Ich sehe da auch keines.Kilianus hat geschrieben:Ich sehe bei dieser Variante - abgesehen vom Buchwechsel - keinerlei Nachteil. Wo soll das Problem sein?
Erstes Hochgebet
Re: Erstes Hochgebet
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Erstes Hochgebet
Außerdem sind Einlegeblätter eine gute katholische Tradition.Kilianus hat geschrieben:Ich sehe bei dieser Variante - abgesehen vom Buchwechsel - keinerlei Nachteil. Wo soll das Problem sein?
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)
- Berolinensis
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Re: Erstes Hochgebet
Hat nicht auch das deutschsprachige Missale des NOM hinten einen Anhang mit den wichtigsten Texten, darunter der Canon und die Hochgebete auf Latein?Bernado hat geschrieben:Außerdem sind Einlegeblätter eine gute katholische Tradition.Kilianus hat geschrieben:Ich sehe bei dieser Variante - abgesehen vom Buchwechsel - keinerlei Nachteil. Wo soll das Problem sein?
Re: Erstes Hochgebet
Da erinnere ich mich an meinen Prof. für Dogmatik bei dem ich öfter morgens am Herz-Jesu-Freitag ministriert habe. Der machte fast alles auf Deutsch (1. Buch); das Hochgebet auf Latein (2. Buch) und dazu die Präfation aus dem Meßbuch von 1962 (Zettel) - Die dann teilweise noch im feierlichen Präfationston gesungen wurde.Bernado hat geschrieben:Außerdem sind Einlegeblätter eine gute katholische Tradition.Kilianus hat geschrieben:Ich sehe bei dieser Variante - abgesehen vom Buchwechsel - keinerlei Nachteil. Wo soll das Problem sein?
Ja und Nein.Berolinensis hat geschrieben:Hat nicht auch das deutschsprachige Missale des NOM hinten einen Anhang mit den wichtigsten Texten, darunter der Canon und die Hochgebete auf Latein?
Es gibt ja 2 Meßbücher: Das rote (Bd. 1) und und das blaue (Bd. 2) Meßbuch. Im roten Meßbuch sind die lat. Texte drin, im blauen nicht.
Gruß Jürgen
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Re: Erstes Hochgebet
IST DAS ROTE NICHT LÄNGST VERGRIFFEN
Re: Erstes Hochgebet
Mir ist nicht bekannt, ob es wieder aufgelegt wurde.ottaviani hat geschrieben:IST DAS ROTE NICHT LÄNGST VERGRIFFEN
Allerdings schwirrt mir auch im Kopf rum, daß man es nicht neu auflegen wollte, weil ja "bald" das Neue Meßbuch kommt. - Diese Meinung hörte ich vor 1 oder 15 Jahren
NACHTRAG
Schreibmayr hat's im Programm - bzw. hat's nicht im Programm
http://www.schreibmayr.de/products/de/C ... oktav.html
Das scheint die "verkürzte" Version zu sein, die 1996 erschienen ist. Da ist nur die Karwoche und Osteroktav drin und zusätzlich die Texte für die Feier der Initiationssakramente in der Osternacht.
So wie ich die zuständigen Stellen kenne, wird da wohl der gesamte lat. Teil fehlen.
Gruß Jürgen
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Raimund J.
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Re: Erstes Hochgebet
Wann kommt das e-missal mit touch-screen?Bernado hat geschrieben:Außerdem sind Einlegeblätter eine gute katholische Tradition.Kilianus hat geschrieben:Ich sehe bei dieser Variante - abgesehen vom Buchwechsel - keinerlei Nachteil. Wo soll das Problem sein?
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
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Vulpius Herbipolensis
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Re: Erstes Hochgebet
Ist eigentlich grundsätzlich das Mischen von Dt. und Lat. in
einer Messe an sich eher in Ordnung oder eher problematisch?
Vulpius
einer Messe an sich eher in Ordnung oder eher problematisch?
Vulpius
Domum superborum demolietur Dominus.
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Raimund J.
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Re: Erstes Hochgebet
Das sollte grundsätzlich unproblematisch sein.Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:Ist eigentlich grundsätzlich das Mischen von Dt. und Lat. in
einer Messe an sich eher in Ordnung oder eher problematisch?
Vulpius
Das Kyrie wird ja auch wahlweise deutsch oder griechisch gebetet bzw. gesungen.
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
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Re: Erstes Hochgebet
Vielleicht schreibt wer eine App für iPadRaimund Josef H. hat geschrieben:Wann kommt das e-missal mit touch-screen?Bernado hat geschrieben:Außerdem sind Einlegeblätter eine gute katholische Tradition.Kilianus hat geschrieben:Ich sehe bei dieser Variante - abgesehen vom Buchwechsel - keinerlei Nachteil. Wo soll das Problem sein?
