Mit dem Wind nach Westen

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overkott
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Mit dem Wind nach Westen

Beitrag von overkott »

Am nächsten Sonntag wird in Frankreich gewählt. Wird das liberale Zentrum mit François Bayrou über 5 Prozent kommen? Treffen die Sozialisten eine Geschlechterwahl? Bringen die französischen Christdemokraten ihren Monsieur 10000 Volt durch? Spielen Außenseiter eine Rolle? Wie ist euer Tipp.

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Linus
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Beitrag von Linus »

ich kenne zwei Franzosen, die Quälen sich schon die ganze Zeit mit diesen Fragen. sie schwanken zwischen Sarközi, deVilliers und Bayou
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

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overkott
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Beitrag von overkott »

Ouäh, les Françaises!

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Linus
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Beitrag von Linus »

Was hast du gegen meine welschsprachigen Freunde? Solln se leicht einen der drei Trotzkjisten wählen?
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taddeo
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Beitrag von taddeo »

Ich tippe mal auf Sarkosi, weil bei ihm die meisten zu wissen glauben werden, woran sie sind.
Aber egal wer es wird: unter dem Strich wird es wohl so gehen wie in den meisten europäischen Staaten (einschließlich Deutschland). Der neue Präsident wird einer sein, den die Mehrheit der Wahlberechtigten nicht gewählt hat.

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn »

Ich tippe für die Stichwahl: Madame gegen Le Pen.
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Christian
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Beitrag von Christian »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ich tippe für die Stichwahl: Madame gegen Le Pen.
LE PEN ist nicht zu unterschätzen ich habe vor einigen Tagen eine Fernsehdiskussion mit ihm auf ARTE gesehen , der Mann weiß sich zu verkaufen , jedoch dürfte bei einer Stichwahl ihn der zweite Platz sicher sein , da sich die anderen Kandidaten um/hinter seinen Gegner sammeln würden.
Erst das Lazarett zeigt was Krieg ist.
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Athanasius2
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Beitrag von Athanasius2 »

Lepen könnte ganz gut in der ersten Runde gewinnen. Nur schweigen die Medien über ihn. Keine Publizität heisst ja heute keine Wähler. So gut funktioniert die Mediakratie...öööh...Demokratie.

Übrigens bin ich persönlich kein Fan von Lepen. Eher von De Villiers oder Bayrou, obwohl Bayrou mir als zu links und liberal vorkommt, vor allem in der Moral, trotzdem ist er achtfacher Familienvater únd Bauer.

Christian
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Beitrag von Christian »

Athanasius2 hat geschrieben:Lepen könnte ganz gut in der ersten Runde gewinnen. Nur schweigen die Medien über ihn. Keine Publizität heisst ja heute keine Wähler. So gut funktioniert die Mediakratie...öööh...Demokratie.
Ohne nennenswerte Medienzaren im Rücken ist ein Wahlsieg , egal welcher Partei, unwahrscheinlich. Ich halte alle Politiker für Marionetten die bemüht sind eine Legislaturperiode zu überleben damit sie in die nächste wieder hineingehievt werden. Politik heute ist die Jagd nach der nächsten positiven Schlagzeile nicht nach seriösität oder gemeinnutzen.
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Erich Remaque

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ottaviani
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Beitrag von ottaviani »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ich tippe für die Stichwahl: Madame gegen Le Pen.
das hätte was

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Linus
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Beitrag von Linus »

Athanasius2 hat geschrieben: Übrigens bin ich persönlich kein Fan von Lepen. Eher von De Villiers oder Bayrou, obwohl Bayrou mir als zu links und liberal vorkommt, vor allem in der Moral, trotzdem ist er achtfacher Familienvater únd Bauer.
De Villiers dürfte ein ziemlich naiver Mensch sein, sagt zumindest der eine Bekannte von mir, der zwar gut in seiner Region ankommt aber von Großer Politik keine Ahnung hat.
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Petra
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Beitrag von Petra »

In der dt. Berichterstattung der letzten Tage kommen die beiden Spitzenkandidaten extrem populistisch rüber. Muss man nicht mögen.

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overkott
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Beitrag von overkott »

[...]

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pierre10
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Beitrag von pierre10 »

Seit fast 50 Jahren wohne ich in Frankreich.

Zum ersten Mal hat eine Frau eine "kleine" Chance, aber es scheint unwahrscheinlich, dass sie gewinnt, viele Frauen sind gegen Frauen.

Le Pen ist der große Populist, hat auf keinen Fall im 2. Wahlgang eine Chance.

Bayrou ist die einzige Chance, an Sarko vorbeizukommen, der mir heute viel zu rechts ist.

Ob aber der liberale Kurs Bayrou's der Mehrzahl der Franzosen geheuer ist, wird sich zeigen.

Schlimm ist so manche Hetze gegen das französische Präsidialsystem....

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/617403/

Pierre
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ottaviani
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Beitrag von ottaviani »

Madame gegen herrn le pen das hätte was ich bleob dabei

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taddeo
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Beitrag von taddeo »

ottaviani hat geschrieben:Madame gegen herrn le pen das hätte was ich bleob dabei
Das wäre so ein schönes Klischee: Frau gegen Rechtsaußen - zwei "Randgruppen", beide für die Mehrheit unwählbar... Man muß nur aufpassen, daß das nicht mal "schiefgeht".

Das erinnert mich stark an einen Witz, der unter den deutschen Studenten kursierte, als ich vor 20 Jahren in Rom studiert habe: "Wer wird der nächste Papst?" - "Ein Afrikaner, ein Chinese oder Ratzinger." Keiner hätte damals auch nur eine Lira darauf gewettet, daß gleich nach JP II eine dieser drei absolut hirnrissigen Möglichkeiten wahr werden könnte. So kann man sich täuschen.

