Moser hat geschrieben:Klaus Hofmeister hat geschrieben:wie kann man als so junger Bischof so demonstrativ papsttreu sich geben.
Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Ich als Fernsehzuschauer verstehe einfach nicht, wie man als mittelalter Journalist einfach so beim HR arbeiten kann, ohne wenigstens einmal pro Woche öffentlich seinen Intendanten zu kritisieren. Der öffentliche Rundfunk ist verkrustet, vormodern und dringend reformbedürftig. Herr Hofmeister, machen Sie endlich den Mund auf! Wir sind ARD!lifestylekatholik hat geschrieben:Moser hat geschrieben:Klaus Hofmeister hat geschrieben:wie kann man als so junger Bischof so demonstrativ papsttreu sich geben.![]()
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Dass der nicht vor Scham im Boden versinkt, ist mir unverständlich.
Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Eine Todsünde,nämlich Neid,so zu bewerten,das die Zielperson des NeidesUnter spirituellen Gesichtspunkten hätte es also keine größere Fehlbesetzung geben können, als dieser junge Bischof.
zum Verursacher deklariert wird,das ist mehr als infam.
Und dann noch die Chuzpe haben,den Bischof
als "Fehlgriff unter spirituellen Gesichtspunkten"
zu betiteln!
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Hast Du eigentlich gelesen, was das Bistum schreibt?Dieter hat geschrieben:Die ganze Geschichte der Kirche hat gezeigt, dass man die Menschen zwar anpredigen kann, aber dass dies nur bei ihnen wirklich ankommt, wenn es aus der Armut heraus geschieht.
Die meisten großen Heiligen lebten und priesen die Armut. Das hat sich -zu recht- in den Köpfen der Menschen festgesetzt.
Bischof Kamphaus wohnte in einer einfachen 3-Zimmer-Wohnung und fuhr ein kleines Auto. Allein schon dies machte ihn -neben vielen anderen Dingen- glaubhaft.
In den Augen vieler Katholiken stellt sich das Problem so da: Jetzt kommt ein "junger Schnösel" daher und will in einem BIschöflichen Palais wohnen. Er fährt nur des Images willen in die Slums nach Indien, aber er steht nicht dahinter, was man an dem 1.-Klasse-Flug sehen kann usw usw
Unter spirituellen Gesichtspunkten hätte es also keine größere Fehlbesetzung geben können, als dieser junge Bischof. Kirchenpolitische Gesichtspunkte sind ein anderes Thema.
Ehrlich gesagt gönne ich zumindest unserm Bischof den "Dalheimer Hof" als Amtssitz.…Auf Grundlage eines Beschlusses des Limburger Domkapitel wird derzeit in Domnähe ein Diözesanes Zentrum errichten, in dem den Bischöfen von Limburg künftig ein kombinierter Ess- und Wohnbereich, eine Küche und im Tiefparterre ein Schlafzimmer und ein Bad als Wohnung (rund 100 m²) zur Verfügung stehen werden…
Die Planungen in Limburg gehen zudem auf das vermeindliche "Idol der Armut", Bischof Kamphaus, zurück.
Was soll das Gerede von "um des Images willen in die Slums gefahren"? Er hat eine Förderprogramme besucht. Es ist wohl nicht mehr als recht, wenn ein Bischof nachschaut, wo das Geld bleibt und das damit gemacht wird. Würde er sowas nicht machen, kämen irgendwelche Spiegel-Leute und würden ihm unterstellen, daß es ihm egal ist, was mit Fördergeldern passiert.
Wie er es macht – macht er es falsch.
Das kleine Auto von Bischof Kamphaus ist vermutlich auch eher ein Mythos. Auch Erzbischof Degenhardt fuhr einen kleinen Polo, wenn er alleine hier in der Stadt unterwegs war. – Bei Reisen, wo auch noch Fahrer, Sekretär etc. dabei waren, war er natürlich in einen standesgemäßen Fahrzeug unterwegs. Ich könnte mit vorstellen, daß das bei Kamphaus nicht viel anders war.
Gruß Jürgen
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
" Ich könnte mit vorstellen, daß das bei Kamphaus nicht viel anders war."
Wir deine Vorstellungen durch irgend etwas belegt oder ist es nur eine Suggestivaussage?
Wir deine Vorstellungen durch irgend etwas belegt oder ist es nur eine Suggestivaussage?
Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Dieter hat geschrieben:" Ich könnte mit vorstellen, daß das bei Kamphaus nicht viel anders war."
Wir deine Vorstellungen durch irgend etwas belegt oder ist es nur eine Suggestivaussage?
Ergo gab es eine Dienstlimousine mit Fahrer.http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Kamphaus
Kamphaus bewohnte nicht mehr das bischöfliche Haus in der Limburger Altstadt, in dem er zeitweilig eine Flüchtlingsfamilie aus Eritrea unterbrachte, und bezog stattdessen ein Apartment im Limburger Priesterseminar. Auch seine Dienstlimousine mit Fahrer nahm er nur ungern in Anspruch.
Gruß Jürgen
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Wieso können unsere Bischöfe nicht standesgemäß fahren?Juergen hat geschrieben:Das kleine Auto von Bischof Kamphaus … Auch Erzbischof Degenhardt fuhr einen kleinen Polo
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Ich schrieb, daß er des benutzte, wenn er hier alleine in der Stadt unterwegs war. z.B. wenn er morgens eine Messe im Priesterseminar hielt o.a. Manchmal ging er sogar zu Fuß durch die Stadt und benutzte nicht so dekadent wie Bischof Kamphaus ein Fahrrad.lifestylekatholik hat geschrieben:Wieso können unsere Bischöfe nicht standesgemäß fahren?Juergen hat geschrieben:Das kleine Auto von Bischof Kamphaus … Auch Erzbischof Degenhardt fuhr einen kleinen Polo
Gruß Jürgen
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Was ist denn für Dich "standesgemäss"?Juergen hat geschrieben:Ich schrieb, daß er des benutzte, wenn er hier alleine in der Stadt unterwegs war. z.B. wenn er morgens eine Messe im Priesterseminar hielt o.a. Manchmal ging er sogar zu Fuß durch die Stadt und benutzte nicht so dekadent wie Bischof Kamphaus ein Fahrrad.lifestylekatholik hat geschrieben:Wieso können unsere Bischöfe nicht standesgemäß fahren?Juergen hat geschrieben:Das kleine Auto von Bischof Kamphaus … Auch Erzbischof Degenhardt fuhr einen kleinen Polo
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)
Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Da die "Gemeinschaft der Heiligen" zunächst einmal alle Gläubigen umfaßt, vor dem Hintergrund des Priesterstums aller Gläubigen und angesichts der Tatsache, daß der Missionsauftrag des Herrn allen Gläubigen gilt, gilt diese Deine Forderung ja sicher nicht nur für Bischöfe. Wann ist denn Deiner Meinung nach die Grenze der für einen Christen legitimen Armut angesichts einer Familie mit zwei Kindern in Deutschland überschritten? Dürfen beiden Kinder je ein eigenes Zimmer haben? Ist ein Gästezimmer statthaft? Sollten katholische Familien allgemein auf ein eigenes Haus verzichten?Dieter hat geschrieben:Die ganze Geschichte der Kirche hat gezeigt, dass man die Menschen zwar anpredigen kann, aber dass dies nur bei ihnen wirklich ankommt, wenn es aus der Armut heraus geschieht.
Die meisten großen Heiligen lebten und priesen die Armut. Das hat sich -zu recht- in den Köpfen der Menschen festgesetzt.
Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
"Selig sind die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Reich der Himmel." 
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Studieren sollten ja zumindest die Mädchen nicht, wie ein bestimmter Bischof predigt. Da kommen Sie erst gar nicht in die Gefahr, später zu den Besserverdienenden zu gehören.Kilianus hat geschrieben:Da die "Gemeinschaft der Heiligen" zunächst einmal alle Gläubigen umfaßt, vor dem Hintergrund des Priesterstums aller Gläubigen und angesichts der Tatsache, daß der Missionsauftrag des Herrn allen Gläubigen gilt, gilt diese Deine Forderung ja sicher nicht nur für Bischöfe. Wann ist denn Deiner Meinung nach die Grenze der für einen Christen legitimen Armut angesichts einer Familie mit zwei Kindern in Deutschland überschritten? Dürfen beiden Kinder je ein eigenes Zimmer haben? Ist ein Gästezimmer statthaft? Sollten katholische Familien allgemein auf ein eigenes Haus verzichten?Dieter hat geschrieben:Die ganze Geschichte der Kirche hat gezeigt, dass man die Menschen zwar anpredigen kann, aber dass dies nur bei ihnen wirklich ankommt, wenn es aus der Armut heraus geschieht.
