Nachrichten aus den Bistümern II

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Raphaela
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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Raphaela » Samstag 13. November 2010, 20:50

Filius Custodis hat geschrieben:
Gamaliel hat geschrieben:St. Pölten:
Pfarrer Johann Fent (74) brach aus strengen Kirchenregeln aus und heiratete
Tragisch zu welchen "Dummheiten" man auch im hohen Alter in der Lage ist. :nein:
Der Pfarrer hat vermutlich keine "Dummheit begangen" sondern sein Gewissen gereinigt, indem er endlich das vollzogen hat was, er schon lange fühlte.
Und damit hat er dann einer jahrelangen Heuchelei ein Ende gesetzt. Wo also ist das Problem ? Seine Ehrlichkeit verdient hohe Achtung.
Ehrlichkeit? :hae?:
Den Artikel mal genau durchlesen und dann schreiben, worin die angeblich Ehrlichkeit besteht. - Darin, dass nicht nur das Verhältnis zur Haushälterin verheimlicht wurde, sondern auch die Ehe? - Die ist nämlich nicht durch das Paar bekannt gemacht worden!
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

ad_hoc
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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von ad_hoc » Sonntag 14. November 2010, 01:25

Zitat:
Was verstehst du unter guter Diözesanpriester? Ich denke das "gut" sollte man nicht allzu hoch drehen wollen. Es reicht einen zu finden der 1. weiß was seine Arbeit ist und 2. auch versucht diese zu tun.
Muss man alles überdiskutieren? Kann man diese Aussage (guter Diözesanpriester) nicht einfach so stehen lassen?
Nur zur Korrektur: Ein guter Priester ist einer, der seine Arbeit tut im Gehorsam gegenüber dem Papst und nach dem kirchlichen Lehramt und dies nicht nur versucht.
"Gut" kann man gar nicht hoch genug drehen. Alles darunter ist Mittelmaß (und tiefer).

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

Filius Custodis
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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Filius Custodis » Sonntag 14. November 2010, 07:01

Gamaliel hat geschrieben:
Filius Custodis hat geschrieben:Der Pfarrer hat vermutlich keine "Dummheit begangen" sondern sein Gewissen gereinigt, indem er endlich das vollzogen hat was, er schon lange fühlte.
Und damit hat er dann einer jahrelangen Heuchelei ein Ende gesetzt. Wo also ist das Problem ? Seine Ehrlichkeit verdient hohe Achtung.
Tja Filius, wenn es in Deiner privaten Moralauffassung keinen objektiven Maßstab für Handlungen gibt, sondern nur einen subjektiven, dann mußt Du natürlich ein solches (objektiv sündhaftes) Verhalten als "Ehrlichkeit" qualifizieren und mit Achtung bedenken.


Keineswegs zum Vergleich mit dem erwähnten Priester, sondern zur Prüfung Deiner Moralauffassung:

Gilt dieser, Dein Maßstab, auch für z.B. Nazi-Schergen, die möglicherweise "das vollzogen haben, was sie schon lange fühlten" und in aller "Ehrlichkeit" ihre Mitmenschen ermordet haben oder hast Du zur Beurteilung ihrer Schandtaten einen anderen Maßstab zur Hand? :hmm:
Welchh Irrsinniger Appell an meine Moralauffasunng: Mord und die Heirat eines 74 jährigen Priesters auf einer Stufe !
Sie erinnern mich da an Schmidtberger, für den die Beschädigung eines Kruzifixes laut eigener Aussage eine schlimmere Sünde ist ist, als die Taten des 11. September. Wie krank sind Sie und Ihresgleichen ?
Ich habe nicht mehr gesagt, als daß ich es ehrlicher finde, eine Frau mit der ich eine Beziehung habe, zu heiraten, als eben nur diese Beziehung zu haben. Noch schöner und noch ehrlicher wäre es natürlich gerade für einen Priester gewesen, dass auch öffentlich zu machen.
So, und nun wird bald wieder der Forant Be. kommen und die ganze Diskussion von der Moderation als "geistlich schädlich" einstampfen lassen, wie gehabt.

