Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
- martin v. tours
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
mensch debora,
das war so ein ruhiger abend. natürlich war ich wieder so blöd deinen link zu lesen.
von mir aus kann fr. hauft denken und schreiben was sie will.
aber sie wird doch sicher von der katholischen kirche bezahlt -und das ist ein skandal!
martin v. tours
das war so ein ruhiger abend. natürlich war ich wieder so blöd deinen link zu lesen.
von mir aus kann fr. hauft denken und schreiben was sie will.
aber sie wird doch sicher von der katholischen kirche bezahlt -und das ist ein skandal!
martin v. tours
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila
Nicolás Gómez Dávila
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Von dieser Frau Hauft steht doch nur ein einziger Satz im Link, und der auch noch ohne jeden Kontext. Der Rest wurde doch von der Journalistin geschrieben, als Anreißer, um den Artikel interessant zu machen. Dass dann gleich über Frau Hauft gekopfschüttelt wird, läßt sich durch den Text nicht erklären.martin v. tours hat geschrieben:mensch debora,
das war so ein ruhiger abend. natürlich war ich wieder so blöd deinen link zu lesen.
von mir aus kann fr. hauft denken und schreiben was sie will.
aber sie wird doch sicher von der katholischen kirche bezahlt -und das ist ein skandal!
martin v. tours
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, ein wenig zu googeln, und dann bleiben i.d.R. keine Fragen offen.
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Erst das Lazarett zeigt was Krieg ist.
Erich Remaque
Erich Remaque
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Bischofs-Bashing gegen Mixa: Die Süddeutsche tritt erneut nach:
http://www.sueddeutsche.de/bayern/977/58127/text/
http://www.sueddeutsche.de/bayern/977/58127/text/
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)
(Jelena Tschudinowa)
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Pfarrer Mixa in den 197er und 198er-Jahre sich pädagogischer Methoden bedient hat, die damals nicht völlig aussergewöhnlich waren, aber aus heutiger Sicht nicht mehr akzeptabel sind. Ein Bischof ist eine öffentliche Person und muss es sich bis zu einem gewissen Grad gefallen lassen, dass "dunkle Flecken" in seiner Vergangenheit ans Tageslicht gezerrt werden. Und dennoch, selbst wenn die Vorwürfe im Grundsatz zutreffen sollten (was ich nicht weiss), habe ich Mühe damit. Einen 3 Jahre zurückliegenden Arschvoll sollte ein erwachsener Mensch eigentlich verdaut haben, auch wenn er damals schmerzhaft und peinlich war. Es bleibt einer solchermassen durch Pfarrer Mixa gezüchtigten Person selbstverständlich unbenommen und wäre auch verständlich, Gottesdiensten und insbesondere Messen von Bischof Mixa fernzubleiben und den Leib Christi nicht aus der ehemals strafenden Hand entgegenzunehmen.Libertas Ecclesiae hat geschrieben:Bischofs-Bashing gegen Mixa: Die Süddeutsche tritt erneut nach:
http://www.sueddeutsche.de/bayern/977/58127/text/
Ich bin kein Anhänger von Bischof Mixa und ärgere mich gelegentlich über dessen Aussprüche. Ich bin auch der Meinung, dass es ungeachtet des hohen Weihegrades zulässig sein sollte, einem Bischof mit Argumenten entgegenzutreten, und dies nötigenfalls auch mit einer gewissen Schärfe. Doch statt dessen öffentliches Hervorziehen alter Geschichten, welche weder mit der Amtsführung des heutigen Bischofs noch mit Missbrauch oder andern Charaktermängel etwas zu tun haben, erachte ich als niveaulos.
