overkott hat geschrieben:
Hat Gott ihn in Versuchung geführt? Oder hat Gott die Versuchung durch den Satan zugelassen?Auch im Buch Ijob führt Gott durch den Satan Hiob in Versuchung, stellt ihn auf die Probe.
Gruß, ad_hoc
Hat Gott ihn in Versuchung geführt? Oder hat Gott die Versuchung durch den Satan zugelassen?Auch im Buch Ijob führt Gott durch den Satan Hiob in Versuchung, stellt ihn auf die Probe.
Beides:ad_hoc hat geschrieben:Hat Gott ihn in Versuchung geführt? Oder hat Gott die Versuchung durch den Satan zugelassen?overkott hat geschrieben:Auch im Buch Ijob führt Gott durch den Satan Hiob in Versuchung, stellt ihn auf die Probe.
Ach, wie praktisch! Gott sind also auch die Sünden, die ich begehe, letztendlich zuzurechnen.Sempre hat geschrieben:Beides:ad_hoc hat geschrieben:Hat Gott ihn in Versuchung geführt? Oder hat Gott die Versuchung durch den Satan zugelassen?overkott hat geschrieben:Auch im Buch Ijob führt Gott durch den Satan Hiob in Versuchung, stellt ihn auf die Probe.
- Gott hat ihn in Versuchung geführt, indem er den Satan schuf und die Versuchung durch den Satan voraussah und zuließ.
- Gott hat die Versuchung durch den Satan zugelassen.
Du etwa nicht?Marion hat geschrieben:Wenn du dich irgendwo vollfrißt, schiebst du dann auch diese Sünde auf den der so gut gekocht hat?
@ Clementine:Clementine hat geschrieben:Ach, wie praktisch! Gott sind also auch die Sünden, die ich begehe, letztendlich zuzurechnen.Sempre hat geschrieben:Beides:ad_hoc hat geschrieben:Hat Gott ihn in Versuchung geführt? Oder hat Gott die Versuchung durch den Satan zugelassen?overkott hat geschrieben:Auch im Buch Ijob führt Gott durch den Satan Hiob in Versuchung, stellt ihn auf die Probe.
- Gott hat ihn in Versuchung geführt, indem er den Satan schuf und die Versuchung durch den Satan voraussah und zuließ.
- Gott hat die Versuchung durch den Satan zugelassen.
Er wusste ja, dass ich sie begehe und hat mich trotzdem geschaffen... Und ausserdem hat er mich in die Versuchungen zur Sünde verführt. Also, ist ER doch selber schuld - oder was?
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Marion hat geschrieben:Wie kommst du jetzt plötzlich auf Schuld?
Wieso soll Gott Schuld dran haben wenn ich mich verführen lasse?
Wenn du dich irgendwo vollfrißt, schiebst du dann auch diese Sünde auf den der so gut gekocht hat?
Nein ich rede hier von einem ganz normalen Beispiel aus dem Leben. Meinst du wirklich, daß ein guter Koch in einem 5 Sterne Restaurant beichten muss weil sich dort haufenweise Leute vollstopfen aus dem Grund den du hier erwähnst? Ist der Koch, weil er gut arbeitet ein Böser?Clementine hat geschrieben:Um bei DEINEM Beispiel mit dem Kochen zu bleiben und es in den Kontext zu bringen: In Deinem Beispiel wäre Gott der Koch, der die Sünde so gut zubereitet hat. Das meinst Du ja wohl nicht wirklich?
Falls Du mich meinst:Marion hat geschrieben:Wenn ich dein Gottesbild richtig verstehe, hätte der liebe Gott den Apfelbaum im Paradies nicht schaffen dürfen. Falls doch, dann erkläre mir es bitte wie das zusammen passt.
Sempre hat geschrieben:Gott hat ihn in Versuchung geführt, indem er den Satan schuf und die Versuchung durch den Satan voraussah und zuließ.
