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Ist der Vatikan in Gefahr?
Verfasst: Montag 10. April 2006, 16:53
von Knecht Ruprecht
Steht ein Angriffskrieg der Kommunisten auf den Vatikan bevor?
Verfasst: Montag 10. April 2006, 17:21
von Robert Ketelhohn
Nein. Vielmehr ist im Oktober (nach dem julianischen Kalender)
eine bolschewistische Revolution der Schweizergarde zu erwarten,
die seit Jahren systematisch von unehelichen Söhnen des abtrün-
nigen Röschenzer Pfarrers Franz Sabo unterwandert worden ist.
Re: Ist der Vatikan in Gefahr?
Verfasst: Montag 10. April 2006, 17:21
von Pit
Hallo "Knecht",
interessant !
Woher hast Du die Info denn ?
Gruß, Pit
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Steht ein Angriffskrieg der Kommunisten auf den Vatikan bevor?
Re: Ist der Vatikan in Gefahr?
Verfasst: Montag 10. April 2006, 17:23
von Knecht Ruprecht
Pit hat geschrieben:Hallo "Knecht",
interessant !
Woher hast Du die Info denn ?
Gruß, Pit
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Steht ein Angriffskrieg der Kommunisten auf den Vatikan bevor?
Hast du nichts aus der Geschichte gelernt?
Verfasst: Montag 10. April 2006, 17:23
von Pit
Nachtrag:
Ich glaube nicht, daß irgendwelche Kommunisten demnächst den Vatikan angreifen werden. warum auch ?
Pit
Verfasst: Montag 10. April 2006, 17:25
von Pit
Hallo Robert,
Du hinkst einige Tage hinterher!
Der 1. April war schon, oder ist das eine neue "Blöd"-Schlagzeile ?
Gruß, Pit
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Nein. Vielmehr ist im Oktober (nach dem julianischen Kalender)
eine bolschewistische Revolution der Schweizergarde zu erwarten,
die seit Jahren systematisch von unehelichen Söhnen des abtrün-
nigen Röschenzer Pfarrers Franz Sabo unterwandert worden ist.
Verfasst: Montag 10. April 2006, 17:27
von Pit
Hallo "Knecht",
doch, das hoffe ich zumindest! Aber welche Kommunisten soll(t)en wann den Vatikan angreifen und aus welchem Grund ?
Gruß, Pit
Verfasst: Montag 10. April 2006, 17:34
von Robert Ketelhohn
Pit hat geschrieben:Du hinkst einige Tage hinterher! Der 1. April war schon, oder ist das
eine neue "Blöd"-Schlagzeile?
Nimm das nicht auf die leichte Schulter, Pit. Schau dir mal im Inter-
net Bilder von Schweizergardisten an. So unschuldig, wie die drein-
schauen, kann gar keiner sein. Reine Verstellung! Und dann denk dir
mal den Sabo ohne Bart daneben: unverkennbar, diese Ähnlichkeit!
Und bei Fernsehübertragungen kannst du die Gardisten auch beob-
achten. Wie unbeweglich sie dastehen! Aber schau länger hin, ganz
genau. Dann bemerkst du, wie sie ab und zu verstohlene Bewegun-
gen machen. Geheime Zeichen! Sieh und erkenne!
Verfasst: Montag 10. April 2006, 17:39
von Pit
Hallo Robert,
nun, für "unschuldig" im Sinne von naiv halte ich am wenigsten die Schweizergardisten, sondern - für eine hervorragend ausgebildete militärische Truppe. Wenn die russische Armee so gut ausgerüstet und ausgebildet wäre, hätte ich militärisch evtl. Angst vor Putin, aber so ! Nein, nicht wirklich !
Übrigens:
Was hälst Du von den "Bilderbergern" und der "Trilateralen Kommision" ?
In diesem Sinne ?
Gruß, Pit
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Pit hat geschrieben:Du hinkst einige Tage hinterher! Der 1. April war schon, oder ist das
eine neue "Blöd"-Schlagzeile?
Nimm das nicht auf die leichte Schulter, Pit. Schau dir mal im Inter-
net Bilder von Schweizergardisten an. So unschuldig, wie die drein-
schauen, kann gar keiner sein. Reine Verstellung! Und dann denk dir
mal den Sabo ohne Bart daneben: unverkennbar, diese Ähnlichkeit!
