Nächster Vorsitzender der DBK?

Allgemein Katholisches.

Wer sollte Nachfolger im Amte des großen Vorsitzenden der DBK werden?

Erzbischof Hans-Josef-Becker.
1
3%
Erzbischof Reinhard Marx.
4
13%
Erzbischof Joachim Meisner.
1
3%
Erzbischof Ludwig Schick.
0
Keine Stimmen
Erzbischof Werner Thissen.
0
Keine Stimmen
Erzbischof Rainer Woelki.
2
6%
Erzbischof Robert Zollitsch.
0
Keine Stimmen
Bischof Stephan Ackermann.
0
Keine Stimmen
Bischof Franz-Josef Bode.
0
Keine Stimmen
Bischof Gebhard Fürst.
0
Keine Stimmen
Bischof Gregor Maria Hanke OSB.
2
6%
Bischof Friedhelm Hofmann.
0
Keine Stimmen
Bischof Petro Kryk.
0
Keine Stimmen
Bischof Gerhard Ludwig Müller.
0
Keine Stimmen
Bischof Franz-Josef Overbeck.
1
3%
Bischof Franz-Peter Tebartz van Elst.
0
Keine Stimmen
Bischof Karl-Heinz Wiesemann.
0
Keine Stimmen
Bischof Konrad Zdarsa.
0
Keine Stimmen
Niemand. Man soll den Laden auflösen.
20
65%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 31

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Robert Ketelhohn
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Robert Ketelhohn »

civilisation hat geschrieben:Als damals im Zuge der "Privatisierung" die sogenannten Mittelbehörden bei der Bundespost (= Oberpostdirektionen) aufgelöst wurden, ging ein Schrei durch den Wald. Aber es funktionierte.
Ein völlig deplacierter Vergleich, ganz abgesehen davon, daß ich deine Bewertung der Postprivatisierung nicht teile.
civilisation hat geschrieben:Man sollte nicht die Synergieeffekte unterschätzen ...
Sag mal, welche Kategorien willst du denn hier auf die Kirche anwenden? Gehen dir gerade die Pferde durch oder hast du letzte Nacht Rupert Lay gelesen oder was?
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Robert Ketelhohn
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Robert Ketelhohn »

lifestylekatholik hat geschrieben:
civilisation hat geschrieben:
lifestylekatholik hat geschrieben:Nein. Bischöfe sind keine Verwaltungsbeamte und Bistümer keine Mittelbehörden!
Dem stimme ich zu - aber schau Dir doch mal die Praxis an.
Was sich da heute in den Ordinariaten abspielt ...
Umso sinnvoller wäre es, kleinere Bistümer zu schaffen, die ein Bischof auch mehr oder minder allein regieren kann, wo man ihn von Ansehen her – und er seine Schäfchen von Ansehen her – kennt, sodass der ganze Verwaltungsapparat dann eh fast automatisch wegfällt.
:klatsch: :klatsch: :klatsch:
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Protasius
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Protasius »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
lifestylekatholik hat geschrieben:
civilisation hat geschrieben:
lifestylekatholik hat geschrieben:Nein. Bischöfe sind keine Verwaltungsbeamte und Bistümer keine Mittelbehörden!
Dem stimme ich zu - aber schau Dir doch mal die Praxis an.
Was sich da heute in den Ordinariaten abspielt ...
Umso sinnvoller wäre es, kleinere Bistümer zu schaffen, die ein Bischof auch mehr oder minder allein regieren kann, wo man ihn von Ansehen her – und er seine Schäfchen von Ansehen her – kennt, sodass der ganze Verwaltungsapparat dann eh fast automatisch wegfällt.
:klatsch: :klatsch: :klatsch:
Die Schäfchen vom Ansehen her zu kennen ist ja schon in einer großen Stadtpfarrei schwierig; was wollt ihr da für Bistümer schaffen? :hmm:
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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cantus planus
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von cantus planus »

