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Königreich der Himmel

Verfasst: Dienstag 26. April 2005, 21:21
von Knecht Ruprecht
Oo, ich kann`s kaum erwarten. Endlich wieder mal ein Film über Kirche und Christentum :freude: Und da dieser Film zur Amtszeit Urban 2. spielt, ist Urban 2. natürlich einer meiner Favoriten :D

Verfasst: Mittwoch 27. April 2005, 08:12
von FioreGraz
Da hast du dir das richtige Vorbild herauagezogen, einen "Heidenverklopper". Rief zum ersten Kreuzzug auf. Daraus resultierte erstmals der Volkskreuzzug mit Massenmord und Progromen an der Jüdischen Bevölkerung europas (die sogar für damals als gräulich geschildert werden) die wurden dann bei Nicäa besiegt.

Gleichzeitig kam es zu einem "echten Kreuzfahrerheer" und von ca 60.000 Mann kamen 14.000 in JErusalem an. Und auch hier wird das GEmetzl an jüdischer und moslemischer Bevölkerung von Zeitgenossen als grausam beschrieben.

Er verbreitete die Mär von den armen verfolgten Christen im hl. Land um politische Ziele zu erreichen (Europa zu Einen, Wiedervereinigung mit den Byzantinern und etablierung des Pastums als führende politische KRaft.)

Tja alles Super-Christlich.
Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Anlaß zur Sünde gibt, für den wäre es besser, daß ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.
(Mt 18,6)

LG
Fiore

Verfasst: Mittwoch 27. April 2005, 17:57
von Knecht Ruprecht
FioreGraz hat geschrieben:Da hast du dir das richtige Vorbild herauagezogen, einen "Heidenverklopper". Rief zum ersten Kreuzzug auf. Daraus resultierte erstmals der Volkskreuzzug mit Massenmord und Progromen an der Jüdischen Bevölkerung europas (die sogar für damals als gräulich geschildert werden) die wurden dann bei Nicäa besiegt.

Gleichzeitig kam es zu einem "echten Kreuzfahrerheer" und von ca 60.000 Mann kamen 14.000 in JErusalem an. Und auch hier wird das GEmetzl an jüdischer und moslemischer Bevölkerung von Zeitgenossen als grausam beschrieben.

Er verbreitete die Mär von den armen verfolgten Christen im hl. Land um politische Ziele zu erreichen (Europa zu Einen, Wiedervereinigung mit den Byzantinern und etablierung des Pastums als führende politische KRaft.)

Tja alles Super-Christlich.
Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Anlaß zur Sünde gibt, für den wäre es besser, daß ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.
(Mt 18,6)

LG
Fiore
Das du Probleme mit der Befreiungstheologie hast, musst du an Papst Urban 2. nicht untermauern. Auch Menschen als Mörder zu bezeichnen, die sich mit ihrem Leben für das Gesetz Gottes eingesetzt haben, spricht entgegen dem Christentum

Verfasst: Mittwoch 27. April 2005, 19:45
von FioreGraz
Das du Probleme mit der Befreiungstheologie hast, musst du an Papst Urban 2. nicht untermauern. Auch Menschen als Mörder zu bezeichnen, die sich mit ihrem Leben für das Gesetz Gottes eingesetzt haben, spricht entgegen dem Christentum
Ich ein Problem mit der Befreiungstheologie? Urban II. der erste Befreiungstheologe????????? Das mußt du aber begründen.
Mensch Knecht denk mal nach was du schreibst.
Als Politiker ist er in seiner Zeit zu bewerten, als Christ ebenso, dennoch führt kein Weg daran vorbei das die Dinge die er heraufbeschwor die Chronisten damals schon schrecklich fanden und das sein tun mit Christentum soviel zu tun hatte wie ein Elephant mit Fahradfahren.
Ja ich geh sogar soweit zu behaupten das in Urban II. und dem lostretten der Kreuzüge der Grundstein für den Islamischen Fundamentalismus gelegt wurde.
Und Urban war weder Befreiungstheologe noch sonst was in der Art er gehört zu jenen Dienern der Kirche für die sich Papst JPII. entschuldigte.
Was ist demnächst wird gar ein Film über Alexander VI: gedreht, was ist der dann? Wahrscheinlich schreibst dir dann plötzlich die sexuelle Revulution auf die Fahnen.

LG
Fiore

Verfasst: Mittwoch 27. April 2005, 20:03
von Knecht Ruprecht
FioreGraz hat geschrieben:
Das du Probleme mit der Befreiungstheologie hast, musst du an Papst Urban 2. nicht untermauern. Auch Menschen als Mörder zu bezeichnen, die sich mit ihrem Leben für das Gesetz Gottes eingesetzt haben, spricht entgegen dem Christentum
Ich ein Problem mit der Befreiungstheologie? Urban II. der erste Befreiungstheologe????????? Das mußt du aber begründen.
Mensch Knecht denk mal nach was du schreibst.
Als Politiker ist er in seiner Zeit zu bewerten, als Christ ebenso, dennoch führt kein Weg daran vorbei das die Dinge die er heraufbeschwor die Chronisten damals schon schrecklich fanden und das sein tun mit Christentum soviel zu tun hatte wie ein Elephant mit Fahradfahren.
Ja ich geh sogar soweit zu behaupten das in Urban II. und dem lostretten der Kreuzüge der Grundstein für den Islamischen Fundamentalismus gelegt wurde.
Und Urban war weder Befreiungstheologe noch sonst was in der Art er gehört zu jenen Dienern der Kirche für die sich Papst JPII. entschuldigte.
Was ist demnächst wird gar ein Film über Alexander VI: gedreht, was ist der dann? Wahrscheinlich schreibst dir dann plötzlich die sexuelle Revulution auf die Fahnen.