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Daß sich heute Menschen zu Wort melden, die der Meinung sind, ihnen sei früher einmal durch kirchliche Amtsträger oder Angestellte Unrecht widerfahren, ist zwar wenig schmeichelhaft für die Kirche als ganze, aber nachvollziehbar und womöglich auch legitim.Granuaile hat geschrieben:Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Pfarrer Mixa in den 197er und 198er-Jahre sich pädagogischer Methoden bedient hat, die damals nicht völlig aussergewöhnlich waren, aber aus heutiger Sicht nicht mehr akzeptabel sind. Ein Bischof ist eine öffentliche Person und muss es sich bis zu einem gewissen Grad gefallen lassen, dass "dunkle Flecken" in seiner Vergangenheit ans Tageslicht gezerrt werden. Und dennoch, selbst wenn die Vorwürfe im Grundsatz zutreffen sollten (was ich nicht weiss), habe ich Mühe damit. Einen 3 Jahre zurückliegenden Arschvoll sollte ein erwachsener Mensch eigentlich verdaut haben, auch wenn er damals schmerzhaft und peinlich war. Es bleibt einer solchermassen durch Pfarrer Mixa gezüchtigten Person selbstverständlich unbenommen und wäre auch verständlich, Gottesdiensten und insbesondere Messen von Bischof Mixa fernzubleiben und den Leib Christi nicht aus der ehemals strafenden Hand entgegenzunehmen.Libertas Ecclesiae hat geschrieben:Bischofs-Bashing gegen Mixa: Die Süddeutsche tritt erneut nach:
http://www.sueddeutsche.de/bayern/977/58127/text/
Ich bin kein Anhänger von Bischof Mixa und ärgere mich gelegentlich über dessen Aussprüche. Ich bin auch der Meinung, dass es ungeachtet des hohen Weihegrades zulässig sein sollte, einem Bischof mit Argumenten entgegenzutreten, und dies nötigenfalls auch mit einer gewissen Schärfe. Doch statt dessen öffentliches Hervorziehen alter Geschichten, welche weder mit der Amtsführung des heutigen Bischofs noch mit Missbrauch oder andern Charaktermängel etwas zu tun haben, erachte ich als niveaulos.
Was allerdings auffällt, ist die teilweise ziemlich widerwärtige Art und Weise, wie sie dies tun: zumeist über Presseorgane, die dafür bekannt sind, daß sie der katholischen Kirche ausgesprochen feindselig gegenüberstehen - ob das nun die Süddeutsche ist, der Spiegel, die Mittelbayerische oder der Bayerische Rundfunk oder andere. Und in den "Fällen" rund um die Regensburger Domspatzen konnte man beobachten, daß es fast nur Personen waren, die mit der beschuldigten Institution "noch eine Rechnung offen haben", die zumeist im Unfrieden aus dem Haus gegangen sind (oder wurden) und bei denen man sich des Eindrucks nicht ganz erwehren kann, daß ihnen die jetzigen Debatten eine willkommene Gelegenheit bieten, endlich eine öffentlichkeitswirksame Retourkutsche für das zu liefern, was sie über Jahrzehnte - aus welchen Gründen auch immer - unter der Decke gehalten haben.
Ob das im Fall Mixa auch so ist, weiß ich nicht. Daß es bei ehemaligen Heimkindern ein grundsätzliches Problem mit ihrer Vergangenheit gibt, das sie nun an einer Person aufhängen, halte ich aber für durchaus denkbar.
- lutherbeck
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
http://www.google.de/url?url=http://www ... B5omZsazw
Ob sich das "Satireblatt" in dieser Weise z. B. auch über den Islam auslassen würde?
Das geht auf jeden Fall zu weit - ist aber typisch für unsere Zeit: da ist nix mehr heilig...
Noch eine Bemerkung zum Fall Mixa: sollte er sich den seinerzeit üblichen pädagogischen Maßnahmen bedient haben, wäre es besser das einfach einfach unumwunden zuzugeben!
Ob sich das "Satireblatt" in dieser Weise z. B. auch über den Islam auslassen würde?
Das geht auf jeden Fall zu weit - ist aber typisch für unsere Zeit: da ist nix mehr heilig...
Noch eine Bemerkung zum Fall Mixa: sollte er sich den seinerzeit üblichen pädagogischen Maßnahmen bedient haben, wäre es besser das einfach einfach unumwunden zuzugeben!