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Gamaliel
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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Gamaliel » Sonntag 14. November 2010, 07:54

Filius Custodis hat geschrieben:Wie krank sind Sie und Ihresgleichen ?
Tja, Filius, Deine gespielte Höflichkeit, die Du auch gerne von anderen einforderst, paßt nicht ganz zur Ungehobeltheit und Frechheit, die auch aus den zitierten Worten spricht.

Filius Custodis hat geschrieben:Ich habe nicht mehr gesagt, als daß ich es ehrlicher finde, eine Frau mit der ich eine Beziehung habe, zu heiraten, als eben nur diese Beziehung zu haben. Noch schöner und noch ehrlicher wäre es natürlich gerade für einen Priester gewesen, dass auch öffentlich zu machen.
So, und nun wird bald wieder der Forant Be. kommen und die ganze Diskussion von der Moderation als "geistlich schädlich" einstampfen lassen, wie gehabt.
Was Du geschrieben hast können wir alle selber lesen, das brauchst Du nicht in entstellter Weise zu wiederholen. (Von einem komparativischen Vergleich zwischen bloßer Beziehung und Heirat ist im übrigen keine Rede gewesen, aber das kann auch jeder selbst nachlesen).

Statt abzulenken, solltest Du lieber meine Frage an Dich beantworten, Du weißt schon, die mit dem Nazi-Schergen. :detektiv: Oder gehört diese Verweigerungshaltung auch zur Filius'schen "Höflichkeit"?

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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Filius Custodis » Sonntag 14. November 2010, 08:13

Gamaliel hat geschrieben:Statt abzulenken, solltest Du lieber meine Frage an Dich beantworten, Du weißt schon, die mit dem Nazi-Schergen. :detektiv: Oder gehört diese Verweigerungshaltung auch zur Filius'schen "Höflichkeit"?
Nein diese Frage werde ich nicht beantworten, weil sie hier in einen Zusammenhang gebracht wird, der nicht existiert und der mit der von mir abgegebenen Meinung über die Heirat eines 74 jährigen Priesters nun wirklich nichts zu tun hat.
Sie wollen in bewährter Manier vom Thema ablenken.
Wenn Sie solche Fragen interessieren, dann stellen Sie die am besten im Beichtstuhl aber nicht hier. (Und selbst dort dürfte Ihnen kein moralisches Recht zustehen, derartige Fragen in einem derartigen Zusammenhang überhaupt aufzuwerfen!)

Was der österreichische Pfarrer getan hat, müssen er und seine Partnerin vor Gott verantworten, nicht vor Ihnen und auch nicht vor mir. Aber ich sagte es ja schon einmal: Eine Tradition deren Geschäftsidee.., (sie werden sich erinnern)

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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Filius Custodis » Sonntag 14. November 2010, 08:25

Raphaela hat geschrieben:
Filius Custodis hat geschrieben:
Gamaliel hat geschrieben:St. Pölten:
Pfarrer Johann Fent (74) brach aus strengen Kirchenregeln aus und heiratete
Tragisch zu welchen "Dummheiten" man auch im hohen Alter in der Lage ist. :nein:
Der Pfarrer hat vermutlich keine "Dummheit begangen" sondern sein Gewissen gereinigt, indem er endlich das vollzogen hat was, er schon lange fühlte.
Und damit hat er dann einer jahrelangen Heuchelei ein Ende gesetzt. Wo also ist das Problem ? Seine Ehrlichkeit verdient hohe Achtung.
Ehrlichkeit? :hae?:
Den Artikel mal genau durchlesen und dann schreiben, worin die angeblich Ehrlichkeit besteht. - Darin, dass nicht nur das Verhältnis zur Haushälterin verheimlicht wurde, sondern auch die Ehe? - Die ist nämlich nicht durch das Paar bekannt gemacht worden!
Nein, vermutlich ist das auch durch "katholische" Moralapostel, wie sie auch hier Ihr Unwesen treiben, bekannt geworden. Leute, die meinen, sie hätten darüber zu richten.
Zuletzt geändert von Filius Custodis am Sonntag 14. November 2010, 16:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Raphaela » Sonntag 14. November 2010, 09:33

