Meine (gerade 5) war dieses Jahr zum ersten Mal mit. Beginn war schon 22:00 Uhr. 0:30 Uhr lag sie dann erst im Bett, zwar hundemüde, aber sie hat gut durchgehalten und war am nächsten Tag wieder fit. Es waren auch noch kleinere Kinder mit in der Christmette.Raphaela hat geschrieben:Wer glaubst du, muss dafür sorgen, dass die Kinder dafür früh genug ins Bett gehen, für diese zu Hause bleiben, weil man sie nicht alleine lassen kann und am nächsten Tag die Kinder wecken?Raimund Josef H. hat geschrieben:Hat sich das zeitlich überschnitten?Nueva hat geschrieben:Um 23.30h gab es nochmals eine Christmette. Konnte die leider nicht besuchen, da meine Familie um 9.00h beim Gottesdienst die Kempter Messe spielte.
(Hast du keine Kinder?)
Kinder im Gottesdienst
Re: Kinder im Gottesdienst
"In necessariis unitas, in non-necessariis libertas, in utrisque caritas."
"Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.
"Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.
Re: Kinder im Gottesdienst
Die Messen nicht, schon recht. Weihnachten besteht halt in einer Großfamilie nicht ausschließlich aus dem Besuch einer Messe. Da gibt es noch ganz viel drumherum zu erledigen und organisieren. Allein schon, dass 5 Familienmitglieder geputzt, gebürstet und geschneutzt in frisch gewaschener Orchesterkleidung um 9.ooh früh spielen müssen, ist schon ein organisatorischer Aufwand (Wo sind meeeineee Noooten?Raimund Josef H. hat geschrieben:Hat sich das zeitlich überschnitten?Nueva hat geschrieben:Um 23.30h gab es nochmals eine Christmette. Konnte die leider nicht besuchen, da meine Familie um 9.00h beim Gottesdienst die Kempter Messe spielte.
Du kannst mir ja gern an Weihnachten 2010 helfen, an allen Weihnachtsgottesdiensten teilzunehmen.
Re: Kinder im Gottesdienst
Schööööön und toll, wenn du das so schaffst. Ich hatte nie nur 1 5jähriges Kind (als meine Älteste 5 war, hatte sie bereists 3 jüngere GeschwisterJacinta hat geschrieben:Meine (gerade 5) war dieses Jahr zum ersten Mal mit. Beginn war schon 22:00 Uhr. 0:30 Uhr lag sie dann erst im Bett, zwar hundemüde, aber sie hat gut durchgehalten und war am nächsten Tag wieder fit. Es waren auch noch kleinere Kinder mit in der Christmette.Raphaela hat geschrieben:Wer glaubst du, muss dafür sorgen, dass die Kinder dafür früh genug ins Bett gehen, für diese zu Hause bleiben, weil man sie nicht alleine lassen kann und am nächsten Tag die Kinder wecken?Raimund Josef H. hat geschrieben:Hat sich das zeitlich überschnitten?Nueva hat geschrieben:Um 23.30h gab es nochmals eine Christmette. Konnte die leider nicht besuchen, da meine Familie um 9.00h beim Gottesdienst die Kempter Messe spielte.
(Hast du keine Kinder?)
Mit Kindern in die Hl. Messe
Liebe Mitforanten,
ich habe jetzt keinen passenden Strang gefunden (ggf. darf natürlich verschoben werden), daher würde mich einmal interessieren, welche Erfahrungen Ihr mit Euren Kindern in der Hl. Messe macht (gemacht habt) und ob Ihr evtl. Ratschäge geben könnt, wie man die Kinder am Besten zum angemessenen Verhalten in der Hl. Messe heranzieht.
Bei unserem Sohn (bald vier) scheint das, wie es sich momentan darstellt, recht zufriedenstellend gelungen zu sein, aber auch da erlebe ich immer wieder schwierige Situationen, insbesondere wenn die Predigt recht lang dauert und sich dann ab der Opferung doch langsam Unruhe ausbreitet ... Und bei unserer Tochter (gut ein Jahr alt) beginnt jetzt die schwierige Phase, daß sie einfach gerne erzählen möchte, was sie sieht, und auch zu laufen beginnt, was natürlich mit einem unglaiblichen Bewegungsbedarf einhergeht ...
- Welche Meßbücher für Kinder sind empfehlenswert (das meiste, das es heute zu kaufen gibt, ist m.E. schlicht ungeeignet, um da mal eine neutrale Formulierung zu finden)?
- Ab welchem "Grad" der Unruhe sollte man die Kirche verlassen? (Ich möchte natürlich vermeiden, daß das Hinausgehen als eine Art "Belohnung" für ein entsprechendes Verhalten angesehen wird ...)
- Gibt es sonst irgendwelche Tips, die Ihr geben könnt?
Schon mal herzlichen Dank,
Hubertus
ich habe jetzt keinen passenden Strang gefunden (ggf. darf natürlich verschoben werden), daher würde mich einmal interessieren, welche Erfahrungen Ihr mit Euren Kindern in der Hl. Messe macht (gemacht habt) und ob Ihr evtl. Ratschäge geben könnt, wie man die Kinder am Besten zum angemessenen Verhalten in der Hl. Messe heranzieht.
Bei unserem Sohn (bald vier) scheint das, wie es sich momentan darstellt, recht zufriedenstellend gelungen zu sein, aber auch da erlebe ich immer wieder schwierige Situationen, insbesondere wenn die Predigt recht lang dauert und sich dann ab der Opferung doch langsam Unruhe ausbreitet ... Und bei unserer Tochter (gut ein Jahr alt) beginnt jetzt die schwierige Phase, daß sie einfach gerne erzählen möchte, was sie sieht, und auch zu laufen beginnt, was natürlich mit einem unglaiblichen Bewegungsbedarf einhergeht ...
