Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.
Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Gamaliel hat geschrieben:
Mittwoch 18. Februar 2026, 08:25
Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 18. Februar 2026, 06:33
Die Behauptung der FSSPX ist nun, daß seit dem Vaticanum II ein übergesetzlicher Notstand eingetreten ist, der dieses Placet überflüssig bzw. entbehrlich machen würde. Dieser Notstand wird jedoch nur von der FSSPX behauptet, jedoch nicht nachgewiesen. Denn ein Notstand ist mehr als ein bißchen innerkirchliches Tohuwabohu bei dem einen oder anderen Detail.
Ich gebe ja gerne zu, daß es schon ein Weilchen her ist, aber wenn du dich für dieses Thema interessierst, wäre es vielleicht gut ein bißchen nachzulesen, was wir hier im Forum schon vor 15 Jahren besprochen haben. Ich wiederhole jetzt nicht nochmal alles, was ich damals auch einem gewissen "Raphael" geschrieben habe. Du kannst z.B. hier einsteigen: Kleinere Fragen zu den Bischofsweihen von 1988

Wenn dich die Argumentation von FSSPX & Co nicht überzeugt oder du Einwände hast, ist das OK, aber zu behaupten die FSSPX hätte den Notstand nicht nachgewiesen, ist ein bißchen peinlich. Es gibt genügend Bücher, Artikel, Predigten etc., die genau das tun.
Guter Hinweis! :klatsch: :klatsch: :klatsch:

Es ist schon sehr interessant, was hier damals in aller Tiefe disputiert worden ist! :pfeif: :pfeif: :pfeif:

Ob die Meinungen der Beteiligten sich seitdem (stark) verändert haben sollten, ist offenbar noch nicht ausgemacht! :emil: :emil: :emil:

Sicher ist jedoch, daß es überhaupt nicht peinlich ist, wenn man die Ansicht, der von der FSSPX behauptete Notstand seie nicht vorhanden, teilt. Es ist meines Erachtens mehr als offensichtlich, daß die Notstands-Einschätzung durch Subjektivismen hergestellt wird. Etwas mehr Frustrationstoleranz würde den FSSPX'lern sehr gut zu Gesicht stehen.
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 18. Februar 2026, 08:52
Zeno Kortin hat geschrieben:
Dienstag 17. Februar 2026, 23:00
Wer es als Priesterlehrling Conservativer haben möchte geht halt nach Polen. Gilt natürlich nur für die welche es sich nicht verderben möchten.
nichts für Ungut – ich unterhalte mich mit Dir gerne, aber hier muss ich wieder nachhacken! :-)
Was ist „Konservativ“? Die Kirche in Polen? Nein, sie ist normal römisch-katholisch – das war sie schon immer, auch als der Staat Polen aufgehört hat zu existieren (s. Teilung Polens) und es ist wirklich bemerkenswert, dass nach 3 Teilungen die Polen sich zusammenreißen konnten und ihre römisch-katholische Identität nicht verloren und nicht aufgegeben haben.
Deine Aussage also: „Wer es als Priesterlehrling Conservativer haben möchte geht halt nach Polen“ trifft nicht zu. Sie müsste lauten: „Wer es als Priesterlehrling römisch-katholisch haben möchte und nicht bei der FSSPX ausgebildet werden möchte, geht halt nach Polen“
Die Polen sind nicht „konservativ“, wir (Deutschland) sind zu einem solchen „Laientheater“ mutiert, dass die Kirche in Polen automatisch als konservativ wahrgenommen wird. Und wenn man vom Notstand der Kirche spricht, dann trifft das auf Deutschland mit Sicherheit zu.
Die deutsche Volksseele * hat eine Unart:
Sie neigt zu Übertreibungen, sowohl im Guten wie im Schlechten.
Das Mittelding ist nicht ihr Ding! :pfeif: :pfeif: :pfeif:

Es sei an den Spötter Voltaire erinnert:
Am Grunde eines Problems sitzt immer ein Deutscher! :pfeif: :pfeif: :pfeif:



