unser Petersdom ist hübscher als die Königsäle der Zeugen Jehovas.
LG
Fiore
Verfasst: Dienstag 3. Januar 2006, 20:33
von Ewald Mrnka
Wenn die Meute aufjault, kann man gewiß sein: Man hat getroffen.
Verfasst: Dienstag 3. Januar 2006, 20:46
von Ewald Mrnka
Linus hat geschrieben:Angelika hat geschrieben:Aha ...
Alle
Linken sind
rechte Scheusale ....
Alle Rechten sind dann wohl linke Scheusale.
Lieber links und verlogen-unaufrichtig, grausam & sentimental als so
rechts wie du.

Das erinnert mich an das
da
Wobei wieder mal bewiesen wär: heute heißts nur mehr : Sozialisten ob braun oder rot, vereinigt euch!
Lieber Linus, das war schon immer so. Sozialisten sind alle gleich: Ob braun, ob rot, ob Nazis oder Kommunisten, es ist das selbe mörderische Geschmeiß. Bei den Sozis kann man in der Tat differenzieren: Die sind eine kleinbürgerlich-korrupte und damit harmlosere Spielart des Sozialismus. Es fehlt den Sozen entschieden an Format und krimineller Energie, um an Pol Pot, Mao, Stalin & Hitler anzuschließen. Für uns, die wir ihnen ausgeliefert sind, ist das beruhigend.
Verfasst: Dienstag 3. Januar 2006, 22:50
von Pit
Hallo Linus, hallo Ewald,
wenn ich euch richtig verstehe, besteht also z.B. zwischen den christlichen oder jüdischen Sozialisten - als da wären Leo Baeck, Leonard Ragatz und andere - und den Nationalsozialisten kein nennenswerter Unterschied.
Im Grunde sind deren Ideen und Grundsätze identisch, nur sozusagen unter einem jeweils anderen Vorzeichen. Oder ?
Gruß, Pit
Und noch etwas:
Was bitteschön soll an dieser architektonischen Gigantomanie des Hernn Speer ästhetisch gewesen sein?
Ich war einmal auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg - und fühlte mich "erschlagen".
Gruß, Pit
Verfasst: Mittwoch 4. Januar 2006, 00:17
von Ewald Mrnka
Pit hat geschrieben:Hallo Linus, hallo Ewald,
wenn ich euch richtig verstehe, besteht also z.B. zwischen den christlichen oder jüdischen Sozialisten - als da wären Leo Baeck, Leonard Ragatz und andere - und den Nationalsozialisten kein nennenswerter Unterschied.
Im Grunde sind deren Ideen und Grundsätze identisch, nur sozusagen unter einem jeweils anderen Vorzeichen. Oder ?
Ja, so ist es; ich könnte es Dir begründen.
Gruß, Pit
Und noch etwas:
Was bitteschön soll an dieser architektonischen Gigantomanie des Hernn Speer ästhetisch gewesen sein?
Ich war einmal auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg - und fühlte mich "erschlagen".
Ich war mal vor der Cheopspyramide, da war ich auch stark beeindruckt.
Gruß, Pit
Verfasst: Mittwoch 4. Januar 2006, 00:19
von Ewald Mrnka
@ Pit.
Pardon, da ist etwas schiefgelaufen. Meine Antworten stehen in Deinem Text.
Verfasst: Mittwoch 4. Januar 2006, 06:41
von Angelika
Ewald Mrnka hat geschrieben:Pardon, da ist etwas schiefgelaufen.
Bei dir ist so manches schiefgelaufen.
Verfasst: Mittwoch 4. Januar 2006, 07:11
von Linus
Das glaub ich nicht, Tim.
äh Angelika.
Ewald hat in gewissen Bereichen durchaus das Charisma der Klarsicht.