


Da mir die Einzelkelchkommunion völlig fremd ist, fehlt mir der Blick, um so etwas auf dem Bild gleich zu erkennen. Befinden sich etwa auf dem Tablett etliche Mini-Einzelkelche, die den Kommunikanten angeboten werden?Stephen Dedalus hat geschrieben:Luthi, ich habe nicht gesagt, daß sie nur Einzelkelche verwenden.![]()
In der DDR waren m.W. Nahe & Saale/Unstrut verboten weil die die Kelche zu sehr angreifen.anneke6 hat geschrieben:Vor dem Konzil war Saft unter keinen Umständen erlaubt. Thomas von Aquin schreibt, daß angegorener Most erlaubt sei, nicht jedoch frisch gepreßter.
In Deutschland gibt es meines Wissens sogar eine spezielle Meßweinverordnung, die regelt, welche Weine verwendet werden sollen.
Keine Ahnung, wie das bei den Römern ist, aber wir nehmen immer Port.Allons hat geschrieben:
In der DDR waren m.W. Nahe & Saale/Unstrut verboten weil die die Kelche zu sehr angreifen.![]()
Mal ne andere Frage, wäre Portwein eigentlich erlaubt ?
Grüße, Allons!
Nach dem Gottesdienst auch.Stephen Dedalus hat geschrieben:Keine Ahnung, wie das bei den Römern ist, aber wir nehmen immer Port.Allons hat geschrieben:
In der DDR waren m.W. Nahe & Saale/Unstrut verboten weil die die Kelche zu sehr angreifen.![]()
Mal ne andere Frage, wäre Portwein eigentlich erlaubt ?
Grüße, Allons!
John Grantham hat geschrieben:denn es macht es mir schwer, Weißwein als "Blut Christi" vorzustellen...
Das eine gehört zum anderen. Wenn die Symbolkraft und Würde einer sakramentalen Handlung (egal warum) verloren geht oder geschwächt wird, dann wird es erschwert, daran zu glauben.Linus hat geschrieben:John Grantham hat geschrieben:denn es macht es mir schwer, Weißwein als "Blut Christi" vorzustellen...Du sollst dir nicht vorstellen es sei das Blut Christi sondern glauben, daß es das ist, auch wenn die Akzidenz des Weins erhalten bleibt.
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ieromonach hat geschrieben:wir Orthodoxen benutzen roten Wein. Er muß sogar süß sein.
Warum? Blut ist rot und Jesus Christus ist die süße Liebe (Glykophilia).
So ist es üblich, aber in Samos ist der Wein hell. Es geht letztlich um die Frucht des Weinstocks n icht um Farbe.
Trotzdem: Der Mensch, auch der gläubige Mensch, lebt mit Symbolen, er glaubt und lebt nicht nur mit Ratio. Der gläubige M ensch glaubt mit allen Sinnen. Deshalb finde ich "den roten Wein" schon sehr wichtig und hilfreich.
*dickunterschreib*Sebastian hat geschrieben:ieromonach hat geschrieben:wir Orthodoxen benutzen roten Wein. Er muß sogar süß sein.
Warum? Blut ist rot und Jesus Christus ist die süße Liebe (Glykophilia).
So ist es üblich, aber in Samos ist der Wein hell. Es geht letztlich um die Frucht des Weinstocks n icht um Farbe.
Trotzdem: Der Mensch, auch der gläubige Mensch, lebt mit Symbolen, er glaubt und lebt nicht nur mit Ratio. Der gläubige M ensch glaubt mit allen Sinnen. Deshalb finde ich "den roten Wein" schon sehr wichtig und hilfreich.![]()
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Mag ja sein, aber was spricht dann gegen Asti Spumante? Oder Mad Dog? Oder Traubensaft? Ab wann wird's albern?anneke6 hat geschrieben:Das kann ich nicht nachvollziehen…heißt es nicht in einem Hymnus "Augen, Mund und Hände täuschen sich in Dir"?
Bei uns in der ak-Gemeinde in Hannover wurde, als ich erstmal ankam, hauptsächlich Weißwein verwendet, aber irgendwann hab' ich ein bißchen gemeckert und der Pfarrer sah es sofort ein. Seitdem immer Rotwein (meist Dornfelder).anneke6 hat geschrieben:Wir hatten bis vor zwei Jahren in unserer Gemeinde ausschließlich weißen Wein. Dann kam ein neuer Kaplan, der einen gewissen Hang zu den Ostkirchlern hatte, und der hat dann den roten eingeführt.
Es gibt eine Meßweinverordnung, aus der hervorgeht, welche Weine zulässig sind.John Grantham hat geschrieben:Mag ja sein, aber was spricht dann gegen Asti Spumante? Oder Mad Dog? Oder Traubensaft? Ab wann wird's albern?anneke6 hat geschrieben:Das kann ich nicht nachvollziehen…heißt es nicht in einem Hymnus "Augen, Mund und Hände täuschen sich in Dir"?
