Kopfbdeckung bei Frauen während der Messe?

Allgemein Katholisches.

Sollten Frauen während der Messe eine Kopfbedeckung tragen?

Ja, am besten eine Mantilla.
8
14%
Ja, egal was.
15
25%
Soll jede machen,wie sie will.
22
37%
Egal.
3
5%
Nein.
11
19%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 59

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Jacinta
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Kopfbdeckung bei Frauen während der Messe?

Beitrag von Jacinta » Mittwoch 16. April 2008, 04:03

Der Titel erklärt eigentlich alles. Mich würde mal interessieren, wie da so bei Euch ist. Mir ist es bisher nur einmal wirklich bewußt aufgefallen.

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Linus
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Beitrag von Linus » Mittwoch 16. April 2008, 06:26

Ja, am besten... ist mir zu einschränkend, und egal was zu weit.

Am besten, eine Kopfbedeckung, die dem Ort und Anlaß entspricht.

Linus, dessen Frau oft genug barhäuptig in kirchen ist.
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Ecce Homo
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Re: Kopfbdeckung bei Frauen während der Messe?

Beitrag von Ecce Homo » Mittwoch 16. April 2008, 07:38

Jacinta hat geschrieben:Der Titel erklärt eigentlich alles. Mich würde mal interessieren, wie da so bei Euch ist. Mir ist es bisher nur einmal wirklich bewußt aufgefallen.
Was ist dir einmal wirklich bewusst aufgefallen, dass sie eine Kopfbedeckung haben oder nicht?
:hmm:
User inaktiv seit dem 05.06.2018.
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...

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in-medias-res
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Beitrag von in-medias-res » Mittwoch 16. April 2008, 09:18

Soll jede Frau für sich entscheiden finde ich.
(ich persönlich mag ja Hüte & co)
Cuius regio eius religio
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Ich bin zwar verantwortlich dafür was ich schreibe, nicht aber dafür, was du darunter verstehst!

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Seraph
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Beitrag von Seraph » Mittwoch 16. April 2008, 09:38

in-medias-res hat geschrieben:Soll jede Frau für sich entscheiden finde ich.
(ich persönlich mag ja Hüte & co)
Ich nicht, jedenfalls nicht die Sorte, die ansonsten in Ascot zum Pferderennen getragen wird. Wer klein ist und je einmal hinter einem solchen Wagenrad gesessen hat, weiß, was ich meine.

BTW: Was ist denn der Anlaß Deiner Frage?

Grüße
Seraph

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Linus
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Beitrag von Linus » Mittwoch 16. April 2008, 10:46

Seraph, wir reden von Hüten, nicht von pfauenähnlichen Wagenrädern
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
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Raphaela
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Beitrag von Raphaela » Mittwoch 16. April 2008, 13:20

ich weiß nur aus meiner Kindheit, dass es immer hieß, die Buben müssen Mützen abnehmen, die Mädchen dürfen sie auflassen. - Darauf ist natürlich die Frage nach dem Warum aufgekommen, die nicht geklärt werden konnte. - Hängt ja vielleicht noch mit Paulus zusammen, der meinte, dass Frauen ihren Kopf bedecken sollen.

Anderesseites: Ich wahr mal nebenbei und nebenamlich Küsterin. Als da eine Messdienerin ihr modisches Kopftuch auflassen wollte, habe ich ihr schon gesagt, dass sie es abnehmen solle.

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Seraph
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Beitrag von Seraph » Mittwoch 16. April 2008, 13:28

Linus hat geschrieben:Seraph, wir reden von Hüten, nicht von pfauenähnlichen Wagenrädern
Ein Hut ist ein Hut ist ein Hut,

auch wenn er so
http://4creativ.ch/bilder/hut_A.jpg
aussieht. :P

Raimund J.
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Beitrag von Raimund J. » Mittwoch 16. April 2008, 14:04

Seraph hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:Seraph, wir reden von Hüten, nicht von pfauenähnlichen Wagenrädern
Ein Hut ist ein Hut ist ein Hut,
Bild

Wobei die Huttrachten früherer Zeiten sicher nicht gerade für freie Sicht gesorgt haben. Aber dafür war der Platz der Männer ja auch auf der Empore!
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anneke6
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Beitrag von anneke6 » Mittwoch 16. April 2008, 14:05

