Aber dann müßte die Priesterweihe ja auch Bischofsweihe heißen.
Laientaufe
Wir haben zwei Pastoralreferentinnen (bzw Gemeindereferentinnen) in der Gemeinde. Einen Gemeindereferent hatten wir auch mal, aber der hat sich Richtung Klerikerstand verabschiedet.
Die Pastoralreferentinnen machen sehr gute Gemeindearbeit, in der Liturgie übernehmen sie aber nur selten Dienste. Wenn, dann lesen sie eine Fürbitte vor. Bei Kindergottesdiensten haben sie auch schon mal eine kleine Katechese mit den Kindern gemacht (diese Frage-Antwort Spielchen, als Predigt kann man das eh nicht bezeichnen) da fiel dann die Predigt aus. Nicht die reine Lehre, aber einfach ein zu niedriges Level, als das ich mich noch drüber aufregen würde.
Sie machen also wie gesagt gute Arbeit, und sind auch nötig. Mir sind solche Laientheologen immer noch lieber als diese Unsitte, die Mütter der Kommunionkinder als Katecheten einzusetzen. Da erlebt man die dollsten Dinger. Wir hatten mal eine Katechetin, die das nur machte um zu verhindern, dass ihre Tocher in einer bestimmten Kapelle betet.
Die Pastoralreferentinnen machen sehr gute Gemeindearbeit, in der Liturgie übernehmen sie aber nur selten Dienste. Wenn, dann lesen sie eine Fürbitte vor. Bei Kindergottesdiensten haben sie auch schon mal eine kleine Katechese mit den Kindern gemacht (diese Frage-Antwort Spielchen, als Predigt kann man das eh nicht bezeichnen) da fiel dann die Predigt aus. Nicht die reine Lehre, aber einfach ein zu niedriges Level, als das ich mich noch drüber aufregen würde.
Sie machen also wie gesagt gute Arbeit, und sind auch nötig. Mir sind solche Laientheologen immer noch lieber als diese Unsitte, die Mütter der Kommunionkinder als Katecheten einzusetzen. Da erlebt man die dollsten Dinger. Wir hatten mal eine Katechetin, die das nur machte um zu verhindern, dass ihre Tocher in einer bestimmten Kapelle betet.
Die Show geht weiter...
Es wir echt affig...

[...]
Stefan Grandy, der Sprecher der Berufsgemeinschaft der Pfarrassistenten, kündigt in einigen oberösterreichischen Medien an, dass als weitere Protestmaßnahme gegen die Anordnungen des Bischofs Pfarreien dazu aufgerufen werden, täglich um 15.00 Uhr für fünf Minuten die Kirchenglocken zu läuten. Für kommenden Mittwoch ist ein Gespräch zwischen dem Bischof und Grandy angesetzt.
Es wir echt affig...
User inaktiv seit dem 05.06.2018.
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
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Der Standard dazu:
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Wir wollen zeigen, dass die Kirche in Oberösterreich vor allem durch die Arbeit der Laien blüht, und werden Bischof Schwarz eine Vielzahl an Grünpflanzen vorbeibringen", verrät Stefan Grandy, Sprecher der Berufsgemeinschaft der Pfarrassistenten im Standard-Gespräch.
[...]
Wir wollen ihm die Situation an der Basis darlegen", sagt Grandy. Schwarz hätte in der Diözese einen Kurswechsel eingeleitet. "Weg von einer offenen, hin zu einer klerikalen Kirche, die alles einschränkt", kritsiert Grandy. Dass der Kurs des Linzer Bischofs viele ärgert, wird nächste Woche zu hören sein. Grandy: "Jeden Tag werden aus Protest um 15 Uhr für fünf Minuten die Kirchenglocken läuten. Etliche Pfarren machen da mit."
Dass es in den anderen Diözesen noch ruhig bleibt, hat einen einfachen Grund: Was in Oberösterreich eingeschränkt wurde, ist allerorts kirchliche Normalität. "Diese Freiheiten hatten wir nie", bekennt etwa Monika Liedler, Vorsitzende der Berufsgemeinschaft der Pastoralassistenten in der Diözese St. Pölten. Trotzdem schaut man sorgenvoll nach Linz: "Zurzeit gibt es keine offiziellen Gespräche, wie wir den Kollegen helfen können. Intern wird das aber schon diskutiert."