LG
Fiore
Ich wüßte nicht, dass sich irgend ein Papst für einen anderen Papst entschuldigt hat. Wäre ja auch ziemlich wirr, sich für einen durch Gott auserwählten Menschen zu entschuldigen. Papst Urban II hat die Christen so wie all seine Vorgänge zuvor und seine Nachgänger danach, erfolgreich und vorbildlich geleitet.

Darum denken alle Angehörigen der Kirche jeden Aschermittwoch an den wunderbaren Papst Urban II.

Wie der Aschermittwoch zu seinem Namen kam
Seinen Namen erhielt der Aschermittwoch, weil Asche der Palmen vom Palmsonntag des vergangenen Jahres, am Aschermittwoch geweiht, und den Gläubigen auf Stirn od. Scheitel vom Priester gestreut (oder vom Diakon gezeichnet) wird.

Dabei spricht der Priester:
"Gedenk o Mensch, du bist Staub, und zum Staube kehrest du zurück".

Seit dem 11. Jht. ist dieser Brauch durch Papst Urban II. existent. Der Priester erinnert die Gläubigen damit, dass nun die 40 Tage der Busse und Verzichts gekommen sind und der Mensch sich auf Ostern (höchstes christl. Fest) mit Körper und Seele vorbereiten soll!

Verfasst: Mittwoch 27. April 2005, 22:10
von FioreGraz
Ich wüßte nicht, dass sich irgend ein Papst für einen anderen Papst entschuldigt hat. Wäre ja auch ziemlich wirr, sich für einen durch Gott auserwählten Menschen zu entschuldigen. Papst Urban II hat die Christen so wie all seine Vorgänge zuvor und seine Nachgänger danach, erfolgreich und vorbildlich geleitet.
Stimmt er hat sich allgemein für die Verfehlungen der Diener Christi in der Vergangenheit entschuldigt, egal welcher.
Ok dann kann ich damit Leben, Alexander VI. der aus Rom ein Hurenhaus machte, betrachte ich dann auch mal als Vorbild für sexuelle Freiheit, die Päderastenseite von Alexander lasse ich dir.
Darum denken alle Angehörigen der Kirche jeden Aschermittwoch an den wunderbaren Papst Urban II.
Fasst schon ein Grund ihn aufgrund der restlichen Früchte diesesn Papstes abzulehnen, aber wohl eher ein Beweis das machmal der hl. Geist so laut schreit das er nicht zu überhören ist. Obwohl so schlecht war er auch wieder nicht er ist aus seiner Zeit heraus zu beurteilen und selbst da war er kein "Engerl". Als Vorbild für heute sollte er jedoch eher abglehnt werden.

LG
Fiore

Verfasst: Sonntag 15. Mai 2005, 05:50
von Knecht Ruprecht
Bild

Ich finde übrigens die Georgische Flagge sehr schön. Erinnert auch ein bißchen an die Kleidung der Kreuzritter.

Verfasst: Sonntag 15. Mai 2005, 08:53
von asderrix
Hallo Knecht, du hättest eindeutig früher geboren werden sollen.

Re: Königreich der Himmel

Verfasst: Sonntag 25. November 2007, 16:38
von Raphaela
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Oo, ich kann`s kaum erwarten. Endlich wieder mal ein Film über Kirche und Christentum :freude: Und da dieser Film zur Amtszeit Urban 2. spielt, ist Urban 2. natürlich einer meiner Favoriten :D
Hast du dir diesen Film wirklich angesehen? - Ich habe ihn jetzt auf DVD gesehen, kannte ihn vorher nicht und habe auch damals nicht viel davon gehört.
Auf der einen Seite ist er leider schon für 12-jährige frei gegeben. Da braucht niemand mehr zu fragen, woher soviel Gewalt kommt.
Auf der anderen Seite frage ich mich, was dieser Film viel mit Kiche und Christentum zu tun hat.
Fast die Hälfte des Filmes besteht doch darin, dass Menschen "abgeschlachtet" werden.
Außerdem stehen zum Schluss übrigens die Moslems besser da, da sie es sind, die die Christen abziehen lassen, sie nicht töten..

Verfasst: Sonntag 25. November 2007, 17:20
von Walter
Bei Wikipedia hat jemand die Handlung des Filmes recht ausführlich beschrieben. Allerdings frage ich mich, warum der Film "Königreich der Himmel" betitelt ist. Ridley Scott scheint vom Christentum nichts verstanden zu haben. Womöglich fühlt sich deshalb auch ein Kreuzgängster hier so mit ihm verbunden.

Gegengewicht

Verfasst: Sonntag 25. November 2007, 17:30
von sofaklecks
Ein Gegengewicht zu den Kreuzzügen:

http://www.n-tv.de/884191.html

Man bedenke: Eine Abteilung österreichischer Veteranen singt ein Lied zweier Schwaben (Uhland, Silcher) auf dem Ölberg (nicht dem Tempelberg) zu Ehren eines jüdischen ehemaligen Kameraden in Gegenwart eines israelischen Offiziers, der das Totengebet spricht.

Wenn wir es jetzt noch schaffen könnten, dass wir so eine ähnliche Geschichte zuwege brächten, bevor jemand gestorben ist. Sind doch alles Menschen.

sofaklecks