Arabische "Revolution"
Re: Arabische "Revolution"
Hier noch ein Beitrag mit Hintergrundinfos und vor allem mit Personalien zu den Führern der Rebellen: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34453/1.html
- Robert Ketelhohn
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Re: Arabische "Revolution"
Ja genau, und die fünfte Generation der RAF.Gamaliel hat geschrieben:...unter die Rebellen könnten sich nach US-Geheimdienstinformationen auch Mitglieder des Terrornetzes al-Qaida und der schiitischen Hisbollah-Bewegung gemischt haben.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
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Re: Arabische "Revolution"
Für abwegig halte ich es nicht. Es ist schon vorstellbar das sich unter den "Rebellen" Gruppen befinden die dem Terrorismus nicht abgeneigt sind. Ich halte es für wahrscheinlicher als das sich dort Gruppen befinden die eine Demokratie westlicher Prägung wollen. Arabien hat das Grundproblem das die Bevölkerung sehr jung ist, keine Arbeit hat und deshalb Perspektivlosigkeit herrscht, gleichzeitig wird den Menschen der "American Way of Life" via Satellit und Internet ins Haus gedudelt.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ja genau, und die fünfte Generation der RAF.Gamaliel hat geschrieben:...unter die Rebellen könnten sich nach US-Geheimdienstinformationen auch Mitglieder des Terrornetzes al-Qaida und der schiitischen Hisbollah-Bewegung gemischt haben.
Erst das Lazarett zeigt was Krieg ist.
Erich Remaque
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- Robert Ketelhohn
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Re: Arabische "Revolution"
Hisbu'llah? – Nee, du. Schiitische Libanesen als heimliche Anti-Ghaddafi-Kämpfer
in Libyen, das ist völlig abwegig. Zweitens: El-Qaida als Organisation ist ein potjom-
kinsches Dorf. Sunnitische oder wahhabitische Terrorgruppen gibt es natürlich. Daß
die jetzt heimlich nach Libyen einsickern, erscheint mir aber reichlich unwahrschein-
lich.
Was deine Ansicht betrifft, daß »Bevölkerung sehr jung« sei und »keine Arbeit« habe
und daß »deshalb Perspektivlosigkeit« herrsche, dazu lies doch noch mal, was Nieten-
olaf oben gebracht hat: viewtopic.php?p=584#p584
in Libyen, das ist völlig abwegig. Zweitens: El-Qaida als Organisation ist ein potjom-
kinsches Dorf. Sunnitische oder wahhabitische Terrorgruppen gibt es natürlich. Daß
die jetzt heimlich nach Libyen einsickern, erscheint mir aber reichlich unwahrschein-
lich.
Was deine Ansicht betrifft, daß »Bevölkerung sehr jung« sei und »keine Arbeit« habe
und daß »deshalb Perspektivlosigkeit« herrsche, dazu lies doch noch mal, was Nieten-
olaf oben gebracht hat: viewtopic.php?p=584#p584
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Re: Arabische "Revolution"
Ich bezog es auf die Region. Das die Hisbollah dort ist ist in der Tat abwegig. Spezieel in Lybien dürfte es sich um einen Stammeskrieg handeln und bei der Bewertung der Aufständischen bin ich nicht so euphorisch wie unsere Medien. Des weiteren halte ich die Waffenschau der Nato nur für ein Vorgeplänkel und Drohung an Syrien, evtl. möchte man mit Lybien einen potentiellen Öllieferanten Syriens kaltstellen bevor Syrien kaltgestellt wird.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Hisb-ullah? – Nee, du. Schiitische Libanesen als heimliche Anti-Ghaddafi-Kämpfer
in Libyen, das ist völlig abwegig. Zweitens: El-Qaida als Organisation ist ein potjom-
kinsches Dorf. Sunnitische oder wahhabitische Terrorgruppen gibt es natürlich. Daß
die jetzt heimlich nach Libyen einsickern, erscheint mir aber reichlich unwahrschein-
lich.