Was Du hier schreibst, ist nicht Konsequenz aus dem, was ich sage.Clementine hat geschrieben:Ach, wie praktisch! Gott sind also auch die Sünden, die ich begehe, letztendlich zuzurechnen.Sempre hat geschrieben:Beides:ad_hoc hat geschrieben:Hat Gott ihn in Versuchung geführt? Oder hat Gott die Versuchung durch den Satan zugelassen?overkott hat geschrieben:Auch im Buch Ijob führt Gott durch den Satan Hiob in Versuchung, stellt ihn auf die Probe.
- Gott hat ihn in Versuchung geführt, indem er den Satan schuf und die Versuchung durch den Satan voraussah und zuließ.
- Gott hat die Versuchung durch den Satan zugelassen.
Er wusste ja, dass ich sie begehe und hat mich trotzdem geschaffen... Und ausserdem hat er mich in die Versuchungen zur Sünde verführt.
Vielleicht durchdenkst Du einfach nochmal Deinen Satz unter 1. und die Konsequenzen Deiner Aussage...Sempre hat geschrieben:Beides:ad_hoc hat geschrieben:Hat Gott ihn in Versuchung geführt? Oder hat Gott die Versuchung durch den Satan zugelassen?overkott hat geschrieben:Auch im Buch Ijob führt Gott durch den Satan Hiob in Versuchung, stellt ihn auf die Probe.
- Gott hat ihn in Versuchung geführt, indem er den Satan schuf und die Versuchung durch den Satan voraussah und zuließ.
- Gott hat die Versuchung durch den Satan zugelassen.
Aber genau das habe ich doch getan und das Ergebnis in dem Beitrag, der Deinem vorangeht, dargelegt.Clementine hat geschrieben:Vielleicht durchdenkst Du einfach nochmal Deinen Satz unter 1. und die Konsequenzen Deiner Aussage...
2. Gott gestattet unseren geistlichen Feinden uns zu versuchen und verleiht gleichzeitig die zum Widerstand notwendigen Gnaden:Jak 1,13 hat geschrieben:Niemand sage, wenn er versucht wird, daß er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht auch niemand.
3. Die Versuchung hat viele Vorteile und darum erlaubt Gott, daß wir versucht werden:1 Kor 10,13 hat geschrieben:Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott ist getreu; er läßt euch nicht über eure Kräfte versucht werden, sondern wird mit der Versuchung auch den Ausweg schaffen, der euch das Aushalten ermöglicht.
Tob 12,13 hat geschrieben:Weil du Gott wohlgefällig warst, mußtest du durch die Versuchung geprüft werden [sagte der Engel zu Tobias].
Derjenige, der in Versuchung führt, (hier: der Satan) ist der Versucher. Gott ist (nur) insofern Versucher, indem er den Satan schuf und die Versuchung durch den Satan voraussah und zuließ. Gott will die Versuchung. Die Versuchung ist notwendig. Ohne sie hätte der Mensch nicht die Wahl, sich von Gott abzuwenden (und somit auch nicht die Wahl, sich Gott zuzuwenden). Gott will aber, dass er diese Wahl hat. Also will er die Versuchung.Thomas_de_Austria hat geschrieben:Ist Gott also der Versucher oder derjenige, der in Versuchung führt ...?
Und auch bei Benedikts XVI. Buch "Jesus von Nazareth", S. 195 ff.Gamaliel hat geschrieben:Schöne Ausführungen zum Thema Versuchung findet man übrigens beispielsweise beim hl. Franz von Sales in der "Philothea" (pdf-Datei, BUCHSeite 214)
Gott lässt den Menschen nicht fallen, aber prüfen
Habe ich nicht [Punkt]Marion hat geschrieben:Raphaela schrieb; Allerdings kennt die Kirche beispielsweise ja den Begriff der fremden Sünden
Entschuldige bitte. Das war ein Versehen. Habe den Beitrag entsprechend geändert.Raphaela hat geschrieben:Habe ich nicht [Punkt]Marion hat geschrieben:Raphaela schrieb; Allerdings kennt die Kirche beispielsweise ja den Begriff der fremden Sünden
Wenn schon zitiert wird, dann bitte richtigen Nutzer nennen!