Gruß Jürgen
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Re: Erstes Hochgebet
Schon erledigt:
Priester entwickelt "iMesse"
Daraus:

Priester entwickelt "iMesse"
Daraus:
Ein italienischer Priester bringt das iPad auf den Altar: Paolo Padrini entwickelte eine Applikation (App), die das Messbuch ersetzen kann. Padrini erklärte am Freitag, die App werde ab Juli auf Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Latein verfügbar sein. Sie enthalte das vollständige Messbuch, also alle Texte und Gesänge, die im Kirchenjahr während der Messen gesprochen und gesungen werden.
Re: Erstes Hochgebet
*kicher*Gamaliel hat geschrieben:Schon erledigt:
Priester entwickelt "iMesse"
Daraus:
Ein italienischer Priester bringt das iPad auf den Altar: Paolo Padrini entwickelte eine Applikation (App), die das Messbuch ersetzen kann. Padrini erklärte am Freitag, die App werde ab Juli auf Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Latein verfügbar sein. Sie enthalte das vollständige Messbuch, also alle Texte und Gesänge, die im Kirchenjahr während der Messen gesprochen und gesungen werden.
Gibt's das auch für die forma extraordinaria? Das stell ich mir lustig vor, wenn der Altardiener bei der Alten Messe dann das iPad von rechts nach links und wieder retour schleppt statt des Meßbuchs samt Pult ... und es dann womöglich noch als Kanontafel vor den Kelch hinstellt ...
Re: Erstes Hochgebet
Da tut sich wohl wieder ein Medienwandel in der Kirche auf. Wir Älteren kennen das ja noch vom letzten Mal, was das für Probleme gab:Gamaliel hat geschrieben:Schon erledigt:
Priester entwickelt "iMesse"
Daraus:
Ein italienischer Priester bringt das iPad auf den Altar: Paolo Padrini entwickelte eine Applikation (App), die das Messbuch ersetzen kann. Padrini erklärte am Freitag, die App werde ab Juli auf Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Latein verfügbar sein. Sie enthalte das vollständige Messbuch, also alle Texte und Gesänge, die im Kirchenjahr während der Messen gesprochen und gesungen werden.
http://www.youtube.com/v/xFAWR6hzZek&hl=de_DE&fs=1
Re: Erstes Hochgebet
Am besten auf einem Samtkissen....taddeo hat geschrieben: *kicher*
Gibt's das auch für die forma extraordinaria? Das stell ich mir lustig vor, wenn der Altardiener bei der Alten Messe dann das iPad von rechts nach links und wieder retour schleppt statt des Meßbuchs samt Pult
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Erstes Hochgebet
Da das iPad einen Lagesensor hat, ist es auch egal wie der Ministrant das Ding hinstellt - hochkant, quer...taddeo hat geschrieben:*kicher*
Gibt's das auch für die forma extraordinaria? Das stell ich mir lustig vor, wenn der Altardiener bei der Alten Messe dann das iPad von rechts nach links und wieder retour schleppt statt des Meßbuchs samt Pult ... und es dann womöglich noch als Kanontafel vor den Kelch hinstellt ...
Gruß Jürgen
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Re: Erstes Hochgebet
ich glaube, wenn ein Priester ausschließlich die Wandlung permanent lateinisch spricht bekommt er Probleme - wirkt für den Bischof sicher subversiv... (natürlich reine Spekulation meinerseits...). Der Bischof (man nehme quasi einen beliebigen deutschen Bischof) wird dem Priester mit Nachdruck klar machen, dass das pastoral unklug ist...Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:Ist eigentlich grundsätzlich das Mischen von Dt. und Lat. in
einer Messe an sich eher in Ordnung oder eher problematisch?
Vulpius
Re: Erstes Hochgebet
Aha ... hab ich mir's doch gedacht:Juergen hat geschrieben:Da das iPad einen Lagesensor hat, ist es auch egal wie der Ministrant das Ding hinstellt - hochkant, quer...taddeo hat geschrieben:*kicher*
Gibt's das auch für die forma extraordinaria? Das stell ich mir lustig vor, wenn der Altardiener bei der Alten Messe dann das iPad von rechts nach links und wieder retour schleppt statt des Meßbuchs samt Pult ... und es dann womöglich noch als Kanontafel vor den Kelch hinstellt ...