- Welche Meßbücher für Kinder sind empfehlenswert (das meiste, das es heute zu kaufen gibt, ist m.E. schlicht ungeeignet, um da mal eine neutrale Formulierung zu finden)?
- Ab welchem "Grad" der Unruhe sollte man die Kirche verlassen? (Ich möchte natürlich vermeiden, daß das Hinausgehen als eine Art "Belohnung" für ein entsprechendes Verhalten angesehen wird ...)
- Gibt es sonst irgendwelche Tips, die Ihr geben könnt?
Schon mal herzlichen Dank,
Hubertus
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)
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Re: Mit Kindern in die Hl. Messe
»Kinder im Gottesdienst« ist der Strang, den du suchst: viewtopic.php?f=3&t=644
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Mit Kindern in die Hl. Messe
Oh, Danke ... 
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)
Re: Kinder im Gottesdienst
Der strang ist zwar schon etwas älter, aber diese Nachricht paßt wohl am Besten hier hin:
Pfarrer Schiffers gehört übrigens zum gogenannten "Schüler-Kreis" des Papstes und hatte sich hier in der Gegend in den letzten Jahren auch mit Äußerung zur Möglichen Weihe verheirateter Männer einen Namen gemacht.
Wer in den letzten Jahren Erstkommunion-Gottesdienste erlebt hat, wird mir beipflichten, daß dies eine von der Sache her durchaus begrüßenswerte Aktion des Pfarrers war. Allerdings scheint er in Form und Begründung ("nur Apostel im Abendmahlssaal") doch etwas übers Ziel hinausgeschossen zu sein.General-Anzeiger Bonn hat geschrieben:Eklat bei der Erstkommunion in Eudenbach
Königswinter. (ff) Zu einem Eklat ist es am Sonntag beim Erstkommunion-Gottesdienst in Königswinter-Eudenbach gekommen. Einige Besucher verließen unter Protest die Kirche, nachdem Pfarrer Udo Maria Schiffers Kritik an lärmenden Kindern geäußert hatte.
(...)
Doch schon beim ersten Lied gab es Probleme: Ein Teil der Anwesenden setzte sich, ein anderer Teil blieb stehen. Schiffers forderte die Gemeinde nach Schilderung von Gottesdienstbesuchern auf: "Beim Gloria stehen wir auf - wir sind hier nicht in einer evangelischen Kirche, sondern in einer katholischen!"
(...)
Zur Predigt sei Schiffers ans Mikrofon getreten und habe schon leicht "geladen" ausgesehen.
"Entweder verlassen die Kleinkinder den Gottesdienst oder ich werde den Gottesdienst unterbrechen bzw. abbrechen", zitiert Besucher Willi Arzdorf den Pastor. Spaett verlässt mit etwa 25 weiteren Erwachsenen und etwa sechs Kindern unter Protest die Kirche. Schiffers nahm zu dem Vorfall am Montag auf Anfrage Stellung. Bei der Feier sei eine "belastende Unruhe" von Anfang an zu spüren gewesen.
Als nach dem Evangeliums Unruhe und Lärmen der Kleinkinder so groß waren, "dass die Predigt keine Chance gehabt hätte, außer den Ohren auch die Herzen zu erreichen", habe er sich gezwungen gesehen, an die eingangs erwähnten Regelungen zu erinnern. Denjenigen, die teils unter lauten Unmutsäußerungen die Kirche verließen, habe er noch zugerufen, dass Christus die Kinder gerne gesegnet habe und auch er, der Pfarrer, tue das gerne, aber "im Abendmahlssaal waren nur die zwölf Apostel, und Christus wusste, warum".
Schiffers sieht die Sache so: Er habe nur seine Pflicht gegenüber den Kommunionkindern und den übrigen Gläubigen erfüllt. "Ein Pfarrer und seine gläubige Gemeinde können sich nicht von Festgästen, denen die katholische Eucharistiefeier unverständlich ist, die Regeln für diese Feier aufdrängen lassen. Er hat das Recht und die Pflicht, um der Gläubigen willen die Würde des Gottesdienstes zu schützen."
Pfarrer Schiffers gehört übrigens zum gogenannten "Schüler-Kreis" des Papstes und hatte sich hier in der Gegend in den letzten Jahren auch mit Äußerung zur Möglichen Weihe verheirateter Männer einen Namen gemacht.
Re: Kinder im Gottesdienst
Au ja, den Erstkommunionsgottesdienst hab ich am nächsten Sonntag vor mir. Es graust mir schon davor. 
Re: Kinder im Gottesdienst
Geh doch woanders...?holzi hat geschrieben:Au ja, den Erstkommunionsgottesdienst hab ich am nächsten Sonntag vor mir. Es graust mir schon davor.
User inaktiv seit dem 05.06.2018.
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
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Raphaela
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Re: Kinder im Gottesdienst
So etwas lässt sich regeln. - Ich bin nächste Woche auch auf Erstkommunion eingeladen. Und: Für kleine Kinder wird ein extra Raum zur Verfügung gestellt, wo diese betreut werden können.
Negativer Punkt dabei: die Eltern müssen die Kinder selbst betreuen, können also leider nicht bei der Messe sein.
Negativer Punkt dabei: die Eltern müssen die Kinder selbst betreuen, können also leider nicht bei der Messe sein.
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!
