Nachrichten aus der Weltkirche IV

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Peduli
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Donnerstag 30. April 2026, 07:37
Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2026, 22:03
Wenn man höflich bleiben will, dann kann man feststellen, daß die christliche Symbolsprache in Vergessenheit geraten ist. DAS ist aber schon seit Papst Paul VI. so, der seinerzeit die Tiara für überflüssig gehalten hat. :patsch: :patsch: :patsch:
dem Papst kann man hier für sein Gewand keinen Vorwurf machen. Er trägt das, was er vermutlich immer in seinem Zuhause trägt, wenn er Gäste empfängt. Es stellt sich nur die Frage, warum er im Vatikan einer Frau erlaubt Gewänder das zu tragen, die an Priestergewänder erinnern?
Ich wollte dem Papst auch keinen Vorwurf machen. Papst Leo XIV. hätte vermutlich einen Skandal ausgelöst, wenn er auf bestimmten Kleidervorschriften für die "Bischöfin" bestanden hätte. :hmm: :hmm: :hmm:

Gleiches gilt für die Wiedernutzung der Tiara! :blinker: :blinker: :blinker:
Wenn Papst Leo XIV. ein solches "Projekt" in Angriff nehmen würde, bände dies Kapazitäten, die er vermutlich derzeit besser anders verwenden kann. Der Kairos für diese Maßnahme wird kommen und der dann amtierende Papst wird ihn erkennen .............
nomads hat geschrieben:
Donnerstag 30. April 2026, 07:37
Zitat:
In dieser Woche war Fürstin Charlène von Monaco gemeinsam mit ihrem Ehemann Fürst Albert II. bei einer Privataudienz bei Papst Franziskus. Dabei überraschte die Adelige mit ihrem Outfit. Die 44-Jährige trug ein schwarzes Kleid. Das ist auch gemäß der Kleiderordnung für Frauen bei einem Papstbesuch vorgesehen. Aber als Angehörige eines katholischen Adelshauses hätte Fürstin Charlène eigentlich eine andere Farbe tragen sollen: Weiß. Die Fürstin ist nämlich eine von nur sieben Frauen weltweit, die das offiziell dürfen. (Quelle)
Aber was glaubt die "Bischöfin", wo sie eigentlich ist? Sie verhält und kleidet sich so, als ob sich die römische Kirche von der Anglikanischen getrennt hätte.
Und für dieses Zeichen, welches von Fürstin Charlène vermutlich bewußt gesetzt wurde, ist sie zu loben.

Das ist wahre Bescheidenheit um nicht zu sagen Demut, wenn man auf ein Recht verzichtet, welches man eigentlich hätte.

Wenn man es etwas überhöhen wollte, dann könnte man sagen, das geht in die Richtung der jesuanischen Taufe im Jordan.
Denn:
Warum sollte sich ein Gott taufen lassen?
Brauchte Jesus die Abwaschung der Erbsünde?
Nein, ER stellte sich in die Reihe aller Menschen, obwohl er jeden Grund gehabt hätte, dies nicht zu tun.
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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nomads
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 30. April 2026, 08:02
Ich wollte dem Papst auch keinen Vorwurf machen. Papst Leo XIV. hätte vermutlich einen Skandal ausgelöst, wenn er auf bestimmten Kleidervorschriften für die "Bischöfin" bestanden hätte.
hätte mich sehr gefreut! :breitgrins:

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 30. April 2026, 08:02
Und für dieses Zeichen, welches von Fürstin Charlène vermutlich bewußt gesetzt wurde, ist sie zu loben.
zumal sie eine Konvertitin ist.
.
.
.
naja... wir hatten in Deutschland auch eine Konvertitin, die alles anders gesagt und gemacht hat .... :roll:

Peduli
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Peduli »

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nomads
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 19. Mai 2026, 15:31
Für Christen in Jerusalem sind Anfeindungen Alltag

:auweia: :auweia: :auweia:
Tja, es ist das Land der Juden - für sie sind Christen Fremde, die dort nichts zu suchen haben. Und da die Juden wissen, dass sich die Christen nicht wehren würden, erlauben sie sich so etwas – zumal das Gebot der Nächstenliebe: „An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Lev 19,18)
nur Juden betrifft. Dass Jesus Christus alle Mensch meinte, interessiert die Israelis offenbar nicht.

