Die öffentlichen Verkehrsmittel bringen mich z.B. in die orthodoxe Kirche. Auf nüchternen Magen kann ich nicht Rad fahren, da falle ich um.
Ich habe eine Dauerkarte, mit der ich von drei Bahnhöfen, die an Kiel grenzen, in die Stadt reinfahren darf, Suchsdorf, Raisdorf und Felde — und in der Stadt kann ich soviel Bus fahren wie ich will. Und das ist auch notwendig, denn diese Verbindungen, die das Internet mir gibt, scheinen nicht immer zuverlässig zu sein. ("Hääh? Wieso muß ich zweimal am Dreiecksplatz umsteigen?") Jaja, die öffentlichen Verkehrsmittel…
Als ich in Pozan/Posen gewohnt habe, war ich bereits dabei, eine Leophorejophobie zu entwickeln. Mehrere Male mußte ich mich im letzten Augenblick vor einer Straßenbahn retten. Nach ein paar Tagen hatte ich mich daran bereits gewöhnt…was aber grundsätzlich ärgerlich war: Ständig waren irgendwelche Wagen defekt. Grundsätzlich sah mein Weg von "zuhause" (Aufklärungsstraße) bis zur Universität so aus: Mit dem Bus bis zum Rondo Rataje, danach in eine Straßenbahn umsteigen bis zum Rondo Kapuniera, von dort aus zu Fuß weiter. Des öfteren kam eine Straßenbahn vorbei mit der Aufschrift "wagon uszkodzony" (Wagen beschädigt) und manchmal mußte man auch während der Fahrt aussteigen: "Wir haben einen Maschinenschaden. Bitte steigen Sie um in den nächsten Wagen." Und PKS-Busse warten grundsätzlich auf niemanden, die würden auch nicht warten, wenn der Papst angelaufen käme.