Peter & Paul

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Stephen Dedalus
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Peter & Paul

Beitrag von Stephen Dedalus »

Allen einen herzlichen Gruß zum Fest Peter und Paul!

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Almighty God,
whose blessed apostles Peter and Paul
glorified you in their death as in their life:
grant that your Church,
inspired by their teaching and example,
and made one by your Spirit,
may ever stand firm upon the one foundation,
Jesus Christ your Son our Lord,
who is alive and reigns with you,
in the unity of the Holy Spirit,
one God, now and for ever.
Amen.
If only closed minds came with closed mouths.

John Grantham
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Re: Peter & Paul

Beitrag von John Grantham »

Stephen Dedalus hat geschrieben:Allen einen herzlichen Gruß zum Fest Peter und Paul!

Almighty God,
whose blessed apostles Peter and Paul
glorified you in their death as in their life:
grant that your Church,
inspired by their teaching and example,
and made one by your Spirit,
may ever stand firm upon the one foundation,
Jesus Christ your Son our Lord,
who is alive and reigns with you,
in the unity of the Holy Spirit,
one God, now and for ever.
Amen.
Ach, da hatte einer "Celebrating Common Prayer" zur Hand. ;)

Almighty God,
whose blessed apostles Peter and Paul
glorified you by their martyrdom:
Grant that your Church,
instructed by their teaching and example,
and knit together in unity by your Spirit,
may ever stand firm upon the one foundation,
which is Jesus Christ our Lord;
who lives and reigns with you,
in the unity of the Holy Spirit,
one God, now and for ever. Amen.

Herzlichen Gruß zurück!

Cheers,

John
Der Beweis, dass Gott einen Sinn für Humor hat: Er hat die Menschheit geschaffen.
[ Alt-Katholisch/Anglikanisch in Hannover ]

Ecce Homo
Beiträge: 9537
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Beitrag von Ecce Homo »

:mrgreen: Ok, dann geben wir uns das hier nochmal:

Predigt Papst Benedikt XVI. zum Hochfest Peter und Paul:
Liebe Schwestern und Brüder,


gestern Nachmittag war ich in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern, wo ich die erste Vesper des heutigen Hochfests Petrus und Paulus gefeiert habe. Am Grab des Völkerapostels habe ich seiner gedacht und das „Paulusjahr“ angekündigt, das aus Anlass seiner Geburt vor 2000 Jahren vom 28. Juni 2008 bis 29. Juni 2009 stattfinden wird. Heute früh hingegen sind wir traditionsgemäß am Grab des Heiligen Petrus versammelt. Es sind zugegen die Metropolitan-Erzbischöfe, die im Laufe des letzten Jahres ernannt worden sind, um das Pallium zu erhalten; an sie richte ich einen besonderen Gruß. Ebenso ist eine vom ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Bartholomaios I. entsandte herausragende Delegation anwesend, die ich mit herzlicher Dankbarkeit empfange, eingedenk des vergangenen 30. November, als ich in Istanbul - Konstantinopel - zum Fest des Heiligen Andreas war. Ich grüße den griechisch-orthodoxen Metropoliten von Frankreich, Emmanuel, den Metropoliten von Sassima, Gennadio, und den Diakon Andreas. Seien Sie herzlich willkommen, liebe Brüder. Der gegenseitige Besuch ist jedes Jahr ein Zeichen für den Willen sowohl des ökumenischen Patriarchen, als auch des Bischofs von Rom, die volle Einheit zu suchen.

Das heutige Fest gibt mir Gelegenheit, noch einmal über das Petrusbekenntnis zu meditieren, einem entscheidenden Schritt auf dem Weg der Jünger mit Jesus. Die synoptischen Evangelien siedeln es in der Nähe von Cäsarea Philippi an (vgl. Mt 16,13-20; Mk 8,27-30; Lk 9,18-22). Johannes seinerseits bewahrt eine anderes bedeutsames Petrusbekenntnis nach dem Brotwunder und der Rede Jesu in der Synagoge von Kafarnaum (Joh 6,66-70). Matthäus erinnert in dem eben verlesenen Text daran, dass Simon von Jesus den Beinamen Kephas, „Petrus“ erhält. Jesus betont, dass er „auf diesen Stein“ seine Kirche bauen wolle, und mit Blick darauf gibt er Petrus die Schlüsselgewalt (vgl. Mt 16.17-19). Aus diesen Erzählungen geht klar hervor, dass das Petrusbekenntnis untrennbar mit dem ihm anvertrauten pastoralen Amt für die Herde Christi zusammenhängt.