Allgemein nimmt der Herr in geschlossenen Räumen den Hut ab. Daß die Dame ihn anbehalten darf, hängt vielleicht damit zusammen, daß Damenhüte früher schwer abzunehmen waren.
Vor dem Konzil konnte Frauen, deren Kopf nicht mit dem Schleier bedeckt war, die Kommunion verweigert werden…von Verboten, die Kirche "oben ohne" (:mrgreen:) zu betreten, habe ich noch nichts gelesen.
Ich besitze ein paar Mantillas, sehr billige, die ich nur selten trage. Gestern allerdings, zu einer Beerdigung, hatte ich eine auf, eine schwarze.
Während der kalten Jahreszeit trage ich häufig eine Baskenmütze in der Kirche.

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in-medias-res
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Beitrag von in-medias-res » Mittwoch 16. April 2008, 14:06

Seraph hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:Seraph, wir reden von Hüten, nicht von pfauenähnlichen Wagenrädern
Ein Hut ist ein Hut ist ein Hut,

auch wenn er so
http://4creativ.ch/bilder/hut_A.jpg
aussieht. :P
Seraph ich meinte eher Damenhüte die bei uns gängig sind,
gemäßigte, normal elegante Damenhüte.
Besonders zu Trachten kann Frau einen schönen, soliden Damenhut tragen.
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Jacinta
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Re: Kopfbdeckung bei Frauen während der Messe?

Beitrag von Jacinta » Mittwoch 16. April 2008, 14:28

Ecce Homo hat geschrieben:
Jacinta hat geschrieben:Der Titel erklärt eigentlich alles. Mich würde mal interessieren, wie da so bei Euch ist. Mir ist es bisher nur einmal wirklich bewußt aufgefallen.
Was ist dir einmal wirklich bewusst aufgefallen, dass sie eine Kopfbedeckung haben oder nicht?
:hmm:
Wenn eine elegant gekleidete Damen z. B. einen Hut trägt, dann trägt sie ihn m. E. auch in der Kirche. Da muss keine religiöse Motivation dahinter stecken, sondern es kein halt einfach ihr Kleidungsstil sein. Ähnlich ist das mit allerlei sonstigen modischen Kopfbedeckungen.

Eine Mantilla habe ich in freier Wildbahn noch nie gesehen. allerdings ist mir einmal aufgefallen, dass eine Frau sich bei Betreten der Kirche ein Tuch um das Haar geschlungen hat und es beim Verlassen wieder abgenommen hat.

Nun noch eine weitere Frage: Wen ja, welche Mantilla-Farbe. Jungfrauen weiß, Verheiratete schwarz, würde ich sagen. Und die breite Masse der anderen? Auch schwarz?

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anneke6
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Beitrag von anneke6 » Mittwoch 16. April 2008, 15:07

Mancherorts ist diese Einteilung üblich — ist aber nicht verpflichtend. Ich persönlich trage wenn, dann meistens die schwarze.
Nonnen tragen ja auch oft schwarze Schleier, trotz ihrer Jungfräulichkeit.

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Jacinta
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Beitrag von Jacinta » Mittwoch 16. April 2008, 15:08

Raphaela hat geschrieben:ich weiß nur aus meiner Kindheit, dass es immer hieß, die Buben müssen Mützen abnehmen, die Mädchen dürfen sie auflassen. - Darauf ist natürlich die Frage nach dem Warum aufgekommen, die nicht geklärt werden konnte. - Hängt ja vielleicht noch mit Paulus zusammen, der meinte, dass Frauen ihren Kopf bedecken sollen.
Hmm, ich weiß ja nicht. Kann mich noch genau erinnern, dass in meiner Schule in den ersten Schuljahren ein Lehrer im Schulflur stand und Aufsicht hatte. Und der hat immer die Jungs, die früh zur Tür ins Schulhaus kamen aufgefordert, die Kopfbedeckung (das betraf praktisch nur Wintermützen, irgendwelche "modischen" Kopfbedeckungen trugen die Schüler damals nicht) abzunehmen. die Mädchen durften sie auf behalten. Es wurde wirklich sehr darauf geachtet. Das war in den frühen 80gern in der DDR. Mit Paulus hatten da die Lehrer nicht sehr viel am Hut.