Re: Kinder im Gottesdienst
Tja, zweischneidiges Schwert...michaelis hat geschrieben:Der strang ist zwar schon etwas älter, aber diese Nachricht paßt wohl am Besten hier hin:Wer in den letzten Jahren Erstkommunion-Gottesdienste erlebt hat, wird mir beipflichten, daß dies eine von der Sache her durchaus begrüßenswerte Aktion des Pfarrers war. Allerdings scheint er in Form und Begründung ("nur Apostel im Abendmahlssaal") doch etwas übers Ziel hinausgeschossen zu sein.General-Anzeiger Bonn hat geschrieben:Eklat bei der Erstkommunion in Eudenbach
Königswinter. (ff) Zu einem Eklat ist es am Sonntag beim Erstkommunion-Gottesdienst in Königswinter-Eudenbach gekommen. Einige Besucher verließen unter Protest die Kirche, nachdem Pfarrer Udo Maria Schiffers Kritik an lärmenden Kindern geäußert hatte.
(...)
Doch schon beim ersten Lied gab es Probleme: Ein Teil der Anwesenden setzte sich, ein anderer Teil blieb stehen. Schiffers forderte die Gemeinde nach Schilderung von Gottesdienstbesuchern auf: "Beim Gloria stehen wir auf - wir sind hier nicht in einer evangelischen Kirche, sondern in einer katholischen!"
(...)
Zur Predigt sei Schiffers ans Mikrofon getreten und habe schon leicht "geladen" ausgesehen.
"Entweder verlassen die Kleinkinder den Gottesdienst oder ich werde den Gottesdienst unterbrechen bzw. abbrechen", zitiert Besucher Willi Arzdorf den Pastor. Spaett verlässt mit etwa 25 weiteren Erwachsenen und etwa sechs Kindern unter Protest die Kirche. Schiffers nahm zu dem Vorfall am Montag auf Anfrage Stellung. Bei der Feier sei eine "belastende Unruhe" von Anfang an zu spüren gewesen.
Als nach dem Evangeliums Unruhe und Lärmen der Kleinkinder so groß waren, "dass die Predigt keine Chance gehabt hätte, außer den Ohren auch die Herzen zu erreichen", habe er sich gezwungen gesehen, an die eingangs erwähnten Regelungen zu erinnern. Denjenigen, die teils unter lauten Unmutsäußerungen die Kirche verließen, habe er noch zugerufen, dass Christus die Kinder gerne gesegnet habe und auch er, der Pfarrer, tue das gerne, aber "im Abendmahlssaal waren nur die zwölf Apostel, und Christus wusste, warum".
Schiffers sieht die Sache so: Er habe nur seine Pflicht gegenüber den Kommunionkindern und den übrigen Gläubigen erfüllt. "Ein Pfarrer und seine gläubige Gemeinde können sich nicht von Festgästen, denen die katholische Eucharistiefeier unverständlich ist, die Regeln für diese Feier aufdrängen lassen. Er hat das Recht und die Pflicht, um der Gläubigen willen die Würde des Gottesdienstes zu schützen."
Pfarrer Schiffers gehört übrigens zum gogenannten "Schüler-Kreis" des Papstes und hatte sich hier in der Gegend in den letzten Jahren auch mit Äußerung zur Möglichen Weihe verheirateter Männer einen Namen gemacht.
Ich kann mir gut vorstellen, dass bei entsprechendem Lärmpegel die gerade für die Predigt notwendige Konzentration beim Prediger schnell flöten geht.
Allerdings finde ich die Reaktion (schon die Ansage beim Gloria) zu "pampig" und vor allem respektlos gegenüber der Gemeinde. Man könnte meinen, der Pfarrer wolle sagen "der Gottesdienst könnte so schön sein, wenn nicht die lästigen Gläubigen da wären". Mal ehrlich - wie oft hat man im Jahr Gottesdienste, wo es wirklich so lebhaft zugeht und die Kirche wirklich brechend voll ist? Die kann man wahrscheinlich an zwei Händen abzählen. Daher denke ich sollte man sich da als Pfarrer ein entsprechendes Nervenkostüm zulegen (was dieser wohl nicht hatte) und denken "da muss ich jetzt halt durch". Man kann und darf natürlich mal was sagen (unser Pfarrer hier ermahnt die Konfirmanden auch regelmäßig von der Kanzel, wenn er sich durch deren Geflüster gestört fühlt), aber hier hat er sich im Ton vergriffen.
Da kann ich mich an eine Episode erinnern: Bei einem Gottesdienst in der Weihnachtszeit war ein Baby (ich glaube es war sogar kurz zuvor getauft worden) während der Predigt auch laut, der Vater wollte daraufhin mit ihm hinausgehen. Der Pfarrer hat dann die Predigt unterbrochen und gesagt, das könne er jetzt nicht mit anschauen, das sei ja wie bei der Herbergssuche, die beiden sollten doch bitte dableiben.
Hier gibt es einen Pro-Contra-Artikel zum Thema:
http://www.evangelisch.de/themen/religi ... enste39229
Re: Kinder im Gottesdienst
Sehe ich ganz genauso. So schlimm das Chaos ist (in der hiesigen Gemeinde wird in Erstkommuniongottesdiensten kaum aufgestanden und gekniet sowieso nichtmichaelis hat geschrieben:Wer in den letzten Jahren Erstkommunion-Gottesdienste erlebt hat, wird mir beipflichten, daß dies eine von der Sache her durchaus begrüßenswerte Aktion des Pfarrers war. Allerdings scheint er in Form und Begründung ("nur Apostel im Abendmahlssaal") doch etwas übers Ziel hinausgeschossen zu sein.
