Seite 1 von 2
Katholiken gegen interreligiösen Dialog
Verfasst: Samstag 18. März 2006, 16:51
von Christian
Rheinische Post vom 17.03.2006 :
Irrwege im Umgang mit den Muslimen hat die "Vereinigung der Initiativkreise katholischer Laien und Priester" den katholischen Bischöfen vorgeworfen.der interreligiöse Dialog von christlichen Amtsträgern und islamischen Repräsentanten sei sinnlos,hieß es in einer vor kurzen erschienenen Anzeige. Auch dürften sich die katholischen Bischöfe nicht zu Fürsprechern eines islamischen Religionsunterricht machen. Vielmehr sei es eine Pflicht der Liebe auch den Muslimen Christus als das einzige Heil zu zeigen. Der Verein warnt vor interreligiösen Gottesdiensten und multireligiösen Feiern. Sie führten zu Verwirrung, Gleichgültigkeit oder Glaubensabfall.
----------------------------------------------------------------------
Hoffentlich hören die Bischöfe endlich mal.
Verfasst: Sonntag 19. März 2006, 10:50
von ottaviani
natürlich werden wsie das nicht tun den Johannes PaulII, den man lächerlicherweise als santo subito bezeichnet, den koran geküßt also warum sollten die bischöfe da auf laien und priester hören?
Re: Katholiken gegen interreligiösen Dialog
Verfasst: Sonntag 19. März 2006, 11:44
von asderrix
Christian hat geschrieben: Vielmehr sei es eine Pflicht der Liebe auch den Muslimen Christus als das einzige Heil zu zeigen. Der Verein warnt vor interreligiösen Gottesdiensten und multireligiösen Feiern. Sie führten zu Verwirrung, Gleichgültigkeit oder Glaubensabfall.

Verfasst: Sonntag 19. März 2006, 12:22
von Edi
Es ist absurd überhaupt interreligiöse Gottesdienste zu veranstalten, auch wenn die Richtlinien so ausgearbeitet wurden, dass angeblich kein Synkretismus (was man beim Assisi-Treffen auch behauptet hat) stattfinden würde. Es wäre viel, viel wichtiger, die Kirche würde wieder den eigenen Leuten eine fundierte Katechese beibringen als sich um solche Dinge zu kümmern. Muslime kann man eher durch ein wirklich christliches Leben überzeugen als durch Anpassertum. In dem Punkt kann man den Tradionalisten nur zustimmen.
http://www.stjosef.at/simpnews/print.ph ... newsnr=667
Richtlinien
Verfasst: Sonntag 19. März 2006, 12:51
von Christian
Ich werfe hier der katholischen Kirche auch Feigheit vor . Die Evangelische Kirche , vor allem die Freikirchen sind in ihrer Missionsarbeit bedeutend offensiver.
Daher meine Frage : Was gibt die katholische Kirche für diesen interreligiösen Firlefanz aus und wieviel verwendet sie für die notwendige Missionierung der Muslime?
@ Edi : Du hast Recht in vielen Gesprächen mit Moslems erkenne ich das sie diejenigen respektieren die eine klare Linie vertreten als die die sich andauernd anbiedern wollen. Im heutigen Evangelium haben wir gehört das Jesu die Konfrontation sucht und sich nicht den Geschäftemachern anbiedert und das können wir auch auf den interreligiösen Dialog übertragen.
Verfasst: Sonntag 19. März 2006, 13:02
von Edi
Mag ja sein, dass es aus politischen (so sag ich halt mal) Gründen eine gewissen Sinn macht mit Muslimen Kontakt zu halten (z.B. auch um Christen in muslimischen Ländern evtl. besser zu schützen), aber Religionsgespräche führen hier kaum weiter, auch wenn es sicher da und dort ethische Gemeinsamkeiten geben mag.
Die Kirche sollte doch wie gesagt, erst mal wieder im eigenen Verein Ordnung schaffen und den Laden aufräumen. Aber wer über Jahrzehnte hier nichts getan hat, der wird auch weiterhin kaum etwas Entscheidendes tun. Man soll doch nicht glauben, dass z.B. ein Kardinal Lehmann der richtige Mann für Mission ist, der unterwirft sich vorher lieber dem ev. Bischof Huber oder macht wie gehabt gemeinsame Sache mit Paul Spiegel.