Filius Custodis hat geschrieben:Welchh Irrsinniger Appell an meine Moralauffasunng: Mord und die Heirat eines 74 jährigen Priesters auf einer Stufe !
Sie erinnern mich da an Schmidtberger, für den die Beschädigung eines Kruzifixes laut eigener Aussage eine schlimmere Sünde ist ist, als die Taten des 11. September. Wie krank sind Sie und Ihresgleichen ?
Ich habe nicht mehr gesagt, als daß ich es ehrlicher finde, eine Frau mit der ich eine Beziehung habe, zu heiraten, als eben nur diese Beziehung zu haben. Noch schöner und noch ehrlicher wäre es natürlich gerade für einen Priester gewesen, dass auch öffentlich zu machen.
Ich wiederhole das,was ich dir oben schon gesagt habe: Es hat absolut nichts mit Ehrlichkeit zu tun, wenn jemand still und heimlich heiratet und nicht öffentlich dazu steht!
Vielleicht solltest du mal im Thread über die Ehrlichkeit sagen, was für dich Ehrlichkeit bedeutet! -Etwa, sein Leben, dass man führt zu verheimlichen?
Ist es im entsprechenden Fall nicht ehrlicher offen dazu zu stehen und nichts zu verheimlichen? - Auch dann, wenn dies nicht alle richtig finden?
Ein anderes Beispiel: Ich weiß nicht, ob du verheiratet bist. Aber falls du es bist, stell dir mal vor, durch irgendeine Gesetzeslücke wäre deine Frau noch mit jemanden anderm verheiratet, z. B. in einem anderm Land und sie verheimlicht es dir. - Der Vergleich hinkt zwar etwas, ist aber das gleiche Thema.
Würdest du es als ehrlich empfinden, dass sie mit noch jemanden verheiratet ist und dies dir verheimlicht?
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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Raphaela » Sonntag 14. November 2010, 09:35

Filius Custodis hat geschrieben:
Raphaela hat geschrieben:
Filius Custodis hat geschrieben:
Gamaliel hat geschrieben:St. Pölten:
Pfarrer Johann Fent (74) brach aus strengen Kirchenregeln aus und heiratete
Tragisch zu welchen "Dummheiten" man auch im hohen Alter in der Lage ist. :nein:
Der Pfarrer hat vermutlich keine "Dummheit begangen" sondern sein Gewissen gereinigt, indem er endlich das vollzogen hat was, er schon lange fühlte.
Und damit hat er dann einer jahrelangen Heuchelei ein Ende gesetzt. Wo also ist das Problem ? Seine Ehrlichkeit verdient hohe Achtung.
Ehrlichkeit? :hae?:
Den Artikel mal genau durchlesen und dann schreiben, worin die angeblich Ehrlichkeit besteht. - Darin, dass nicht nur das Verhältnis zur Haushälterin verheimlicht wurde, sondern auch die Ehe? - Die ist nämlich nicht durch das Paar bekannt gemacht worden!
Nein, vermutlich ist das auch durch "katholische" Moralapostel, wie Sie auch hier Ihr Unwesen treiben, bekannt geworden, die meinen, sie hätten darüber zu richten.
Welches Unwesen treibe ich/treiben wir denn hier angeblich?
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

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Lupus
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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Lupus » Sonntag 14. November 2010, 10:22

