Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?
Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?
was ich höre oder nicht gehört hier nicht im Novus Ordo ist es sache des Zelebranten zu entscheiden ob ein Credolied gesungen wird oder das Credo gebetet wird
Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?
sagt wer?
Wenn du keine Ahnung hast, oder weißt nicht worum es eigentlich geht, du Blender, dann halte dich daraus, Kinderl!
Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?
ich werde auf diesen dummen poleimischen Ton nicht mehr eingehen
wer das sagt ist einfach zu beantworten die Rubriken des Messbuches
Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?
das hast du schon mehrmals geschrieben, du Lügner.
idiotisches Kauderwelsch, du Blender.
Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?
wie gesagt ich geh darauf nicht mehr ein
Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?
ich möchte noch ganz kurz daran anknüpfen und eine rhetorische Frage stellen:nomads hat geschrieben: ↑Samstag 29. August 2026, 18:46Dazu 2 Beispiele:
2) Vor ca. 5 Monaten habe ich dem Diözesanbischof Dr. Bertram Meier einen Brief geschrieben, mit der Bitte dafür zu sorgen, dass die hl. Messen (NOM) in der Gebetsstätte Wigratzbad korrekt gefeiert werden. Am 30. Mai, wurde dort das 50-jährige Bestehen der Sühnekirche mit Domvikar Ulrich Müller gefeiert (NOM als vetus ordo) – zum Credo hat die Organistin irgendein Credolied gesungen...
Welchen Sinn macht es, den NOM als "vetus ordo" zu feiern (also so, wie er in Wigratzbad gefeiert wird) - mit kniendem Mundkommunionempfang, wenn man ihn doch nicht so feiert, wie er gefeiert werden soll (ohne das große Credo und mit "für alle") ???

Auszug aus deutschem Messbuch (gedruckt 1995):
"Das Glaubensbekenntnis soll im Regelfall in seinem Wortlaut gesprochen oder gesungen werden. Ausnahmsweise darf es durch ein Credo-Lied ersetzt werden"
Die kurze Bestätigung dafür findet man auf:
https://katholisch.de/artikel/31873-die ... ttesdienst
daraus:
diese Ausnahme wurde seit der Liturgiereform in Deutschland zur Regel! Warum?Es scheint angeraten, dass die Ausnahme nicht zur Regel wird, sondern dass es gute Abwechslung zwischen den unterschiedlichen Varianten gibt.
Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?
Eine Standortbestimmung:

Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?
auch hier schon wieder die AfD, als der gemeinsamer Feind der etablierten Parteien und der deutschen Kirche - mehr hat der Vorsitzende der DBK nicht zu verkünden.
Wenn dem Vorsitzenden das nicht gefällt, soll er seinen Posten abgeben und sich der FSSPX anschließen - dort wäre er gut aufgehoben.
Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?
Wahre Worte. Zudem vornehm und auf höherem Niveau das ausgedrückt, was ich in meinem mir eigenen Schlossereijargon bereits hier im Kreuzgang formulierte. Bischof Willmer sollte sich mal lieber mit der Frage der eucharistischen Begleitung der Großen Prozession in Münster befassen, Bischof Dominicus von Osnabrück sollte den kirchlichen Angestellten wieder am Fronleichnamstag frei geben. Das wäre: Eine sinnvolle und bedeutungsvolle Geste...
Ach, herzallerliebst, die beiden geschickt positionierten Grünlinge
Bei min2 sec 50: Bischof Willmer verhaspelt sich bei dem Wort reckts äh rechtsextrem... hat ihm da der Heilige Geist auf die Zunge getreten? Tat der Heilige Geist dies absichtlich? Wenn ja, warum wohl?
Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?
Status quo: Die Verdunstung der glaubenden Mitte
Eine ehrliche Bestandsaufnahme der katholischen Kirche in Deutschland am Ende der letzten Dekade zwingt zu einer bitteren Erkenntnis: Die glaubende Mitte – das spirituelle und dogmatische Herzstück der Gemeinschaft – ist nahezu verdunstet. Nach schmerzhaften und letztlich unfruchtbaren „Ausflügen an die Ränder“ der kirchlichen Identität stehen wir vor den Trümmern einer säkularisierten Pastoral.
