Merke: Schreibe solange falsch, bis es richtig ist!
(Ob das auch für 'das vs. dass' gilt?
Ach so. Ja, der Apostroph zwischen Namen und Suffixen ist immer mehr oder weniger üblich gewesen. Auch etwa beim »Ohm’schen Gesetz« usw.Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:Vielleicht der Apoſtroph?lifestylekatholik hat geschrieben:Nassos hat geschrieben:Ich bin gerade etwas ratlos. Ich habe ein Buch vor mir liegen, aus dem Jahr 1914.
Es nennt sich "Beßler's Illustriertes Lehrbuch der Bienenzucht".What’s your problem, man?
Weil's dazupaßt: Ich komme gerade aus einer Vorleſung, in der der Profeſſor konſequent vom "Katekismus" geſprochen hat.Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:(Hiermit widerrufe ich meine Kapitulation)Gehe ich recht in der Annahme, daß du damit einem feſten Regelwerk folgſt? Wenn ja, welchem?lifestylekatholik hat geschrieben:Ja. Auch in »Chile«.Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:In allen Fällen? Alſo [çɪrʊr'ɡi:], ['çi:na] und [çe'mi:]?lifestylekatholik hat geschrieben:/ç/Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:Wie ſprecht ihr eigentlich "Chirurgie" aus? Wie ſchaut's mit China, Chemie, ... aus?
Stimmt.overkott hat geschrieben:Beknackt: zu Mütter zentriert
Mir iſt gerade aufgefallen, daß ich zwar einerſeits dahinterſtehend zuſammenſchreiben, aber andererſeits dahin gehend getrennt ſchreiben muß.Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:Beruhigend. Mir iſt dabei eingefallen, daß du, wie du geſagt haſt, in deinem Beruf mit Ausnahme der Kommaſetzung die deformierte Rechtſchreibung verwenden mußt.lifestylekatholik hat geschrieben:Nein. Das war ein Tippfehler.Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:Biſt du wirklich verpflichtet, das ſo zu ſchreiben?lifestylekatholik hat geschrieben:Nur die Bilder öſtlicher Ikonen zu kopieren ohne die dahinter ſtehende Theorie, ſcheint mir nicht ſinnvoll.
Die neue Rechtschreibung ließe ja durchaus »dahingehend« zu, der Duden empfiehlt allerdings die GetrenntschreibungNiels hat geschrieben:Das ist eine von vielen Ungereimtheiten...
Die Betonung ist auch nicht ganz unwichtig. Daran kann man getrennt oder zusammengeschriebene / zusammen geschriebene Wörte auch erkennen.lifestylekatholik hat geschrieben:Die neue Rechtschreibung ließe ja durchaus »dahingehend« zu, der Duden empfiehlt allerdings die GetrenntschreibungNiels hat geschrieben:Das ist eine von vielen Ungereimtheiten...
Nicht in dem in Rede stehenden Fall.ChrisCross hat geschrieben:Die Betonung ist auch nicht ganz unwichtig. Daran kann man getrennt oder zusammengeschriebene / zusammen geschriebene Wörte auch erkennen.lifestylekatholik hat geschrieben:Die neue Rechtschreibung ließe ja durchaus »dahingehend« zu, der Duden empfiehlt allerdings die GetrenntschreibungNiels hat geschrieben:Das ist eine von vielen Ungereimtheiten...
Doch.lifestylekatholik hat geschrieben:Nicht in dem in Rede stehenden Fall.ChrisCross hat geschrieben:Die Betonung ist auch nicht ganz unwichtig. Daran kann man getrennt oder zusammengeschriebene / zusammen geschriebene Wörte auch erkennen.lifestylekatholik hat geschrieben:Die neue Rechtschreibung ließe ja durchaus »dahingehend« zu, der Duden empfiehlt allerdings die GetrenntschreibungNiels hat geschrieben:Das ist eine von vielen Ungereimtheiten...
Kannst du das bitte näher erläutern?ChrisCross hat geschrieben:Doch.lifestylekatholik hat geschrieben:Nicht in dem in Rede stehenden Fall.ChrisCross hat geschrieben:Die Betonung ist auch nicht ganz unwichtig. Daran kann man getrennt oder zusammengeschriebene / zusammen geschriebene Wörte auch erkennen.
Erstmal aus Wikipedia über Leerzeichen in Komposita:lifestylekatholik hat geschrieben:Kannst du das bitte näher erläutern?ChrisCross hat geschrieben:Doch.lifestylekatholik hat geschrieben:Nicht in dem in Rede stehenden Fall.ChrisCross hat geschrieben:Die Betonung ist auch nicht ganz unwichtig. Daran kann man getrennt oder zusammengeschriebene / zusammen geschriebene Wörte auch erkennen.
Lies mal wirklich bewusst "dahin gehend" und "dahingehend". Zwar ist beides erlaubt, es entsteht aber ein Lautunterschied, der beim bewussten Schreiben eben durch die Betonung eine Bedeutung verstärken oder schwächen kann.Die Schreibweise mit Leerzeichen kann zu veränderter Betonung führen. Der Hauptakzent eines zusammengesetzten Wortes liegt im Deutschen normalerweise auf dem ersten Teilwort. Beispielsweise liegt der Hauptakzent bei Stadtbahnwagen auf Stadt- ([ˈʃtatbaːnˌvaːgn̩]). Ein Leerzeichen führt hingegen zu einem weiteren Hauptakzent, beispielsweise in Stadtbahn Wagen auf Wagen ([ˌʃtatbaːnˈvaːgn̩]). Auf diese Weise entstehen in gesprochener Sprache häufig sogenannte Holzwegsätze. Deutlich wird der Bedeutungsunterschied auch in den Satzanfängen „Meine kranken Schwestern“ bzw. „Meine Krankenschwestern“.

