Die Grünen

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Clemens
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Re: Die Grünen

Beitrag von Clemens » Freitag 25. Oktober 2013, 19:39

:vogel:

Wenzel
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Re: Die Grünen

Beitrag von Wenzel » Freitag 25. Oktober 2013, 20:53

aber gerade

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nicht sein k a n n, was nicht sein d a r f
ist des Grünen Problem. Abstrahiert von der Optik der Tochter eines Foranten.

Da nicht sein kann, was nicht sein darf werden Quoten, Verbote, Gängeleien und politische Korrektheit so vehement gefordert.

Was zu einem der Ausgangspunkte der Diskussion zurückführt : Die Probleme der Grünen damit, Unterschiede und Ungleichheiten zuzulassen, mit Zulänglichkeiten und Unzulänglichkeiten des Lebens zurecht zu kommen und in rheinischer Art „Jede Jeck ist anders“ Toleranz nicht nur immer einzufordern, sondern tatsächlich zu leben
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Raphael
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Re: Die Grünen

Beitrag von Raphael » Samstag 26. Oktober 2013, 06:34

Clemens hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:Das Beispiel mit ihrer Tochter läßt außer acht, daß ihre Tochter tatsächlich häßlich sein könnte. :pfeif:
Nein, Raphael, selbst wenn besagte Tochter objektiv hässlich wäre (wer legt das fest?), wäre es böse von den vorbeiradelnden Kindern, sie hässlich zu nennen. Denn es geht dabei offensichtlich nicht um eine neutrale Tatsachenbeschreibung (wie bei Palmström), sondern um den Versuch mit bösartiger "Schmähkritik" Kinderseelen zu verletzen.
Und ich kann mir bei dir nicht vorstellen, dass du das wirklich anders siehst. Ich meine, du solltest dich ausnahmsweise einmal zeitnah von einer eigenen vorschnell hingeschriebenen Bemerkung distanzieren.
nun, Clemens, die Geschichte mit der Tochter ist doch nur ein rhetorisches Ablenkungsmanöver des Foranten "Palmesel".
Es tut hier überhaupt nichts zur Sache, ob seine Tochter häßlich oder hübsch ist. Es tut noch weniger zur Sache, ob andere Kinder zutreffende oder unzutreffende Feststellungen darüber gemacht haben. Mit diesem Ablenkungsmanöver soll nur eine emotionale Betroffenheit erzeugt werden. Palmesel erhebt seinen moralischen Zeigefinger: Das dürfen doch diese bösen Kinder nicht!

Hier geht es um einen Artikel, in dem in gewisser polemischer Schärfe der Finger in die Wunde des grünen Selbstverständnisses gelegt wird. Den Palmesel ärgert das Zutreffende an der Kritik des ef-Artikels und daher versucht er den Artikel als "abgeschmackt und fade" zu desavouieren. Deswegen erhebt er erneut seinen moralischen Zeigefinger: Das darf dieser des Antidemokratismus verdächtige Autor doch nicht!
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
dann ist der Anti-Humanismus eine gerechtfertigte Ideologie!

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Palmesel
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Re: Die Grünen

Beitrag von Palmesel » Mittwoch 30. Oktober 2013, 23:53

@Clemens und @ad_hoc: Dankeschön. Die Preisgabe persönlicher Information macht einen Menschen angreifbar. Ich habe mich deshalb schon gefragt, ob mein Beitrag deswegen unangemessen war, aber das war er nicht, wie Ihre Beiträge zeigen. Danke dafür.
guatuso hat geschrieben: Wer aber bestimmt was abgeschmackt und Schund ist?
Es steht Ihnen frei, den ef-Artikel für niveauvoll, hochkarätig, gar geistreich oder auch lyrisch zu halten, und ich habe diese Ihre Meinungsfreiheit nirgends in Frage gestellt.
guatuso hat geschrieben:Und wie ich das kenne, diese Hinweise "aber der Herausgeber von ef ist doch
bekennender..." Ja und? Wird Wahrheit zur Luege wenn es die falsche Person ausdrueckt? Das erklaeren Sie doch bitte mal.
Es geht hier nicht um Wahrheit, denn sonst wären die Aussagen nicht polemisch, sondern konkret und belegt. Es geht um Glaubwürdigkeit von Behauptungen, und da spielt, wenn sie einfach in den Raum gestellt werden, die Glaubwürdigkeit des Zeugen durchaus eine Rolle.

Zudem ist das Thema des Artikels unter anderem die Integrität und Tauglichkeit Frau Roths für ein Amt im demokratischen System. Für ein Urteil darüber kann die Haltung des Zeugen zur Demokratie schlechthin sehr wohl bedeutsam sein.
guatso hat geschrieben:Ist der Begriff "haesslich" beleidigend, oder drueckt er meine aesthetische Weltsicht aus? Und wieso haben Kinder, die es sagen, ein "Problem"?
Sie scheinen das ja wirklich nicht zu erkennen. Es gibt in der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland gewisse soziale Normen, die ganz sicher nicht von den Grünen erfunden wurden. Das Verhalten dieser Kinder ist nicht sozial und nicht gesellschaftsfähig. Und ihr Wunsch, andere zu verletzen, zeugt von eigenen Problemen oder tieferen Persönlichkeitsentwicklungsstörungen.
Sie werden vermutlich auch nicht irgendeinem Menschen außerhalb jedes Zusammenhanges an den Kopf werfen: "du bist häßlich". Andernfalls wären sie entweder asozial oder aber sonstwie gestört. Es geht hier schließlich nicht darum, in einem Zeitungsartikel über Frau Roth zu schreiben: "und häßlich ist sie auch".
guatso hat geschrieben:Nebenbei: Kinder waren schon immer deutlich mit ihren Ausdruecken. Heisst es nicht so schoen "Kindermund tut Wahrheit kund".
Das meint Kleinkinder, und die gehen nicht zur Schule. Jetzt mal echt: erst denken, dann posten!
guatso hat geschrieben:Spaetestens seit "Neger" ein Unwort wurde, war mir klar, wie verstoerend die Regeln mittlerweile in Deutschland sind. (Warum werden nicht Buecher von Mitchel, Defeo, García Márquez, verboten? Sie alle sind politisch unkorrekt und benutzen poese poese Woerter).
Warum werden die Laender Lateinamerikas nicht durch die Gruenen geaechtet. Bei uns
gehoert der Begriff "Neger" zum Alltag, und seltsam, es fuehlt sich dadurch niemand
diskriminiert.
Falsches behält man nicht deshalb bei, weil es so viele Andere (noch) nicht falsch finden. Sonst würden wir heute noch Sklaven halten. Abgesehen davon haben die Grünen nichts damit zu tun, dass heute viele Menschen fast aller politischen Richtungen in Deutschland versuchen, mit ihrer Sprache dahingehend bewusster umzugehen, dass sie diskriminierende Wörter vermeiden. Wenn Sie bisher nicht einsehen, warum das deutsche Wort "Neger" diskriminierend ist, dann lesen Sie es einfach mal nach. GidF - es ist nicht schwer zu begreifen.
guatso hat geschrieben:Diese Defektheit im Denken und Handeln in Deutschland haben die Gruenen zu einem
wesentlichen Teil zu verantworten.
Was immer Sie für "Defektheit" halten - die Verantwortung dafür bei den Grünen müssten Sie mal bitte belegen!
guatso hat geschrieben:Uebrigens halte ich eine feindselige Einstellung einem Nationalismus gegenueber
durchaus fuer Deutschfeindlichkeit. (...) In Deutschland gehoert es wohl zum "schlechten gruenen Ton" nationales Bewustsein zu verleumden.
Oh nein. Alle Grünen, die ich kenne, sind Verfassungspatrioten, und lieben Deutschland - ich nicht anders. Aber das Wesen des Nationalismus, wogegen sich Grüne verwehren, ist die mit dem Nationalismus verbundene Ausgrenzung der Menschen anderer Nationalitäten. Und zum Thema "Nationalstolz" kann mich Bundespräsident Johannes Rau anschließen, der sagte: „Man kann nur stolz auf etwas sein, wozu man selber beigetragen hat" und "Ich bin gerne Deutscher - wie alle deutschen Patrioten. Und deshalb lehne ich Nationalismus ab.“
Raphael hat geschrieben:Palmesel erhebt seinen moralischen Zeigefinger: Das dürfen doch diese bösen
Kinder nicht!
Sehr wohl, und mit Recht, und ich kann kaum glauben, dass Sie das anders sehen.
Raphael hat geschrieben:Hier geht es um einen Artikel, in dem in gewisser polemischer Schärfe der Finger in die Wunde des grünen Selbstverständnisses gelegt wird. Den Palmesel ärgert das Zutreffende an der Kritik des ef-Artikels und daher versucht er den Artikel als "abgeschmackt und fade" zu desavouieren. Deswegen erhebt er erneut seinen moralischen Zeigefinger: Das darf dieser des Antidemokratismus verdächtige Autor doch nicht!
Ach was - der und alle anderen dürfen jedweden gehirnamputierten Unsinn schreiben - schließlich herrscht Meinungs- und Pressefreiheit, und die Lobbys der politischen Konkurrenz bezahlen schließlich gut für das Verbreiten von Hass und Feindseligkeit, die das "Wir-Gefühl" des eigenen Lagers stärken können. Was aber aus Ihrer Sicht "das Zutreffende" an dem Artikel sein soll - abgesehen von dem, was Sie als zutreffend vermeinen, weil es ein Potenzial hat, die Grünen als ihren politischen und weltanschaulichen Gegner auf der Gefühlsebene zu diffamieren - das zu betrachten wäre vielleicht interessant...

