Marienmonat Mai
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Geronimo
Marienmonat Mai
Liebe Leute,
wir haben Mai - den Monat der Marienandachten. Ich habe mir dieses Jahr vorgenommen, wieder jeden Mittag das Angelus zu beten.
Geronimo
PS. Ich hab jetzt doch mal eine Umfrage zugefügt. Mit Marienandachten meine ich regelmässige Andachten, die Ende Mai mit einem Tedeum mit Segen abgeschlossen werden.
Bei uns ist jeden Sonntag Marienandacht ...
wir haben Mai - den Monat der Marienandachten. Ich habe mir dieses Jahr vorgenommen, wieder jeden Mittag das Angelus zu beten.
Geronimo
PS. Ich hab jetzt doch mal eine Umfrage zugefügt. Mit Marienandachten meine ich regelmässige Andachten, die Ende Mai mit einem Tedeum mit Segen abgeschlossen werden.
Bei uns ist jeden Sonntag Marienandacht ...
Zuletzt geändert von Geronimo am Samstag 8. Mai 2004, 08:29, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Marienmonat Mai
... und ich wachte heute nacht auf, hörte meinen (evangelischen) Mann in der Küche rumoren und ihn dabei einen Auszug aus der lauretanischen Litanei singen ... (wir waren gestern abend im Gottesdienst)Geronimo hat geschrieben:den Monat der Marienandachten.
Ich ergänze deinen mittäglichen Angelus durch ein abendliches Magnifikat, o.k.?
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Geronimo
Re: Marienmonat Mai
Hach ... für mich das schönste Gebet [Punkt]Marlene hat geschrieben:
Ich ergänze deinen mittäglichen Angelus durch ein abendliches Magnifikat, o.k.?
Geronimo
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Geronimo
- Mariamante
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Zum Marienmonat Mai ein Gedicht
Gottes schönste Blüte
Maria, Mutter zart und mild
du Hüterin der armen Seelen,
aus deinem Herzen Güte quillt,
für jene, die in Sünd´sich quälen.
Dem Herzen Jesu nah und gnadenvoll
schenkst reichlich allen die dir nahen
was jeder Seele Sinn sein soll
o selig, dies dies endlich sahen.
Dein Schutz, o liebste Mutter zart
ist Gottes Mantel - hingebreitet
und wer nicht ganz im Herzen hart
in deine Obhut gerne schreitet.
Dein Herz formt unser Herz zur Güte
und gibt der Liebe zarten Sinn
du bist des Schöpfers schönste Blüte
o mach uns blühen – Gottgebärerin.
Maria, Mutter zart und mild
du Hüterin der armen Seelen,
aus deinem Herzen Güte quillt,
für jene, die in Sünd´sich quälen.
Dem Herzen Jesu nah und gnadenvoll
schenkst reichlich allen die dir nahen
was jeder Seele Sinn sein soll
o selig, dies dies endlich sahen.
Dein Schutz, o liebste Mutter zart
ist Gottes Mantel - hingebreitet
und wer nicht ganz im Herzen hart
in deine Obhut gerne schreitet.
Dein Herz formt unser Herz zur Güte
und gibt der Liebe zarten Sinn
du bist des Schöpfers schönste Blüte
o mach uns blühen – Gottgebärerin.