Andere Bischöfe müssen her. Ich würde (ob das kirchenrechtlich geht, weiss ich nicht, aber falls..) Bischöfe nur auf Zeit ernennen und wenn sie nichts bringen, sie absetzen oder in den Ruhestand schicken. Der Liberalismus, der an den Unis in Deutschland vorherrscht, aus denen ja auch etliche Bischöfe hervorgegangen sind, hat vieles verdorben, aber dagegen geschieht nichts, es geht immer so weiter. Mir sagen schon Freikirchler, die sich etwas auskennen und einen gewissen geistlichen Horizont haben, welche kath. Bischöfe aus ihrer Sicht, noch einigermassen etwas taugen. Lehmann zählt nicht dazu.
Verfasst: Sonntag 19. März 2006, 13:23
von Christian
Ich bin der Überzeugung das wir als Christen ( damit meine ich alle!) eine Vorbildfunktion haben und wenn wir das den andersgläubigen ehrlich vorleben , können wir sie von der Heilskraft Jesu Christi überzeugen.
Wir dürfen nicht uns zurückziehen und uns in unser Kämmerlein einschließen , als Christen müssen wir den Menschen zeigen kommt her ihr seit willkommen.
Gerade jetzt zur Fastenzeit diskutiere ich immer mit jungen Türken und erkläre ihnen wie wir das Fasten verstehen und das trifft immer auf Interesse und Akzeptanz. Ein türkisches Mädchen war letztes jahr zweimal mit mir in einer hl. Messe und sie sagte mir wie schön sie es gefunden hatte.
Von unseren Bischöfen , gerade den aus Essen , können wir nichts erwarten wir brauche Leute wie Dyba die sich nicht Feige hinter dem Zeitgeist und Multikultimist verstecken.
Verfasst: Sonntag 19. März 2006, 14:04
von Petra
Edi hat geschrieben:Der Liberalismus, der an den Unis in Deutschland vorherrscht, aus denen ja auch etliche Bischöfe hervorgegangen sind, hat vieles verdorben,
Plus Kardinäle und einen Papst.
Bezogen auf "hervorgegangen sind " , nicht auf "verdorben haben"

Verfasst: Sonntag 19. März 2006, 14:19
von Edi
Petra hat geschrieben:Edi hat geschrieben:Der Liberalismus, der an den Unis in Deutschland vorherrscht, aus denen ja auch etliche Bischöfe hervorgegangen sind, hat vieles verdorben,
Plus Kardinäle und einen Papst.
Bezogen auf "hervorgegangen sind " , nicht auf "verdorben haben"

Ja, trotz dem Liberalismus dann eben. Sowas soll es ja auch geben.
Verfasst: Sonntag 19. März 2006, 14:33
von Robert Ketelhohn
Gegen einen Dialog an sich mit Muslimen, Hindus, Juden, Illumi-
nisten, Atheisten und Materialisten, oder was es sonst noch gibt,
ist natürlich überhaupt nichts zu sagen, im Gegenteil. Gerade in
Zeiten, da gewisse Kreise den „Clash of civilisations“ herbeireden
und -schreiben und -bomben, ist – oder wäre – ein friedliches Mit-
einander überaus wertvoll.
Dagegen sollten wir uns keinesfalls einreden lassen, es hätte irgend-
einen positiven Sinn, z. B. mit Muslimen gemeinsam in irgendeiner
Halle herumzuschweigen, ein durchgeistigtes oder betroffenes, je-
denfalls aber wichtiges Gesicht aufzusetzen und dann ein paar trä-
nig-tranige Worte eines Bürgermeisters, Bischofs oder Ministers an-
zuhören.
Oder in einer Moschee linkisch herumzurutschen, oder in der Syn-
agoge bemützt talmudischer Gesetzesverdrehung zu lauschen.
Da wär’s ungleich besser, sollte sich mal die Gelegenheit bieten,
mit dem Sohn des Rabbiners oder des Mullahs oder dem Sikh von
nebenan am Lagerfeuer Lieder zu singen, oder einfach im Lokal
an der Ecke ein Bierchen oder Säftchen zu schlürfen.
Verfasst: Sonntag 19. März 2006, 17:08
von Christian
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Oder in einer Moschee linkisch herumzurutschen, oder in der Syn-
agoge bemützt talmudischer Gesetzesverdrehung zu lauschen.
Da wär’s ungleich besser, sollte sich mal die Gelegenheit bieten,
mit dem Sohn des Rabbiners oder des Mullahs oder dem Sikh von
nebenan am Lagerfeuer Lieder zu singen, oder einfach im Lokal
an der Ecke ein Bierchen oder Säftchen zu schlürfen.
Genau das ist es was ich meine!
Hier in Duisburg wird zur Zeit Deutschlands größte Moschee gebaut aber keine Kirche protestiert . Warum wird hier weggeschaut?
Ich mag diese lauwarme Politik der Amtsträger nicht!
