Der 11. September

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holzi
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Re: Der 11. September

Beitrag von holzi » Montag 14. September 2009, 14:46

Das Foto wurde längst als Montage enttarnt: http://www.touristofdeath.com/
PS: Mist, dieser Lutheraner war wieder mal schneller!
Zuletzt geändert von holzi am Montag 14. September 2009, 14:51, insgesamt 1-mal geändert.
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cantus planus
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Re: Der 11. September

Beitrag von cantus planus » Montag 14. September 2009, 14:49

Lutheraner hat geschrieben:Cantus, das ist "tourist guy". Der wurde doch weltberühmt damals mit dem Bild. Ich dachte das kennt jeder. Das ist natürlich eine Fälschung.
Ach so. Das wusste ich nicht. Aber das Bild ist so offensichtlich eine Fälschung, dass es mich sehr wundern würde, wenn es jemand geglaubt hätte.
Obwohl es natürlich nicht schlecht gemacht ist. :daumen-rauf:
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Maurus
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Re: Der 11. September

Beitrag von Maurus » Montag 14. September 2009, 21:39

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Nein, o mi bel Canto. Nichts davon ist „plausibel“. Diese „Erklärungen“

Dafür sind durch Zeugenaussagen und Filmbilder mehrere große Explosio-
nen (im unteren Bereich, fernab der Einschläge) und dann kleine Serienex-
plosionen während des Einsturzes, immer unterhalb der gerade zusammen-
brechenden Geschosse belegt. Dazu große Mengen geschmolzenen Träger-
materials unter den Trümmern.

Der Befund ist völlig eindeutig: Die Flugzeugeinschläge haben mit den Ein-
stürzen absolut keinen ursächlichen Zusammenhang. Sie dienen nur der
Tarnung der tatsächlichen Einsturzursache – also der Sprengung – sowie zu-
gleich außen- und militärpolitischen Zielen. Die Einstürze waren kontrollierte
Sprengungen,
Ja, das habe ich auch schon gehört. Als nächstes aber kam der nächste Spezialist zu Wort, der erklärte, dass niemand ein Gebäude einfach so sprengen könnte. Dazu seien monatelange Vorbereitungen nötig, es sei gar nicht auszudenken, dass das niemandem auffallen würde. Ganz unplausibel erschien mir das nicht. Es gibt ja genug Sendungen, die Gebäudesprengmeister bei der Arbeit zeigen. Die betreffenden Gebäude sind innen total verkabelt, dicke Kabelbäume durchziehen alle Geschosse.

Dann erklärte der Spezialist weiter, die "Explosionen" unterhalb der aktuell kollabierenden Stockwerke sei die Luft, die durch den Zusammensturz nach unten gepresst werde und die Fenster in den unterliegenden Geschossen herausdrücke.

Natürlich kann das auch gelogen sein, aber woher soll ich wissen, welche Version erlogen ist? Ich bin ja weder Statiker noch Werkstoffingenieur. Man hört Version A und denkt: Kann sein. Dann hört man B und denkt: Kann auch sein.

Mir war auch am Abend des 11.9.2001 schon klar, dass auf kurz oder lang Gerüchte aufkommen würden, dass die US-Regierung hinter dem ganzen stecke. Das ist doch Standard. Für praktisch jedes historische Ereignis gibt es entsprechende Theorien. Wenn das alles stimmt, dann muss es irgendjemanden geben, der ganz gewaltigen Spaß an der Irreführung der Menschheit hat.

Ich nehme mir die Freiheit, die Frage "Inside-job oder nicht" einfach zu ignorieren. Für die Rechtmäßigkeit der Maßnahmen nach dem 11.9. spielt das ohnehin keine Rolle - die meisten Maßnahmen waren unrechtmäßig, auch mit dem Hintergrund des "9/11".

Desweiteren ist das Ereignis an sich zwar bemerkenswert, hinsichtlich seiner Schwere aber auch nur eine Katastrophe kleineren Ausmaßes. Wenn man sich überlegt, wie viele Kinder an diesem Tag an Unterernährung gestorben sind, oder wie viele Leben der Irakkrieg gefordert hat, oder wie viele täglich in Ländern wie dem Sudan massakriert werden, dann verkommt "9/11" zu einer Petitesse.

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holzi
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Re: Der 11. September

Beitrag von holzi » Dienstag 15. September 2009, 09:24

Maurus hat geschrieben:Ja, das habe ich auch schon gehört. Als nächstes aber kam der nächste Spezialist zu Wort, der erklärte, dass niemand ein Gebäude einfach so sprengen könnte. Dazu seien monatelange Vorbereitungen nötig, es sei gar nicht auszudenken, dass das niemandem auffallen würde. Ganz unplausibel erschien mir das nicht. Es gibt ja genug Sendungen, die Gebäudesprengmeister bei der Arbeit zeigen. Die betreffenden Gebäude sind innen total verkabelt, dicke Kabelbäume durchziehen alle Geschosse.
Es gab - laut der Dokumentation vom 10.9. - tatsächlich in den Wochen vor dem "Anschlag" intensive Stemmarbeiten in diversen Geschossen, ein komplettes Wochenende lang wurde sämtlicher Strom abgeschaltet, angeblich für "Sicherheitsmaßnahmen", was noch nie in den dreissig Jahren vorher der Fall war, etc. etc.
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Re: Der 11. September

Beitrag von kephas » Dienstag 15. September 2009, 16:35

holzi hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:Ja, das habe ich auch schon gehört. Als nächstes aber kam der nächste Spezialist zu Wort, der erklärte, dass niemand ein Gebäude einfach so sprengen könnte. Dazu seien monatelange Vorbereitungen nötig, es sei gar nicht auszudenken, dass das niemandem auffallen würde. Ganz unplausibel erschien mir das nicht. Es gibt ja genug Sendungen, die Gebäudesprengmeister bei der Arbeit zeigen. Die betreffenden Gebäude sind innen total verkabelt, dicke Kabelbäume durchziehen alle Geschosse.
Es gab - laut der Dokumentation vom 10.9. - tatsächlich in den Wochen vor dem "Anschlag" intensive Stemmarbeiten in diversen Geschossen, ein komplettes Wochenende lang wurde sämtlicher Strom abgeschaltet, angeblich für "Sicherheitsmaßnahmen", was noch nie in den dreissig Jahren vorher der Fall war, etc. etc.
Und die Hunderte von Verschwörern und Mitwissern (Regierungsstellen, Sprengmeister, etc. etc.) halten alle seit 8 Jahren brav den Mund? So was gibt es nicht!

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Re: Der 11. September

Beitrag von Sempre » Dienstag 15. September 2009, 16:51

kephas hat geschrieben:Und die Hunderte von Verschwörern und Mitwissern (Regierungsstellen, Sprengmeister, etc. etc.) halten alle seit 8 Jahren brav den Mund? So was gibt es nicht!
Warum nicht?
controlled-demolition.com hat geschrieben: Controlled Demolition Incorporated (CDI) has the appropriate experience and expertise to assist Department of Defense (DOD) agencies and contractors in demolition operations on sensitive projects, domestically and internationally.
Wenn schon die entsprechende Industrie offenbar Erfahrung mit "operations on sensitive projects" hat.

In der Geschichte sind schon größere Projekte unter strikter Geheimhaltung durchgeführt worden.

