Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Prof. Paul M. Zulehner über gewisse Ansichten von Pfarrer Wagner (Hervorhebung von mir):
"5. Kein Verständnis habe ich für den neu aufflammenden Klerikalismus. Dieser kommt in einem Interview von Wagner so zum Ausdruck, dass die Laien nichts zu sagen haben, wenn es um die Wahrheit in der Kirche geht. Ja hat er nicht in der Dogmengeschichte gelernt, dass die Frauen auf dem Fischmarkt in Ephesus die Kirche vor dem Arianismus bewahrt haben – also dafür, die enge und so schwer rational erklärbare Verwebung von Gott und Mensch in Jesus durchzuhalten? Ihm bedeutet Franz von Assisi viel: Er, oder ein Nikolaus von der Flüe haben für den Weg der Kirche in ihrer Treue zum Evangelium sehr viel getan. Es sind nicht nur die Amtsträger, die die Kirche tragen, sondern ihre Heiligen. Und darunter sind mehr Laien als den Klerikalen klar zu sein scheint. Und sind nicht Theresa von Àvila, Katharina von Siena und viele andere, etwa Juliana von Norwich oder Mechtild von Magdeburg für die Lebendigkeit der Kirche unverzichtbar gewesen. Von den vielen Ordensgründerinnen ganz zu schweigen – und ich zähle auch die großartigen Frauen in unseren Orden dazu.
6. Viel Unruhe hat ausgelöst, dass Wagner den Tsunami oder die Katastrophe in New Orleans als eine Strafe Gottes für die Schlechtigkeit der Menschen gedeutet haben soll. Allerdings hat er selbst zu beruhigen versucht wenn er meinte: "Über eine Strafe Gottes, wie dies später hieß, habe ich nie gesprochen.*) Ich sprach über Zusammenhänge des Lebens. Ein Beispiel: Wenn mein Leben nur vom Haben-Wollen und Nicht-genug-Haben bestimmt ist, wird die Natur darunter leiden". An solchem Hin und Her wird klar, dass sich letztlich viele Fragen um das Gottesbild drehen. Natürlich sind wir in Versuchung, Gott zu verlieblichen und ihn so herzurichten, dass er uns passt. Wir machen leicht aus einem unpassenden Gott einen uns passenden Gott. Aber eine solche abzulehnende Gottesrede ist kein Argument, Gott wieder nur bedrohlich und strafend vorzustellen. Am Beispiel des Tsumani: Allein das unendliche Leid der Kinder, der Frauen, der Armen, der Natur ist eine dunkle Anfrage an Gott. Einen Tsunami ohne Mitgefühl gnadenlos als Strafe Gottes auszugeben: Welch ein Verrat am jesuanischen Gottesbild würde hier geübt! Wie sehr werden hier menschliche Rachegelüste auf Gott übertragen! Und das bischöfliche Amt, das die Wahrheit des Evangeliums ja nicht erfindet, sondern die anvertraute Ortskirche in der Spur des Evangeliums zu halten hat, müsste gegeneine solche verkehrte Gottesrede unbedingt Stellung nehmen. Das Zweite Vatikanische Konzil hat betont, dass eine falsche Gottesverkündigung eine der Hauptursachen des modernen Atheismus ist (GS 19-21). Alle anderen Themen (wie Ministrantinnen, oder dass die Laien, welche an Stelle der aus Tatenlosigkeit der Kirchenleitung fehlenden Priester, eben presbyterale Aufgaben wie taufen, predigen, leiten übernehmen) sind im Vergleich zu einer solchen Verdunkelung Gottes nebensächlich."