Re: Erstes Hochgebet
Geht man von der Einheit des Eucharistiegebetes aus, so folgt daraus, es in einer Sprache zu beginnen und diese bis zum Abschluß durchzuhalten.Juergen hat geschrieben:Das einfachste wäre wohl (jetzt schlagt mich nicht tot!) Deutsch und Latein zu mixen: Alles in Deutsch und nur den Teil von Präfation bis vor der Einladung zum Vaterunser auf Latein. Ab der Einladung zum Vaterunser macht er dann wieder auf Deutsch weiter.Wim1964 hat geschrieben:Das ist auch meine Hoffnung - leider habe ich das für die Wandlung im NOM noch nicht erlebt.Juergen hat geschrieben:Dann sollten die entsprechenden Priester auf Latein zelebrieren... da gibt es das Problem nicht.Wim1964 hat geschrieben:Wenn aber der "Ungehorsam" (aus katholischer Sicht) in die richtige Richtung geht - einer angekündigten Änderung lediglich vorgegriffen wird, werden massive Sanktionen angedroht. - ... ist schon seltsam und deutet darauf hin, dass die Bischöfe eben selbst nicht mehr glauben, dass an dieser Stelle im deutschen "für viele" stehen muss. Sie werden also alles in ihrer Macht stehende tun, um diese geforderte Änderung zu verhindern oder mindestens so lange wie möglich zu verzögern. (d.h. neues Messbuch deutlich nach 2011)
Mal schauen - vielleicht fasst sich besagter Priester ja ein Herz. Ihm ist das "für viele" ja offensichtlich wichtig....
Damit wäre dem Ärger in der Gemeinde (Wir verstehn nix mehr! Das darf nicht sein!) viel Wind aus den Segeln genommen. Die Sache ist vielleicht nicht ganz sauber und man muß ggf. mit zwei Meßbüchern rumhampeln, aber es wäre eine Lösung.
Also, wenn Latein, dann bitte mit dem Eingangsdialog beginnen und mit der Wendung per omnia saecula saeculorum enden.
Grademal meine zwei Pfennige.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
Re: Erstes Hochgebet
Richtig. Aber davon reden wir doch die ganze Zeit, oder? "Von der Präfation bis zur Einladung zum Vater unser"ad-fontes hat geschrieben: Geht man von der Einheit des Eucharistiegebetes aus, so folgt daraus, es in einer Sprache zu beginnen und diese bis zum Abschluß durchzuhalten.
Also, wenn Latein, dann bitte mit dem Eingangsdialog beginnen und mit der Wendung per omnia saecula saeculorum enden.
Grademal meine zwei Pfennige.
Re: Erstes Hochgebet
Ich hatte es so verstanden, daß der Eingangsdialog auf Deutsch sein sollte und Celebrans erst danach zu Latein wechselt (eine andere Möglichkeit wäre post Sanctus).Kilianus hat geschrieben:Richtig. Aber davon reden wir doch die ganze Zeit, oder? "Von der Präfation bis zur Einladung zum Vater unser"ad-fontes hat geschrieben: Geht man von der Einheit des Eucharistiegebetes aus, so folgt daraus, es in einer Sprache zu beginnen und diese bis zum Abschluß durchzuhalten.
Also, wenn Latein, dann bitte mit dem Eingangsdialog beginnen und mit der Wendung per omnia saecula saeculorum enden.
Grademal meine zwei Pfennige.
Nun, meinen Worten könnte man entgegenhalten: die Messe als Ganzes ist eins, daher sei durchgehend nur eine Sprache zu verwenden. Andererseits geht es ja um ein konkretes Problem der Umsetzung vorauseilenden Gehorsams. So könnte die Therapie könnte zielgenau sein, beschränkt auf die Herrenworte:
Ebenso nahm er nach dem Mahl
diesen erhabenen Kelch
in seine heiligen und ehrwürdigen Hände,
sagte dir Lob und Dank,
reichte den Kelch seinen Jüngern und sprach:
Accipite, et bibite ex eo omnes.
HIC EST ENIM CALIX SANGUINIS MEI, NOVI ET AETERNI TESTAMENTI: QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDETUR IN REMISSIONEM PECCATORUM.
Haec quotiescumque feceritis, in mei memoriam facietis.
Geheimnis des Glaubens:
Deinen Tod, o Herr, verkünden
P.S. Was sagt der Gesetz- und Normgeber zur liturgischen Diglossie?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
Re: Erstes Hochgebet
Mir scheint, wenn man sich manche Messen in Rom anguckt, daß das kein Problem ist. Dort gibt es ja auch z.B. Fürbitten in verschiedenen Sprachen oder auch Lesungstexte in verschiedenen Sprachen.ad-fontes hat geschrieben:P.S. Was sagt der Gesetz- und Normgeber zur liturgischen Diglossie?