Die systemische Abwendung von den Geboten Gottes und die synkretistische Zuwendung zum profanen Zeitgeist und dem Willen des autonomen Menschen haben das Gegenteil des Erhofften bewirkt: Sie haben die Menschen nicht für das Evangelium geöffnet, sondern die Botschaft in die Bedeutungslosigkeit banalisiert. Hier bewahrheitet sich das prophetische Wort des Apostels Paulus:
„Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Begierden Lehrer sucht, um sich die Ohren kitzeln zu lassen.“ (2 Tim 4,3)
Das ekklesiologische Missverständnis: Strukturreform contra Sakramentalität
Der bisher eingeschlagene Weg der Strukturreformen erweist sich als theologische und pastorale Sackgasse. Der kontinuierliche Rückbau der Kirche, der zu anonymen Großpfarreien (sogenannten Pfarreiengemeinschaften) und einem dramatischen Verlust der Eucharistiepräsenz führt, ist kein zukunftsfähiger Weg. Er reduziert die Kirche auf eine rein soziologische Institution. Anstelle einer echten, vom Geist getragenen Neuevangelisierung dominieren bürokratische Durchhalteparolen und eine Lähmung durch bloße Verwaltung.
Was wir stattdessen benötigen, ist eine fundamentale geistliche Re-Zentrierung. Pfarreien dürfen nicht zu logistischen Verwaltungseinheiten degenerieren, sondern müssen Orte des gemeinsamen Weges, des tiefen Zuhörens, der Vernetzung und der echten spirituellen Zusammenarbeit werden. Hierbei gilt es, den Blick dezidiert auf Kinder, Jugendliche und das Fundament der Ehrenamtlichen zu richten. Ein missionarischer Aufbruch gelingt nicht durch Strukturdebatten, sondern durch ein glaubwürdiges Zeugnis, gelebte Caritas und eine wieder sichtbar werdende, mutige Frömmigkeit – im unerschütterlichen Vertrauen auf die Providentia Dei (die göttliche Vorsehung), dass Christus seine Kirche niemals verlässt.
Das Postulat der Umkehr: Der Synodale Weg als theologische Sackgasse
In der deutschen Kirchenlandschaft neigen die Verantwortlichen zu einer beunruhigenden Tendenz: Eine einmal eingeschlagene Sackgasse wird doktrinär bis zu ihrem bitteren Ende abgeschritten. Es gleicht einer ideologischen Illusion zu glauben, man könne am Ende der Sackgasse einfach über die Mauer klettern, um dahinter ein „neues, besseres Morgen“ vorzufinden. Die Realität zeigt: Hinter der Mauer der Selbstsäkularisation wartet nur der endgültige Abgrund.
Das bloße Beten und passive Hoffen reicht in dieser existenziellen Krise nicht mehr aus. Es bedarf einer tätigen Neuevangelisierung als sichtbare Wende. Voraussetzung hierfür ist das ehrliche, zerknirschte Eingeständnis der Verantwortlichen, dass der „Synodale Weg“ der letzten Jahre ein theologischer Irrweg war. Eine radikale Metanoia (Umkehr) ist unausweichlich. Nicht der anthropozentrische Wille des modernen Menschen („Ich bin katholisch, aber die Kirche muss sich meinen Wünschen anpassen“) darf das Handeln leiten, sondern die christozentrische Hinwendung zu jenem, der von sich sagt:
„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Joh 14,6)
Fazit: Zurück zu den Quellen (Ad Fontes)
Die katholische Kirche in Deutschland muss sich von der lähmenden Fixierung auf politische Debatten, soziologische Milieustudien und das Wahlverhalten der Menschen emanzipieren. Ihre genuine und unverzichtbare Aufgabe ist nicht die gesellschaftspolitische Wohlfahrt, sondern die unverfälschte Verkündigung des Evangeliums.