Gruß
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Re: Der 11. September

Beitrag von Clemens » Dienstag 15. September 2009, 17:47

Maurus schließe ich mich ganz an: ich weiß nicht, welchem "Experten" ich glauben soll.
Bloß, weil irgendein solcher behauptet, es sei so oder so gewesen... woher weiß ich, ob er nicht lügt? Woher weiß ich, ob es ihn überhaupt gibt? Allein, dass er in einem Internet-Filmchen auftritt und Dinge behauptet, die nachzuprüfen, mir das Fachwissen fehlt, beweist doch noch gar nichts.
Woher wisst ihr, dass es nicht nur ein Schauspieler ist?

Und selbst wenn es wirklich ein echter "Experte" sein sollte:
Zu praktisch jedem Phänomen gibt es einander heftigst widersprechende Experten, ob zu Klimawandel, Gesundheitsvorsorge, (von Theologie ganz zu schweigen) ..., warum nicht auch zu der Frage, wie Hochhäuser einstürzen und Flugzeuge verdampfen?

Besonders interessant finde ich in diesem Zusammenhang aber die Beobachtung: wer glaubt hier was?

Linke sind sowieso antiamerikanisch. Die glauben alles, was die USA schlecht macht.
Ganz rechte ebenso.

Evangelikale sind in der Regel proamerikanisch und prozionistisch.
Liberale Protestanten sind meist amerika- und israelkritisch, aber judenfreundlich.

Konservative Katholiken sind - wie ich hier feststellen muss - offenbar auch überweigend antiamerikanisch und antizionistisch.

Orthodoxe sind darüber hinaus oft auch noch antijüdisch.
(Viele von ihnen glauben anscheinend sogar noch an die Protokolle der Weisen von Zion!)


Wenn man nun die Diskussion hier betrachtet, dann zeigt sich, dass die meisten Diskutanten in der politischen Einschätzung des 11.9.01 offenbar dem Muster folgen, auf das sie durch ihre religiöse Überzeugung festgelegt sind.

So wie übrigens auch ich: ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass an dem Gerede vom "Inside-Job" auch nur ein Körnchen Wahrheit ist. Ich bin so geprägt.

Andere hier können sich offenbar das Gegenteil nicht vorstellen. Weil sie auch so geprägt sind?

:hmm:
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Re: Der 11. September

Beitrag von Maurus » Dienstag 15. September 2009, 17:51

holzi hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:Ja, das habe ich auch schon gehört. Als nächstes aber kam der nächste Spezialist zu Wort, der erklärte, dass niemand ein Gebäude einfach so sprengen könnte. Dazu seien monatelange Vorbereitungen nötig, es sei gar nicht auszudenken, dass das niemandem auffallen würde. Ganz unplausibel erschien mir das nicht. Es gibt ja genug Sendungen, die Gebäudesprengmeister bei der Arbeit zeigen. Die betreffenden Gebäude sind innen total verkabelt, dicke Kabelbäume durchziehen alle Geschosse.
Es gab - laut der Dokumentation vom 10.9. - tatsächlich in den Wochen vor dem "Anschlag" intensive Stemmarbeiten in diversen Geschossen, ein komplettes Wochenende lang wurde sämtlicher Strom abgeschaltet, angeblich für "Sicherheitsmaßnahmen", was noch nie in den dreissig Jahren vorher der Fall war, etc. etc.
Für eine Sprengung müsste jeder tragende Pfeiler in jedem Geschoss verkabelt werden. Jede Sprengladung muss zeitgesteuert gezündet werden, d.h. für jedes Sprengstoffpaket muss ein eigenes Kabel verlegt werden. Das gibt zentimeterdicke Kabelbäume, die im ganzen Gebäude herumliegen und sich mE nicht verstecken lassen.

Wenn das alles an einem Wochenende vorbereitet worden sein soll - ob das logistisch tatsächlich möglich ist, kann ich nicht beurteilen, die angegebenen Zeiten für Sprengvorhaben lassen es aber eher unwahrscheinlich erscheinen - dann müssen zwangläufig hunderte Arbeiter mit dieser Sache beschäftigt gewesen sein. Mehr als unwahrscheinlich, dass keiner von denen auspackt. Der Inhalt aller möglichen Geheimdokumente, -bauten etc findet regelmäßig den Weg in die Medien, nur eine derart monströse Verschwörung bleibt trotz tausender Helfer und Helfershelfer geheim? Ich weiß ja nicht. Wenn man keiner Quelle trauen kann muss man mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten und ein solches totales Schweigen wäre total unwahrscheinlich.

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Re: Der 11. September

Beitrag von Sempre » Dienstag 15. September 2009, 18:15

Clemens hat geschrieben:So wie übrigens auch ich: ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass an dem Gerede vom "Inside-Job" auch nur ein Körnchen Wahrheit ist. Ich bin so geprägt.

Andere hier können sich offenbar das Gegenteil nicht vorstellen. Weil sie auch so geprägt sind?
Das erste "Gerede vom Inside-Job" hörte ich ein oder zwei Tage nach dem 11. September 2001 im Fernsehn von Seiten einer Politikwissenschaftlerin von der Pontifikalen Universität Rio de Janeiro. Ich staunte nicht schlecht und fühlte mich frei von jedem Verständnis dafür. Immerhin hatten die Amis uns befreit und ich verdanke ihnen konkret meine Existenz.

Seitdem habe ich das Recht in Anspruch genommen, dazulernen zu dürfen. Unter anderem führte die Suche nach Wahrheit auch zurück zur Kirche Gottes.

Ich würde somit sagen: der 11. September 2001 war zu brutal, um an Prägung abzuprallen.

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Re: Der 11. September

Beitrag von azs » Dienstag 15. September 2009, 21:31

Maurus hat geschrieben:
holzi hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:Ja, das habe ich auch schon gehört. Als nächstes aber kam der nächste Spezialist zu Wort, der erklärte, dass niemand ein Gebäude einfach so sprengen könnte. Dazu seien monatelange Vorbereitungen nötig, es sei gar nicht auszudenken, dass das niemandem auffallen würde. Ganz unplausibel erschien mir das nicht. Es gibt ja genug Sendungen, die Gebäudesprengmeister bei der Arbeit zeigen. Die betreffenden Gebäude sind innen total verkabelt, dicke Kabelbäume durchziehen alle Geschosse.
Es gab - laut der Dokumentation vom 10.9. - tatsächlich in den Wochen vor dem "Anschlag" intensive Stemmarbeiten in diversen Geschossen, ein komplettes Wochenende lang wurde sämtlicher Strom abgeschaltet, angeblich für "Sicherheitsmaßnahmen", was noch nie in den dreissig Jahren vorher der Fall war, etc. etc.
Für eine Sprengung müsste jeder tragende Pfeiler in jedem Geschoss verkabelt werden. Jede Sprengladung muss zeitgesteuert gezündet werden, d.h. für jedes Sprengstoffpaket muss ein eigenes Kabel verlegt werden. Das gibt zentimeterdicke Kabelbäume, die im ganzen Gebäude herumliegen und sich mE nicht verstecken lassen.