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Und die OÖ-Nachrichten von heute:
Taufverbot für Laien: „Stell’ ich mir in der Praxis problematisch vor“
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„Laientaufe darf keine Selbstverständlichkeit sein“, sagt Ferdinand Reisinger, Dechant des Stiftes St. Florian. „Aber ich weiß von Pfarrern, die mehrere Gemeinden haben, dass sie froh über Unterstützung sind. Und entsprechend froh wären, wenn es Ausnahmeregelungen gäbe.“
Die soll es laut Bischof in Zukunft nicht mehr geben. „Das stell’ ich mir in der Praxis problematisch vor. Gerade bei dem Priestermangel am Land“, sagt eine junge Mutter. Ihr Kind wurde von einem Laien getauft: Kirchschlag ist eine von fünf Pfarren ohne eigenen Priester im Dekanat Gallneukirchen.
Warum Laien nicht taufen sollen, könne sie nicht nachvollziehen. „Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
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Gemeinschaftstaufen wären für die junge Katholikin nicht akzeptabel. „Das ist dann eine reine Massenveranstaltung, völlig unpersönlich. Ich kann mir schon vorstellen, dass es dann Leute gibt, die ihre Kinder gar nicht mehr taufen lassen wollen.“
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Auch im Paschinger Langholzfeld macht man sich Gedanken über die Entwicklung. Wie es in seiner Gemeinde praktiziert werde, müsse sich erst herauskristallisieren, sagt Albert Scalet. Im Herbst bekommt die Pfarre einen neuen Priester, der sie mitbetreut. Es ist der vierte in Scalets elfjähriger Zeit als Pfarrassistent.
Er sei bereits von Gemeindemitgliedern angesprochen worden. Aufstand gäbe es aber keinen. „Beim Predigtverbot wird es vermutlich mehr auffallen als bei den Taufen“, so der Pfarrassistent. Persönlich fühle er sich nicht beschnitten, verstehen könne er den Schritt aber nicht. „Mich beunruhigt die Entwicklung. Für die Priester ist es nämlich kein Problem.“
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Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
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(Gleiche Quelle)
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Die katholische Pfarrgemeinde Pinsdorf hat keinen angestammten Pfarrer, dafür mit Gerhard Pumberger aber einen Pfarrassistenten, der frischen Wind in den Ort brachte und die Menschen für das Kirchenleben interessiert. Die Zahl der Taufen ist seit seinem Amtsantritt um mehr als 50 Prozent gestiegen. Dass Diözesanbischof Schwarz Laienpriestern wie ihm künftig die Ausübung des Taufens untersagt, musste er aus den OÖN erfahren.
Doch die Pfarrgemeinde Pinsdorf will das Verbot nicht einfach hinnehmen und hat einen offenen Protestbrief an Bischof Schwarz geschickt. „Wir befürchten, dass Ihre Entscheidung für diese positive Entwicklung einen massiven Einbruch bedeutet“, heißt es darin. Die „nicht nachvollziehbare Weisung“ würde die Laien demotivieren. Es brauche nicht nur Normen, sondern auch Fingerspitzengefühl, Menschlichkeit und Barmherzigkeit
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„Das Durchschnittsalter von Pfarrern in Österreich liegt bei weit über 60 Jahren. Wir brauchen deshalb Laienpriester und das zweite Vaticanum würde uns dafür auch die Möglichkeiten geben.“
Pinsdorf wird offiziell von Pfarrmoderator Otto Parzer, einem 70-jährigen Pater aus Puchheim, betreut. Er hat bereits vier Herzoperationen hinter sich. „Was die Kirche diesen Menschen zumutet, ist unmenschlich“, sagt Briganser, der heftig kritisiert, dass Diözesanbischof Schwarz selbst einen Weihbischofs an seiner Seite haben möchte, die Laienpriester aber vergrault.
