Marion hat geschrieben:
Wenn der Weg von Rom sich also vom Weg der FSSPX immer weiter entfernt oder sich nicht annähert, dann liegt das nicht daran, das die FSSPX irgendwas falsches tut.
Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
Re: Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
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Re: Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
Da bin ich mal anderer Meinung. Der Weg der FSSPX führt immer weiter ab, weil viele dort sich inzwischen in ihrer Sonderrolle eingelebt und ihre Perspektive so verengt haben, dass sie Schlechtes auch da sehen, wo es nicht ist. »Rom« wird von recht vielen auf Deubel komm raus abgelehnt, unabhängig von dem, was dort wirklich geschieht. Das ist wie im Märchen von der Schneekönigin von Andersen. Viele bei der FSSPX tragen einen Splitter jenes Spiegels des Teufels im Herzen, der sie immer weiter vom schmalen Pfad abirren lässt, sodass sie auch nicht mehr als Mahner und Rufer für die Kirche taugen.obsculta hat geschrieben:Marion hat geschrieben:
Wenn der Weg von Rom sich also vom Weg der FSSPX immer weiter entfernt oder sich nicht annähert, dann liegt das nicht daran, das die FSSPX irgendwas falsches tut.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
Das kann ich nicht bestätigen.Ich habe diese Erfahrung bis dato
noch nicht gemacht.
Wenn dem so wäre,dann wäre es tatsächlich von Übel.
Was veranlaßt Dich zu Deiner Einschätzung?
noch nicht gemacht.
Wenn dem so wäre,dann wäre es tatsächlich von Übel.
Was veranlaßt Dich zu Deiner Einschätzung?
Re: Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
es hat sich doch in den Aufassungen der FSSPX nichts verändert also es sind immer noch jene Positionen die der Erzbischof in der Grundsatzerklärung 1974 festgehalten hatlifestylekatholik hat geschrieben:Da bin ich mal anderer Meinung. Der Weg der FSSPX führt immer weiter ab, weil viele dort sich inzwischen in ihrer Sonderrolle eingelebt und ihre Perspektive so verengt haben, dass sie Schlechtes auch da sehen, wo es nicht ist. »Rom« wird von recht vielen auf Deubel komm raus abgelehnt, unabhängig von dem, was dort wirklich geschieht. Das ist wie im Märchen von der Schneekönigin von Andersen. Viele bei der FSSPX tragen einen Splitter jenes Spiegels des Teufels im Herzen, der sie immer weiter vom schmalen Pfad abirren lässt, sodass sie auch nicht mehr als Mahner und Rufer für die Kirche taugen.obsculta hat geschrieben:Marion hat geschrieben:
Wenn der Weg von Rom sich also vom Weg der FSSPX immer weiter entfernt oder sich nicht annähert, dann liegt das nicht daran, das die FSSPX irgendwas falsches tut.
jene aber wie eben Mgr Rifan die ein Abkommen mit den römischen behörden geschlossen haben haben ihre Positionen ganz aufgegeben
- lifestylekatholik
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Re: Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
Aber selbstverständlich hat sich in den Auffassungen bei der FSSPX etwas verändert. Und sei es nur das petrifizierte Misstrauen gegenüber »Rom« oder »der Amtskirche«, Ausdrücke, wie sie so zu Anfang selbstverständlich nicht üblich waren und in denen sich die gewandelten Auffassungen vieler bei der FSSPX gut widerspiegeln.ottaviani hat geschrieben:es hat sich doch in den Aufassungen der FSSPX nichts verändert
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
Das betrifft aber nicht die Auffassungen in bezug auf Sachfragen. Dass die allgemeine Laune Schwankungen und Entwicklungen unterliegt, ist klar.lifestylekatholik hat geschrieben:Aber selbstverständlich hat sich in den Auffassungen bei der FSSPX etwas verändert. Und sei es nur das petrifizierte Misstrauen gegenüber »Rom« oder »der Amtskirche«, Ausdrücke, wie sie so zu Anfang selbstverständlich nicht üblich waren und in denen sich die gewandelten Auffassungen vieler bei der FSSPX gut widerspiegeln.ottaviani hat geschrieben:es hat sich doch in den Aufassungen der FSSPX nichts verändert
Gruß
Sempre
Multi venient in nomine meo, id est in nomine corporis mei. (Tichonius Africanus)
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Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
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Re: Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
Wenn Du da ein Belegstellen für diesen "Wandlungsprozess" hättest, wäre ich Dir äußerst dankbar, Stylie!lifestylekatholik hat geschrieben:Aber selbstverständlich hat sich in den Auffassungen bei der FSSPX etwas verändert. Und sei es nur das petrifizierte Misstrauen gegenüber »Rom« oder »der Amtskirche«, Ausdrücke, wie sie so zu Anfang selbstverständlich nicht üblich waren und in denen sich die gewandelten Auffassungen vieler bei der FSSPX gut widerspiegeln.ottaviani hat geschrieben:es hat sich doch in den Aufassungen der FSSPX nichts verändert
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
Dass man auch als Tradipriester den NOM nicht ablehnen kann, da er ein gültiger Ritus ist ist klar. Insofern sind auch die Aussagen von Bischof Rifan nachvollziehbar und es ist auch nachvollziehbar, dass man einem katholischen Priester nicht verbieten kann einen gültigen katholischen Ritus zu zelebrieren.
