Richtige und falsche (einseitige) Christus-Prädikation
Verfasst: Mittwoch 18. März 2015, 10:38
Meine diesjährige Umfrage 
Der katholische Treffpunkt im Internet.
https://www.kreuzgang.org/
Keine Sorge, auch das fällt manchmal weg. Ich kenne es auch hauptsächlich so, daß der Bruder an erster Stelle steht.Jarom1 hat geschrieben:So lange das "Herr" noch darin vorkommt ...
Meist steht der Vater an erster Stelle, vor dem Sohn, zunächst einmal aus Gründen der zeitlichen Reihenfolge, aber dann auch wegen der Hierarchie. Der Vater hat zunächst mehr drauf als der Sohn. Idealerweise sind sie aber schließlich im Geist eins. Das trifft dann zu, wenn der Sohn gehorsam ist bis zum Tod.Siard hat geschrieben:Keine Sorge, auch das fällt manchmal weg. Ich kenne es auch hauptsächlich so, daß der Bruder an erster Stelle steht.Jarom1 hat geschrieben:So lange das "Herr" noch darin vorkommt ...
Der Vater kommt in diesem Gebetsschluß gar nicht vor - sorry dude.overkott hat geschrieben:Meist steht der Vater an erster Stelle, vor dem Sohn, zunächst einmal aus Gründen der zeitlichen Reihenfolge, aber dann auch wegen der Hierarchie. Der Vater hat zunächst mehr drauf als der Sohn. Idealerweise sind sie aber schließlich im Geist eins. Das trifft dann zu, wenn der Sohn gehorsam ist bis zum Tod.Siard hat geschrieben:Keine Sorge, auch das fällt manchmal weg. Ich kenne es auch hauptsächlich so, daß der Bruder an erster Stelle steht.Jarom1 hat geschrieben:So lange das "Herr" noch darin vorkommt ...
Wenn der Vater nicht vorkommt, hat auch der Herr dort nichts zu suchen. Dann ist es also völlig richtig, nur vom Bruder zu sprechen.Siard hat geschrieben:Der Vater kommt in diesem Gebetsschluß gar nicht vor - sorry dude.overkott hat geschrieben:Meist steht der Vater an erster Stelle, vor dem Sohn, zunächst einmal aus Gründen der zeitlichen Reihenfolge, aber dann auch wegen der Hierarchie. Der Vater hat zunächst mehr drauf als der Sohn. Idealerweise sind sie aber schließlich im Geist eins. Das trifft dann zu, wenn der Sohn gehorsam ist bis zum Tod.Siard hat geschrieben:Keine Sorge, auch das fällt manchmal weg. Ich kenne es auch hauptsächlich so, daß der Bruder an erster Stelle steht.Jarom1 hat geschrieben:So lange das "Herr" noch darin vorkommt ...
Deine liturgischen Bücher seinen neuer zu sein, als meine.overkott hat geschrieben:Wenn der Vater nicht vorkommt, hat auch der Herr dort nichts zu suchen. Dann ist es also völlig richtig, nur vom Bruder zu sprechen.
Eigentlich bedeutet der Christus-Titel Herr. Formulierungen wie Christus ist der Herr sind also tautologisch. Herr meint beim Christus-Titel Herrscher. Diese Herrschaft ist ihm von Gott verliehen. Als Ebenbild kommt ihm göttliche Würde zu. Christus ist als Gottes Sohn sein Stellvertreter auf Erden. Das zeigt sich darin, dass er Gottes Gesetz der Liebe wieder herstellt. Seine eigene Liebe erweist darin, dass er den Jüngern zum geringsten Bruder wird. Im Jüngsten Gericht wird jeder nach dem Gesetz der Liebe beurteilt.Siard hat geschrieben:Deine liturgischen Bücher seinen neuer zu sein, als meine.overkott hat geschrieben:Wenn der Vater nicht vorkommt, hat auch der Herr dort nichts zu suchen. Dann ist es also völlig richtig, nur vom Bruder zu sprechen.![]()
Bin gerade nicht ganz sicher, welche Häresie das ist, aber:
Who I am to judge?
Ganz schmales Brett.overkott hat geschrieben:Eigentlich bedeutet der Christus-Titel Herr. Formulierungen wie Christus ist der Herr sind also tautologisch. Herr meint beim Christus-Titel Herrscher.
overkott hat geschrieben:Die göttliche Verehrung Jesu durch Adoration bringt zum Ausdruck, dass Jesus nicht im Tod verblieben, sondern im Kreis seiner Jünger gegenwärtig und zur himmlischen Ehre gelangt ist. Sie wäre jedoch falsch, wenn Vater und Sohn verwechselt würden. Das Vaterunser darf also nicht durch die Christusverehrung verdrängt werden.