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Lutherbeck, oben hatte ich schon folgenden Link gebracht.

In solchen Fällen geht nur die Anzeige. Und wenn es keine Rüge für die Titanic gibt, dann sollen die sich demnächst bei islamischen Spottbildern eben so verhalten.Petra hat geschrieben:Protest gegen Titanic-Titelbild. Anzeigen und Kritik von der CSU
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Deine Wünsche kannst du den Hasen geben!
http://kreuzgang.org/viewtopic.php?p=37115#p37115
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Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Man sollte in diesem Fall wirklich mal die Ermittlungen des damit beauftragten Rechtsanwalts abwarten. Momentan gibt es nämlich zwei völlig konträre Aussagen:lutherbeck hat geschrieben:Noch eine Bemerkung zum Fall Mixa: sollte er sich den seinerzeit üblichen pädagogischen Maßnahmen bedient haben, wäre es besser das einfach einfach unumwunden zuzugeben!
Einerseits die eidesstattlichen Versicherungen von einigen ehemaligen Heimbewohnern, der damalige Stadtpfarrer Mixa habe sie geschlagen. - Andererseits die Aussage von Mixa, er habe niemals jemanden geschlagen. - Beides paßt nicht zusammen, ein "Dazwischen" gibt es nicht.
Nun hat Mixa weiter gesagt - was auch plausibel klingt -, daß er als Stadtpfarrer nur "von Amts wegen" mit dem Heim befaßt war, und zwar in der Form, daß er ein paarmal im Jahr bei Gremiensitzungen der Heimaufsicht dort war (so ähnlich war das irgendwo zu lesen). Die Aussagen der Heimbewohner klingen aber so, als hätten die Nonnen bei jedem mittelprächtigen Disziplinarproblem den Stadtpfarrer zu Hilfe geholt, damit der die körperliche Züchtigung der Kleinen vornimmt, die sie selber womöglich nicht vornehmen wollten. Ehrlich gesagt kommt mir das wesentlich merkwürdiger vor als die Aussage von Mixa. Aber, wie gesagt, man sollte mal warten, bis Fakten auf dem Tisch liegen.
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Ich halte diesen ewigen Verweis auf den Islam für verfehlt. Eine Blasphemie wird nicht dadurch gerechtfertigt, daß sich der Lästerer bei anderer Gelegenheit ähnlich über Mohammed und Allah ausläßt (was Titanic, nebenbei bemerkt, nämlich durchaus tut). Interessant ist höchstens, daß es gerichtliche Verurteilungen hierzulande nur bei Herabwürdigungen islamischer Befindlichkeiten zu geben scheint, während die Staatsanwaltschaft bei den Christen nur mit den Schultern zuckt. Aber da muß man halt wieder einmal ein Versagen der Bischöfe konstatieren, die es ja in der Hand hätten, da ein bißchen Dampf zu machen, stattdessen aber offenbar lieber abwiegeln und schönreden.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
So ist das. Was allerdings diese "eidesstattlichen Versicherungen" sein sollen, ist mir immer noch nicht klar. Mir kommt vor, da haben die Geschichterlerzähler nur dem Reporter versichert, daß sie das auch vor Gericht beeiden würden - was aber unsinnig ist, da es sich ja nicht um gerichtlich strafbare Handlungen handelt und also nichts verhandelt werden wird.taddeo hat geschrieben: Einerseits die eidesstattlichen Versicherungen von einigen ehemaligen Heimbewohnern, der damalige Stadtpfarrer Mixa habe sie geschlagen. - Andererseits die Aussage von Mixa, er habe niemals jemanden geschlagen. - Beides paßt nicht zusammen, ein "Dazwischen" gibt es nicht.