Da P. Johann Fent (74) mein "Jahrgänger" ist und aus der gleichen Kongregation (SDB) kommt, ohne dass ich ihn persönlich kenne, möchte ich ein paar Worte verlieren, die das Ziel haben sollen, die Gemüter etwas abzukühlen.
P. Fent ist in einer Ordensgemeinschaft "aufgewachsen" und geistlich betreut worden, die auf so manchen Gebieten allzusehr dem "Geist des Konzils" sprich dem Zeitgeist in den Jahren nach dem II.Vaticanum gehuldigt hat.
Ich könnte mehrere ehemalige Mitglieder der SDB benennen, die aus ähnlichen Gründen selbst als Professoren an der phil. theol Hochschule der SDB in Benedikbeuern plötzlich nicht so sehr durch ihr Fachwissen (z:B: Kirchenmusik oder Soziologie etc.), - freilich zunächst auch dort-, auffielen, sondern weil einer dem anderen bereits die Taufe von Kindern gespendet hat, bis sie endlich, ja selbst ohne Dispenz, gegangen sind und geheiratet haben.
Man hatt allzulange selbst bei den Oberen die Augen zugedrückt (Ist das nicht irgendwie bekannt?).
Die hier angesprochene Ehrlichkeit bestand darin, dass die betreffenden Patres zunächst unbehelligt weitermachen durften, bis ihre Gewissenslast zu groß wurde und sie selbst "klar Schiff" machten.
Die Ordensleitung hat damit kläglich versagt!

Mein eigener Weggang in die Diözese geschah wegen der ständigen liturgischen Eigenmächtigkeiten, die allgemein eingerissen sind und wegen des ständigen Mobbings, dem ich wegen meiner "Sturheit" in liturgischen Fragen, - ich hielt mich einfach an die vorgegebene Ordnung-, ausgesetzt war.
Ich wage es trotzdem nicht, den Stab zu brechen über die ehem. Mitbrüder, denen sicher im Ganzen der Ordensgemeinschaft keine Heimat mehr geboten wurde.
Nur "hochgekrempelte Hemdsärmel" ersetzen eben nicht die Betonung auch des geistlichen Lebens!
+L.
Christus mein Leben, Maria meine Hoffnung, Don Bosco mein Ideal!

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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Gamaliel » Sonntag 14. November 2010, 11:42

Filius Custodis hat geschrieben:Nein diese Frage werde ich nicht beantworten, weil sie hier in einen Zusammenhang gebracht wird, der nicht existiert und der mit der von mir abgegebenen Meinung über die Heirat eines 74 jährigen Priesters nun wirklich nichts zu tun hat.
Dieses Herumdrücken um eine Antwort ist schon arg verdächtig. :pfeif: Sag doch einfach, was Deine subjektive Moral zur gestellten Frage her gibt. Ich möchte nur wissen, ob für das von mir gebrachte Beispiel dieselben Wertmaßstäbe gelten, wie für die Beurteilung eines seine Standespflichten verletzenden Priesters. Der Zusammenhang zwischen beiden Themen ist somit glasklar gegeben: Gilt in beiden Fällen derselbe moralische Maßstab? Warum oder warum nicht?

:detektiv:

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Gamaliel
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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Gamaliel » Montag 15. November 2010, 12:58

Diözese Speyer plant Schaffung von Großpfarren

Daraus:
Die rheinländische Diözese Speyer steht vor einer umfassenden Strukturreform. Unter anderem sollen die bisher 346 Pfarren, die derzeit zu 124 "Pfarreiengemeinschaften" gehören, bis 2015 zu 70 neuen Pfarren zusammengeschlossen werden.

[...]

Domkapitular Peter Schappert, der Finanzdezernent der Diözese, machte deutlich, dass die Haushaltslage "äußerst angespannt und ernst ist". Er verwies insbesondere darauf, dass man für 2010 von einem Rückgang der Kirchensteuereinnahmen um rund 16 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr ausgehen müsse.

Selbst wenn sich durch den konjunkturellen Aufschwung eine positivere Entwicklung ergeben sollte, könne sich die Diözese aufgrund der demografischen Entwicklung und der viel zu geringen Rücklagen weiteren Sparbemühungen nicht entziehen.

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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von HeGe » Montag 15. November 2010, 13:01

Und wie kann man mit der Zusammlegung von Pfarreien 16 Milllionen € sparen? :hae?: Das geht doch nur, wenn man gleichzeitig an Gebäuden und Personal spart. :/
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Benedikt » Montag 15. November 2010, 13:57

Domkapitular Schappert stellte auch die in der Arbeitsgruppe "Finanzen - Kirchengemeinden" erarbeiteten Modelle für die Finanz- und Vermögensverwaltung der neuen Pfarreien mit ihren Gemeinden vor.
Das ist der neue Trick. Man legt Pfarreien zusammen und macht aus den alten Pfarreien Gemeinden. Diese Gemeinden sollen dann doch wieder von Laien geleitet werden.