Protasius hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
lifestylekatholik hat geschrieben:
civilisation hat geschrieben:
lifestylekatholik hat geschrieben:Nein. Bischöfe sind keine Verwaltungsbeamte und Bistümer keine Mittelbehörden!
Dem stimme ich zu - aber schau Dir doch mal die Praxis an.
Was sich da heute in den Ordinariaten abspielt ...
Umso sinnvoller wäre es, kleinere Bistümer zu schaffen, die ein Bischof auch mehr oder minder allein regieren kann, wo man ihn von Ansehen her – und er seine Schäfchen von Ansehen her – kennt, sodass der ganze Verwaltungsapparat dann eh fast automatisch wegfällt.
:klatsch: :klatsch: :klatsch:
Die Schäfchen vom Ansehen her zu kennen ist ja schon in einer großen Stadtpfarrei schwierig; was wollt ihr da für Bistümer schaffen? :hmm:
Es wäre schon viel gewonnen, wenn die Bischöfe ihre eigenen Kleriker kennen würden. Es soll ja Bischöfe in Deutschland geben, die weder ihre leitenden Mitarbeiter, noch ihre Priester erkennen... :pfeif:
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.

‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

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Maurus
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Maurus »

cantus planus hat geschrieben:
Protasius hat geschrieben: Die Schäfchen vom Ansehen her zu kennen ist ja schon in einer großen Stadtpfarrei schwierig; was wollt ihr da für Bistümer schaffen? :hmm:
Es wäre schon viel gewonnen, wenn die Bischöfe ihre eigenen Kleriker kennen würden. Es soll ja Bischöfe in Deutschland geben, die weder ihre leitenden Mitarbeiter, noch ihre Priester erkennen... :pfeif:
Bei einem 1000-köpfigen Klerus kann ich das ehrlich gesagt auch gut nachvollziehen.

M., ein schlechtes Personengedächtnis habend

Fridericus
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Fridericus »

Sempre hat geschrieben:Habe für auflösen gestimmt.
ebenso.

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Maurus
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Maurus »

lifestylekatholik hat geschrieben:
civilisation hat geschrieben:
lifestylekatholik hat geschrieben:Nein. Bischöfe sind keine Verwaltungsbeamte und Bistümer keine Mittelbehörden!
Dem stimme ich zu - aber schau Dir doch mal die Praxis an.

Was sich da heute in den Ordinariaten abspielt ...
Umso sinnvoller wäre es, kleinere Bistümer zu schaffen, die ein Bischof auch mehr oder minder allein regieren kann, wo man ihn von Ansehen her – und er seine Schäfchen von Ansehen her – kennt, sodass der ganze Verwaltungsapparat dann eh fast automatisch wegfällt.
Prinzipiell auch meine Meinung, aber wohl recht kompliziert umzusetzen. Fast jede Diözese hat ihr "Reservoir", wo die meisten Berufungen wachsen und das Milieu noch einigermaßen katholisch ist. Diözesen, denen das fehlt, haben ein Problem und Diözesen, denen man solche Gebiete durch neue Zirkumskription nimmt, können anschließend spirituell austrocknen. Ich kann es daher nachvollziehen, wenn sich da niemand herantraut.

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Florianklaus
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Florianklaus »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Alexander hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Es ging oben auch nicht um die Bischöfe, sondern um das obskure Verwaltungsorgan „Bischofskonferenz“.
Warum? So ganz abstrahiert von den jetzigen Inhabern des Bischofsamtes in Deuschland, vor allem von Lehmann und Zollitsch -- ist es nicht sinnvoll, dass Bischöfe eines Landes sich regelmäßig versammeln, um ihre Vorgehensweise abzusprechen, für die Kirche dieses Landes relevante Entscheidungen zu finden und dem Staat als Episkopat dieses Landes als korporativer Gesprächsparnter zur Verfügung zu stehen? Ist auch das Amt eines Vorsitzenden nach innen (um die Sitzungen durchzuführen) und nach außen (um die Körperschaft zu vertreten) nicht sinnvoll?
Dafür gibt es Kirchenprovinzen und Metropoliten. (Mir schweben da Gestalten wie Hinkmar von Reims vor.) Einer hat den Vorrang an Würde, nenne man ihn Patriarch wie bei euch oder Primas. Die Primaten können als erste mit den Führern eines Landes verhandeln. Man kann und soll Provinz- und Regionalkonzilien abhalten. Aber man braucht keinen ständigen bürokratischen Apparat und keine subalternen Apparatschiki, die sich dann faktisch der Dinge bemächtigen.

Die Idee mit dem Primas finde ich gut (Primas Germaniae ist z.Z. der Erzbischof von Salzburg ;D ). Aber eine gelegentliche Versammlung und Beratung der (Diözesan-)Bischöfe eines Landes halte ich dennoch für notwendig. Ob man das ganze dann Synode oder Konferenz nennt, ist m.E. nebensächlich. Ein Minimum an Bürokratie läßt sich jedenfalls auch bei schlanker Organisation nicht vermeiden.