* Und nein, damit soll kein Disput über die Existenz einer solchen angestoßen werden! 8) 8) 8)
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Zeno Kortin »

Meine Antwort geht jetzt an
@Gamaliel
@Nomads
@Peduli

Es natürlich richtig, daß es schon viele Publikationen von Seiten der FSSPX zum Thema gegeben hat, Gamaliel. Aber trotzdem bleibt die Intention sagen wir mal Nebulös. So hätten sie ja weiterhin weihen können, denn wir leben nicht mehr im Mittelalter wo Exkommunizierung den Scheiterhaufen nach sich zog.
Ich persönlich denke eher an ökonomische Vorteile, wenn man sich wieder mit Rom "versöhnt".
Was mich auch auf Peduli und seiner Frage an mich mit dem Offensichtlichen bringt.
Sicher, erstmal sieht es so aus, aber wenn man länger darüber nachdenken wird es mehr und mehr unlogisch, was die FSSPX überhaupt will, außer Werbung für sich machen.

Jetzt noch zu Nomads
Die Ausführungen zu Polen und die Identitätsstiftende Wirkung des römischen Katholizismus kann ich nachvollziehen und war sehr erhellend.
Das ich Conservativ geschrieben habe, liegt daran, daß ich auch Rom für Römisch Katholisch halte.
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
Karl-Herbert Scheer

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Zeno Kortin
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Zeno Kortin »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 18. Februar 2026, 09:01
nomads hat geschrieben:
Mittwoch 18. Februar 2026, 08:52
Zeno Kortin hat geschrieben:
Dienstag 17. Februar 2026, 23:00
Wer es als Priesterlehrling Conservativer haben möchte geht halt nach Polen. Gilt natürlich nur für die welche es sich nicht verderben möchten.
nichts für Ungut – ich unterhalte mich mit Dir gerne, aber hier muss ich wieder nachhacken! :-)
Was ist „Konservativ“? Die Kirche in Polen? Nein, sie ist normal römisch-katholisch – das war sie schon immer, auch als der Staat Polen aufgehört hat zu existieren (s. Teilung Polens) und es ist wirklich bemerkenswert, dass nach 3 Teilungen die Polen sich zusammenreißen konnten und ihre römisch-katholische Identität nicht verloren und nicht aufgegeben haben.
Deine Aussage also: „Wer es als Priesterlehrling Conservativer haben möchte geht halt nach Polen“ trifft nicht zu. Sie müsste lauten: „Wer es als Priesterlehrling römisch-katholisch haben möchte und nicht bei der FSSPX ausgebildet werden möchte, geht halt nach Polen“
Die Polen sind nicht „konservativ“, wir (Deutschland) sind zu einem solchen „Laientheater“ mutiert, dass die Kirche in Polen automatisch als konservativ wahrgenommen wird. Und wenn man vom Notstand der Kirche spricht, dann trifft das auf Deutschland mit Sicherheit zu.
Die deutsche Volksseele * hat eine Unart:
Sie neigt zu Übertreibungen, sowohl im Guten wie im Schlechten.
Das Mittelding ist nicht ihr Ding! :pfeif: :pfeif: :pfeif:

Es sei an den Spötter Voltaire erinnert:
Am Grunde eines Problems sitzt immer ein Deutscher! :pfeif: :pfeif: :pfeif:



* Und nein, damit soll kein Disput über die Existenz einer solchen angestoßen werden! 8) 8) 8)
So hätte es einer meiner Lieblingsautoren Joachim Fernau sehr wahrscheinlich auch ausgedrückt, Peduli.
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 01:18
So hätte es einer meiner Lieblingsautoren Joachim Fernau sehr wahrscheinlich auch ausgedrückt, Peduli.
Solch verfemte Autoren liest Du nicht nur, sondern findest Du auch noch gut? :freude: :freude: :freude:
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 18. Februar 2026, 22:36
Aber trotzdem bleibt die Intention sagen wir mal Nebulös. So hätten sie ja weiterhin weihen können, denn wir leben nicht mehr im Mittelalter wo Exkommunizierung den Scheiterhaufen nach sich zog.
Ich weiß nicht so recht, was ich noch zum Gesagten an Erklärung hinzufügen kann. Ich habe Mühe zu erkennen, wo dein „Verständnisproblem“ liegt.