Die Rettung aus der Krise liegt in der Rückkehr zu den Wurzeln: zur unverkürzten Lehre der Kirchenväter, zur lebendigen Heiligen Tradition und zum unerschütterlichen Wort der Heiligen Schrift. Wenn es der Rettung der Seelen dient, darf sich die Kirche dabei auch nicht scheuen, bewährte, zeitlose Formen der Frömmigkeit – auch im Sinne einer vorkonziliaren, ehrfürchtigen Liturgie und Katechese – wieder neu zu entdecken. Es gilt das apostolische Prinzip:
„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ (Apg 5,29)
Eine ehrliche Bestandsaufnahme der katholischen Kirche in Deutschland am Ende der letzten Dekade zwingt zu einer bitteren Erkenntnis: Die glaubende Mitte – das spirituelle und dogmatische Herzstück der Gemeinschaft – ist nahezu verdunstet. Nach schmerzhaften und letztlich unfruchtbaren „Ausflügen an die Ränder“ der kirchlichen Identität stehen wir vor den Trümmern einer säkularisierten Pastoral.
Die systemische Abwendung von den Geboten Gottes und die synkretistische Zuwendung zum profanen Zeitgeist und dem Willen des autonomen Menschen haben das Gegenteil des Erhofften bewirkt: Sie haben die Menschen nicht für das Evangelium geöffnet, sondern die Botschaft in die Bedeutungslosigkeit banalisiert. Hier bewahrheitet sich das prophetische Wort des Apostels Paulus:
„Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Begierden Lehrer sucht, um sich die Ohren kitzeln zu lassen.“ (2 Tim 4,3)
Das ekklesiologische Missverständnis: Strukturreform contra Sakramentalität
Der bisher eingeschlagene Weg der Strukturreformen erweist sich als theologische und pastorale Sackgasse. Der kontinuierliche Rückbau der Kirche, der zu anonymen Großpfarreien (sogenannten Pfarreiengemeinschaften) und einem dramatischen Verlust der Eucharistiepräsenz führt, ist kein zukunftsfähiger Weg. Er reduziert die Kirche auf eine rein soziologische Institution. Anstelle einer echten, vom Geist getragenen Neuevangelisierung dominieren bürokratische Durchhalteparolen und eine Lähmung durch bloße Verwaltung.
Was wir stattdessen benötigen, ist eine fundamentale geistliche Re-Zentrierung. Pfarreien dürfen nicht zu logistischen Verwaltungseinheiten degenerieren, sondern müssen Orte des gemeinsamen Weges, des tiefen Zuhörens, der Vernetzung und der echten spirituellen Zusammenarbeit werden. Hierbei gilt es, den Blick dezidiert auf Kinder, Jugendliche und das Fundament der Ehrenamtlichen zu richten. Ein missionarischer Aufbruch gelingt nicht durch Strukturdebatten, sondern durch ein glaubwürdiges Zeugnis, gelebte Caritas und eine wieder sichtbar werdende, mutige Frömmigkeit – im unerschütterlichen Vertrauen auf die Providentia Dei (die göttliche Vorsehung), dass Christus seine Kirche niemals verlässt.
Das Postulat der Umkehr: Der Synodale Weg als theologische Sackgasse
In der deutschen Kirchenlandschaft neigen die Verantwortlichen zu einer beunruhigenden Tendenz: Eine einmal eingeschlagene Sackgasse wird doktrinär bis zu ihrem bitteren Ende abgeschritten. Es gleicht einer ideologischen Illusion zu glauben, man könne am Ende der Sackgasse einfach über die Mauer klettern, um dahinter ein „neues, besseres Morgen“ vorzufinden. Die Realität zeigt: Hinter der Mauer der Selbstsäkularisation wartet nur der endgültige Abgrund.
Das bloße Beten und passive Hoffen reicht in dieser existenziellen Krise nicht mehr aus. Es bedarf einer tätigen Neuevangelisierung als sichtbare Wende. Voraussetzung hierfür ist das ehrliche, zerknirschte Eingeständnis der Verantwortlichen, dass der „Synodale Weg“ der letzten Jahre ein theologischer Irrweg war. Eine radikale Metanoia (Umkehr) ist unausweichlich. Nicht der anthropozentrische Wille des modernen Menschen („Ich bin katholisch, aber die Kirche muss sich meinen Wünschen anpassen“) darf das Handeln leiten, sondern die christozentrische Hinwendung zu jenem, der von sich sagt:
„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Joh 14,6)
Fazit: Zurück zu den Quellen (Ad Fontes)
Die katholische Kirche in Deutschland muss sich von der lähmenden Fixierung auf politische Debatten, soziologische Milieustudien und das Wahlverhalten der Menschen emanzipieren. Ihre genuine und unverzichtbare Aufgabe ist nicht die gesellschaftspolitische Wohlfahrt, sondern die unverfälschte Verkündigung des Evangeliums.