Gott führt nicht in Versuchung! Er lässt die Versuchung zu, da er den Menschen mit freiem Willen geschaffen hat und um ihm die Entscheidungsfreiheit zu gewährleisten.1. Gott hat ihn in Versuchung geführt, indem er den Satan schuf und die Versuchung durch den Satan voraussah und zuließ.
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Du sagst in der Sache nichts anderes als ich geschrieben habe. Ich bezeichne nur bereits das Zulassen des in Versuchung Führens als in Versuchung Führen. Diese Redeweise lehrt uns der Herr selbst im `Vater Unser': Vater unser ... führe uns nicht in Versuchung.ad_hoc hat geschrieben:Gott führt nicht in Versuchung! Er lässt die Versuchung zu, da er den Menschen mit freiem Willen geschaffen hat und um ihm die Entscheidungsfreiheit zu gewährleisten.Sempre hat geschrieben:1. Gott hat ihn in Versuchung geführt, indem er den Satan schuf und die Versuchung durch den Satan voraussah und zuließ.
Ja gut, er hat einen Engel mit freiem Willen geschaffen, der diesen nutzte um sich gegen Gott zu entscheiden, wofür der Engel die Verantwortung trägt. Gott hat nur zugelassen, dass der Engel böse wurde, er hat nur - indifferent - einen Engel mit freiem Willen erschaffen.ad_hoc hat geschrieben:Hat Gott Satan geschaffen? [...]
Zugelassen - ja. Gott hat die Versuchung durch den Satan zugelassen. Und ja: Gott führt die Versuchung nicht selbst durch. Zugelassen ist aber dennoch zu wenig. Gott beauftragt den Satan die Prüfung durchzuführen. Siehe Hiob 1,10-12.ad_hoc hat geschrieben:Raphaela hat auf das Buch Hiob verwiesen. Auch da steht nichts anderes drin, als das Gott nicht selbst den Hiob versucht und ihn schrecklicher Leiden ausgesetzt hatte, sondern er hat diese Versuchung durch Satan zugelassen.
Nein, Prüfung bedeutet nicht, dass der Prüfling die Prüfung nicht besteht. Prüfung ist neutral. Ob der Prüfling besteht, hängt vom Prüfling ab.ad_hoc hat geschrieben:Würde Gott die Menschen versuchen, hieße dies nichts anderes, als dass Gott die Menschen der Sünde zuführen würde. Das aber ist unmöglich.
Ja.Marion hat geschrieben:Wenn du dich irgendwo vollfrißt, schiebst du dann auch diese Sünde auf den der so gut gekocht hat?
Mit der Zulassung einer Versuchung durch Gott hat die Versuchung noch nicht begonnen; sie beginnt erst und ist nicht von Gott initiiert, auch nicht durch die Bereitstellung des Vorfelds der Versuchung (des ersten Sündenfalls der Menschen).Ich bezeichne nur bereits das Zulassen des in Versuchung Führens als in Versuchung Führen. Diese Redeweise lehrt uns der Herr selbst im `Vater Unser': Vater unser ... führe uns nicht in Versuchung.
'Tschuldigung, aber das halte ich für falsch, weil es hier einer besser Wissen will, als der Evangelist, die kirchlichen Übersetzer und letztlich Gott selbst, vor allem das Letzte unter ist wohl wirklich Unfug, aber das stammt auch nicht von Dir. Das ist eine unbrauchbare Eigenwilligkeit ...Was das "Vater Unser" anbelangt, so habe ich in diesem Forum schon einige Male meine Auffassung deutlich gemacht. Die Bitte. ".....und führe uns nicht in Versuchung...." ist falsch, gleichgültig ob richtig oder falsch übersetzt. Persönlich ersetze ich diesen Teil des Gebets durch "....und lasse uns nicht fallen in der Versuchung....". Pfarrer Buschor von K-TV hat ebenfalls eine Lösung, nämlich ".....und führe uns in der Versuchung....".