Es geht für die FSSPX nicht darum „zu machen, was man will“ und Rom einfach zu ignorieren. Die Bruderschaft ist Teil der Katholischen Kirche und weist jegliche schismatische Absichten vehement zurück. Wenn das so ist und sie aber doch nicht blindlings tut, was die Autoritäten der Konzilskirche fordern, dann muß sich die Bruderschaft erklären. Sie tut dies mit dem Hinweis auf einen Notstand in der Kirche und andererseits mit der Berufung auf das Heil der Seelen. (Diese Argumentation kann man dann inhaltlich ablehnen und kritisieren etc., darum geht es jetzt aber nicht.)
Jedenfalls gibt diese grundsätzliche Argumentation der Bruderschaft ihr keinen Freibrief nach Lust und Laune Bischöfe zu weihen. Es handelt sich ja hierbei nicht um ein Spiel oder um kirchenrechtliche Spitzfindigkeiten, sondern um eine gravierende moralische Frage und damit um eine heilsrelevante Frage für die Verantwortlichen der FSSPX.
Mit der Kontaktierung Roms drückt die Bruderschaft daher nicht nur ihre katholische (und nicht-schismatische) Haltung aus, sondern sie prüft auch, ob auf normalem Weg (ohne Notstandsrekurs) die erforderliche Zustimmung zur Bischofsweihe inzwischen erhältlich ist. Wenn ja, dann wird selbstverständlich dieser Weg beschritten und mit Rom das weitere Vorgehen besprochen; wenn nein, dann wird man festhalten, daß der Notstand in der Kirche hinsichtlich der Weihe traditionstreuer Bischöfe immer noch fortbesteht und nunmehr auf dieser Grundlage eine Weihe möglich ist.
Kurz: Es geht nicht nur darum zum Ziel zu gelangen, sondern auch den (moralisch) richtigen Weg dorthin einzuschlagen.
Ich hoffe, daß konnte die Intention hinter der Kontaktierung Roms deutlicher machen.
Zuletzt geändert von Gamaliel am Donnerstag 19. Februar 2026, 09:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 18. Februar 2026, 22:36
Aber trotzdem bleibt die Intention sagen wir mal Nebulös.
meiner Meinung nach bleibt sie nur dann nebulös, wenn EB Lefebvre sich nur deshalb vom V2 und der Kirche distanzierte, weil im V2 mit seinen Verlautbarungen und die Liturgiereform einfach nur nicht gefallen haben.
Hatte aber EB Lefebvre den ganzen Zirkus, der da in die Kirche bereits in den 70-ern eingezogen ist, vorausgesehen und seine Vorahnung schriftlich auch verfasst wurde (was ich gerne lesen würde), dann war er ein großer Prophet unser Zeit und die Intention der FSSPX scheint dann um so klarer zu sein: Wenn der Fisch anfängt vom Kopf (Vatikan) zu stinken, dann muss zuerst der Kopf abgetrennt, oder geheilt werden, damit der Rest nicht verdirbt.

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Gamaliel
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

Unter gestrigem Datum veröffentlichte der US-Distrikt der Bruderschaft einen Gebetsaufruf zur Vorbereitung der Bischofsweihen. Das deute ich als weiteres Indiz, daß die FSSPX die angekündigten Weihen nicht aussetzen wird.