Bei den Merkwürdigkeiten nicht zu vergessen den erinnerten Ringkuß beim Stadtpfarrer.Die Aussagen der Heimbewohner klingen aber so, als hätten die Nonnen bei jedem mittelprächtigen Disziplinarproblem den Stadtpfarrer zu Hilfe geholt, damit der die körperliche Züchtigung der Kleinen vornimmt, die sie selber womöglich nicht vornehmen wollten. Ehrlich gesagt kommt mir das wesentlich merkwürdiger vor als die Aussage von Mixa.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
- lutherbeck
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Peregrin hat geschrieben:Ich halte diesen ewigen Verweis auf den Islam für verfehlt. Eine Blasphemie wird nicht dadurch gerechtfertigt, daß sich der Lästerer bei anderer Gelegenheit ähnlich über Mohammed und Allah ausläßt (was Titanic, nebenbei bemerkt, nämlich durchaus tut). Interessant ist höchstens, daß es gerichtliche Verurteilungen hierzulande nur bei Herabwürdigungen islamischer Befindlichkeiten zu geben scheint, während die Staatsanwaltschaft bei den Christen nur mit den Schultern zuckt. Aber da muß man halt wieder einmal ein Versagen der Bischöfe konstatieren, die es ja in der Hand hätten, da ein bißchen Dampf zu machen, stattdessen aber offenbar lieber abwiegeln und schönreden.
Genau so hatte ich das gemeint!
Lutherbeck
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Petra,Petra hat geschrieben:Lutherbeck, oben hatte ich schon folgenden Link gebracht.
In solchen Fällen geht nur die Anzeige. Und wenn es keine Rüge für die Titanic gibt, dann sollen die sich demnächst bei islamischen Spottbildern eben so verhalten.Petra hat geschrieben:Protest gegen Titanic-Titelbild. Anzeigen und Kritik von der CSU
es ist ganz interessant, mal den Wiki-Artikel über dieses Magazin zu studieren: http://de.wikipedia.org/wiki/Titanic_%28Magazin%29.
Eine Auflage von knapp 100.000 ist nicht die Masse. Die allermeisten Leute würden nicht mal wissen, daß es dieses Magazin gibt, wenn nicht alle Augenblick irgendwelche "Betroffenen" einen Mordswirbel drum machen würden. Die große Aufregung und die Rügen vom Presserat liefern denen bestenfalls eine Steigerung der Bekanntheit, und das halte ich wirklich für kontraproduktiv.
Außerdem haben sie Erfahrung mit Rechtsstreitigkeiten wie kaum eine andere Publikation. Die wissen ziemlich genau, was sie juristisch gesehen dürfen und was nicht. Und über den Geschmack kann man zwar alle möglichen Streite führen, aber keine Rechtsstreite gewinnen.
Nein, über sowas sollte man sich nicht allzu sehr aufregen, finde ich. Besser ignorieren, solange es niemanden interessiert - und dann seine Meinung sagen, wenn man danach gefragt wird.
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Man kann auch als Laie klage, man muss nicht auf die Bischöfe schielen. Und man kann auch zu einer höheren Instanz gehen.Peregrin hat geschrieben:Ich halte diesen ewigen Verweis auf den Islam für verfehlt. Eine Blasphemie wird nicht dadurch gerechtfertigt, daß sich der Lästerer bei anderer Gelegenheit ähnlich über Mohammed und Allah ausläßt (was Titanic, nebenbei bemerkt, nämlich durchaus tut). Interessant ist höchstens, daß es gerichtliche Verurteilungen hierzulande nur bei Herabwürdigungen islamischer Befindlichkeiten zu geben scheint, während die Staatsanwaltschaft bei den Christen nur mit den Schultern zuckt. Aber da muß man halt wieder einmal ein Versagen der Bischöfe konstatieren, die es ja in der Hand hätten, da ein bißchen Dampf zu machen, stattdessen aber offenbar lieber abwiegeln und schönreden.