http://homepage.univie.ac.at/paul.zuleh ... ninews_pi1[showUid]=154&cHash=ef8ef7c88
"5. Kein Verständnis habe ich für den neu aufflammenden Klerikalismus. Dieser kommt in einem Interview von Wagner so zum Ausdruck, dass die Laien nichts zu sagen haben, wenn es um die Wahrheit in der Kirche geht. Ja hat er nicht in der Dogmengeschichte gelernt, dass die Frauen auf dem Fischmarkt in Ephesus die Kirche vor dem Arianismus bewahrt haben – also dafür, die enge und so schwer rational erklärbare Verwebung von Gott und Mensch in Jesus durchzuhalten? Ihm bedeutet Franz von Assisi viel: Er, oder ein Nikolaus von der Flüe haben für den Weg der Kirche in ihrer Treue zum Evangelium sehr viel getan. Es sind nicht nur die Amtsträger, die die Kirche tragen, sondern ihre Heiligen. Und darunter sind mehr Laien als den Klerikalen klar zu sein scheint. Und sind nicht Theresa von Àvila, Katharina von Siena und viele andere, etwa Juliana von Norwich oder Mechtild von Magdeburg für die Lebendigkeit der Kirche unverzichtbar gewesen. Von den vielen Ordensgründerinnen ganz zu schweigen – und ich zähle auch die großartigen Frauen in unseren Orden dazu.
6. Viel Unruhe hat ausgelöst, dass Wagner den Tsunami oder die Katastrophe in New Orleans als eine Strafe Gottes für die Schlechtigkeit der Menschen gedeutet haben soll. Allerdings hat er selbst zu beruhigen versucht wenn er meinte: "Über eine Strafe Gottes, wie dies später hieß, habe ich nie gesprochen.*) Ich sprach über Zusammenhänge des Lebens. Ein Beispiel: Wenn mein Leben nur vom Haben-Wollen und Nicht-genug-Haben bestimmt ist, wird die Natur darunter leiden". An solchem Hin und Her wird klar, dass sich letztlich viele Fragen um das Gottesbild drehen. Natürlich sind wir in Versuchung, Gott zu verlieblichen und ihn so herzurichten, dass er uns passt. Wir machen leicht aus einem unpassenden Gott einen uns passenden Gott. Aber eine solche abzulehnende Gottesrede ist kein Argument, Gott wieder nur bedrohlich und strafend vorzustellen. Am Beispiel des Tsumani: Allein das unendliche Leid der Kinder, der Frauen, der Armen, der Natur ist eine dunkle Anfrage an Gott. Einen Tsunami ohne Mitgefühl gnadenlos als Strafe Gottes auszugeben: Welch ein Verrat am jesuanischen Gottesbild würde hier geübt! Wie sehr werden hier menschliche Rachegelüste auf Gott übertragen! Und das bischöfliche Amt, das die Wahrheit des Evangeliums ja nicht erfindet, sondern die anvertraute Ortskirche in der Spur des Evangeliums zu halten hat, müsste gegeneine solche verkehrte Gottesrede unbedingt Stellung nehmen. Das Zweite Vatikanische Konzil hat betont, dass eine falsche Gottesverkündigung eine der Hauptursachen des modernen Atheismus ist (GS 19-21). Alle anderen Themen (wie Ministrantinnen, oder dass die Laien, welche an Stelle der aus Tatenlosigkeit der Kirchenleitung fehlenden Priester, eben presbyterale Aufgaben wie taufen, predigen, leiten übernehmen) sind im Vergleich zu einer solchen Verdunkelung Gottes nebensächlich."
http://homepage.univie.ac.at/paul.zuleh ... ninews_pi1[showUid]=154&cHash=ef8ef7c88
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
mich nichtconscientia hat geschrieben:Habe den Artikel gelesen. Mal ehrlich: mich würde als Blabla des Zillertaler Dekans auch nerven, wenn ich die Sonntagsmesse mit ihm zu feiern hätte.Niels hat geschrieben:Jetzt geht es allen medial an den Kragen, die sich erdreistet haben, für Mons. Wagner Partei zu ergreifen:
http://tt.com/tt/tirol/story.csp?cid=46 ... =56&fid=21
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
schönrdner. der schwarze peter liegt weder bei wagner, noch bei den mailern, sondern wonaders.overkott hat geschrieben:Das hat Mons. Wagner nicht verdient, dass seine Geschichte noch länger breit getreten wird. Er hat verzichtet, sein Verzicht wurde angenommen. Das verdient Respekt. Aber jetzt lasst ihn auch in Ruhe.