Und bei Fernsehübertragungen kannst du die Gardisten auch beob-
achten. Wie unbeweglich sie dastehen! Aber schau länger hin, ganz
genau. Dann bemerkst du, wie sie ab und zu verstohlene Bewegun-
gen machen. Geheime Zeichen! Sieh und erkenne!
Verfasst: Montag 10. April 2006, 17:45
von Robert Ketelhohn
Pit hat geschrieben:Was hältst Du von den „Bilderbergern“ und der „Trilateralen Kom-
mission“?
Ja, Franz Sabo hat auch seinen trilateralen Dreier zu Hause. Und Berge
einschlägiger Bilder soll er auch haben.
Verfasst: Montag 10. April 2006, 20:21
von Knecht Ruprecht
Im kommunistischen Italien gibt`s demnächst männliche Regierungsabgeordnetinnen.
http://www.vladimirluxuria.it/06/
Verfasst: Montag 10. April 2006, 22:27
von Pit
Hallo "Knecht",
- Italien ist kein kommunistischer Staat, selbst wenn im Parlament Abgeordnete einer kommunistischen Partei sitzen.
- Auch Dir dürfte bekannt sein, daß der Vatikan staatsrechtlich unabhängig und souverän ist, somit nicht dem italienischen Staat untergeordnet ist und somit durch die italienischen Kommunisten im Parlament der Republik Italien kaum ein Angriffskrieg gegen den Vatikan stattfindet.
Ausnahme wäre höchstens, wenn die italienische Armee auf Befehl des italienischen Staatspräsidenten (oder Ministerpräsident?) einen Angriffskrieg gegen den Heiligen Stuhl führen würde. Auch dieses Gedankenspiel würde aber nicht passen, da der italienische Staat eben nicht kommunistisch ist.
Also:
Welche Kommunisten sollen Deiner Meinung nach einen Angriffskrieg gegen den Vatikan führen ?
Gruß, Pit
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 05:59
von Ewald Mrnka
Ganz Europa ist kommunistisch, oder wenn man will, sozialdemokratisch unterwandert - wenn auch auf den Etiketten und auf der Verpackung was anderes draufsteht.
Ein schönes Beispiel ist das Merkel und ihre sogenannten Christdemokraten.
Der derzeitige Bischof von Rom ist aber auch ein ganz moderater Sohn seiner Zeit.
Also: Die Kommunisten brauchen gar nicht den Vatikan zu stürmen. Sie sind im Vatikan recht gut und ausreichend vertreten.
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 07:32
von Knecht Ruprecht
In Italien scheint es keine % Hürde zu geben. Da sind ja Parteien im Parlament, die haben genau so viel Wählerstimmen wie die Deutsche Tierschutzpartei.
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 11:20
von Cosimo
Naja. Homoehe-Euthanasie-Zersetzung der Familie-Übergriffe aufs Privateigentum werden wohl ähnlich wie in Spanien von dieser kommunistischen Bande jetzt eingeführt werden um das Land schleunigst auf guten EU-Kurs zu bringen. Daß (Krypto)kommunisten wie Prodi, die sich infam als praktizierende Katholiken bezeichnen nicht schon längst exkommuniziert worden sind spricht für sich. 1949 war das noch anders, als Pius XII. nämlich über alle Kommunisten den Kirchenbann aussprach und das Land vom Terror der Roten bewahrte.
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 15:22
von Ewald Mrnka
Seit Pius XII gibt es keinen Papst mehr, der ausschließlich katholisch denkt, redet und handelt.
Vielleicht erleben wir eine Umkehr unter Benedikt XVI.....vielleicht.
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 15:29
von Cosimo
O.T.:Geschätzter Ewald, die Behauptung die Du da eben aufgestellt hast würde ich selber mich nicht getrauen auszusprechen. Da fehle mir doch glatt die Courage. Doch seisdrum, ich persönlich seh gegenwärtig überhaupt keine Indizien, die gerade beim jetzigen Inhaber des römischen Bischofsstuhles auf eine Umkehr in dieser Frage schließen lassen könnten.
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 16:19
von HeGe
Cosimo hat geschrieben:Naja. Homoehe-Euthanasie-Zersetzung der Familie-Übergriffe aufs Privateigentum werden wohl ähnlich wie in Spanien von dieser kommunistischen Bande jetzt eingeführt werden um das Land schleunigst auf guten EU-Kurs zu bringen.
Diese Befürchtung habe ich leider auch.

Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 16:30
von Martin O
Cosimo hat geschrieben:Naja. Homoehe-Euthanasie-Zersetzung der Familie-Übergriffe aufs Privateigentum werden wohl ähnlich wie in Spanien von dieser kommunistischen Bande jetzt eingeführt werden um das Land schleunigst auf guten EU-Kurs zu bringen. Daß (Krypto)kommunisten wie Prodi, die sich infam als praktizierende Katholiken bezeichnen nicht schon längst exkommuniziert worden sind spricht für sich. 1949 war das noch anders, als Pius XII. nämlich über alle Kommunisten den Kirchenbann aussprach und das Land vom Terror der Roten bewahrte.
Naja, Vorsicht beim Vergleich verschiedener Dinge! In Spanien gibt es zwei relativ in sich geschlossene Großparteien; wenn Zapatero die Homoehe will, dann kommt sie. In Italien sind sowohl "Unione" als auch "Casa delle Libertà" recht heterogene Bündnisse und es ist unwahrscheinlich, dass Prodi seine Ideen 1:1 durchsetzen kann.
Im Übrigen: Es gibt noch andere Kryptokommunisten, die nicht exkommuniziert wurden. Auch Adenauer oder Strauß wurden nicht exkommuniziert, obwohl sie Demokraten waren und mit den Liberalen, jenen Mördern und Verächtern katholischer Lehre, gemeinsame Sache machten, anstatt zu versuchen, das katholische Volk gegen die USA und die von ihnen gestützte Regierung zu mobilisieren.
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 16:33
von Cosimo
Ach spar Dir doch Deine Häme. Franz Josef Strauß ist der letzte über den ich ein schlechtes Wort verlieren würde.
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 16:57
von Pit
Interessant !
Wenn ganz Europa kommunistisch ist, heisst das doch auch, daß die Eüropäer kommunistisch sind, oder ?
Ich wusste nämlich garnicht, daß ich Kommunist bin.
Übrigens heisst es immer noch die Merkel oder - der Höflichkeit halber - Frau Merkel oder Bundeskanzlerin Merkel!
Ich schreibe ja auch nicht:
"Das Ewald sagt, dass..." Oder ?
Denn eine ernstzunehmende Debatte - auch eine politische - sollte immer noch gut einen gewissen sprachlichen Stil geprägt sein. Denn auch wenn man - ohneweiteres - politische Gegner hat, sind dies immer noch Menschen.
Zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten gibt es einige Unterschiede, oder möchtest Du z.B. Willy Brandt und Stalin gleichsetzen, was ihre politischen Überzeugungen betrifft ?
Übrigens:
Welche Beweise hast Du für Deine Behauptung, daß der Vatikan von Kommunisten unterwandert ist ?
Gruß vom kommunistischen Modernisten Pit
Ewald Mrnka hat geschrieben:Ganz Europa ist kommunistisch, oder wenn man will, sozialdemokratisch unterwandert - wenn auch auf den Etiketten und auf der Verpackung was anderes draufsteht.
Ein schönes Beispiel ist das Merkel und ihre sogenannten Christdemokraten.
Der derzeitige Bischof von Rom ist aber auch ein ganz moderater Sohn seiner Zeit.
Also: Die Kommunisten brauchen gar nicht den Vatikan zu stürmen. Sie sind im Vatikan recht gut und ausreichend vertreten.
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 17:05
von Martin O
Cosimo hat geschrieben:Ach spar Dir doch Deine blöde Häme. Franz Josef Strauß ist der letzte über den ich ein schlechtes Wort verlieren würde.
Nachdem für dich offenbar Demokrat und Kommunist gleichbedeutend ist, dachte ich, dass ich Herrn Strauß damit ein Kompliment mache. Man mag von Herrn Prodi halten, was man möchte, aber ein Kommunist ist oder war er bestimmt nicht. Mit Eingriffen ins Privateigentum hat jemand, der selbst an Privatisierungen staatlicher Unternehmen beteiligt war, bestimmt nichts zu tun und dass ein Kommunist unter einem Premier Andreotti Minister geworden wäre, glaubst du ja wohl selbst nicht.
Sozialismus-Kommunismus
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 17:18
von Cosimo
@Pit
An anderer Stelle habe ich Dich bereits einmal auf dieses, wie ich meine, vortreffliche päpstliche Rundschreiben (im besonderen auf Abschnitt III) verwiesen:
:
http://theol.uibk.ac.at/itl/319.html#h39
Pius XI, QUADRAGESIMO ANNO, 1931 hat geschrieben:
...