Gemäß allen Evangelisten geschieht das Bekenntnis des Simon in einem entscheidenden Moment des Lebens Jesu, als er nach der Predigttätigkeit in Galiläa sich entschlossen nach Jerusalem wendet, um mit seinem Tod am Kreuz und der Auferstehung seine Heil bringende Mission zu vollenden. Die Jünger werden in diesen Entschluss verwickelt: Jesus lädt sie ein, eine Wahl zu treffen, durch die sie sich von der Menge unterscheiden, um die Gemeinschaft derer zu werden, die an Ihn glauben, seine „Familie“, der Anfang der Kirche. In der Tat gibt es zwei Weisen, Jesus „zu sehen“ und „kennenzulernen“: Die eine Weise – die der Menge – ist oberflächlicher, die andere – die der Jünger – geht tiefer und ist authentischer. Mit der zweifachen Frage „Was sagen die Leute?“ lädt Jesus die Jünger dazu ein, sich dieser unterschiedlichen Perspektive bewusst zu werden. Die Leute denken, Jesus sei ein Prophet. Das ist nicht falsch, aber es reicht nicht; es ist nicht angemessen. Es geht darum, in die Tiefe vorzudringen, die Einzigartigkeit der Person Jesu von Nazareth anzuerkennen, seine Neuheit. Auch heute ist dies so: Viele nähern sich Jesus sozusagen von außen. Große Forscher sehen die spirituelle und moralische Bedeutung, den Einfluss auf die Geschichte der Menschheit und vergleichen ihn mit Buddha, Konfuzius, Sokrates und anderen Weisen und großen Persönlichkeiten der Geschichte. Aber sie kommen nicht soweit, ihn in seiner Einzigartigkeit anzuerkennen. Das erinnert an das, was Jesus zu Philippus beim Letzen Abendmahl sagt: „Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus?“ (Joh 14,9). Jesus wird oft als einer der großen Religionsstifter angesehen, von denen sich jeder etwas nehmen kann, um sich eine eigene Überzeugung zu bilden. Wie damals so haben also auch heute die „Leute“ unterschiedliche Meinungen über Jesus. Und wie damals wiederholt Jesus auch uns gegenüber, den Jüngern von heute, seine Frage: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ Wir wollen uns die Antwort des Petrus zu Eigen machen. Nach dem Markusevangelium sprach er: „Du bist der Messias!“ (Mk 8,29); bei Lukas heißt es: „Der Messias Gottes.“ (Lk 9,20); bei Matthäus heißt es: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!“ (Mt 16.16); und schließlich bei Johannes: „Du bist der Heilige Gottes.“ (Joh 6,69). Es sind alles richtige Antworten, die auch für uns Gültigkeit haben.

Bleiben wir beim Text des Matthäus, den uns die heutige Liturgie vorstellt. Nach Meinung einiger Forscher setzt die Formel, die hier auftaucht, einen nachösterlichen Kontext voraus, sie sei sogar an eine persönliche Erscheinung des auferstandenen Jesus an Petrus gebunden; eine Erscheinung, die vergleichbar ist mit der des Paulus auf dem Weg nach Damaskus. In Wahrheit ist die Aufgabe, die der Herr dem Petrus überträgt, verwurzelt in der persönlichen Beziehung, die der historische Jesus mit dem Fischer Simon seit der ersten Begegnung mit ihm hatte, als er sprach: „Du bist Simon, … du sollst Kephas heißen. Kephas bedeutet: Fels (Petrus).“ (Joh 1,42) Das unterstreicht der Evangelist Johannes, auch er ist Fischer und – zusammen mit dem Bruder Jakobus – Gefährte der beiden Brüder Simon und Andreas. Der Jesus, der nach seiner Auferstehung Saulus berief, ist derselbe, der – noch eingetaucht in die Geschichte – sich nach seiner Taufe im Jordan den vier Fischerbrüdern zuwandte, die damals noch Jünger des Täufers waren (vgl. Joh 1,35-42). Er suchte sie am Ufer des Sees von Galiläa auf und berief sie zur Nachfolge, um „Menschenfischer“ zu sein. (Mk 1,16-20). Dem Petrus vertraute er eine besondere Aufgabe an und erkannte damit an, dass der himmlische Vater ihm eine besondere Gabe des Glaubens gewährt hatte. All dies wurde offensichtlich später von der österlichen Erfahrung erleuchtet, aber es blieb doch fest verankert in den vorösterlichen historischen Fakten. Der Parallelismus zwischen Petrus und Paulus ist beeindruckend, aber er kann nicht die Bedeutung des historischen Wegs des Simon mit seinem Meister und Herrn schmälern, der ihm von Beginn an die Eigenschaft zuerkannte, „Fels“ zu sein, auf dem er seine neue Gemeinschaft, die Kirche, bauen wollte.