Aber der Ton und die Begründung sorgen dafür, dass ich zu diesem Priester auch nie mehr gehen würde (außer in Todesgefahr o.ä.).
Re: Kinder im Gottesdienst
Klasse Idee, eine Kinderbetreuung zu organisieren!Raphaela hat geschrieben:So etwas lässt sich regeln. - Ich bin nächste Woche auch auf Erstkommunion eingeladen. Und: Für kleine Kinder wird ein extra Raum zur Verfügung gestellt, wo diese betreut werden können.
Negativer Punkt dabei: die Eltern müssen die Kinder selbst betreuen, können also leider nicht bei der Messe sein.
Es gibt doch in vielen Gemeinden Leute, die "begleitende Kinderwortgottesdienste" organisieren (was ich sehr gut finde), die wären doch die dazu Berufenen (den Kindern während der Betreuung auch eine Glaubensinfo zu vermitteln).
Re: Kinder im Gottesdienst
Ich bin aber als Mesner in der Kirche und dazu noch von meinem Pfarrer zum Kommunionausteilen eingeteilt.Ecce Homo hat geschrieben:Geh doch woanders...?holzi hat geschrieben:Au ja, den Erstkommunionsgottesdienst hab ich am nächsten Sonntag vor mir. Es graust mir schon davor.
Re: Kinder im Gottesdienst
Fürchte dich nicht.holzi hat geschrieben:Ich bin aber als Mesner in der Kirche und dazu noch von meinem Pfarrer zum Kommunionausteilen eingeteilt.Ecce Homo hat geschrieben:Geh doch woanders...?holzi hat geschrieben:Au ja, den Erstkommunionsgottesdienst hab ich am nächsten Sonntag vor mir. Es graust mir schon davor.Also muss ich da wohl durch.
Re: Kinder im Gottesdienst
Bei uns ist das sehr gut geregelt, wir haben immer sehr viele junger Familien mit Kindern in der hl. Messe. Die gehen immer ins Seitenschiff und wenn die Kinder zu laut werden, gehen die Eltern in die Sakristei, dort haben die Patres einen Monitor installiert samt Lautsprechern, damit die Eltern die hl. Messe mit verfolgen können. Außerdem gibt es Spielsachen und Decken für die Kinder und seit neuestem einen extra Wickeltisch samt Windeln in einem der WC`s.... 
Die Eucharistie ist das tägliche Brot, das wir als Heilmittel gegen die tägliche Schwachheit brauchen. Hl. Augustinus
Re: Kinder im Gottesdienst
Das ist vorbildlich.
Re: Alles zur "FSSPX": Fragen, Nachrichten, Veranstaltungen etc.
"extremistisch-dämliche und längere Diskussionen" (mit mutmaßlichen Kleinstkindern!) sind für Ihn
"sichtbar ... viel" "Liberalismus""
Jawohl, dazu stehe ich. Für mich sind diese "Liebes"-Apostel
hysterisch und noch viel mehr. Gelinde gesagt. Mir fehlen einfach die Worte für diesen Extrem-Egoismus. Es ist doch in Wirklichkeit nur eine Beweihräucherung des eigenen Ichs - man selbst "liebt", und der andere ist böse. Hier ist Liebe aber nicht der Wunsch, den anderen glücklich und gut zu wissen, sondern so eine Streichelschmuse-Gefühlsdiktatur. Und da Gefühle für diese Leute das einzig wichtige sind, ist der Geist eben weg oder minimalst vertreten. Und man will nur mit dieser Weichheit das Kind an sich binden. Man ist ja nur "lieb". Wie hat eine Frau sich gewundert, daß mein Kind mich mehr liebt als andere, obwohl ich streng bin. Ich versuche aber, nie im Zorn zu strafen oder schimpfen. Wenn doch, entschuldige ich mich.
Das Schlimme ist ja für mich, und deswegen hasse ich dieses Verhalten aus ganzem Herzen:
a) man nimmt keinerlei Rücksicht auf andere, denn es geht doch um den lieben Schatzi. Die Gegner "sind alle kinderfeindlich".
b) "ich" bin der Gutmensch, der andere ist schlecht. Und das wird ohne Erbarmen bis zum Exzeß durchgezogen. In Hysterie.
c) Es gehört auch in diese Weichei-Mentalität, daß Schmerz oder Unangenehmes wie Gehorchen böse ist und um alles in der Welt vermieden werden muß. *** Zumindest für die Kleinen. Genau das steckt nämlich dahinter. Und genau das ist Modernismus. Weg mit dem Kreuz, dem Heil. Andererseits wird dann den Kleinst-Kindern mit Vernunftsgründen dargelegt, warum ihr Schreien oder Fehlverhalten hier gerade nicht so günstig ist. Immer schön erklären, er könnte ja sonst einen seelischen Knick oder Schaden erleiden. Denn: siehe oben ***. Schmerzen, Unangenehmes wie Gehorchen ist gewaltig und viel zu schwer für so eine kleine Kinderseele. Falls so einer dann Argumente benötigt, greift er in die lautschreiende Fernsehkiste: Kinder, die Kriege miterleben, traumatisiert sind ...