Was deine Ansicht betrifft, daß »Bevölkerung sehr jung« sei und »keine Arbeit« habe
und daß »deshalb Perspektivlosigkeit« herrsche, dazu lies doch noch mal, was Nieten-
olaf oben gebracht hat: viewtopic.php?p=584#p584
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Erich Remaque
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Re: Arabische "Revolution"
Reuters:
Vatikan - Alliierte töten Zivilisten in Tripolis
Daraus:
Vatikan - Alliierte töten Zivilisten in Tripolis
Daraus:
"Die sogenannten humanitären Angriffe haben Dutzende zivile Opfer in einigen Vierteln von Tripolis getötet", sagte Giovanni Innocenzo Martinelli, der Apostolische Vikar von Tripolis, am Donnerstag der katholischen Nachrichtenagentur Fides. "Ich habe mehrere Augenzeugenberichte von vertrauenswürdigen Personen." Die Nato, die das Kommando über den Einsatz übernommen hat, erklärte, sie habe dafür keine Bestätigung.
Vikar Martinelli sagte, im Stadtviertel Buslim in Tripolis sei ein ziviles Gebäude nach der Bombardierung eingestürzt. 40 Menschen seien dabei ums Leben gekommen. Zwar seien die Angriffe der Alliierte recht zielgerichtet, sagte Martinelli. "Aber es stimmt auch, dass sie, wenn sie auf militärische Ziele inmitten einer zivilen Umgebung gerichtet sind, die Bevölkerung in Mitleidenschaft ziehen."
Re: Arabische "Revolution"
Daß, wo der CIA agiert, Al-Ciada nicht fern ist, scheint mir sehr plausibel.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ja genau, und die fünfte Generation der RAF.Gamaliel hat geschrieben:...unter die Rebellen könnten sich nach US-Geheimdienstinformationen auch Mitglieder des Terrornetzes al-Qaida und der schiitischen Hisbollah-Bewegung gemischt haben.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Arabische "Revolution"
http://abcnews.go.com/Blotter/libya-reb ... d=13266784:
Fast alle der libyschen al-Qaida-Kämpfer gegen die US-Truppen im Irak kamen aus dem Osten des Landes. Aus Bengasi, dem jetzigen Hauptquartier der Opposition, aus Ajdabija, wo gestern heftige Kämpfe stattfanden und aus Derna, einer Stadt, die derzeit von den Aufständischen gehalten wird.
Daß die sich jetzt hinstellen und das Liedchen von Demokratie, Freiheit und Menschenrechten trällern, ist schon beachtlich
Fast alle der libyschen al-Qaida-Kämpfer gegen die US-Truppen im Irak kamen aus dem Osten des Landes. Aus Bengasi, dem jetzigen Hauptquartier der Opposition, aus Ajdabija, wo gestern heftige Kämpfe stattfanden und aus Derna, einer Stadt, die derzeit von den Aufständischen gehalten wird.
Daß die sich jetzt hinstellen und das Liedchen von Demokratie, Freiheit und Menschenrechten trällern, ist schon beachtlich
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
Re: Arabische "Revolution"
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
Re: Arabische "Revolution"
Wenn ich Artikel wie diesen lese, dann frage ich mich schon, weshalb den Aufständischen in der jetzigen Situation nichts anderes einfällt, als ihre militärischen Fähigkeiten zu verbessern. Dass es zu keinen Waffenlieferungen größeren Maßstabs kommen wird, scheint doch nun klar zu sein. Wenn die allgemeine Unterstützung für den Aufstand in den westlichen Landesteilen ebenso groß wäre, wie im Osten, dann wäre es doch effektiver, wenn man als Zivilist dort einsickert, um dort dann friedliche Proteste gegen Gaddafi zu organisieren. Sein Leben kann man dabei genauso verlieren, wie wenn man mit der Waffe in der Hand gegen libysche Spezialeinheiten kämpft. Wenn es wahr ist, dass Gaddafis Regime am Zerbröseln ist, dann sollte sich mit friedlichen Protesten im westlichen Teil des Landes relativ schnell etwas erreichen lassen. Es würde auch mehr Sympathien in der Bevölkerung bringen, als so ein Bürgerkrieg.