Wenn das alles an einem Wochenende vorbereitet worden sein soll - ob das logistisch tatsächlich möglich ist, kann ich nicht beurteilen, die angegebenen Zeiten für Sprengvorhaben lassen es aber eher unwahrscheinlich erscheinen - dann müssen zwangläufig hunderte Arbeiter mit dieser Sache beschäftigt gewesen sein. Mehr als unwahrscheinlich, dass keiner von denen auspackt. Der Inhalt aller möglichen Geheimdokumente, -bauten etc findet regelmäßig den Weg in die Medien, nur eine derart monströse Verschwörung bleibt trotz tausender Helfer und Helfershelfer geheim? Ich weiß ja nicht. Wenn man keiner Quelle trauen kann muss man mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten und ein solches totales Schweigen wäre total unwahrscheinlich.
Also falls das ganze eine Sprengung war - wovon ich ausgehe - sollte man nicht vergessen das da keine gemeinen Sprengleutchens am Werk waren, sondern das da Geheimdienste und Militär drinnenstecken. Das sind keine lapidaren Amateure sondern Vollprofis in dem was sie tun. Und ich denke nicht, dass wir alles wissen was es heutzutage für Technologien gibt. Falls wirklich die Regierung mit drinnen steckt würden die sicherlich nicht so blöd sein und es mit herkömmlichen, simplen und auffälligen Methoden bewerkstelligen. Es gibt inzwischen Technologien die Menschen allein durch elektronische Geräte gefügig machen können. Das US-Militär hat nicht ohne Grund einen so hohen Etat. Wenn die dort mitgewirkt haben, dann auf jeden fall mit modernsten Mitteln. Die sind ja auch nicht von gestern. Und wenn ich mir sowas ausdenken würde, würde ich sicherlich nicht überall kabelbäume hinpflanzen. Und selbst wenn; meinst du wirklich das dann jemand davon ausgehen würde, das man das Gebäude sprengen will solange man selbst drinnen ist? Und wieso sollte das Ganze an einem Wochendende zu tun gewesen sein? Vielleicht gibt es doch auch eine Schritt für Schritt Lösung, z.Bsp.: ein kleines Team arbeitet sich getarnt als Handwerker von oben nach unten durch, womöglich ohne Spuren zu hinterlassen, weil man im Innern der Pfeiler arbeitet o.ä.

Ich will damit sagen: Der Kabelbaumgegenbeweis ist sicher nicht die perfekte Gegenthese in der heutigen hochtechnologisierten Zeit. Das Militär weiß schon wie man sprengt... :/

Und bei solchen Aktionen müssen nicht tausende Leute davon wissen. Man geht davon aus, dass ca. 12 Menschen komplett eingeweiht waren, der Rest passierte als Befehlskette von oben bis unten. Die Leute haben das zu machen, was ihre Vorgesetzten sagen. Wenn Ärzte mich heutzutage mit einem Giftcocktail impfen möchten, sind die sicherlich nicht allgemein jene die die Schuld daran tragen, verstehst du was ich meine. Die Spritze landet nicht da weil der Arzt sie da haben will, sondern weil das andere Menschen wollen. Sind die Jetpiloten Schuld, dass die Passagierflugzeuge nicht abgefangen wurden? Wieso sollten sie, wenn ihnen niemand etwas davon sagt. Der Stumpf der Pyramide weiß doch gar nicht was an der Spitze vor sich geht. Aber er hält das ganze Konstrukt.
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Re: Der 11. September

Beitrag von Sempre » Dienstag 15. September 2009, 21:48

Maurus hat geschrieben: Für eine Sprengung müsste jeder tragende Pfeiler in jedem Geschoss verkabelt werden. Jede Sprengladung muss zeitgesteuert gezündet werden, d.h. für jedes Sprengstoffpaket muss ein eigenes Kabel verlegt werden. Das gibt zentimeterdicke Kabelbäume, die im ganzen Gebäude herumliegen und sich mE nicht verstecken lassen.
Für solche Probleme gibt es handelsübliche Lösungen: TeleBlaster.

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Re: Der 11. September

Beitrag von Maurus » Dienstag 15. September 2009, 22:04

azs hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:
holzi hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:Ja, das habe ich auch schon gehört. Als nächstes aber kam der nächste Spezialist zu Wort, der erklärte, dass niemand ein Gebäude einfach so sprengen könnte. Dazu seien monatelange Vorbereitungen nötig, es sei gar nicht auszudenken, dass das niemandem auffallen würde. Ganz unplausibel erschien mir das nicht. Es gibt ja genug Sendungen, die Gebäudesprengmeister bei der Arbeit zeigen. Die betreffenden Gebäude sind innen total verkabelt, dicke Kabelbäume durchziehen alle Geschosse.
Es gab - laut der Dokumentation vom 10.9. - tatsächlich in den Wochen vor dem "Anschlag" intensive Stemmarbeiten in diversen Geschossen, ein komplettes Wochenende lang wurde sämtlicher Strom abgeschaltet, angeblich für "Sicherheitsmaßnahmen", was noch nie in den dreissig Jahren vorher der Fall war, etc. etc.
Für eine Sprengung müsste jeder tragende Pfeiler in jedem Geschoss verkabelt werden. Jede Sprengladung muss zeitgesteuert gezündet werden, d.h. für jedes Sprengstoffpaket muss ein eigenes Kabel verlegt werden. Das gibt zentimeterdicke Kabelbäume, die im ganzen Gebäude herumliegen und sich mE nicht verstecken lassen.

Wenn das alles an einem Wochenende vorbereitet worden sein soll - ob das logistisch tatsächlich möglich ist, kann ich nicht beurteilen, die angegebenen Zeiten für Sprengvorhaben lassen es aber eher unwahrscheinlich erscheinen - dann müssen zwangläufig hunderte Arbeiter mit dieser Sache beschäftigt gewesen sein. Mehr als unwahrscheinlich, dass keiner von denen auspackt. Der Inhalt aller möglichen Geheimdokumente, -bauten etc findet regelmäßig den Weg in die Medien, nur eine derart monströse Verschwörung bleibt trotz tausender Helfer und Helfershelfer geheim? Ich weiß ja nicht. Wenn man keiner Quelle trauen kann muss man mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten und ein solches totales Schweigen wäre total unwahrscheinlich.
Also falls das ganze eine Sprengung war - wovon ich ausgehe - sollte man nicht vergessen das da keine gemeinen Sprengleutchens am Werk waren, sondern das da Geheimdienste und Militär drinnenstecken. Das sind keine lapidaren Amateure sondern Vollprofis in dem was sie tun. Und ich denke nicht, dass wir alles wissen was es heutzutage für Technologien gibt.
Ach komm, jetzt muss schon irgendeine Geheimtechnik herhalten? Mit solchen Schachzügen lässt sich beinahe alles begründen. Vielleicht sind Bush und Bin Laden ja ein und dieselbe Person, eine geheime chirurgische Methode macht's möglich? Schweres Indiz: Noch nie hat man beide zusammen auftreten sehen.
Ich will damit sagen: Der Kabelbaumgegenbeweis ist sicher nicht die perfekte Gegenthese in der heutigen hochtechnologisierten Zeit. Das Militär weiß schon wie man sprengt... :/
Um ihn zu wiederlegen müsste es aber schon ein wenig mehr sein als Argumente wie "das Militär kann so etwas schon". Entschuldige, aber das kann mich nicht im mindesten überzeugen. Um ein Haus zu sprengen muss man die tragenden Wände mittels Sprengstoff zum kollabieren bringen. Anders geht es nicht. Auch nicht mit einem Multimilliardenbudget.
Und bei solchen Aktionen müssen nicht tausende Leute davon wissen. Man geht davon aus, dass ca. 12 Menschen komplett eingeweiht waren, der Rest passierte als Befehlskette von oben bis unten. Die Leute haben das zu machen, was ihre Vorgesetzten sagen. Wenn Ärzte mich heutzutage mit einem Giftcocktail impfen möchten, sind die sicherlich nicht allgemein jene die die Schuld daran tragen, verstehst du was ich meine. Die Spritze landet nicht da weil der Arzt sie da haben will, sondern weil das andere Menschen wollen. Sind die Jetpiloten Schuld, dass die Passagierflugzeuge nicht abgefangen wurden? Wieso sollten sie, wenn ihnen niemand etwas davon sagt. Der Stumpf der Pyramide weiß doch gar nicht was an der Spitze vor sich geht. Aber er hält das ganze Konstrukt.
Es geht hier nicht um die Jetpiloten, sondern eine große Mannschaft, die nötig ist, um zwei Hochhäuser mit über 100 Stockwerken in zwei Tagen vollständig zu verkabeln, ohne dass das irgendjemandem auffällt. Es geht auch um die Meisterleistung, dass der Sprengmeister des zuerst kollabierten Turms genau wissen musste, wo das zweite Flugzeug einschlägt, weil er nämlich die Sprengung so einleiten musste, dass sie im Hinblick auf den durch das Flugzeug entstandene Schadens auch plausibel erscheint. Mich würde mal interessieren, ob das überhaupt möglich ist, ich vermute die Antwort ist nein. Insgesamt klingt das alles mehr als unwahrscheinlich, und die Argumentationsmuster ähneln der Bielefeld-Verschwörung. Die Stadt Bielefeld gibt es bekanntlich nicht, wer etwas anderes behauptet ist ein feindlicher Agent, die google-earth Bilder sind gefälscht und der Fußballklub ein Trick.