Das läuft nicht nur in Speyer so, sondern in fast allen deutschen Diözesen.
"Kommt ihm der Staatsumwälzer nicht wie Sisyphus vor? Die Last wird nie oben bleiben, wenn nicht eine Anziehung gegen den Himmel sie auf der Höhe schwebend erhält." - Novalis: Europa

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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Gamaliel » Montag 15. November 2010, 14:11

Benedikt hat geschrieben:Das ist der neue Trick.
Ganz richtig!

Im Zusammenhang mit den Pastoralkonzepten von Schönborn und Zulehner (der ja auch kräftig in Deutschland mitpfuscht) habe ich das ebenfalls schon bemerkt bzw. in den entsprechenden Treads gepostet.

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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Filius Custodis » Montag 15. November 2010, 17:25

Solange man sich geweihte Priester als "Finazdezernenten" leistet, frage ich mich, wie schlimm der "Priestermangel" wirklich ist.

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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Benedikt » Montag 15. November 2010, 17:58

Filius Custodis hat geschrieben:Solange man sich geweihte Priester als "Finazdezernenten" leistet, frage ich mich, wie schlimm der "Priestermangel" wirklich ist.
:daumen-rauf:

Die "Kirche" (Kdör) ist genauso wie andere Institutionen in unserem Land eine starr gewordene Bürokratie, deren höchstrangiges Ziel die eigene Selbsterhaltung bei immer höher werdenden Lebensstandards ist.
"Kommt ihm der Staatsumwälzer nicht wie Sisyphus vor? Die Last wird nie oben bleiben, wenn nicht eine Anziehung gegen den Himmel sie auf der Höhe schwebend erhält." - Novalis: Europa

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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Kilianus » Montag 15. November 2010, 19:14

Benedikt hat geschrieben:
Filius Custodis hat geschrieben:Solange man sich geweihte Priester als "Finazdezernenten" leistet, frage ich mich, wie schlimm der "Priestermangel" wirklich ist.
:daumen-rauf:

Die "Kirche" (Kdör) ist genauso wie andere Institutionen in unserem Land eine starr gewordene Bürokratie, deren höchstrangiges Ziel die eigene Selbsterhaltung bei immer höher werdenden Lebensstandards ist.
Klar, man kann ein Domkapitel auch (nach Trierer Vorbild, wenn ich mich nicht täusche) mit verdienten Beinahe-Ruheständlern füllen. Aber halt erst, wenn die vorhandenen Hochwürdigsten Herren emeritiert sind. Das dürfte im Falle Schapperts noch ziemlich lange dauern. Man kann es auch komplett mit nicht-residierenden Kapitularen besetzen. Seine im CIC definierten Pflichten kann es dann allerdings nicht erfüllen. (Wobei man natürlich diskutieren kann, inwieweit die Kapitel im Moment ihre Pflichten erfüllen.)

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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Kilianus » Montag 15. November 2010, 19:16

Benedikt hat geschrieben:
Domkapitular Schappert stellte auch die in der Arbeitsgruppe "Finanzen - Kirchengemeinden" erarbeiteten Modelle für die Finanz- und Vermögensverwaltung der neuen Pfarreien mit ihren Gemeinden vor.
Das ist der neue Trick. Man legt Pfarreien zusammen und macht aus den alten Pfarreien Gemeinden. Diese Gemeinden sollen dann doch wieder von Laien geleitet werden.

Das läuft nicht nur in Speyer so, sondern in fast allen deutschen Diözesen.
Meckern ist ja schön und gut, aber: Alternative?

(Und: Nein, auch mit dem Personal der Petrusbruderschaft wird sich das Problem in der Fläche nicht lösen lassen.)

