Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.
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Gamaliel
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 06:18
@ Gamaliel, hat die FSSPX keine Angst, mit erneuten, unerlaubten Bischofsweihen das alles auf Spiel zu setzen, bzw. zu schwächen?
Nein, hat sie nicht. Im Gegenteil, die Bischofweihen werden das Apostolat nachhaltig befördern. Statt den aktuell 2 Bischöfen, werden dann X Bischöfe die weltweite Seelsorge wahrnehmen und den überlieferten Glauben verkünden.

Die Bruderschaft wird seit ihrer Gründung 1970 und noch vermehrt seit ihrer Aufhebung 1975 von der Konzilskirche geächtet (mal mehr, mal weniger aggressiv und mit lokalen Unterschieden). Erneute Weihen ändern nichts am wohlbekannten Zustand.
Die FSSPX setzt derweil unbeirrt den Weg der Treue im Glauben fort und die Werke sprechen für sich: Katholische Berufungen, katholische Familien, katholisches Frömmigkeits- und Tugendleben usw. Nichts Aufregendes, nichts Extravagantes, sondern schlichtes Bemühen um eine Rechristianisierung der Gesellschaft durch die seit zwei Jahrtausenden bewährten Mittel.
Wenn man sich in Rom besinnt und das Liebäugeln mit der Welt beendet, um wieder ganz Gott zu dienen und den unverkürzten Glauben zu verkünden, dann werden die Bischöfe der Bruderschaft dem Papst zur Verfügung stehen und unter seiner Leitung am Heil der Seelen weiterwirken.

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Gamaliel hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 08:55
nomads hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 06:18
@ Gamaliel, hat die FSSPX keine Angst, mit erneuten, unerlaubten Bischofsweihen das alles auf Spiel zu setzen, bzw. zu schwächen?
Nein, hat sie nicht. Im Gegenteil, die Bischofweihen werden das Apostolat nachhaltig befördern. Statt den aktuell 2 Bischöfen, werden dann X Bischöfe die weltweite Seelsorge wahrnehmen und den überlieferten Glauben verkünden.

Die Bruderschaft wird seit ihrer Gründung 1970 und noch vermehrt seit ihrer Aufhebung 1975 von der Konzilskirche geächtet (mal mehr, mal weniger aggressiv und mit lokalen Unterschieden). Erneute Weihen ändern nichts am wohlbekannten Zustand.
Die FSSPX setzt derweil unbeirrt den Weg der Treue im Glauben fort und die Werke sprechen für sich: Katholische Berufungen, katholische Familien, katholisches Frömmigkeits- und Tugendleben usw. Nichts Aufregendes, nichts Extravagantes, sondern schlichtes Bemühen um eine Rechristianisierung der Gesellschaft durch die seit zwei Jahrtausenden bewährten Mittel.
Wenn man sich in Rom besinnt und das Liebäugeln mit der Welt beendet, um wieder ganz Gott zu dienen und den unverkürzten Glauben zu verkünden, dann werden die Bischöfe der Bruderschaft dem Papst zur Verfügung stehen und unter seiner Leitung am Heil der Seelen weiterwirken.
Dann wünsche ich Euch gutes Gelingen bei Eurem Apostolat und hoffe, daß Euch Sektiererei erspart bleibt! :unbeteiligttu: :unbeteiligttu: :unbeteiligttu:

Dort landet man nämlich schneller als man denkt, wenn man sich selber - wie es bei der FSSPX der Fall ist - ständig als Opfer einer auf die Apostasie zuschliddernden "V2-Kirche" einschätzt ...........
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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Gamaliel
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

Ausführlicher Artikel von Weihbischof Athanasius Schneider

Appell an Papst Leo XIV., eine Brücke zur Priesterbruderschaft St. Pius X. zu schlagen

