Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
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Asperges1976
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Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Dieser Satz war mehr bezogen auf das Theaterprojekt. Da ein Pojekt vom Begriff her über die normale Unterrichtspraxis hinausgeht, hätte man die Schülerin in dieser Zeit einer anderen Klasse zum Unterricht beigeben können. Dafür hätte die Schülerin im üblich strukturierten Biologieunterricht sich den dortigen Ausführungen nicht entziehen können. Das reicht für "Aufklärung" vollkommen. Die Schülerin könnte auch am Theaterprojekt bloß als Zuschauerin ohne aktive Rolle teilnehmen. Dann könnte sie beim zuschauen ihre Augen und Ohren auf Durchzug stellen. Das würde zur Inhaltsvermittlung auch reichen, zumal Theater nicht jedermanns Sache ist. Im Sportunterricht musste ich früher auch nicht alles mitmachen und brauchte nur zuschauen, weil ich Probleme mit der Luft hatte. Natürlich hätten auch hier die Eltern mehr die Toleranz aufbringen müssen, die sie selber einfordern.
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
In Österreich funktioniert das so unter der hand seit jahrzehnten beim ersten Elternsprechtag monieren eltern daß sie aus religiösen gründen keinen aufklärungsunterricht möchten die Lwehrerin lächelt und meint das geht nicht aber geben sie mir bitte ihre telefonnummernoiram hat geschrieben:Muss man in Deutschland also lügen damit man sein Recht bekommt?Juergen hat geschrieben: Andere Eltern hätten vielleicht einfach an Karneval behauptet, die Kinder seien krank, und es wäre nix passiert.
Das ist doch auch nix
monate später läutet das telefon und die Lehrerin ist dran "liebe frau XY ihr Kind hat heute gar nicht gut ausgeschaut ich würde sagen sie lassen sie morgen zu hause wir machen nix wichtiges " und sagen sie mir wann wollten sie mit dem Kind zum zahnarzt dann schauen wir das es da auch nix wichtiges versäumt"
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Wobei der Kladderadatsch beim Aufklärungsunterricht nicht aufhört. Ich bin zum Bp. als Mutter für die sittliche Erziehung und die Gesundheitsfürsorge meiner minderjährigen Kinder verantwortlich. Meine Töchter könnten sich aber beim Frauenarzt ohne mein Wissen die Pille verschreiben lassen, sogar die "Pille danach".Ich persönlich habe für die Familie eine gute, konservative Frauenärztin gefunden, aber das Glück hat nicht jeder.Absurd.
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach
M. v. Ebner- Eschenbach
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Jaja, sich durchwursteln - ihr Österreicher wieder
Diese seltsame Angst vor den Sexualunterricht an den öffentlichen Schulen ist mir nicht ganz klar.
Gerade gebildete, gläubige Eltern müssten doch in der Lage sein, mit ihren Kindern eben über ebendiesen Unterricht zu diskutieren und die Lehre der Kirche sicher und jugendgerecht zu vermitteln, die Unterschiede rauszuarbeiten. Der Sexualkundeunterricht ist an den staatl. genehmigten kath Schulen die Deutschland übrigend der gleiche, wie der an staatl. Schulen. Bestenfalls wird halt dann im Reliunterricht das Thema nochmals aufgearbeitet.
Diese seltsame Angst vor den Sexualunterricht an den öffentlichen Schulen ist mir nicht ganz klar.
Gerade gebildete, gläubige Eltern müssten doch in der Lage sein, mit ihren Kindern eben über ebendiesen Unterricht zu diskutieren und die Lehre der Kirche sicher und jugendgerecht zu vermitteln, die Unterschiede rauszuarbeiten. Der Sexualkundeunterricht ist an den staatl. genehmigten kath Schulen die Deutschland übrigend der gleiche, wie der an staatl. Schulen. Bestenfalls wird halt dann im Reliunterricht das Thema nochmals aufgearbeitet.