U.S. District Superior Announces Prayer Crusade Preceding Episcopal Consecrations

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Gamaliel
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

nomads hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 09:29
Hatte aber EB Lefebvre den ganzen Zirkus, der da in die Kirche bereits in den 70-ern eingezogen ist, vorausgesehen und seine Vorahnung schriftlich auch verfasst wurde (was ich gerne lesen würde), [...]
Es gibt durchaus einige Voraussagen, die inzwischen eingetreten sind. Es handelt sich dabei aber nicht um Prophetie im eigentlichen Sinn. Es ist mehr so wie in der Mathematik, wo zwei Punkte ausreichen um den gesamten Verlauf einer Geraden zu bestimmen. Der Erzbischof erfaßte solch zentrale Punkte und konnte daher "vorhersagen", was kommen würde.

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Gamaliel
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

--- Die Antwort der FSSPX ist da ---



Schreiben von Pater Pagliarani an Kardinal Fernández

Daraus:
Doch aus intellektueller Ehrlichkeit und priesterlicher Treue vor Gott und vor den Seelen kann ich weder die Perspektive noch die Ziele akzeptieren, in deren Namen das Dikasterium in der aktuellen Situation eine Wiederaufnahme des Dialogs vorschlägt, ebenso wenig im Übrigen die Verschiebung des Datums vom 1. Juli.
:klatsch:

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

und der Generalobere wird erfrischend deutlich sehr gut
Rom schlägt das vor was sie 2019 als unmöglich bezeichnet haben
es geht um die Konzilsdokumente und nicht um Interpretationen auch das wird endlich wieder klar gesagt mann kann der FSSPX und den Gläubigen die dort praktizieren nur gratulieren

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

In der aktuellen Tagespost gibt es auch einige Artikel, die den angestrebten Dialog mit der FSSPX eher skeptisch betrachten. :hmm: :hmm: :hmm:
Nicht weil er nicht möglich wäre, sondern weil die Vergangenheit "im Wege steht". :achselzuck: :achselzuck: :achselzuck:
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

zu diesem Dialog kommt es nicht

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 16:17
zu diesem Dialog kommt es nicht
Dann kann sich die FSSPX schon einmal einen neuen Namen suchen. :pfeif: :pfeif: :pfeif:

Vorschlag: PKK*! :unbeteiligttu: :unbeteiligttu: :unbeteiligttu:



* Paläo-Katholische Kirche! :emil: :emil: :emil:
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 16:30
ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 16:17
zu diesem Dialog kommt es nicht
Dann kann sich die FSSPX schon einmal einen neuen Namen suchen. :pfeif: :pfeif: :pfeif:

Vorschlag: PKK*! :unbeteiligttu: :unbeteiligttu: :unbeteiligttu:



* Paläo-Katholische Kirche! :emil: :emil: :emil:
Warum sollte sie

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 16:31
Warum sollte sie
:schnarch: :schnarch: :schnarch:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

sieht aus nach einer festgefahrenen Situation - einer Sackgasse.
Donald würde sagen: sie sollen einen Deal machen
:blinker:

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 17:03
sieht aus nach einer festgefahrenen Situation - einer Sackgasse.
Donald würde sagen: sie sollen einen Deal machen
:blinker:
Papst Leo XIII. hat nicht unbeabsichtigt in Testem benevolentiae den Amerikanismus verworfen! ;D ;D ;D
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »


Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 17:52
das wird nichts lies mal das ganze
https://fsspx.at/de/publications/kommun ... -rom-57310
Augenscheinlich kann man sich mittlerweile mit der FSSPX noch nicht einmal auf eine gemeinsame Definition des theologisch zentralen Begriffes WAHRHEIT verständigen! :pfeif: :pfeif: :pfeif:


Mittlerweile ist wohl offensichtlich, warum Du Dich in den Relativismus verabschiedet hast! :pirat: :pirat: :pirat:
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Waterplanet »

Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 15:08
Schreiben von Pater Pagliarani an Kardinal Fernández
Bei Lektüre der Anhänge kam mir der Gedanke, warum Rom wohl ab 2019 kein Interesse an einer weiteren Diskussion hatte. Fürchtete man evtl. unbequeme Erkenntnisse, wenn über die ggü. Mgr. Pozzo vorgeschlagenen Themen disputiert werde? Hätte man evtl. sogar Konsequenzen daraus ziehen müssen? Oder fürchtete man die Auseinandersetzung mit dem 'Gegner'?