Dass die Akzeptanz eines von Bundesorganen auf demokratischem Wege als angemessen eingeschätzten und deshalb ebenso festgesetzten Gehaltes irgendeinen Vergleich gestattete mit dem Brechen von kirchlichen Verwaltungsregeln und dem untreuen Umgang mit Millionenbeträgen der Kirche?

Dass das Stellen eines Vizepräsidenten aus den Reihen der eigenen Partei ein Zeichen von Profitgier und Reichtum sei?

Dass es ein Armutszeugnis für die CDU ist, dass ihre Abgeordneten den parlamentarischen Gepflogenheiten folgend die Vizepräsidenten der anderen Parteien bestätigen?

Dass "grünlinker Lebensstil" bonzig ist? :kugel:

Was nicht Roth direkt kritisiert, sondern Grüne allgemein, ist diese Passage:
"Das gesamte korrupte, grünlinke Moralapostel-Milieu ist eine einzige Ansammlung von steinreichen, geldgeilen, etablierten und snobistischen Sozialkritik-Bonzen, die bei Rotwein und Kaviar über den „Raubtierkapitalismus“ wettern, während sie ihre Kinder in schicke Privatschulen schicken. Claudia Roth ist ein Symbol für diese erbärmliche grünlinke Verlogenheit und Selbstgerechtigkeit. "
Halten Sie das für zutreffend? Das sind erdachte, substanzlose Klischees. Wahrheit könnte sich seriös gewanden.
(Claudia Roth hat überdies meines Wissens keine Kinder.)

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Raphael
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Re: Die Grünen

Beitrag von Raphael » Donnerstag 31. Oktober 2013, 09:09

Palmesel hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:Palmesel erhebt seinen moralischen Zeigefinger: Das dürfen doch diese bösen Kinder nicht!
Sehr wohl, und mit Recht, und ich kann kaum glauben, dass Sie das anders sehen.
Es geht hier nicht um ein möglicherweise unhöfliches Verhalten von Kindern untereinander, sondern um die unangemessene Verbindung, die von Ihnen zwischen dem Verhalten der Kinder einerseits und dem polemisch angeschärften ef-Artikel andererseits hergestellt wird.
Sie insinuieren, daß weil ([Punkt]) die Kinder etwas Bestimmtes nicht dürfen sollen, soll auch der Autor des ef-Artikels etwas Bestimmtes - was Ihrer persönlichen politischen Meinung zuwiderläuft - nicht tun dürfen.
Palmesel hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:Hier geht es um einen Artikel, in dem in gewisser polemischer Schärfe der Finger in die Wunde des grünen Selbstverständnisses gelegt wird. Den Palmesel ärgert das Zutreffende an der Kritik des ef-Artikels und daher versucht er den Artikel als "abgeschmackt und fade" zu desavouieren. Deswegen erhebt er erneut seinen moralischen Zeigefinger: Das darf dieser des Antidemokratismus verdächtige Autor doch nicht!
Ach was - der und alle anderen dürfen jedweden gehirnamputierten Unsinn schreiben - schließlich herrscht Meinungs- und Pressefreiheit, und die Lobbys der politischen Konkurrenz bezahlen schließlich gut für das Verbreiten von Hass und Feindseligkeit, die das "Wir-Gefühl" des eigenen Lagers stärken können.
Daß der Autor des ef-Artikel offensichtlich keinen gehirnamputierten Unsinn geschrieben hat, kann man schon alleine der angefressenen Reaktion von Ihnen entnehmen. :pfeif:
Palmesel hat geschrieben:Was aber aus Ihrer Sicht "das Zutreffende" an dem Artikel sein soll - abgesehen von dem, was Sie als zutreffend vermeinen, weil es ein Potenzial hat, die Grünen als ihren politischen und weltanschaulichen Gegner auf der Gefühlsebene zu diffamieren - das zu betrachten wäre vielleicht interessant...
Daß Sie gerne von diesem für Sie unangenehmen Thema ablenken wollen, ist nachvollziehbar, aber irrelevant.
Palmesel hat geschrieben:Dass die Akzeptanz eines von Bundesorganen auf demokratischem Wege als angemessen eingeschätzten und deshalb ebenso festgesetzten Gehaltes irgendeinen Vergleich gestattete mit dem Brechen von kirchlichen Verwaltungsregeln und dem untreuen Umgang mit Millionenbeträgen der Kirche?
Und schon wieder ein unlauteres Ablenkungsmanöver ..........
Palmesel hat geschrieben:Dass das Stellen eines Vizepräsidenten aus den Reihen der eigenen Partei ein Zeichen von Profitgier und Reichtum sei?
Es ist ein Zeichen von Profitgier und Opportunismus, wenn dieselbe Person vor etwas mehr als zwanzig Jahren gegen die Wiedervereinigung Deutschlands auf die Straße gegangen ist, obwohl die Wiedervereinigung Deutschlands ein grundgesetzlicher Auftrag an alle politischen Verantwortungsträger ist.
Palmesel hat geschrieben:Dass es ein Armutszeugnis für die CDU ist, dass ihre Abgeordneten den parlamentarischen Gepflogenheiten folgend die Vizepräsidenten der anderen Parteien bestätigen?

Dass "grünlinker Lebensstil" bonzig ist? :kugel:

Was nicht Roth direkt kritisiert, sondern Grüne allgemein, ist diese Passage:
"Das gesamte korrupte, grünlinke Moralapostel-Milieu ist eine einzige Ansammlung von steinreichen, geldgeilen, etablierten und snobistischen Sozialkritik-Bonzen, die bei Rotwein und Kaviar über den „Raubtierkapitalismus“ wettern, während sie ihre Kinder in schicke Privatschulen schicken. Claudia Roth ist ein Symbol für diese erbärmliche grünlinke Verlogenheit und Selbstgerechtigkeit. "
Halten Sie das für zutreffend? Das sind erdachte, substanzlose Klischees. Wahrheit könnte sich seriös gewanden.
(Claudia Roth hat überdies meines Wissens keine Kinder.)
Das ist eine korrekte Beschreibung des grünlinken Milieus und daß Claudia Roth keine Kinder hat, ändert nichts daran, daß der Autor zugespitzt, aber treffend die Hybris des grünlinken Lebensgefühls beschreibt.
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
dann ist der Anti-Humanismus eine gerechtfertigte Ideologie!

Caviteño
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Re: Die Grünen

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 31. Oktober 2013, 11:23

Palmesel hat geschrieben: Was nicht Roth direkt kritisiert, sondern Grüne allgemein, ist diese Passage:
"Das gesamte korrupte, grünlinke Moralapostel-Milieu ist eine einzige Ansammlung von steinreichen, geldgeilen, etablierten und snobistischen Sozialkritik-Bonzen, die bei Rotwein und Kaviar über den „Raubtierkapitalismus“ wettern, während sie ihre Kinder in schicke Privatschulen schicken. Claudia Roth ist ein Symbol für diese erbärmliche grünlinke Verlogenheit und Selbstgerechtigkeit. "
Halten Sie das für zutreffend? Das sind erdachte, substanzlose Klischees. Wahrheit könnte sich seriös gewanden.
(Claudia Roth hat überdies meines Wissens keine Kinder.)
So erdacht und substanzlos scheinen sie - zumindest in Berlin - wohl nicht zu sein:
Vielen Familien bleibt nichts weiter übrig, als zur Einschulung der Kinder den Umzugswagen zu bestellen. "Die Grünen befördern so selbst die separatistischen Tendenzen, die sie anderen vorwerfen", sagt Klein-Beber. "Wir sprechen ständig mit Grünen, die voll hinter uns stehen - rein privat. Doch die politisch aktiven Kreuzberger Grünen nehmen auf ihre radikale grüne Basis Rücksicht." So gebe es praktisch zwei grüne Parteien: Grüne mit Kindern und Grüne ohne Kinder. "Die Grünen mit Kindern", so Klein-Beber, "denken und handeln exakt wie das Kreuzberger Bürgertum. Die wissen, die graue Multikulti-Theorie ist nicht sonderlich nützlich, wenn die eigenen Kinder in die Schule kommen. Integration finden die gar nicht gut - wenn es die eigenen Kinder sind, die sich auf einem türkisch sprechenden Schulhof integrieren sollen." Die Grünen ohne Kinder hingegen hielten wacker die ideologische Fahne hoch und würden besorgten Eltern sozialen Abgrenzungswillen unterstellen.
http://www.welt.de/print/wams/politik/a ... ecker.html

Ich meine mich erinnern zu können, daß es da auch mal einen Skandal gab, weil einige der leitenden Grünen ihre Kinder über Tricksereien nicht in die eigentlich zuständigen Schulen schickten.