Gelobt sei Jesus Christus
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Geronimo
Der Heilige Antonius von Padua:
"Der Regenbogen des neuen Bundes ist Maria, das leuchtende Friedenszeichen über den Wassern des Heiles. Sein vierfältiger Glanz ist uns ein Spiegel all ihrer Vollkommenheiten. In der dunklen, violetten Farbe malt sich ihre Armut, in der blauen ihre Demut, in der goldgelben ihre Liebe und in der feuerroten, deren Flamme durch das Schwert weder gespalten noch verletzt werden kann, ihre unversehrte Jungfräulichkeit. Heute wurde sie, die neue Esther, von Engelshänden ins Gemach des Königs geführt, ins himmlische Brautgemach, in dem der König der Könige, das Glück der Engel, auf dem Sternenthrone sitzt, Jesus Christus, der die herrliche Jungfrau über alle anderen Frauen liebt. O unermessliche Würde Mariens! O unbeschreibliche Gipfel der Gnade! O unergründliche Tiefe der Barmherzigkeit! Wahrlich, über jede Gnade erhaben ist Maria, die den Sohn des ewigen Vaters gebar und darum gewürdigt wurde, am heutigen Tag im Himmel gekrönt zu werden. Du, unser Morgenstern, du Licht vom Himmel, Maria, durchdringe den Nebel, der das Land unserer Seele deckt, erfülle unsere Leere, durchbrich das Dunkel unserer Sünden, auf dass wir zur Fülle des Lebens, zum Licht der nie untergehenden Glorie gelangen mögen!" (Aus dem Buch ""Der Gottesrufer von Padua" von Wilhelm Hünermann)
Geronimo
"Der Regenbogen des neuen Bundes ist Maria, das leuchtende Friedenszeichen über den Wassern des Heiles. Sein vierfältiger Glanz ist uns ein Spiegel all ihrer Vollkommenheiten. In der dunklen, violetten Farbe malt sich ihre Armut, in der blauen ihre Demut, in der goldgelben ihre Liebe und in der feuerroten, deren Flamme durch das Schwert weder gespalten noch verletzt werden kann, ihre unversehrte Jungfräulichkeit. Heute wurde sie, die neue Esther, von Engelshänden ins Gemach des Königs geführt, ins himmlische Brautgemach, in dem der König der Könige, das Glück der Engel, auf dem Sternenthrone sitzt, Jesus Christus, der die herrliche Jungfrau über alle anderen Frauen liebt. O unermessliche Würde Mariens! O unbeschreibliche Gipfel der Gnade! O unergründliche Tiefe der Barmherzigkeit! Wahrlich, über jede Gnade erhaben ist Maria, die den Sohn des ewigen Vaters gebar und darum gewürdigt wurde, am heutigen Tag im Himmel gekrönt zu werden. Du, unser Morgenstern, du Licht vom Himmel, Maria, durchdringe den Nebel, der das Land unserer Seele deckt, erfülle unsere Leere, durchbrich das Dunkel unserer Sünden, auf dass wir zur Fülle des Lebens, zum Licht der nie untergehenden Glorie gelangen mögen!" (Aus dem Buch ""Der Gottesrufer von Padua" von Wilhelm Hünermann)
Geronimo
Vielleicht liegt das ja einfach daran, dass die Marienfrömmigkeit etwas ziemlich Persönliches ist und sich manch eine/r scheut, das in einem öffentlich einsehbaren Forum auszubreiten? So geht's mir jedenfalls.Edith hat geschrieben:das mit dem Marienmonat Mai ist hier nich soo der Renner... oder?
Legt jemand im Mai besondere Marienfrömmigkeit an den Tag?
Welche?
Doch, ja: ich versuche schon, jedes Jahr im Mai meine Beziehung zu Maria ein bisschen zu intensivieren und auszugestalten. Wie ich das versuche, ist allerdings von Jahr zu Jahr anders. Eine Konstante dabei ist allerdings die eine oder andere kleine "Wallfahrt" zu einem Marienheiligtum. Tut mir einfach gut, ihr alle Anliegen auch in dieser Form anzuvertrauen.
LG
Biggi
Das Christentum nimmt den Menschen, wie er ist, und macht ihn zu dem, was er sein soll.
(Adolph Kolping, Patron des XX. Weltjugendtags 2005)
(Adolph Kolping, Patron des XX. Weltjugendtags 2005)
- Robert Ketelhohn
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Re: Marienmonat Mai
aus: "MARIA SIEGT!" von Prälat Robert Mäder, 1935
Heut sind wir so weit, daß der Teufel der Herr der Welt genannt werden kann. Die moderne Welt steht außerhalb von Gott, Christus und Kirche. Satanas darf kühn als die Seele des Jahrhunderts gelten. Aus dem Munde der Großpresse, des Mammonismus, der Gesellschaft ohne Gott, spricht Luzifer, das widergöttliche personifizierte Nein. De Maistre würde den satanischen Charakter, den er in der französischen Revolution finden zu können glaubte, in dem herrschenden sozialen Atheismus unserer Tage mit Leichtigkeit wiedererkennen.
Wenn Satanismus Antichristentum ist, dann ist Christentum seiner Natur nach Antisatanismus. Vor seiner Himmelfahrt hat Christus versprochen: Den Gläubigen werden diese Zeichen folgen: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben. Wenn auch das Exorzistat eine eigentliche kirchliche Weihegewalt darstellt und die feierliche Teufelsbeschwörung nur mit Erlaubnis der Bischöfe von den Priestern vorgenommen werden karf, kann und darf und soll jeder Getaufte und Gefirmte in gewissem Sinn Exorzist sein, Teufelsbeschwörer und Teufelsaustreiber, und zwar in der Defensive und in der Offensive, in der Verteidigungs- und Angriffsstellung.