In den synoptischen Evangelien folgt dem Petrusbekenntnis von Seiten Jesu immer die Ankündigung seiner bevorstehenden Passion. Eine Ankündigung, auf die Petrus heftig reagiert, weil er noch nicht in der Lage ist zu verstehen. Gleichwohl handelt es sich um ein fundamentales Element, deswegen besteht Jesus mit Nachdruck darauf. Die ihm von Petrus zuerkannten Titel – du bist „der Messias“, „der Messias Gottes“, „der Sohn des lebendigen Gottes“ – kann man gültig nur im Licht des Geheimnisses seines Todes und Auferstehung verstehen. Und der Umkehrschluss ist ebenfalls wahr: Das Ereignis des Kreuzes offenbart seinen vollen Sinn nur, wenn „dieser Mann“, der am Kreuz gelitten und gestorben ist, „wahrhaft Sohn Gottes“ war, um die Worte des Hauptmanns am Kreuz zu verwenden (Mk 15,39). Diese Texte drücken klar aus, dass die Integrität des christlichen Glaubens vom Petrusbekenntnis her begründet ist; erleuchtet von der Lehre Jesu über seinen „Weg“ hin zur Herrlichkeit, dass heißt über seine absolut einigartige Weise, Messias und Sohn Gottes zu sein. Ein schmaler „Weg“, eine skandalöse „Weise“ für die Jünger aller Zeiten, die unvermeidlicherweise dazu neigen, nach Menschenart zu denken und nicht nach der Art Gottes. (vgl. 16,23), Wie schon zur Zeit Jesu, so reicht es auch heute nicht, das richtige Glaubensbekenntnis zu besitzen: Es ist notwendig, immer wieder neu vom Herrn die besondere Weise zu erlernen, in der er Heiland und der Weg ist, auf dem wir ihm folgen sollen. Wir müssen in der Tat anerkennen, dass es auch für den Gläubigen immer schwer ist, das Kreuz anzunehmen. Instinktiv neigen wird dazu, ihm auszuweichen, und der Versucher bringt einen dazu zu denken, dass es weiser ist, sich um das eigene Heil zu kümmern, als das eigene Leben aus Treue zur Liebe zu verlieren.

Im Glaubensbekenntnis des Petrus, liebe Schwestern und Brüder, sind wir in der Lage, uns eins zu fühlen und zu sein, trotz der Trennungen, die im Laufe der Jahrhunderte die Einheit der Kirche verletzt haben mit Folgen, die bis heute andauern. Im Namen der Heiligen Petrus und Paulus erneuern wir heute gemeinsam mit unsern aus Konstantinopel gekommenen Brüdern – denen ich für die Teilnahme an unserer Feier Dank sage – die Verpflichtung, bis in unser Innerstes die Sehnsucht Jesu anzunehmen, der will, dass wir vollends geeint sind. Mit den konzelebrierenden Erzbischöfen nehmen wir die Gabe und die Aufgabe an der Einheit zwischen den Metropolitansitzen an, die ihrer pastoralen Sorgen anvertraut sind. Die Heilige Mutter Gottes möge uns mit ihrem Beistand führen und begleiten; ihr untrüglicher Glaube, der den Glauben des Petrus und der anderen Apostel stärkte, möge auch in Zukunft den Glauben der christlichen Generationen erhalten. Königin der Apostel, bitte für uns!

Übersetzung von P. Max Cappabianca OP.
(rv 29.06.2007 mc)
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Linus
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Beitrag von Linus »

Sofa, alles gute zum Namenstag! Mögen die beiden da oben heftig für dich Fürsprach' einlegen!.

Linus, dich im Abendgebet einschließen wrdend.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

John Grantham
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Beitrag von John Grantham »

Linus hat geschrieben:Sofa, alles gute zum Namenstag!
(dem schließe ich mich an)

Cheers,

John
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Ecce Homo
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Beitrag von Ecce Homo »

Mensch, das hätte ich echt fast vergessen - DU heißt ja auch so!

Sofa, einen ganz gesegneten Namenstag Dir! Feierst du wenigstens a bisserl? ;) Schön wär´s! Genieße den Tag!