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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Benedikt » Montag 15. November 2010, 19:54

Kilianus hat geschrieben:
Benedikt hat geschrieben:
Domkapitular Schappert stellte auch die in der Arbeitsgruppe "Finanzen - Kirchengemeinden" erarbeiteten Modelle für die Finanz- und Vermögensverwaltung der neuen Pfarreien mit ihren Gemeinden vor.
Das ist der neue Trick. Man legt Pfarreien zusammen und macht aus den alten Pfarreien Gemeinden. Diese Gemeinden sollen dann doch wieder von Laien geleitet werden.

Das läuft nicht nur in Speyer so, sondern in fast allen deutschen Diözesen.
Meckern ist ja schön und gut, aber: Alternative?

(Und: Nein, auch mit dem Personal der Petrusbruderschaft wird sich das Problem in der Fläche nicht lösen lassen.)
Verwaiste Pfarrkirchen werden von ehrenamtlichen Schlüsselinhabern verwaltet, bis wieder Priester eingestellt werden können. Solange werden diese Pfarreien in vorhandene Pfarrstellen eingegliedert (unter Minimierung der Bürokratie), dem Pfarrer wird ein rechtlich und/oder ökonomisch gebildeter Assistent zur Seite gestellt, der in Personal-, Rechts- und wirtschaftlichen Fragen die Arbeit übernimmt, damit der Pfarrer den Rücken für die Seelsorge frei hat.

Liturgische Experimente wie durch Laien geleitete Quasi-Eucharistiefeiern (vulgo "Wort-Gottes-Feier") werden eingestellt. Wenn sich für die Kirchen (seien diese Filialkirchen oder verwaiste Pfarreien) keine Kapläne, Aushilfsgeistliche, Ruheständler, etc. finden, dann gibt es keine Eucharistiefeiern - was natürlich durch das Volk organisierte Rosenkranzandachten, Vespern, etc. nicht ausschließt. Der neue Quasi-Stand der Kirche, die hauptamtlichen Laientheologen, also diejenigen, die momentan als Filter zwischen Pfarrer und Volk stehen, wird sozialverträglich abgeschafft.

So ist die Kirche im Verlauf ihrer Geschichte noch mit jedem Priestermangel fertiggeworden. Der Gläubigenmangel ist natürlich noch mal eine andere Geschichte...
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iustus
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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von iustus » Montag 15. November 2010, 20:02

:daumen-rauf: :klatsch: :punk: :klatschhops:

Ecce Homo
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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Ecce Homo » Montag 15. November 2010, 20:04

:ja: :ja: :ja:
User inaktiv seit dem 05.06.2018.
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...

civilisation
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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von civilisation » Montag 15. November 2010, 20:36

Bischof versetzt Propst unter Verdacht nach Buer
http://www.derwesten.de/staedte/oberhau ... 42973.html
daraus:
In die „Affäre Mezger“ kommt Bewegung: Der Propst soll laut Bischof Overbeck in St. Urbanus in Buer zur „priesterlichen Mithilfe eingesetzt“ werden. Mezger war kritisiert worden, weil er im Internet angeblich Partner zum Sex gesucht haben soll. ...
Wert legt man im Bistum darauf, dass Propst Mezger „weder eine nach weltlichem noch nach kirchlichem Recht strafbare Handlung nachgewiesen werden kann.“ Deshalb ist die Versetzung nach Buer auch keine Strafe, sondern als Teil eines mit einer Buße verbundenen Verweises zu sehen. Gegen Mezger waren seit dem Frühsommer Vorwürfe wegen nichtpriesterlicher Lebensweise erhoben worden, Hintergrund: Er soll sich auf Internetseiten bewegt haben, auf denen überwiegend Homosexuelle agieren. Mehr noch: Propst Bernward Mezger soll nicht enthaltsam leben und auf einer Schwulen-Kontaktbörse im Internet Partner zum Sex gesucht haben.

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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Kilianus » Montag 15. November 2010, 20:38

@Benedikt et. al.:

Halten zu Gnaden, das scheint mir im Großen und Ganzen das zu sein, worauf das Speyerer Modell hinausläuft.