(Ich habe übrigens auch noch gelernt, dass man die Füße nicht auf die Bretter der Kniebänke stellt, in gedeckter Sonntagskleidung - Frauen im Rock! - zur Kirche geht usw. Das interessiert heute niemanden mehr.)

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anneke6
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Beitrag von anneke6 » Mittwoch 16. April 2008, 15:20

Ich besitze Röcke und trage sie häufig zur Kirche, aber nicht, wenn ich mit dem Fahrrad fahre. Einer meiner Röcke ist ein sogenannter Bleistiftrock. Fünf Röcke sind lang, einer geht bis über die Knie (dasselbe gilt für meine Kleider)…nur einer ist kurz. Mein karierter Minirock, aber den trage ich nur selten.
Kniepolster sind ja auch verbreitet, und in der spanischen Tradition (aus der die Mantillas ja auch stammen) verschenkt man zur Messe nach dem 15. Geburtstag gerne hübsche Kniekissen.

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Jacinta
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Beitrag von Jacinta » Mittwoch 16. April 2008, 15:46

anneke6 hat geschrieben:und in der spanischen Tradition (aus der die Mantillas ja auch stammen) verschenkt man zur Messe nach dem 15. Geburtstag gerne hübsche Kniekissen.
Ich frage mich gerade, ob ich zur Kommunion in so einem Kleid auflaufen könnte... :lol: als ich zur Taufe meines Kindes im Abendkleid erschien, haben mich schon alle angeschaut, als wäre ich von Mars. Mein Kind hatte da so ein Kleid ähnlich dem Kommmunionkleid an. Aber ohne Schleier.

Denkt mal bitte über meine Frage zur Mantilla-Farbe nach. Ist wichtig, weil mich jemand danach gefragt hat.

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anneke6
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Beitrag von anneke6 » Mittwoch 16. April 2008, 16:14

Also…grundsätzlich ist die urspüngliche und Standardfarbe der Mantilla SCHWARZ. Weiße Mantillas werden in Spanien manchmal von Bräuten getragen, wobei die Brautjungfer aber eine schwarze trägt.
Bei deutschsprachigen Tradis tragen junge Mädchen auch weiße Mantillas.
Hier im Ketzforum:
http://www.kreuz.net/article.4023.html
und dort bei den Piusbrüdern:
http://www.fsspx.info/media/klw/2008_0228gft/index.html
(6. Bild)

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Mittwoch 16. April 2008, 20:43

Kopfbdeckung bei Frauen während der Messe?
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Linus
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Beitrag von Linus » Donnerstag 17. April 2008, 09:48

anneke6 hat geschrieben:Vor dem Konzil konnte Frauen, deren Kopf nicht mit dem Schleier bedeckt war, die Kommunion verweigert werden…von Verboten, die Kirche "oben ohne" (:mrgreen:) zu betreten, habe ich noch nichts gelesen
Meine Eltern (Jg 35 und 41) berichteten übereinstimmend, daß man als Frau irgendetwas (nach dem Krieg sogar Pappendeckel) auf dem Kopf haben mußte. Aber von einem Kommunionverweigerungsgebot weiß ich nix.
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Benedictus
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Beitrag von Benedictus » Donnerstag 17. April 2008, 10:17

Also von meiner Oma weiß ich auch, dass sie gründsätzlich zum Kirchgang ein Kopftuch getragen hat. Das war früher üblich. Der Grund dafür liegt, einfach darin, dass man die anderen (männlichen) Gottesdienstbesucher nicht durch sinnlich-wallendes Haar vom Messgeschehen ablenken soll. Ebenso wie es ja früher üblich war, dass die Männer auf der einen und die Frauen auf der anderen Kirchenseite saßen. An sich keine so verkehrte Sache. Aber heute geht Frau ja auch schon mal gerne tief dekolletiert und mit Minirock in die Kirche, da kommts dann nicht mehr drauf an 8)

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Seraph
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Beitrag von Seraph » Donnerstag 17. April 2008, 11:06

Benedictus hat geschrieben:Aber heute geht Frau ja auch schon mal gerne tief dekolletiert und mit Minirock in die Kirche, da kommts dann nicht mehr drauf an 8)
Womöglich nehme ich diesen Einwurf zu ernst, aber: zwischen "sinnlich wallendem" Haar (was immer das sein mag, wenn ich mein Haar im Pferdeschwanz oder sonstwie ordentlich frisiert trage, wallt es dann auch "sinnlich"?) und halb nackt sehe ich durchaus einen Unterschied.