OK, ich dachte es ginge um den Grundsatz. Aber natürlich kann man den Duden fragen. Es ist aber auch nicht unerheblich, zu wissen, wonach man grundsätzlich entscheidet. Bei diversen Rechtschreibverstümmelungen der letzten Jahre schreibe ich in meinen Arbeiten recht erfolgreich nach eben diesen Grundsätzen.lifestylekatholik hat geschrieben:ChrisCross, du sitzt einem Missverständnis auf. Es ging darum, wie ich im Dienst zu schreiben verpflichtet bin. Da habe ich mich nach den Dudenempfehlungen zu richten. Der Duden bevorzugt (in seiner 25. Auflage) bei »dahin gehend« die Getrenntschreibung ohne weitere Differenzierungen, während er bei »dahinterstehend« durchaus differenziert.
Ja. Dass es nicht darum ging, wurde aus meinen letzten Beiträgen nicht recht klar.ChrisCross hat geschrieben:OK, ich dachte es ginge um den Grundsatz.
Nicht zuviel Genitiv! Es heißt immer noch "entsprechend dem Strangtitel" und "gegenüber dem Bahnhof".Raimund Josef H. hat geschrieben:Bitte hier keine weiteren ausufernden Diskussionen, sondern entsprechend des Strangtitels. Nachrichten aus den Bistümern! Danke!
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Auch „gemäß“ regiert allein den Dativ, nebenbei bemerkt.
Du bist echt angewiesen, im Dienst den Empfehlungen des Duden ("dahin gehend") folgen, auch wenn er ausdrücklich Alternativen zulässt ("dahingehend")?lifestylekatholik hat geschrieben:ChrisCross, du sitzt einem Missverständnis auf. Es ging darum, wie ich im Dienst zu schreiben verpflichtet bin. Da habe ich mich nach den Dudenempfehlungen zu richten. Der Duden bevorzugt (in seiner 25. Auflage) bei »dahin gehend« die Getrenntschreibung ohne weitere Differenzierungen, während er bei »dahinterstehend« durchaus differenziert.
Ich weiß wirklich nicht, wie so die Leute zusammen gesetzte Wörter so häufig aus einander schreiben.unser Prior ist ein PC Experte
Mit heften, das von heben abgeleitet ist, ist das griechische κάπτω (und das lateinische capio) verwandt. Wie würdest du die Anlautvariation in ἅπτω erklären?Robert Ketelhohn hat geschrieben:Griechisch ἅπτω heißt aktivisch zunächst „heften (etwas woran)“, wobei das deutsche und griechische Wort urverwandt sein dürften.
Die Artikulationsstelle im Mund ist die gleiche - damit handelt es sich entwicklungsmorphologisch um den gleichen Konsonanten, der in verschiedenen Dialekten / Sprachen in unterschiedlicher Färbung auftritt und durch Wanderung / Rückwanderung zur Ausbildung von Phonemvarianten führt, die dann teilweise auch semantisch auseinandergehen.lifestylekatholik hat geschrieben:Mit heften, das von heben abgeleitet ist, ist das griechische κάπτω (und das lateinische capio) verwandt. Wie würdest du die Anlautvariation in ἅπτω erklären?Robert Ketelhohn hat geschrieben:Griechisch ἅπτω heißt aktivisch zunächst „heften (etwas woran)“, wobei das deutsche und griechische Wort urverwandt sein dürften.
Öh. Nur leider wird anlautendes k-, soweit ich weiß, im Griechischen aber nicht zu h-. Anlautendes h- vor Vokalen geht dort i. d. R. auf debukkalisiertes s- zurück.Bernado hat geschrieben:Die Artikulationsstelle im Mund ist die gleiche - damit handelt es sich entwicklungsmorphologisch um den gleichen Konsonanten, der in verschiedenen Dialekten / Sprachen in unterschiedlicher Färbung auftritt und durch Wanderung / Rückwanderung zur Ausbildung von Phonemvarianten führt, die dann teilweise auch semantisch auseinandergehen.lifestylekatholik hat geschrieben:Mit heften, das von heben abgeleitet ist, ist das griechische κάπτω (und das lateinische capio) verwandt. Wie würdest du die Anlautvariation in ἅπτω erklären?Robert Ketelhohn hat geschrieben:Griechisch ἅπτω heißt aktivisch zunächst „heften (etwas woran)“, wobei das deutsche und griechische Wort urverwandt sein dürften.
Gar nicht. Meine diesbezügliche Bemerkung war ganz unüber-lifestylekatholik hat geschrieben:Wie würdest du die Anlautvariation in ἅπτω erklären?
WELT-online hat geschrieben:Wie Hamburger den Ostfriesen den Burgenbau lehrten
In Leerort am Staatrand von Leer graben Archäologen eine gewaltige Festungsanlage aus.
Zumindest in der Überschrift haben sie schon verbessert.lifestylekatholik hat geschrieben:WELT-online hat geschrieben:Wie Hamburger den Ostfriesen den Burgenbau lehrten
In Leerort am Staatrand von Leer graben Archäologen eine gewaltige Festungsanlage aus.