Beim Großteil der Libyer ist doch anzunehmen, dass sie diesem Bürgerkrieg überhaupt nichts abgewinnen können. Es ist ja meist nur eine sehr kleine Gruppe von Radikalen, die unbedingt Krieg führen wollen. Während einer Talk-Runde im dt. Fernsehen zum Thema Libyen hatte die Moderatorin mit einer in Tripolis lebenden Deutschen telefoniert. Die hat sich standhaft geweigert, Begeisterung über diese "Luftschlägen" zu zeigen, obwohl auch sie gesagt hat, dass sie nicht unbedingt ein Fan von Gaddafi ist. Irgendwelche politische Ambitionen hatte sie nicht. Sie wollte einfach nur in Ruhe leben. Das dürfte ungefähr die allgemeine Stimmung in Libyen wiedergeben. Auch in Ex-Jugoslawien waren es nur ein paar Hitzköpfe, die unbedingt aufeinander losgehen mußten.
Beim Großteil der Libyer ist doch anzunehmen, dass sie diesem Bürgerkrieg überhaupt nichts abgewinnen können. Es ist ja meist nur eine sehr kleine Gruppe von Radikalen, die unbedingt Krieg führen wollen. Während einer Talk-Runde im dt. Fernsehen zum Thema Libyen hatte die Moderatorin mit einer in Tripolis lebenden Deutschen telefoniert. Die hat sich standhaft geweigert, Begeisterung über diese "Luftschlägen" zu zeigen, obwohl auch sie gesagt hat, dass sie nicht unbedingt ein Fan von Gaddafi ist. Irgendwelche politische Ambitionen hatte sie nicht. Sie wollte einfach nur in Ruhe leben. Das dürfte ungefähr die allgemeine Stimmung in Libyen wiedergeben. Auch in Ex-Jugoslawien waren es nur ein paar Hitzköpfe, die unbedingt aufeinander losgehen mußten.
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
Re: Arabische "Revolution"
Hier eine aktuelle NATO-Statistik über die an der Agression gegen Libyen beteiligten Staaten und die jeweils bereitgestellten Flugzeuge und Kriegsschiffe: http://www.nato.int/nato_static/assets/ ... -libya.pdf
Wer findet in dieser Tabelle die angeblich ebenfalls engagierten arabischen Länder?
(Sollten diese bewußt ausgelassen worden sein, da sie keine NATO-Mitglieder sind, bliebe natürlich die Frage unter wessen Kommando sie stehen oder ob sie parallel zur NATO eine eigene, unabhängige Operation in Libyen durchführen.
)
Wer findet in dieser Tabelle die angeblich ebenfalls engagierten arabischen Länder?
(Sollten diese bewußt ausgelassen worden sein, da sie keine NATO-Mitglieder sind, bliebe natürlich die Frage unter wessen Kommando sie stehen oder ob sie parallel zur NATO eine eigene, unabhängige Operation in Libyen durchführen.
Re: Arabische "Revolution"
Geheime US-Hilfe für libysche Rebellen
Daraus:
Über die Niederschlagung der "Demokratiebewegung" in Bahrain:
The US-Saudi Libya deal
Daraus:
Daraus:
Agyptische und US-Spezialeinheiten bilden laut Angaben des arabischen Nachrichtensenders al-Jazeera angeblich libysche Rebellen aus. Demnach gibt es im Osten des Landes, der in der Hand der Oppositionellen ist, geheime Ausbildungscamps für die Aufständischen. Auch von Waffenlieferungen ist die Rede.