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Lycobates
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Lycobates »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 06:06
Lycobates hat geschrieben:
Montag 23. Februar 2026, 10:24
Wer den Glauben bewahrt und die Kommunion einhält mit jenen, die dies tun, unter Einhaltung der hierarchischen Ordnung, wer also kein Häretiker und kein Schismatiker ist, verläßt die Kirche nicht, sondern konstituiert sie (mit).
Dem stimme ich zu.
Kann aber eine solche Kirche ohne Papst die Kirche Christi sein? Meiner Meinung nach nicht, denn das Papsttum gehört doch zur Kirche Christi (vgl. Mt 16,18-19)
Ganz klar.
Ich schrieb ja "unter Einhaltung der hierarchischen Ordnung", zumindest in potentia.
Es braucht aber nicht immer ein aktueller Papst (in actu) da zu sein, sondern es muß das Prinzip des Papsttums (mit dem Jurisdiktionsprimat als Schlußstein) in der Kirche Christi aufrechterhalten werden.
Es ist ja gerade aufgrund dieses Prinzips, daß theologisch konkludiert wird, die derzeitigen Papstanwärter seien aufgrund ihrer öffentlichen Häresie als Anhänger und Förderer des "Vatikanum II" und seiner Reformen nicht legitim.
Eine Vakanz gibt es so oder so für kürzere oder längere Zeit nach jedem Ableben eines legitimen Papstes. Dann ist die Kirche Christi zeitweilig "ohne Papst". Ein längere Vakanz, bzw. eine Periode mit zweifelhaften oder sicher ungültigen Papstanwärtern (wie bereits im Abendländischen Schisma), ist zwar eine besondere Prüfung; aber keineswegs dogmatisch unmöglich. Hier gilt auch der Grundsatz plus aut minus non mutat speciem.
Dazu ein interessanter Artikel (in englischer Sprache): https://novusordowatch.org/2017/06/the- ... objection/

nomads hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 06:06
Lycobates, du schreibst alles so, als ob eine höhere Instanz (das Kirchenrecht, der Papst oder am Ende Gott selbst), Dir das alles offenbart/mitgeteilt hat. Da Du offenbar den Papst ablehnst, bleibt nur das Kirchenrecht oder Gott. Ich glaube nicht, dass Gott Dir das offenbart hat. Hättest Du Deine Aussagen angefangen mit: „ich glaube, dass…, oder „ich glaube nicht, dass…“ dann wäre offensichtlich, was Du glaubst und nach Deinem glauben handelst – und das ist auch Dein gutes Recht! Du schreibst das jedoch so, als ob Du (und alle, die sich von der Kirche distanzieren), zur Absenz in der Kirche durch ein Urteil einer höheren Instanz gezwungen wurden/werden. Nein, nicht eine höhere Distanz zwingt Dich, sondern Du bist es selbst, der mit seinem subjektiven Urteil über Papst und Kirche sich von der Kirche distanziert. Und diese, Deine Beurteilung bleibt subjektiv.
Die Beurteilung ist nicht subjektiv. Sie ergibt sich aus der strikten Anwendung bewährter Grundsätze der katholischen Dogmatik, namentlich der Ekklesiologie. Daraus ergibt sich natürlich derzeit nur eine moralische Gewißheit, wobei keine kirchliche Autorität, sondern alleine die den vorgebrachten theologischen Argumenten innewohnende Kraft, überzeugend, bzw. verpflichtend wirken kann. Verpflichtend für jene, welche sich die Argumente intellektuell und moralisch zu eigen zu machen vermögen. Bona fides bleibe vorausgesetzt bei jenen, die dazu nicht imstande sind, aus welchem Grunde auch immer. Letztlich ist da nur der Herrgott Richter der Seelen.
Eine dogmatische Absicherung, etwa eine definitive lehramtliche Verurteilung der montinischen Aftersynode und ihrer Reformen, z.B. nach dem Muster von Auctorem fidei, kann erst erfolgen, wenn das Lehramt, nach Gottes Ratschluß, kein Leeramt mehr, sondern wieder aktuell wirksam sein wird. Dann verschwindet auch von selbst die Möglichkeit, im guten Glauben an den bisherigen Irrtümern hängen zu bleiben.
Das soll uns ein Gebetsanliegen sein.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Lycobates hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 19:00
Die Beurteilung ist nicht subjektiv. Sie ergibt sich aus der strikten Anwendung bewährter Grundsätze der katholischen Dogmatik, namentlich der Ekklesiologie. Daraus ergibt sich natürlich derzeit nur eine moralische Gewißheit, wobei keine kirchliche Autorität, sondern alleine die den vorgebrachten theologischen Argumenten innewohnende Kraft, überzeugend, bzw. verpflichtend wirken kann. Verpflichtend für jene, welche sich die Argumente intellektuell und moralisch zu eigen zu machen vermögen. Bona fides bleibe vorausgesetzt bei jenen, die dazu nicht imstande sind, aus welchem Grunde auch immer. Letztlich ist da nur der Herrgott Richter der Seelen.
Eine dogmatische Absicherung, etwa eine definitive lehramtliche Verurteilung der montinischen Aftersynode und ihrer Reformen, z.B. nach dem Muster von Auctorem fidei, kann erst erfolgen, wenn das Lehramt, nach Gottes Ratschluß, kein Leeramt mehr, sondern wieder aktuell wirksam sein wird. Dann verschwindet auch von selbst die Möglichkeit, im guten Glauben an den bisherigen Irrtümern hängen zu bleiben.
Das soll uns ein Gebetsanliegen sein.
Das schon vor ein paar Beiträgen bezüglich der FSSPX Gesagte gilt auch hier:
Die Ironie daran ist, daß sich (vermutlich alle) Sedisvakantisten mehr und mehr einem protestantischen Kirchenbild annähern, obwohl sie ansonsten lautstark gegen eine Protestantisierung der Kirche zu Felde zieht! :pfeif: :pfeif: :pfeif:

Die Kirche existiert demzufolge rein geistig * und Jeder, der sich selbst zum Glied der Kirche erklärt, der ist auch eines! :patsch:
Und Jeder, der sich zum selbst zum Glied der Kirche erklärt hat, kann jeden Anderen zum Nicht-Glied erklären! :vogel:

In der Psychologie ist dieses Phänomen unter dem Namen "Stockholm-Syndrom" bekannt geworden! :pfeif: :pfeif: :pfeif:




* Geistig meint hier:
In den schriftlich verfaßten Dokumenten bzw. in den dort dargelegten Argumenten, welche wiederum im Wege der Interpretation von dem jeweiligen Rezipienten übernommen resp. sich zu eigen gemacht werden.
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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nomads
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Lycobates hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 19:00
Es ist ja gerade aufgrund dieses Prinzips, daß theologisch konkludiert wird, die derzeitigen Papstanwärter seien aufgrund ihrer öffentlichen Häresie als Anhänger und Förderer des "Vatikanum II" und seiner Reformen nicht legitim.
und Gott lässt es zu, dass die Kirche, die Er gestiftet hat, so verhunzt wird?

nomads hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 06:06
...
wenn das Lehramt, nach Gottes Ratschluß, kein Leeramt mehr, sondern wieder aktuell wirksam sein wird.
falls das Lehramt, nach Gottes Ratschluß, kein Leeramt mehr, sondern wieder aktuell wirksam sein wird, lieber Lycobates.
Und wenn es dazu nicht kommt?
Bedeutet das dann, dass Gott die Kirche, die Er gestiftet hat, bis zum Ende der Welt irren lassen hat?
Oder bedeutet es, dass der Heilige Stuhl, nie so geirrt hat, dass er "vakant" war?

nomads hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 06:06
Dann verschwindet auch von selbst die Möglichkeit, im guten Glauben an den bisherigen Irrtümern hängen zu bleiben.
Das soll uns ein Gebetsanliegen sein.
obwohl der Heilige Stuhl damals weder vakant noch häretisch war:
Kam es im 11 Jahrhundert zum Schisma mit der Ostkirche und im 16 Jahrhundert zu Gründung der evangelischen Konfession und der Church of England, und im 19 Jahrhundert zu Gründung der altkatholischen "Kirche".
Also, ob so oder so – zumindest in der Vergangenheit (vor V2) gab es immer wieder Menschen, die glaubten besser zu wissen, was Kirche ist, oder sein sollte (ob theologisch, ekklesiologisch, oder politisch).

nomads hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 06:06
Das soll uns ein Gebetsanliegen sein.
ja, das sollte es. Auf jeden Fall!
Es heißt aber auch: “denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf.“ – so wie es aussieht, sind wir nicht die „Seinen“, oder wir beten falsch (oder um das Falsche).