"Ein Indianer kennt keinen Schmerz" ist für diese Menschen außerhalb des Horizonts. Und das ist nur ein rein irdischer Spruch. Oder ein Spruch von Pater Pio: "Ein Frauenherz muß durch Tränen weich werden, sonst wird und bleibt es hart." Man muß also im Leben etwas erleiden. Erzähl sowas mal so einer Alles-in-Liebe-Schmuse-Kämpferin.
d) Leider gibt es ja auf der anderen Seite wirklich auch viele Gläubige und Menschen, denen Kinder grundsätzlich lästig und die ihnen Feind sind. Die keine Kinder in der Wohnung, im Haus, in der Straße haben wollen und gegen sie schimpfen. Diese sind natürlich ideal für diese Verrückten. Auf diese stützen sie ihre ganze Verteidigung: "bist du etwa auch gegen Kinder?" heißt es. Als Totschlag-Argument. Oder man muß sich dumm anmachen lassen mit argumentfreien Aussprüchen wie : "An wessen gesundem Menschenverstand muss man denn hier zweifeln?" von vir probatus. (Schon sein Name ist "Einbildung". homo bonus = Gutmensch wär doch auch gut.)
Was mußte ich mir vor 6 Monaten von so einem Weichei-Elternteil am Sonntag nach dem Hochamt anhören. Als ich (ohne Worte!) während der Opferung abwehrend winkte, als diese "Mama" dem 3-4 jährigen Kind etwas zu essen gab (unter lautem Geschmatze natürlich - Kekse). Nach der hl. Messe stellte sie (!) mich dann fauchend (wirklich) zur Rede. Was mir denn einfiele, hier abwehrend zu winken (ich hätte sie wohl anmotzen sollen!), das Kind bedürfe des Essens, wie man nur so lieblos und rücksichtslos sein könne und so weiter. Als ich dann bemerkte (Ach ja, wehe man erwidert diesen hysterischen Weibern etwas.), ich könne mir nicht vorstellen, daß es überhaupt erlaubt sei, während der hl. Messe im Kirchenraum etwas zu essen, sie könne ja mal den Priester fragen - widersprach sie heftig. Das sei erlaubt, natürlich dürfe man das, sie wisse das ....
Der später befragte Priester teilte übrigens meine Ablehnung dieses Verhaltens, aber ist relativ hilflos. Gerade dieses Klientel schreit und macht, wenn man sie kritisiert. Wehe! Daran sieht man auch, wessen Geistes die sind.
Und das ist einfach und direkt ein Rüberschwappen der Streichel-Pastoral des Teufels und der modernen Welt. Die direkte Wahrheit ist denen zu hart. Sie haben, wie Guardini, auch so ein Weichei-Apostel, ein Problem mit Gott und seinem Handeln direkt. Dieser sagte, er wolle beim jüngsten Gericht nicht nur antworten, sondern auch Fragen stellen. So ein eingebildeter Dreikäsehoch. Ein solches Verhalten findet man in den ganzen 2000 Jahren nirgends, höchstens außerhalb der Kirche. Bei Luther z.B.
"sichtbar ... viel" "Liberalismus""
Jawohl, dazu stehe ich. Für mich sind diese "Liebes"-Apostel
Das Schlimme ist ja für mich, und deswegen hasse ich dieses Verhalten aus ganzem Herzen:
a) man nimmt keinerlei Rücksicht auf andere, denn es geht doch um den lieben Schatzi. Die Gegner "sind alle kinderfeindlich".
b) "ich" bin der Gutmensch, der andere ist schlecht. Und das wird ohne Erbarmen bis zum Exzeß durchgezogen. In Hysterie.
c) Es gehört auch in diese Weichei-Mentalität, daß Schmerz oder Unangenehmes wie Gehorchen böse ist und um alles in der Welt vermieden werden muß. *** Zumindest für die Kleinen. Genau das steckt nämlich dahinter. Und genau das ist Modernismus. Weg mit dem Kreuz, dem Heil. Andererseits wird dann den Kleinst-Kindern mit Vernunftsgründen dargelegt, warum ihr Schreien oder Fehlverhalten hier gerade nicht so günstig ist. Immer schön erklären, er könnte ja sonst einen seelischen Knick oder Schaden erleiden. Denn: siehe oben ***. Schmerzen, Unangenehmes wie Gehorchen ist gewaltig und viel zu schwer für so eine kleine Kinderseele. Falls so einer dann Argumente benötigt, greift er in die lautschreiende Fernsehkiste: Kinder, die Kriege miterleben, traumatisiert sind ...
"Ein Indianer kennt keinen Schmerz" ist für diese Menschen außerhalb des Horizonts. Und das ist nur ein rein irdischer Spruch. Oder ein Spruch von Pater Pio: "Ein Frauenherz muß durch Tränen weich werden, sonst wird und bleibt es hart." Man muß also im Leben etwas erleiden. Erzähl sowas mal so einer Alles-in-Liebe-Schmuse-Kämpferin.
d) Leider gibt es ja auf der anderen Seite wirklich auch viele Gläubige und Menschen, denen Kinder grundsätzlich lästig und die ihnen Feind sind. Die keine Kinder in der Wohnung, im Haus, in der Straße haben wollen und gegen sie schimpfen. Diese sind natürlich ideal für diese Verrückten. Auf diese stützen sie ihre ganze Verteidigung: "bist du etwa auch gegen Kinder?" heißt es. Als Totschlag-Argument. Oder man muß sich dumm anmachen lassen mit argumentfreien Aussprüchen wie : "An wessen gesundem Menschenverstand muss man denn hier zweifeln?" von vir probatus. (Schon sein Name ist "Einbildung". homo bonus = Gutmensch wär doch auch gut.)