Wie der Sender unter Berufung auf namentlich nicht genannte Informanten aus den Reihen der Aufständischen berichtete, hätten die Rebellen am Donnerstag im Schutze der Nacht eine Ladung Katjuscha-Raketen bekommen. Darüber, wer sie geliefert haben soll, machten die Aufständischen keine Angaben. Sie sollen den Rebellen jedoch über die libysch-ägyptische Grenze zugekommen sein.
Die Raketen seien auf dem neuesten Stand der Waffentechnik, hieß es. Deshalb benötigten die Rebellen auch ausländische Ausbildner. Genau diese Aufgabe würden nun Mitglieder von US-amerikanischen und ägyptischen Spezialeinheiten übernehmen.
Über die Niederschlagung der "Demokratiebewegung" in Bahrain:
The US-Saudi Libya deal
Daraus:
You invade Bahrain. We take out Muammar Gaddafi in Libya. This, in short, is the essence of a deal struck between the Barack Obama administration and the House of Saud. Two diplomatic sources at the United Nations independently confirmed that Washington, via Secretary of State Hillary Clinton, gave the go-ahead for Saudi Arabia to invade Bahrain and crush the pro-democracy movement in their neighbor in exchange for a "yes" vote by the Arab League for a no-fly zone over Libya - the main rationale that led to United Nations Security Council resolution 1973.
The revelation came from two different diplomats, a European and a member of the BRIC group, and was made separately to a US scholar and Asia Times Online.
Re: Arabische "Revolution"
Apostolischer Vikar in Tripolis: „Mindestens 40 Zivilisten wurden bei einem Luftangriff auf Tripolis getötet
[/size]EU will 400.000 nordafrikanische Flüchtlinge auf EU - Staaten verteilen
Dabei geht es zunächst um Menschen, die vor den Kämpfen und Bomben aus Libyen nach Tunesien geflohen sind. Die zerstörte Infrastruktur in Libyen (Brücken /Straßen/Wasser- und E-Werke) machen eine Rückkehr in das Kampfgebiet in Libyen für lange Zeit unmöglich.
Ich denke es ist ein Gebot der Nächstenliebe das die EU Staaten die Menschen aus den durch Bomben zerstörten Kriegsgebiet aufnehmen.
Wenn die Welt euch haßt, dann wißt, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben.... "Joh 15,18 - 15,19"
Re: Arabische "Revolution"
Die Leute sollten, da sie ja immer von Ehre reden, in ihrem Land bleiben und dort am Aufbau mitwirken. Abgesehen davon ist bei uns einfach kein Platz mehr. Wir haben nichtmal genug Arbeit für die Menschen welche bereits hier leben. Geschweige denn bezahlbaren Wohnraum.
Re: Arabische "Revolution"
siehe auch da: http://www.kreuzgang.org/viewtopic.php?p=51439#p51439sternchen hat geschrieben:Apostolischer Vikar in Tripolis: „Mindestens 4 Zivilisten wurden bei einem Luftangriff auf Tripolis getötet[/size]
Zur Zeit des gewaltsamen Aufstands der Rebellen und vor der westlichen Aggression sind im Wesentlichen "nur" Gastarbeiter in ihre Heimatländer zurückgekehrt.sternchen hat geschrieben:EU will 4. nordafrikanische Flüchtlinge auf EU - Staaten verteilen
Dabei geht es zunächst um Menschen, die vor den Kämpfen und Bomben aus Libyen nach Tunesien geflohen sind.
Es ist zu allererst eine Pflicht der Gerechtigkeit, daß die Aggressoren (USA, F, GB, I,...) sich um diese Menschen kümmern. Wenn dann die dort bereitgestellten Kapazitäten überfüllt sind, dann stehen zunächst die Nachbarländer Libyens in der Pflicht und erst dann weitere EU-Staaten.sternchen hat geschrieben:Ich denke es ist ein Gebot der Nächstenliebe das die EU Staaten die Menschen aus den durch Bomben zerstörten Kriegsgebiet aufnehmen.