Der Versuch des Präfekten, Druck auszuüben, war ebenso plump wie durchschaubar. Gut, daß der Generalrat darauf mit gewissem Aplomb reagiert hat. Rom muss nicht meinen, man hätte hier ein paar dumme Jungs vor sich.

Wie wird es nun weitergehen? Wir können ja mal tippen:

- Rom wird auf sachliche Punkte nicht eingehen, sondern stur auf Anerkennung von V2 und nachfolgender Auswüchse bestehen
- Die FSSPX wird weitere Gespräche unter diesen Vorzeichen ablehnen
- Die Weihen werden wie geplant stattfinden
- Einige wenige Kleriker und Gläubige werden abwandern
- Die ED-Gemeinschaften werden händereibend rumgeifern 'wir haben es ja immer gewusst', kurz bevor oder nachdem sie gebetsmühlenartig mal wieder dem Papst ihre Verbundenheit betont haben *gähn* - den seit 1988 versprochenen eigenen Bischof bekommt die FSSP aber trotzdem nicht
- Zwischen Rom und Menzingen wird die Stimmung für die nächste Zeit ziemlich frostig

Willkommen im Jahr 1988!
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Wie wäre es mit einem solchen Deal:
1) Die FSSPX löscht auf ihrer Homepage ihre Kritik am V2, an der Liturgiereform und der Lehre der Kirche, und verpflichtet sich zukünftig keine Kritik am V2 und der Liturgiereform zu äußern.
2) Im Gegenzug dafür erlaubt der Vatikan offiziell die Bischofsweihen und verkündet offiziell und feierlich, dass die FSSPX in keiner Weise nicht mehr von der Weltkirche getrennt ist.

Meine Erklärung/Hoffnung dazu:
Bei 1) bedeutet das nicht, dass die FSSPX in ihren Sonntagspredigten nichts mehr kritisieren darf – im Gegenteil, sie darf den nachkonziliaren Zirkus sehr wohl kritisieren, wenn sie das möchte.
Bei 2) diese Nachricht soll feierlich und offiziell verkündet werden, damit das „ZdK“, „Wir sind Kirche“ und der „Synodaler Weg“ aus Verzweiflung ihre Kleider zerreißen und aus der Kirche austreten. :breitgrins:

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

Waterplanet hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 18:52
Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 15:08
Schreiben von Pater Pagliarani an Kardinal Fernández
Bei Lektüre der Anhänge kam mir der Gedanke, warum Rom wohl ab 2019 kein Interesse an einer weiteren Diskussion hatte. Fürchtete man evtl. unbequeme Erkenntnisse, wenn über die ggü. Mgr. Pozzo vorgeschlagenen Themen disputiert werde? Hätte man evtl. sogar Konsequenzen daraus ziehen müssen? Oder fürchtete man die Auseinandersetzung mit dem 'Gegner'?
2019 wurde die Kommission Ecclesia Dei und damit die "natürliche" Anlaufstelle aufgelöst. Den bisherigen Gesprächspartnern wurden andere Aufgaben zugewiesen.
Und mit einem Papst, der im Februar 2019 die "Abu Dhabi Erklärung" herausgegeben hat, braucht man über traditionelle Theologie nicht sprechen. Da müßte man eher mit einem Grundschulunterricht über die 10 Gebote beginnen.