- cantus planus
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Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Schön. Aber ist es als Vater meine Aufgabe, dem Kind zu erklären, dass der Lehrer in der Schule Unsinn redet, wenn er Verhütungsmittel propagiert, ständig wechselnde Partnerschaften als normale Experimentierphase, Homosexualität als natürliche Veranlagung bezeichnet?
Ich meine schon, dass Aufklärung sowohl als Recht, aber auch Pflicht(!) den Eltern zusteht.
Ich meine schon, dass Aufklärung sowohl als Recht, aber auch Pflicht(!) den Eltern zusteht.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Aufklärung im Kindergarten- und Grundschulalter ist Sache der Eltern, später kommt der Bio- untericht. Aufklärung sollte im Einzelgespräch geschehen, im Idealfall vom Vater zum Sohn und der
Mutter zur Tochter. Klar kann eine Mutter ihrem Dreijährigen erklären, dass in Mamas Bauch ein neues Geschwisterchen heranwächst, aber ab dann sollte Vater oder Grossvater übernehmen.
Das ist auch wichtig für die Selbstwahrnehmung des Kindes als geschlechtliches Wesen.
Mutter zur Tochter. Klar kann eine Mutter ihrem Dreijährigen erklären, dass in Mamas Bauch ein neues Geschwisterchen heranwächst, aber ab dann sollte Vater oder Grossvater übernehmen.
Das ist auch wichtig für die Selbstwahrnehmung des Kindes als geschlechtliches Wesen.
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M. v. Ebner- Eschenbach
M. v. Ebner- Eschenbach
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Ich bin aber auch öfters von Priestern zugelabert worden, die bei Lichtbesehen auch Männer sind.
An der Praxis mancher polnischer Geistlicher ist IMHO etwas faul. Da gibt es kleine Kinder, die den Film "Der stumme Schrei" gesehen haben und daher wissen, wie so ein Mini-Baby aus der Mama rausgekratzt werden kann aber nicht wissen, wie es hineingekommen ist.
An der Praxis mancher polnischer Geistlicher ist IMHO etwas faul. Da gibt es kleine Kinder, die den Film "Der stumme Schrei" gesehen haben und daher wissen, wie so ein Mini-Baby aus der Mama rausgekratzt werden kann aber nicht wissen, wie es hineingekommen ist.
???
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Der stumme Schrei ist nix für Kinder!! Priester hören natürlich die Beichte bei Kindern, es wäre dennoch möglich, Mädchen darüber hinaus von Frauen seelsorgerlich betreuen zu lassen.
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M. v. Ebner- Eschenbach
M. v. Ebner- Eschenbach
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Ja, die Eltern müssen ihre Kinder halt ergänzend zum Unterricht an der Schule aufklären, ob es ihnen jetzt gefällt oder nicht. Wie Lioba schon geschrieben hat, die Mädchen können sich ohne Wissen ihrer Eltern sämtliche Pillen verschreiben lassen..da find ich ein gesundes Vertrauensverhältnis zu den Kindern und umgekehrt schon angebracht.
Ansonsten hilft nur mit den Kindern/Jugendlichen reden, reden und nochmals reden.
Ansonsten hilft nur mit den Kindern/Jugendlichen reden, reden und nochmals reden.
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Nicht ergänzend- wir müssen prägend sein!
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M. v. Ebner- Eschenbach
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Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Nur sind es eben genau diese Familien, die ihre Kinder nicht zur Schule schicken, wenn es im Biologieunterricht um irgendwas geht, was nur im entferntesten mit Sex zu tun haben könnte.Asperges1976 hat geschrieben:...Dafür hätte die Schülerin im üblich strukturierten Biologieunterricht sich den dortigen Ausführungen nicht entziehen können. Das reicht für "Aufklärung" vollkommen...
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Da gibt es schon Unterschiede zwischen Familien, die ihren Kindern christliche Werte mitgeben und sie vor negativen Einflüssen schützen wollen und solchen, die leben möchten wie die Amishen.