Das Schicksal der Seele, wie das eines Landes, wird gewöhnlich an der Grenze entschieden. Wir müssen starke Festungen an der Grenze bauen. Wir müssen die Sinne, die Eingangstore in die Seele, sorgfältig hüten. Wir müssen überall Wachtposten aufstellen, betende Wachtposten. Wir dürfen uns nicht zu weit hinauswagen ins Feindesland. Die nächste Gelegenheit meiden auf allen Gebieten! Keine Zugeständnisse, keine Kompromisse! Kein Spielen mit der Schlange! Das ist Muttergottestaktik. Sie soll uns vorbildlich sein im Privatleben wie in der Politik. Die kleinen Zugeständnisse und kleinen Unvorsichtigkeiten an der Grenze entscheiden sehr oft den Ausgang des Krieges.
Die Schlangenkopfzermalmerin mit dem Kindlein, die im Mittelpunkt des Rosenkranzes steht, muß in uns auch den katholischen Offensivgeist wecken. Wir müssen den Teufel hinaustreiben aus dem besetzten Gebiet. Jeden Abend bei der Gewissenserforschung! Bei jeder Beicht! Reue, Vorsatz, Bekenntnis, Lossprechung sollen wie ein Exorzismus wirken, teufelaustreibend. Darum haßt der Teufel den Beichtstuhl.
Der Rosenkranz muß wie ein Adventgebet wegbereitend für eine schönere katholische Zukunft wirken. Es liegt etwas Siegfrohes, Kampfentscheidendes, sagen wir göttlich Optimistisches im Rosenkranz, etwas Pfingstbeschleunigendes. Wenn die Völker mit Maria beten, naht der Hl. Geist.
Re: Marienmonat Mai
Robert Mäder ist immer lesenwert! 
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Marienmonat Mai
Das finde ich auch. Außerdem ist er absolut zeitgemäß und imprägniert wunderbar gegen den modernen Gefühlskatholizismus.Niels hat geschrieben:Robert Mäder ist immer lesenwert!
Re: Marienmonat Mai
Interessanter Beitrag.
Bitte erlaubt mir die Anmerkung, dass ich leicht divergiere (aber nicht widerspreche) zu Prälat Mäder
Der Satanismus ist Antichristentum, weil er sich genau darüber definiert.
Das Christentum sehe ich aber primär mit dem Blick zu Gott hin als von Satan weg (auch wenn bei der Taufe man sich erst vom Widersacher abwendet).
Ich sehe hier zum ersten Mal den Begriff der Schlangenkopfzermalmerin. Ist dies aber laut Hl. Schrift nicht einzig und allein der Logos?
Meinen Anmerkungen sollen mir selber zum besseren Verständnis des oben zitierten helfen. Es ist keine Kritik.
Vielen Dank und Gruß,
Nassos
Bitte erlaubt mir die Anmerkung, dass ich leicht divergiere (aber nicht widerspreche) zu Prälat Mäder
Der Satanismus ist Antichristentum, weil er sich genau darüber definiert.
Das Christentum sehe ich aber primär mit dem Blick zu Gott hin als von Satan weg (auch wenn bei der Taufe man sich erst vom Widersacher abwendet).
Ich sehe hier zum ersten Mal den Begriff der Schlangenkopfzermalmerin. Ist dies aber laut Hl. Schrift nicht einzig und allein der Logos?
Meinen Anmerkungen sollen mir selber zum besseren Verständnis des oben zitierten helfen. Es ist keine Kritik.
Vielen Dank und Gruß,
Nassos
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Re: Marienmonat Mai
Das bezieht sich auf Genesis 3,15. In der Vulgata heißt der VersNassos hat geschrieben:Ich sehe hier zum ersten Mal den Begriff der Schlangenkopfzermalmerin. Ist dies aber laut Hl. Schrift nicht einzig und allein der Logos?![]()
Die Frau zertritt also den Kopf der Schlange.Mose hat geschrieben:Inimicitias ponam inter te et mulierem, et semen tuum et semen illius: ipsa conteret caput tuum, et tu insidiaberis calcaneo ejus.
In der Einheitsübersetzung heißt es dagegen (urtexttreuer?):
Siehe auch hier, Seite 6 f.Mose hat geschrieben:Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. Er trifft dich am Kopf und du triffst ihn an der Ferse.
Meine Großmutter hat bei sich übrigens eine »Schlangenkopfzermalmerin« an der Wand hängen: Eine eichenholzgeschnitzte Marienstatue mit einer Schlange unter den Füßen.