Die Rettung aus der Krise liegt in der Rückkehr zu den Wurzeln: zur unverkürzten Lehre der Kirchenväter, zur lebendigen Heiligen Tradition und zum unerschütterlichen Wort der Heiligen Schrift. Wenn es der Rettung der Seelen dient, darf sich die Kirche dabei auch nicht scheuen, bewährte, zeitlose Formen der Frömmigkeit – auch im Sinne einer vorkonziliaren, ehrfürchtigen Liturgie und Katechese – wieder neu zu entdecken. Es gilt das apostolische Prinzip:
„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ (Apg 5,29)
Komm bald Herr Jesu
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach,
der ist mein nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren;
und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden."
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach,
der ist mein nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren;
und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden."
Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?
dass es dazu kommt, war mir schon vor 30 Jahren klar und als ich das in einem deutschen Priesterseminar angesprochen hatte, wurde ich belächelt.Pilger hat geschrieben: ↑Montag 19. Oktober 2026, 20:43Status quo: Die Verdunstung der glaubenden Mitte
Eine ehrliche Bestandsaufnahme der katholischen Kirche in Deutschland am Ende der letzten Dekade zwingt zu einer bitteren Erkenntnis: Die glaubende Mitte – das spirituelle und dogmatische Herzstück der Gemeinschaft – ist nahezu verdunstet. Nach schmerzhaften und letztlich unfruchtbaren „Ausflügen an die Ränder“ der kirchlichen Identität stehen wir vor den Trümmern einer säkularisierten Pastoral.
auch die Sorge um die Kirche, die falsche Interpretation der Anordnungen aus dem Vatikan und der Aktivismus hat in den Gemeinden das Evangelium vergessen lassen. Die Ausdrucksformen in der Liturgie und der Aktivismus (Mädchenministrantur, Kommunionhelfer, Handkommunion, Laienpredigt) wurden wichtiger, als der Sinn und Inhalt der Liturgie.Pilger hat geschrieben: ↑Montag 19. Oktober 2026, 20:43Die systemische Abwendung von den Geboten Gottes und die synkretistische Zuwendung zum profanen Zeitgeist und dem Willen des autonomen Menschen haben das Gegenteil des Erhofften bewirkt: Sie haben die Menschen nicht für das Evangelium geöffnet, sondern die Botschaft in die Bedeutungslosigkeit banalisiert.
Maria 1.0/2.0/3.0 und die Synodalen sehen das anders. Für sie müssen Reformen noch weiter reformiert werden bis es nichts mehr zu reformieren gibt.Pilger hat geschrieben: ↑Montag 19. Oktober 2026, 20:43Der bisher eingeschlagene Weg der Strukturreformen erweist sich als theologische und pastorale Sackgasse. Der kontinuierliche Rückbau der Kirche, der zu anonymen Großpfarreien (sogenannten Pfarreiengemeinschaften) und einem dramatischen Verlust der Eucharistiepräsenz führt, ist kein zukunftsfähiger Weg. Er reduziert die Kirche auf eine rein soziologische Institution. Anstelle einer echten, vom Geist getragenen Neuevangelisierung dominieren bürokratische Durchhalteparolen und eine Lähmung durch bloße Verwaltung.
klingt gut, aber wenn es nicht von Oben (Papst->Ortsbischöfe) befohlen wird, verläuft es im Sand, zumal die Aktivisten eh wieder alles "bereichern" wollen werden.Pilger hat geschrieben: ↑Montag 19. Oktober 2026, 20:43Ein missionarischer Aufbruch gelingt nicht durch Strukturdebatten, sondern durch ein glaubwürdiges Zeugnis, gelebte Caritas und eine wieder sichtbar werdende, mutige Frömmigkeit – im unerschütterlichen Vertrauen auf die Providentia Dei (die göttliche Vorsehung), dass Christus seine Kirche niemals verlässt.
der Synodale Weg in Deutschland sieht das diametral anders und gestoppt werden kann er nur vom Papst (wie im Falle der "Lizenz zum Töten") oder Ortsbischöfen. Aber genau das geschieht nicht.