Für ersteres langen gute kath. oder ev. Bekenntnisschulen, für Letzteres müssen spezielle Reservate eingerichtet werden
Unschuld ist was anderes als Unbedarftheit und mit dem was in dieser Gesellschaft abläuft müssen sich Jugendliche irgendwann mal auseinandersetzen - um durch die Werte ihres Glaubens geschützt zu sein.
Für ersteres langen gute kath. oder ev. Bekenntnisschulen, für Letzteres müssen spezielle Reservate eingerichtet werden
Unschuld ist was anderes als Unbedarftheit und mit dem was in dieser Gesellschaft abläuft müssen sich Jugendliche irgendwann mal auseinandersetzen - um durch die Werte ihres Glaubens geschützt zu sein.
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M. v. Ebner- Eschenbach
M. v. Ebner- Eschenbach
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Das hier ist die Wurzel des Problems. Warum war das damals so und heute andersrum?Leguan hat geschrieben:Ein ähnliches Urteil gab es doch vor ein paar Jahren mit einem KPEler.
Allerdings ist der Unterschied, daß es hier um Grundschulkinder geht.
Wenn vor 40 Jahren eine Lehrerin den Grundschulkindern das erzählt hätte, was in dem Theaterstück erzählt wird, wäre wahrscheinlich sie vor dem Kadi gelandet und nicht die Eltern. Und das alles ohne daß die Gesetze sich geändert hätten.
Woher kommen diese neuen Werte die in 40 Jahren alles umschmeißen?
Was bringt die Aufklärung überhaupt in der Schule? Seit wann sind die Eltern zu blöde ihre Kinder selber aufzuklären, daß der Staat das nun übernehmen muss?
Und die Geschädigten sind hier wieder mal die Kinder. Die einen die sich den Schwachsinn von Eltern und Schule so reinziehen müssen und die andern die sich m.E. in arg jungen Jahren schon damit beschäftigen müssen wer denn nun lügt oder irrt. Die Eltern oder der Lehrer. Unterstützung bei der Erziehung ist das auf jeden Fall keine.
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Vor mehr als 35 Jahren, meine Töchter waren beide gerade im Anfang der Pubertät, war ich im Elternbeirat der kath. Schule als einziger Mann.... Di Schwester Oberin meinte bei einer Sitzung, sie müsste ab nächstes Schuljahr auch Sexualkunde einfahren. Große Proteste der meisten Mütter, besonders eine Mutter von 6 Jungen wehrte sich heftig gegen diesen Unterricht. Auf meine Frage, wie sie denn mit ihren Söhnen dieses Thema bespreche antwortete sie: Gar nicht. Sie müssen so wie wir sehen dass sie zurechtkommen.
So bat ich sie um die Vornamen ihrer Söhne, ich würde gerne meine Töchter vor diesen Jungen, den Zurechtkommern, warnen.
Alle lachten....
Sie hat nie wieder mit mir gesprochen.
Glücklicherweise hat sich das geändert, obwohl ich Bedenken habe, wenn sehr jungen Jugendliche sich im Internet Pornos ansehen können.
Pierre
So bat ich sie um die Vornamen ihrer Söhne, ich würde gerne meine Töchter vor diesen Jungen, den Zurechtkommern, warnen.
Alle lachten....
Sie hat nie wieder mit mir gesprochen.
Glücklicherweise hat sich das geändert, obwohl ich Bedenken habe, wenn sehr jungen Jugendliche sich im Internet Pornos ansehen können.
Pierre
Grenzen im Kopf sind sehr hinderlich
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Da gebe ich dir vollkommen recht, Pierre. Wobei es eigentlich der Herr Papa dieser Knaben war, dem du hättest auf die Füsse treten müssen.So bat ich sie um die Vornamen ihrer Söhne, ich würde gerne meine Töchter vor diesen Jungen, den Zurechtkommern, warnen.
Hand auf´s Herz bei den hier vertretenen Vätern von Söhnen, wieviele sehen es als ihre Aufgabe durch Vorbild im Lebenswandel und Gespräche ihre Söhne zu verantwortungsvollem Umgang mit iherer Sexualität zu erziehen?