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Palmesel
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Re: Die Grünen

Beitrag von Palmesel » Donnerstag 31. Oktober 2013, 15:08

Raphael hat geschrieben: Sie insinuieren, daß weil ([Punkt]) die Kinder etwas Bestimmtes nicht dürfen sollen, soll auch der Autor des ef-Artikels etwas Bestimmtes - was Ihrer persönlichen politischen Meinung zuwiderläuft - nicht tun dürfen.
Ich insinuiere nichts, sondern ich stelle fest, dass der Umgang mit Menschen auch Sorgfalt mit der Wahrheit über diese Menschen verlangt. Wer dies nicht tut, ist mindestens asozial. Und diese Tatsache ist weithin übertragbar.
Raphael hat geschrieben:Daß der Autor des ef-Artikel offensichtlich keinen gehirnamputierten Unsinn geschrieben hat, kann man schon alleine der angefressenen Reaktion von Ihnen entnehmen.
Das ist nicht logisch. Hätte der Autor seine Polemik zumindest auf Fakten oder auf zulässigen Vergleichen begründet, dann würden wir über die diskutieren, und nicht über eine Gefühlslage, die Sie mir zuzuschreiben versuchen. Ich bin nicht angefressen, sondern etwas resigniert über Ihre Anspruchslosigkeit. Diskutieren wir gerne an Sachthemen - diese persönliche Ebene passt imho besser in den Kindergarten.
Raphael hat geschrieben:Daß Sie gerne von diesem für Sie unangenehmen Thema ablenken wollen, ist nachvollziehbar, aber irrelevant.
Unangenehm ist mir die persönliche Ebene, auf die Sie das Thema ziehen wollen. Mich interessiert die sachliche Ebene. Das ist für mich das das Thema, und von dem versuchen Sie abzulenken. Und da mein Interesse, das Interesse an der Sache, spricht an echten Fakten, die man überprüfen, hinterfragen und erörtern kann, für Sie irrelevant ist, sehe ich keinen Sinn darin, Ihnen die weiter die Höflichkeit entgegenzubringen, auf das Thema Ihres Interesses, nämlich meine vermeintlichen Gefühle, einzugehen. Das halte ich nämlich für irrelevant.
Raphael hat geschrieben:Und schon wieder ein unlauteres Ablenkungsmanöver
Nein, es ist ein sachlicher Bezug auf den Textinhalt - ach ja, das interessiert Sie ja nicht.
Raphael hat geschrieben:Es ist ein Zeichen von Profitgier und Opportunismus, wenn dieselbe Person vor etwas mehr als zwanzig Jahren gegen die Wiedervereinigung Deutschlands auf die Straße gegangen ist, obwohl die Wiedervereinigung Deutschlands ein grundgesetzlicher Auftrag an alle politischen Verantwortungsträger ist.
Das wäre möglich. Ebenso ist es möglich, dass Menschen aus Erfahrungen und beruflichen Tätigkeiten lernen.
Raphael hat geschrieben:Das ist eine korrekte Beschreibung des grünlinken Milieus und daß Claudia Roth keine Kinder hat, ändert nichts daran, daß der Autor zugespitzt, aber treffend die Hybris des grünlinken Lebensgefühls beschreibt.
Mit Verlaub: vom grünen Lebensgefühl verstehe ich als Grüner wohl mehr, als Sie. Es ist nicht korrekt beschrieben, eher im Gegenteil.

@Caviteño: Sie sprechen ein sehr aufregendes Thema an, an dem sich die Schwierigkeit, Ideale und praktische Bedürfnisse in Einklang zu bringen, gut zeigt. Es ist subtil: die Grünen vertreten eine Politik, die eine multikulturelle Bildungsgesellschaft möglich machen soll. Doch die Realitäten entsprechen nicht diesen Idealen, und lassen selten zu, sie zu leben. Ich habe das in Hildesheim erlebt: es gab dort durch die verfehlte Schulpolitik der Vergangenheit, die integrative Gesamtschulen verhindert hat, nur eine IGS. Als sie einen bundesweiten Schulpreis erhielt, gab es durch den Zulassungsschlüssel für Schüler ohne Gymnasialempfehlung kaum noch eine Chance, dort einen Platz zu bekommen. Manche haben versucht, ihre Kinder hineinzumogeln. Ich hätte das nicht getan, aber ich kann es verstehen.

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Edi
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Re: Die Grünen

Beitrag von Edi » Donnerstag 31. Oktober 2013, 15:33

Palmesel hat geschrieben: @Caviteño: Sie sprechen ein sehr aufregendes Thema an, an dem sich die Schwierigkeit, Ideale und praktische Bedürfnisse in Einklang zu bringen, gut zeigt. Es ist subtil: die Grünen vertreten eine Politik, die eine multikulturelle Bildungsgesellschaft möglich machen soll. Doch die Realitäten entsprechen nicht diesen Idealen, und lassen selten zu, sie zu leben. Ich habe das in Hildesheim erlebt: es gab dort durch die verfehlte Schulpolitik der Vergangenheit, die integrative Gesamtschulen verhindert hat, nur eine IGS. Als sie einen bundesweiten Schulpreis erhielt, gab es durch den Zulassungsschlüssel für Schüler ohne Gymnasialempfehlung kaum noch eine Chance, dort einen Platz zu bekommen. Manche haben versucht, ihre Kinder hineinzumogeln. Ich hätte das nicht getan, aber ich kann es verstehen.
Was die Grünen hier vertreten sind keine Ideale sondern Ideologien, Wunschträume. Die Menschen und die Fakten sind aber anders und da, wo man haufenweise bestimmte Migranten wohnen lässt wie auch immer das gekommen ist, entsteht eben eine Art Ghetto. Dass hier die Kinder von zuhause aus kaum deutsch lernen und oft uch nicht gefördert werden, ist bekannt. Es steht auch nirgends geschrieben, dass Deutschland alle möglichen Leute integrieren muss und es ist auch besser in den Ländern, wo diese Menschen herkommen, zuzusehen auch durchaus mit unserer Unterstützung sei es über die EU oder direkt, dass dort bessere Lebensverhältnisse entstehen. Ein gewisses Maß an Ausländern kann sicher jedes Land ertragen, aber irgendwo ist eine Grenze. Diee hängt gewiss auch von der Integrationswilligkeit derjenigen ab, die zu uns kommen und diese ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Aber Grüne sind ob ihrer Ideologie selten fähig hinzuzulernen.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Die Grünen

Beitrag von Palmesel » Donnerstag 31. Oktober 2013, 19:39

Edi hat geschrieben:Was die Grünen hier vertreten sind keine Ideale sondern Ideologien, Wunschträume.
Meint "hier" jetzt die Bildungspolitik oder die Integrationspolitik? Das sind nämlich zwei unterschiedliche Themen, die flächig nicht mit einander zusammenhängen. Das Scheitern des dreigliedrigen Schulsystems ist nicht damit zu begründen, dass es zuviele Ausländer gäbe, sondern damit, dass die Segmentierung der Schüler nach bildungselitären Vorstellungen keinem Schüler förderlich ist - weder den Gymnasiasten, noch den Hauptschülern. Das Problem der Differenzierung wird damit überhaupt nicht gelöst, sondern sowohl bei Lehrern wie auch bei Schülern die Identifikation von Bildungsverlierern und Bildungseliten geschaffen, in deren Folge Schulprobleme erst richtig aufblühen. Das Festhalten am gliedrigen Schulsystem ist ideologisch begründet, nicht der Wunsch nach Veränderung des Systems dahingehend, dass es eine individuelle Förderung der Schüler ermöglicht und gleichzeitig den Schülern eine Team-Mentalität vermittelt, statt einer Einzelkämpfermentalität. Hinter vorgehaltener Hand gibt es auch, selbst aus dem konservativen Lager, unter den Fachleuten kaum welche, die das bestreiten. Vielmehr wird dann der gesellschaftliche Wandel beklagt, der den Kollabs beschleunigt hat. Die Regionalschulen sind deutliches Zeichen für den Kollabs - sie sind Pflaster auf den Symptomen, die die Ursachen ignorieren.
Edi hat geschrieben:Aber Grüne sind ob ihrer Ideologie selten fähig hinzuzulernen.
Haben Sie Belege dafür? Meine Meinung ist, dass sich in vielen Fragen - Beispiel Atomausstieg - die Grünen als die herausstellen, die als erste dazugelernt haben.

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Re: Die Grünen

Beitrag von Wenzel » Freitag 1. November 2013, 10:51

Hierzu noch mal mein Text vom Montag 14. Oktober 2013, 15:24
mit dem verlinkten Spiegel-Artikel.

Insbesondere der Kommentar der Vorsitzenden des Verbands Lehrer in NRW finde ich immer noch beachtenswert
Wenzel hat geschrieben:
Wenzel hat geschrieben: Claudia und Co. wollen den Morgenthau-Plan umsetzen. Nicht umsonst stehen mittlerweile Bundesländer wo Grüne mitmischen dürfen wirtschaftlich schlecht da. Und NRW, wo neben den Grünen auch die Linken mal der Regierung gegenüber tolerant sein dürfen, ist von einem Wirtschaftsmotor zu einer endlosen Industriebrache verkommen.