Re: Marienmonat Mai
Das siehst Du richtig (und Prälat Mäder sieht es im Grunde nicht anders). Pfr. Mäder war ein talentierter Prediger und er verstand es Sachverhalte einfach, klar und prägnat zu formulieren. Feine Unterscheidungen, diplomatische Ausdrucksweisen,... sind weniger das Seine. Ihm ging es darum die Leute anzusprechen, aus ihrem Dornröschenschlaf aufzuwecken und zur christlichen Lebenspraxis zu ermutigen.Nassos hat geschrieben:Bitte erlaubt mir die Anmerkung, dass ich leicht divergiere (aber nicht widerspreche) zu Prälat Mäder![]()
Der Satanismus ist Antichristentum, weil er sich genau darüber definiert.
Das Christentum sehe ich aber primär mit dem Blick zu Gott hin als von Satan weg (auch wenn bei der Taufe man sich erst vom Widersacher abwendet).
Im Katholizismus gibt es beide Auslegungsweisen. Zugrunde liegt Genesis 3,15, der sich im hebr. Text auf Christus und im lateinischen Text auf Maria bezieht.Nassos hat geschrieben:Ich sehe hier zum ersten Mal den Begriff der Schlangenkopfzermalmerin. Ist dies aber laut Hl. Schrift nicht einzig und allein der Logos?
Ausführlich hat sich Dr. Heinz-Lothar Barth mit diesem Vers beschäftigt und gleich ein ganzes Buch darüber geschrieben:
Der für die gesamte Heilsgeschichte zentrale Vers Gen. 3,15, in dem der Paradiesschlange die Feindschaft zur Frau und die Bedrohung durch deren Nachkommenschaft vorausgesagt ist,..
[...]
Danach prophezeit Gott in jenem berühmten Vers die Überwindung Satans durch den Kreuzestod Jesu Christi und die Mitwirkung seiner jungfräulichen Mutter an der Erlösung.
- Berolinensis
- Beiträge: 4988
- Registriert: Mittwoch 9. September 2009, 16:40
Re: Marienmonat Mai
Das geht zurück auf Gen. 3, 15 in der Fassung der Vulgata:

oder auch in dem Lied "Die schönste von allen":
Verarbeitet in den Bilddarstellungen der Unbefleckten Empfängnis, in der die Allerseligste Jungfrau gewöhnlich die Schlange zertritt, hier etwa bei Tiepolo:inimicitias ponam inter te et mulierem et semen tuum et semen illius ipsa conteret caput tuum et tu insidiaberis calcaneo eius

oder auch in dem Lied "Die schönste von allen":
Ein sehr starke Heldin, mit englischem Schritt, der höllischen Schlange den Kopf sie zertritt.
- Berolinensis
- Beiträge: 4988
- Registriert: Mittwoch 9. September 2009, 16:40
Re: Marienmonat Mai
Ah, Gamaliel war schneller, aber doppelt hält besser 
Re: Marienmonat Mai
Vielen Dank für die vielen [Punkt]
Ich werde mich mal bei "uns" diesbezüglich umschauen (ipsa). Ich habe das mit dem Er in Erinnerung (Kreuzestod <=> Auferstehung).
Gruß,
Nassos
Ich werde mich mal bei "uns" diesbezüglich umschauen (ipsa). Ich habe das mit dem Er in Erinnerung (Kreuzestod <=> Auferstehung).
Gruß,
Nassos
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Re: Marienmonat Mai
Na, immerhin trat kein Widerspruch aufBerolinensis hat geschrieben:Ah, Gamaliel war schneller, aber doppelt hält besser
Nochmals danke!
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Re: Marienmonat Mai
Gamaliel, Berolinensis und ich sind uns in wichtigen Fragen immer einig...Nassos hat geschrieben:Na, immerhin trat kein Widerspruch aufBerolinensis hat geschrieben:Ah, Gamaliel war schneller, aber doppelt hält besser![]()
Nochmals danke!
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
- Robert Ketelhohn
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Re: Marienmonat Mai
LXX: αὐτός σου τηρήσει κεϕαλήνNassos hat geschrieben:Vielen Dank für die vielen [Punkt]
Ich werde mich mal bei "uns" diesbezüglich umschauen (ipsa). Ich habe das mit dem Er in Erinnerung (Kreuzestod <=> Auferstehung).
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
Re: Marienmonat Mai
Soweit die Septuaginta. Kennst Du das Buch von H.-L. Barth: Ipsa conteret?Robert Ketelhohn hat geschrieben:LXX: αὐτός σου τηρήσει κεϕαλήνNassos hat geschrieben:Vielen Dank für die vielen [Punkt]
Ich werde mich mal bei "uns" diesbezüglich umschauen (ipsa). Ich habe das mit dem Er in Erinnerung (Kreuzestod <=> Auferstehung).