117. Wie aber, wenn in bezug auf Klassenkampf und Sondereigentum der Sozialismus sich wirklich so weit gemäßigt und geläutert hat, daß dieserhalb nichts mehr an ihm auszusetzen ist? Hat er damit auch schon seinem widerchristlichen Wesen entsagt? Das ist die Frage, die viele tiefinnerlichst bewegt. Gerade die vielen Katholiken aber, die ganz klar sehen, daß eine Preisgabe oder Verwischung christlicher Grundsätze niemals in Betracht kommen darf, richten ihre fragenden Blicke auf den Hl. Stuhl und erwarten sehnlichst Unsere Entscheidung, ob ein solcher Sozialismus von seinen irrigen Aufstellungen so völlig abgegangen sei, daß er ohne Preisgabe irgendeines christlichen Grundsatzes anerkannt und sozusagen getauft werden könne. Um diesen Fragestellern gemäß Unserer väterlichen Hirtensorge Genüge zu tun, erklären Wir: der Sozialismus, gleichviel ob als Lehre, als geschichtliche Erscheinung oder als Bewegung, auch nachdem er in den genannten Stücken der Wahrheit und Gerechtigkeit Raum gibt, bleibt mit der Lehre der katholischen Kirche immer unvereinbarer müßte denn aufhören, Sozialismus zu sein: der Gegensatz zwischen sozialistischer und christlicher Gesellschaftsauffassung ist unüberbrückbar.
...
120. Enthält der Sozialismus - wie übrigens jeder Irrtum - auch einiges Richtige (was die Päpste nie bestritten haben), so liegt ihm doch eine Gesellschaftsauffassung zugrunde, die ihm eigentümlich ist, mit der echten christlichen Auffassung aber in Widerspruch steht. Religiöser Sozialismus, christlicher Sozialismus sind Widersprüche in sich; es ist unmöglich, gleichzeitig guter Katholik und wirklicher Sozialist zu sein.
@Martin O
Ob R. Prodi jetzt selber Kommunist ist oder nicht ist im Grunde genommen völlig irrelevant. Frontmann der Kommunisten ist er allemal. Feststeht nämlich, daß er es nicht scheut mit Kommunisten aller Art zu packeln: Sei es nun der Transvestit Wladimir Luxuria, der Joints verteilt, Emma Bonino, die das Konkordat mit dem Hl. Stuhl aufkündigen möchte, der vermummte Globalisierungsgegner Francesco Caruso oder der Castro-Jünger Diliberto.
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 17:39
von Linus
Cosimo hat geschrieben: Daß (Krypto)kommunisten wie Prodi, die sich infam als praktizierende Katholiken bezeichnen
Mh. Immerhin hat Prodi ein Naheverhältnis zur Fokolarbewegung.(Er tritt auf deren Kongressen als Redner auf, und scheut weder Mühen und Kosten) Und die gilt selbst in Rom als katholisch. Wenn sie auch auf den ersten Blick eine linke Gruppe ist. (Peter Hertel führt die in seinem Buch "Glaubenswächter" als traditionalistische Gruppe)
Re: Sozialismus-Kommunismus
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 17:45
von Martin O
Cosimo hat geschrieben:@Martin O
Ob R. Prodi jetzt selber Kommunist ist oder nicht ist im Grunde genommen völlig irrelevant. Frontmann der Kommunisten ist er allemal.
Da du ihn als Kommunist bezeichnet hast, musst du akzeptieren, wenn ich darauf Bezug nehme. Mag sein, dass in Prodis Bündnis Parteien sind, die nicht nur noch "kommunistisch" heißen, sondern auch noch der Ideologie verpflichtet sind. Fest steht: Prodi ist kein Kommunist und niemand, der (wie du behauptet hast) für übertriebene Eingriffe ins Privateigentum steht. In der "Unione" gibt es Kommunisten, aber auch Sozialdemokraten, Liberale und Parteien, die der EVP angehören (PP, SVP).
Feststeht nämlich, daß er es nicht scheut mit Kommunisten aller Art zu packeln: Sei es nun der Transvestit Wladimir Luxuria, der Joints verteilt, Emma Bonino, die das Konkordat mit dem Hl. Stuhl aufkündigen möchte, der vermummte Globalisierungsgegner Francesco Caruso oder der Castro-Jünger Diliberto.