Verfasst: Sonntag 19. März 2006, 17:36
von Pit
Hallo Robert,
ich stimme Dir soweit zu, als daß ich jeden sinnvollen Dialog zwischen den abrahamitischen Religionen unterstütze. Dialog darf aber nicht auf das rein religiöse beschränkt sein, sondern sollte auch den Alltag mit einbeziehen. Und solange wir hierzulande nicht von jüdischen Bürger (das wäre normal), sondern von den "Mitbürgern jüdischen Glaubens" reden, ist ein vermehrter Dialog nötig.
Und solange ein synagogaler Gottesdienst automatische mit Talmudstudium und dergleichen in Beziehung gebracht wird, ebenfalls.
Nebenbei war ich schon mehrfach bei jüdischen Gebeten und Gottesdiensten dabei - der Talmud fand nie auch nur Erwähnung.
Wohl aber viele Gebete, die ich als Christ problemlos mitbeten konnte.
Was den Kontakt mit Muslimen betrifft, habe ich schon manches gute Gespräch geführt, bei dem mir sehr schnell bewusst wurde, daß keineswegs - wie leider von vielen Bürgern immer noch vermutet wird - jeder Muslim automatisch ein Fanatiker ist.
Und das Bekennen des christlichen Glaubens, das ja kein Problem sein sollte, wird wesentlich glaubwürdiger, wenn ich den Muslim respektiere und ihm gegenüber nicht mit der "Holzhammermethode" ankomme.
An den "clash of civilisations" habe ich eh nie geglaubt.
Gruß, Pit
P.S:
Ein jüdischer Bekannter sagte mir einmal:
"Natürlich können Nichtjuden den Talmud studieren, er steht in vielen Gemeinden im Regal. Aber sie sollten dann erst Aramäisch lernen."
(
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Gegen einen Dialog an sich mit Muslimen, Hindus, Juden, Illumi-
nisten, Atheisten und Materialisten, oder was es sonst noch gibt,
ist natürlich überhaupt nichts zu sagen, im Gegenteil. Gerade in
Zeiten, da gewisse Kreise den „Clash of civilisations“ herbeireden
und -schreiben und -bomben, ist – oder wäre – ein friedliches Mit-
einander überaus wertvoll.
Dagegen sollten wir uns keinesfalls einreden lassen, es hätte irgend-
einen positiven Sinn, z. B. mit Muslimen gemeinsam in irgendeiner
Halle herumzuschweigen, ein durchgeistigtes oder betroffenes, je-
denfalls aber wichtiges Gesicht aufzusetzen und dann ein paar trä-
nig-tranige Worte eines Bürgermeisters, Bischofs oder Ministers an-
zuhören.
Oder in einer Moschee linkisch herumzurutschen, oder in der Syn-
agoge bemützt talmudischer Gesetzesverdrehung zu lauschen.
Da wär’s ungleich besser, sollte sich mal die Gelegenheit bieten,
mit dem Sohn des Rabbiners oder des Mullahs oder dem Sikh von
nebenan am Lagerfeuer Lieder zu singen, oder einfach im Lokal
an der Ecke ein Bierchen oder Säftchen zu schlürfen.
Verfasst: Sonntag 19. März 2006, 20:10
von Linus
Pit hat geschrieben:ich stimme Dir soweit zu, als daß ich jeden sinnvollen Dialog zwischen den abrahamitischen Religionen unterstütze. Dialog darf aber nicht auf das rein religiöse beschränkt sein, sondern sollte auch den Alltag mit einbeziehen.
Äh was haben wir mit Abrahmitischen Religionen zu tun? Ich glaube nicht an Abraham, sondern an Jesus. Wenn das Muselmanen und Juden tun, ist das ihr Bier oder Apfelsaft...
Eine Selbstentlarfende Aussage? Alltag ist was anderes als religiöse Praxis für dich?

Religion nur Freizeitbeschäftigung? (Meine Hobbys: Religion, Lesen Radfahren

) Der Alltag soll ja selbst sakral sein. Lev 11,44/45 Ihr seid heilig, weil ich heilig bin. Nicht nur "wenn ich zeit für Gott hab, bin ich im alltag religiös."
Leib Christi sind wir permanent "religiös". Das Abzustreifen wär verrat.
Verfasst: Sonntag 19. März 2006, 22:57
von Pit
Hallo Linus,
sorry, wenn ich es missverständlich ausgedrückt haben sollte.
Ich meinte, daß sich der Dialog zwischen den abrahamitischen Religionen nicht nur auf Gebet, Gottesdient etc. beschränken sollte, sondern auch sinnvoll wäre in "alltäglichen" Dingen (wie lebe ich, warum esse ich dieses oder jenes nicht, welche Kleidung trage ich auch aus persönlichem Geschmack heraus, welche Musik mag ich etc.).