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Na klar, damit einem der eigene Ortsbischof dann für die verdächtigen katholischen Aktivitäten noch in den Rücken fällt, wie es unser Präsidentschaftskandidat Gehring derzeit erlebt.Petra hat geschrieben:Man kann auch als Laie klage, man muss nicht auf die Bischöfe schielen. Und man kann auch zu einer höheren Instanz gehen.Peregrin hat geschrieben:Aber da muß man halt wieder einmal ein Versagen der Bischöfe konstatieren, die es ja in der Hand hätten, da ein bißchen Dampf zu machen, stattdessen aber offenbar lieber abwiegeln und schönreden.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Neue Versuche den Papst anzuschwärzen: http://www.orf.at/100409-49984/index.html
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Es ist inzwischen nur noch ekelerregend. Father Zuhlsdorf hat zu dieser Geschichte ein etwas ausführliche Darlegung gewidmet. Sie macht darauf aufmerksam, wie Rechtsanwälte der Presse dort die Papiere zuspielen - aus materiellem Interesse.Gamaliel hat geschrieben:Neue Versuche den Papst anzuschwärzen: http://www.orf.at/100409-49984/index.html
Im übrigen ist es schon merkwürdig, zu sehen, wie eine political Correctness, die im Prinzip jeden Angeklagten selbst über ein Urteil hinaus als schuildlos betrachtet (denn nicht er, sondern die Gesellschaft ist schuld), dem damaligen Kardinal jetzt vorwirft, daß er sich nicht auf einen "kurzen Prozess" einlassen wollte.
Dieser Papst ist dem Teufel und all seinen Gehilfen wirklich ein mächtiger Dorn im Auge.
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Zunächst möchte ich das vergessene Link zum oben erwähnten Text bei Fr. Zuhlsdorf nachreichen: http://wdtprs.com/blog/21/4/ap-throw ... alifornia/
Dann gibt es einen sehr informativen Text zum Thema "Missbrauch - nur bei Katholiken?" auf der Website von Newsweek: http://www.newsweek.com/id/23696.
Der Verfasser bestätigt für die USA die auch aus Deutschland bekannte Sachlage, daß katholische Priester unter den Missbrauchern zahlenmäßig nicht höher vertreten sind als andere Bevölkerungts- und Berufsgruppen und unterstützt diese Aussage mit einem bemerkenswerten Hinweis. Man kann sich in den USA nämlich gegen die finanziellen Folgen von Missbrauch durch Angehörige der eigenen Organisation versichern, und die Versicherungsunternehmen sind offenbar die einzigen, die solide Statistiken zum Thema führen. Sie haben ebenfalls keine signifikanten Unterschiede zwischen ev. Pastoren, Priestern und Rabbis beobachtet und erheben "religionsübergreifend" einen Einheitstarif, den sie allerdings nach der Zahl der Jugendgruppenk, die in einer Pfarrei/Gemeinde usw. betreut werden, differenzieren. Viel Jugendarbeit - höheres Missbrauchsgefahr.
Leuchtet ein.
Dann gibt es einen sehr informativen Text zum Thema "Missbrauch - nur bei Katholiken?" auf der Website von Newsweek: http://www.newsweek.com/id/23696.
Der Verfasser bestätigt für die USA die auch aus Deutschland bekannte Sachlage, daß katholische Priester unter den Missbrauchern zahlenmäßig nicht höher vertreten sind als andere Bevölkerungts- und Berufsgruppen und unterstützt diese Aussage mit einem bemerkenswerten Hinweis. Man kann sich in den USA nämlich gegen die finanziellen Folgen von Missbrauch durch Angehörige der eigenen Organisation versichern, und die Versicherungsunternehmen sind offenbar die einzigen, die solide Statistiken zum Thema führen. Sie haben ebenfalls keine signifikanten Unterschiede zwischen ev. Pastoren, Priestern und Rabbis beobachtet und erheben "religionsübergreifend" einen Einheitstarif, den sie allerdings nach der Zahl der Jugendgruppenk, die in einer Pfarrei/Gemeinde usw. betreut werden, differenzieren. Viel Jugendarbeit - höheres Missbrauchsgefahr.