Re: Arabische "Revolution"
Gamaliel hat geschrieben:Es ist zu allererst eine Pflicht der Gerechtigkeit, daß die Aggressoren (USA, F, GB, I,...) sich um diese Menschen kümmern. Wenn dann die dort bereitgestellten Kapazitäten überfüllt sind, dann stehen zunächst die Nachbarländer Libyens in der Pflicht und erst dann weitere EU-Staaten.
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Arabische "Revolution"
So geshenNiels hat geschrieben:Gamaliel hat geschrieben:Es ist zu allererst eine Pflicht der Gerechtigkeit, daß die Aggressoren (USA, F, GB, I,...) sich um diese Menschen kümmern. Wenn dann die dort bereitgestellten Kapazitäten überfüllt sind, dann stehen zunächst die Nachbarländer Libyens in der Pflicht und erst dann weitere EU-Staaten.
Wenn die Welt euch haßt, dann wißt, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben.... "Joh 15,18 - 15,19"
Re: Arabische "Revolution"
Es ist absolut verständlich, wenn die Menschen nicht an eine Rückkehr denken, solange gekämpft wird. Die zerstörte Infrastuktur ist dagegen kein Argument. Als Deutschland 1945 zerstört war, wurden die Deutschen auch nicht ausgeflogen, bis das Land wieder aufgebaut war. Das hätte auch keinen Sinn ergeben, weil ja jede Hand für den Wiederaufbau gebraucht wurde.sternchen hat geschrieben: EU will 400.000 nordafrikanische Flüchtlinge auf EU - Staaten verteilen
Dabei geht es zunächst um Menschen, die vor den Kämpfen und Bomben aus Libyen nach Tunesien geflohen sind. Die zerstörte Infrastruktur in Libyen (Brücken /Straßen/Wasser- und E-Werke) machen eine Rückkehr in das Kampfgebiet in Libyen für lange Zeit unmöglich.
Genauso heute in Libyen: wer soll das Land wieder aufbauen, wenn alle in die EU abwandern, um dort von Sozialleistungen zu leben?
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
Re: Arabische "Revolution"
Ja, wie lange braucht das denn, bis so eine Infrastruktur nachgewachsen ist?sternchen hat geschrieben:Die zerstörte Infrastruktur in Libyen (Brücken /Straßen/Wasser- und E-Werke) machen eine Rückkehr in das Kampfgebiet in Libyen für lange Zeit unmöglich.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Arabische "Revolution"
Auch in der Elfenbeinküste wird " die westliche Allianz" Kriegspartei
Elfenbeinküste UN greifen in Schlacht um Abidjan ein .... UN-Militärhubschrauber fliegen Angriffe gegen Gbagbos Soldaten, unterstützt von französischen Truppen.
Die Kolonialmächte melden sich in Afrika zurück dadurch wird vieles anderes werden und hoffe das es durch die Kriegseinsätze der "westliche Allianz" nicht nur für die Wirtschaft sondern auch für alle Menschen besser wird.
Zuletzt geändert von sternchen am Dienstag 5. April 2011, 14:31, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn die Welt euch haßt, dann wißt, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben.... "Joh 15,18 - 15,19"
Re: Arabische "Revolution"
Die Franzosen haben sich da ja nie so wirklich abgemeldet. Welche "westliche Allianz" ist eigentlich gemeint?sternchen hat geschrieben:Auch in der Elfenbeinküste wird " die westliche Allianz" Kriegspartei
Elfenbeinküste UN greifen in Schlacht um Abidjan ein .... UN-Militärhubschrauber fliegen Angriffe gegen Gbagbos Soldaten, unterstützt von französischen Truppen.
Die Kolonialmächte melden sich in Afrika zurück dadurch wird vieles anderes werden und hoffe das es durch die Kriegseinsätze der "westliche Allianz" nicht nur für die Wirtschaft sondern auch Menschen besser wird.