Peduli
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 19. Mai 2026, 19:50
Peduli hat geschrieben:
Dienstag 19. Mai 2026, 15:31
Für Christen in Jerusalem sind Anfeindungen Alltag

:auweia: :auweia: :auweia:
Tja, es ist das Land der Juden - für sie sind Christen Fremde, die dort nichts zu suchen haben. Und da die Juden wissen, dass sich die Christen nicht wehren würden, erlauben sie sich so etwas – zumal das Gebot der Nächstenliebe: „An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Lev 19,18)
nur Juden betrifft. Dass Jesus Christus alle Mensch meinte, interessiert die Israelis offenbar nicht.
Und trotzdem tragen die Juden dem JESUS CHRISTUS nach, daß ER das Judentum universalisiert hat! :hae?: :hae?: :hae?:
Das ist irgendwie perfide! :hmm: :hmm: :hmm:

Meines Erachtens sollte der Staat Israel die religiöse Freiheit aller seiner Bürger schützen, so wie dies weitgehend in den westlichen Zivilisationen auch gegenüber den Juden geschieht ...............
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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nomads
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 20. Mai 2026, 04:47
Und trotzdem tragen die Juden dem JESUS CHRISTUS nach, daß ER das Judentum universalisiert hat! :hae?: :hae?: :hae?:
Das ist irgendwie perfide! :hmm: :hmm: :hmm:
vor ca. 25 Jahren hatte ich eine Doku über Christen in Israel gesehen. Es wurde auch darüber berichtet, was Israelis von Jesus Christus halten - angeblich wissen nur 2% der Israelis, wer Jesus Christus tatsächlich war. Der Rest hat von ihm gehört, interessiert sich aber für ihn nicht und in den Schulen wir über Jesus von Nazareth auch nicht unterrichtet.

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 20. Mai 2026, 04:47
Meines Erachtens sollte der Staat Israel die religiöse Freiheit aller seiner Bürger schützen, so wie dies weitgehend in den westlichen Zivilisationen auch gegenüber den Juden geschieht ...............
Ja, in den westlichen Zivilisationen werden Juden rechtlich geschützt und dennoch kommt es zu antisemitischen Äußerungen und Protesten gegen Juden, die auch gewalttätig sind. Auch präventiv kann man sie nicht verhindern.
Meine Meinung:
vor ca. 20 Jahren galt noch jede Kritik der Juden, des Staates Israel und dessen Politik als antisemitisch. Israel und die Juden galten tatsächlich als unantastbar. Mit den Ereignissen der letzten Jahre, mit dem militärischen Vorgehen Israels und dem Aufstieg des islamischen Antisemitismus ändert sich das. Immer mehr Muslime siedeln nach Westeuropa um (aus welchem Grund auch immer):
https://de.statista.com/statistik/daten ... seit-1945/
es sind nicht nur Menschen, die in Europa einfach friedlich leben wollen – nachdem sie ihre muslimische Umgebung verloren haben (auch gezwungen waren auszuwandern), radikalisieren sich viele und suchen nach einem gemeinsamen Feind. Den Staat anzufeinden, in dem sie leben wäre riskant, also suchen sie sich einen Feind, gegen den sie protestieren können, ohne direkt den Staat anzufeinden, in dem sie leben. Diesen Protesten schließen sich auch viele geborene Europäer an - auch deshalb, weil sie mit dem Staat nicht zufrieden sind. Das alles führt letztendlich zu einem Gegeneffekt in Israel – es wächst die Feindschaft der Israelis im Israel, den Fremden gegenüber.