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Re: Der 11. September

Beitrag von Maurus » Dienstag 15. September 2009, 22:07

Sempre hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben: Für eine Sprengung müsste jeder tragende Pfeiler in jedem Geschoss verkabelt werden. Jede Sprengladung muss zeitgesteuert gezündet werden, d.h. für jedes Sprengstoffpaket muss ein eigenes Kabel verlegt werden. Das gibt zentimeterdicke Kabelbäume, die im ganzen Gebäude herumliegen und sich mE nicht verstecken lassen.
Für solche Probleme gibt es handelsübliche Lösungen: TeleBlaster.

Gruß
Sempre
Ich kann keine Lösung erkennen, die den Sprengmeistern das Anbringen von Sprengladungen ersparen würde. Ich kann auch nicht erkennen, dass das System völlig kabelfrei funktioniert. Dass es ein Funkzünder hat, sagt darüber ja nichts aus, wie die einzelenen Sprengladungen miteinander verbunden werden.

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Re: Der 11. September

Beitrag von Sempre » Dienstag 15. September 2009, 22:22

Maurus hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben: Für eine Sprengung müsste jeder tragende Pfeiler in jedem Geschoss verkabelt werden. Jede Sprengladung muss zeitgesteuert gezündet werden, d.h. für jedes Sprengstoffpaket muss ein eigenes Kabel verlegt werden. Das gibt zentimeterdicke Kabelbäume, die im ganzen Gebäude herumliegen und sich mE nicht verstecken lassen.
Für solche Probleme gibt es handelsübliche Lösungen: TeleBlaster.
Ich kann keine Lösung erkennen, die den Sprengmeistern das Anbringen von Sprengladungen ersparen würde.
Du hast ja auch von "zentimeterdicken Kabelbäumen, die im ganzen Gebäude herumliegen" geredet und nicht vom Anbringen von Sprengladungen.

Maurus hat geschrieben: Ich kann auch nicht erkennen, dass das System völlig kabelfrei funktioniert. Dass es ein Funkzünder hat, sagt darüber ja nichts aus, wie die einzelenen Sprengladungen miteinander verbunden werden.
Die einzelnen Sprengladungen müssen nicht miteinander verbunden sein, wenn man sie separat ferngesteuert zünden kann.


holzi hatte folgendes angemerkt:
holzi hat geschrieben: Es gab - laut der Dokumentation vom 10.9. - tatsächlich in den Wochen vor dem "Anschlag" intensive Stemmarbeiten in diversen Geschossen, ein komplettes Wochenende lang wurde sämtlicher Strom abgeschaltet, angeblich für "Sicherheitsmaßnahmen", was noch nie in den dreissig Jahren vorher der Fall war, etc. etc.
Man kann im übrigen auch nicht ausschließen, dass die Sache monate- oder jahrelang vorbereitet ist. In Gebäuden wie den WTC-Gebäuden geht es anonym zu. Der Betreiber kann wohl sicher leicht und gut getarnt darin bewerkstelligen, was immer er vorhat. Um Sprengladungen anzubringen, braucht man nicht in Panzerknackeruniform durch die Kaffeeküche zu spazieren.

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Re: Der 11. September

Beitrag von Maurus » Dienstag 15. September 2009, 23:44

Sempre hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben: Für eine Sprengung müsste jeder tragende Pfeiler in jedem Geschoss verkabelt werden. Jede Sprengladung muss zeitgesteuert gezündet werden, d.h. für jedes Sprengstoffpaket muss ein eigenes Kabel verlegt werden. Das gibt zentimeterdicke Kabelbäume, die im ganzen Gebäude herumliegen und sich mE nicht verstecken lassen.
Für solche Probleme gibt es handelsübliche Lösungen: TeleBlaster.
Ich kann keine Lösung erkennen, die den Sprengmeistern das Anbringen von Sprengladungen ersparen würde.
Du hast ja auch von "zentimeterdicken Kabelbäumen, die im ganzen Gebäude herumliegen" geredet und nicht vom Anbringen von Sprengladungen.
Nein, sowohl als auch.
Sempre hat geschrieben: holzi hatte folgendes angemerkt:
holzi hat geschrieben: Es gab - laut der Dokumentation vom 10.9. - tatsächlich in den Wochen vor dem "Anschlag" intensive Stemmarbeiten in diversen Geschossen, ein komplettes Wochenende lang wurde sämtlicher Strom abgeschaltet, angeblich für "Sicherheitsmaßnahmen", was noch nie in den dreissig Jahren vorher der Fall war, etc. etc.
Man kann im übrigen auch nicht ausschließen, dass die Sache monate- oder jahrelang vorbereitet ist. In Gebäuden wie den WTC-Gebäuden geht es anonym zu. Der Betreiber kann wohl sicher leicht und gut getarnt darin bewerkstelligen, was immer er vorhat. Um Sprengladungen anzubringen, braucht man nicht in Panzerknackeruniform durch die Kaffeeküche zu spazieren.

Gruß
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Ausschließen kann man alles mögliche nicht. Irgendein Beweis oder auch nur Indiz liegt deswegen noch lange nicht vor. Und ob man so viele Sprengladungen verdeckt anbringen könnte (was nötig wäre) ist mir auch nicht klar. Irgendwelches Spezialwissen zu dieser Frage scheint hier auch keiner anbieten zu können.