Du seiest ebenfalls ins Abendgebet eingeschlossen...
:huhu:
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holzi
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Beitrag von holzi »

Also, dann schließe ich mich auch an: Herzlichen Glückwunsch, Dir, lieber Sofaklecks, aber auch dem Mariamante, auch wenn er sich in letzter Zeit ertwas rar gemacht hat.
Diese Nachricht wurde CO²-neutral, umweltfreundlich, aus wiederverwerteten Buchstaben von weggeworfenen E-Mails geschrieben und ist digital voll abbaubar.

Raimund J.
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Beitrag von Raimund J. »

Ja, allerherzlichsten Glückwunsch allen Peter und allen Paul!

Ich komme gerade vom Orgelspielen, wir haben heute zum Schluß sogar "Großer Gott wir loben Dich" gesungen.
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Nec laudibus, nec timore

Ecce Homo
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Registriert: Montag 28. März 2005, 14:33

Beitrag von Ecce Homo »

AaaaaaAAAAARrrrrRRRRRRggggggGGGGGGGHHHHHHHhhhhhh!
*Ärger über mich selbst!*

Ich hab´s vergessen gestern abend! Ich hab´s einfach [Punkt]

Liebe Petra, du hast doch dann auch Namenstag gehabt!

Hoffentlich hattest du einen wunderschönen [Punkt]
Sei bitte nicht böse über die leicht verspäteten Grüße... :shock: :/ ;) :)
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Walter
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Beitrag von Walter »

Ecce Homo hat geschrieben:Liebe Petra, du hast doch dann auch Namenstag gehabt!

Hoffentlich hattest du einen wunderschönen [Punkt]
Sei bitte nicht böse über die leicht verspäteten Grüße... :shock: :/ ;) :)
Dem schließe ich mich an! :)
Auch wenn es bei uns erst in 12 Tagen soweit ist.
γενηθήτω το θέλημά σου·

sofaklecks
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Registriert: Sonntag 28. Mai 2006, 16:29

Kanonische Regel

Beitrag von sofaklecks »

Also zunächst mal im Namen aller Petras, Paulas, Peters und Paules vielen Dank.

Ich nehme an, dass hinter den zahlreichen Namen hier sich einige Namestagskinder von gestern verbergen. Mein Patenonkel (Gott hab ihn selig) pflegte immer zu sagen, Peter heisse jeder Kater. Nun ja, mein früherer hiess Paule.

Nicht so recht (wenn natürlich einer Drei ungemein angenehm) war mir, dass ich so im Vordergrund stand (in den sich eine narzistisch veranlagte Drei - der Pfeil steckt noch - natürlich mit allen Mitten drängt).

Also nochmal alles Gute für Petra speziell und Gottes Segen.

Und für uns, die wir das vergessen haben (Ich hab mich nicht getraut gestern, weil das wie eine Aufforderung zum Tanz bei Damenwahl ausgesehen hätte, und ich bin doch so schüchtern):

Mein alter Pfarrer (Ehre seinem Andenken) pflegte zu sagen: Wer noch kömmt in der Oktav, ist noch brav. Da ich immer Ehrentage vergesse, gehört das zu meinen Lieblingssprüchen, was dazu geführt hat, dass mein Doktorvater bei einer akademischen Feierstunde zu seinem Geburtstag, die allerdings zwei Tage danach stattfand, das jeweilige Bedauern der Verspätung unter Hinweis auf mich und meinen Spruch coram publico allen vergab.

sofaklecks

(Im übrigen schön gefeiert habend)

Und ein besonderes Dankeschön an Linus.

iustus
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Registriert: Samstag 8. Juli 2006, 14:59

Beitrag von iustus »

:) Heute war bei uns die "äußere Feier" des Patroziniums mit dem alten Lied:

O Ihr großen Kirchensäulen,
Zierde der Apostelschar,
die Ihr trugt zu gleichen Teilen
große Mühe und Gefahr.
Dem habt Ihr Euch unterzogen,
darum ist Euch zugewogen
auch im Himmel gleicher Lohn
von dem ew´gen Gottessohn.

Liebe zu dem Herrn erhöhte
Euren Mut und stärkte Euch.
Sie entflammte Eure Rede,
machte Euch an Taten reich.
Keine Trübsal, keine Leiden
konnten Euch von Jesus scheiden,
nicht Verfolgung, Angst und Not,
nicht Gefahr, nicht Schwert, nicht Tod.

Petrus, Hirt der Christenherde,
stirbt getrost am Kreuzespfahl,
Paulus, der die Völker lehrte,
blutet durch des Schwertes Stahl.
Nun sind sie in Gott entzücket,
mit der Marterkron geschmücket,
die im Reich der Seligkeit
treuen Kämpfern Gott verleiht.