Nun ja, fragwürdige Gruppen gibt es in beiden Bündnissen; ebenso gibt es hier wie dort seriöse Politiker und Parteien. Eine Gruppe, die sich offen zu Mussolini bekennt, ist mir zunächst genau so suspekt wie eine, die sich als kommunistisch bezeichnet. Als Person jedenfalls halte ich Prodi für bei weitem anständiger als Berlusconi. Welche Gesetze zu erwarten sind, kann ich nicht beurteilen und dürfte aufgrund der politischen Heterogenität des Prodi-Lagers auch für jemand, der die Verhältnisse in Italien sehr gut kennt, schwer einzuschätzen sein.
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 17:59
von Cosimo
Linus hat geschrieben:Cosimo hat geschrieben: Daß (Krypto)kommunisten wie Prodi, die sich infam als praktizierende Katholiken bezeichnen
Mh. Immerhin hat Prodi ein Naheverhältnis zur Fokolarbewegung.(Er tritt auf deren Kongressen als Redner auf, und scheut weder Mühen und Kosten) Und die gilt selbst in Rom als katholisch. Wenn sie auch auf den ersten Blick eine linke Gruppe ist. (Peter Hertel führt die in seinem Buch "Glaubenswächter" als traditionalistische Gruppe)
Gerade deswegen wohl hat ihn Silvio Berlusconi desöfteren ja als Kathokommunist bezeichnet.
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 18:05
von Pit
Hallo Linus,
Was die Fokolarbewegung betrifft, kann man mit Sicherheit sagen:
sie ist katholisch !
Gruß, Pit
Linus hat geschrieben:Cosimo hat geschrieben: Daß (Krypto)kommunisten wie Prodi, die sich infam als praktizierende Katholiken bezeichnen
Mh. Immerhin hat Prodi ein Naheverhältnis zur Fokolarbewegung.(Er tritt auf deren Kongressen als Redner auf, und scheut weder Mühen und Kosten) Und die gilt selbst in Rom als katholisch. Wenn sie auch auf den ersten Blick eine linke Gruppe ist. (Peter Hertel führt die in seinem Buch "Glaubenswächter" als traditionalistische Gruppe)
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 18:15
von Linus
Pit hat geschrieben:Hallo Linus,
Was die Fokolarbewegung betrifft, kann man mit Sicherheit sagen:
sie ist katholisch !
Gruß, Pit
Ich hätt meinen einwand "Sie gilt selbst in Rom als katholisch" mit einem Ironietag versehen sollen.
Linus, selbst 7 Jahre "Mitglied" bei den Fokolaren gewesen...
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 18:39
von Pit
Hallo Linus,
sorry, ich hatte es "falsch" gelesen, meine Schuld. Naja, mein Arbeitstag heute war wohl doch etwas hart, so daß mein Verständnis für Ironie etwas angeschlagen ist.

Übrigens ist ein guter Bekannter von mir - seines Zeichens Domvikar - ebenfalls bei den Fokolarini.
Gruß, Pit
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 21:26
von Nietenolaf
Gibt's in der lateinischen Kirche eigentlich ein Anathema gegen Kommunisten, oder Marxisten, oder sowas? In der Ostkirche gibt's sowas indirekt... der russische Hl. Patriarch Tichon hat 1918 all jene dem Anathema anheimfallen lassen, die die Kirche bekämpfen. Er sprach auch die Machthaber damit an.
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 23:39
von Robert Ketelhohn
Roman: Ja, das gibt es. Insbesondere Pius XI. hat in den zwanziger
Jahren nacheinander und teils mehrfach den Faschismus, Sozialis-
mus und Kommunismus, den Nationalsozialismus sowie die (kon-
kret die in Mexico blutig herrschende) Freimaurerei analysiert und
verurteilt.
Verfasst: Dienstag 11. April 2006, 23:53
von Robert Ketelhohn
Im übrigen würde ich aus der aktuellen Debatte mal den Kommunis-
mus rauslassen. Der Kommunismus war ein historisches Phänomen
und ist heute mausetot. Begriffe wie „Kryptokommunist“ oder „Catto-
comunista “ sind ebenso dümmlich wie die in „Antifa“-Kreisen übli-
che Etikettierung aller politischen Gegner als „Faschisten“.
Romano Prodi ist ein hochrangiger Vertreter des kommenden Welt-
staats, der Einen Welt oder City of Man. Insofern kein Wunder, wenn
er bei den Focolarini auftritt.