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Re: Der 11. September

Beitrag von Sempre » Mittwoch 16. September 2009, 00:03

Maurus hat geschrieben:Ausschließen kann man alles mögliche nicht. Irgendein Beweis oder auch nur Indiz liegt deswegen noch lange nicht vor. Und ob man so viele Sprengladungen verdeckt anbringen könnte (was nötig wäre) ist mir auch nicht klar. Irgendwelches Spezialwissen zu dieser Frage scheint hier auch keiner anbieten zu können.
nun, Du hast bestritten, dass eine Sprengung praktisch möglich gewesen ist. Und niemand hat die bloße Möglichkeit als Beweis für irgendetwas dargestellt.

Was sagst Du zu dem merkwürdigen Vorauswissen der BBC, das ich weiter oben angeführt hatte?

Gruß
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Re: Der 11. September

Beitrag von cantus planus » Mittwoch 16. September 2009, 00:14

Das wäre durch die in Nachrichtenstudios übliche Blue-Screen-Methode erklärbar. Da hat man im Hintergrund zeitversetzt ein Video eingespielt. Man müßte die genaue Zeit wissen, zu der die BBC den Bericht gebracht hat. Das Bild alleine beweist nichts.
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Re: Der 11. September

Beitrag von Clemens » Mittwoch 16. September 2009, 00:15

@sempre:

Durcheinander?
Verwirrung?
Verwechslung?

Ich kapier nicht ganz, worauf du hinaus willst.
Glaubst du, die BBC hat im voraus einen Text gehabt, welche Häuser sie wann als eingestürzt vermelden soll und hat diese Meldungen in sklavischem Gehorsam verbreitet, obwohl sie (noch) nicht wahr waren?
Von allen Gottesgaben ist die Intelligenz am gerechtesten verteilt. Jeder ist zufrieden mit dem, was er hat und freut sich sogar, dass er mehr hat, als die anderen.

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Re: Der 11. September

Beitrag von Maurus » Mittwoch 16. September 2009, 00:15

Sempre hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:Ausschließen kann man alles mögliche nicht. Irgendein Beweis oder auch nur Indiz liegt deswegen noch lange nicht vor. Und ob man so viele Sprengladungen verdeckt anbringen könnte (was nötig wäre) ist mir auch nicht klar. Irgendwelches Spezialwissen zu dieser Frage scheint hier auch keiner anbieten zu können.
nun, Du hast bestritten, dass eine Sprengung praktisch möglich gewesen ist. Und niemand hat die bloße Möglichkeit als Beweis für irgendetwas dargestellt.
Ich habe gar nichts bestritten. Ich habe vielmehr mehrfach gesagt, dass eine Urteilsbildung in diesem Fall schwierig ist. Es gibt etliche verschiedene Quellen, der Aussagen sich widersprechen - nach welchen Gesichtspunkten soll man sich für eine entscheiden, wenn man selbst - wie ich - kein Experte für Sprengungen, Statik oder Baustoffe ist?

Ich kann mich nur auf das stützen, was ich gehört habe. Und das waren Spezialisten, die ausgesagt haben, dass schon die Sprengung eines Gebäudes wie WTC-7 wochenlange Vorbereitungen erfordert, die nicht geheimzuhalten seien. Ob so komplizierte Sprengungen allein mit Funkzündern möglich sind, ob also der von die verlinkte TeleBlaster überhaupt eine so komlizierte Sprengung leisten kann, kann ich nicht beurteilen.

Wo kann man denn eine Expertise nachlesen, die ausschließt, dass die Flugzeugeinschläge die Gebäudeeinstürze verursacht haben?
Was sagst Du zu dem merkwürdigen Vorauswissen der BBC, das ich weiter oben angeführt hatte?

Gruß
Sempre
Was soll man dazu sagen? Es handelt sich offensichtlich um eine überforderte Mitarbeiterin der BBC - egal, wie man den Fall darstellt. Entweder, sie war überfordert, weil sie irgendwas gemeldet hat, was gar nicht eingetreten war oder sie war überfordert, weil sie etwas gemeldet hat, was sie hätte erst viel später melden sollen. Beides kann sein, die erste Alternative ist die deutlich wahrscheinlichere, denn warum zB hätte man die BBC einweihen und damit völlig unnötigerweise potentielle Geheimhaltungs-Lecks schaffen sollen?

Übrigens hat azs oben von etwa 12 Eingeweihten gesprochen, von denen "man" ausgehen würde. In deinem Fall aber müsste ja schon die BBC bis zur letzten Korrespondentin informiert gewesen sein. Ich kann es drehen und wenden, wie ich will, mich überzeugt das nicht. Der Irrtum irgendeiner Journalistin, noch dazu an einem solchen Chaostag ist für mich schlicht und einfach kein Indiz, schon gar kein Beweis für irgendeine Verschwörung.

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Re: Der 11. September

Beitrag von Sempre » Mittwoch 16. September 2009, 00:21

cantus planus hat geschrieben:Das wäre durch die in Nachrichtenstudios übliche Blue-Screen-Methode erklärbar. Da hat man im Hintergrund zeitversetzt ein Video eingespielt. Man müßte die genaue Zeit wissen, zu der die BBC den Bericht gebracht hat. Das Bild alleine beweist nichts.
Richtig. Man müsste an und für sich z.B. selbst die Sendung aufgezeichnet haben. Es geht mir hier aber nicht um das Video auf youtube, sondern um die Reaktion des BBC auf das Video.

Gruß
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Re: Der 11. September

Beitrag von Sempre » Mittwoch 16. September 2009, 00:24

Clemens hat geschrieben:@sempre:

Durcheinander?
Verwirrung?
Verwechslung?

Ich kapier nicht ganz, worauf du hinaus willst.
Glaubst du, die BBC hat im voraus einen Text gehabt, welche Häuser sie wann als eingestürzt vermelden soll und hat diese Meldungen in sklavischem Gehorsam verbreitet, obwohl sie (noch) nicht wahr waren?
Schau Dir das Video an. Die "Reporterin" berichtet "Informationen", die sie -woher auch immer, vermutlich über einen Ohrstöpsel erfahren- hat. Das ist wohl ganz normal so.

Gruß
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Re: Der 11. September

Beitrag von Robert Ketelhohn » Mittwoch 16. September 2009, 01:04

Clemens hat geschrieben:So wie übrigens auch ich: ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass an dem Gerede vom "Inside-Job" auch nur ein Körnchen Wahrheit ist. Ich bin so geprägt.

Andere hier können sich offenbar das Gegenteil nicht vorstellen. Weil sie auch so geprägt sind?
Ich bin, lieber Clemens, wohl geprägt wie du. Oder besser, ich war. Wenn ich
heute so lese, was ich als Jungspund verbrochen habe! Neulich habe ich ein
Pamphlet aus meiner Feder über die amerikanische Militäraktion gegen Gre-
nada gefunden. Meine Güte! So „proamerikanisch“, wie ich war, kannst du gar
nicht sein. Ich habe sogar vehement Ariel Scharon nach den Massakern von
Sabra und Schatila verteidigt.

Aber ich wollte immer die Wahrheit wissen. Irgendwann fingen gewisse Dinge
an, mir merkwürdig vorzukommen. Im großen und ganzen kommt man recht
gut dahinter, wer heuchelt und lügt, wenn man Augen und Ohren offen hält.

An der Wahrheit geschnuppert zu haben hat meine alte Prägung weggebrannt.