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Re: Marienmonat Mai
aus: "MARIA SIEGT!" von Prälat Robert Mäder, 1935
Wenn die Tyrannen wüßten, was für eine Macht wir Rosenkranzbeter in der Hand haben, sie würden den Rosenkranz mit Androhung von Kerkerhaft und Landesverweisung verbieten. Dieses Gebet kindlicher Demut und männlicher Beharrlichkeit greift tiefer hinein in die Geschicke der Völker, als die Politiker ahnen. Sein letztes Ziel ist der Sturz des Antichristentums und der geistige Wiederaufbau Jerusalems. Wir erwarten, schrieb Leo XIII. in der Encyklika von 1895, von der Kraft des Rosenkranzgebetes vorzugsweise reichliche Hilfe für die Ausbreitung des Reiches Christi.
Maria ist der Weg zum Ziel. Zweck des Rosenkranzgebetssturms die internationale Anerkennung des Weltkönigtums Marias und damit Herbeiführung der sozialen Herrschaft Christi. Unser demokratisches Zeitalter mit seiner Gleichmacherei hat wenig Sinn für solche Worte.
Der Katholizismus ist Hierarchie, geordneter Aufbau vom Einfachen und Niederen bis zum Vollkommenen. Das sozialistische Schlagwort Gleichheit, mag es auch heute von den meisten Menschen, auch vielen gedankenlosen Angehörigen unserer Kirche, nachgeschwatzt werden, ist das unsinnigste, unvernünftigste, unkünstlerischste, unglücklichste aller Schlagworte.
Das katholische Wort, Hierarchie, Organismus, Gliederung, Ordnung ist Vernunft, Schönheit, Leben. Weil die Schöpfung, die sichtbare und unsichtbare, ein gegliedertes Kunstwerk ist, muß sie ein Höchstes haben. Weil sie ein Dom ist, muß sie eine Turmspitze haben. Das ist Maria -- Maria die Königin des Weltalls. Es ist die Aufgabe der Rosenkranzandacht mit Blumen, Lichtern, Liedern, Gebeten und dem Aufwand aller Beredsamkeit, diese Tatsache darzustellen, Marias Weltkönigtum.
Wir haben gegen einen durch den Protestantismus verbreiteten Irrtum zu kämpfen. Der Irrtum besteht darin, daß man in der katholischen Marienverehrung eine Übertreibung sieht. Der Irrtum besteht darin, daß man nicht an die das ganze Weltall beherrschende Stellung und Bedeutung Marias glauben will.
Maria ist die Mutter Jesu. Jesus ist Gott. Also ist Maria die Mutter Gottes. Gegen diese Beweisführung kann niemand aufkommen. Jedes Kind versteht sie. Es kann keine höhere Würde für ein Geschöpf geben, als wenn wir von ihm sagen können, daß es die Mutter seines Schöpfers ist. Jener Mensch, der den Namen Mutter Gottes führt, ist dadurch mehr als alle andere Menschen. Er trägt Krone und Szepter. Er sitzt auf einem Throne. Er besitzt das Königtum über das gesamte Menschengeschlecht. Das ist die Wahrheit über Maria.
Eine Übertreibung ist hier unmöglich. Wenn jemand übertrieben hätte, dann wäre es Gott, indem er Maria eine Stellung anwies, die alle anderen des Himmels und der Erde überragt. Weil es unmöglich ist, mehr aus Maria zu machen als Gott aus ihr gemacht hat, ist es auch unmöglich, zu viel von ihr zu sagen. Maria ist Königin.
Re: Marienmonat Mai
aus: "MARIA SIEGT!" von Prälat Robert Mäder, 1935
Wunderschön.
Ave Maria - Totus tuus.
Sonntägliche Grüße,
Albert
Wunderschön.
Ave Maria - Totus tuus.
Sonntägliche Grüße,
Albert
Re: Marienmonat Mai
Wir, deine Kinder fallen... ins Lied der Engel ein...
Re: Marienmonat Mai
Die Eucharistie ist das tägliche Brot, das wir als Heilmittel gegen die tägliche Schwachheit brauchen. Hl. Augustinus
Re: Marienmonat Mai
Gerade der hl. Bonaventura hat mir die Augen geöffnet für die Gottesweisheit Jesu, aber auch eine marianische Frömmigkeit.
Denn neben der rationalen und vielleicht eher männlichen Betrachtung des Wortes, darf man auch die emotionale und vielleicht eher weibliche Seite der Frömmigkeit nicht unterdrücken.
Denn neben der rationalen und vielleicht eher männlichen Betrachtung des Wortes, darf man auch die emotionale und vielleicht eher weibliche Seite der Frömmigkeit nicht unterdrücken.