Morgenthau-Plan, Punkt 4

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vollständige Demontage im Ruhrgebiet einschließlich Rheinland und angrenzenden Industrierevieren, Verwaltung des Gebietes als internationale Zone von der UNO, Verbot der Reindustrialisierung auf absehbare Zeit
- also ohne die UNO-Verwaltung. Statt in Wirtschaft und Forschung zu investieren, erhält jede Stadt ein überdimensioniertes Einkaufszentrum in denen überall der gleiche Ramsch verkauft wird und damit diese Gegend auch gar nie nicht wieder prosperiert, werden "Umwelt"-Gesetze erlassen, Einwanderung in die Sozialsysteme (aktuelles Beispiel Rumänen und Bulgaren in Duisburg) gefördert und damit wenigstens der Niedergang ein bischen kaschiert wird in regelmässigen Abständen in plattenbauweise Kinderverwahranstalten und Altenheime gebaut. Natürlich denke Grüne auch an ihre ideologische Zukunft und packen alle Kinder, egal ob begabt, unbegabt, fähig oder wie auch immer in eine Klasse. Gerne in Zahlenverhältnisse in denen die der deutschen Sprache nur wenig mächtigen die Mehrheit haben, damit sich auch in Zukunft aus diesen Schülern tatsächlich keine Fachkräfte herausbilden. (Und da regte sich doch tatsächlich gestern hier jemand über "Bodensatz" auf, der doch durch solche Grünideologie erst entsteht!) -

Grünin Löhrmann, zur Zeit Schulministerin in NRW, muß mit den Ergebnissen des Schulvergleichs in den Bundesländern fertig werden. NRW ist fast Schlußlicht ! -- Um den Morgenthau-Plan umzusetzten, wird Fachwissen in den Schulen nicht mehr vorrangig vermittelt, sondern im Mittelpunkt der Grünin-Politik steht, wer hätte das gedacht, Ideologie !

http://www.spiegel.de/unispiegel/studiu ... 71542.html

daraus:

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Brigitte Balbach, Vorsitzende des Verbands Lehrer NRW : Damit kommt die Vermittlung von Fachwissen eindeutig zu kurz. Die Grundlagen stehen nicht mehr im Fokus. Das ist politisch nicht gewünscht
Grundlagen der naturwissenschaftlichen Fächer und der Mathematik stehen also nicht mehr im Fokus des Schulunterrichts sondern grünin gefärbte Ideologie, gemeinsames lernen, Inklusion, Zusammenfassung von Chemie - Physik und Biologie zu einem Fach Naturwissenschaft ...
[/quote]
Pange, lingua, gloriosi corporis mysterium (Thomas von Aquin)
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Re: Die Grünen

Beitrag von Wenzel » Freitag 1. November 2013, 11:22

Ihrgendwo hier in dem Thread habe ich dann auch schon mal Belege geliefert, wie stark nachgefragt Privatschulen, insbesondere in den Bundesländern sind, in denen es seit langen Jahren rot-grün oder dunkelrot-rot/grün Regierungen gibt. Internate und Privatschulen sind immer schon die Option für bildungsnahe Bevölkerungsschichten gewesen, ebenso ein Schuljahr in Frankreich oder in den USA. Wer es finanziell noch besser konnte, schickt den Nachwuchs mal für ein Jahr oder länger auf eine Privatschule in Großbritannien, oder auf eine großbritannische Ausstenstelle einer Eliteschule in Gibraltar oder auf Malta. -

Aber auch die Grünen schicken den Nachwuchs nicht auf ihrgendeine Schule - selbst da gibt es doch (nichts von Ratiopharm) was besseres als die "Wir-unterrichten-alles-alle-und-alles-zusammen"-Gemeinschafts-Gesamtschule.

Waldorfschulen, was auch nicht gerade die normale Regelschule ist, wird insbesondere von "Grün-Anhängerinnen" für den Nachwuchs ausgesucht, ist ja auch verständlich, wenige bis keine "Problem"-Migrations-Hintergünde bei den Mitschülern, etwas elitär, meistes in "besseren" Stadtteilen angesiedelt, gute Ausstattung mit modernen Medien und aktuellen Materialien, kleine bis kleinste Klassengrößen, durchgehend motivierte Lehrerschaft und natürlich en vogue im Bereich der sozialökologisch-performerischen Bevölkerungsschicht.

Den anderen Bevölkerungsgruppen, kann man dann ja den Bildungswirrwar-Chaos der sozialdemokratisch-grünen Bildungspolitikerinnen zumuten, Schulen die mal eben vom Internet abgeschnitten sind http://www.derwesten.de/staedte/duisbur ... 15402.html, in denen Lehrerstellen nicht besetzte sind, in denen Lehrer endlos durch Krankheit fehlen (Stichwort Burn-out, Schulphobie ....) bzw die mit völlig unzureichenden Materialien arbeiten müssen (dazu findet sich www mehr als genug), Schulgebäude die dringenst einer Sanierung bedürfen, Klassen die nicht mehr unterrichtbar, sondern nur noch aufzubewahren sind - in denen mehr als 6 verschiedene Nationalitäten zusammen sitzen, untereinander "verfeindet", Kinder verschiedener "Clans", niemand ausser dem Lehrpersonal spricht tatsächlich die hiesige Schulsprache - und das ist nunmal deutsch .....

Grüne sind da nur auf Staatskosten - Lehrpersonal, Sozialarbeiterinnen, Sozialpädagoginnen usw - nach dem abgesessenen Arbeitsalltag schnell in den neuen umweltschonenen Hybridwagen gesprungen und mit Vollgas nach Hause gebraust, vielleicht noch einen kurzen Stop beim Öko-Bauern und einige Kartoffeln erstanden (huch der kann jetzt den Hunderter nicht auf 18,50 E rausgeben ....) und abends dann nach der Yogastunde beim Matetee mit Sojamilch und einer vegetarischen Quiche über "Die da" hergezogen.
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Re: Die Grünen

Beitrag von Caviteño » Freitag 1. November 2013, 12:46

Palmesel hat geschrieben: @Caviteño: Sie sprechen ein sehr aufregendes Thema an, an dem sich die Schwierigkeit, Ideale und praktische Bedürfnisse in Einklang zu bringen, gut zeigt. Es ist subtil: die Grünen vertreten eine Politik, die eine multikulturelle Bildungsgesellschaft möglich machen soll. Doch die Realitäten entsprechen nicht diesen Idealen, und lassen selten zu, sie zu leben. Ich habe das in Hildesheim erlebt: es gab dort durch die verfehlte Schulpolitik der Vergangenheit, die integrative Gesamtschulen verhindert hat, nur eine IGS. Als sie einen bundesweiten Schulpreis erhielt, gab es durch den Zulassungsschlüssel für Schüler ohne Gymnasialempfehlung kaum noch eine Chance, dort einen Platz zu bekommen. Manche haben versucht, ihre Kinder hineinzumogeln. Ich hätte das nicht getan, aber ich kann es verstehen.
Na bitte - wenn es "hart auf hart" geht, sind die Grünen auch nicht "besser" als andere Menschen. Der Unterschied ist eben nur, daß sie anderen ihre Ideen als "gut" verkaufen wollen, selbst aber diese "guten" Früchte nicht genießen mögen - oder böse: Wasser predigen und selbst Wein trinken.

Ich mache denen keine Vorwürfe, nur sollten sie von dem hohen Roß der Volksbelehrung heruntersteigen und zur Kenntnis nehmen, daß die Bevölkerung z.B. der Plan einer "multikulturellen Bildungsgesellschaft" nicht akzeptiert und dieser auch nicht funktionieren wird. Dafür hat man auf die falschen Einwanderungsgruppen gesetzt, wie in der gesamten Einwanderungspolitik. D. ist nicht das Welt-Sozialamt. Wenn man z.B. Flüchtlingsströme aus dem südlichen Afrika verhindern will, muß man auch bereit sein, die dort erzeugten Produkte hier in D. zu kaufen, denn nur so haben die Menschen dort eine Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Da nun einmal die Nachfrage nach Hirse oder Erdnüssen hier beschränkt ist, heißt das für die Grünen, auch Erdbeeren im Winter oder frische Zuckererbsen aus Zimbabwe zu erwerben - selbst wenn der Transport dieser Wirtschaftsgüter nicht "klimaneutral" ist.
Aber statt diese relativ einfachen Folgerungen zu ziehen, versucht man es fast allen bequem zu machen: Den Einwanderern mit einer Aufenthaltserlaubnis und Hartz IV, dem Klima mit weniger Lufttransport - nur der deutsche Steuerzahler wird als Melkkuh gesehen, den man nach Belieben ausnehmen kann.

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guatuso
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Re: Die Grünen

Beitrag von guatuso » Freitag 1. November 2013, 17:16

Palmesel hat geschrieben: Sie scheinen das ja wirklich nicht zu erkennen. Es gibt in der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland gewisse soziale Normen, die ganz sicher nicht von den Grünen erfunden wurden. Das Verhalten dieser Kinder ist nicht sozial und nicht gesellschaftsfähig. Und ihr Wunsch, andere zu verletzen, zeugt von eigenen Problemen oder tieferen Persönlichkeitsentwicklungsstörungen.
Sie werden vermutlich auch nicht irgendeinem Menschen außerhalb jedes Zusammenhanges an den Kopf werfen: "du bist häßlich". Andernfalls wären sie entweder asozial oder aber sonstwie gestört. Es geht hier schließlich nicht darum, in einem Zeitungsartikel über Frau Roth zu schreiben: "und häßlich ist sie auch".
Im Ernst, es lohnt gar nicht auf all das einzugehen was Sie hier behaupten, da es schlichtweg von einem Weltbild ausgeht, das verquer und mir ziemlich gestoert scheint.

Nur eines: Schon Kinder, egal welchen Alters, messen sich mit anderen Kindern, das ist ein Teil des Lebens und der Entwicklung, dass weder Sie noch die Gruenen begreifen wollen.
Zu diesem "messen" gehoeren auch Einschaetzungen wie etwa "haesslich".