Was das hier behandelte Thema betrifft, meine ich, vieles recht gut selbst beur-
teilen zu können. Vor allem aber die Argumentationsweise echter oder vermeint-
licher Experten zu erkennen, als seriös oder unseriös einstufen zu können und
nicht zuletzt auch auf solche Erkenntnis mein Urteil zu bauen. Dabei genügen
meist wacher Geist und gesunder Menschenverstand. Spezifische Fachkennt-
nis, die ich natürlich auch nur sehr partiell habe, ist gar nicht notwendig, um zu
einem fundierten Urteil zu gelangen.
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rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Re: Der 11. September

Beitrag von Robert Ketelhohn » Mittwoch 16. September 2009, 01:34

Maurus hat geschrieben:Für eine Sprengung müsste jeder tragende Pfeiler in jedem Geschoss verkabelt werden. Jede Sprengladung muss zeitgesteuert gezündet werden, d.h. für jedes Sprengstoffpaket muss ein eigenes Kabel verlegt werden. Das gibt zentimeterdicke Kabelbäume, die im ganzen Gebäude herumliegen und sich mE nicht verstecken lassen.

Wenn das alles an einem Wochenende vorbereitet worden sein soll - ob das logistisch tatsächlich möglich ist, kann ich nicht beurteilen, die angegebenen Zeiten für Sprengvorhaben lassen es aber eher unwahrscheinlich erscheinen - dann müssen zwangläufig hunderte Arbeiter mit dieser Sache beschäftigt gewesen sein. Mehr als unwahrscheinlich, dass keiner von denen auspackt. Der Inhalt aller möglichen Geheimdokumente, -bauten etc findet regelmäßig den Weg in die Medien, nur eine derart monströse Verschwörung bleibt trotz tausender Helfer und Helfershelfer geheim? Ich weiß ja nicht. Wenn man keiner Quelle trauen kann muss man mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten und ein solches totales Schweigen wäre total unwahrscheinlich.
Das ist in allen Teilen falsch. Erstens ist da verkabelt worden. Zweitens braucht man keineswegs alles miteinander zu verkabeln. Z. B. können dezentral verkabelte Sprengbereiche separat per Funk angesteuert werden. Drittens kann man die vorhandene elektro- und nachrichtentechnische Infrastruktur durchaus auch für eine Sprengung nutzen (ohne Beeinträchtigungen der regulären Nutzung im Vorfeld), ob Kupferkabel oder LWL. Viertens gibt es in solchen Gebäuden natürlich Bereiche, die auch für den normalen Haustechniker nicht einfach zugänglich sind und zu denen sich der Zugang jedenfalls leicht kontrollieren läßt. Fünftens behauptet niemand, alles sei an einer Wochenwende vorbereitet worden. Selbstverständlich muß das einen längeren Vorlauf gehabt haben. Sechstens braucht man keineswegs Hunderte oder noch mehr Personen, solche Aktion vorzubereiten. Da genügen wenige Dutzende. Siebentens ist Verschwiegenheit heimlich agierender Gruppen gar nichts Ungewöhnliches. Das gilt nicht bloß von mafiöser omertà, sondern auch für andere geschlossene Gruppen. Achtens überblicken bei solchen heimlichen Aktionen natürlich nur ganz wenige Personen alles. Die meisten Beteiligten haben keine Ahnung, warum sie dies oder jenes tun.

Endlich und vor allem ist es gar nicht unsere Aufgabe (das wäre auch ganz unmöglich), die Sache aufzuklären und festzustellen, wie es wirklich gewesen. Dazu fehlen uns alle Mittel. Wir können Beobachtungen anstellen, Verdachtsmomente äußern, Möglichkeiten aufzeigen, vor allem aber feststellen, daß die offizielle Darstellung komplett falsch ist, bekannten Tatsachen widersprechend und vielfach technisch unmöglich. Und wir können Aufklärung fordern.
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Re: Der 11. September

Beitrag von Sempre » Mittwoch 16. September 2009, 05:30

Clemens hat geschrieben:@sempre:

Durcheinander?
Verwirrung?
Verwechslung?

Ich kapier nicht ganz, worauf du hinaus willst.
Glaubst du, die BBC hat im voraus einen Text gehabt, welche Häuser sie wann als eingestürzt vermelden soll und hat diese Meldungen in sklavischem Gehorsam verbreitet, obwohl sie (noch) nicht wahr waren?
Die Korrespondentin hat wohl nur verbreitet, was man ihr zuvor "gesteckt" hatte:
Richard Porter hat geschrieben: Our reporter Jane Standley was in New York on the day of the attacks, and like everyone who was there, has the events seared on her mind. I've spoken to her today and unsurprisingly, she doesn't remember minute-by-minute what she said or did - like everybody else that day she was trying to make sense of what she was seeing; what she was being told; and what was being told to her by colleagues in London who were monitoring feeds and wires services.
Ihre Quelle sind demnach die Kollegen in London und deren Quelle sind "wires services". Das ist m.E. glaubwürdig.

Die BBC mag kein Teil der Verschwörung sein, macht sich aber mit der Reaktion von Richard Porter auf das youtube-Video zum Teil der Verschwörung, indem sie die Verschwörung deckt. Anständige Journalisten würden der Sache nachgehen anstatt sich damit rauszureden, sie hätten ihre Original-Bänder nicht mehr ("for reasons of cock-up", O-Ton Richard Porter). Träfe dies tatsächlich zu, gäbe es immer noch die Möglichkeit, Kopien von diversen anderen Anstalten zu besorgen, die Aufzeichnungen besitzen. (u.a.: BBC-Programme werden von dutzenden anderen Sendern, Kabeldiensten etc. weltweit übertragen, die allesamt allein schon aus juristischen Gründen archivieren.)

Zeugen berichten, dass zahlreiche Video-Uploads auf video.google.com, youtube.com etc. gelöscht wurden, bevor es so viele wurden, dass man (die BBC?) nicht mehr in der Lage war, sie löschen zu lassen.

Richard Porter bestreitet die Echtheit der Videos nicht. Ich kann nur folgern: er folgt irgendwem in sklavischem Gehorsam oder vielleicht auch in Dankbarkeit oder in weiser Vorausschau auf seine Karriere oder warum auch immer. Jedenfalls denke ich, dass er folgt, denn ich glaube nicht, dass er die Sprengung von WTC-7 beauftragt oder durchgeführt hat.

cantus planus hat geschrieben:Das wäre durch die in Nachrichtenstudios übliche Blue-Screen-Methode erklärbar. Da hat man im Hintergrund zeitversetzt ein Video eingespielt.
Das würde nicht dazu passen, dass bereits vor der Übertragung des Berichts der Korrespondentin aus New York sowohl der Lauftext als auch der Nachrichtensprecher die Nachricht verkündet "WTC-7 ist eingestürzt" während es noch steht. Auch nicht die Nachricht, dass die Ursache Feuer sei, und auch nicht die Nachricht, dass es keine casualties gab. Das Vorauswissen in seiner Fülle und Präzision erstaunt den Ahnungslosen.