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach
M. v. Ebner- Eschenbach
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Eigentlich gibt es diesen "meine Eltern sagen etwas anderes als meine Lehrer" Konflikt auch in anderen Fächern. Wer mal eine kommunistische Regierung erfahren hat, wird das wissen.
???
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Vor 50 Jahren lief die Vorlesung in Moraltheologie an der theol. Fakultät, wenn das Thema Sexualität zur Sprache kam, so ab, daß eine Figur des Hl. Aloisius von Gonzaga in den Höhrsaal getragen wurde und statt eine Vorlesung zu halten wurde um Keuschheit gebetet. Damit war das Thema Sexualität im Bereich der Moraltheologie abgehakt. So waren die Priester bestens vorbetreitet.

Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
@Jürgen
Vergangene Unzulänglichkeiten rechtfertigen keine heutigen Fehler. In wieweit Dein Beispiel repräsentativ ist, sei mal dahingestellt.
@Pierre
Seine Mitmenschen ob ihrer Unzulänglichkeiten öffentlich bloßzustellen, ist natürlich die Krone aufgeklärten Denkens. Q.e.d.
Wenn ich an meinen Sexualkundeunterricht denke, der nichts anderes als ideologischer Mörserbeschuss aus dem Reich des Bösen war, so kann ich einige besorgte Eltern durchaus verstehen.
Vergangene Unzulänglichkeiten rechtfertigen keine heutigen Fehler. In wieweit Dein Beispiel repräsentativ ist, sei mal dahingestellt.
@Pierre
Seine Mitmenschen ob ihrer Unzulänglichkeiten öffentlich bloßzustellen, ist natürlich die Krone aufgeklärten Denkens. Q.e.d.
Wenn ich an meinen Sexualkundeunterricht denke, der nichts anderes als ideologischer Mörserbeschuss aus dem Reich des Bösen war, so kann ich einige besorgte Eltern durchaus verstehen.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Jaja, Aufklärung mit dem heiligen Aloysius. Ich habe schon mehrere Geschichten über ihn gehört. Er sei angeblich so keusch gewesen, daß er Frauen, selbst seiner Mutter, niemals ins Gesicht gesehen hat. Mit 10, 12 oder 9 Jahren (je nachdem, wer die Geschichte erzählt), soll er ein Keuschheitsgelübde abgelegt haben. Und nie habe er die Sünde der Onanie begangen. (Woher weiß der Erzähler das so genau?
)
Interessant ist, daß wenn man die Lebensgeschichte des Heiligen in der Catholic Encyclopedia von 1913 (als Public Domain Dokument im Internet einsehbar) diese Details nicht erwähnt werden.
Ich habe übrigens auch einen heiligen Aloysius im Schlafzimmer, ca 60 cm hoch.
Interessant ist, daß wenn man die Lebensgeschichte des Heiligen in der Catholic Encyclopedia von 1913 (als Public Domain Dokument im Internet einsehbar) diese Details nicht erwähnt werden.
Ich habe übrigens auch einen heiligen Aloysius im Schlafzimmer, ca 60 cm hoch.
???
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Da möchte ich an das Gespräch zwischen Maria und dem Erzengel Gabriel bei der Verkündigung erinnern. Die Gottesmutter wusste als 13-15 jähriges Mädchen sehr wohl, worauf es beim Kinderkriegen ankommt und ihre Keuschheit und Frömmigkeit ist sicher über jeden Zweifel erhaben.
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach
M. v. Ebner- Eschenbach
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
@ar26
Pierre war vielleicht etwas harsch, aber er hatte nicht unrecht. Fehlende Erziehung führt zu Wildwuchs und dazu aus unsauberen Quellen zu schöpfen. Ausserdem- wenn es um die eigenen Töchter geht, können Väter schon mal auf den Putz hauen und das ist richtig!
Ich habe mal bei Bekannten mitgekriegt, dass Freunde des halbwüchsigen Sohnes blöde Bemerkungen gegenüber der 14-jährigen Tochter machten. Die war todtraurig, nicht wegen der unreifen Bengels, sondern weil Vater und Bruder nicht dagegen einschritten.
