nomads hat geschrieben: ↑Mittwoch 2. September 2026, 14:48
Trisagion hat geschrieben: ↑Mittwoch 17. März 2021, 01:48
Wenn sich Terroristen irgendwo in einer Stadt verstecken, kann man eine Atombombe auf die Stadt werfen. Das erledigt die Terroristen äußerst effizient und sicher. Aber trotzdem gilt das nicht als eine gute Lösung...
...weil man damit auch die Unschuldigen töten würde.
Und wie ist das mit dem Modernismus?
Ähnlich - denn so wie Terrorismus keine sichtbar organisierte Gemeinschaft von Terroristen ist (wie z.B. die FSSPX innerhalb der Kirche, die man exkommunizieren kann, bzw. sich selbst exkommunizieren kann), ist auch der Modernismus nur eine Taktik/Strategie, die man nur durch Ablehnung der Auswirkungen bekämpfen kann.
Meiner Ansicht nach ist der Begriff Modernismus - nicht zuletzt aufgrund der Auseinandersetzung mit der FSSPX - zu einem politischen Kampfbegriff verkommen. Und zwar mit all den negativen Folgen, die politische Kampfbegriffe nun einmal haben.
Die Kirche hat sich über Jahrhunderte nicht darüber definiert, daß die Gläubigen für die Modernität oder gegen Selbige sind. Sie hat an den Dingen festgehalten, die gut für das Seelenheil der Menschen ist. Und auch die härtesten Tradis sollten einsehen, daß heutige Seelsorge aufgrund der äußeren Umstände
anders erfolgen muß als dies sagen wir einmal zu Zeiten Luthers richtig gewesen ist bzw. gewesen wäre.
Und natürlich ist das eine Herkules-Aufgabe eine ordnungsgemäße Feier der Eucharistie zu bewerkstelligen. Aber so etwas ist schon den Schweiß der Edlen wert. Was, wenn nicht das?
Und zu dem Opfercharakter, der im
vetus ordo deutlicher zu Tage tritt, als dies im
novus ordo der Fall sein soll. Es kann auch bei der Feier des
novus ordo dem einzelnen Gläubigen klar werden, daß nicht zuletzt er als Gläubiger etwas zu opfern hat, nämlich sein sündiges Ich!
Nicht mehr, aber auch nicht weniger .............