Die meisten großen Heiligen lebten und priesen die Armut. Das hat sich -zu recht- in den Köpfen der Menschen festgesetzt.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)
Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Kilianus hat geschrieben:Da die "Gemeinschaft der Heiligen" zunächst einmal alle Gläubigen umfaßt, vor dem Hintergrund des Priesterstums aller Gläubigen und angesichts der Tatsache, daß der Missionsauftrag des Herrn allen Gläubigen gilt, gilt diese Deine Forderung ja sicher nicht nur für Bischöfe. Wann ist denn Deiner Meinung nach die Grenze der für einen Christen legitimen Armut angesichts einer Familie mit zwei Kindern in Deutschland überschritten? Dürfen beiden Kinder je ein eigenes Zimmer haben? Ist ein Gästezimmer statthaft? Sollten katholische Familien allgemein auf ein eigenes Haus verzichten?Dieter hat geschrieben:Die ganze Geschichte der Kirche hat gezeigt, dass man die Menschen zwar anpredigen kann, aber dass dies nur bei ihnen wirklich ankommt, wenn es aus der Armut heraus geschieht.
Die meisten großen Heiligen lebten und priesen die Armut. Das hat sich -zu recht- in den Köpfen der Menschen festgesetzt.
Neben dem Priestertum aller Gläubigen gibt es in der RKK ja bekanntlich das sakramentale Priestertum. Hier war die Rede von Klerikern, die andere Leute anpredigen.
Ich sprach hier von glaubhaften Predigten, die nur aus der Armut heraus wirksam sein können.
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Vom bigotten Spiessertum lebt doch diese Seite.obsculta hat geschrieben:Eine Todsünde,nämlich Neid,so zu bewerten,das die Zielperson des NeidesUnter spirituellen Gesichtspunkten hätte es also keine größere Fehlbesetzung geben können, als dieser junge Bischof.
zum Verursacher deklariert wird,das ist mehr als infam.
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Quark.Dieter hat geschrieben:Ich sprach hier von glaubhaften Predigten, die nur aus der Armut heraus wirksam sein können.
Selbst wenn der Prediger Mist bauen würde, bedeutet das ja nicht, daß seine Predigt dadurch falsch würde.
Schon über die Schriftgelehrte sagte der Herr:
„Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun;
denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen.“ (Mt 23,3)
Gruß Jürgen
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Ein katholischer oder evangelischer Bischof, der 8.000 Euro im Monat verdient, kann eine noch so gute Predigt halten, die Leute werden sie zur Kenntnis nehmen, werden vielleicht sagen: "Diese Predigt war rhetorisch brilliant", aber die Predigt wird nicht ihre Herzen erreichen.
Das -ehrlich gelebte- Armut/Bescheidenheit ein Stück Glaubhaftigkeit bedeutet, sollte man in einem katholischen Forum eigentlich nicht diskutieren müssen.
Das -ehrlich gelebte- Armut/Bescheidenheit ein Stück Glaubhaftigkeit bedeutet, sollte man in einem katholischen Forum eigentlich nicht diskutieren müssen.
- Florianklaus
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Woher willst Du das wissen?Dieter hat geschrieben:Ein katholischer oder evangelischer Bischof, der 8.000 Euro im Monat verdient, kann eine noch so gute Predigt halten, die Leute werden sie zur Kenntnis nehmen, werden vielleicht sagen: "Diese Predigt war rhetorisch brilliant", aber die Predigt wird nicht ihre Herzen erreichen.
Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Warum kann ich aus einer guten Predigt keine geistliche Frucht ziehen,wenn der Prediger ein mir hoch erscheinendes Einkommen hat? Das hat doch überhaupt nichtsEin katholischer oder evangelischer Bischof, der 8.000 Euro im Monat verdient, kann eine noch so gute Predigt halten, die Leute werden sie zur Kenntnis nehmen, werden vielleicht sagen: "Diese Predigt war rhetorisch brilliant", aber die Predigt wird nicht ihre Herzen erreichen.
miteinander zu tun.
Ich versteh's nicht,ehrlich!
Und das man Neid und Mißgunst nicht zur Maßgabe für Bewertungen macht,das
sollte in einem katholischen Forum nicht diskutiert werden müssen.
Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Ich hatte, glaube ich, deutlich gemacht, dass Armut in der RKK eine lange Tradition hat. Nicht umsost gibt es in den Ordensgemeinschaften das Gelübte der Armut.
Hier jetzt das Thema Neid hinein zu bringen, zeugt von einer erschreckenden Unkenntnis dieser uralten katholischen Spiritualität der Armut.
Hier jetzt das Thema Neid hinein zu bringen, zeugt von einer erschreckenden Unkenntnis dieser uralten katholischen Spiritualität der Armut.
Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Naja ein Bischof wird soweit ich weiß mit B6 (5300,-€ netto) ein Erzbischof mit B10 (7000€ netto) besoldet.Dieter hat geschrieben:Ein katholischer oder evangelischer Bischof, der 8.000 Euro im Monat verdient, kann eine noch so gute Predigt halten, die Leute werden sie zur Kenntnis nehmen, werden vielleicht sagen: "Diese Predigt war rhetorisch brilliant", aber die Predigt wird nicht ihre Herzen erreichen.
Das -ehrlich gelebte- Armut/Bescheidenheit ein Stück Glaubhaftigkeit bedeutet, sollte man in einem katholischen Forum eigentlich nicht diskutieren müssen.
Bischof Kamphaus hat mal gesagt:
Ein Pfarrer wird mit A13 besoldet, das sind je nach Dienstalter zwischen 2600,- und 3300,- €.Aufs Bischofsgehalt verzichtet Kamphaus, weil »ein Bischof für mich etwas Ähnliches ist wie ein Pfarrer. Also bekomme ich auch dessen Gehalt. Und das ist noch viel zu viel, weil ich das gar nicht brauche«.
Ist das nun "ehrlich gelebte Armut/Bescheidenheit"?
Oder ist das eher eine Form von Heuchelei?
Letzlich ist es es aber die Frage, was der Bischof mit dem Geld anstellt und nicht die Frage wieviel der Bischof an Einnahmen hat.
Gruß Jürgen
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Geräumige Karosse, edel ausgestattet, Chauffeur und mindestens ein Leibdiener, eingebaute Vorfahrt, Eskorte. Schließlich handelt es sich um einen regierenden Bischof.Vir Probaticus hat geschrieben:Was ist denn für Dich "standesgemäss"?Juergen hat geschrieben:Ich schrieb, daß er des benutzte, wenn er hier alleine in der Stadt unterwegs war. z.B. wenn er morgens eine Messe im Priesterseminar hielt o.a. Manchmal ging er sogar zu Fuß durch die Stadt und benutzte nicht so dekadent wie Bischof Kamphaus ein Fahrrad.lifestylekatholik hat geschrieben:Wieso können unsere Bischöfe nicht standesgemäß fahren?Juergen hat geschrieben:Das kleine Auto von Bischof Kamphaus … Auch Erzbischof Degenhardt fuhr einen kleinen Polo
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Aber nur - wenn ich Dich recht verstanden habe - für Kleriker? So ganz verstehe ich das noch nicht so recht. Wenn Du aus den Evangelien so etwas wie eine Pflicht zur Armut herausliest, woran machst Du fest, daß sie nur für Geistliche gilt?Dieter hat geschrieben: Das -ehrlich gelebte- Armut/Bescheidenheit ein Stück Glaubhaftigkeit bedeutet, sollte man in einem katholischen Forum eigentlich nicht diskutieren müssen.
Und: Wieso mißt Du Bischof Franz-Peter an Ordensgelübden, die er nicht abgelegt hat?
Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
…und vernünftigem Nummernschildlifestylekatholik hat geschrieben:Geräumige Karosse, edel ausgestattet, Chauffeur und mindestens ein Leibdiener, eingebaute Vorfahrt, Eskorte…Vir Probaticus hat geschrieben:Was ist denn für Dich "standesgemäss"?Juergen hat geschrieben:Ich schrieb, daß er des benutzte, wenn er hier alleine in der Stadt unterwegs war. z.B. wenn er morgens eine Messe im Priesterseminar hielt o.a. Manchmal ging er sogar zu Fuß durch die Stadt und benutzte nicht so dekadent wie Bischof Kamphaus ein Fahrrad.lifestylekatholik hat geschrieben:Wieso können unsere Bischöfe nicht standesgemäß fahren?Juergen hat geschrieben:Das kleine Auto von Bischof Kamphaus … Auch Erzbischof Degenhardt fuhr einen kleinen Polo

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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Limburg ist klein und hat enge Gassen. Er sollte sich in einer Sänfte durch die Stadt tragen lassen.lifestylekatholik hat geschrieben:Geräumige Karosse, edel ausgestattet, Chauffeur und mindestens ein Leibdiener, eingebaute Vorfahrt, Eskorte. Schließlich handelt es sich um einen regierenden Bischof.Vir Probaticus hat geschrieben:Was ist denn für Dich "standesgemäss"?Juergen hat geschrieben:Ich schrieb, daß er des benutzte, wenn er hier alleine in der Stadt unterwegs war. z.B. wenn er morgens eine Messe im Priesterseminar hielt o.a. Manchmal ging er sogar zu Fuß durch die Stadt und benutzte nicht so dekadent wie Bischof Kamphaus ein Fahrrad.lifestylekatholik hat geschrieben:Wieso können unsere Bischöfe nicht standesgemäß fahren?Juergen hat geschrieben:Das kleine Auto von Bischof Kamphaus … Auch Erzbischof Degenhardt fuhr einen kleinen Polo
Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Bei Schwester Robusta gibt es dazu einen Vorschlag:Vir Probaticus hat geschrieben:Was ist denn für Dich "standesgemäss"?lifestylekatholik hat geschrieben:Wieso können unsere Bischöfe nicht standesgemäß fahren?
Vor allem die Idee mit dem Aufkleber find' ich gut.Hochwürden Himmelhoch hat geschrieben:Wie wär's mit einem purpunen Rolls Royce Phantom III mit Vorhängen, Kissen und Polstern aus Goldbrokat und einem Sticker hintendran: "Heult doch!"
Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
F.-P. T.v.E. meldet sich kurz zu Wort: http://www.katholisch.de/Nachricht.aspx?NId=8578
Gruß Jürgen
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Kilianus hat geschrieben:Aber nur - wenn ich Dich recht verstanden habe - für Kleriker? So ganz verstehe ich das noch nicht so recht. Wenn Du aus den Evangelien so etwas wie eine Pflicht zur Armut herausliest, woran machst Du fest, daß sie nur für Geistliche gilt?Dieter hat geschrieben: Das -ehrlich gelebte- Armut/Bescheidenheit ein Stück Glaubhaftigkeit bedeutet, sollte man in einem katholischen Forum eigentlich nicht diskutieren müssen.
Und: Wieso mißt Du Bischof Franz-Peter an Ordensgelübden, die er nicht abgelegt hat?
Ich hatte geschrieben: Wer andere Leute glaubhaft(!) anpredigen will, sollte dies aus der Armut heraus tun.
In der RKK predigen nunmal nur die Geistlichen, nicht die Laien.
Es ist die Entscheidung dieses Bischofs, wenn er nicht so bescheiden leben will wie sein von allen geliebter Vorgänger. Er sollte dann aber nicht wie eine Heul-Suse sich selbst bedauern und "Trost im Gebet und in seiner Famile suchen".
Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
"Von allen geliebt" ist wohl übertrieben. Bei den kirchenrechtlich mehr als fragwürdigen Aussagen und Entscheidungen, die er gemacht hat, hat er sich zumindest bei den Kirchentreuen keine Freunde gemacht.Dieter hat geschrieben:Es ist die Entscheidung dieses Bischofs, wenn er nicht so bescheiden leben will wie sein von allen geliebter Vorgänger
Zur Bescheidenheit schrieb ich schon:
Juergen hat geschrieben:Naja ein Bischof wird soweit ich weiß mit B6 (5300,-€ netto) ein Erzbischof mit B10 (7000€ netto) besoldet.
Bischof Kamphaus hat mal gesagt:Ein Pfarrer wird mit A13 besoldet, das sind je nach Dienstalter zwischen 2600,- und 3300,- €.Aufs Bischofsgehalt verzichtet Kamphaus, weil »ein Bischof für mich etwas Ähnliches ist wie ein Pfarrer. Also bekomme ich auch dessen Gehalt. Und das ist noch viel zu viel, weil ich das gar nicht brauche«.
Ist das nun "ehrlich gelebte Armut/Bescheidenheit"?
Oder ist das eher eine Form von Heuchelei?