Sempre hat geschrieben:Du sagst in der Sache nichts anderes als ich geschrieben habe. Ich bezeichne nur bereits das Zulassen des in Versuchung Führens als in Versuchung Führen. Diese Redeweise lehrt uns der Herr selbst im `Vater Unser': Vater unser ... führe uns nicht in Versuchung.ad_hoc hat geschrieben:Gott führt nicht in Versuchung! Er lässt die Versuchung zu, da er den Menschen mit freiem Willen geschaffen hat und um ihm die Entscheidungsfreiheit zu gewährleisten.Sempre hat geschrieben:1. Gott hat ihn in Versuchung geführt, indem er den Satan schuf und die Versuchung durch den Satan voraussah und zuließ.
Ja gut, er hat einen Engel mit freiem Willen geschaffen, der diesen nutzte um sich gegen Gott zu entscheiden, wofür der Engel die Verantwortung trägt. Gott hat nur zugelassen, dass der Engel böse wurde, er hat nur - indifferent - einen Engel mit freiem Willen erschaffen.ad_hoc hat geschrieben:Hat Gott Satan geschaffen? [...]
Hat aber Gott nun gewollt, dass die Menschen von einem bösen Engel in Versuchung geführt werden?
Ja, das hat Gott gewollt. Beweis: Es gibt drei Möglichkeiten. a) Gott wollte, dass die Menschen von einem bösen Engel in Versuchung geführt werden. b) Es war Gott egal, falls es passieren würde. c) Gott wollte es nicht.
Im Fall c) hätte Gott die Schöpfung bzw. die Geschöpfe so geschaffen, dass kein Mensch von einem bösen Engel in Versuchung geführt wird. Das steht in seiner Macht und Gott tut, was er will, und er unterlässt, was er nicht will.
Im Fall b) wäre Gott ein Ignorant und eine Debatte darüber, was Gottes Wille sei, wäre überflüssig wie ein Kropf.
Im Fall a) ist zu fragen: Warum will Gott, dass Menschen von einem bösen Engel in Versuchung geführt werden? Die Antwort ist einfach: Weil Gott die freiwillige Liebe der Menschen will und weil freiwillige Liebe nicht ohne die mögliche Alternative, die freiwillige Ablehnung Gottes, denkbar ist. Es muss einen Anreiz geben, dass der Mensch sich gegen Gott entscheidet. Dieser Anreiz muss dem Menschen angeboten werden. Gott will nicht, dass Hiob ihn wegen seiner Macht und seines Reichtums liebt. Gott will Hiob nicht kaufen. Gott will nicht wie der Teufel sein, dessen Anhänger nicht den Teufel lieben, sondern seine Geschenke; dessen Anhänger nicht den Teufel lieben, sondern selbst Teufel sein wollen. Gott will für das geliebt werden, was er ist, und nicht für das, was er gibt. Gott will keine Anhänger, die Gott sein wollen, sondern die Gott lieben wollen - ohne Bezahlung. Gott will selbstlose Liebe.
Es ist gut, dass wir in Versuchung geführt werden. Nur so können wir zeigen, dass bzw. ob wir tatsächlich das Gute lieben und dass Böse hassen, oder eben nicht.
Zugelassen - ja. Gott hat die Versuchung durch den Satan zugelassen. Und ja: Gott führt die Versuchung nicht selbst durch. Zugelassen ist aber dennoch zu wenig. Gott beauftragt den Satan die Prüfung durchzuführen. Siehe Hiob 1,10-12.ad_hoc hat geschrieben:Raphaela hat auf das Buch Hiob verwiesen. Auch da steht nichts anderes drin, als das Gott nicht selbst den Hiob versucht und ihn schrecklicher Leiden ausgesetzt hatte, sondern er hat diese Versuchung durch Satan zugelassen.
Nein, Prüfung bedeutet nicht, dass der Prüfling die Prüfung nicht besteht. Prüfung ist neutral. Ob der Prüfling besteht, hängt vom Prüfling ab.ad_hoc hat geschrieben:Würde Gott die Menschen versuchen, hieße dies nichts anderes, als dass Gott die Menschen der Sünde zuführen würde. Das aber ist unmöglich.