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Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
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Kirchenzeitung von Linz::
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Die Diözese Linz ist in Österreich die einzige, die von der im Kirchenrecht eingeräumten Ausnahmepraxis der Taufe durch Laien Gebrauch gemacht hat. „Nun hat aber Rom erneut entschieden, dass diese Praxis nur für Katechisten in Missionsländern gilt, nicht für den deutschsprachigen Raum“, begründet Bischof Schwarz die Maßnahme. Die Taufe durch Laien bleibt so auf die „Nottaufe“ bei Lebensgefahr beschränkt. Und: Bereits vereinbarte Taufen dürfen noch gehalten werden.
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Der Bischof ist trotzdem bereit, mit allen kirchlichen Gruppierungen zu reden, die sich in den letzten Tagen kritisch geäußert haben. „Ich habe ja schon nach Erscheinen des neuen Rituale Gespräche mit dem Domkapitel, dem Konsistorium und den Leitern der diözesanen Gremien geführt. Auch mit der Berufsgemeinschaft der Pastoralassistent/innen habe ich über diese gesamtkirchliche Entscheidung schon gesprochen.“ Und Schwarz betont: „Ich schätze die Arbeit der Laien in der Pastoral sehr. — Was wäre unsere Diözese ohne ihr Engagement in den Pfarren und in der Diözese, je nach dem Bereich, der ihnen zugedacht ist. Jetzt wirbt Schwarz um Verständnis für seinen Schritt. „Wir wollen uns an das halten, was das Lehramt sagt und was die entsprechenden gesamtkirchlichen Normen vorsehen.“
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Die Pfarrassistenten wird es weiter geben, es muss dabei jedoch immer ein zuständiger Priester die Verantwortung tragen.
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Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
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Dass Österreich sich als Missionsland betrachtet...
Man lernt immer wieder dazu...
Mein Vorschlag wäre, das entsprechende pastorale Personal für ein breit angelegtes katechetisches Programm einzusetzen, mit dem die Kinder nicht erst ab der Schulzeit oder gar dem Vorjahr der Erstkommunion, sondern ab dem Kindergartenalter in den Glauben eingeführt werden. In meiner jetzigen geographischen Pfarrgemeinde läuft so etwas sehr erfolgreich, allerdings mit kleinen Zahlen.
Das ist übrigens nicht als Beschäftigungstherapie gemeint. Ich würde liebend gern auf Katechese umschulen - weil ich täglich sehe, wie "viel" zehn Jahre schulischen RU so bringen.
Mein Vorschlag wäre, das entsprechende pastorale Personal für ein breit angelegtes katechetisches Programm einzusetzen, mit dem die Kinder nicht erst ab der Schulzeit oder gar dem Vorjahr der Erstkommunion, sondern ab dem Kindergartenalter in den Glauben eingeführt werden. In meiner jetzigen geographischen Pfarrgemeinde läuft so etwas sehr erfolgreich, allerdings mit kleinen Zahlen.
Das ist übrigens nicht als Beschäftigungstherapie gemeint. Ich würde liebend gern auf Katechese umschulen - weil ich täglich sehe, wie "viel" zehn Jahre schulischen RU so bringen.
"Scio cui credidi"
Wie sollen solche Gradys irgendwen in den Glauben einführen? Die muß man im Gegenteil von den Menschen möglichst fernhalten.Chiara hat geschrieben: Mein Vorschlag wäre, das entsprechende pastorale Personal für ein breit angelegtes katechetisches Programm einzusetzen, mit dem die Kinder nicht erst ab der Schulzeit oder gar dem Vorjahr der Erstkommunion, sondern ab dem Kindergartenalter in den Glauben eingeführt werden.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Lieber Pilgergefährte,
ich bin einfach vom positivsten aller Fälle ausgegangen: der Lernfähigkeit der Menschen auch in Glaubensdingen - und bisher hoffe ich, dass es solche Leute auch unter den Pastoralreferenten gibt.
Die Fraktion "Lila Stola", die Drewermann-Jünger und Konsorten sollte man allerdings in der Tat von jeder Art der Glaubensverkündigung fernhalten...
ich bin einfach vom positivsten aller Fälle ausgegangen: der Lernfähigkeit der Menschen auch in Glaubensdingen - und bisher hoffe ich, dass es solche Leute auch unter den Pastoralreferenten gibt.
Die Fraktion "Lila Stola", die Drewermann-Jünger und Konsorten sollte man allerdings in der Tat von jeder Art der Glaubensverkündigung fernhalten...