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Lycobates
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Lycobates »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 20. Mai 2026, 09:10
Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 20. Mai 2026, 04:47
Und trotzdem tragen die Juden dem JESUS CHRISTUS nach, daß ER das Judentum universalisiert hat! :hae?: :hae?: :hae?:
Das ist irgendwie perfide! :hmm: :hmm: :hmm:
vor ca. 25 Jahren hatte ich eine Doku über Christen in Israel gesehen. Es wurde auch darüber berichtet, was Israelis von Jesus Christus halten - angeblich wissen nur 2% der Israelis, wer Jesus Christus tatsächlich war. Der Rest hat von ihm gehört, interessiert sich aber für ihn nicht und in den Schulen wir über Jesus von Nazareth auch nicht unterrichtet.

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 20. Mai 2026, 04:47
Meines Erachtens sollte der Staat Israel die religiöse Freiheit aller seiner Bürger schützen, so wie dies weitgehend in den westlichen Zivilisationen auch gegenüber den Juden geschieht ...............
Ja, in den westlichen Zivilisationen werden Juden rechtlich geschützt und dennoch kommt es zu antisemitischen Äußerungen und Protesten gegen Juden, die auch gewalttätig sind. Auch präventiv kann man sie nicht verhindern.
Meine Meinung:
vor ca. 20 Jahren galt noch jede Kritik der Juden, des Staates Israel und dessen Politik als antisemitisch. Israel und die Juden galten tatsächlich als unantastbar. Mit den Ereignissen der letzten Jahre, mit dem militärischen Vorgehen Israels und dem Aufstieg des islamischen Antisemitismus ändert sich das. Immer mehr Muslime siedeln nach Westeuropa um (aus welchem Grund auch immer):
https://de.statista.com/statistik/daten ... seit-1945/
es sind nicht nur Menschen, die in Europa einfach friedlich leben wollen – nachdem sie ihre muslimische Umgebung verloren haben (auch gezwungen waren auszuwandern), radikalisieren sich viele und suchen nach einem gemeinsamen Feind. Den Staat anzufeinden, in dem sie leben wäre riskant, also suchen sie sich einen Feind, gegen den sie protestieren können, ohne direkt den Staat anzufeinden, in dem sie leben. Diesen Protesten schließen sich auch viele geborene Europäer an - auch deshalb, weil sie mit dem Staat nicht zufrieden sind. Das alles führt letztendlich zu einem Gegeneffekt in Israel – es wächst die Feindschaft der Israelis im Israel, den Fremden gegenüber.
Man sollte terminologische Hygiene üben.
Die Anfeindung des Judenstaates und seiner Politik ist kein Antisemitismus, sie wäre u.U. Antijudaismus, bzw. Antitalmudismus, oder Antizionismus.
Den Arabern Palästinas "Antisemitismus" zu unterstellen, wo sie doch selber auch Semiten sind, wäre absurd.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Peduli »

Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 20. Mai 2026, 21:59
Man sollte terminologische Hygiene üben.
Die Anfeindung des Judenstaates und seiner Politik ist kein Antisemitismus, sie wäre u.U. Antijudaismus, bzw. Antitalmudismus, oder Antizionismus.
Den Arabern Palästinas "Antisemitismus" zu unterstellen, wo sie doch selber auch Semiten sind, wäre absurd.
In den USA gibt es derzeit eine große öffentliche Debatte über die Gründe, die Trump veranlaßt haben, den Iran-Krieg zu beginnen. Die Kritiker Trump's werfen ihm vor, er sei durch zionistische Einflußnahme in diesen Krieg hineingeredet worden. Trump geht in der ihm eigenen radikalen Art gegen seine Kritiker vor und versucht Selbige aus dem politischen Leben zu drängen. Beispiele: Marjorie Taylor Greene, Thomas Massie

Unterm Strich bekommt man den Eindruck, daß mit dem Vorwurf des Antisemitismus Kritik überhaupt kaltgestellt werden soll. Es funktioniert sozusagen als Signalwort *, mit dem der Kritiker automatisch als böse gebrandmarkt wird. Die Shoa wird damit instrumentalisiert, um den Staat Israel kritikimmun zu machen.

Das Ganze erinnert an das Vorgehen der Juden im AT: Schibboleth! :hmm: :hmm: :hmm:


* Ein ähnliches Wort ist V e r s c h w ö r u n g s t h e o r i e! :emil: :emil: :emil:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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(F.J.S.)

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