Maurus hat geschrieben: Was soll man dazu sagen? Es handelt sich offensichtlich um eine überforderte Mitarbeiterin der BBC - egal, wie man den Fall darstellt. Entweder, sie war überfordert, weil sie irgendwas gemeldet hat, was gar nicht eingetreten war oder sie war überfordert, weil sie etwas gemeldet hat, was sie hätte erst viel später melden sollen. Beides kann sein, die erste Alternative ist die deutlich wahrscheinlichere, denn warum zB hätte man die BBC einweihen und damit völlig unnötigerweise potentielle Geheimhaltungs-Lecks schaffen sollen?
Ob die Korrespondentin, Jane Standley, oder sonstwer bei der BBC eingeweiht war oder nicht, spielt keine Rolle für den Punkt um den es mir geht: irgendjemand, mindestens ein Mensch in der Welt wusste, dass WTC-7 einstürzen würde. Angenommen, mohammedanische Terroristen hätten die Flugzeuge in WTC-1 und -2 gelenkt, nicht einmal sie hätten wissen können, dass WTC-7 einstürzen würde. Dass brennende Gebäude aus Stahl und Beton plötzlich einstürzen, war bis zum 11.09.2001 ungekannte Weltneuheit. Selbst Höhlenbewohner hätten in jenen finsteren Zeiten angenommen, es bedürfe mindestens einer Flugzeugattacke um solches zu erreichen.


Der Grund, warum ich das Video und die BBC-Reaktion anführe, ist folgender: man braucht keiner Expertenmeinung zu trauen um eines sicher festzustellen: Es gab Vorauswissen. Kein Staatsanwalt auf dieser Welt aber ist dieser Spur nachgegangen. Und kein Journalist der "Qualitätsmedien" ist dieser Spur nachgegangen. Man stelle sich vor, die BBC berichtete morgen vormittag: der Papst wurde ermordet. Und nachmittags würde ... -Gott behüte- ... und danach würde sich kein Staatsanwalt und kein Journalist für das Vorauswissen interessieren.

Gruß
Sempre

BBC-Berichterstattung auf youtube
Richard Porter, BBC, zum Thema (plus interessante Lesermeinungen)
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Re: Der 11. September

Beitrag von azs » Mittwoch 16. September 2009, 10:45

Ich weiß ja nicht ob das jetzt untergegangen ist, aber vielleicht sollte man sich mal das Foto anschauen, das ich hier reingestellt habe. Es gibt etliche Fotos, die das abbilden, was man hier sehen kann. Man achte auf die Pfeiler.

Bild



Bild



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Re: Der 11. September

Beitrag von azs » Mittwoch 16. September 2009, 10:58

Maurus hat geschrieben:Übrigens hat azs oben von etwa 12 Eingeweihten gesprochen, von denen "man" ausgehen würde. In deinem Fall aber müsste ja schon die BBC bis zur letzten Korrespondentin informiert gewesen sein. Ich kann es drehen und wenden, wie ich will, mich überzeugt das nicht. Der Irrtum irgendeiner Journalistin, noch dazu an einem solchen Chaostag ist für mich schlicht und einfach kein Indiz, schon gar kein Beweis für irgendeine Verschwörung.
Ich habe gesagt, dass davon ausgegangen wird dass ca. 12 Menschen komplett eingeweiht waren und der Rest als Befehlskette funktioniert hat. Nur weil die Journalistin von ihren Vorgesetzten gesagt bekommt, dass WTC7 eingestürzt ist, heißt das noch lange nicht das sie auch nur irgendeinen blassen Schimmer von der ganzen Sache hat. Sie macht ihren Job, deshalb auch mein Bsp. mit dem Fundament der Pyramide und deren Spitze. Die Medien sind der tragende Pfeiler der ganzen War against Terror Geschichte, anders würde das nicht funktionieren. Propaganda durch Medien und Beeinflussung sind eines der mächtigsten Machinstrumente der Poltik.
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Re: Der 11. September

Beitrag von cantus planus » Mittwoch 16. September 2009, 11:11

Ein vielleicht nicht ganz passender Vergleich, aber ich möchte nur auf das Stauffenberg-Attentat hinweisen: wie viele Menschen haben mitgemacht? Und wie viele haben tatsächlich gewusst, was mit dem ausgegebenen Walküre-Befehl wirklich erreicht werden sollte?

Eine Handvoll Verschwörer reicht vollkommen.

Damit will ich nicht diverse Schlumpf unterstützen. Ich bin - wie gesagt - der Auffassung, dass es viel interessanter ist, die politischen Konsequenzen des 11. September 2001 zu untersuchen. Aber eine Verschwörung abzulehnen, weil in diesem Fall hunderte Menschen davon gewußt haben müssen, ist absurd und aus geschichtlicher Erfahrung nicht zu rechtfertigen.
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‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

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Re: Der 11. September

Beitrag von Pelikan » Mittwoch 16. September 2009, 11:21

azs hat geschrieben:Ich weiß ja nicht ob das jetzt untergegangen ist, aber vielleicht sollte man sich mal das Foto anschauen, das ich hier reingestellt habe. Es gibt etliche Fotos, die das abbilden, was man hier sehen kann. Man achte auf die Pfeiler.

Bild
Nein, das ist nicht untergegangen. Wir zerbrechen uns nur den Kopf, was Fotos von Stahlpfeilern, die während der Bergungsarbeiten hübsch glatt durchgeschnitten wurden, mit Thermit zu tun haben sollen, einer chaotisch reagierenden chemischen Substanz, die häßliche Löcher in Metalle frißt.

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Re: Der 11. September

Beitrag von azs » Mittwoch 16. September 2009, 12:03

Pelikan hat geschrieben:
azs hat geschrieben:Ich weiß ja nicht ob das jetzt untergegangen ist, aber vielleicht sollte man sich mal das Foto anschauen, das ich hier reingestellt habe. Es gibt etliche Fotos, die das abbilden, was man hier sehen kann. Man achte auf die Pfeiler.

Bild
Nein, das ist nicht untergegangen. Wir zerbrechen uns nur den Kopf, was Fotos von Stahlpfeilern, die während der Bergungsarbeiten hübsch glatt durchgeschnitten wurden, mit Thermit zu tun haben sollen, einer chaotisch reagierenden chemischen Substanz, die häßliche Löcher in Metalle frißt.
Und seit wann schneidet man bei Bergungsarbeiten die Pfeiler diagonal durch? Weil man soviel Spaß daran hat den längsten Weg zu nehmen? Weils so schön länger dauert wenn man nach Überlebenden sucht? Weißt du was man da für schweres Gerät braucht? Und da krauchen gerade mal ein paar Menschen durch die rauchenden Trümmer.

Und es ist außerdem nicht gesagt, dass das gesamte Gebäude damit zum Einsturz gebracht wurde. Ich muss ja in den oberen Stockwerken des Gebäudes nicht Sprengstoff für 100.000 Dollar nehmen, wenn auch welcher für 1000 Dollar reicht und das ganze eh pulverisiert werden soll(te).