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Dr. Margarethe Strauss kommentiert das Schreiben des FSSPX an Kardinal Víctor Manuel Fernández, welches als Reaktion auf das letzte Treffen verfaßt worden ist:
Die unerlaubten Bischofsweihen kommen!


Suaviter in modo, fortiter in re! :hmm: :hmm: :hmm:
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ottaviani
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 25. Februar 2026, 05:57
Lycobates hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 19:00
Die Beurteilung ist nicht subjektiv. Sie ergibt sich aus der strikten Anwendung bewährter Grundsätze der katholischen Dogmatik, namentlich der Ekklesiologie. Daraus ergibt sich natürlich derzeit nur eine moralische Gewißheit, wobei keine kirchliche Autorität, sondern alleine die den vorgebrachten theologischen Argumenten innewohnende Kraft, überzeugend, bzw. verpflichtend wirken kann. Verpflichtend für jene, welche sich die Argumente intellektuell und moralisch zu eigen zu machen vermögen. Bona fides bleibe vorausgesetzt bei jenen, die dazu nicht imstande sind, aus welchem Grunde auch immer. Letztlich ist da nur der Herrgott Richter der Seelen.
Eine dogmatische Absicherung, etwa eine definitive lehramtliche Verurteilung der montinischen Aftersynode und ihrer Reformen, z.B. nach dem Muster von Auctorem fidei, kann erst erfolgen, wenn das Lehramt, nach Gottes Ratschluß, kein Leeramt mehr, sondern wieder aktuell wirksam sein wird. Dann verschwindet auch von selbst die Möglichkeit, im guten Glauben an den bisherigen Irrtümern hängen zu bleiben.
Das soll uns ein Gebetsanliegen sein.
Das schon vor ein paar Beiträgen bezüglich der FSSPX Gesagte gilt auch hier:
Die Ironie daran ist, daß sich (vermutlich alle) Sedisvakantisten mehr und mehr einem protestantischen Kirchenbild annähern, obwohl sie ansonsten lautstark gegen eine Protestantisierung der Kirche zu Felde zieht! :pfeif: :pfeif: :pfeif:

Die Kirche existiert demzufolge rein geistig * und Jeder, der sich selbst zum Glied der Kirche erklärt, der ist auch eines! :patsch:
Und Jeder, der sich zum selbst zum Glied der Kirche erklärt hat, kann jeden Anderen zum Nicht-Glied erklären! :vogel:

In der Psychologie ist dieses Phänomen unter dem Namen "Stockholm-Syndrom" bekannt geworden! :pfeif: :pfeif: :pfeif:




* Geistig meint hier:
In den schriftlich verfaßten Dokumenten bzw. in den dort dargelegten Argumenten, welche wiederum im Wege der Interpretation von dem jeweiligen Rezipienten übernommen resp. sich zu eigen gemacht werden.
das Posting zeigt wunderbar dass Diskussionen mit dem User zum Thema unnötig sinnd er versteht nicht wie die Traditionalistische Argumentation aufgebaut, er ist ein typischer neokon

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 26. Februar 2026, 06:50
das Posting zeigt wunderbar dass Diskussionen mit dem User zum Thema unnötig sinnd ................
Der Tag ist gerettet: Ich habe ein Lob von dem fake-ottaviani eingeheimst! :ikb_clap: :ikb_clap: :ikb_clap:
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nomads
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 26. Februar 2026, 05:15
Dr. Margarethe Strauss kommentiert das Schreiben des FSSPX an Kardinal Víctor Manuel Fernández, welches als Reaktion auf das letzte Treffen verfaßt worden ist:
Die unerlaubten Bischofsweihen kommen!


Suaviter in modo, fortiter in re! :hmm: :hmm: :hmm:
hallo Peduli,
ich habe mir das Video von Fr. Strauss noch nicht angesehen/angehört - handelt es sich um dieses Schreiben?
https://fsspx.news/de/news/schreiben-vo ... ce=dlvr.it

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Donnerstag 26. Februar 2026, 09:29
Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 26. Februar 2026, 05:15
Dr. Margarethe Strauss kommentiert das Schreiben des FSSPX an Kardinal Víctor Manuel Fernández, welches als Reaktion auf das letzte Treffen verfaßt worden ist:
Die unerlaubten Bischofsweihen kommen!