wenn sie die Sackgasse als solche wahrnehmen würden, würden sie umkehren.
solange sie das Ende der Sackgasse nicht erreicht haben und solange sie nicht hinter die Mauer blicken können, glauben sie nicht an einen Abgrund. Ähnlich wie im Judentum seit 2000 Jahren.Pilger hat geschrieben: ↑Montag 19. Oktober 2026, 20:43Es gleicht einer ideologischen Illusion zu glauben, man könne am Ende der Sackgasse einfach über die Mauer klettern, um dahinter ein „neues, besseres Morgen“ vorzufinden. Die Realität zeigt: Hinter der Mauer der Selbstsäkularisation wartet nur der endgültige Abgrund.
und wer soll die Neuevangelisierung ankurbeln? Die, die das Evangelium nicht kennen oder gar leugnen?
was wiederum zum bloßen Beten und passiven Hoffen führt.
wenn sie nicht von Oben befohlen wird, findet sie nicht statt.
wenn es in die richtige Richtung führt, dann ja. Das dumme ist, dass diejenigen, nach deren Wünschen sich die Kirche nicht anpassen dürfte, das Sagen haben und bilden vermeintlich die demokratische Mehrheit.
die Synodalen meinen das auch und glauben das Evangelium richtig zu verstehen und ihm zu folgen.
zu spät.
Die Rettung liegt in harter Disziplin, und in der Vermeidung dessen, was in der Vergangenheit falsch war - aber genau hier liegt der Hund begraben - die deutschen Katholiken werden niemals zugeben, dass sie in den letzten 50-60 Jahren etwas falsch gemacht haben - z.B.: Handkommunion, Mädchenministrantur, Kommunionhelfer/innen, Laienpredigt halten sie nach wie vor für Notwendig und gut.
Fazit: Im Westen nichts Neues!
Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?
Ich versuche meine Einschätzung einmal wie folgt zu publizieren.
Teil 1: Mein Gleichnis (Der Weinberg)
Vom Suchen nach neuem Ertrag
Es waren einmal Arbeiter im Weinberg des Herrn, die sprachen zueinander: „Der alte Wein erfüllt die Ansprüche der Gäste nicht mehr. Wir müssen alles von Grund auf neu machen und einen neuen Wein keltern.“ Da rissen sie die alten, tief gewurzelten Weinstöcke aus der Erde und pflanzten neue, junge Triebe an deren Stelle.
Als aber die Zeit der Ernte kam, zeigte sich eine große Not: Die neuen Weinstöcke trugen nur wenige, kümmerliche Früchte. Besorgt erprobten die Arbeiter neuartige Methoden des Weinbaus und künstliche Mittel, um das Wachstum zu erzwingen – doch der Erfolg blieb aus.
Da traten die Arbeiter zusammen, und es entstand ein großer Streit unter ihnen, da jeder die beste Lösung zu kennen glaubte. Die einen riefen: „Wir müssen das Fundament erneuern und den gesamten Boden austauschen!“ Die anderen entgegneten: „Nein, wir müssen unseren Blick wandeln! Seht doch, an den äußersten Rändern des Weinbergs wachsen die Trauben viel besser als in der vertrauten Mitte. Dort müssen wir ansetzen!“
So war jeder von seiner eigenen Methode überzeugt und verkündete stolz: „Dies allein ist der Weg, der uns reichen Ertrag bringt, und unser neuer Wein wird den alten weit übertreffen.“
Doch während sie heftig debattierten, blieben die Körbe zur Weinlese leer. Da hielten einige von ihnen inne, blickten auf die vertrockneten jungen Triebe und die tiefen, brachliegenden Wurzeln der alten Stöcke, die sie einst verworfen hatten. Sie erkannten, dass aller menschliche Eifer vergeblich war, solange sie sich von dem trennten, was über Generationen Frucht getragen hatte. Und sie begriffen: Es ist Zeit umzukehren, den Streit hinter sich zu lassen und die Reben wieder so zu pflegen, wie es der Herr des Weinbergs von Anfang an gelehrt hatte.