Allerdings ... und so halten es auch die Petrusbrüder ... muss man ihn nur anerkennen und nicht gleich selber zelebrieren. Da kann man sich ganz dezent ins Chorgestühl zurückziehen ...
In der Tat scheint in Campos der Versuch unternommen zu werden, den NOM in Tradihausen einzuführen. Das ist bedauerlich.
Allerdings ... und so halten es auch die Petrusbrüder ... muss man ihn nur anerkennen und nicht gleich selber zelebrieren. Da kann man sich ganz dezent ins Chorgestühl zurückziehen ...
In der Tat scheint in Campos der Versuch unternommen zu werden, den NOM in Tradihausen einzuführen. Das ist bedauerlich.
Re: Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
Darum geht's aber nicht.Sempre hat geschrieben:Dass die allgemeine Laune Schwankungen und Entwicklungen unterliegt, ist klar.
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
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Re: Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
Niels hat geschrieben:Wenn Du da ein Belegstellen für diesen "Wandlungsprozess" hättest, wäre ich Dir äußerst dankbar, Stylie!![]()
Das ist tatsächlich nicht so einfach. Ich könnte einfach eine Predigtmitschrift nächsten Sonntag machen. Da ließen sich mit großer Wahrscheinlichkeit einige erleuchtende Stellen finden, aber 1. wäre das unfair, 2. würde das ja nur einen Einzelfall darstellen, der auch keine »offizielle Äußerung der FSSPX« wäre, 3. meine ich sowieso nicht in erster Linie die FSSPX bzw. die Priester selber, sondern vor allem auch mit die Sympatisanten und 4. bin ich nächsten Sonntag gar nicht in einer Messe der FSSPX.
Damit ich nicht missverstanden werde: Ich glaube, dass man solche Belegstellen finden kann, habe aber nicht die Zeit (und das nötige Interesse), um mich darum zu kümmern. Insofern kann mein obiger Beitrag nur ein Ausdruck meines persönlichen Eindrucks sein.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
konkrete Beispiele bitte für die Veränderte Haltung die von der Grundlage der Erklärung vom 21.11. 1974 abweichtlifestylekatholik hat geschrieben:Aber selbstverständlich hat sich in den Auffassungen bei der FSSPX etwas verändert. Und sei es nur das petrifizierte Misstrauen gegenüber »Rom« oder »der Amtskirche«, Ausdrücke, wie sie so zu Anfang selbstverständlich nicht üblich waren und in denen sich die gewandelten Auffassungen vieler bei der FSSPX gut widerspiegeln.ottaviani hat geschrieben:es hat sich doch in den Aufassungen der FSSPX nichts verändert
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Re: Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
Die Kategorien deines Denkens haben dich längst weit aus der Kirche hinaus geführt. Das muß ich, dir zur Warnung, hier deutlich feststellen.ottaviani hat geschrieben:Hier sehen wir den Veräter des Werkes von dom Antonio am Werk er konzelebriert den NOM
http://www.gloria.tv/?media=166615
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
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Re: Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
Ich nehme es zur Kenntnis aber nicht ernst schon alleine wegen Deiner Aufassung von kirchlicher gemeinschaft
Re: Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
Heute ist der 10. Jahrestag des Dekrets Animarum Bonum, das die Apostolische Personaladministration St. Johannes Maria Vianney errichtet. Ein Trauertag:
Das öffentliche Glaubenszeugnis, das Dom Antônio de Castro Mayer 1988 bei der Operation Überleben ablegte:ottaviani hat geschrieben:Ja, Dom Antônio und Campos sind ein gutes Beispiel für mehrere Dinge:
1.) Was möglich war, wenn ein Bischof wirklich wollte. Es gab bis 1981 keine konziliare Reform. Er blieb einfach der Bischofskonferenz fern. Hätten im deutschen Sprachraum z.B. nur die Bischöfe Graber und Stimpfle diese Stärke gehabt!