Aber man verliert sich in Einzelheiten. Fakt hingegen ist dass es hunderte Argumente gegen die offizielle Erklärung gibt. Das ist der springende Punkt - und man sollte wirklich die politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen betrachten.
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Re: Der 11. September

Beitrag von Pelikan » Mittwoch 16. September 2009, 12:19

azs hat geschrieben:Und seit wann schneidet man bei Bergungsarbeiten die Pfeiler diagonal durch?
Das Prinzip dürfte so ungefähr aus der Jungsteinzeit stammen, als sich die ersten Menschen überlegten, wie man am besten einen Baum fällt, ohne dabei erschlagen zu werden.
Weißt du was man da für schweres Gerät braucht? Und da krauchen gerade mal ein paar Menschen durch die rauchenden Trümmer.
Ich stelle fest: Du weißt nicht, wann oder wo das Foto entstanden ist, und es ist dir auch egal.
Aber man verliert sich in Einzelheiten. Fakt hingegen ist dass es hunderte Argumente gegen die offizielle Erklärung gibt.
Es gibt deswegen hunderte, weil jedes einzelne so leicht zu widerlegen ist.
und man sollte wirklich die politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen betrachten.
Ja, das sollte man tatsächlich. Aber wer wird jemandem in politischen und gesellschaftlichen Fragen glauben, der zuerst seine eigene Glaubwürdigkeit durch Verbreitung von haarsträubendem Unsinn in anderen Fragen zerstört hat? Je dämlicher die Schlumpfung, desto größer der Schaden für die gerechte Sache.

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Re: Der 11. September

Beitrag von Clemens » Mittwoch 16. September 2009, 14:43

Also gut, nehmen wir mal an, es wäre tatsächlich die Absicht der US-Regierung gewesen, ein Massaker im eigenen Land zu veranstalten, das sich problemlos Osama b.L. in die Schuhe schieben lässt und das einen für die Weltöffentlichkeit akzeptablen Grund für die Aushöhlung der Bürgerrechte und für einen gerechten Krieg gegen Afghanistan mit Fortsetzungsoptionen bietet.
Das ist es doch, was ihr unterstellt, oder?
Ich will auch mal bereit sein, mir (mit viel innerer Überwindung) vorzustellen, dass G.W.Bush so etwas täte.

Wozu bitteschön dann die Sprengung mit all dem Aufwand und den Mitwissern?
Hätten dafür die vier Flugzeuge in den Schaltzentralen der USA nicht gereicht?
Wäre die Weltöffentlichkeit weniger empört gewesen, wenn die Türme nur ausgebrannt und nicht eingestürzt wären?
Wäre der Kriegsgrund weniger einleuchtend gewesen, wenn die vier Flugzeuge in Wohngebiete oder auf einen Flugzeugträger oder auf die Freiheitstatue gelenkt worden und nur 1000 Leute tot gewesen wären?

Ich meine nach wie vor, dieser Schlumpfung fehlt der innere Sinn!
Von allen Gottesgaben ist die Intelligenz am gerechtesten verteilt. Jeder ist zufrieden mit dem, was er hat und freut sich sogar, dass er mehr hat, als die anderen.

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Re: Der 11. September

Beitrag von Maurus » Mittwoch 16. September 2009, 18:14

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:Für eine Sprengung müsste jeder tragende Pfeiler in jedem Geschoss verkabelt werden. Jede Sprengladung muss zeitgesteuert gezündet werden, d.h. für jedes Sprengstoffpaket muss ein eigenes Kabel verlegt werden. Das gibt zentimeterdicke Kabelbäume, die im ganzen Gebäude herumliegen und sich mE nicht verstecken lassen.

Wenn das alles an einem Wochenende vorbereitet worden sein soll - ob das logistisch tatsächlich möglich ist, kann ich nicht beurteilen, die angegebenen Zeiten für Sprengvorhaben lassen es aber eher unwahrscheinlich erscheinen - dann müssen zwangläufig hunderte Arbeiter mit dieser Sache beschäftigt gewesen sein. Mehr als unwahrscheinlich, dass keiner von denen auspackt. Der Inhalt aller möglichen Geheimdokumente, -bauten etc findet regelmäßig den Weg in die Medien, nur eine derart monströse Verschwörung bleibt trotz tausender Helfer und Helfershelfer geheim? Ich weiß ja nicht. Wenn man keiner Quelle trauen kann muss man mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten und ein solches totales Schweigen wäre total unwahrscheinlich.
Das ist in allen Teilen falsch. Erstens ist da verkabelt worden. Zweitens braucht man keineswegs alles miteinander zu verkabeln. Z. B. können dezentral verkabelte Sprengbereiche separat per Funk angesteuert werden.


Das ist mE Erbsenzählerei. Ob das nun alles an einem Kabelbaum hing oder an 30 verschiedenen spielt keine Rolle. Fest steht, dass jemand mit riesigen Kabeltrommeln durchs Gebäude gelaufen sein muss, um das alles vorzubereiten. Möglichkeiten der Funkzündung ändern auch nichts daran, dass die tragenden Pfeiler allesamt mit Sprenglandungen versehen gewesen sein müssen, das heißt- nur bei einem Turm, der andere ist ja seitlich abgekippt. Die Sprengmeister hätten den Attentätern sagen sollen, dass sie das erste Flugzeug auch in die Mitte steuern sollen - das hätte Arbeit erspart.

Fünftens behauptet niemand, alles sei an einer Wochenwende vorbereitet worden. Selbstverständlich muß das einen längeren Vorlauf gehabt haben.


Dann müsste ein Team von Sprengmeistern während des laufenden Betriebs wochenlang im Gebäude gewesen sein. Waren denn alle tragenden Pfeiler vom Durchgangsverkehrt abgeschirmt?

Sechstens braucht man keineswegs Hunderte oder noch mehr Personen, solche Aktion vorzubereiten.


Eine Behauptung, die ich nur im Zusammenhang mit der Komplettverkabelung an einem Wochenende aufgestellt habe. Nur dann hätte man wirklich hunderte gebraucht.

Siebentens ist Verschwiegenheit heimlich agierender Gruppen gar nichts Ungewöhnliches. Das gilt nicht bloß von mafiöser omertà, sondern auch für andere geschlossene Gruppen. Achtens überblicken bei solchen heimlichen Aktionen natürlich nur ganz wenige Personen alles. Die meisten Beteiligten haben keine Ahnung, warum sie dies oder jenes tun.


Jemand, der C4 oder sonstwas an einem tragenden Pfeiler im 50 Stockwerk eines Hochhauses anbringt, wird sich schon ein paar Fragen stellen.

Endlich und vor allem ist es gar nicht unsere Aufgabe (das wäre auch ganz unmöglich), die Sache aufzuklären und festzustellen, wie es wirklich gewesen. Dazu fehlen uns alle Mittel. Wir können Beobachtungen anstellen, Verdachtsmomente äußern, Möglichkeiten aufzeigen, vor allem aber feststellen, daß die offizielle Darstellung komplett falsch ist, bekannten Tatsachen widersprechend und vielfach technisch unmöglich. Und wir können Aufklärung fordern.
Ja genau, Möglichkeiten. Und aus meiner Sicht ist ein solches Vorhaben unmöglich. Davon würde ich nur abrücken, wenn ein Fachmann das Gegenteil bestätigen würde. Die offizielle Darstellung und ihre Fehler interessieren mich dabei nicht die Bohne. Ich kann ja nichtmal feststellen, ob solche Fehler in offiziellen Darstellungen nicht standardmäßig Fehler enthalten. Für ausgeschlossen würde ich eine gewisse Fehlerquote jedenfalls nicht halten.

Noch ein anderer Punkt ist die Instrumentalisierung des Attentats durch die damalige US-Administration. Für deren Glaubwürdigkeit legt bekanntlich kaum noch einer die Hand ins Feuer.

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