Pierre war vielleicht etwas harsch, aber er hatte nicht unrecht. Fehlende Erziehung führt zu Wildwuchs und dazu aus unsauberen Quellen zu schöpfen. Ausserdem- wenn es um die eigenen Töchter geht, können Väter schon mal auf den Putz hauen und das ist richtig!
Ich habe mal bei Bekannten mitgekriegt, dass Freunde des halbwüchsigen Sohnes blöde Bemerkungen gegenüber der 14-jährigen Tochter machten. Die war todtraurig, nicht wegen der unreifen Bengels, sondern weil Vater und Bruder nicht dagegen einschritten.
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M. v. Ebner- Eschenbach
M. v. Ebner- Eschenbach
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
@lioba
Pierre selbst hatte seine Töchter ins Spiel gebracht. Niemand hatte sie angegriffen. Pierre hingegen hat die gute Absicht der Mutter, die jedoch schlecht umgesetzt war (Vogel-Strauß-Taktik), öffentlich desavouiert.
Das die Herrschaften aus Deinem Beispiel keine richtigen Männer sind, versteht sich von selbst.
Pierre selbst hatte seine Töchter ins Spiel gebracht. Niemand hatte sie angegriffen. Pierre hingegen hat die gute Absicht der Mutter, die jedoch schlecht umgesetzt war (Vogel-Strauß-Taktik), öffentlich desavouiert.
Das die Herrschaften aus Deinem Beispiel keine richtigen Männer sind, versteht sich von selbst.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Und als richtiger Mann hätte der Vater der 6 Knaben beim Elternabend sein müssen- oder sich später bei einem guten Gläschen Wein mit Pierre zusammensetzen können um das Ganze mal von Mann zu Mann bekakeln.
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach
M. v. Ebner- Eschenbach
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Du hast etwas vergessen: Bei der Behandlung dieser Themen wurde eine Kerze entzündet.Juergen hat geschrieben:Vor 50 Jahren lief die Vorlesung in Moraltheologie an der theol. Fakultät, wenn das Thema Sexualität zur Sprache kam, so ab, daß eine Figur des Hl. Aloisius von Gonzaga in den Höhrsaal getragen wurde und statt eine Vorlesung zu halten wurde um Keuschheit gebetet. Damit war das Thema Sexualität im Bereich der Moraltheologie abgehakt. So waren die Priester bestens vorbetreitet.
"Scio cui credidi"
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Vor 40 Jahren rum und früher wurde also nur unsauber geschöpft und die Kinder waren allesamt unerzogen?Lioba hat geschrieben:@ar26
Pierre war vielleicht etwas harsch, aber er hatte nicht unrecht. Fehlende Erziehung führt zu Wildwuchs und dazu aus unsauberen Quellen zu schöpfen.
Und heute ist alles fein
Geschlechtskrankheiten gibts nimmer und nur noch erwünschte eheliche und erzogene Kinder in heilen Familien - Dank Vater Staat.
Wie kommt ihr eigentlich auf so absurde Erklärungen?
Das ist doch nur nachgeblubbert aber nicht das was man sieht
Wisst ihr auch, daß es so ausschaut als ob alle etwas Älteren irgendwie schwerwiegende Probleme mit der Sexualität gehabt haben müssen bevor Sexualkunde Pflichtfach wurde.
Schon gemein vom HerrGott daß uns erst 2000 nach Christus mit Bravo und unserer Aufklärung in der Schule ne Anleitung gegeben hat zum "wachset und mehret euch"
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Noiram- ich blubbere keineswegs irgendetwas nach. Geschlechtskrankeiten, uneheliche Kinder und und und gab es eben schon vor der Aufklärungswelle.Dass diese zusammen mit einem allgemeinen Verlust an sittlichem Bewusstsein auftrat leugnet keiner. Sexualität ist nichts was ich als Christ totschweigen müsste- beleg mir Das bitte mal theologisch, sondern was im Licht des Glaubens - mit oder ohne Kerze- betrachten sollte. Ansonsten muss ich sagen, dass dein
Beitrag inhaltlich nicht sonderlich ergiebig ist.