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Pit
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Pit »

Melody hat geschrieben:Dito. :ja:

Können wir bei der Gelegenheit ...den BDKJ, ... mit auflösen bitte?!
Nein, nicht den BDKJ, denn dort müsste einiges intern reformiert werden, aber der BDKJ ist sinnvoll.
carpe diem - Nutze den Tag !

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Florianklaus
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Florianklaus »

Sempre hat geschrieben:Habe für auflösen gestimmt.
Und warum?

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PaceVeritas
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von PaceVeritas »

Pit hat geschrieben:
Melody hat geschrieben:Dito. :ja:

Können wir bei der Gelegenheit ...den BDKJ, ... mit auflösen bitte?!
Nein, nicht den BDKJ, denn dort müsste einiges intern reformiert werden, aber der BDKJ ist sinnvoll.
Was wären denn z. B. einige Dinge, die der BDKJ leistet, die ihn "sinnvoll" erscheinen lassen?
Mir ist er bislang leider ausschließlich negativ aufgefallen.
» Sic enim dilexit Deus mundum ... «
(Joh. 3,16)
[/color]

Raphael

Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Raphael »

cantus planus hat geschrieben:Es wäre schon viel gewonnen, wenn die Bischöfe ihre eigenen Kleriker kennen würden. Es soll ja Bischöfe in Deutschland geben, die weder ihre leitenden Mitarbeiter, noch ihre Priester erkennen... :pfeif:
Jaja, ihren Generalvikar sehen Bischöfe auch nur bei dessen Ernennung! :narr:

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Bernado
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Bernado »

Ich habe bisher überhaupt nicht abgestimmt, weil der Unterschied, zwischen dem, was ich erwarte (Marx), und dem, was ich erhoffe (ich sag's nicht) zu groß ist. Und Bischofskonferenzen, die eine vernünftige Aufgabenbeschreibung haben und sich auch daran halten, sind kaum entbehrlich. Was entbehrlich ist, überaus entbehrlich, ist eine Bischofskonferenz, die mit üblen Mobbingmethoden versucht, alle Bischöfe des Landes auf Hinnahme ihrer modernistischen Agenda zu verpflichten. Ebenfalls entbehrlich ist ein Sekretariat, das eine eigene Agenda verfolgt statt sich darauf zu beschränken. die Arbeitsfähigkeit der Konferenz zu gewährleisten.
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)

michaelis
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von michaelis »

Bernado hat geschrieben:Und Bischofskonferenzen, die eine vernünftige Aufgabenbeschreibung haben und sich auch daran halten, sind kaum entbehrlich.
:ja: :ja: :ja:

Im Gegensatz zu Robert halte ich die Vertretung durch die Metropoliten und darüber hinaus durch einen Primas für nicht zielführend.

Denn vertreten kann nur wer entweder vorgesetzt ist (a), oder hierzu delegiert ist (b).

Zu a: Weder ein Metropoliten noch ein Primas sind regelmäßig Vorgesetzte der Ortsbischöfe. Dies würde auch zu einer Aufweichung der Verantwortung der einzelnen Bischöfen führen. Und genau dies sollte ja wohl gerade nicht bezweckt sein.

Zu b: Genau dies ist beim DBK-Vorsitzenden der Fall, wird aber leider in der Öffentlichkeit häufig anders wahrgenommen. Vielleicht sollte man ihn einfach in "Sprecher" umbenennen. Dies entspräche auch eher seiner Funktion.


Ich könnte mir allerdings bezüglich der Stellung der Metropoliten innerhalb der BK durchaus Änderungen vorstellen. Z.B. eine zusätzlich erforderliche Mehrheit der Metropoliten oder sogar die Zustimmung aller Metropoliten bei wichtigen Entscheidungen.


(Ich habe übrigens keine Wahl getroffen, da ich höchsten einige Herren ausschließen könnte.)

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Robert Ketelhohn
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Bernado hat geschrieben:was ich erhoffe (ich sag's nicht)
:ikb_gun_bandana: Na los, raus damit!
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Sempre
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Sempre »

Florianklaus hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:Habe für auflösen gestimmt.
Und warum?
Weil die einzelnen Bischöfe Macht und Verantwortung an ein ständiges Gremium abgeben. Einerseits können sie sich dahinter verstecken, andererseits kann es sie behindern.
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Florianklaus
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Florianklaus »

Sempre hat geschrieben:
Florianklaus hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:Habe für auflösen gestimmt.
Und warum?
Weil die einzelnen Bischöfe Macht und Verantwortung an ein ständiges Gremium abgeben. Einerseits können sie sich dahinter verstecken, andererseits kann es sie behindern.