Was die abrahamitischen Religionen betrifft, also die Religionen, die den gemeinsamen "Stammvater" Abraham haben:
Wir Christen gehören dazu!
Oder ist der Gott, von dem Jesus sprach nicht der "Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs"?
War Jesus Jude und glaubte er an den Gott "unseres Vaters Abraham" oder nicht?
War die Bibel Jesu das Erste Testament (oft "Altes" Testament genannt) oder nicht ?
Gehören zu Deiner katholischen Bibel die Bücher des "Alten" Testamentes oder nicht ?
Fragend, Pit
Linus hat geschrieben:Pit hat geschrieben:ich stimme Dir soweit zu, als daß ich jeden sinnvollen Dialog zwischen den abrahamitischen Religionen unterstütze. Dialog darf aber nicht auf das rein religiöse beschränkt sein, sondern sollte auch den Alltag mit einbeziehen.
Äh was haben wir mit Abrahmitischen Religionen zu tun? Ich glaube nicht an Abraham, sondern an Jesus. Wenn das Muselmanen und Juden tun, ist das ihr Bier oder Apfelsaft...
Eine Selbstentlarfende Aussage? Alltag ist was anderes als religiöse Praxis für dich?

Religion nur Freizeitbeschäftigung? (Meine Hobbys: Religion, Lesen Radfahren

) Der Alltag soll ja selbst sakral sein. Lev 11,44/45 Ihr seid heilig, weil ich heilig bin. Nicht nur "wenn ich zeit für Gott hab, bin ich im alltag religiös."
Leib Christi sind wir permanent "religiös". Das Abzustreifen wär verrat.
Verfasst: Sonntag 19. März 2006, 23:28
von Robert Ketelhohn
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Pit hat geschrieben:Mit Juden oder Muslimen um Frieden in der Welt, einen Dialog der abrahamistischen Religionen oder eine gerechtere Wirtschaftsordnung beten - warum nicht? Das sind doch Anliegen, die jeder Mensch hat - unabhängig von der Religion, oder?
„Oder!“, und zwar ganz fett. Wenn mich ein menschliches Anliegen überkömmt, gehe ich auch nicht mit dem einen Nachbarn zusammen aufs Klo oder besteige mit dem andern gemeinsam dieselbe Frau. Noch dümmer wäre, gemeinsam eine Hure zu besteigen, währenddessen ein jeder sich dabei einbildete, die Frau sei die seine.
Ebenso verhält es sich mit dem sogenannten gemeinsamen Gebet.
Ferner ist das Gerede von den „drei abrahamitischen Religionen“ Unfug. Denn erstens ist nicht das Christentum eine Religion, sondern die Christenheit ist ein Volk, und zwar dasjenige der Auserwählten, Abrahams Kinder nach dem Glauben, das als Religion den Kult des einen, dreifaltigen Gottes übt.
Das talmudische und gar kabbalistische Judentum der Synagoge der christlichen Zeit dagegen ist oder hat durchaus keine „abrahamitische Religion“, sondern ihm gilt, was der Herr sagte:
Der Apostel Johannes (Jo 8,39-47) hat geschrieben:Jesus spricht zu ihnen: Wäret ihr Abrahams Kinder, so tätet ihr Abrahams Werke. Nun aber suchet ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, welche ich von Gott gehört habe; das hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters. Da sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht unehelich geboren, wir haben einen Vater, Gott! Da sprach Jesus zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn nicht von mir selbst bin ich gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr meine Rede nicht? Denn ihr könnt ja mein Wort nicht hören! Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun; der war ein Menschenmörder von Anfang an und ist nicht bestanden in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben. Weil aber ich die Wahrheit sage, glaubet ihr mir nicht. Wer unter euch kann mich einer Sünde zeihen? Wenn ich die Wahrheit rede, warum glaubet ihr mir nicht? Wer aus Gott ist, der hört die Worte Gottes; darum höret ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid.
Das geht auf die Lehrer der vorgeblichen mündlichen Thora, der noch nicht aufgeschriebenen Mischna.
Ebenso sind oder haben die Muslime keine „abrahamitische Religion“. Denn abgesehen davon, daß sie Isaac und Ismael vertauschen, kennen auch sie nicht den wahren Glauben und kein Priestertum, sondern haben nur ihre Gesetzeslehrer oder Rechtsausleger, gleich den Rabbinern der Synagoge. Abraham hat geglaubt, sie aber lehren das Gesetz.