Aber dafuer setzen sich ja die Gruenen fuer Darkrooms fuer Kleinkinder ein und fuer sexuelle Handlungen an Kindern, begleitet und ueberwacht von Kindergaertnerinnen, damit bereits Babys eine "freie Sexualitaet" finden..
Sind natuerlich (natuerlich) alles Verleumdungen, ich weiss, ich weiss....


Wer an solchen Einschaetzungen eine Stoerung von Kindern festmacht, der hat nicht das geringste von Kindern und Gesellschaft verstanden (wie die meisten Gruenen, die mehr Empathie fuer einen tuerkischen Demonstranten haben, als fuer ein, durch Gruenen-Mitglieder, geschaendetes Kind in Deutchland)

Was den Neger betrifft - ach, nun behaupten Sie sogar dass sich die Welt an Deutschland zu messen hat (Fehler), dass Deutschland bestimmt, wie die Welt zu genesen hat?
Respektieren Sie gefaelligst andere Kulturen (von denen sie nichts zu verstehen scheinen) und ihre Eigenarten und brabbeln Sie nicht hochmuetig ueber "Fehler" anderer Laender.
Dieser Hochmut zeugt von einem rassistisch eingestelltem Denken( wir deutsche Gruenen sind gut, der Rest der Welt macht Fehler...)
Merken Sie eigentlich was Sie da von sich geben?

Deutschland hat durch seine Geschichte ein Problem mit seinem Nationalstolz, und diees Problem wird nun von den Gruenen absurderweise als etwas postives hingestellt.

Auch da: alle Nationen der Welt sind Nationalisten und SIE sind es, die mal reflektieren sollten, warum Sie es nicht sein wollen. Und bitte nicht Nationalismus mit Kriegsluesternheit verwechseln, wie das gerne geschieht.

Ich habe 50 Jahre in Deutschland gelebt und kenne zufaelligerweise die sozialen Normen, da muessen Sie mich nicht wie einen Deppen drauf hinweisen, aber das, was seit bestehen der Gruenen aus dem Brack hochgeschwemmt wird, das ist die Neuschaffung des Menschen, wie es einst die Nazis und Stalinisten wollte. Nur dass die Gruenen es heute nicht militaerisch versuchen sondern mit Penetranz und Verachtung des Menschen.

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Re: Die Grünen

Beitrag von guatuso » Freitag 1. November 2013, 17:30

Palmesel hat geschrieben: Ich insinuiere nichts, sondern ich stelle fest, dass der Umgang mit Menschen auch Sorgfalt mit der Wahrheit über diese Menschen verlangt. Wer dies nicht tut, ist mindestens asozial. Und diese Tatsache ist weithin übertragbar.

Dazu dieser Bericht:
http://www.welt.de/gesundheit/psycholog ... uegen.html

Den Menschen, der luegt, als "asozial" zu bezeichnen ist ein starkes Stueck Menschenverachtung.
Leider luegen die Menschen, Gott sei es beklagt.

http://www.zeit.de/zeit-wissen/212/3/ ... rt-Feldman
"Lügner sind sympathisch"
Zitat:
"ZEIT Wissen: Professor Feldman, warum lügen wir so viel?
Robert Feldman: Weil es funktioniert. Lügen sind der Schmierstoff der Kommunikation. Die Menschen wollen oftmals nicht die Wahrheit hören, sondern etwas, mit dem sie sich gut fühlen."

Palmesel, Sie haben ein verbittertes Weltbild. Und das in ihrer Jugend?

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Re: Die Grünen

Beitrag von Edi » Samstag 2. November 2013, 19:05

Palmesel hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Aber Grüne sind ob ihrer Ideologie selten fähig hinzuzulernen.
Haben Sie Belege dafür? Meine Meinung ist, dass sich in vielen Fragen - Beispiel Atomausstieg - die Grünen als die herausstellen, die als erste dazugelernt haben.
Das zeigt doch schon die hier erwähnte Geschichte über Berlin-Kreuzberg.
Da hier gerade vom Lügen die Rede war, man kann sich auch selbst belügen, was gerade diese Geschichte auch bezeugt. Die Leute müssten erkennen, dass Multikulti in Schulen oft nicht klappt, aber sie wollen es als Ideologen nicht wahr haben. Diejenigen, aber denen es um die Ausbildung ihrer Kinder geht, an denen ihnen viel liegt, sehen das anders, selbst wenn sie Grünenanhänger sind. Vielleicht wachen manche dann auch auf, wenn sie das erkennen und wenden sich von diesen Ideologien ab.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Die Grünen

Beitrag von Palmesel » Montag 4. November 2013, 10:31

Wenzel hat geschrieben:Grundlagen der naturwissenschaftlichen Fächer und der Mathematik stehen also nicht mehr im Fokus des Schulunterrichts sondern grünin gefärbte Ideologie, gemeinsames lernen, Inklusion, Zusammenfassung von Chemie - Physik und Biologie zu einem Fach Naturwissenschaft ...
Wie soll es denn gehen? Die Wirtschaft will kürzere Ausbildungszeiten, und wir kriegen G8, was kein Pädagoge für sinnvoll hält. Dazu kommen neue Anforderungen, in den naturwissenschaftlichen Fächern selbst, und Informatik. Ohne irgendwelche Abstriche ist das nicht in einen Lehrplan zu gießen. Inklusion ist eine vielleicht zu große Aufgabe, ohne dass zusätzliche Kräfte und Mittel bereitgestellt werden. Aber der Gedanke dahinter: Menschen mit Behinderungen als gleichwertig einzubinden - jetzt mal los, liebe Ideologen: was ist daran falsch?

@Wenzel, @Internate und Privatschulen, Waldorfschule - das ist doch nichts, was spezifisch Grüne angeht. Natürlich sind Grüne oft Intellektuelle, die sich für ihren Nachwuchs sehr krumm legen und viel hinterfragen. Die Darstellung, "Grüne" muteten allen anderen Schulprobleme zu, die sie nicht beträfen, ist absurd. Die IGS ist imo für die meisten Schüler die einzig vernünftige Schulform. Können wir gerne diskutieren - ist aber kein rein grünes Thema.
Caviteño hat geschrieben:Na bitte - wenn es "hart auf hart" geht, sind die Grünen auch nicht "besser" als andere Menschen. Der Unterschied ist eben nur, daß sie anderen ihre Ideen als "gut" verkaufen wollen, selbst aber diese "guten" Früchte nicht genießen mögen - oder böse: Wasser predigen und selbst Wein trinken.
Edi hat geschrieben:Das zeigt doch schon die hier erwähnte Geschichte über Berlin-Kreuzberg.
Da hier gerade vom Lügen die Rede war, man kann sich auch selbst belügen, was gerade diese Geschichte auch bezeugt. Die Leute müssten erkennen, dass Multikulti in Schulen oft nicht klappt, aber sie wollen es als Ideologen nicht wahr haben. Diejenigen, aber denen es um die Ausbildung ihrer Kinder geht, an denen ihnen viel liegt, sehen das anders, selbst wenn sie Grünenanhänger sind. Vielleicht wachen manche dann auch auf, wenn sie das erkennen und wenden sich von diesen Ideologien ab.
Einfach ist es nicht. Erstens gibt es, wie auch in den Artikeln erwähnt, verschiedene Meinungen auch unter den Grünen. Zweitens sind die realen Verhältnisse (wohl im Gegensatz zu Berlin-Kreuzberg) meistens nicht von den Grünen gemacht, so dass die Umsetzung der richtigen Ideen nicht passiert ist, und dann von grünen Eltern verlangt wird, bei etwas mitzuspielen, dass überhaupt nicht ihren Überzeugungen entspricht. So z.B. in Hildesheim, wo plötzlich hopla-die-hop eine zweite Gesamtschule aufgemacht wurde - aber eine kooperative, und uns dann gesagt wurde: "gehen Sie doch dahin". Und in Berlin-Kreuzberg ist es auch nicht so einfach, wie der schnelle grün-schlecht-meinende Blick es suggerieren will. Wie wollen Sie das Problem der Schule dort, das vor allem ein Migrationsproblem ist - langfristig - lösen, wenn Deutsche die Schule nicht mehr besuchen wollen. Ich fände es ja prima, die lieben Schüler mMH. auf die anderen Schulen in Berlin zu verteilen - aber da wäre die Unzufriedenheit vermutlich nicht geringer.
Caviteño hat geschrieben:Ich mache denen keine Vorwürfe, nur sollten sie von dem hohen Roß der Volksbelehrung heruntersteigen und zur Kenntnis nehmen, daß die Bevölkerung z.B. der Plan einer "multikulturellen Bildungsgesellschaft" nicht akzeptiert und dieser auch nicht funktionieren wird...
Die Grünen haben doch die Einwandung nicht gemacht. Migration ist ein Fakt, der zu Problemen führt, und die müssen gelöst werden, und zwar konstruktiv. Aber Grünen-Ablehner diskutieren Schuldzuweisungen, fordern, dass Migration weg sein soll, und liefern keine Konzepte. Wichtig ist nur, den Sündenbock zu benennen: die Grünen, oder noch besser - die GrünLinks68er. Wie wärs mit den GrünLinksFemiHomo68ern? Oder fehlt noch wer? GrünLinksFemiHomoAtheistenKommiNaziPennerPolitikerMafiaDrogendealerVeggiWarmduscherSitzpinklerEheflüchter68er?