Was mußte ich mir vor 6 Monaten von so einem Weichei-Elternteil am Sonntag nach dem Hochamt anhören. Als ich (ohne Worte!) während der Opferung abwehrend winkte, als diese "Mama" dem 3-4 jährigen Kind etwas zu essen gab (unter lautem Geschmatze natürlich - Kekse). Nach der hl. Messe stellte sie (!) mich dann fauchend (wirklich) zur Rede. Was mir denn einfiele, hier abwehrend zu winken (ich hätte sie wohl anmotzen sollen!), das Kind bedürfe des Essens, wie man nur so lieblos und rücksichtslos sein könne und so weiter. Als ich dann bemerkte (Ach ja, wehe man erwidert diesen hysterischen Weibern etwas.), ich könne mir nicht vorstellen, daß es überhaupt erlaubt sei, während der hl. Messe im Kirchenraum etwas zu essen, sie könne ja mal den Priester fragen - widersprach sie heftig. Das sei erlaubt, natürlich dürfe man das, sie wisse das ....
Der später befragte Priester teilte übrigens meine Ablehnung dieses Verhaltens, aber ist relativ hilflos. Gerade dieses Klientel schreit und macht, wenn man sie kritisiert. Wehe! Daran sieht man auch, wessen Geistes die sind.
Und das ist einfach und direkt ein Rüberschwappen der Streichel-Pastoral des Teufels und der modernen Welt. Die direkte Wahrheit ist denen zu hart. Sie haben, wie Guardini, auch so ein Weichei-Apostel, ein Problem mit Gott und seinem Handeln direkt. Dieser sagte, er wolle beim jüngsten Gericht nicht nur antworten, sondern auch Fragen stellen. So ein eingebildeter Dreikäsehoch. Ein solches Verhalten findet man in den ganzen 2000 Jahren nirgends, höchstens außerhalb der Kirche. Bei Luther z.B.
rotbraunes ANTI-sozialistisch “Der Edle strebt nach Harmonie, nicht nach Gleichheit. Der Gemeine nach Gleichheit, nicht nach Harmonie.”Konfuz.
"Unsere Ökonomie => Schweinezucht = produktiv, Kind-Großziehen = unproduktiv" Fried.List, dt.Ökonom
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Re: Alles zur "FSSPX": Fragen, Nachrichten, Veranstaltungen etc.
So ist das.
(Warum nur dieser eine obige Beitrag umsortiert wurde und damit aus der Diskussion, auf die er Antwort ist, gerissen, erschließt sich mir nicht.)
(Warum nur dieser eine obige Beitrag umsortiert wurde und damit aus der Diskussion, auf die er Antwort ist, gerissen, erschließt sich mir nicht.)
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
- martin v. tours
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Re: Kinder im Gottesdienst
Coelestin
martin v. tours
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Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila
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Re: Kinder im Gottesdienst
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quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)
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Vir Probatus
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Re: Kinder im Gottesdienst
Ich sagte ja schon in einem anderen Strang, daß ich die Liturgie erhabend finde. Und daß ich von der gleichzeitig vermittelten Ideologie, die auch hier wieder rüberkommt (Frauen, Hosen an Frauen, gewalttätige Kindererziehung) nicht viel halte.
Machogehabe mit pseudokatholischer Legitimation.
Machogehabe mit pseudokatholischer Legitimation.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)
Re: Kinder im Gottesdienst
Vir Probatus hat geschrieben:Machogehabe mit pseudokatholischer Legitimation.
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Raphaela
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Re: Kinder im Gottesdienst
Das einzige, was bei mir hier ankommt, ist ein Machogehabe des [Punkt] Wie gesagt: So kommt es bei mir an!Vir Probatus hat geschrieben: ... Hosen an Frauen... nicht viel halte.
Machogehabe
Und: Schon mal darüber nachgedacht, dass fast alle Frauen heutzutage Hosen tragen?
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!
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Re: Kinder im Gottesdienst
Eben, und warum sollte man dagegen sein ? Hast Du mich mißverstanden ?Raphaela hat geschrieben:Das einzige, was bei mir hier ankommt, ist ein Machogehabe des [Punkt] Wie gesagt: So kommt es bei mir an!Vir Probatus hat geschrieben: ... Hosen an Frauen... nicht viel halte.
Machogehabe
Und: Schon mal darüber nachgedacht, dass fast alle Frauen heutzutage Hosen tragen?
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)
Re: Kinder im Gottesdienst
Angesichts der ökonomischen und demographischen Katastrophe, die sich in den Fraunhosenländern derzeit ereignet ...Raphaela hat geschrieben: Und: Schon mal darüber nachgedacht, dass fast alle Frauen heutzutage Hosen tragen?
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Kinder im Gottesdienst
Also doch Kopftuchpflicht?Peregrin hat geschrieben:Angesichts der ökonomischen und demographischen Katastrophe, die sich in den Fraunhosenländern derzeit ereignet ...Raphaela hat geschrieben: Und: Schon mal darüber nachgedacht, dass fast alle Frauen heutzutage Hosen tragen?
-
Vir Probatus
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Re: Kinder im Gottesdienst
Frag das mal Coelestin: Für ihn ist das sicher purer Modernismus. Kinder werden nicht betreut, sie werden "erzogen". (Von Frauen, die Röcke tragen). Sein eigener, gegenüber den Gutmenschen deutlich erweiterter "Horizont" schliesst dabei ausdrücklich Schmerzen und das "Unangenehme" ein.iustus hat geschrieben:Klasse Idee, eine Kinderbetreuung zu organisieren!Raphaela hat geschrieben:So etwas lässt sich regeln. - Ich bin nächste Woche auch auf Erstkommunion eingeladen. Und: Für kleine Kinder wird ein extra Raum zur Verfügung gestellt, wo diese betreut werden können.