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Linus
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Beitrag von Linus »

Pierre, wie schätzt du den Vicomte Philippe de Villiers ein?
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pierre10
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Beitrag von pierre10 »

Linus hat geschrieben:Pierre, wie schätzt du den Vicomte Philippe de Villiers ein?
zu weit rechts.

pierre
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Peregrin
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Beitrag von Peregrin »

Pierre hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:Pierre, wie schätzt du den Vicomte Philippe de Villiers ein?
zu weit rechts.
Leo XIII., Humanum genus hat geschrieben: ... Das ist es aber auch, was sehr viele von den Sozialisten und Kommunisten wollen und offen bekennen. Und es kann die "Freimaurer" - Sekte nicht leugnen, dass sie mit diesen gemeinsame Sache macht: denn sie ist deren Plänen nur allzusehr günstig, und sie unterscheidet sich in ihren wichtigsten Grundsätzen nicht von ihnen.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

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Linus
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Beitrag von Linus »

Pierre hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:Pierre, wie schätzt du den Vicomte Philippe de Villiers ein?
zu weit rechts.

pierre
Als? Le Pen?
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pierre10
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Beitrag von pierre10 »

Es stellt sich die Frage, nicht nur in Frankreich, ob die Trennung in rechts und links noch Sinn macht. Ende des 19. Jahrhunderts war es wohl angebracht, aber heute sind diese Aufteilungen doch im Grunde widersinnig.

Haben wir doch in der Bundesrepublik gesehen mit einem linken/rechten Kanzler Schröder, heute daraus resultierend einer fast ohnmächtigen großen Koalition.

Mit Skepsis sehe ich die vielen Präsidentschaftskandidaten, nur 4 haben eine kleine Chance, 8 sind völlig daneben und doch tun sie so, als könnten sie die Welt retten.

Kann es überhaupt so etwas wie konstruktive Politik geben?

Pierre, fragend
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Linus
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Beitrag von Linus »

hör mir konstruktiv auf..... :D
das verrät dich
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Petra
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Beitrag von Petra »

Petra hat geschrieben:In der dt. Berichterstattung der letzten Tage kommen die beiden Spitzenkandidaten extrem populistisch rüber. Muss man nicht mögen.
Habe heute auf Phoenix sehr viel mehr gesehen. Große Strecken von Wahlreden, berufliche Laufbahnen von Sarkozy und Royale, Interviews im Volk. Schwierig sich da zu entscheiden. Beide wirken nicht wirklich glaubwürdig, Tschuldigung. Und das System in D. (ohne direkte Wahlen und einer Aufteilung in Kanzler und Präsident) hat was. 8)

Petra
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Beitrag von Petra »

Pierre hat geschrieben: Haben wir doch in der Bundesrepublik gesehen mit einem linken/rechten Kanzler Schröder, heute daraus resultierend einer fast ohnmächtigen großen Koalition.
Ohnmächtig gleich handlungsunfähig?

sofaklecks
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Nix Le Pen

Beitrag von sofaklecks »

Le Pen hat offenbar nur zwölf Prozent.

Das ist eine sehr gute Nachricht.

sofaklecks

Petra
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Re: Nix Le Pen

Beitrag von Petra »

sofaklecks hat geschrieben:Le Pen hat offenbar nur zwölf Prozent.

Das ist eine sehr gute Nachricht.
Wenn man heute auf Phoenix Sarkozys Wahlreden verfolgt hat, weiß man auch warum.

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overkott
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Beitrag von overkott »

Das Zentrum hat doch deutlich über 5 Prozent erzielt. Die Sozialistin enttäuschte mit 26 Prozent. Die Christdemokraten haben die Nase vorn. Bei der Stichwahl kommt es jetzt darauf an, wie sich die Zentrumswähler verteilen.

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overkott
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Beitrag von overkott »

Jetzt hat der Christdemokrat gewonnen, seinen Respekt vor Frau Royal ausgedrückt und nach dem Wahlkampf versprochen, Präsident für alle Franzosen zu sein. Als Nachbarn nehmen wir die Wahl zur Kenntnis, wünschen dem Gewinner alles Gute und hoffen mit ihm auf politische Stabilität und gute Beziehungen. Sicher war Frau Royal die schönere Kandidatin, auch am Wahlabend hat sie eine gute Figur gemacht. Aber die Franzosen haben eben keine Schönheitswahl getroffen. Nicht nur Sarkozy braucht jetzt erst mal ein bisschen Ruhe nach dem heißen Rennen, sondern auch das ganze Land.

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Linus
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Beitrag von Linus »

Tut er auch lt heutigem kurier ist er eine Woche im Kloster
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Raimund J.
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Beitrag von Raimund J. »

Linus hat geschrieben:Tut er auch lt heutigem kurier ist er eine Woche im Kloster
Interessantes Kloster:
Bild
http://www.sueddeutsche.de/,tt1m4/ausla ... 83/113370/
Zu welcher Ordensgemeinschaft gehört das denn? :mrgreen:
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Nec laudibus, nec timore

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ottaviani
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Beitrag von ottaviani »

ich hoffe ich beleidige niemand wenn ich einen spruch eines freundes zitiere der in frankreich aufgewachsen ist:
" Jeder Kontinent hat seine Affen wir haben die Franzosen"

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overkott
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Beitrag von overkott »

Raimund Josef H. hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:Tut er auch lt heutigem kurier ist er eine Woche im Kloster
Interessantes Kloster:
Bild
http://www.sueddeutsche.de/,tt1m4/ausla ... 83/113370/
Zu welcher Ordensgemeinschaft gehört das denn? :mrgreen:
Aquavitaner.

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