Und was den Wirtschaftsgüter-Legenden-Unfug angeht: es sind die Bio-Verbände, die mit dem Spruch "Erste Wahl - regional!" werben. Mir scheint, hier herrscht beim Mixen des Schuldcocktails für die Grünen eine große Wahllosigkeit.
guatuso hat geschrieben:Im Ernst, es lohnt gar nicht auf all das einzugehen was Sie hier behaupten, da es schlichtweg von einem Weltbild ausgeht, das verquer und mir ziemlich gestoert scheint.

Nur eines: Schon Kinder, egal welchen Alters, messen sich mit anderen Kindern, das ist ein Teil des Lebens und der Entwicklung, dass weder Sie noch die Gruenen begreifen wollen.
Zu diesem "messen" gehoeren auch Einschaetzungen wie etwa "haesslich".

Aber dafuer setzen sich ja die Gruenen fuer Darkrooms fuer Kleinkinder ein und fuer sexuelle Handlungen an Kindern, begleitet und ueberwacht von Kindergaertnerinnen, damit bereits Babys eine "freie Sexualitaet" finden..
Sind natuerlich (natuerlich) alles Verleumdungen, ich weiss, ich weiss....
Ihr Darkroom-Geschichte ist vor allem eines: ein Gebilde Ihrer Phantasie. Wenn Sie aber der Meinung sind, Schimpf und Haue gehören zu jeder gesunden Kindheit, suggeriert das, man müsste den Kindern, die dies "für andere Kinder" realisieren, noch dankbar sein. Vielleicht fördert solch ein Täter-Freispruchs-Denken und Täter-Sympathisieren ja letzlich Ihren Phantasiereichtum. Nein, mein anderes Weltbild ist schon ganz in Ordnung.
guatuso hat geschrieben:Was den Neger betrifft - ach, nun behaupten Sie sogar dass sich die Welt an Deutschland zu messen hat (Fehler), dass Deutschland bestimmt, wie die Welt zu genesen hat?
Respektieren Sie gefaelligst andere Kulturen (von denen sie nichts zu verstehen scheinen) und ihre Eigenarten und brabbeln Sie nicht hochmuetig ueber "Fehler" anderer Laender.
Dieser Hochmut zeugt von einem rassistisch eingestelltem Denken( wir deutsche Gruenen sind gut, der Rest der Welt macht Fehler...)
Merken Sie eigentlich was Sie da von sich geben?
Ich weiss, was ich sage, aber Sie erfinden einfach zu viel dazu. Und sie sind sprachlich leider sehr ungenau. Schlagen Sie das Wort "Rassismus" lieber nochmal nach. Und wenn Sie dann immer noch der Meinung sind, Rassismus sei nicht falsch, oder vielleicht auch, Sklaverei sei nichts Schlechtes, dann müssen wir einfach akzeptieren, dass wir hier verschiedene Meinungen haben - wäre ja auch nicht so schlimm. Btw. ist die Ablehnung des Rassismus kein Standpunkt, der typisch deutsch wäre, oder grün.

Und das deutsche Wort "Neger" ist nun mal rassistisch. Spanisch kann ich nicht.
guatuso hat geschrieben:Deutschland hat durch seine Geschichte ein Problem mit seinem Nationalstolz, und diees Problem wird nun von den Gruenen absurderweise als etwas postives hingestellt.

Auch da: alle Nationen der Welt sind Nationalisten und SIE sind es, die mal reflektieren sollten, warum Sie es nicht sein wollen.
Ok, überzeugen Sie mich: was ist denn positiv am Nationalismus, das über Patriotismus hinausginge?
guatuso hat geschrieben:Den Menschen, der luegt, als "asozial" zu bezeichnen ist ein starkes Stueck Menschenverachtung.
Habe ich so allgemein, wie Sie es darstellen, nicht getan. Denn der Mensch, der böse Unwahrheiten über seinen nächsten verbreitet, tut mehr, als sich z.B. einer Notlüge zu bedienen.
guatuso hat geschrieben:Palmesel, Sie haben ein verbittertes Weltbild.
Da sind sie vollkommen im Irrtum.

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Re: Die Grünen

Beitrag von Edi » Montag 4. November 2013, 12:59

Palmesel hat geschrieben: Die Grünen haben doch die Einwandung nicht gemacht.

Und das deutsche Wort "Neger" ist nun mal rassistisch.
Aber die Grünen befürworten, dass immer noch mehr Ausländer zu uns kommen, um Deutschland zu verdünnen.

Zum Wort "Neger" kann ich nur sagen, dass dieses Wort bis in die 60-er oder gar 70-er Jahre üblich war und nicht in einem herabsetzenden Sinne gebraucht wurde. Neger heisst nämlich nichts anderers als Schwarzer. Meine Eltern und Großeltern haben dieses Wort noch gebraucht. Warum es heute rassistisch sein soll, weiß keiner. Als Schimpfwort (wohl nicht in unseren Gefilden) galt oder gilt aber Nigger. Ich kenne eine Frau, die mit einem Neger verheiratet ist. die empfindet das Wort Neger nicht als Schimpfwort. Mir scheint manche neuere Sprachregelung absurd zu sein.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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Re: Die Grünen

Beitrag von Juergen » Montag 4. November 2013, 13:06

Edi hat geschrieben:…Ich kenne eine Frau, die mit einem Neger verheiratet ist. die empfindet das Wort Neger nicht als Schimpfwort. Mir scheint manche neuere Sprachregelung absurd zu sein.
Ganz absurd wird es, wenn ethnische Zugehörigkeiten gar nicht mehr genannt werden (dürfen?), damit keine Vorurteile gegen Gruppen entstehen. Bei Meldungen zu Straftaten ist das inzwischen ja so, wie etwa bei folgender Polizei-Pressemeldung.
http://www.presseportal.de/polizeipress ... n-mit-foto

POL-GT: Vergewaltigung in Warendorf - Wer kennt diesen Mann? - mit Foto!!

…Gesichtsfarbe war sehr dunkel…
Gruß Jürgen

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Re: Die Grünen

Beitrag von Palmesel » Montag 4. November 2013, 13:22

Edi hat geschrieben:Aber die Grünen befürworten, dass immer noch mehr Ausländer zu uns kommen, um Deutschland zu verdünnen.
Was soll das denn bedeuten: "...um Deutschland zu verdünnen"? Migration nach Deutschland, wie in die EU schlechthin, ist z.B. mit Hinblick auf die demographische Entwicklung sinnvoll. Was aber die "Verdünnung" Deutschlands sein soll - als wenn Migranten weniger "gehaltvoll" wären.
Edi hat geschrieben:Zum Wort "Neger" kann ich nur sagen, dass dieses Wort bis in die 6-er oder gar 7-er Jahre üblich war und nicht in einem herabsetzenden Sinne gebraucht wurde. Neger heisst nämlich nichts anderers als Schwarzer. Meine Eltern und Großeltern haben dieses Wort noch gebraucht. Warum es heute rassistisch sein soll, weiß keiner. Als Schimpfwort (wohl nicht in unseren Gefilden) galt oder gilt aber Nigger. Ich kenne eine Frau, die mit einem Neger verheiratet ist. die empfindet das Wort Neger nicht als Schimpfwort. Mir scheint manche neuere Sprachregelung absurd zu sein.
Siehe z.B.: http://de.wikipedia.org/wiki/Neger
Juergen hat geschrieben:Ganz absurd wird es, wenn ethnische Zugehörigkeiten gar nicht mehr genannt werden (dürfen?), damit keine Vorurteile gegen Gruppen entstehen. Bei Meldungen zu Straftaten ist das inzwischen ja so, wie etwa bei folgender Polizei-Pressemeldung.
…Gesichtsfarbe war sehr dunkel…
Ich finde Sensibilität für bestehende Diskriminierungen und das Bemühen, ihnen nicht Vorschub zu leisten, keineswegs absurd. Gerade im vorliegenden Fall ist es doch gar nicht nötig, die Tatsache, dass der Täter laut Zeugenbeschreibung ein Schwarzer ist, zu verbalisieren. Die Wortklaubereien, um sich politsch korrekt auszudrücken, werden gerne übertrieben, kein Zweifel.

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Re: Die Grünen

Beitrag von Edi » Montag 4. November 2013, 14:09

Palmesel hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Aber die Grünen befürworten, dass immer noch mehr Ausländer zu uns kommen, um Deutschland zu verdünnen.
Was soll das denn bedeuten: "...um Deutschland zu verdünnen"? Migration nach Deutschland, wie in die EU schlechthin, ist z.B. mit Hinblick auf die demographische Entwicklung sinnvoll. Was aber die "Verdünnung" Deutschlands sein soll - als wenn Migranten weniger "gehaltvoll" wären.
Der Ausdruck "Verdünnung" oder etwa ein ähnlicher wird einem Grünen zugeschrieben.
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Re: Die Grünen

Beitrag von Juergen » Montag 4. November 2013, 14:20

http://www.wnoz.de/index.php?WNOZID=00b ... 7&ausgabe=

Deutschland "verdünnen"?