Abgesehen natürlich von der generellen Abschaffung der hauptamtlichen Laien. Immerhin: Daß sie als Quasi-Pfarrer die verwaisten Ex-Pfarreien, nun "Gemeinden", leiten, ist aber gerade nicht vorgesehen. Das Modell ist ja auf Zentralorte hin ausgerichtet und soll so verhindern, daß die Pfarrern zu reisenden Zelebrationsautomaten werden, die sich den eigentlichen Herrschern vor Ort zu fügen haben.

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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Gamaliel » Dienstag 16. November 2010, 08:36

Saarbrücker Theologe Hasenhüttl ist aus der katholischen Kirche ausgetreten

Daraus:
„In der Institution Kirche geht es nicht um den einzelnen Menschen, es geht auch nicht um theologische Impulse, sondern um eine starre, fundamentalistisch orientierte Institution“, sagte er der SZ auf Anfrage.
[...]
In einem – bis heute unbeantworteten – Brief an den Trierer Bischof Stephan Ackermann unterstrich Hasenhüttl, es sei „selbstverständlich, dass ich die Katholische Kirche als Glaubensgemeinschaft nicht verlasse“.

Das heißt: Hasenhüttl kehrt 51 Jahre nach seiner Priesterweihe lediglich der Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts den Rücken. Er beruft sich auf den „Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte“, der 2006 betont hatte, dass ein bloß formaler Kirchenaustritt noch keinen Abfall vom Glauben darstellt – ein Betroffener deshalb mithin nicht exkommuniziert wird.
[...]
Sein Austritt soll aber kein Schlussstrich für immer sein, betont Hasenhüttl in seinem Brief an Ackermann: „Sollte es sich zeigen, dass die Katholische Kirche als Institution sich wieder voll an Jesu Froher Botschaft orientiert, werde ich gerne in ihr meinen Platz wieder suchen.“
:roll:

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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Berolinensis » Dienstag 16. November 2010, 09:55


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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Benedikt » Dienstag 16. November 2010, 11:47

Kilianus hat geschrieben:@Benedikt et. al.:

Halten zu Gnaden, das scheint mir im Großen und Ganzen das zu sein, worauf das Speyerer Modell hinausläuft.

Abgesehen natürlich von der generellen Abschaffung der hauptamtlichen Laien. Immerhin: Daß sie als Quasi-Pfarrer die verwaisten Ex-Pfarreien, nun "Gemeinden", leiten, ist aber gerade nicht vorgesehen. Das Modell ist ja auf Zentralorte hin ausgerichtet und soll so verhindern, daß die Pfarrern zu reisenden Zelebrationsautomaten werden, die sich den eigentlichen Herrschern vor Ort zu fügen haben.
Nein, das Speyrer Modell läuft auf ein widerrechtliches Kompetenzgerangel hinaus. Unterhalb der Pfarreiebene Gemeinden zu gründen, ist in keinster Weise durch das kirchliche Recht gedeckt.
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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Benedikt » Dienstag 16. November 2010, 11:48

Ich war zwar selber nicht dort, allerdings wurde mir zugetragen, dass die gesangliche Qualität des dortigen Kinderchors (früher Knabenschola) erheblich nachgelassen habe.
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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von cantus planus » Dienstag 16. November 2010, 11:49

Selbstverständlich gab es immer Gemeinden unterhalb der Pfarrei: Kapellengemeinden, Exposituren, Filialen - von "Gemeinden" wie Konventen und Heimbewohnern mal ganz abgesehen. Das ist nicht das Problem.

Ich teile aber das Mißtrauen gegen die hier zitierten Pläne!
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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von cantus planus » Dienstag 16. November 2010, 11:51

Benedikt hat geschrieben:
Ich war zwar selber nicht dort, allerdings wurde mir zugetragen, dass die gesangliche Qualität des dortigen Kinderchors (früher Knabenschola) erheblich nachgelassen habe.
Kann ich mir eigentlich kaum vorstellen. Dort gab es letztes Jahr einen Chorleiterwechsel, und ich kenne die amtierende Kollegin. Persönlich mag ich sie nicht, aber sie weiss, was sie tut. Ich sage das aber mit aller Vorsicht, weil ich den Chor selber vor Ort auch nicht gehört habe.