Re: Arabische "Revolution"
Jemen: USA lassen Präsident Saleh fallen
Daraus:
Daraus:
Trotz der Kooperation mit dem jemenitischen Präsidenten Ali Abdallah Saleh im Kampf gegen die Al-Kaida will das Weiße Haus ihn nicht mehr unterstützen.
[...]
Als sein Nachfolger wurde Vizepräsident Rabbo Mansur auserkoren, der Neuwahlen und politischen Reformen in dem Land durchsetzen soll.
Laut der US-Zeitung wollte Washington nicht sofort einen Machtwechsel in Jemen verlangen, weil Saleh aktiv gegen die Al-Kaida gekämpft hat. Danach habe das Weiße Haus jedoch eingesehen, dass der Anti-Terror-Kampf ohne Saleh bessere Perspektiven habe, zumal sich die innenpolitische Situation in Jemen zuletzt anspannte.
Re: Arabische "Revolution"
Internationale Kriegsverbrecher in Deutschland?
Es ist immer wieder überraschend, welche "Leichen im Keller" neben Waffenexporten und Technologietransfer zu finden sind. Stehen die wirtschaftlichen Interessen über der Achtung humaner Werte?Wenn die Welt euch haßt, dann wißt, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben.... "Joh 15,18 - 15,19"
- lutherbeck
- Beiträge: 4004
- Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09
Re: Arabische "Revolution"
Aber immer - Gott Mammon regiert!sternchen hat geschrieben:Internationale Kriegsverbrecher in Deutschland?Es ist immer wieder überraschend, welche "Leichen im Keller" neben Waffenexporten und Technologietransfer zu finden sind. Stehen die wirtschaftlichen Interessen über der Achtung humaner Werte?
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".
Re: Arabische "Revolution"
Ein heißer Kandidat für den Darwin-Award 2011Nato attackiert Rebellen - zehn Tote
Der Zwischenfall, der sich auf der Mittelmeer-Küstenstraße auf halbem Wege zwischen Adschdabija und Al-Brega ereignete, ging auf das Konto des angegriffenen Konvois, der unerlaubt in eine Sperrzone gefahren war, sagten Aufständische in Adschdabija.
Mehrere Autos der Anti-Gaddafi-Kämpfer wurden zerstört, hieß es. Ein dpa-Fotograf in Adschdabija berichtete, dass Rebellen am Kontrollpunkt beim Westausgang der Stadt keine Fahrzeuge mehr durchließen.
Bereits am vergangenen Freitag hatten Nato-Jets im selben Gebiet versehentlich eine Rebellen-Stellung angegriffen. Dabei waren 13 Aufständische getötet und elf weitere verletzt worden. Das Bombardement hatten die Rebellen ausgelöst, als sie mit einem Luftabwehrgeschütz aus Freude über die nahenden Nato-Flugzeuge in den Himmel geschossen hatten.
http://www.abendblatt.de/politik/auslan ... elfen.html
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
Re: Arabische "Revolution"
Die deutsche Sicherheitsfirma BDB Protection hat den libyschen Sicherheitskräften übrigens bei der Ausbildung ihrer Antiterroreinheiten geholfen 
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
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civilisation
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Re: Arabische "Revolution"
Chaos auf Lampedusa
Italien schiebt Flüchtlinge an EU-Partner ab
http://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... 7,.html
daraus:
Italien schiebt Flüchtlinge an EU-Partner ab
http://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... 7,.html
daraus:
Die Wahrheit ist: Die Regierung in Rom hat ganz anderes vor. Sie will, dass die Flüchtlinge das Bleiberecht nutzen, um wieder zu gehen - weiter nach Norden.