Teil 2: Die theologische Deutung (Die Kirche)
Die Krise der Verkündigung und der Ruf zur Umkehr
Dieses Gleichnis spiegelt die tiefe Struktur- und Verkündigungskrise der katholischen Kirche in der Gegenwart wider. Das Zweite Vatikanische Konzil suchte nach Wegen, das Evangelium zeitgemäß und kraftvoll in die moderne Welt hinein zu verkünden (Aggiornamento). Man wollte eine Verkündigung, die die Menschen der neuen Zeit besser erreicht als je zuvor.
Als in den Jahrzehnten danach jedoch die Zahl der Gläubigen und der Kirchenbesucher drastisch sank, reagierte die Kirche mit immer neuen Pastoral- und Strukturkonzepten. Doch diese rein organisatorischen Methoden brachten nicht den erhofften Aufbruch. In der Folge wurde – inspiriert durch Impulse - der „Weg an die Ränder (die Zuwendung zu den Marginalisierten und Kirchenfernen) als die entscheidende Lösung angesehen, um der Verkündigung neue Relevanz zu verleihen.
Weil aber auch dies den anhaltenden Relevanzverlust nicht aufhalten konnte, beschritt die Kirche in Deutschland schließlich den Synodalen Weg. Unabhängig davon, wie die Initiatoren und Kritiker diese Reformbemühungen theologisch bewerten, zeigt der nüchterne Blick auf die Realität: Trotz des enormen personellen, intellektuellen und strukturellen Aufwands bleibt das messbare Ergebnis im Hinblick auf den Glauben und die Kirchenaustritte bisher dürftig.
An diesem Punkt wird die theologische Kernbotschaft des Gleichnisses offensichtlich: Es ist letztlich völlig unerheblich, ob eine Gruppe oder ein Akteur den eigenen Weg und die eigene Methode für richtig hält. Was in den Augen Gottes und für das Leben der Kirche allein zählt, sind die Früchte. Das entscheidende Kriterium für jede Reform und jede pastorale Methode lautet: Führt sie die Menschen zu einem tieferen, lebendigen Glauben oder tut sie das nicht?
Wenn wir nüchtern feststellen, dass die neu erprobten Wege keinen Erfolg bringen und den Weinberg austrocknen lassen, gibt es nur eine theologische Konsequenz: die Umkehr (Metanoia) zu den bewährten, tief gewurzelten Quellen und Methoden der Glaubensweitergabe. Für diese Besinnung auf das Fundament – das Gebet, die Sakramente und die treue Verkündigung des Evangeliums – ist es in der Kirche des Herrn niemals zu spät.
@ nomads verstehen Sie das es niemals zu spät ist?
Teil 1: Mein Gleichnis (Der Weinberg)
Vom Suchen nach neuem Ertrag
Es waren einmal Arbeiter im Weinberg des Herrn, die sprachen zueinander: „Der alte Wein erfüllt die Ansprüche der Gäste nicht mehr. Wir müssen alles von Grund auf neu machen und einen neuen Wein keltern.“ Da rissen sie die alten, tief gewurzelten Weinstöcke aus der Erde und pflanzten neue, junge Triebe an deren Stelle.
Als aber die Zeit der Ernte kam, zeigte sich eine große Not: Die neuen Weinstöcke trugen nur wenige, kümmerliche Früchte. Besorgt erprobten die Arbeiter neuartige Methoden des Weinbaus und künstliche Mittel, um das Wachstum zu erzwingen – doch der Erfolg blieb aus.
Da traten die Arbeiter zusammen, und es entstand ein großer Streit unter ihnen, da jeder die beste Lösung zu kennen glaubte. Die einen riefen: „Wir müssen das Fundament erneuern und den gesamten Boden austauschen!“ Die anderen entgegneten: „Nein, wir müssen unseren Blick wandeln! Seht doch, an den äußersten Rändern des Weinbergs wachsen die Trauben viel besser als in der vertrauten Mitte. Dort müssen wir ansetzen!“
So war jeder von seiner eigenen Methode überzeugt und verkündete stolz: „Dies allein ist der Weg, der uns reichen Ertrag bringt, und unser neuer Wein wird den alten weit übertreffen.“
Doch während sie heftig debattierten, blieben die Körbe zur Weinlese leer. Da hielten einige von ihnen inne, blickten auf die vertrockneten jungen Triebe und die tiefen, brachliegenden Wurzeln der alten Stöcke, die sie einst verworfen hatten. Sie erkannten, dass aller menschliche Eifer vergeblich war, solange sie sich von dem trennten, was über Generationen Frucht getragen hatte. Und sie begriffen: Es ist Zeit umzukehren, den Streit hinter sich zu lassen und die Reben wieder so zu pflegen, wie es der Herr des Weinbergs von Anfang an gelehrt hatte.