Es ist aber durchaus normal, wenn es einen Personalwechsel gab, dass erstmal überall behauptet wird, früher sei es besser gewesen. Dasselbe wird dann über den eigenen Nachfolger auch gesagt. ;D Damit ist die Gerechtigkeit dann wieder hergestellt.

Ich bin bei Aussagen aus den Gemeinden über die Kirchenmusik mehr als mißtrauisch, weil ich selber da schon die verrücktesten Dinge miterlebt habe.
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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Kilianus » Dienstag 16. November 2010, 12:11

Benedikt hat geschrieben:
Kilianus hat geschrieben:@Benedikt et. al.:

Halten zu Gnaden, das scheint mir im Großen und Ganzen das zu sein, worauf das Speyerer Modell hinausläuft.

Abgesehen natürlich von der generellen Abschaffung der hauptamtlichen Laien. Immerhin: Daß sie als Quasi-Pfarrer die verwaisten Ex-Pfarreien, nun "Gemeinden", leiten, ist aber gerade nicht vorgesehen. Das Modell ist ja auf Zentralorte hin ausgerichtet und soll so verhindern, daß die Pfarrern zu reisenden Zelebrationsautomaten werden, die sich den eigentlichen Herrschern vor Ort zu fügen haben.
Nein, das Speyrer Modell läuft auf ein widerrechtliches Kompetenzgerangel hinaus. Unterhalb der Pfarreiebene Gemeinden zu gründen, ist in keinster Weise durch das kirchliche Recht gedeckt.
Wenn sich Deine Hauptbedenken gegen die rudimentäre Fortexistenz der Ex-Pfarreien als "Gemeinden" handelt: Welche Kompetenzen siehst Du nach dem Speyerer Modell dort angesiedelt, die kirchenrechtlich eigentlich nur auf Ebene der Pfarrei festgemacht werden dürfen?

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Gamaliel
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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von Gamaliel » Dienstag 16. November 2010, 15:51

kath.net

Pressesprecher attackiert kath.net und Bischof Laun

Daraus:
Dann geht Kumpfmüller auch zur Attacke auf den eigenen (!) Salzburger Weihbischof Laun über und schreibt wörtlich: "Und immer wieder tut sich Weihbischof Andreas Laun auf diesen Internetseiten mit Polemiken (z. B. gegen die Loveparade oder gegen den Religionsunterricht) hervor."
[...]
Schließlich möchte der Diakon KATH.NET überprüfen, ob nicht Verstöße gegen das Mediengesetz (üble Nachrede) vorliegen. Dann rät Kumpfmüller in der Aussendung an die Mitarbeiter dazu "diese Seiten" nicht mehr abzurufen, sondern auf "seriöse katholische Informationen" zurückzugreifen.

civilisation
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Re: Nachrichten aus den Bistümern II

Beitrag von civilisation » Dienstag 16. November 2010, 15:58

Gamaliel hat geschrieben:kath.net

Pressesprecher attackiert kath.net und Bischof Laun

Daraus:
Dann geht Kumpfmüller auch zur Attacke auf den eigenen (!) Salzburger Weihbischof Laun über und schreibt wörtlich: "Und immer wieder tut sich Weihbischof Andreas Laun auf diesen Internetseiten mit Polemiken (z. B. gegen die Loveparade oder gegen den Religionsunterricht) hervor."
[...]
Schließlich möchte der Diakon KATH.NET überprüfen, ob nicht Verstöße gegen das Mediengesetz (üble Nachrede) vorliegen. Dann rät Kumpfmüller in der Aussendung an die Mitarbeiter dazu "diese Seiten" nicht mehr abzurufen, sondern auf "seriöse katholische Informationen" zurückzugreifen.
Ich habe manchmal - und das in zunehmendem Maße - den Eindruck, daß bestimmte Funktionsträger unter Symptomen leiden, die gem ICD-10 als F22.0 zu klassifizieren sind.

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