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Waterplanet »

Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:18
mit einem Papst, der im Februar 2019 die "Abu Dhabi Erklärung" herausgegeben hat, braucht man über traditionelle Theologie nicht sprechen.
Dennoch ist Franziskus der FSSPX hinsichtlich Beichtvollmacht und Eheschließungsdelegation entgegen gekommen. Warum auch immer. Wir werden wohl nie erfahren, warum dieser Papst manchmal tat, was er tat. Und sinistre Absichten wollen wir ihm ja nicht unterstellen.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Waterplanet »

nomads hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 18:58
Wie wäre es mit einem solchen Deal:
Dann wäre die FSSPX nur ein seichter Abklatsch der Petrusbruderschaft, aber immerhin mit eigenen Bischöfen. Nee danke. Fühlt sich nicht richtig an.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

nomads hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 18:58
Wie wäre es mit einem solchen Deal:
1) Die FSSPX löscht auf ihrer Homepage ihre Kritik am V2, an der Liturgiereform und der Lehre der Kirche, und verpflichtet sich zukünftig keine Kritik am V2 und der Liturgiereform zu äußern.
2) Im Gegenzug dafür erlaubt der Vatikan offiziell die Bischofsweihen und verkündet offiziell und feierlich, dass die FSSPX in keiner Weise nicht mehr von der Weltkirche getrennt ist.

Meine Erklärung/Hoffnung dazu:
Bei 1) bedeutet das nicht, dass die FSSPX in ihren Sonntagspredigten nichts mehr kritisieren darf – im Gegenteil, sie darf den nachkonziliaren Zirkus sehr wohl kritisieren, wenn sie das möchte.
Bei 2) diese Nachricht soll feierlich und offiziell verkündet werden, damit das „ZdK“, „Wir sind Kirche“ und der „Synodaler Weg“ aus Verzweiflung ihre Kleider zerreißen und aus der Kirche austreten. :breitgrins:
Ich nehme an, das ist ein nicht ganz ernstgemeinter Beitrag(?)

ad 1) Zweck der Bruderschaft ist die Ausbildung traditionstreuer Priester. Damit ist automatisch die Ablehnung traditionswidriger Lehren verbunden. Deren Anerkennung ist absolut ausgeschlossen.
ad 2) Die Bischofsweihen sind für die Bruderschaft kein Ziel, sondern nur Mittel zum Ziel (traditionstreue Priester). Wenn dieses Ziel aufgegeben würde (Punkt 1), dann bräuchte die FSSPX auch keine Bischöfe mehr.

Der Aufschrei der Progressisten und Apostaten wäre nicht viel anders als bei „Summorum Pontificum“. Eine kurze Kritik und dann das Bemühen, daß die jeweiligen Ortsbischöfe dem Wirken der FSSPX in ihren Diözesen keine Zustimmung geben bzw. es unter strenger und enger Kontrolle halten.

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

Waterplanet hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:29
Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:18
mit einem Papst, der im Februar 2019 die "Abu Dhabi Erklärung" herausgegeben hat, braucht man über traditionelle Theologie nicht sprechen.
Dennoch ist Franziskus der FSSPX hinsichtlich Beichtvollmacht und Eheschließungsdelegation entgegen gekommen. Warum auch immer. Wir werden wohl nie erfahren, warum dieser Papst manchmal tat, was er tat. Und sinistre Absichten wollen wir ihm ja nicht unterstellen.
Da könnte ich auch nur spekulieren.
Ich weiß, was du mit "entgegenkommen" meinst, dennoch hat sich dadurch praktisch weder etwas für die FSSPX noch für die Gläubigen geändert. Ebensowenig wird sich ändern, wenn diese Fakultäten jetzt wieder wegfallen sollten.
Was sich sicher sagen läßt ist, daß Papst Franz nicht die geringsten Sympathien für die "Traditionalisten" hatte. Seine Verbalattacken ("Indietristen",...) und seine praktischen Maßnahmen (beginnend mit den Franziskanern der Immakulata) sprechen eine deutliche Sprache.
Manche erklären Widersprüche bei ihm mit Peronismus... :achselzuck:

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Waterplanet hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:32
Dann wäre die FSSPX nur ein seichter Abklatsch der Petrusbruderschaft, aber immerhin mit eigenen Bischöfen. Nee danke. Fühlt sich nicht richtig an.
ist es richtig(er) mit exkommunizierten Bischöfen Gott und seine Botschaft zu verkünden?
So machen das auch exkommunizierte Bischöfe und die Frauen, die von diesen Bischöfen zu Priesterinnen geweiht wurden.




Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:34
Ich nehme an, das ist ein nicht ganz ernstgemeinter Beitrag(?)
doch! :breitgrins:

Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:34
ad 1) Zweck der Bruderschaft ist die Ausbildung traditionstreuer Priester. Damit ist automatisch die Ablehnung traditionswidriger Lehren verbunden. Deren Anerkennung ist absolut ausgeschlossen.
ich habe nichts von Anerkennung geschrieben, sondern nur von Äußerungen und Kritik - salopp ausgedrückt - man muss doch nicht öffentlich sagen, was man meint und glaubt, und weiter so machen wie gehabt und wie die FSSPX ihre Priester in ihren Seminaren ausbildet, bleibt der FSSPX überlassen - auch das sollte dieser Deal beinhalten.

Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:34
ad 2) Die Bischofsweihen sind für die Bruderschaft kein Ziel, sondern nur Mittel zum Ziel (traditionstreue Priester). Wenn dieses Ziel aufgegeben würde (Punkt 1), dann bräuchte die FSSPX auch keine Bischöfe mehr.
auch hier meinte ich: wie die FSSPX ihre Priester in ihren Seminaren ausbildet, bleibt der FSSPX überlassen. So stünde also das Ziel keineswegs im Wege die Bischöfe zu weihen.

Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:34
Eine kurze Kritik und dann das Bemühen, daß die jeweiligen Ortsbischöfe dem Wirken der FSSPX in ihren Diözesen keine Zustimmung geben bzw. es unter strenger und enger Kontrolle halten.
ich denke, auch das ließe sich mit dem Vatikan aushandeln.

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Waterplanet
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Waterplanet »

nomads hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:49
ist es richtig(er) mit exkommunizierten Bischöfen Gott und seine Botschaft zu verkünden?
Salus animarum suprema lex.

Wenn die Exkommunikation denn dann überhaupt rechtens ist. Solches hat sowohl die FSSPX als auch namhafte Kirchenrechtler bis Mitte/Ende der 2000er Jahre nämlich vehement abgestritten.
nomads hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:49
So machen das auch exkommunizierte Bischöfe und die Frauen, die von diesen Bischöfen zu Priesterinnen geweiht wurden.
Wir wollten doch Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.
nomads hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:49
auch hier meinte ich: wie die FSSPX ihre Priester in ihren Seminaren ausbildet, bleibt der FSSPX überlassen.

Das würde ja voraussetzen, daß eine traditionelle Priesterausbildung von Rom oder den Ortsbischöfen mindestens ignoriert, bestenfalls sogar begrüßt wird. Und genau das ist wohl nicht der Fall.
Contemplari et contemplata aliis tradere.

nomads
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Waterplanet hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 20:07
nomads hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:49
ist es richtig(er) mit exkommunizierten Bischöfen Gott und seine Botschaft zu verkünden?
Salus animarum suprema lex.
Richtig! Du kennst doch bestimmt die Redewendung: „Der Zweck heiligt die Mittel“!
ich weiß nicht, wer sich diese Redewendung ausgedacht hat, aber vielleicht war es der kluge Verwalter aus Lk16,1-8. Ich muss Dir nicht schreiben, wer das Gleichnis erzählt hat, oder?

Waterplanet hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 20:07
Wenn die Exkommunikation denn dann überhaupt rechtens ist. Solches hat sowohl die FSSPX als auch namhafte Kirchenrechtler bis Mitte/Ende der 2000er Jahre nämlich vehement abgestritten.
Abstreiten durch FSSPX zählt nicht (vor Gericht sagt jeder, dass er unschuldig sei - ob schuldig oder tatsächlich nicht) und von irgendwelchen Kirchenrechtler, die die Mehrheit nicht kennt, reicht auch nicht. Die ganze Kirche muss davon überzeugt sein - dann muss die "mehrheit-demokratisch" verwirrte Welt das auch akzeptieren. Die Wel beurteilt nicht durch/mit den/dem Glauben, die Welt glaubt demokratisch und das bedeutet, dass das gilt, was die Mehrheit glaubt und solange die Mehrheit glaubt und so tut, als ob die Kirche Christi vom Vatikan geleitet wird, wird die FSSPX durch die Mehrheit ignoriert.