Gruß Jürgen
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Re: Erstes Hochgebet
Ich glaube, Mehrsprachigkeit ist kein Thema. In der Tradition deshalb nicht, weil es da im Prinzip nur das Latein gibt - vom griechischen Kyrie und einem gelegentlich eingestreuten hebräischen Amen einmal abgesehen. Im Novus Ordo deshalb nicht, weil die verschiedenen sprachlichen Fassungen durch ihre Approbierung als gleichwertig gelten.ad-fontes hat geschrieben:P.S. Was sagt der Gesetz- und Normgeber zur liturgischen Diglossie?
Ich meine, bei "internationalen Konzelebrationen" schon gehört zu haben, daß die Hauptkonzelebranten, die ja verschiedene Teile des Kanons vortragen, das auch in verschiedenen Sprachen gemacht haben. Freilich wäre es gewagt, aus einer im NO beobachteten Praxis auf die Gültigkeit einer Regel schließen zu wollen, aber immerhin...
Der Volksgebrauch früherer Zeiten hatte mit Sprachwechseln innerhalb von Hymnen keinerlei Probleme, einige solcher Lieder (In dulci jubilohoho, des singet und seid frohoho) haben sich bis heute erhalten.
Ich denke, wenn ein Priester beim deutschen NO nur für die Wandlungsworte ins Lateinische überwechselt, verletzt er keine Vorschriften. Aber wahrscheinlich kriegt er dennoch Ärger mit den Lateingegnern (die Englisch oder Chinesisch sicher gerne akzeptieren würden) oder auch mit seinem Bischof, der das Umgehen des "für alle" wittert und verstimmt ist.
Zuletzt geändert von Bernado am Mittwoch 14. Juli 2010, 16:21, insgesamt 1-mal geändert.
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)
Re: Erstes Hochgebet
Wenn ich mich recht entsinne wurde unter Joannes Paul sec. auch wärhend des HG die Sprache gewechselt, wenn konzelebriert wurde. Kann das jemand bestätigen? Und wie wird dass aktuell gehandhabt?Juergen hat geschrieben:Mir scheint, wenn man sich manche Messen in Rom anguckt, daß das kein Problem ist. Dort gibt es ja auch z.B. Fürbitten in verschiedenen Sprachen oder auch Lesungstexte in verschiedenen Sprachen.ad-fontes hat geschrieben:P.S. Was sagt der Gesetz- und Normgeber zur liturgischen Diglossie?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
Re: Erstes Hochgebet
Das wäre dann der wahrhaft katholisch-episkopale Toleranztest..Bernado hat geschrieben: Ich denke, wenn ein Priester beim deutschen NO nur für die Wandlungsworte ins Lateinische überwechselt, verletzt er keine Vorschriften. Aber wahrscheinlich kriegt er dennoch [...] mit seinem Bischof, der das Umgehen des "für alle" wittert und verstimmt ist.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
Re: Erstes Hochgebet
DAS würde doch zu sehr deutlich machen, daß es dem Zelebranten nur um das "pro multis" geht und würde wohl Unmut heraufbeschwören. Wenn aber vom "Der Herr sei mit Euch" bis zum "Amen" nach der großen Doxologie alles auf Latein ist, kommt der Verdacht nicht auf. - Einziger Stolperstein könnte das "Deinen Tod, o Herr verkünden wir.." sein, weil viele Leute es nicht auf Latein können.ad-fontes hat geschrieben:So könnte die Therapie könnte zielgenau sein, beschränkt auf die Herrenworte:Ebenso nahm er nach dem Mahl
diesen erhabenen Kelch
in seine heiligen und ehrwürdigen Hände,
sagte dir Lob und Dank,
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Re: Erstes Hochgebet
Das stimmt und ist ohnehin vorzugsüwrdig, wenn man schon den "Mut" aufbringt, Latein zu verwenden.Juergen hat geschrieben:DAS würde doch zu sehr deutlich machen, daß es dem Zelebranten nur um das "pro multis" geht und würde wohl Unmut heraufbeschwören. Wenn aber vom "Der Herr sei mit Euch" bis zum "Amen" nach der großen Doxologie alles auf Latein ist, kommt der Verdacht nicht auf. -ad-fontes hat geschrieben:So könnte die Therapie könnte zielgenau sein, beschränkt auf die Herrenworte:Ebenso nahm er nach dem Mahl
diesen erhabenen Kelch
in seine heiligen und ehrwürdigen Hände,
sagte dir Lob und Dank,
reichte den Kelch seinen Jüngern und sprach:
Accipite, et bibite ex eo omnes.