Negativer Punkt dabei: die Eltern müssen die Kinder selbst betreuen, können also leider nicht bei der Messe sein.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)
Re: Kinder im Gottesdienst
Hass ist ein schlechter Ratgeber. Zudem ist Hass eine Form der Liebe. Denn worauf du deine ganze Aufmerksamkeit richtest, das liebst du.Coelestin hat geschrieben:Das Schlimme ist ja für mich, und deswegen hasse ich dieses Verhalten aus ganzem Herzen
Entweder es ist möglich, die Zustände zu ändern, dann sollte das auch geschehen. Wenn das nicht möglich ist, dann ist es besser, das Böse in der Welt zu ignorieren und sich selbst auf das Gute von Gott auszurichten, das von ganz allein das Dunkle in uns wie in der Welt überwindet.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)
- Melody
- Beiträge: 4263
- Registriert: Mittwoch 22. März 2006, 16:05
- Wohnort: in der schönsten Stadt am Rhein... ;-)
Re: Kinder im Gottesdienst
Kinder im Gottesdienst:
Heute war eine Primizmesse.
Ich saß relativ weit hinten. Ganz hinten ca. 10 Meter von mir entfernt saßen Eltern mit ihrem quengelnden Kleinkind (ca. 2 Jahre).
Mehrfach während der Predigt hab ich in die Richtung geschaut, denn ich hab mich kaum darauf konzentrieren können, das Gequengel habe ich als sehr störend empfunden.
Ich habe mich gefragt, warum die Eltern nicht selbst bemerken, dass die Grenze des Zumutbaren erreicht ist.
Dann wurde man plötzlich von einer lautstarken Meinungsverschiedenheit aufgeschreckt.
Offensichtlich war eine ältere Frau zu dem Vater gegangen (ich glaub, die zugehörige Mutter saß woanders, übrigens mit Rock...) und hatte ihn gebeten, mit dem Kind doch rauszugehen.
Und ich weiß nicht, wer zuerst laut geworden ist, aber mir hat es sich so dargestellt, dass der Vater einen relativ starken Krach angefangen hat. Wobei ich natürlich dazusagen muss, dass ich nicht weiß, was und wie die Frau das gesagt hat, bekanntlich macht der Ton die Musik.
Jedenfalls war der Vater auf 180.
Die Frau ging an ihren Platz und kniete, ein paar Minuten später ging der Vater nochmal zu ihr und verkündete hörbar wutentbrannt, dass er jetzt gehen würde.
Ein paar Minuten später kam er mit dem Wallfahrtsdirektor im Schlepptau zurück, die - immer noch während der Primizmesse(!), die Frau kniete zum Offertorium - nochmal zu der Frau gegangen sind.
Ich hörte im nachhinein, er solle zu ihr gesagt haben: "Kinder sind hier gern gesehen".
Wie gesagt, ich muss ehrlich zugeben, dass ich ja nicht daneben stand und insofern nicht weiß, wie es sich exakt abgespielt hat. Vielleicht war die Frau ja wirklich unhöflich, keine Ahnung. Aber ich war doch einigermaßen fassungslos.
Hallo, das war eine PRIMIZMESSE!
Das Kind hat definitiv gestört. Ich mecker gewiss nicht gleich bei jedem kurzen Gequengel wie andere, aber meine Grenze der Toleranz war erreicht. Dass Eltern das dann nicht von selbst erkennen, sondern auch noch so einen Aufstand veranstalten.
Aber erst recht wundere ich mich, dass die Frau im nachhinein noch einen vom Chef drübergekriegt hat. Derjenige war doch nichtmal dabei und wusste nicht, wie laut das Kind war. Heftig sowas.
Heute war eine Primizmesse.
Ich saß relativ weit hinten. Ganz hinten ca. 10 Meter von mir entfernt saßen Eltern mit ihrem quengelnden Kleinkind (ca. 2 Jahre).
Mehrfach während der Predigt hab ich in die Richtung geschaut, denn ich hab mich kaum darauf konzentrieren können, das Gequengel habe ich als sehr störend empfunden.
Ich habe mich gefragt, warum die Eltern nicht selbst bemerken, dass die Grenze des Zumutbaren erreicht ist.
Dann wurde man plötzlich von einer lautstarken Meinungsverschiedenheit aufgeschreckt.
Offensichtlich war eine ältere Frau zu dem Vater gegangen (ich glaub, die zugehörige Mutter saß woanders, übrigens mit Rock...) und hatte ihn gebeten, mit dem Kind doch rauszugehen.
Und ich weiß nicht, wer zuerst laut geworden ist, aber mir hat es sich so dargestellt, dass der Vater einen relativ starken Krach angefangen hat. Wobei ich natürlich dazusagen muss, dass ich nicht weiß, was und wie die Frau das gesagt hat, bekanntlich macht der Ton die Musik.
Jedenfalls war der Vater auf 180.
Die Frau ging an ihren Platz und kniete, ein paar Minuten später ging der Vater nochmal zu ihr und verkündete hörbar wutentbrannt, dass er jetzt gehen würde.
Ein paar Minuten später kam er mit dem Wallfahrtsdirektor im Schlepptau zurück, die - immer noch während der Primizmesse(!), die Frau kniete zum Offertorium - nochmal zu der Frau gegangen sind.
Ich hörte im nachhinein, er solle zu ihr gesagt haben: "Kinder sind hier gern gesehen".
Wie gesagt, ich muss ehrlich zugeben, dass ich ja nicht daneben stand und insofern nicht weiß, wie es sich exakt abgespielt hat. Vielleicht war die Frau ja wirklich unhöflich, keine Ahnung. Aber ich war doch einigermaßen fassungslos.
Hallo, das war eine PRIMIZMESSE!