Jesus war ein genialer Dünnbrettbohrer. Sein Joch, also seine Gesetzesinterpretation, war simpel: Gottes Liebe. Was davon bleibt, stiften die Liebenden.Siard hat geschrieben:Ganz schmales Brett.overkott hat geschrieben:Eigentlich bedeutet der Christus-Titel Herr. Formulierungen wie Christus ist der Herr sind also tautologisch. Herr meint beim Christus-Titel Herrscher.
overkott hat geschrieben:Die göttliche Verehrung Jesu durch Adoration bringt zum Ausdruck, dass Jesus nicht im Tod verblieben, sondern im Kreis seiner Jünger gegenwärtig und zur himmlischen Ehre gelangt ist. Sie wäre jedoch falsch, wenn Vater und Sohn verwechselt würden. Das Vaterunser darf also nicht durch die Christusverehrung verdrängt werden.
Das ist Overkott'sche Privatoffenbarung, aber weder biblisch noch sprachlich begründbar. "Christus" heißt "der Gesalbte", nicht "der Herr".overkott hat geschrieben:Eigentlich bedeutet der Christus-Titel Herr. Formulierungen wie Christus ist der Herr sind also tautologisch.
Siard hat geschrieben:Bin gerade nicht ganz sicher, welche Häresie das ist, aber:
Who I am to judge?
Du machst es Dir zu einfach, siehe Matthäus 5,17 und 18.overkott hat geschrieben:Jesus war ein genialer Dünnbrettbohrer. Sein Joch, also seine Gesetzesinterpretation, war simpel: Gottes Liebe. Was davon bleibt, stiften die Liebenden.Siard hat geschrieben:Ganz schmales Brett.overkott hat geschrieben:Eigentlich bedeutet der Christus-Titel Herr. Formulierungen wie Christus ist der Herr sind also tautologisch. Herr meint beim Christus-Titel Herrscher.
overkott hat geschrieben:Die göttliche Verehrung Jesu durch Adoration bringt zum Ausdruck, dass Jesus nicht im Tod verblieben, sondern im Kreis seiner Jünger gegenwärtig und zur himmlischen Ehre gelangt ist. Sie wäre jedoch falsch, wenn Vater und Sohn verwechselt würden. Das Vaterunser darf also nicht durch die Christusverehrung verdrängt werden.
Ovi hat schon seit Längerem Probleme mit der Doppelnatur Jesu.Siard hat geschrieben:Deine liturgischen Bücher seinen neuer zu sein, als meine.overkott hat geschrieben:Wenn der Vater nicht vorkommt, hat auch der Herr dort nichts zu suchen. Dann ist es also völlig richtig, nur vom Bruder zu sprechen.![]()
Bin gerade nicht ganz sicher, welche Häresie das ist, aber:
Who I am to judge?
Solte Ovi etwa Arianer sein?Raphael hat geschrieben:Ovi hat schon seit Längerem Probleme mit der Doppelnatur Jesu.Siard hat geschrieben:Deine liturgischen Bücher seinen neuer zu sein, als meine.overkott hat geschrieben:Wenn der Vater nicht vorkommt, hat auch der Herr dort nichts zu suchen. Dann ist es also völlig richtig, nur vom Bruder zu sprechen.![]()
Bin gerade nicht ganz sicher, welche Häresie das ist, aber:
Who I am to judge?
Bei ihm ist ER rein menschlicher Natur, deshalb redet er auch so gerne vom Bruder.
Präziser wäre jedoch: Kumpel!
Man muß die Arianer nicht heute noch beleidigen.Jarom1 hat geschrieben:Solte Ovi etwa Arianer sein?