HIC EST ENIM CALIX SANGUINIS MEI, NOVI ET AETERNI TESTAMENTI: QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDETUR IN REMISSIONEM PECCATORUM.
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Deinen Tod, o Herr, verkünden
Dieser Ruf ist sowieso ein völliger Fremdkörper im Canon und gehört bei der ersten Stufe der Reform der Reform sofort wieder entfernt.Einziger Stolperstein könnte das "Deinen Tod, o Herr verkünden wir.." sein, weil viele Leute es nicht auf Latein können.
Re: Erstes Hochgebet
Der Teil wirkt in der Tat wie ein Fremdkörper, da das Hochgebet an den Vater gerichtet ist.Berolinensis hat geschrieben:Dieser Ruf ist sowieso ein völliger Fremdkörper im Canon und gehört bei der ersten Stufe der Reform der Reform sofort wieder entfernt.
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Re: Erstes Hochgebet
So ist es.Juergen hat geschrieben:Der Teil wirkt in der Tat wie ein Fremdkörper, da das Hochgebet an den Vater gerichtet ist.Berolinensis hat geschrieben:Dieser Ruf ist sowieso ein völliger Fremdkörper im Canon und gehört bei der ersten Stufe der Reform der Reform sofort wieder entfernt.
Re: Erstes Hochgebet
Er ist aber das Lieblingskind jener Vertreter von "participatio actuosa", die genau die "heilige Versammlung" (und nicht etwa die ganze Kirche) als Agens der Feier sehen und das auf jeden Fall zum Ausdruck bringen wollen. Erst durch diese Akklamation, so habe ich es irgndwo einmal gelesen, werden die Worte des Priesters beglaubigt und erhalten ihre Gültigkeit.Juergen hat geschrieben:Der Teil wirkt in der Tat wie ein Fremdkörper, da das Hochgebet an den Vater gerichtet ist.Berolinensis hat geschrieben:Dieser Ruf ist sowieso ein völliger Fremdkörper im Canon und gehört bei der ersten Stufe der Reform der Reform sofort wieder entfernt.
Ist zwar offen heterodox, wird aber sicher gerne genommen.
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Re: Erstes Hochgebet
Dank Gebetshaltung, Blickkontakt, situationsbezogener Textanpassung und Mikrophonübertragung in alle Bankreihen habe ich immer größere Zweifel, ob das allen Zelebranten noch so bewusst ist...Juergen hat geschrieben:Der Teil wirkt in der Tat wie ein Fremdkörper, da das Hochgebet an den Vater gerichtet ist.Berolinensis hat geschrieben:Dieser Ruf ist sowieso ein völliger Fremdkörper im Canon und gehört bei der ersten Stufe der Reform der Reform sofort wieder entfernt.
Mein - relativ kleingewachsener - Heimatpfarrer hat Kreuz und Kerzen vom Altar entfernen lassen, weil die Leute ihn nicht sehen könnten.
Der Römische Kanon macht den Adressaten ganz klar. Die anderen Hochgebete zwar auch, aber eben wesentlich inkonsequenter.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
Re: Erstes Hochgebet
Dann hätte man ja aus dem antiochenischen Osten einfach das "Amen" nach den Einsetzungesworten übernehmen können.Bernado hat geschrieben:Er ist aber das Lieblingskind jener Vertreter von "participatio actuosa", die genau die "heilige Versammlung" (und nicht etwa die ganze Kirche) als Agens der Feier sehen und das auf jeden Fall zum Ausdruck bringen wollen. Erst durch diese Akklamation, so habe ich es irgndwo einmal gelesen, werden die Worte des Priesters beglaubigt und erhalten ihre Gültigkeit.
Ist zwar offen heterodox, wird aber sicher gerne genommen.
Michael Kunzler in »Leben in Christus«, S. 372 hat geschrieben:Neu ist der Ruf der Gemeinde (Akklamation) nach der Wandlung: "Deinen Tod, o Herr verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit"; der nichtbiblische Einschub "Geheimnis des Glaubens - Mysterium fidei" - er stand früher inmitten des Einsetzungswortes über den Kelch - wurde aus dem Kelchwort herausgenommen und zum Stichwort für den Ruf der Gemeinde gemacht. Eine Volksbeteiligung am Wandlungsgeschehen kennt auch der Osten, wo die Gemeinde mit ihrem "Amen" das Geschehen gleichsam unterschreibt und gutheißt."
Gruß Jürgen
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