Das Kind hat definitiv gestört. Ich mecker gewiss nicht gleich bei jedem kurzen Gequengel wie andere, aber meine Grenze der Toleranz war erreicht. Dass Eltern das dann nicht von selbst erkennen, sondern auch noch so einen Aufstand veranstalten.
Aber erst recht wundere ich mich, dass die Frau im nachhinein noch einen vom Chef drübergekriegt hat. Derjenige war doch nichtmal dabei und wusste nicht, wie laut das Kind war. Heftig sowas.
Ewa Kopacz: «Für mich ist Demokratie die Herrschaft der Mehrheit bei Achtung der Minderheitenrechte, aber nicht die Diktatur der Minderheit»
Re: Kinder im Gottesdienst
Kinder, vor allem Kleinkinder, können natürlich sehr laut sein, besonders gerade zu Zeiten und an Örtlichkeiten, wo dies eigentlich weniger erwünscht ist.
Nichts dagegen einzuwenden, wenn Kinder mal Phasen von Unruhe während der Hl. Messe haben, sich aber jederzeit von den Eltern bereitwillig disziplinieren lassen (wie sollten Kinder ansonsten Disziplin und die daraus resultierende Selbstdiesziplin erfahren und erlernen!).
Ein schreiendes Kleinkind, oder ein auf Dauer nörgelndes oder sonstwie auffällig werdendes Kind sollte zumindest ein Elternteil dazu animieren, mit dem Kind den Gottesdienst kurzfristig zu verlassen, um das Kind außerhalb wieder zur Ruhe zu bringen. Als Vater oder Mutter sollte man so viel Feingefühl den anderen Gläubigen gegenüber empfinden. Ich bezweifele überhaupt, dass Menschen, die ein gewisses Feingefühl anderen Menschen gegenüber nicht besitzen, auch tatsächlich gute und rechte Gläubige sein können.
Gruß, ad_hoc
Nichts dagegen einzuwenden, wenn Kinder mal Phasen von Unruhe während der Hl. Messe haben, sich aber jederzeit von den Eltern bereitwillig disziplinieren lassen (wie sollten Kinder ansonsten Disziplin und die daraus resultierende Selbstdiesziplin erfahren und erlernen!).
Ein schreiendes Kleinkind, oder ein auf Dauer nörgelndes oder sonstwie auffällig werdendes Kind sollte zumindest ein Elternteil dazu animieren, mit dem Kind den Gottesdienst kurzfristig zu verlassen, um das Kind außerhalb wieder zur Ruhe zu bringen. Als Vater oder Mutter sollte man so viel Feingefühl den anderen Gläubigen gegenüber empfinden. Ich bezweifele überhaupt, dass Menschen, die ein gewisses Feingefühl anderen Menschen gegenüber nicht besitzen, auch tatsächlich gute und rechte Gläubige sein können.
Gruß, ad_hoc
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Re: Kinder im Gottesdienst
Wir halten für Coelestin fest: Die Mutter trug Rock, war also "zum Opfer bereit", aber bei ihrem Kind war sie nicht.Melody hat geschrieben:Kinder im Gottesdienst:
Heute war eine Primizmesse.
Ich saß relativ weit hinten. Ganz hinten ca. 10 Meter von mir entfernt saßen Eltern mit ihrem quengelnden Kleinkind (ca. 2 Jahre).
Mehrfach während der Predigt hab ich in die Richtung geschaut, denn ich hab mich kaum darauf konzentrieren können, das Gequengel habe ich als sehr störend empfunden.
Ich habe mich gefragt, warum die Eltern nicht selbst bemerken, dass die Grenze des Zumutbaren erreicht ist.
Dann wurde man plötzlich von einer lautstarken Meinungsverschiedenheit aufgeschreckt.
Offensichtlich war eine ältere Frau zu dem Vater gegangen (ich glaub, die zugehörige Mutter saß woanders, übrigens mit Rock...) und hatte ihn gebeten, mit dem Kind doch rauszugehen.
Und ich weiß nicht, wer zuerst laut geworden ist, aber mir hat es sich so dargestellt, dass der Vater einen relativ starken Krach angefangen hat. Wobei ich natürlich dazusagen muss, dass ich nicht weiß, was und wie die Frau das gesagt hat, bekanntlich macht der Ton die Musik.
Jedenfalls war der Vater auf 180.
Die Frau ging an ihren Platz und kniete, ein paar Minuten später ging der Vater nochmal zu ihr und verkündete hörbar wutentbrannt, dass er jetzt gehen würde.
Ein paar Minuten später kam er mit dem Wallfahrtsdirektor im Schlepptau zurück, die - immer noch während der Primizmesse(!), die Frau kniete zum Offertorium - nochmal zu der Frau gegangen sind.
Ich hörte im nachhinein, er solle zu ihr gesagt haben: "Kinder sind hier gern gesehen".
Wie gesagt, ich muss ehrlich zugeben, dass ich ja nicht daneben stand und insofern nicht weiß, wie es sich exakt abgespielt hat. Vielleicht war die Frau ja wirklich unhöflich, keine Ahnung. Aber ich war doch einigermaßen fassungslos.
Hallo, das war eine PRIMIZMESSE!
Das Kind hat definitiv gestört. Ich mecker gewiss nicht gleich bei jedem kurzen Gequengel wie andere, aber meine Grenze der Toleranz war erreicht. Dass Eltern das dann nicht von selbst erkennen, sondern auch noch so einen Aufstand veranstalten.
Aber erst recht wundere ich mich, dass die Frau im nachhinein noch einen vom Chef drübergekriegt hat. Derjenige war doch nichtmal dabei und wusste nicht, wie laut das Kind war. Heftig sowas.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)