Ist es die innere Sicherheit oder der Zweifel, der sich im Laufe des Lebens einstellt?
Sicher können sich viele an ihre Pubertät erinnern, hin und her gerissen zu sein, mit dem eigenen Leben, aber auch mit dem Leben der anderen zu hadern.
Wie aber geht es dann weiter? Gewinnen wir beim Älterwerden, später beim Altwerden mehr Sicherheit oder kommen immer mehr Zweifel auf?
Könnte eine spannende Frage sein…. Wer will antworten?
Pierre
Innere Sicherheit oder Zweifel?
Innere Sicherheit oder Zweifel?
Grenzen im Kopf sind sehr hinderlich
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Raphaela
- Beiträge: 5490
- Registriert: Dienstag 11. September 2007, 17:53
- Wohnort: Erzbistum Freiburg;südlichster Südschwarzwald "Dreiland": CH-D-F
@ pierre:
Ich glaube, das hängt ein Stück weit von der eigenen Einstellung ein.
Im Altenheim sehe ich beides: zufriedene Menschen, die mit sich im Reinen sind und zutiefst unzufriedenen Menschen.
Jeder, der mit sich selbst ins Reine kommt, der bekommt irgendwann auch eine innere Sicherheit, egal wie es um ihn herum aussieht.
Aber derjenige, der mit sich selbst nicht ausgesöhnt ist, strahlt auch eine innere Zerissenheit aus. Er wird eher alles in Zweifel ziehen und mit nichts zufrieden sein.
Ich glaube, das hängt ein Stück weit von der eigenen Einstellung ein.
Im Altenheim sehe ich beides: zufriedene Menschen, die mit sich im Reinen sind und zutiefst unzufriedenen Menschen.
Jeder, der mit sich selbst ins Reine kommt, der bekommt irgendwann auch eine innere Sicherheit, egal wie es um ihn herum aussieht.
Aber derjenige, der mit sich selbst nicht ausgesöhnt ist, strahlt auch eine innere Zerissenheit aus. Er wird eher alles in Zweifel ziehen und mit nichts zufrieden sein.
In diesem Fall geht es um die Sicherheit, die ich in mir spüre, im Verhältnis zu den Menschen um mich herum, zur Gesellschaft in der ich lebe, in meinem Beruf, meiner Familie, meinen Freunden usw.
Unseligerweise leben wir in einer Zeit, da viele Menschen sich eher unsicher fühlen, so nichts oder wenig wagen, aus inneren Ängsten die die logische Folge der fehlenden inneren Sicherheit ist.
Es sind die Zweifel, die dann dominieren.
Pierre
Unseligerweise leben wir in einer Zeit, da viele Menschen sich eher unsicher fühlen, so nichts oder wenig wagen, aus inneren Ängsten die die logische Folge der fehlenden inneren Sicherheit ist.
Es sind die Zweifel, die dann dominieren.
Pierre
Grenzen im Kopf sind sehr hinderlich
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Gerhard
- Beiträge: 1566
- Registriert: Dienstag 23. Oktober 2007, 13:45
- Wohnort: Kirchenprovinz Paderborn
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Ich bin mir sicher, dass ein fester Glauben Sicherheit verleiht. Dennoch sind wir vor Zweifel nicht gefeit. Das Leben und der damit verbundene Lernprozeß bringen uns die nötige Stabilität, um das weitere Leben zu meistern. Dabei bildet der Glauben meine Basis.pierre10 hat geschrieben:In diesem Fall geht es um die Sicherheit, die ich in mir spüre, im Verhältnis zu den Menschen um mich herum, zur Gesellschaft in der ich lebe, in meinem Beruf, meiner Familie, meinen Freunden usw.
Fragen dürfen wir aber immer ...
"Ad Deum, qui laetificat juventutem meam."
Vielleicht ist da ein Unterschied. Glaube kann sich wandeln, eine einmal als richtig angenommene innere Sicherheit ist u.U. weniger anfällig.Gerhard hat geschrieben: Ich bin mir sicher, dass ein fester Glauben Sicherheit verleiht. Dennoch sind wir vor Zweifel nicht gefeit. Das Leben und der damit verbundene Lernprozeß bringen uns die nötige Stabilität, um das weitere Leben zu meistern. Dabei bildet der Glauben meine Basis.
Fragen dürfen wir aber immer ...
Pierre, nachdenklich
Grenzen im Kopf sind sehr hinderlich
Nun, ich antworte mal ganz persönlich,
Als Kind, als Student und junger ERwachsener war ich Sicher.... "Wusste wie die Welt tickt" hatte eine Gute Ausbildung und Jobs zum Aussuchen, die Welt "lag mir zu Füßen.
Heute weiss ich, dass eine Fehlentscheidung viel ausmacht, die Welt liegt einem nicht zu Füßen. daher eher Zweifel....
Vom Glauben her, auch wenn zwar Christlich, aber ohne Kirche aufgewachsen wusste ich immer, dass Gott da ist, den Glauben hab ich nicht verloren.
Als Kind, als Student und junger ERwachsener war ich Sicher.... "Wusste wie die Welt tickt" hatte eine Gute Ausbildung und Jobs zum Aussuchen, die Welt "lag mir zu Füßen.
Heute weiss ich, dass eine Fehlentscheidung viel ausmacht, die Welt liegt einem nicht zu Füßen. daher eher Zweifel....
Vom Glauben her, auch wenn zwar Christlich, aber ohne Kirche aufgewachsen wusste ich immer, dass Gott da ist, den Glauben hab ich nicht verloren.