"Scio cui credidi"
Kirchenzeitung Linz: Jetzt ist die Zeit zu reden
Pfarrmoderatoren wenden sich mit ihren Anliegen an Bischof Dr. Schwarz
Diesen Mittwoch, 28. Mai, kommt es zu einem ersten Gespräch zwischen Bischof Ludwig Schwarz und einer Vertretung der Pfarrassistent/innen sowie der Pfarrmoderatoren. Thema dabei: der Tauferlass des Bischofs, wonach Taufe durch Laien nicht mehr erlaubt ist.
In 38 Pfarren in Oberösterreich sind Pfarrassistent/innen unter Leitungsverantwortung eines „Pfarrmoderators“ im Einsatz. In 35 dieser Pfarren haben diese – in unterschiedlichem Ausmaß – auch Taufen gehalten.
32 der zuständigen Pfarrmoderatoren und Pfarrer aus diesen Pfarren haben nun gemeinsam an Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz eine Stellungnahme geschickt, in der sie ihre Sicht erläutern. Die Zahl der Priester ist zurückgegangen. Auch große Pfarren haben keine Kapläne mehr. Auf Grund des Alters nimmt die Leistungsfähigkeit ab, heißt es im Brief. Deshalb wollen die Pfarrmoderatoren mit dem Bischof über eine „pastorale Lösung, um das Fehlen von ordentlichen Taufspendern zu überbrücken“ reden.
Die Voraussetzung für die Taufe durch Laien wäre nach Ansicht der 32 Pfarrmoderatoren gegeben, wenn der zuständige Priester erkrankt oder von dauerhafter Leistungsminderung gezeichnet ist, oder wenn ein Priester zusätzliche Vertretungsaufgaben wahrzunehmen hat.
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Priesterrat: Probleme brauchen Lösung. Den Vorschlägen der Pfarrmoderatoren schließt sich auch der derzeitige Sprecher des Priesterrates, Pfarrer Johann Padinger aus Peuerbach, an. Auch er hofft auf Gespräche mit dem Bischof. Die Entscheidung, dass Laien nicht mehr taufen dürfen, eröffne eine Reihe von praktischen Problemen, die eine Lösung brauchen. Ein Kompromiss, meint Padinger, sollte doch möglich sein. Die Entscheidung des Bischofs zeige Probleme auf, löse diese Probleme aber nicht.
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User inaktiv seit dem 05.06.2018.
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
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Pfarrer von Tabor geht gegen den Bischof... 
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Nun kritisieren die Taborianer den Oberhirten erneut: Tauf- und Predigtverbot für Laien sind „Al“ und PGR-Obmann Franz Moser ein Dorn im Auge.
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Gracias und Moser argumentieren, dass in der Schweiz die Bischöfe ausgebildeten Laien sehr wohl Predigten gestatten. Das Taufverbot parieren sie mit einem Passus aus dem Kirchenrecht. Laut dem Pfarrer ist dies Canon 230, Paragraph drei: Darin ist „die Spendung der Taufe“ durch Laien erlaubt, „wo es ein Bedarf der Kirche nahe legt.“
"Der Bischof bleibt mit den Leuten in Dialog. -- FERDINAND KAINEDER - SPRECHER DES BISCHOFS
Wie in der Sonntags Rundschau berichtet, will auch der Garstner Pfarrassistent Stefan Grandy den Bischof „aufwecken“. Und zwar mit täglichen Kirchenglocken-Geläut um 15 Uhr in Wels. Stefan Grandy ist Chef der Berufsgemeinschaft der Pfarrassistenten. Der Taborpfarrer zur Steyrer Rundschau : „In der Taborkirche haben wir keine Glocken, sonst hätten wir beim Läuten mitgemacht.“
Ferdinand Kaineder sagt: „Der Bischof bleibt mit den Leuten in Dialog.“ Generell erklärt er die kirchlichen Machtverhältnisse so: „Manche Dinge kann ein Bischof entscheiden, manche gehen nach Rom.“
Die im Vorjahr begonnenen Proteste setzt die Taborpfarre fort. Franz Moser und Alcantara Gracias: „Wir meinen nicht, gescheiter zu sein als der Bischof, sondern uns liegt die Zukunft unserer Diözese am Herzen.“
User inaktiv seit dem 05.06.2018.