Petrus setz´ beim Hirt der Herde
für die Herd´ Dich bittend ein,
dass er suche die Verirrten
und sie führ zur Herde ein.
Dir, auf den die Kirch´ gebauet,
ist die Herde anvertrauet.
Bist nach Jesu Allmachtswort
stets Ihr Felsengrund und Hort.

Lehr´ o Paulus großer Lehrer,
uns im Glauben tätig sein.
Unermüdeter Bekehrer,
gieß´ uns Deinen Eifer ein,
jede böse Lust zu dämpfen,
einen guten Kampf zu kämpfen,
so dass uns wie Dir zum Lohn
werde einst die Himmelskron.

(aus dem alten Diözesangesangbuch, in unserer Gemeinde aber gesungen auf die Meldodie von "Wer das Kleinod will erringen")

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Walter
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Registriert: Mittwoch 25. Januar 2006, 13:56

Beitrag von Walter »

Heute, am 29. Juni (alter Stil), feiert die Kirche das Fest der
Hll. PETER und PAUL, Chorführer der Apostel

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Ihr
Erste unter den Aposteln
und
Lehrer des Erdkreises,

bittet den Gebieter des Alls,

für die Welt um Frieden

und für unsere Seelen
um die große Milde.
ebenso der
Versammlung der Hll. Zwölf APOSTEL
(wird aber erst morgen liturgisch begangen)

Bild

Gesegnet bist Du, Christus unser Gott

der Du zu Allweisen die Fischer gemacht hast,

indem Du ihnen sandtest den Heiligen Geist,

und durch sie den Erdkreis eingefangen hast.

Menschenliebender, Ehre Dir !
γενηθήτω το θέλημά σου·

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Sebastian
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Registriert: Sonntag 20. August 2006, 11:23
Wohnort: Frag den Igel
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Beitrag von Sebastian »

Lieber Walter,

vielen Dank für diese gelungene Darstellung ! :-)

Dir und allen die heute den Feiertag mitbegehen wollen ebenfalls ein frohes Fest.

Auf die Fürbitten der Hl. Väter Petrus und Paulus hoffend
Sebastian

iustus
Beiträge: 7038
Registriert: Samstag 8. Juli 2006, 14:59

Peter und Paul - Lied

Beitrag von iustus »

:)

O Ihr großen Kirchensäulen,
Zierde der Apostelschar,
die Ihr trugt zu gleichen Teilen
große Mühe und Gefahr.
Dem habt Ihr Euch unterzogen,
darum ist Euch zugewogen
auch im Himmel gleicher Lohn
von dem ew´gen Gottessohn.

Liebe zu dem Herrn erhöhte
Euren Mut und stärkte Euch.
Sie entflammte Eure Rede,
machte Euch an Taten reich.
Keine Trübsal, keine Leiden
konnten Euch von Jesus scheiden,
nicht Verfolgung, Angst und Not,
nicht Gefahr, nicht Schwert, nicht Tod.

Petrus, Hirt der Christenherde,
stirbt getrost am Kreuzespfahl,
Paulus, der die Völker lehrte,
blutet durch des Schwertes Stahl.
Nun sind sie in Gott entzücket,
mit der Marterkron geschmücket,
die im Reich der Seligkeit
treuen Kämpfern Gott verleiht.

Petrus, tritt beim Hirt der Hirten
für die Herde bittend ein,
dass er suche die Verirrten
und sie führ zur Herde sein!
Du, auf dem die Kirche gründet,
bleibst auf ewig ihr verbündet,
bist nach Jesu Allmachtswort,
stets ihr Felsengrund und Hort.

Lehr´ o Paulus großer Lehrer,
uns im Glauben tätig sein.
Unermüdeter Bekehrer,
gieß´ uns Deinen Eifer ein,
jede böse Lust zu dämpfen,
einen guten Kampf zu kämpfen,
so dass uns wie Dir zum Lohn
werde einst die Himmelskron.
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

Petrus
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Registriert: Sonntag 5. Oktober 2003, 20:58

Re: Peter & Paul

Beitrag von Petrus »

was mir an diesem heutigen Fest gefällt:

Zwei Menschen, die nicht unterschiedlicher hätten sein können, haben sich "zusammengerauft". Zum Segen für die Kirche.

danke, Petrus; danke, Paulus.


btw:
Für all' Eure Glück- und Segenswünsche zu meinem heutigen Namenstag danke ich Euch Allen sehr herzlich.

Gelt's Euch Gott.

:ja:

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