Hallo zusammen,
ich ziehe in wenigen Wochen nach München und bräuchte Ratschläge zum Thema Beichte. Ich bin mir selbst noch unsicher, ob ich das eventuell auch bei meinem geistlichen Begleiter tun soll. Die Möglichkeit gäbe es, ich erzähle sowieso recht viel, für meine Verhältnisse, allerdings ne Stunde im Monat die ich sowieso gut ausfülle...vielleicht wärs sinnvoll bei jemand anderem zu beichten, vielleicht wäre es aber auch nochmals mehr ein Aufbau des Vertrauens. Ich war bisher 2 mal beichten (bin 2025 konvertiert), das erste Mal sehr naja und irgendwann möchte ich das mal wirklich ausführlich tun. Eine Art Lebensbeichte wäre vielleicht auch was für Exerzitien.
Wisst ihr Pater, Pfarrer usw. Zu denen man gut gehen kann? Mein Begleiter ist ein Jesuit den ich sehr schätze. Meine 2. Beichte war ein Zisterzienser, was nochmals anders zu meiner Form von Spiritualität und Frömmigkeit ist, empfand den Pater als nen feinen Mann, daher wars dann auch okay, er spürte wohl auch meine Nervosität.
Momentan bin ich in der Stuttgarter Gegend, falls euch für was einmaliges wer einfällt...
Danke!
Beichten in München
Re: Beichten in München
Aus der Zeit als ich noch katholisch praktizierend war und öfter in München St Peter ist zu empfehlen
Re: Beichten in München
Die Jesuiten an St. Michael in München sind sehr Liberal, haben aber tägliche Beichtzeiten.
An der Theatiner hat man Dominikaner mit regelmäßigen Beichteiten.
Der alte Peter dürfte immer noch eine eher konservative Gemeinde sein.
Heilig Geist ist in der Hand der Liberalen.
Es gäbe auch noch das Franziskanerkloster, Kapuziner, FSSPX, FSSP, Karmeliten und natürlich die ganzen normalen Pfarrein in den Stadtteilen.
Wo man einfach Klingeln und dann Beichten kann wäre das Priorat der FSSPX mit ihrer Kirche Patrona Bavariae.
Würde mir dort ein paar Gemeinden und ihre Geistlichen anschauen und dann nach Vorliebe entscheiden wo man bleibt. Reicht dort ja von einem Extrem zum anderen. Von Synodaler Weg bis Piusbrüder.
An der Theatiner hat man Dominikaner mit regelmäßigen Beichteiten.
Der alte Peter dürfte immer noch eine eher konservative Gemeinde sein.
Heilig Geist ist in der Hand der Liberalen.
Es gäbe auch noch das Franziskanerkloster, Kapuziner, FSSPX, FSSP, Karmeliten und natürlich die ganzen normalen Pfarrein in den Stadtteilen.
Wo man einfach Klingeln und dann Beichten kann wäre das Priorat der FSSPX mit ihrer Kirche Patrona Bavariae.
Würde mir dort ein paar Gemeinden und ihre Geistlichen anschauen und dann nach Vorliebe entscheiden wo man bleibt. Reicht dort ja von einem Extrem zum anderen. Von Synodaler Weg bis Piusbrüder.
Re: Beichten in München
Danke für eure ersten Hinweise!
Für mich wäre auch (erstmal noch) gut, wenn es entweder ein Beichtgespräch ist, also dann nicht klassisch im Beichtstuhl bzw. der Beichtstuhl nicht ganz klassisch ist. Zum einen würde es mich ein wenig unter Druck setzen wenn ich sehe, da warten noch viele, zum anderen bin ich eben noch nicht geübt. Also ein wenig Verständnis wäre gut. Es ist nicht so, dass ich ein großes Gespräch will, dazu habe ich Begleitung, auch wenn ich oft unmittelbar zu Erklärungen neige. Allerdings habe ich auch schon festgestellt, dass es eben gut ist gerade bei der Beichte nicht so viel rumzureden, dann ist es schneller raus usw.
Da wäre es wohl St. Michael also da die Räume das mehr bieten, auch die Beichtstühle (dann würde ich aber vielleicht gleich bei meinem Begleiter beichten können).
Bei meiner zweiten Beichte hab ich vor dem was mir sehr auf dem Herzen lag, aber schon lange her ist, gefühlt ewig gesagt wie unangenehm mir das nun ist, dass ich weiß, dass das falsch war/ist usw. dann war es irgendwann ausgeprochen...puh war das gut und oh Wunder der Pater saß immer noch genauso aufrecht und mich freundlich anschauend (ein wenig schmunzelnd, hatte vielleicht viel schlimmeres erwartet) da und ich konnte erhobenen Hauptes gehen.
Ähm ja...und nein, so viel quatsche ich bei einer Beichte sicher nicht (fühlt sich eher wie beim Zahnarzt dann an).
Gesegneten Tag euch!
Für mich wäre auch (erstmal noch) gut, wenn es entweder ein Beichtgespräch ist, also dann nicht klassisch im Beichtstuhl bzw. der Beichtstuhl nicht ganz klassisch ist. Zum einen würde es mich ein wenig unter Druck setzen wenn ich sehe, da warten noch viele, zum anderen bin ich eben noch nicht geübt. Also ein wenig Verständnis wäre gut. Es ist nicht so, dass ich ein großes Gespräch will, dazu habe ich Begleitung, auch wenn ich oft unmittelbar zu Erklärungen neige. Allerdings habe ich auch schon festgestellt, dass es eben gut ist gerade bei der Beichte nicht so viel rumzureden, dann ist es schneller raus usw.
Da wäre es wohl St. Michael also da die Räume das mehr bieten, auch die Beichtstühle (dann würde ich aber vielleicht gleich bei meinem Begleiter beichten können).
Bei meiner zweiten Beichte hab ich vor dem was mir sehr auf dem Herzen lag, aber schon lange her ist, gefühlt ewig gesagt wie unangenehm mir das nun ist, dass ich weiß, dass das falsch war/ist usw. dann war es irgendwann ausgeprochen...puh war das gut und oh Wunder der Pater saß immer noch genauso aufrecht und mich freundlich anschauend (ein wenig schmunzelnd, hatte vielleicht viel schlimmeres erwartet) da und ich konnte erhobenen Hauptes gehen.
Ähm ja...und nein, so viel quatsche ich bei einer Beichte sicher nicht (fühlt sich eher wie beim Zahnarzt dann an).
Gesegneten Tag euch!