Jesus macht es einfach, aber nicht zu einfach. Man darf beim liebevoll gemeinten Hinweis auf den Dünnbrettbohrer das Attribut nicht übersehen.Jarom1 hat geschrieben:Du machst es Dir zu einfach, siehe Matthäus 5,17 und 18.overkott hat geschrieben:Jesus war ein genialer Dünnbrettbohrer. Sein Joch, also seine Gesetzesinterpretation, war simpel: Gottes Liebe. Was davon bleibt, stiften die Liebenden.Siard hat geschrieben:Ganz schmales Brett.overkott hat geschrieben:Eigentlich bedeutet der Christus-Titel Herr. Formulierungen wie Christus ist der Herr sind also tautologisch. Herr meint beim Christus-Titel Herrscher.
overkott hat geschrieben:Die göttliche Verehrung Jesu durch Adoration bringt zum Ausdruck, dass Jesus nicht im Tod verblieben, sondern im Kreis seiner Jünger gegenwärtig und zur himmlischen Ehre gelangt ist. Sie wäre jedoch falsch, wenn Vater und Sohn verwechselt würden. Das Vaterunser darf also nicht durch die Christusverehrung verdrängt werden.
So in etwa die Richtung!Jarom1 hat geschrieben:Solte Ovi etwa Arianer sein?Raphael hat geschrieben:Ovi hat schon seit Längerem Probleme mit der Doppelnatur Jesu.Siard hat geschrieben:Deine liturgischen Bücher seinen neuer zu sein, als meine.overkott hat geschrieben:Wenn der Vater nicht vorkommt, hat auch der Herr dort nichts zu suchen. Dann ist es also völlig richtig, nur vom Bruder zu sprechen.![]()
Bin gerade nicht ganz sicher, welche Häresie das ist, aber:
Who I am to judge?
Bei ihm ist ER rein menschlicher Natur, deshalb redet er auch so gerne vom Bruder.
Präziser wäre jedoch: Kumpel!
Raphael hat geschrieben:Präziser wäre jedoch: Kumpel!

Mithin bist Du immerhin einzig, aber keinesfalls artig?overkott hat geschrieben:Ich bin in franziskanischer Tradition vor allem biblisch. Der ganze hellenistische Dogmatismus mit anschließender Verketzerung in der alten Kirche widerspricht dem Liebesgebot und weicht damit von der biblischen Botschaft Jesu ab. Die alte Kirche hatte sich räumlich und zeitlich vom Wirkungskreis Jesu entfernt und entfremdet. Durch Rückkehr zur Quelle waren Franziskaner im Mittelalter heutigen Traditionalisten an Modernität voraus.
Nein, Adoptianist.Jarom1 hat geschrieben:Solte Ovi etwa Arianer sein?Raphael hat geschrieben:Ovi hat schon seit Längerem Probleme mit der Doppelnatur Jesu.Siard hat geschrieben:Deine liturgischen Bücher seinen neuer zu sein, als meine.overkott hat geschrieben:Wenn der Vater nicht vorkommt, hat auch der Herr dort nichts zu suchen. Dann ist es also völlig richtig, nur vom Bruder zu sprechen.![]()
Bin gerade nicht ganz sicher, welche Häresie das ist, aber:
Who I am to judge?
Bei ihm ist ER rein menschlicher Natur, deshalb redet er auch so gerne vom Bruder.
Präziser wäre jedoch: Kumpel!
Hast du da jeweils mal genauere Stellenangaben?overkott hat geschrieben:Während der heilige Johannes mit Jesus das Bild von der Geburt aus dem Geist verwendet, findet sich das Bild von der Adoption beim heiligen Paulus in den Briefen an die Römer, die Galater, die Epheser.
taddeo hat geschrieben:Es ist ohnehin der größte Fehler des Katholizismus, in die Liturgie zuviel subjektives Frömmeln eingelassen zu haben. Das ist wie ein Krebs, der ständig neue Metastasen produziert. Solang er nicht vollständig ausgemerzt ist, wird die Kirche niemals völlig gesunden.
Das ist aber ein alter Fehler, das muß man dazusagen. Nicht einer, der erst nach 1965 aufgekommen wäre.Siard hat geschrieben:taddeo hat geschrieben:Es ist ohnehin der größte Fehler des Katholizismus, in die Liturgie zuviel subjektives Frömmeln eingelassen zu haben. Das ist wie ein Krebs, der ständig neue Metastasen produziert. Solang er nicht vollständig ausgemerzt ist, wird die Kirche niemals völlig gesunden.
Warum ist dieser Abschluss falsch?taddeo hat geschrieben:Worum es im Strang geht, ist die Liturgie, das amtliche Gebet der Kirche. Da ist diese Anrede unangemessen und falsch.
Habe ich nie behauptet.taddeo hat geschrieben:Das ist aber ein alter Fehler, das muß man dazusagen. Nicht einer, der erst nach 1965 aufgekommen wäre.