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Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Eben. Es ist ein Skandal, wenn man nach dieser Aktion einfach zu Tagesordnung überginge.maliems hat geschrieben:schönrdner. der schwarze peter liegt weder bei wagner, noch bei den mailern, sondern wonaders.overkott hat geschrieben:Das hat Mons. Wagner nicht verdient, dass seine Geschichte noch länger breit getreten wird. Er hat verzichtet, sein Verzicht wurde angenommen. Das verdient Respekt. Aber jetzt lasst ihn auch in Ruhe.
Wie ich vor ein paar Seiten schrieb:
Ein schlichtes "Weiter so!" wäre verheerend.Im Klartext: Operation gelungen, Patient tot. Weiter so, wie bisher.
Ich fasse es nicht.![]()
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Es gibt schon seit 40 Jahren nichts anderes als "weiter so", und daß das tatsächlich verheerend ist, hat bisher auch noch keinen gekümmert.cantus planus hat geschrieben:Ein schlichtes "Weiter so!" wäre verheerend.
If any stupid priest or bishop in Nigeria feels he wants to copy the American model, then there is something wrong with his head. --Olubunmi Anthony Kardinal Okogie
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
http://www.kathtube.com/player.php?id=85
Der Wackel- und Schönrednerbsichof von Linz.
Dann noch folgendes: http://www.kath.net/detail.php?id=22314
In Linz bleibt bei solchen Bischöfen wirklich alles beim alten.
Der Wackel- und Schönrednerbsichof von Linz.
Dann noch folgendes: http://www.kath.net/detail.php?id=22314
In Linz bleibt bei solchen Bischöfen wirklich alles beim alten.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.
Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
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Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Ein interessanter Bericht auf kreuz.net: http://www.kreuz.net/article.8792.html
Ich gebe ihn mit einer gewissen Vorsicht weiter, da ich auf der Homepage des "Forum deutscher Katholiken" noch keinen entsprechenden Hinweis gefunden habe.
Ich gebe ihn mit einer gewissen Vorsicht weiter, da ich auf der Homepage des "Forum deutscher Katholiken" noch keinen entsprechenden Hinweis gefunden habe.
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Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Wenn der Papst einen Holocaustleugner exexkommuniziert, muss ein deutscher Bundeskanzler sich zu Wort melden. Wenn er das nicht tut, kann er zurücktreten.
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Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Ja. Aber nicht nach einer Woche und nicht in diesem Ton und nicht, wenn man keine Ahnung hat.
Und wenn, dann hat das auf den üblichen diplomatischen Wegen zu erfolgen. Es spricht für die Weisheit und Abgeklärtheit des Papstes, dass er Angela Merkel nicht auf gleiche Weise geantwortet hat. Es gäbe an der Regierung hierzulande nämlich auch genug zu kritisieren.
Das war reiner Populismus, um gewisse Kreise ruhig zu stellen. Daher hast du sicherlich recht, wenn du sagst, dass sie ansonsten hätte zurücktreten können. Aber dieser Automatismus hat etwas sehr Beunruhigendes.
Und wenn, dann hat das auf den üblichen diplomatischen Wegen zu erfolgen. Es spricht für die Weisheit und Abgeklärtheit des Papstes, dass er Angela Merkel nicht auf gleiche Weise geantwortet hat. Es gäbe an der Regierung hierzulande nämlich auch genug zu kritisieren.
Das war reiner Populismus, um gewisse Kreise ruhig zu stellen. Daher hast du sicherlich recht, wenn du sagst, dass sie ansonsten hätte zurücktreten können. Aber dieser Automatismus hat etwas sehr Beunruhigendes.