Letzlich ist es es aber die Frage, was der Bischof mit dem Geld anstellt und nicht die Frage wieviel der Bischof an Einnahmen hat.
Gruß Jürgen
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Erklärst Du uns mal kurz, was genau an einer Dreizimmer-Neubauwohnung, die in einem diözesanen Verwaltungskomplex integriert ist, unbescheiden ist?Dieter hat geschrieben:Es ist die Entscheidung dieses Bischofs, wenn er nicht so bescheiden leben will wie sein von allen geliebter Vorgänger. Er sollte dann aber nicht wie eine Heul-Suse sich selbst bedauern und "Trost im Gebet und in seiner Famile suchen".
Hast Du einen Überblick über die Finanzen des Bischofs und kannst uns darüber informieren, welchen Anteil seines Gehaltes er für sich selbst ausgibt und welchen er an mildtätige Zwecke weiterleitet?
Bist Du Dir sicher, daß dieser Anteil geringer ist als bei Bischof Kamphaus?
Entschuldige Dieter, aber ganz offen gesagt: Du machst es gerade niemandem hier leicht, Dich nicht für einen dummen Schwätzer zu halten.
Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
1. Die Predigt ist nur innerhalb der Messe den Geistlichen vorbehalten. Ein Pastoralreferent kann Deiner Meinung nach bei einer Andacht, einer Jugendvesper etc. nicht glaubhaft predigen, weil er nicht in Armut lebt?
2. Du sprachst nicht nur von glaubhafter Predigt, sondern von Glaubhaftigkeit im Allgemeinen, die an materielle Armut gekoppelt sei. Oder bist Du der Meinung, daß der christliche Glaube ausschließlich in Gestalt des Sprechaktes "Predigt", nicht aber in Gestalt des gesamten Lebensverkündet wird? Oder bist Du der Meinung, daß auc diese Form der Verkündigung ausschließlich Sache des Klerus sei?
3. Nun erklärst Du, es sei "seine Entscheidung", wenn er einen anderen Lebensstil pflegt als sein Vorgänger. Damit seinst Du seinen Lebensstil auf einmal doch für moralisch legitim zu halten. Aber warum bist Du dann der Meinung, er habe Kritik dafür dennoch ohne Reaktion einzustecken?
2. Du sprachst nicht nur von glaubhafter Predigt, sondern von Glaubhaftigkeit im Allgemeinen, die an materielle Armut gekoppelt sei. Oder bist Du der Meinung, daß der christliche Glaube ausschließlich in Gestalt des Sprechaktes "Predigt", nicht aber in Gestalt des gesamten Lebensverkündet wird? Oder bist Du der Meinung, daß auc diese Form der Verkündigung ausschließlich Sache des Klerus sei?
3. Nun erklärst Du, es sei "seine Entscheidung", wenn er einen anderen Lebensstil pflegt als sein Vorgänger. Damit seinst Du seinen Lebensstil auf einmal doch für moralisch legitim zu halten. Aber warum bist Du dann der Meinung, er habe Kritik dafür dennoch ohne Reaktion einzustecken?
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Ah, das hatte ich nicht bedacht. Für solche Fälle ist eine entsprechend repräsentative Sänfte natürlich eine gute Lösung. Anregungen bietet wieder Padre Lippi.Gallus hat geschrieben:Limburg ist klein und hat enge Gassen. Er sollte sich in einer Sänfte durch die Stadt tragen lassen.lifestylekatholik hat geschrieben:Geräumige Karosse, edel ausgestattet, Chauffeur und mindestens ein Leibdiener, eingebaute Vorfahrt, Eskorte. Schließlich handelt es sich um einen regierenden Bischof.Vir Probaticus hat geschrieben:Was ist denn für Dich "standesgemäss"?
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst
Gallus, ich würde über so etwas auch nicht urteilen, bevor ich die Fakten kenne, da stimme ich Dir zu.Gallus hat geschrieben: ...
Hast Du einen Überblick über die Finanzen des Bischofs und kannst uns darüber informieren, welchen Anteil seines Gehaltes er für sich selbst ausgibt und welchen er an mildtätige Zwecke weiterleitet?
....
Übrigens gibt es zu dem spiegel-tv-Bericht vom Sonntag über den Limburger Bischof eine sehr lesenswerte, weil sachliche, Stellungnahme des Bistums Limburg.
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