Leuchtet ein.
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)
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civilisation
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news ... _22_1.htmSchläge und psychische Gewalt: Andreas Ebert hat im Windsbacher Knabenchor die »Ära Thamm« miterlebt
In der von 1946 bis 1978 dauernden Ära des Chorgründers Hans Thamm gehörten Ohrfeigen und Schläge zu den gängigen Erziehungsmethoden im Windsbacher Knabenchor und im Chor-Internat (Sonntagsblatt Nr. 14, Seite 26). Die heute Verantwortlichen stellen sich der Vergangenheit und ermutigen ehemalige Schüler und Chorsänger, über ihre Erlebnisse zu berichten. Der Münchner Pfarrer Andreas Ebert war von 1962 bis 1972 in Windsbach.
- Knecht Ruprecht
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
"Neue Vorwürfe gegen den Papst"
"http://www.taz.de/1/leben/alltag/artike ... den-Papst/"
Bei diesem antikatholischen Marathon scheinen manche schon völlig ihr Gehirn verloren zu haben.
Gibt es hier eine automatische Rechtschreibkorrektur? Im Text und Link bei der TAZ wird vom P a b s t geschrieben, beim abschicken des Beitrages wird aus dem b ein p gemacht.
"http://www.taz.de/1/leben/alltag/artike ... den-Papst/"
Bei diesem antikatholischen Marathon scheinen manche schon völlig ihr Gehirn verloren zu haben.
Gibt es hier eine automatische Rechtschreibkorrektur? Im Text und Link bei der TAZ wird vom P a b s t geschrieben, beim abschicken des Beitrages wird aus dem b ein p gemacht.
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Im Text steht es richtig, aber die Internetadresse hat immernoch das P a b s tKnecht Ruprecht hat geschrieben:"Neue Vorwürfe gegen den Papst"
"http://www.taz.de/1/leben/alltag/artike ... den-Papst/"
Bei diesem antikatholischen Marathon scheinen manche schon völlig ihr Gehirn verloren zu haben.
Gibt es hier eine automatische Rechtschreibkorrektur? Im Text und Link bei der TAZ wird vom P a b s t geschrieben, beim abschicken des Beitrages wird aus dem b ein p gemacht.
Die Presse müsste wohl pausieren, wenn für einen Tag lang weltweit die Rechtschreibkorrekturen ausfallen würden.
Die Korrektur im Kreuzgang ist gegen das b bei Papst eingestellt.
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civilisation
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
"Liste des Grauens" - so titelt die SZ über den Abschlußbericht der Untersuchungen in der Abtei Ettal.
http://www.sueddeutsche.de/bayern/14/58286/text/
daraus:
http://www.sueddeutsche.de/bayern/14/58286/text/
daraus:
Die nüchternen Zahlen: 15 Patres misshandelten weit mehr als 1 Internatsschüler. Von handfestem sexuellen Missbrauch bis zu brutalen und sadistischen Quälereien schilderten die Opfer eine Palette des Grauens, die auch den erfahrenen Strafverteidiger Pfister nicht kalt lässt: "Es war für mich bis zum Zeitpunkt meiner Verpflichtung als externer Ermittler nicht vorstellbar, dass Patres sich sexuell und physisch in diesem Ausmaß an Kindern vergehen. Ich bin immer noch schockiert." Die meisten Straftaten sind verjährt, gegen drei Klosterbrüder nahm die Staatsanwaltschaft München II Ermittlungen auf.
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civilisation
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
... und wer sich dann noch das antun will:
ARD
21.45 Uhr
Anne Will
"Benedikts Schweigen - sind wir noch Papst?"
•Franz-Josef Overbeck (Bischof von Essen)
•Rosa von Praunheim (Filmemacher)
•Matthias Matussek (Journalist)
•Sophia Kuby ("Generation Benedikt")
•Hans-Ulrich Jörges (Journalist)
•Alexander Probst (ehem. Schüler des Domspatzen-Internats)
ARD
21.45 Uhr
Anne Will
"Benedikts Schweigen - sind wir noch Papst?"