[/color]
Verfasst: Sonntag 19. März 2006, 23:59
von Edi
Dem Pit kann man seine Meinung nicht übel nehmen, wenn sogar Papst Johannes Paul II gemeint hat Christen, Juden und Muslime hätten denselben Gott. Es ist aber nicht so, wie etliche Worte Jesu, von denen Robert hier einige zitiert hat, beweisen.
Das heutige Judentum ist keineswegs anders als das zu Jesu Zeiten, im Gegenteil sie haben in der Zwischenzeit noch mehr Auslegungen der Thora hinzugefügt. Dazu gehören Sachen, die mehr als lächerlich sind, wenn es z.B. um die Arbeit am Sabbat geht. Die Rabbiner sind Meister im Umgehen der mosaischen Gesetze, ich denke nur an das Melken am Sabbat, das ja verboten ist, weil es als Arbeit gilt und mit welchen Tricks man trotzdem zu der Milch kommt, statt sie auf den Boden tropfen zu lassen (was nicht als Arbeit gilt). Das will ich jetzt aber nicht näher ausführen. Auch Muslime sind hier, was das Beispiel der Zweckehe angeht, die man schnell wieder scheiden kann, erfinderisch.
Judentum und Islam sind reine Gesetzesreligionen, aber wir Christen wissen, dass wir das Gesetz aus uns heraus gar nicht einhalten können, sondern einen ERLÖSER benötigen.
Es gibt ja inzwischen genug freikirchliche Kreise, vor allem aus den USA, die meinen, Juden brauchen Jesus nicht, da sie ja den Sinaibund hätten, das sei der Heilsweg für die Juden. Welch ein [Punkt] Wer nur einigermassen NT und AT kennt und wer vor allem Gott kennt, der weiß wie verkehrt solche Meinungen sind. Man wundert sich da nur, was man heute vielen unbedarften Gläubigen, die ja auch die Bibel lesen können müssten, alles vorsetzen kann und viele glauben es auch noch.
Verfasst: Montag 20. März 2006, 00:29
von Stephen Dedalus
Christian hat geschrieben:
Hier in Duisburg wird zur Zeit Deutschlands größte Moschee gebaut aber keine Kirche protestiert . Warum wird hier weggeschaut?
Ich mag diese lauwarme Politik der Amtsträger nicht!
Also ich wüßte wirklich nicht, warum ich gegen den Bau einer Moschee "protestieren" sollte.
Allerdings bin ich für eine klare do ut des Politik. Für jede Moschee, die in Deutschland gebaut wird, muß in einem muslimischen Land eine Baugenehmigung für eine christliche Kirche her. Die Muslime sind gut darin, uns Intoleranz vorzuwerfen (siehe Mohammedcartoons), aber selbst unterdrücken sie in vielen Ländern den christlichen Glauben. Da besteht großer Nachholbedarf.
Verfasst: Montag 20. März 2006, 16:48
von Pit
Hallo Edi,
wenn ich Dich richtig verstehe, haben Jesus und die damalige jüdische Bevölkerung nicht an den selben Gott geglaubt.
Interessant, denn demnach hätte Jesus ja die damalige jüdische Bevölkerung auch nicht gelehrt, sich Gott wieder zuzuwenden, sondern sich dem jüdischen Gott abzuwenden und seinem Gott zu dienen, oder?
Und wie sieht es mit der Thora aus?
Warum las Jesus am Shabbat aus der Thora, warum besuchten er und seine Jünger am Shabbat den Synagogengottesdienst ?
Fragend, Pit
Verfasst: Montag 20. März 2006, 17:16
von ottaviani
christus hat das judentum vollendet es wurde durch den tod christi am kreuz obsolet es ist im christentum= der kath kirche aufgegangen wurde damit zur falschen religion da sie nicht an den dreieinigen gott glauben
Verfasst: Montag 20. März 2006, 17:50
von Edi
Pit hat geschrieben:Hallo Edi,
wenn ich Dich richtig verstehe, haben Jesus und die damalige jüdische Bevölkerung nicht an den selben Gott geglaubt.
Interessant, denn demnach hätte Jesus ja die damalige jüdische Bevölkerung auch nicht gelehrt, sich Gott wieder zuzuwenden, sondern sich dem jüdischen Gott abzuwenden und seinem Gott zu dienen, oder?
Und wie sieht es mit der Thora aus?
Warum las Jesus am Shabbat aus der Thora, warum besuchten er und seine Jünger am Shabbat den Synagogengottesdienst ?