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Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Können wir diesen elenden, verleumderischen, verlogenen Propagandabe-overkott hat geschrieben:Holocaustleugner
griff vielleicht endlich mal aus dem Sprachgebrauch der Gläubigen tilgen,
Himmeldonnerwetter?
Ich habe hier schon mehrfach & ausführlich erläutert, daß der Begriff „Holo-
kaust“ zur Bezeichnung der vom nationalsozialistischen Régime an Juden be-
gangenen Verbrechen nicht nur untauglich ist, sondern, weil er eine pseudo-
religiöse Vergötzung des Bezeichneten impliziert, sich als glaubenswidrig ab-
solut verbietet.
Ebenso untauglich ist der Begriff der Leugnung. Er bedeutet das wahrheits-
widrige Bestreiten eigener oder der eigenen Person zurechenbarer oder mit
ihr in engem Zusammenhang stehender Handlungen oder Umstände.
Gemeint ist, wo er gebraucht wird, aber stets nur das Bestreiten strafrecht-
lich oder strafprozessual geschützter historischer Tatsachendefinitionen. Die
Tatbestände, um die es dabei geht, stehen mit denen, die ihre Faktizität ganz
oder in der definierten Form bestreiten, in keinem Zusammenhang.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
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Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
vergiss et.overkott hat geschrieben:Wenn der Papst einen Holocaustleugner exexkommuniziert, muss ein deutscher Bundeskanzler sich zu Wort melden. Wenn er das nicht tut, kann er zurücktreten.
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Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Egon Kapellari: »Wagner hat Antworten gegeben, die für die Öffentlichkeit
traumatisierend waren.« Über Homosexualität und auch über die Frage
eines strafenden Gottes werde man wohl längere Zeit nicht reden können.
Der man ist nicht nur feige, sondern auch strohdumm. Mir fehlen die Wor-
te. Wie kann man solchen Stuß faseln?
traumatisierend waren.« Über Homosexualität und auch über die Frage
eines strafenden Gottes werde man wohl längere Zeit nicht reden können.
Der man ist nicht nur feige, sondern auch strohdumm. Mir fehlen die Wor-
te. Wie kann man solchen Stuß faseln?
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Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Wie ich schon schrieb: "Weiter so" - immer weiter so, auf Teufel komm 'raus.
Wagner hat den Laden aufgemischt, jetzt isser weg, also is wieder Ruhe!
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Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
MW hat es das Geld für die Frau gegeben, allerdings und das ist die Infamie der kolportierten Sache,nicht eine Abtreibung durchführen zu lassen, sondern um der Frau einfach eine "Starthilfe" zu geben.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
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Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Alles andere wäre ja auch recht unlogisch. Politik ist ein schmutziges Geschäft, Kirchenpolitik umso mehr...
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Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Wagner ärgerlich: Vermeintlicher Skandal erstunken und erlogen; Pfarrer behält sich rechtliche Schritte gegen Verleumder vorLinus hat geschrieben:MW hat es das Geld für die Frau gegeben, allerdings und das ist die Infamie der kolportierten Sache,nicht eine Abtreibung durchführen zu lassen, sondern um der Frau einfach eine "Starthilfe" zu geben.
http://www.kath.net/detail.php?id=22343
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Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Ich hoffe er tut s
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Dann ist der Rücktritt wohl endgültig ungültig.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Wieso?Peregrin hat geschrieben:Dann ist der Rücktritt wohl endgültig ungültig.
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Wenn er ihn eingereicht hat, weil er sich einer derartigen Sudelkampagne nicht aussetzen wollte, dann liegt hier wohl Nötigung vor. Das ist aber kein gerechter Grund nach CIC. Ich denke immer noch, daß er sich weihen lassen sollte.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
das ist kanonistisch sicher, aber wo kein kläger, da kein urteil.
ich vermute mal, dass Wagner selbst sein recht einklagen müsste?
ich vermute mal, dass Wagner selbst sein recht einklagen müsste?