Aus Angst und Demut bitten wir den Herrn, von Versuchung abzusehen. Wie uns die Heiligenviten zeigen, ist aber die Prüfung eine große Ehre.
Gruß
Sempre
Habe ich gesagt, dass ich es besser wüßte als der Evangelist? Die Urschrift liegt ja nicht mehr vor und so denke ich, dass ganz einfach ein Übersetzungsfehler oder eine gewisse Nachlässigkeit beim Übertragen des nicht mehr existierenden Originaldokuments die hier geltende Darstellung verursacht hatte. Wie man weiß, genügt es nun mal nicht, wortgetreu einen Text zu übersetzen, man muss hierbei auch auf den Sinn des Textes achten, der in die Übersetzung Eingang finden muss.Tschuldigung, aber das halte ich für falsch, weil es hier einer besser Wissen will, als der Evangelist, die kirchlichen Übersetzer und letztlich Gott selbst
Und auch damit wird's nicht besser: Wäre die Versuchung etwas Positives, könnte man bitten: Und führe (bringe) uns in die Versuchung. Du verstehst? Wir bitten darum, dass Gott uns nicht in Versuchung bringen möge, anstatt dass wir darum bitten, dass er die Versuchung von uns fernhalten möge. "Führen" und "Fernhalten" haben unterschiedliche Bedeutungen.Et ne nos inducas (εἰσενέγκῃς) in tentationem, sed ...
[Und führe (bringe) uns nicht in die Versuchung hinein, sondern ...]
Gott setzt den Menschen ins Paradies, wo nicht nur eine Schlange herumschleicht sondern auch ein verbotener Baum mit besonders begehrenswerten Früchten steht. Ist es etwa keine Versuchung, wenn die Mutter den Kindern am ersten Advent einen Teller mit Gebäck vor die Nase stellt und dann sagt: das wird erst an Weihnachten gegessen?ad_hoc hat geschrieben:Oder hat Gott die Versuchung bereits grundgelegt, als er den Menschen mit freiem Willen ausstattete? Die Versuchung geht immer vom Menschen selbst aus, oder von einem Versucher. Ist Gott der Versucher?
Die Versuchung ist nichts rein Negatives. Die Versuchung birgt zwar immer auch Gefahr, dennoch ist sie auch gut für uns. Sie offenbart uns nämlich, wie weit es mit unserer Gottesliebe tatsächlich her ist. Das ist nötig, weil ohne Selbsterkenntnis keine Besserung möglich ist.ad_hoc hat geschrieben:Wäre die Versuchung etwas Positives [...] Von Gott geht aber nichts Negatives aus.
Nein. Aber Du hast gesagt, dass Du besser als die ganze Kirche weißt, was der Evangelist geschrieben hat. Du verdrehst eine überlieferte Aussage, so dass sie Deinem Verständnis der Dinge entspricht. Die Kirche betet seit 2000 Jahren das Gebet des Herrn, und Du willst besser wissen, was genau zu beten der Herr die Jünger lehrte.ad_hoc hat geschrieben:[@Thomas_de_Austria]Habe ich gesagt, dass ich es besser wüßte als der Evangelist?
Es wäre verwegen, Gott extra um Prüfung zu bitten. Nur der Eingebildete, der sich in falscher Sicherheit wähnt, die Prüfung zu bestehen, käme auf eine solche Idee. Da wir aber um unsere Schwäche wissen, oder aber auch um uns unserer Schwäche zu erinnern, beten wir: Herr erbarme dich, führe uns nicht in Versuchung.ad_hoc hat geschrieben:Wäre die Versuchung etwas Positives, könnte man bitten: Und führe (bringe) uns in die Versuchung. [...] Wir bitten darum, dass Gott uns nicht in Versuchung bringen möge, anstatt dass wir darum bitten, dass er die Versuchung von uns fernhalten möge.