Das beantwortet die Frage aber nicht.anneke6 hat geschrieben:Es gibt eine Meßweinverordnung, aus der hervorgeht, welche Weine zulässig sind.John Grantham hat geschrieben:Mag ja sein, aber was spricht dann gegen Asti Spumante? Oder Mad Dog? Oder Traubensaft? Ab wann wird's albern?anneke6 hat geschrieben:Das kann ich nicht nachvollziehen…heißt es nicht in einem Hymnus "Augen, Mund und Hände täuschen sich in Dir"?
habe ich gemerkt, als ich das erste mal bei Unierten bei der Kommunion war. Dulcissime Jesu! Bei uns ist es mW sogar vorschrift, daß der verweneete Wein nicht allzugut (IIRc von süß steht dort nix) sein soll. man soll sich ja nicht berauschen. Dabei finde ich die Parallele interessant die Orthodoxie betont (aus meiner Sicht) sehr stark den Auferstandenen, und die katholische Kirche den sterbenden Jesus....ieromonach hat geschrieben:wir Orthodoxen benutzen roten Wein. Er muß sogar süß sein.
Warum? Blut ist rot und Jesus Christus ist die süße Liebe (Glykophilia).
...5. In seinem heiligen Dienst
Lassen Sie mich zum Ende meiner Ausführungen einen Vergleich bringen. Der Soldat einer regulären Armee ist an seiner Uniform erkennbar, der Offizier zeigt so seinen Rang an. Die Uniform weist auf die Legitimität ihres Amtes und Dienstes hin. (Sich eine Polizistenuniform überzuziehen und eigenmächtig den Verkehr zu dirigieren, ist sowohl illegal wie auch gefährlich.) Der Botschafter, der sein Beglaubigungsschreiben vorlegt, tut das selbstverständlich in angemessener Kleidung; sie deutet u.a. auf die Wichtigkeit seines Dienstes und seiner Position hin sowie auf die Würde derer, die er vertritt.
Um nichts weniger geht es, wenn wir am Altar und auf der Kanzel tätig sind. Der Apostel Paulus erinnert uns:
„So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott vermahnt durch uns“ (2. Kor. 5,20).
Wenn der lutherische Amtsträger Gewandung trägt, dann ist das keine Frage der Mode oder seiner persönlichen Marotte, auch nicht der Einstellung, die irgendeiner mal die Sieben letzten Worte der Kirche genannt hat: „Sowas haben wir ja noch nie gemacht.“
Gewänder sollen Werkzeuge sein, die mich in meinem Pfarrdienst, richtig eingesetzt, unterstützen. Sie erinnern den Träger an die Wichtigkeit seiner Stellung und Aufgabe und an die Würde dessen, den er vertritt. Sie helfen der Gemeinde, ihn als den vom Erzhirten Christus berufenen Unterhirten zu hören und daher seinen Worten und Taten angemessene Aufmerksamkeit zu schenken.
Ich wiederhole meine Aussage vom Anfang: Gewänder sind nicht lebensnotwendig für die Existenz der Kirche (esse ecclesiae) – natürlich nicht. Aber sie tragen bei einer ordnungsgemäßen Ausführung des Amtes der Kirche wesentlich zur Wohlfahrt der Kirche (bene esse ecclesiae) bei. Darauf sollte keiner verzichten wollen.
Quelle: http://www.lutherischebeitraege.de/Torg ... andung.pdf
(Seite 13)
Dann kann ich nur sagen, die Frage wurde nicht verstanden. Mir geht es nicht um die Vorschriften, sondern um die Vorschriften selbst zu hinterfragen bzw. um den Grund für den Wein in der Eucharistie auszulotsen.anneke6 hat geschrieben:Doch das tut es. Man muß nur die Gabe der Logik anwenden, und diese ist schließlich jedem Menschen gegeben.
Die Meßweinverordnung ist über 10 Seiten lang, aber kurzgesagt, nicht zugelassen sind Tafelweine und ungeprüfte ausländische Weine. Also fallen Spumante und Mad Dog gleich weg. Mad Dog widerspricht zudem der grundliegenden Anforderung von "naturreinem Wein", da er künstliche Zusätze enthält.
Traubensaft ist nach Canon 924 gültige Materie, darf aber nur in absoluten Ausnahmefällen verwendet werden.
Da wird, wie bei Sherry, Weinbrand begemischt. Es ist aber immer noch Wein. (Wird auch bei Euch zugelassen, wenn ich mich richtig erinnere.)Allons hat geschrieben:Ich frage deshalb weil der ja verspritet ist, also zumindest teilweise "Frucht des Kupferkessels".Stephen Dedalus hat geschrieben:Keine Ahnung, wie das bei den Römern ist, aber wir nehmen immer Port.Allons hat geschrieben: Mal ne andere Frage, wäre Portwein eigentlich erlaubt ?