Zuerst muß ich gestehen, daß ich den verlinkten Artikel erst jetzt gelesen habe.
Darin werden als Ziel des Fastens im Ramadan, soweit ich sehe, tatsächlich nur der Ausdruck des Gehorsams gegenüber Gott und die Dankbarkeit für den Koran und die damit verbundene Heiligung der Zeit, in der Mohammed den Koran erhielt, angeführt.
Dazu genügt tatsächlich irgendeine Regelung mit deutlichen Konsequenzen.
Allerdings habe ich an anderer Stelle - und auch in der zweiten Übersetzung der zitierten Sure klingt das an
Das sind die Schranken Allahs, so nähert euch ihnen nicht. Also macht Allah Seine Gebote den Menschen deutlich, auf daß sie sicher werden gegen das Böse.
- etwas von Stärkung im Kampf gegen Versuchung gelesen. Ich suche nochmal.
Wenn es allerdings um eine Einübung in die Tugend der Mäßigung oder gar und ein Freiwerden für die Liebe Gottes geht, dann ist diese Regel, die ein Fastenbrechen in jeder Nacht vorsieht, doch völlig unzureichend.
Domum superborum demolietur Dominus.