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
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Aha:
Das umstrittene, von Bischof Ludwig Schwarz unter Verweis auf vatikanische Vorgaben ausgesprochene Taufverbot für Laientheologen wird wohl aufrecht bleiben. Demnach dürfen Taufen in der Diözese Linz künftig – wie in allen anderen österreichischen Diözesen auch – ausschließlich von Priestern oder Diakonen gespendet werden.
Das umstrittene, von Bischof Ludwig Schwarz unter Verweis auf vatikanische Vorgaben ausgesprochene Taufverbot für Laientheologen wird wohl aufrecht bleiben. Demnach dürfen Taufen in der Diözese Linz künftig – wie in allen anderen österreichischen Diözesen auch – ausschließlich von Priestern oder Diakonen gespendet werden.
[..]
Bei besonders schwierigen Pfarr-Situationen werde man noch Einzelgespräche führen, so die Zusage.
Das Taufverbot war – nach der zuvor schon untersagten Laienpredigt – das Tüpfelchen auf dem i, das die Wogen hatte hochgehen lassen. Nicht unbedingt zum Wohl der Einigkeit in der Diözese, in der sich schon seit geraumer Zeit Befürworter eines strikt klerikalen Kirchenkurses und Anhänger einer „Volkskirche aufbauend auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil“ – wie es ein Kirchenmann ausdrückt – gegenüberstehen.
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User inaktiv seit dem 05.06.2018.
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
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Diözese Linz: Zusammenfassung der Diskussion am 5.6.2008 „LaienseelsorgerInnen im Abseits. Eine Diskussion zur aktuellen Auseinandersetzung in der Diözese Linz“, veranstaltet von ORF OÖ und der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz (KTU).
Am Podium diskutierten:
Mag. Stefan Grandy, Vorsitzender der Berufsgemeinschaft der PfarrassistentInnen der Diözese Linz,
Dr. Franz Gruber, Professor für Dogmatik und ökumenische Theologie an der KTU Linz,
Margit Hauft, Vorsitzende der Katholischen Aktion OÖ und der Kath. Frauenbewegung Österreichs,
DDr. Severin Lederhilger, Generalvikar der Diözese Linz und Professor für Kirchenrecht an der KTU Linz.
Die Diskussion im Landesstudio OÖ moderierte ORF-Landesdirektor Dr. Helmut Obermayr.
[...]
[...]
Generalvikar Lederhilger sei froh, dass hier die Möglichkeit sei, das Thema zu sortieren. Es sei ihm oft die Frage gestellt worden: Worum geht es eigentlich? Was ist die Aufgabe der LaientheologInnen und was Aufgabe des geweihten Amtes?
In den pastoralen Leitlinien und auch im momentan laufenden Zukunftsprozess der Diözese Linz gehe es immer darum, die Seelsorge gemeinsam zu gestalten.
Das neue Taufrituale habe den Anlass gegeben, die Taufpastoral der Diözese als solche anzusehen. Die Taufe habe familiäre, persönliche Aspekte aber auch die Hineinnahme in die Gemeinschaft. Im neuen Taufrituale ist festgehalten, dass die ordentliche Form der Taufspendung Aufgabe der Geweihten ist.
Er bekomme viele Zuschriften, wo die wunderbar gestaltete Taufe von Laien hervorgehoben werde. Das soll ja nicht genommen werden. Die gemeinsame Vorbereitung und Gestaltung der Taufe oder Firmung durch Priester und Laien erlebe er auch in seiner pastoralen Tätigkeit.
Lederhilger stimmte Gruber zu, dass die Kirche in einer Diskussion über die Aufgaben die Ämter, insbesondere der geweihten Ämter sei. Die Diözese Linz habe verschiedene pastorale Modelle und viele die sich in der Pastoral engagieren: Priester, Seelsorgeteams, Laien, Diakone, beauftragte LaientheologInnen und LaienseelsorgerInnen.
Lederhilger sei wichtig, den Pfad zu definieren, dass nicht der Ausnahmefall zum Regelfall werde.