Suaviter in modo, fortiter in re! :hmm: :hmm: :hmm:
hallo Peduli,
ich habe mir das Video von Fr. Strauss noch nicht angesehen/angehört - handelt es sich um dieses Schreiben?
https://fsspx.news/de/news/schreiben-vo ... ce=dlvr.it
Ja! :daumen-rauf:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Gamaliel hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 16:47
Ausführlicher Artikel von Weihbischof Athanasius Schneider

Appell an Papst Leo XIV., eine Brücke zur Priesterbruderschaft St. Pius X. zu schlagen
Eine ausgesprochen lobenswerte Initiative! :klatsch: :klatsch: :klatsch:

Bei dieser Gelegenheit sei auch an die Anstrengungen des mittlerweile verstorbenen Bischof Vitus Huonder erinnert. Diesen beiden Pontifex minima sind gute Beispiele dafür, wie Dialog gelingen kann! :hutab: :hutab: :hutab:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Ich habe mir das Schreiben von Pater Pagliarani durchgelesen und bleibe bei meiner Meinung: Wenn die FSSPX den Papst, als rechtmäßigen Papst der römisch-katholischen Kirche anerkennt, dann muss sie den Papst bitten und nicht von ihm (von Rom) fordern – deshalb sollte sie nach der Ankündigung der Bischofsweihen keinen weiteren Dialog mit Rom suchen. Aussagen in diesem Schreiben wie:
Damals hatte das Dikasterium kein echtes Interesse an einer solchen Diskussion gezeigt, mit der – mündlich dargelegten – Begründung, dass eine lehrmäßige Übereinkunft zwischen dem Heiligen Stuhl und der Priesterbruderschaft St. Pius X. unmöglich sei.

Das gilt zu jeder Zeit für beide Seiten.

Wir beide wissen im Voraus, dass wir uns auf lehrmäßiger Ebene nicht einigen können,

Alle diese Dokumente zeigen, dass der lehrmäßige und pastorale Rahmen, in den der Heilige Stuhl jede Diskussion stellen möchte, bereits festgelegt ist.
(Quelle)
klingen belehrend (wenn nicht "besserwisserisch") und bringen viele - wenn nicht den Papst selbst - in Rom in Rage gegen die FSSPX. Damit wird die Situation nicht besser.
Also, salopp gesagt - die FSSPX sollte ihr „Ding“ durchziehen, ob das Rom gefällt oder nicht. Da der Papst niemandem Rechenschaft schuldig ist (CIC: Can. 1404), sollte er den Bischofsweihen zustimmen - oder auch wenn im Nachhinein diese akzeptieren, so wie seine Vorgänger in der Vergangenheit der Handkommunion, Messdienerinnen, Kommunionhelfer/innen und der falschen Übersetzung der Wandlungsworte "für alle" zugestimmt haben, nachdem diese "Winkelzüge" von Bischöfen, Priestern und Laien im Westen Europa ohne Erlaubnis eingeführt wurden. Damit würde der Papst eine „Konstantinische Wende“ innerhalb der Kirche einleiten und solche Vereine wie "ZdK", "Synodaler Weg", "Wir sind Kirche" u.a. auf die Palme bringen. :breitgrins:

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Auf jeden Fall zeigt die causa FSSPX auf der einen Seite und die causa Synodaler Weg auf der anderen Seite, worin die Hauptaufgabe des Vatikan besteht:

Man darf sich unter keinen Umständen zwischen den Mühlsteinen der Laxisten und der Rigoristen zerreiben lassen!

Man kann sich jedoch in aller Ruhe vom Vorbild Jesu Christi leiten lassen und gnädig mit den Sündern sowie ungnädig mit den Selbstgerechten sein! :ja: :ja: :ja:



Wobei noch nicht ganz ausgemacht ist, wer denn jetzt zu welcher causa "gehört"! :emil: :emil: :emil:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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