Waterplanet hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 20:07
nomads hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:49
So machen das auch exkommunizierte Bischöfe und die Frauen, die von diesen Bischöfen zu Priesterinnen geweiht wurden.
Wir wollten doch Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.
wir nicht - das haben wir nicht nötig, aber die Mehrheit (der Katholiken) macht das, und das wäre zu ändern. Für die Mehrheit zählt, wenn exkommuniziert, dann hat der Exkommunizierter nichts zu melden.

Waterplanet hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 20:07
nomads hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:49
auch hier meinte ich: wie die FSSPX ihre Priester in ihren Seminaren ausbildet, bleibt der FSSPX überlassen.
Das würde ja voraussetzen, daß eine traditionelle Priesterausbildung von Rom oder den Ortsbischöfen mindestens ignoriert, bestenfalls sogar begrüßt wird. Und genau das ist wohl nicht der Fall.
noch nicht. :blinker:

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:45
Waterplanet hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:29
Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:18
mit einem Papst, der im Februar 2019 die "Abu Dhabi Erklärung" herausgegeben hat, braucht man über traditionelle Theologie nicht sprechen.
Dennoch ist Franziskus der FSSPX hinsichtlich Beichtvollmacht und Eheschließungsdelegation entgegen gekommen. Warum auch immer. Wir werden wohl nie erfahren, warum dieser Papst manchmal tat, was er tat. Und sinistre Absichten wollen wir ihm ja nicht unterstellen.
Da könnte ich auch nur spekulieren.
Ich weiß, was du mit "entgegenkommen" meinst, dennoch hat sich dadurch praktisch weder etwas für die FSSPX noch für die Gläubigen geändert. Ebensowenig wird sich ändern, wenn diese Fakultäten jetzt wieder wegfallen sollten.
Derzeit scheint es auf jeden Fall so zu sein, daß weder der Vatikan noch die FSSPX ein Interesse an einer Beilegung der Streitigkeiten haben. :roll: :roll: :roll:
Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:45
Was sich sicher sagen läßt ist, daß Papst Franz nicht die geringsten Sympathien für die "Traditionalisten" hatte. Seine Verbalattacken ("Indietristen",...) und seine praktischen Maßnahmen (beginnend mit den Franziskanern der Immakulata) sprechen eine deutliche Sprache.
Falsch! :dudu: :dudu: :dudu:

Wenn PP Franziskus - soviel Zeit solltest auch Du Dir nehmen :huhu: :huhu: :huhu: - nicht die geringsten Sympathien gehabt hätte, dann hätte er der FSSPX nicht sakramentale Vollmachten hinsichtlich der Beichte und der Eheschließungen gewährt! 8) 8) 8)
Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:45
Manche erklären Widersprüche bei ihm mit Peronismus... :achselzuck:
PP Franziskus hat vermutlich im Laufe seines Priesterlebens festgestellt, daß seine persönliche Orientierung in den spirituellen Dingen dieses Lebens eher einem weniger intellektualistisch angehauchten Orden entsprochen hätte.
Diese Einsicht zeigte sich dann in der Wahl seines Papstnamens:
Er war halt ein jesuitischer Franziskaner oder ein franziskanischer Jesuit! :huhu: :huhu: :huhu:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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nomads
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 19. Februar 2026, 19:45
Was sich sicher sagen läßt ist, daß Papst Franz nicht die geringsten Sympathien für die "Traditionalisten" hatte. ...
das mag sein und ich war schon kurz davor, die Kirche zu verlassen, nachdem „Fiducia supplicans“ herausgegeben wurde, aber ich nenne ihn immer noch Papst Franziskus und nicht einfach „Papst Franz“ oder „Frater Prevost“.
:blinker:

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