In den Wortmeldungen des Publikums wurde betont, dass die LaienseelsorgerInnen eine wichtige Säule der Kirche in OÖ seien, dass Gläubige stolz auf die Kirche in OÖ seien, dass eine Kundenorientierung der Kirche wichtig sei. Die Position des Priesters solle gestärkt werden. Laien strebten nach mehr Ansehen, mehr Demut sei angebracht. Es gebe eine Vielfalt an Berufungen, Priester werden reduziert auf Sakramentenspendung. Laien knüpfen durch ihre Lebensformen an die Gesellschaft an.
[...]
Generalvikar Lederhilger erinnerte zum Schluss der Diskussion daran, dass 400 Priester in den 487 Pfarren tätig sind und dies noch kein Grund zur Besorgnis aber auch nicht zu beschönigen sei. Es sei wichtig das Weiheamt und dessen Bedeutung heute zu erklären, eben nicht nur von der Funktionalität her. Die Diözese Linz ist lebendig und steht gut da: „Was die Diözese Linz auszeichnet: wir spielen im Team!“
User inaktiv seit dem 05.06.2018.
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
Das zeigt leider, wie die Kirche in den Augen von Menschen, denen man so was leider immer wieder erzählt hat, ausschaut... letztlich sei sie nicht mehr und weniger als ein Unternehmen, das Leistung bringt - für KUNDEN.
Ich bin für eine neue Aufklärung!
Ich bin für eine neue Aufklärung!
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Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
Bei meiner Taufe ('jetzt an Ostern) hatte ich mir gewünscht, dass mich der Diakon tauft (der nämlich mich und meine häretischen Fragen über ein Jahr ertragen musste. Die anschließende Firmung hat dann der Pfarrer - mit ausnahmegenehmigung des Bischofs) durchgeführt.
Aber so ganz ein Laie... dann hätten sich meine Kinder schon sehr sehr oft gegenseitig getauft, nämlich jedes mal beim Baden haben sie "Taufe" gespielt.. ich Taufe Dich im Namen... bla bla bla....
aber vielleicht hält doppelt ja auch besser
Aber so ganz ein Laie... dann hätten sich meine Kinder schon sehr sehr oft gegenseitig getauft, nämlich jedes mal beim Baden haben sie "Taufe" gespielt.. ich Taufe Dich im Namen... bla bla bla....
aber vielleicht hält doppelt ja auch besser
Es genügt nicht nur Materie (Wasser) und die richtige Formel, sondern auch die Intention. Wenn Kinder nur Taufe spielen, ist die nicht gegeben. Kann ich mir wirklich nicht vorstellen.regina 32 hat geschrieben:dann hätten sich meine Kinder schon sehr sehr oft gegenseitig getauft, nämlich jedes mal beim Baden haben sie "Taufe" gespielt.. ich Taufe Dich im Namen... bla bla bla....
???
Bei meinen ist die Intention sicher z.t. durchaus gegeben...
aber sie sind ja sowieso schon kirchlich getauft, also ist es "nicht so schlimm
"
ICh habe das eher als "verarbeitung" ihrer und meiner Taufe angesehen, da sie ihre Taufe auch bewusst mitbekommen haben, was aber dazu führte, dass benedikt (der nun gar kein Wasser auf den haaren mag, mit mir manche Diskussion davor führte damals 3 Jahre alt)
Das highlight war am Morgen vor der Taufe, die im regulären Gottesdiest stattfand... Ich wollte ihm noch die Haare waschen. er hat sich mit Händen und Füßen gewehrt und bat mich dann doch einfach das Shampoo mit in die Kirche zu nehmen, weil da würde sein armer Kopf ja nochmals naß werden.....
aber sie sind ja sowieso schon kirchlich getauft, also ist es "nicht so schlimm
ICh habe das eher als "verarbeitung" ihrer und meiner Taufe angesehen, da sie ihre Taufe auch bewusst mitbekommen haben, was aber dazu führte, dass benedikt (der nun gar kein Wasser auf den haaren mag, mit mir manche Diskussion davor führte damals 3 Jahre alt)
Das highlight war am Morgen vor der Taufe, die im regulären Gottesdiest stattfand... Ich wollte ihm noch die Haare waschen. er hat sich mit Händen und Füßen gewehrt und bat mich dann doch einfach das Shampoo mit in die Kirche zu nehmen, weil da würde sein armer Kopf ja nochmals naß werden.....