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Sokrates
Verfasst: Dienstag 22. Januar 2008, 22:20
von pierre10
Bei alle den Problemen mit brutalen Jugendlichen fällt mir Sokrates ein. Er soll gesagt haben:
Wissen erzeugt Tugend.
Nachdenkenswert.
Pierre
Re: Sokrates
Verfasst: Dienstag 22. Januar 2008, 23:34
von Edi
Pierre hat geschrieben:Bei alle den Problemen mit brutalen Jugendlichen fällt mir Sokrates ein. Er soll gesagt haben:
Wissen erzeugt Tugend.
Nachdenkenswert.
Gilt der Spruch auch für Politiker, ist also allgemein anwendbar?
Die europäischen Regierungen scheinen auch nicht dieser Meinung zu sein, wie ich heute wieder erfahren habe, nachdem ich gestern eine bestimmte Chemikalie bestellt habe, die man- was ich gar nicht mal wusste - auch für eine Drogenherstellung verwenden kann. Derweil will ich nur mal etwas Indigo zur Färbung von Stoff herstellen oder einen Indikator. Ich musste dem Lieferanten extra eine Erklärung unterschreiben, dass ich sie nicht für verbotene Zwecke einsetze. Das Gesetz gilt bereits seit 1994 wie man mir sagte. Derweil erlaubt das Gesetz sogar einen Besitz von 1 kg, ich habe nur 100 g bestellt. Der Lieferant verlangt also noch mehr als der Gesetzgeber es tut.
Wissen hilft nicht automatisch zur Tugend, aber schätzungsweise hat Sokrates ein anderes Wissen gemeint, das eher in Richtung Weisheit geht.
Re: Sokrates
Verfasst: Mittwoch 23. Januar 2008, 05:40
von Nietenolaf
Pierre hat geschrieben:Nachdenkenswert.
"O mein Kopf, mein Kopf, trunken vom Wissen, wo wirst du Ruhe finden?" (Erzbischof Feofan Prokopowitsch, die rechte Hand Peter des Großen in Kirchenfragen, auf dem Sterbebett, +1736).
Re: Sokrates
Verfasst: Donnerstag 24. Januar 2008, 18:19
von Paul Heliosch
Bei all den Problemen mit brutalen Jugendlichen fällt mir Gott ein. Er soll gesagt haben:
Seht, die Furcht vor dem Herrn, das ist Weisheit, / das Meiden des Bösen ist Einsicht.(
JIOB28,28)
Des Nachdenkens wert
Verfasst: Donnerstag 31. Januar 2008, 21:48
von overkott
Sokrates ist Vernunftoptimist.
Er überschätzt den menschlichen Geist.
Das Christentum ist realistischer:
Der Mensch ist erlösungsbedürftig.
Er ist zu Gutem fähig, aber auch verführbar.