Wie du jetzt auf Schundliteratur Marke "Bravo" kommst ist mir schleierhaft.
Beitrag inhaltlich nicht sonderlich ergiebig ist.
Wie du jetzt auf Schundliteratur Marke "Bravo" kommst ist mir schleierhaft.
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M. v. Ebner- Eschenbach
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Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Aufklärung — durch eine geeignete Person und auf die richtige Weise — kann wirklich helfen. Unter Kindern, die schlecht oder gar nicht aufgeklärt sind, herrschen seltsame Vorstellungen. Da war natürlich der Junge mit den zwei Müttern, den ich schon mal erwähnt hatte, und seine Theorie, seine Freundin können nur schwanger werden, wenn sie ihre Tage hätte. Andere Mädchen meinen, sie könnten nicht schwanger werden, wenn man danach Coca-Cola reingießt.
Und last but not least… Ich weiß ja nicht, wieviel von Josephine Mutzenbacher Fiktion ist und wieviel nicht, aber dies wäre ein drastisches Beispiel wie sich Kinder selbst aufklären, und für das Versagen von Sorgeberechtigten, wie den Eltern, dem Katecheten, dem Kooperator usw.
Achja…ich habe heute unabhängig vom Thread etwas gedacht. Im Internet diskutieren Eltern, ab wann sie ihren Kindern erlauben sollten, Sex zu haben. Ich habe mir gedacht: Eine ähnlich gute Frage wäre "Ab wann sollte ich meinem Kind erlauben, russisches Roulette zu spielen?"
Und last but not least… Ich weiß ja nicht, wieviel von Josephine Mutzenbacher Fiktion ist und wieviel nicht, aber dies wäre ein drastisches Beispiel wie sich Kinder selbst aufklären, und für das Versagen von Sorgeberechtigten, wie den Eltern, dem Katecheten, dem Kooperator usw.
Achja…ich habe heute unabhängig vom Thread etwas gedacht. Im Internet diskutieren Eltern, ab wann sie ihren Kindern erlauben sollten, Sex zu haben. Ich habe mir gedacht: Eine ähnlich gute Frage wäre "Ab wann sollte ich meinem Kind erlauben, russisches Roulette zu spielen?"
???
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Wo hab ich geschrieben, daß man das totschweigen müsste?Lioba hat geschrieben: Sexualität ist nichts was ich als Christ totschweigen müsste- beleg mir Das bitte mal theologisch,
Das ist nur deine Annahme daß ich das denken muss, weil ich gegen diese vom Staat aufgedrückte Sexualaufklärung bin (die m.E. nichts anderes ist als Gendermist und Bravokrams).
Nur weil du wohl vor allem Eltern kennst die ihre Kinder nicht selber aufklären wollen (oder das im Fernsehen gehört hast), damit hab ich nichts zutun. Und ich bezweifle das sogar, daß viele Eltern sich davor drücken wollen.
Zuletzt geändert von Marion am Freitag 7. August 2009, 21:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Ganz einfach- eben genau wie beim russischen Roulette. Ab 18 kannst du es leider nicht mehr verbieten. 
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M. v. Ebner- Eschenbach
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Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Da du mich angesprochen hast , bin ich natürlich davon ausgegangen, dass du auf meine hier geäusserten Ansichten reagierst und die sind eindeutig- das Vorrecht, aber auch die sittliche Pflicht der Familie, die Kinder angemessen aufzuklären. Die Schule war relativ unproblematisch, da wir die Kinder bewusst zu einer guten Bekenntnisschule geschickt haben. Die "müssen" zwar auch aufklären, aber mit ein bisschen Phantasie bei der Unterichtsgestaltung lassen sich viele Klippen umschiffen.