2.) Auch nach seinem erzwungenen Rücktritt und dem Einbruch des Modernismus hat Dom Antônio getan, was zu tun war. Er hat die Gläubigen nicht im Stich gelassen.
3.) Er hat als Mitkonsekrator 1988 großen Anteil an der Operation Überleben.
Jetzt aber leider zu den negativen Punkten:
[...]
Die Lösung, wie Sie in Campos gefunden wurde, ist eine Warnung für die FSSPX.
Gamaliel hat geschrieben:
Ansprache von S. E. Bischof Antonio de Castro Mayer im Anschluß an die Predigt von S.E. Erzbischof Marcel Lefebvre bei der Bischofskonsekration am 30.Juni 1988 in Ecône hat geschrieben:
Exzellenz, hochwürdigster Herr Erzbischof Marcel Lefebvre!
Hochwürdige Herren!
Sehr geehrte Seminaristen!
Geliebte Brüder!
Meine Anwesenheit bei dieser Zeremonie beruht auf einer Gewissenspflicht: dem Bekenntnis des katholischen Glaubens vor der gesamten Kirche und ganz besonders vor Ihnen allen, die Sie hier versammelt sind, vor S.E. Erzbischof Marcel Lefebvre ebenso wie vor den Priestern, den Seminaristen, den Ordensleuten und den Gläubigen aus der ganzen Welt.
Der hl. Thomas von Aquin lehrt, daß zwar keine Pflicht besteht, den Glauben bei allen Gelegenheiten öffentlich zu bekennen. Wenn der Glaube aber in Gefahr ist, muß man ihn ohne Zögern bekennen, selbst unter Einsatz des eigenen Lebens.
Das ist die Situation, in der wir uns heute befinden. Wir erleben eine Krise, die in der Geschichte der Kirche ohne Beispiel ist, eine Krise, die die Kirche in ihrem Innersten trifft, im Wesenskern ihrer Substanz, dem heiligen Meßopfer und dem katholischen Priestertum, zwei Geheimnisse, die ihrem Wesen nach zu einer Einheit verbunden sind. Denn ohne das Priestertum gibt es kein heiliges Meßopfer, und damit wäre jeglicher Kult undenkbar. Diese Einheit ist auch das Fundament, auf dem das Königtum Unseres Herrn Jesus Christus über die Gesellschaft errichtet wird.
Weil nun heute die Erhaltung des Priestertums und der heiligen Messe auf dem Spiel steht, bin ich, trotz aller Bitten und Pressionen, hier, um meine Pflicht zu erfüllen, den Glauben öffentlich zu bekennen.
Es ist überaus schmerzlich, die beklagenswerte Blindheit so vieler Mitbrüder im Bischofsamt und im Priesteramt feststellen zu müssen, welche die gegenwärtige Krise und die Notwendigkeit, dem herrschenden Modernismus zu widerstehen, um die Sendung, mit der uns Gott betraut hat, getreulich zu erfüllen, nicht sehen oder nicht sehen wollen.
So möchte ich hier meine aufrichtige und tiefe Verbundenheit mit der Haltung S.E. Erzbischof Marcel Lefebvres zum Ausdruck bringen, die seine Treue zur Kirche aller Zeiten von ihm verlangt. Wir trinken beide aus derselben Quelle, der einen, heiligen, katholischen, apostolischen und römischen Kirche.
Möge uns die allerseligste Jungfrau Maria, unsere Herrin, die uns in Fatima mütterlich den Ernst der heutigen Stunde vor Augen geführt hat, die Gnade erwirken, mit dieser unserer Haltung den Gläubigen zu Hilfe kommen und sie aufklären zu können, damit sie sich von den verhängnisvollen Irrtümern befreien können, denen sie verfallen sind und die leider von vielen Personen vertreten werden, die die Fülle des Heiligen Geistes empfangen haben.
Gott, Unser Herr, segne Erzbischof Marcel Lefebvre und sein Werk.
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Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
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- cantus planus
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Re: Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
Nego consequentiam.new hat geschrieben:Dass man auch als Tradipriester den NOM nicht ablehnen kann, da er ein gültiger Ritus ist ist klar.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
Mit der Entwicklung der Apostolischen Administratiur in Campos hat die FSSPX ein warnendes Beispiel vor augen vor allem in deren Bischof der ja alle seine Überzeugungen geändert hat
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CIC_Fan
Re: Widerstand und Versöhnung in Campos dos Goytacazes
und so sieht die Versöhnung dann aus
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das ist Verrat in Reinkultur
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