Klingt verworren, hat für Italien aber einen gewissen Charme. Denn so könnte sich das Flüchtlingsproblem von selbst löst - wie schon einmal. Als die Menschen Ende der 199er Jahre zu Zehntausenden aus dem Balkan über die Adria nach Italien kamen, wurden sie kurz in Lager gesperrt und dann mit einer Ausweisungsbescheinigung - binnen einiger Tage hatten sie Italien zu verlassen - auf die Straße gesetzt. Die meisten reisten nicht zurück übers Meer nach Osten, sondern mit Bahn oder Auto nach Norden, nach Österreich, Deutschland, Holland, Belgien, Frankreich. Italiens Behörden sahen zu.
Re: Arabische "Revolution"
Die Umbrüche in Nordafrika lösen eine Flüchtlingswelle aus, die nicht allein von Italien aufgefangen werden kann. Daher sollte eine koordinierte Übergangslösung gefunden werden. Vor allem aber sollte darauf hingewirkt werden, dass die Menschen in ihrer Heimat bleiben können.
Re: Arabische "Revolution"
Wie weiter in Libyen?
Eine Erörterung vom Präsidenten des Council on Foreign Relations.Ich war nicht für eine militärische Intervention der USA in Libyen. Es gab keine zwingenden Beweise dafür, dass ein größeres Massaker oder gar ein Völkermord unmittelbar drohte oder auch nur wahrscheinlich wäre. Den Politikansätzen, die ohne eine militärische Intervention ausgekommen wären, wurde nie eine echte Chance gegeben. Es war alles andere als klar, daß eine militärische Intervention Aussicht auf Erfolg haben würde, solange dafür nicht mehr Mittel einsesetzt werden, als sich mit den dort begrenzten amerikanischen Interessen eben rechtfertigen läßt.
...
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
Re: Arabische "Revolution"
Die allerwichtigste Frage in diesem Zusammenhang:
"Ist Israel Gewinner oder Verlierer der arabischen Revolution?"
http://www.bild.de/politik/inland/nahos ... .bild.html
"Es fällt schwer, es auszusprechen: Israel Sicherheitslage hat sich durch die jüngsten Umwälzungen im Nahen Osten in besorgniserregender Weise verschlechtert. Der Gedanke schmerzt, dass der von allen freiheitsliebenden Menschen so lange ersehnte Sturz arabischer Tyranneien ausgerechnet die einzige funktionierende Demokratie in der Region in Bedrängnis bringt."
http://www.welt.de/debatte/article13088 ... nzeit.html
"Ist Israel Gewinner oder Verlierer der arabischen Revolution?"
http://www.bild.de/politik/inland/nahos ... .bild.html
"Es fällt schwer, es auszusprechen: Israel Sicherheitslage hat sich durch die jüngsten Umwälzungen im Nahen Osten in besorgniserregender Weise verschlechtert. Der Gedanke schmerzt, dass der von allen freiheitsliebenden Menschen so lange ersehnte Sturz arabischer Tyranneien ausgerechnet die einzige funktionierende Demokratie in der Region in Bedrängnis bringt."
http://www.welt.de/debatte/article13088 ... nzeit.html
Haltet die Welt an, ich will aussteigen!
Re: Arabische "Revolution"
Arabische Liga für Flugverbotszone über Gaza
Wer für die Flugverbotszone über Libyen war, wird nun Schwierigkeiten haben, wenn er gegen eine Flugverbotszone über Gaza ist …
Wer für die Flugverbotszone über Libyen war, wird nun Schwierigkeiten haben, wenn er gegen eine Flugverbotszone über Gaza ist …
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
Re: Arabische "Revolution"
Nö, das ist leicht unter einen Hut zu bringen - denn die allerwichtigste Frage in diesem Zusammenhang und damit das einzige Kriterium ist ja (s.o.) auch hier:Haiduk hat geschrieben:Arabische Liga für Flugverbotszone über Gaza
Wer für die Flugverbotszone über Libyen war, wird nun Schwierigkeiten haben, wenn er gegen eine Flugverbotszone über Gaza ist …
"Ist Israel Gewinner oder Verlierer?"
Haltet die Welt an, ich will aussteigen!