Überhaupt sollten wir mehr Mut zur konfessionellen Schule haben. Wenn keine Schule des eigenen
Bekenntnisses erreichbar ist, gucken , ob die von der "Konkurrenz" was taugt.Wenn ich die Wahl hätte zwischen einer katholischen und einer staatlichen Schule, würde ich meine Kids höchstwahrscheinlich auf die katholische schicken. Da ich eine ev. Bekenntnisschule in der Nachbarschaft habe, gingen meine Kinder halt dahin. Wichtig- die Schule sollte nicht nur in einer irgendwie gearteten kirchlichen Trägerschaft stehen, sondern wirklich Bekenntnisschule sein.
Überhaupt sollten wir mehr Mut zur konfessionellen Schule haben. Wenn keine Schule des eigenen
Bekenntnisses erreichbar ist, gucken , ob die von der "Konkurrenz" was taugt.Wenn ich die Wahl hätte zwischen einer katholischen und einer staatlichen Schule, würde ich meine Kids höchstwahrscheinlich auf die katholische schicken. Da ich eine ev. Bekenntnisschule in der Nachbarschaft habe, gingen meine Kinder halt dahin. Wichtig- die Schule sollte nicht nur in einer irgendwie gearteten kirchlichen Trägerschaft stehen, sondern wirklich Bekenntnisschule sein.
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M. v. Ebner- Eschenbach
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Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass meine Tochter ohnehin ALLES für Quatsch hält, was diese Lehrer dort erzählen!cantus planus hat geschrieben:Schön. Aber ist es als Vater meine Aufgabe, dem Kind zu erklären, dass der Lehrer in der Schule Unsinn redet, wenn er Verhütungsmittel propagiert, ständig wechselnde Partnerschaften als normale Experimentierphase, Homosexualität als natürliche Veranlagung bezeichnet?
Ich meine schon, dass Aufklärung sowohl als Recht, aber auch Pflicht(!) den Eltern zusteht.
Re: Erziehungsauftrag schränkt Glaubensfreiheit ein
Da sind unsre beiden Ansichten ziemlich ähnlichLioba hat geschrieben:Da du mich angesprochen hast , bin ich natürlich davon ausgegangen, dass du auf meine hier geäusserten Ansichten reagierst und die sind eindeutig- das Vorrecht, aber auch die sittliche Pflicht der Familie, die Kinder angemessen aufzuklären. Die Schule war relativ unproblematisch, da wir die Kinder bewusst zu einer guten Bekenntnisschule geschickt haben. Die "müssen" zwar auch aufklären, aber mit ein bisschen Phantasie bei der Unterichtsgestaltung lassen sich viele Klippen umschiffen.
Überhaupt sollten wir mehr Mut zur konfessionellen Schule haben. Wenn keine Schule des eigenen
Bekenntnisses erreichbar ist, gucken , ob die von der "Konkurrenz" was taugt.Wenn ich die Wahl hätte zwischen einer katholischen und einer staatlichen Schule, würde ich meine Kids höchstwahrscheinlich auf die katholische schicken. Da ich eine ev. Bekenntnisschule in der Nachbarschaft habe, gingen meine Kinder halt dahin. Wichtig- die Schule sollte nicht nur in einer irgendwie gearteten kirchlichen Trägerschaft stehen, sondern wirklich Bekenntnisschule sein.
Mir gings in meinen Beiträgen um Pierres üble Blosstellung (an die er sich noch 35 Jahre später stolz erinnert) der Frau mit ihren 6 Buben die sich gegen Sexualkunde im Unterricht wehrte. Da du ihn in Schutz nahmst (ihm Recht gabst), habe ich dieses von dir gequotet und darauf weiter geschrieben.
Solche Beispiele werden gerne gebracht. Ob diese Buben nicht auch zuhause aufgeklärt worden wären weiß kein Mensch. Die hatten ja hoffentlich auch noch ein Vater, der unserm Pierre auf diese Frage (wie sie denn mit ihren Söhnen dieses Thema bespreche) bestimmt was anderes erzählt hätte - das geht dich ein ... an, oder so ...
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