Sollte es Deiner Ansicht nach überhaupt keine institutionalisierte Zusammenarbeit der Bischöfe eines Landes mehr geben? Oder schweben Dir andere Organisationsformen vor?

Diese Frage richtet sich auch an die anderen Auflösungsbefürworter. Welche Alternativen zur DBK gibt es?

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Maurus
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Maurus »

Florianklaus hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:
Florianklaus hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:Habe für auflösen gestimmt.
Und warum?
Weil die einzelnen Bischöfe Macht und Verantwortung an ein ständiges Gremium abgeben. Einerseits können sie sich dahinter verstecken, andererseits kann es sie behindern.

Sollte es Deiner Ansicht nach überhaupt keine institutionalisierte Zusammenarbeit der Bischöfe eines Landes mehr geben? Oder schweben Dir andere Organisationsformen vor?

Diese Frage richtet sich auch an die anderen Auflösungsbefürworter. Welche Alternativen zur DBK gibt es?
Eine Konferenz irgendwelcher Art wird es auf jeden Fall geben. Es gibt eben Beratungsbedarf für die Bischöfe eines Landes. Partikularkonzilien können diese Aufgabe nicht übernehmen, sie sind viel zu bürokratisch und schwerfällig. Es ist kein Zufall, dass die Kirche seit dem Mittelalter trotz großer Mühen und sogar rechtlich verbindlicher Normen nicht zu einer regelmäßigen Synodentätigkeit zurückgefunden hat. Stattdessen haben sich in manchen Ländern die Bischofskonferenzen entwickelt, die aber jetzt einen Rechtsstatus haben und sogar über originäre Kompetenzen verfügen. So ohne weiteres könnten sie nicht abgeschafft werden; an ihre Stelle träte nach meiner Einschätzung dann wieder ein inoffizielles Gremium mit ähnlichem Statut.

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taddeo
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von taddeo »

Maurus hat geschrieben:Stattdessen haben sich in manchen Ländern die Bischofskonferenzen entwickelt, die aber jetzt einen Rechtsstatus haben und sogar über originäre Kompetenzen verfügen.
Und das, wohlgemerkt, schon lange vor dem II. Vaticanum.

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Florianklaus
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Florianklaus »

taddeo hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:Stattdessen haben sich in manchen Ländern die Bischofskonferenzen entwickelt, die aber jetzt einen Rechtsstatus haben und sogar über originäre Kompetenzen verfügen.
Und das, wohlgemerkt, schon lange vor dem II. Vaticanum.
Kannst Du uns dazu noch mehr sagen?

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Maurus
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Maurus »

Florianklaus hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:Stattdessen haben sich in manchen Ländern die Bischofskonferenzen entwickelt, die aber jetzt einen Rechtsstatus haben und sogar über originäre Kompetenzen verfügen.
Und das, wohlgemerkt, schon lange vor dem II. Vaticanum.
Kannst Du uns dazu noch mehr sagen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Fuldaer_Bi ... Geschichte
http://de.wikipedia.org/wiki/Freisinger ... skonferenz

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Yeti
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Re: Nächster Vorsitzender der DBK?

Beitrag von Yeti »

Maurus hat geschrieben:viel zu bürokratisch und schwerfällig.
Ich würde aber auch sagen, dass die deutsche Bischofskonferenz geradezu ein Hort der kirchlichen Bürokratie geworden ist, die den Kirchensteuerzahler auch einiges kostet. Wenn der Vatikan die Aufblähungstendenzen der ortskirchlichen Institutionen nachgemacht hätte, wäre der Kirchenstaat heute so groß wie Italien und Deutschland zusammen. Und an die langfristigen Kosten nicht nur monetärer Art z.B. der Würzburger Synode mag ich gar nicht denken. Es kostet halt vor allem Substanz, wenn man etwas aus einem Text herausliest, was nicht drinsteht. Nee, nee, im Ernst will die Bischofskonferenzen ja niemand abschaffen, die Bischöfe müssten halt "frischer" sein...aber das macht ja Benedikt gerade.
#gottmensch statt #gutmensch

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