•Franz-Josef Overbeck (Bischof von Essen)
•Rosa von Praunheim (Filmemacher)
•Matthias Matussek (Journalist)
•Sophia Kuby ("Generation Benedikt")
•Hans-Ulrich Jörges (Journalist)
•Alexander Probst (ehem. Schüler des Domspatzen-Internats)
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civilisation
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Die Atheisten mal wieder.
Die Treibjagd wird immer toller.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 5,.htmlHaftbefehl gegen den Papst? Wegen des Missbrauchsskandals wollen die prominenten Atheisten Richard Dawkins und Christopher Hitchens die Justiz drängen, Benedikt XVI. bei seinem Großbritannien-Besuch festnehmen zu lassen. Er habe sich Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht.
Die Treibjagd wird immer toller.
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Wenn sowas aus England kommt, hat es zwar immer leicht skurrile Züge, aber darum dürfte es bei diesen ganzen Anti-Papst-Kampagnen der letzten Zeit im Grunde schon gehen: dem Papst und in seiner Person der Katholischen Kirche "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" anzuhängen, also das Schlimmste, was sich ein homo modernus so an Widerwärtigkeit vorstellen kann. Die Kirche soll endgültig unmöglich gemacht werden, weil sie sich gegen die säkulare bzw. atheistische "Humanität" stellt.civilisation hat geschrieben:Die Atheisten mal wieder.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 5,.htmlHaftbefehl gegen den Papst? Wegen des Missbrauchsskandals wollen die prominenten Atheisten Richard Dawkins und Christopher Hitchens die Justiz drängen, Benedikt XVI. bei seinem Großbritannien-Besuch festnehmen zu lassen. Er habe sich Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht.
Die Treibjagd wird immer toller.
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Im Januar haben sich die Berliner Jesuiten gedacht: Klasse, Weihnachten ist vorbei. Da machen wir mal eine Konserve auf. Und Journalisten haben sich gesagt: Magis! Das schmeckt nach mehr. Holen wir doch noch ein paar Gläser aus dem Keller. In München konnte dann der pensionierte Generalvikar sagen: Mea culpa. Aber mit einem echten Autogramm unter einem Dokument ist das schon so eine Sache. Und so lange irgendwo Wahlkampf ist, wird die Sache wohl nicht zur Ruhe kommen.Knecht Ruprecht hat geschrieben:"Neue Vorwürfe gegen den Papst"
"http://www.taz.de/1/leben/alltag/artike ... den-Papst/"
Bei diesem antikatholischen Marathon scheinen manche schon völlig ihr Gehirn verloren zu haben.
Gibt es hier eine automatische Rechtschreibkorrektur? Im Text und Link bei der TAZ wird vom P a b s t geschrieben, beim abschicken des Beitrages wird aus dem b ein p gemacht.
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Seufz. Eigentlich schau ich nur zu, um zu Bischof Overbeck etwas sagen zu können.civilisation hat geschrieben:... und wer sich dann noch das antun will:
ARD
21.45 Uhr
Anne Will
"Benedikts Schweigen - sind wir noch Papst?"
Oh, Herr von Praunheim moniert gerade die Frauenkleider des Papstes. Voll die Nivea
Matussek kritisiert gerade die Berichterstattung von Reuters an Ostern. Soeben verliebe ich mich in ihn
(von Praunheim wirft ein: "Aber es geht doch um die Moral vom Papst!")
Und die Berichterstattung über deren Verkürzung Matussek eben geredet hat, die kommt jetzt auch im Filmeinspieler.
Das schau ich mir morgen noch mal in Ruhe an, wenn es in der Mediathek vorhanden ist.
Bischof Overbeck gefällt mir bis jetzt gut.
- lifestylekatholik
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- Registriert: Montag 6. Oktober 2008, 23:29
Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte
Is witzisch, ne?civilisation hat geschrieben:Die Treibjagd wird immer toller.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«