Teil 2: Die theologische Deutung (Die Kirche)
Die Krise der Verkündigung und der Ruf zur Umkehr
Dieses Gleichnis spiegelt die tiefe Struktur- und Verkündigungskrise der katholischen Kirche in der Gegenwart wider. Das Zweite Vatikanische Konzil suchte nach Wegen, das Evangelium zeitgemäß und kraftvoll in die moderne Welt hinein zu verkünden (Aggiornamento). Man wollte eine Verkündigung, die die Menschen der neuen Zeit besser erreicht als je zuvor.
Als in den Jahrzehnten danach jedoch die Zahl der Gläubigen und der Kirchenbesucher drastisch sank, reagierte die Kirche mit immer neuen Pastoral- und Strukturkonzepten. Doch diese rein organisatorischen Methoden brachten nicht den erhofften Aufbruch. In der Folge wurde – inspiriert durch Impulse - der „Weg an die Ränder (die Zuwendung zu den Marginalisierten und Kirchenfernen) als die entscheidende Lösung angesehen, um der Verkündigung neue Relevanz zu verleihen.
Weil aber auch dies den anhaltenden Relevanzverlust nicht aufhalten konnte, beschritt die Kirche in Deutschland schließlich den Synodalen Weg. Unabhängig davon, wie die Initiatoren und Kritiker diese Reformbemühungen theologisch bewerten, zeigt der nüchterne Blick auf die Realität: Trotz des enormen personellen, intellektuellen und strukturellen Aufwands bleibt das messbare Ergebnis im Hinblick auf den Glauben und die Kirchenaustritte bisher dürftig.
An diesem Punkt wird die theologische Kernbotschaft des Gleichnisses offensichtlich: Es ist letztlich völlig unerheblich, ob eine Gruppe oder ein Akteur den eigenen Weg und die eigene Methode für richtig hält. Was in den Augen Gottes und für das Leben der Kirche allein zählt, sind die Früchte. Das entscheidende Kriterium für jede Reform und jede pastorale Methode lautet: Führt sie die Menschen zu einem tieferen, lebendigen Glauben oder tut sie das nicht?
Wenn wir nüchtern feststellen, dass die neu erprobten Wege keinen Erfolg bringen und den Weinberg austrocknen lassen, gibt es nur eine theologische Konsequenz: die Umkehr (Metanoia) zu den bewährten, tief gewurzelten Quellen und Methoden der Glaubensweitergabe. Für diese Besinnung auf das Fundament – das Gebet, die Sakramente und die treue Verkündigung des Evangeliums – ist es in der Kirche des Herrn niemals zu spät.
@ nomads verstehen Sie das es niemals zu spät ist?
Komm bald Herr Jesu
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach,
der ist mein nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren;
und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden."
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach,
der ist mein nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren;
und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden."
Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?
Maranatha!
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?
Ähnliches wurde in den letzten 20-30 Jahren schon mehrmals gesagt und geschrieben.Pilger hat geschrieben: ↑Mittwoch 21. Oktober 2026, 00:00Ich versuche meine Einschätzung einmal wie folgt zu publizieren.
Teil 1: Mein Gleichnis (Der Weinberg)
Vom Suchen nach neuem Ertrag
Es waren einmal Arbeiter im Weinberg des Herrn, die sprachen zueinander: „Der alte Wein erfüllt die Ansprüche der Gäste nicht mehr. Wir müssen alles von Grund auf neu machen und einen neuen Wein keltern.“ Da rissen sie die alten, tief gewurzelten Weinstöcke aus der Erde und pflanzten neue, junge Triebe an deren Stelle.
Als aber die Zeit der Ernte kam, zeigte sich eine große Not: Die neuen Weinstöcke trugen nur wenige, kümmerliche Früchte. Besorgt erprobten die Arbeiter neuartige Methoden des Weinbaus und künstliche Mittel, um das Wachstum zu erzwingen – doch der Erfolg blieb aus.