Fragend, Pit
Hallo Pit,
oben hat es Robert schon beantwortet durch die Worte des Herrn selber. Es fällt dir aber wohl schwer das einzuordnen. Jesus war die Erfüllung der Prophetien des AT und hat im Gegensatz zu dem, was damals die herrschenden jüdische Religionsführer lehrten über die Worte Gottes aus dem AT wahrhaftig gelehrt. Das AT hatten diese Führer zwar auch, aber sie haben es nicht oder nicht richtig verstanden und sich ihren eigenen Reim daraus gemacht und u.a.einen äusseren Retter von der Besatzung durch die Römer erwartet. Darum sandte Gott ja im AT immer wieder Propheten, um das Volk zu IHM zurückzuführen und Jesus war auch ein Prophet, aber nicht nur das, sondern er war der Messias selber.
Also nochmals die Stelle:
Joh. 8.37-45: "Ich weiß wohl, daß ihr Abrahams Kinder seid; aber ihr sucht mich zu töten, denn mein Wort findet bei euch keinen Raum. Ich rede, was ich von meinem Vater gesehen habe; und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt. Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Spricht Jesus zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke. Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, wie ich sie von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters. Da sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht unehelich geboren; wir haben EINEN Vater: Gott. Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin von Gott ausgegangen und komme von ihm; denn ich bin nicht von selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr denn meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt! Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht."
Es ist doch heute oft genug dasselbe: man redet über Gott, aber hat mit ihm keine echte Erfahrung und macht sich daher wie bei der liberalen Theologie z.B. seinen eigenen Reim.
Selbst ein formal gleicher Gott ist für den einen Menschen nicht derselbe Gott wie er es für einen andern ist. Hätten die drei monotheistischen Relgionen wirklich denselben Gott, dann wären sie sich ja auch einig, denn DERSELBE Gott kann nicht solche Unterschiede wie sie bei den dreien sind, bewirken. Dieser Gott wäre ja in sich uneins und gespalten und was für ein Gott wäre das denn?
Ein bekannter Jude sagte einmal: Was Juden und Christen einigt, ist der Glaube VON Jesus (an Gott), was sie aber trennt, ist der Glaube AN Jesus. Genau betrachtet ist das aber falsch, denn der Herr sagte den Juden damals, dass sie eben NICHT an den Gott Abrahams glauben würden.
Lies doch nochmals den Text, den Robert oben aus dem Johannesevangelium zitiert hat, da müsste es ja klar werden.
Zu dem, was damals die jüdischen Religionsführer glaubten und lehrten, sind ja inzwischen (siehe Talmud usw.) noch mehr Gesetzlichkeiten der Rabbis hinzugekommen, die alle dem, was der Herr wollte, nämlich dass ein Mensch im heiligen Geiste neugeboren wird, entgegenstehen. Es kann kein Mensch, der in Gottes Augen tief gefallen ist und das sind wir alle, sich durch Einhalten von hunderten von Vorschriften - das mosaische Gesetz hat immerhin 613 Ge- und Verbote - zu Gott wieder hinwenden, denn Gott selber MUSS an ihm etwas tun und das nennt man Gnade, wenn Gott in einem Menschen Wohnung nimmt (Tempel des hlg. Geistes).
Gruss Edi
Verfasst: Donnerstag 23. März 2006, 06:00
von Ewald Mrnka
Das Wieselwort von der "Abrahamitischen Religion" ist auch so ein Aufweicher und Gehirnspüler, der fundamentale Unterschiede verschleiern soll. "Abrahamitische Religion" - das müffelt so richtig nach Volkshochschule, nach Volkspädagogik .........nach dem sauer aufstoßenden Häretiker Küng, mit dem der Bischof von Rom, weiland Patriarch des Westens, offenbar auch ein Abrahamit, unlängst erst so nett geplaudert hatte.
Die Schönredner & Beschwichtiger haben als Endziel offenbar einen "aufgeklärten" Instant-Islam und einen Soft-Katholizismus ins Auge gefaßt.
Nun, was den modernistischen Katholiszismus anbetrifft, so ist das Ergebnis der einheitsreligiösen Bemühungen in der Tat in jeder Hinsicht mehr als befriedigend. Am Islam wird noch gearbeitet, die Juden läßt man offenbar noch unbehelligt.
Verfasst: Donnerstag 23. März 2006, 16:28
von Pit
Hallo Ewald,
davon abgesehen, daß ich an keiner Stelle von einer (!) "abrahamitischen Religion (!)", sondern von den "abrahamitischen Religionen (!)", also Plural [Punkt] geschrieben habe, habe ich ebenfalls nirgens von einer Einheitsreligion geschrieben, sondern vom (ernsthaften) Dialog der besagten Religionen (eben Judentum, Christentum und Islam). Und zu einem solchen Dialog gehört es, daß man sich seiner eigenen Überzeugung sicher ist, und sie auch bekennt und bekennen kann, da es sich ansonsten nicht um einen Dialog, sondern nur um ein wenig sinnvolles "Drumherumreden" handelt.