…So erklärte der grüne Europa-Abgeordnete Daniel Cohn-Bendit: "Wir, die Grünen müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen, dann werden wir den Stimmenanteil haben, um diese Republik zu verändern." Oder Joschka Fischer meinte 1994: "Deutschland muss von außen eingehegt und innen durch Zustrom von Ausländern quasi verdünnt werden."…
http://www.welt.de/print-welt/article42 ... ngnis.html

"Risiko Deutschland" - Joschka Fischer in Bedrängnis
Porträt Von Mariam Lau

… "Eine deutsche demokratische Linke, die diese beiden historischen Grundbedingungen der bundesrepublikanischen Politik nicht mit Klauen und Zähnen verteidigt, muß von Sinnen sein, denn sie würde nicht nur das Land, sondern auch sich selbst erneut in eine schlimme Gefahrenlage bringen." Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi "verdünnt" werden. Die "schlimmen Gefahren" sind die Leitlinie von Joschkas Fischers Politik; deshalb begründete er die Intervention im Kosovo mit Auschwitz, und vielleicht liegt ihm auch deshalb die deutsche Sicherheit nicht so besonders am Herzen.
Gruß Jürgen

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Re: Die Grünen

Beitrag von Palmesel » Montag 4. November 2013, 15:30

Leider konnte ich keinen Kontext des Zitats finden. Ohne den ist es schwer zu beurteilen. Zudem tauchen im Internet ja immer wieder Zitate von Grünen auf, die aus dem Kontext gerissen, falsch zitiert, falsch interpretiert oder frei erfunden werden. Diese "Verdünnungs"-Geschichte ist jedenfalls imho echter Schwachsinn, ob Fischer sie nun gesagt haben mag, oder nicht.

Grüne brauchen glücklicherweise keine "Führer".

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Re: Die Grünen

Beitrag von Juergen » Montag 4. November 2013, 16:03

Fischers Aussage soll er in seinem Buch gemacht haben.
Gruß Jürgen

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Re: Die Grünen

Beitrag von Palmesel » Montag 4. November 2013, 17:14

Wollte nicht unterstellen, dass hier nicht richtig zitiert wurde - ich weiss schlicht nicht, was er ggf. damit gemeint haben mag. Ich habe Fischers Buch nicht gelesen und hab es auch nicht vor - in nächster Zeit jedenfalls nicht.

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Re: Die Grünen

Beitrag von guatuso » Montag 4. November 2013, 17:33

Palmesel hat geschrieben: Ihr Darkroom-Geschichte ist vor allem eines: ein Gebilde Ihrer Phantasie. Wenn Sie aber der Meinung sind, Schimpf und Haue gehören zu jeder gesunden Kindheit, ...
guatuso hat geschrieben:Was den Neger betrifft - ach, nun behaupten Sie sogar dass sich die Welt an Deutschland zu messen hat (Fehler), dass Deutschland bestimmt, wie die Welt zu genesen hat?
Respektieren Sie gefaelligst andere Kulturen (von denen sie nichts zu verstehen scheinen) und ihre Eigenarten und brabbeln Sie nicht hochmuetig ueber "Fehler" anderer Laender.
Dieser Hochmut zeugt von einem rassistisch eingestelltem Denken( wir deutsche Gruenen sind gut, der Rest der Welt macht Fehler...)
Merken Sie eigentlich was Sie da von sich geben?
Ich weiss, was ich sage, aber Sie erfinden einfach zu viel dazu. Und sie sind sprachlich leider sehr ungenau. Schlagen Sie das Wort "Rassismus" lieber nochmal nach. Und wenn Sie dann immer noch der Meinung sind, Rassismus sei nicht falsch, ....

Und das deutsche Wort "Neger" ist nun mal rassistisch. Spanisch kann ich nicht.

Ok, überzeugen Sie mich: was ist denn positiv am Nationalismus, das über Patriotismus hinausginge?
Ich kann, der Zeit wegen, nur auf weniges eingehen.
1) Sie "arbeiten" mit Unterstellung. Wre nicht wie Sie denkt, der ist gleich fuer "Schimpf und Haue".
Na na ja, Sie sind doch fuers differenzieren, oder?

2) Wo bitte habe ich behauptet Rassismus sei nicht falsch???
Sie tun das, was die meisten Gruenen tun. Sie operieren mit Verleumdungen und Unterstellungen und beklagen zugleich die Luege.

3) Negro, das spanische Wort fuer Neger. Wenn also nur in Deutschland und den USA der Begriff "Neger" einen rassistischen Unterton hat, dann haengt das mit der Geschichte der beiden Laender zusammen. Der Begriff "Neger" ist also nicht prinzipiell Rassistisch.
Sie aber machen ein weltumspannendes rassistisches Problem daraus.

4) Positiv am Nationalismus, der ueber Patriotismus hinaus geht?
So kann nur jemand fragen, der sich nie wirklich Gedanken macht.
Nationalismus gibt den Menschen eine Identitaet. Gerade wir in Lateinamerika haben ausgepraegten nationalen Sinn, da er uns zusammenhaelt, da wir dadurch eine gewachsene Gemeinsamkeit haben.
Sie muessten mal meine "morena" (braune) Frau kennen lernen (mit der ich 6 Kinder habe), wie sie ueber die "negros" berichtet und mit welchem Stolz sie die Nationalhymne ihres Landes mitsingt!
Eine nationale Identitaet gibt den Menschne das Gefuehl, eine Gemeinsamkeit zu besitzen, die sich zugleich von anderen abgrenzt.
Das ist wie in einer Ehe.
Aber die Gruenen sind ja gegen Ehe, dafuer aber fuer Adoptionen durch Homos, ungeachtet des Kindeswohls.

Versuchen Sie doch einfach mal ueber ihren bregrenzten gruenen Tellerrand hinaus zu blicken und zu erfahren, wie die Menschen in anderen Laendern und Kulturen denken und Handeln, bevor sie sich hier hinstellen und als deutsche Volkserzieherin (fuer den Rest der Welt, das hatten wir schon mal, kennen Sie die deutsche Geschichte??) aufblaehen.
Das Motto "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen" haetten die Gruenen erfinden koennen. Sorry.
Buenes dias, guten Tag,

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Re: Die Grünen

Beitrag von guatuso » Montag 4. November 2013, 17:50

Palmesel hat geschrieben: Siehe z.B.: http://de.wikipedia.org/wiki/Neger

Liebe Palmeselin (ich bin strikt dafuer einen Mann als Mann und eine Frau als Frau zu bezeichnen, schon der Sprachaesthetik wegen, und nicht wie in Deutschland die Herr Professorin durchgehen zu lassen).
Gerade Sie als aufgeklaerte Frau, der Sie sein wollen, sollten wissen, dass Wikipedia das Schlachtfeld einer feministischen, diskriminierenden, genderwahndurchtraenkte verlogene Website ist, der man nichts glauben darf, weil alles manipuliert ist und wird.
In Wikipedia kommt nur hinein was den linksgerichteten Feministinnen und Genderverblendeten in den Kram passt, und wenn es sein muss wird gefaelscht, unterschlagen, getaeuscht, und der bloede Leser soll all den Mist glauben, den diese gestoerten Weiber da durchziehen.


Siehe auch hier:
http://genderama.blogspot.de/212/8/wi ... nline.html
Der Amoklauf der IdeologInnen in der Wikipedia hält an.

http://genderama.blogspot.de/212/8/th ... n-mal.html
The European: "Verleumdung gehört nun mal zum Geschäft bei Wikipedia"

http://arnehoffmann.blogspot.de/212/11 ... er_11.html

http://ef-magazin.de/212/8/2/3656-wi ... issbraucht
Wissenschaftsblog: „Deutsche Wikipedia wird als Plattform von Ideologen missbraucht“

http://genderama.blogspot.de/212/11/ve ... pedia.html
Vera Lengsfeld: "Wie Wikipedia Deutschland ihre Benutzer linkt"

http://genderama.blogspot.de/212/8/le ... -weit.html
Leserpost: Wikipedia-Irrsinn geht weit über Geschlechterdebatte hinaus

Die deutschen Volkserzieherinnen.
Im uebrigen darf bald man nicht mehr "Alice Schwarzer" sagen, da der Nachname negro, negrid ist.

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Re: Die Grünen

Beitrag von guatuso » Montag 4. November 2013, 17:52

Palmesel hat geschrieben: Grüne brauchen glücklicherweise keine "Führer".

Jaaa, weil sie selber Fuehrer sein wollen!!

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Re: Die Grünen

Beitrag von Juergen » Montag 4. November 2013, 18:05

Palmesel hat geschrieben:Und das deutsche Wort "Neger" ist nun mal rassistisch.
Vor Jahren gab es mal ein Forumstreffen in Düsseldorf. Ein Teilnehmer an dem Treffen erzählte, daß er an einer Ampel habe einen Neger stehen sehen, der ein T-Shirt getragen habe, auf dem in großen Lettern „Neger“ stand. – Jenem solltest Du mal Deine These unterbreiten.
Gruß Jürgen

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Re: Die Grünen

Beitrag von Piusderdritte » Dienstag 5. November 2013, 01:07

Jeder weiß doch das "Die Grünen" die rassistische Partei in Deutschland ist.
Fast die komplette Führungsriege haßt Deutsche, genauso wie die NAZIS die Juden gehasst haben.
Ich könnte jetzt jede Menge rassistische Zitate von den Grünen hier rein setzen.
Wenn schon ein Grüner die Frechheit besitzt, über Rassismus zu lamentieren, kann man diesen nur als Heuchler bezeichen!
Ströbele - vorbestrafter RAF Sympatisant, Inzucht Freund und Deutschlandhasser, gerade auf Propaganda Tour in Russland, wegen NSA Schauspieler Snowden ist nur ein Beispiel von vielen.
;)
"Katholische Haus- und Schulbibel" (aus1928) von Paul Bergmann, ist eine sehr gute Zusammenfassung der Bibel! Sollte jeder Katholik mal gelesen haben. Verständlich geschrieben und schnell durchgelesen!