Da traten die Arbeiter zusammen, und es entstand ein großer Streit unter ihnen, da jeder die beste Lösung zu kennen glaubte. Die einen riefen: „Wir müssen das Fundament erneuern und den gesamten Boden austauschen!“ Die anderen entgegneten: „Nein, wir müssen unseren Blick wandeln! Seht doch, an den äußersten Rändern des Weinbergs wachsen die Trauben viel besser als in der vertrauten Mitte. Dort müssen wir ansetzen!“
So war jeder von seiner eigenen Methode überzeugt und verkündete stolz: „Dies allein ist der Weg, der uns reichen Ertrag bringt, und unser neuer Wein wird den alten weit übertreffen.“
Doch während sie heftig debattierten, blieben die Körbe zur Weinlese leer. Da hielten einige von ihnen inne, blickten auf die vertrockneten jungen Triebe und die tiefen, brachliegenden Wurzeln der alten Stöcke, die sie einst verworfen hatten. Sie erkannten, dass aller menschliche Eifer vergeblich war, solange sie sich von dem trennten, was über Generationen Frucht getragen hatte. Und sie begriffen: Es ist Zeit umzukehren, den Streit hinter sich zu lassen und die Reben wieder so zu pflegen, wie es der Herr des Weinbergs von Anfang an gelehrt hatte.
Teil 2: Die theologische Deutung (Die Kirche)
Die Krise der Verkündigung und der Ruf zur Umkehr
Dieses Gleichnis spiegelt die tiefe Struktur- und Verkündigungskrise der katholischen Kirche in der Gegenwart wider. Das Zweite Vatikanische Konzil suchte nach Wegen, das Evangelium zeitgemäß und kraftvoll in die moderne Welt hinein zu verkünden (Aggiornamento). Man wollte eine Verkündigung, die die Menschen der neuen Zeit besser erreicht als je zuvor.
Als in den Jahrzehnten danach jedoch die Zahl der Gläubigen und der Kirchenbesucher drastisch sank, reagierte die Kirche mit immer neuen Pastoral- und Strukturkonzepten. Doch diese rein organisatorischen Methoden brachten nicht den erhofften Aufbruch. In der Folge wurde – inspiriert durch Impulse - der „Weg an die Ränder (die Zuwendung zu den Marginalisierten und Kirchenfernen) als die entscheidende Lösung angesehen, um der Verkündigung neue Relevanz zu verleihen.
Weil aber auch dies den anhaltenden Relevanzverlust nicht aufhalten konnte, beschritt die Kirche in Deutschland schließlich den Synodalen Weg. Unabhängig davon, wie die Initiatoren und Kritiker diese Reformbemühungen theologisch bewerten, zeigt der nüchterne Blick auf die Realität: Trotz des enormen personellen, intellektuellen und strukturellen Aufwands bleibt das messbare Ergebnis im Hinblick auf den Glauben und die Kirchenaustritte bisher dürftig.
An diesem Punkt wird die theologische Kernbotschaft des Gleichnisses offensichtlich: Es ist letztlich völlig unerheblich, ob eine Gruppe oder ein Akteur den eigenen Weg und die eigene Methode für richtig hält. Was in den Augen Gottes und für das Leben der Kirche allein zählt, sind die Früchte. Das entscheidende Kriterium für jede Reform und jede pastorale Methode lautet: Führt sie die Menschen zu einem tieferen, lebendigen Glauben oder tut sie das nicht?
Wenn wir nüchtern feststellen, dass die neu erprobten Wege keinen Erfolg bringen und den Weinberg austrocknen lassen, gibt es nur eine theologische Konsequenz: die Umkehr (Metanoia) zu den bewährten, tief gewurzelten Quellen und Methoden der Glaubensweitergabe. Für diese Besinnung auf das Fundament – das Gebet, die Sakramente und die treue Verkündigung des Evangeliums – ist es in der Kirche des Herrn niemals zu spät.
mMn es ist nicht die Lösung für die "Probleme" und Probleme der Kirche in Deutschland.
mit "zu spät" meinte ich nicht, dass es keine Lösung gibt.
Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!