Nebenbei bin ich nie für einen "Softkatholizismus" oder einen "Instant-Islam" eingetreten, was Du aus meinen bisherigen Beiträgen im Forum herauslesen kannst (Interesse vorausgesetzt!) und ich lehne jede Form von islamistischen Extremen ab, was auch dazu führt, daß ich die Muslimbruderschaft oder die sogenannte "Islamische Gemeinschaft in Deutschland" ablehne.
Übrigens bitte ich Dich nochmals, mir nicht irgendwelche Aussagen oder Meinungen in den Mund zu legen, die ich so nie vertreten habe.
Solltest Du mich allerdings für einen unverbesserlichen, dummen, an den Endsieg glaubenden, schönredenden und kadavergehorsamen Modernisten halten, der sowieso zu dämlich ist, sich mal selber Gedanken über Gott und die Welt zu machen (und den Eindruck habe ich mittlerweile), dann wäre es höchstwahrscheinlich besser, wenn ich auf einen weiteren Meinungsaustausch mit Dir hier im Kreuzgangforum verzichten würde, zumindest bis Du feststellen solltest (hoffentlich), daß es sich bei mir auch um einen Menschen handelt.
Pit
(den Gruß spare ich mir diese eine Mal)
Ewald Mrnka hat geschrieben:Das Wieselwort von der "Abrahamitischen Religion" ist auch so ein Aufweicher und Gehirnspüler, der fundamentale Unterschiede verschleiern soll. "Abrahamitische Religion" - das müffelt so richtig nach Volkshochschule, nach Volkspädagogik .........nach dem sauer aufstoßenden Häretiker Küng, mit dem der Bischof von Rom, weiland Patriarch des Westens, offenbar auch ein Abrahamit, unlängst erst so nett geplaudert hatte.
Die Schönredner & Beschwichtiger haben als Endziel offenbar einen "aufgeklärten" Instant-Islam und einen Soft-Katholizismus ins Auge gefaßt.
Nun, was den modernistischen Katholiszismus anbetrifft, so ist das Ergebnis der einheitsreligiösen Bemühungen in der Tat in jeder Hinsicht mehr als befriedigend. Am Islam wird noch gearbeitet, die Juden läßt man offenbar noch unbehelligt.

Verfasst: Donnerstag 23. März 2006, 17:25
von prim_ass
Hier mal ein Beitrag zu tieferen Diskussion speziell des Dialoges von Islam/Christentum:
Christian Troll, SJ
Verfasst: Samstag 25. März 2006, 13:59
von nemesis
Am besten, sollte man sich gleich seine Artikel antun:
Prof. Dr. Christian Troll SJ - Artikel
Ich hab ihn öfters mal auf Tagungen getroffen, richtig kompetent und profund.
Verfasst: Sonntag 26. März 2006, 11:25
von Christian
Stephen Dedalus hat geschrieben:Christian hat geschrieben:
Hier in Duisburg wird zur Zeit Deutschlands größte Moschee gebaut aber keine Kirche protestiert . Warum wird hier weggeschaut?
Ich mag diese lauwarme Politik der Amtsträger nicht!
Also ich wüßte wirklich nicht, warum ich gegen den Bau einer Moschee "protestieren" sollte.
Allerdings bin ich für eine klare do ut des Politik. Für jede Moschee, die in Deutschland gebaut wird, muß in einem muslimischen Land eine Baugenehmigung für eine christliche Kirche her. Die Muslime sind gut darin, uns Intoleranz vorzuwerfen (siehe Mohammedcartoons), aber selbst unterdrücken sie in vielen Ländern den christlichen Glauben. Da besteht großer Nachholbedarf.
Das ist was ich meine überall wo die Mohameddaner in der Minderheit sind fordern sie toleranz und sie werden nicht müde dabei zu betonen wie tolerant der Islam ist.
Aber wehe den Chrisisten , wenn der Islam in der Mehrheit ist....(siehe Afghanistan)
Verfasst: Sonntag 26. März 2006, 19:17
von nemesis
Christian hat geschrieben:Das ist was ich meine überall wo die Mohameddaner in der Minderheit sind fordern sie toleranz und sie werden nicht müde dabei zu betonen wie tolerant der Islam ist.
Mohammedaner? Wo gibts die?