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Re: Die Grünen

Beitrag von Caviteño » Dienstag 5. November 2013, 02:15

Palmesel hat geschrieben: Und was den Wirtschaftsgüter-Legenden-Unfug angeht: es sind die Bio-Verbände, die mit dem Spruch "Erste Wahl - regional!" werben. Mir scheint, hier herrscht beim Mixen des Schuldcocktails für die Grünen eine große Wahllosigkeit.
Man sollte das eigene Wahlprogramm schon kennen, bevor man über "Schuldcocktails" schwadroniert:
Wir GRÜNE stehen für eine regional verankerte, ökologische und multifunktionelle Landwirtschaft.
(...)
Regional und Bio ist erste Wahl!
http://www.gruene.de/fileadmin/user_upl ... refrei.pdf
(S. 16 und 163)

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Re: Die Grünen

Beitrag von Palmesel » Dienstag 5. November 2013, 14:59

guatuso hat geschrieben:Sie "arbeiten" mit Unterstellung. Wer nicht wie Sie denkt, der ist gleich fuer "Schimpf und Haue".
guatuso hat geschrieben:Nur eines: Schon Kinder, egal welchen Alters, messen sich mit anderen Kindern, das ist ein Teil des Lebens und der Entwicklung, dass weder Sie noch die Gruenen begreifen wollen.
Zu diesem "messen" gehoeren auch Einschaetzungen wie etwa "haesslich".
Dazu gehört also "Schimpf", wie Sie sagen, da unterstelle ich Ihnen gar nichts. Und das kleine Minimum an Konsequenz, auch "Haue" durch andere Kinder hinzuzuzählen, ja, stimmt, das habe ich Ihnen unausgesprochen unterstellt. Aber es nicht zu tun wäre die Unterstellung von Wendehälsigkeit und Doppelmoral gewesen, und das möchte ich Ihnen keinesfalls unterstellen.
guatuso hat geschrieben:Wo bitte habe ich behauptet Rassismus sei nicht falsch?
Haben Sie nicht. Ich habe auch nicht behauptet, sie hätten. Ich forderte Sie nur auf, Ihren Gebrauch des Wortes Rassismus zu prüfen, denn Sie benutzen das Wort regelmäßig falsch. Und das "wenn, dann" war bezogen auf den Zeitpunkt danach, wenn wir also eine Einigkeit über die Wortbedeutung erreicht haben, nämlich als die übliche, wie sie z.B. im Duden und anderen einschlägigen Werken und im allgemeinen Sprachgebrauch zu finden ist, die nichts damit zu tun hat, ob man die Betrachtung von Rassen ablehnt, oder ihr einen Sinn abgewinnen kann, sondern nur damit, dass man die Gleichrangingkeit verschiedener Rassen in Frage stellt.
guatso hat geschrieben:Der Begriff "Neger" ist also nicht prinzipiell rassistisch.
Ich verstehe, was Sie meinen. Doch ist "Neger" eben das deutsche Wort, und es ist rassistisch. Andere Sprachen mögen andere Befindlichkeiten haben, und mache ich niemanden den Raum streitig, der in diesen Sprachen Kompetenzen hat, sie zu erörtern. Umgekehrt wäre es aber falsch, aus der gesellschaftlich-historischen Bedeutung und den Sprachgefühlen, die mit Worten in anderen Sprachen verbunden werden, auf deutsche Worte Rückschlüsse zu ziehen, wie nah sie ihnen auch verwandt sein mögen.
guatuso hat geschrieben:Sie aber machen ein weltumspannendes rassistisches Problem daraus.
Nein.
guatuso hat geschrieben:Nationalismus gibt den Menschen eine Identitaet.
Menschen haben auch ohne Nationalismus Identität. Zur deutschen Identität gehört z.B., keinen ausgeprägten Nationalismus zu kultivieren.
guatuso hat geschrieben:Eine nationale Identitaet gibt den Menschne das Gefuehl, eine Gemeinsamkeit zu besitzen, die sich zugleich von anderen abgrenzt.
Der springende Punkt beim Nationalismus gegenüber dem Patriotismus ist eben genau diese Abgrenzung gegen andere. Überspitzt: der äußere Feind stärkt den inneren Frieden. Eine starke Gemeinschaft braucht aber diese Abgrenzung nicht. Auch nicht, um sich als Gemeinschaft zu fühlen.

Ihren Vergleich mit einer Ehe finde ich sehr gut. Er hilft mir, Ihren Standpunkt nachzufühlen. Dennoch halte ich meine Sichtweise für vernünftiger. Denn in einer Ehe ist es eine Frage der Loyalität, dem Partner treu zu sein, weil die menschliche Physis in polygamieverdächtigen Situationen extrem gestresst reagiert, und weil Konkurrenz-, Dominanz- und Stabilitätsfragen die Psyche herausfordern. Aber warum sollte ein Angehöriger einer Nation sein Bewunderung und seine Leidenschaft nur auf das eigene Land oder seine Landsleute beschränken? Dafür sehe ich keinen Grund.
guatuso hat geschrieben:Gerade Sie als aufgeklaerte Frau, der Sie sein wollen,...
Was ist das jetzt? Regt der Gedanke an intellektuell dominante Frauen Ihre Phantasie an? Oder ist es eine aus patriarchialischer Identifikation motivierte Strategie, verbal ein Standesgefälle herzustellen, weil es Ihnen sachlich-inhaltlich nicht möglich ist? Oder halten Sie meine Argumentationen für feminin, nach dem Motto: "nur Frauen pinkeln im Sitzen"?
Na, egal. Machen Sie nur, wenn es für Sie zu was gut ist. Hier richtet dies Verhalten ja keinen Schaden an.
Was Wiki angeht: da sind unten auch Quellen an den Artikeln dran. Die sind für alle, die es genau wissen möchten. Falls Sie dazugehören, wenn Sie es möchten, weil sie Wikipedia nicht mögen, reiche ich künftig die Quellen direkt an Sie weiter - ist ja auch schon schwierig, dieses ganze Informieren...
Juergen hat geschrieben:Vor Jahren gab es mal ein Forumstreffen in Düsseldorf. Ein Teilnehmer an dem Treffen erzählte, daß er an einer Ampel habe einen Neger stehen sehen, der ein T-Shirt getragen habe, auf dem in großen Lettern „Neger“ stand. – Jenem solltest Du mal Deine These unterbreiten.
Wenn der das nicht selbst wüsste, dann wäre sein T-Shirt zu tragen weit weniger cool von ihm gewesen. Ich denke, der wusste das schon sehr gut.
Piusderdritte hat geschrieben:Jeder weiß doch das "Die Grünen" die rassistische Partei in Deutschland ist.
Unfug. Bitte auch mal "Rassismus" nachschlagen!
Piusderdritte hat geschrieben:Ich könnte jetzt jede Menge rassistische Zitate von den Grünen hier rein setzen.
Für den Anfang würde mir schon eines reichen.
Caviteño hat geschrieben:Man sollte das eigene Wahlprogramm schon kennen, bevor man über "Schuldcocktails" schwadroniert:
??? Kenne ich, deshalb schrieb ich, was ich schrieb. "Erste Wahl - regional" ist grünes Kredo, und nichts anderes. Hier wurde über Bio-Produkte aus der Dritten Welt als Zeichen grüner Bigotterie schwadroniert - selbstredend undifferenzierte Polemik, imho.

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Edi
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Re: Die Grünen

Beitrag von Edi » Dienstag 5. November 2013, 15:22

Palmesel hat geschrieben: Doch ist "Neger" eben das deutsche Wort, und es ist rassistisch. Andere Sprachen mögen andere Befindlichkeiten haben, und mache ich niemanden den Raum streitig, der in diesen Sprachen Kompetenzen hat, sie zu erörtern. Umgekehrt wäre es aber falsch, aus der gesellschaftlich-historischen Bedeutung und den Sprachgefühlen, die mit Worten in anderen Sprachen verbunden werden, auf deutsche Worte Rückschlüsse zu ziehen, wie nah sie ihnen auch verwandt sein mögen. .
Gestern abend hatte ich noch einen Handwerker im Haus und fragte ihn spontan, ob er auch Neger zu den Negern sagt. Freilich sagte er. Keineswegs war ihm die grüne und sonstige Ideologie bekannt, dass Deutsche nicht mehr Neger sagen dürften.

Selbst dein zitiertes Wikipdia räumt ein, dass ......."andere Stimmen halten das Vermeiden des Wortes für übertriebene Political Correctness oder Moralismus." Ich jedenfalls werde mich der grünen Wortglauberei und Umerziehungsstrategie nicht anschließen. Ich gehe davon aus, dass auch viele andere Leute das auch nicht wissen, es sind nur ganz bestimmte Kreise, die der Ansicht sind, man müsse umformulieren.

Wer bestimmt also wie man einen Neger zu benennen hat? Du und einige deiner Kumpane und diejenigen, die den Duden herausgeben. Auch der hat nicht immer recht.
Übrigens kommt es immer auch auf die Betonung eines Wortes an. Man kann sowohl Neger als auch Schwarzer sagen und das Wort so betonen, dass es abwertend klingt oder aber man betont es ganz normal.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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