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
es gibt bis heute keinen Rücktritt sondern nur Dispens vom Amt des Weihbischofs für LinzPeregrin hat geschrieben:Dann ist der Rücktritt wohl endgültig ungültig.
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
In der Tat. Unter den neu bekannt gewordenen Umständen (die womöglich in Rom schon länger bekannt sind?) erscheint die Dispens des Papstes, das Amt annehmen zu müssen, immer mehr als eine vorläufige Entscheidung. Wagner wurde ernannt, und hatte dadurch sowohl das Recht als auch die Pflicht, das Amt anzutreten. Von der Pflicht ist er dipensiert worden, vom Recht nicht. Und wenn sich der Dispensgrund (= sein "Rückzieher") aus kanonistischer Sicht als hinfällig erweist, weil er nicht aus freien Stücken erfolgte, dann würde wohl auch die Dispens hinfällig.ottaviani hat geschrieben:es gibt bis heute keinen Rücktritt sondern nur Dispens vom Amt des Weihbischofs für LinzPeregrin hat geschrieben:Dann ist der Rücktritt wohl endgültig ungültig.
Das kann ja noch lustig werden ...
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Das Gerücht ist pikant und wirft kein gutes Licht auf Pfarrer Wagner. Aber der kreuz.net-Artikel ist unjournalistisch. Es fehlt das genaue: Wer, was, wann, wo und wie? Und es fehlt vor allem die Quellenangabe. Verbreitet wird nur eine Dunstwolke aus der Gerüchteküche, in der Nachricht, Kommentar und Desinformation nicht zu unterscheiden sind.
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Dummes, unüberlegtes Gequake, sofern dass Gequake sich darauf bezieht, dass Pfarrer Wagner für eine Abtreibung bezahlt haben soll.Das Gerücht ist pikant und wirft kein gutes Licht auf Pfarrer Wagner.
Pfarrer Wagner hat ausdrücklich diese Aussage zurückgewiesen und verdeutlicht, dass das Geld als Starthilfe für Mutter und Kind bezahlt wurde.
Das muß man ganz einfach akzeptieren, vor allem dann, wenn Pfarrer Wagner durch sein ganzes priesterliches Verhalten und seine dementsprechenden Aussagen einen solchen Vorwurf als nicht haltbar, als unrealistisch und an den Haaren herbeigezogen anzeigen.
und weiter hast Du geschrieben:
Scheinbar war dieser Artikel aber gut genug für Dich, um feststellen zu können, dass das Gerücht pikant sei und kein gutes Licht auf Pfarrer Wagner werfe. Normalerweise können eine solche Feststellung nur diejenigen treffen, die an Pfarrer Wagner kein gutes Haar lassen wollen.Aber der kreuz.net-Artikel ist unjournalistisch. Es fehlt das genaue: Wer, was, wann, wo und wie? Und es fehlt vor allem die Quellenangabe. Verbreitet wird nur eine Dunstwolke aus der Gerüchteküche, in der Nachricht, Kommentar und Desinformation nicht zu unterscheiden sind.
Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Soweit bekannt wurde, hat Pfr. Wagner einer Frau Geld gegeben, damit sie gerade NICHT abtreibt und seine positive Einstellung zum Lebensschutz ist seit vielen Jahren bekannt.
Ich bin überzeugt, dass man die Geldgabe dazu hergenommen hat, um ihn anzuschwärzen, damit er kein Bischof werden kann. Die Pfarrer, die ihn nicht wollten, haben wohl dazu einen Grund gehabt, weil sie damit rechnen konnten, dass er als Weihbischof ihre Einstellung und vor allem auch Lebensweise mit Frau im Hintergrund in der Kirche nicht mehr durchgehen lässt bzw den Bischof dazu bringt, der ja zu fast allem ja sagt. Er sollte, falls die Verleumder bekannt werden, sich rechtlich dagegen wehren.