Verfasst: Sonntag 26. März 2006, 21:50
von Linus
Christian hat geschrieben:Das ist was ich meine überall wo die Mohameddaner in der Minderheit sind fordern sie toleranz und sie werden nicht müde dabei zu betonen wie tolerant der Islam ist.
Das erinnert an
http://www.christenundmuslime.at/
Geht an niemanden, will eigentlich nichts, sagt bloss aus, dass man gutmenschend und gutmeinend ist. Also Cui bono?
Verfasst: Dienstag 4. April 2006, 10:23
von Knecht Ruprecht
Was Novalis als romantischen Vorstoß gegen das Gift der Aufklärung verkündete, hat auch in diesen Tagen wieder Auftrieb. Das europäische Christentum ist vielfältig umstellt. Angeschlagen von der "Wissenschaftsgläubigkeit" (Kardinal Meisner), der Islamisierung des Westens und einer "heidnischen" Alltäglichkeit wird die "Revangelisierung" das Gebot der Stunde.
Liebe Schwestern und Brüder! Wir sprechen zu Recht davon, dass eine Reevangelisierung in Deutschland und in ganz Mitteleuropa nötig ist.
Erzbischof von Bamberg, Dr. Ludwig Schick, bei der Herbst-Vollversammlung (1) der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda am 25. September 2003
http://www.heise.de/bin/tp/issue/r4/dl- ... &mode=html
Verfasst: Dienstag 4. April 2006, 10:51
von Falk
Edi hat geschrieben:Dem Pit kann man seine Meinung nicht übel nehmen, wenn sogar Papst Johannes Paul II gemeint hat Christen, Juden und Muslime hätten denselben Gott. Es ist aber nicht so, ...
Hat dann eigentlich auch der hl. Apostel Paulus Unrecht gehabt, als er in Athen allen Ernstes behauptete, an einem der Götzenaltäre des Aeropags werde bereits der wahre Gott verehrt, den auch er als Apostel Jesu Christi verkünde (Apg 17, 22 ff.)???
Verfasst: Dienstag 4. April 2006, 11:25
von ottaviani
nun der hl. pa ulus meinte jene spuren des göttlichen die in jeder religion enthalten sind er verkündete christus den erlöser JPII sagte bekanntlich 1982 in marokko zu islamischen jugendlichen sie sollen in ihrer religion bleiben ein kleiner aber feiner unterschied
Verfasst: Dienstag 4. April 2006, 11:44
von Esoterik-Tanja
Musimische Religion ist Menschenverachtend und Frauenfeindlich.
Wie sollen den wir mit dieser Kultur in Gleichklang kommen?
Seht sie euch doch an. Das sagt ja schon der normale Hausverstand.
Da sind Grundverschiedene Mentalitäten.
Obwohl ich sagen muss das der Koran der Bibel nicht so unähnlich ist.
Darin seh ich auch nicht das Problem sonder eher in ihre Auslegung und die verachtende Haltung uns gegenüber.
Lasst es wie es ist und kümmert euch um Die Katholische Kirche.
Wir haben selber genug Leute die wir mal in die Kirche holen müssen. Ober Leute die wir vom Austritt zurückhalten versuchen müssen.
Gruss, Tanja G.
Verfasst: Dienstag 4. April 2006, 12:08
von Falk
ottaviani hat geschrieben:nun der hl. pa ulus meinte jene spuren des göttlichen die in jeder religion enthalten sind er verkündete Christus den erlöser JPII sagte bekanntlich 1982 in marokko zu islamischen jugendlichen sie sollen in ihrer religion bleiben ein kleiner aber feiner unterschied
Es scheint also auch bzgl. des hl. Paulus nötig zu sein, ergänzend zu dem, was er
sagte (nämlich: "Ich fand auch einen Altar mit der Aufschrift: EINEM UNBEKANNTEN GOTT. Was ihr verehrt, ohne es zu kennen, das verkünde ich euch. Gott, der die Welt erschaffen hat..." Apg 17, 23-24), interpretierend hinzuzufügen, was er
meinte.
Und wenn Papst Johannes Paul II. den islamischen Jugendlichen sagte: "Lebt euren Glauben in der Fremde!", so könnte er ja auch etwas anderes gemeint haben, als: "Bleibt für immer getreue Jünger Mohammeds und werdet niemals Nachfolger Christi!"
Vielleicht meinte er vielmehr, dass die Jugendlichen "in der Fremde", also in der insgesamt sehr glaubensfeindlichen säkularisierten westlichen Welt, die "Spuren des Göttlichen", die es in ihrer Religion gibt, bewahren sollen, weil sie eine Vorbereitung auf die Annahme der vollen Wahrheit sein können.