Ich bin überzeugt, dass man die Geldgabe dazu hergenommen hat, um ihn anzuschwärzen, damit er kein Bischof werden kann. Die Pfarrer, die ihn nicht wollten, haben wohl dazu einen Grund gehabt, weil sie damit rechnen konnten, dass er als Weihbischof ihre Einstellung und vor allem auch Lebensweise mit Frau im Hintergrund in der Kirche nicht mehr durchgehen lässt bzw den Bischof dazu bringt, der ja zu fast allem ja sagt. Er sollte, falls die Verleumder bekannt werden, sich rechtlich dagegen wehren.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.
Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.
Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Die kirchenrechtliche Situation von Pfr. / Msgr. (?) Wagner ist ja zumindest nicht ganz eindeutig.
Dem Wortlaut des Dispens-Dekretes nach ist er ja lediglich von der Übernahme des Amtes als Auxiliar-(Weih-)Bischof in Linz dispensiert. Damit bliebe er nach wie vor ernannter Titularbischof von Zuri.
In diesem Zusammenhang ist aber das Statut der österreichischen Bischofskonferenz von Interesse:
Nebenbei: War da nicht irgendetwas in der Richtung, daß ernannte Bischöfe auch schon vor der Weihe einzelne Pontifikalien tragen dürfen?
Dem Wortlaut des Dispens-Dekretes nach ist er ja lediglich von der Übernahme des Amtes als Auxiliar-(Weih-)Bischof in Linz dispensiert. Damit bliebe er nach wie vor ernannter Titularbischof von Zuri.
In diesem Zusammenhang ist aber das Statut der österreichischen Bischofskonferenz von Interesse:
Ich hätte gerne das Gesicht von Kardinal Schönborn und Bischof Schwarz gesehen, wenn Msgr. Wagner als ernannter Bischof an der Vollversammlung diesen Monat teilgenommen hätte.Statuten der Österreichischen Bischofskonferenz (Stand: 1985)
§ 3 – Mitglieder der Konferenz
1. Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz
sind:
a) die Diözesanbischöfe
b) der Militärbischof
c) der Territorialabt von Wettingen-Mehrerau
d) die Koadjutoren
e) die Apostolischen Administratoren
f) die Diözesanadministratoren
g) die Auxiliarbischöfe und die übrigen Titularbischöfe, die in diesem Gebiet eine ihnen vom Apostolischen Stuhl oder von der Bischofskonferenz übertragene besondere Aufgabe wahrnehmen.
2. Bischöfe, die ernannt, aber noch nicht geweiht sind bzw. von ihrem Amt noch nicht Besitz ergriffen haben, sind Mitglieder der Bischofskonferenz ohne Antrags- und Stimmrecht.
Nebenbei: War da nicht irgendetwas in der Richtung, daß ernannte Bischöfe auch schon vor der Weihe einzelne Pontifikalien tragen dürfen?
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
ein lieber freund von mir den ich leider immer noch nicht für den Kreuzgang begeistern konnte hat folgenden sehr guten Artikel geschrieben
(an Linus auch ein Spastiker)
http://www.kath.net/detail.php?id=22364
(an Linus auch ein Spastiker)
http://www.kath.net/detail.php?id=22364
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Habe ich heute früh schon mit großem Interesse gelesen. Der Mann hat wohl seine Kanonistik von der Pike auf gelernt, scheint es.ottaviani hat geschrieben:ein lieber freund von mir den ich leider immer noch nicht für den Kreuzgang begeistern konnte hat folgenden sehr guten Artikel geschrieben
(an Linus auch ein Spastiker)
http://www.kath.net/detail.php?id=22364
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
er ist theologe und jurist wird nicht in den kirchlichen dienst gehen sondern als jurist arbeiten
Re: Ernennung von Wagner zum neuen Weihbischof für Linz
Brav, brav! Wenn er so denkt, wie er in diesem Artikel schreibt, wird das auch besser sein für ihn ...ottaviani hat geschrieben:er ist theologe und jurist wird nicht in den kirchlichen dienst gehen sondern als jurist arbeiten