BTW: <Spot(t) on> Sollten sich Männer mit hübschem Haar eventuell ebenfalls bedecken?

Grüße
Seraph

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Beitrag von Raphaela » Donnerstag 17. April 2008, 12:09

Seraph hat geschrieben:
Benedictus hat geschrieben:Aber heute geht Frau ja auch schon mal gerne tief dekolletiert und mit Minirock in die Kirche, da kommts dann nicht mehr drauf an 8)
Womöglich nehme ich diesen Einwurf zu ernst, aber: zwischen "sinnlich wallendem" Haar (was immer das sein mag, wenn ich mein Haar im Pferdeschwanz oder sonstwie ordentlich frisiert trage, wallt es dann auch "sinnlich"?) und halb nackt sehe ich durchaus einen Unterschied.

BTW: <Spot(t) on> Sollten sich Männer mit hübschem Haar eventuell ebenfalls bedecken?

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Warum eigentlich nur Männer mit hübschen Haar? - Ich habe eine Bekannte, die findet Glatzen total sexy.....

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Beitrag von anneke6 » Donnerstag 17. April 2008, 12:28

Linus hat geschrieben:
anneke6 hat geschrieben:Vor dem Konzil konnte Frauen, deren Kopf nicht mit dem Schleier bedeckt war, die Kommunion verweigert werden…von Verboten, die Kirche "oben ohne" (:mrgreen:) zu betreten, habe ich noch nichts gelesen
Meine Eltern (Jg 35 und 41) berichteten übereinstimmend, daß man als Frau irgendetwas (nach dem Krieg sogar Pappendeckel) auf dem Kopf haben mußte. Aber von einem Kommunionverweigerungsgebot weiß ich nix.
Es war auch nicht vorgeschrieben, dies zu tun. Aber ich habe in einer katholischen Enzyklopädie aus dem 19. Jahrhundert gelesen, daß ein Priester so etwas durfte. Mehrbändig und sehr interessant, aber leider haben die Bücher meine helle Hose etwas gebräunt…
Das Kirchengesetzbuch von 1917 erwähnt nur, daß Kopfbedeckung und keusche Kleidung für Frauen vorgeschrieben sind, besonders, wenn sie zum Altar gehen — aber nicht, was zu tun ist, wenn sie dieser Vorschrift nicht folgen. (Can. 1262.2)

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overkott
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Beitrag von overkott » Donnerstag 17. April 2008, 14:18

Beim heiligen Bonaventura, Frauen mit Galero kann ich mir allerdings schlechterdings vorstellen.

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Beitrag von cantus planus » Donnerstag 17. April 2008, 14:23

overkott hat geschrieben:Beim heiligen Bonaventura, Frauen mit Galero kann ich mir allerdings schlechterdings vorstellen.
Ja, man könnte schöne Schleifen an die Bömmel binden und eine Feder an der Krempe drapieren...

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Seraph
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Beitrag von Seraph » Donnerstag 17. April 2008, 14:53

Also, wenn ich hierzukirch(TM) demnächst mal mit sowas http://www.brauereigasthof-rothaus.de/_ ... lenhut.jpg auflaufe (wozu ich eine gewisse Berechtigung hätte), dann seid Ihr schuld. :mrgreen:

Grüße
Seraph

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Futter für die Moderatoren

Beitrag von sofaklecks » Donnerstag 17. April 2008, 16:25

Tja, mein Bester,

die ausschliessliche Beschäftigung mit gewissen Heiligen engt die Phantasie ein.

Eine schöne Frau kann alles tragen. Auch so einen Galero. Ohne Feder und Bömmelchen, aber mit Stolz und nicht mit einem so dümmlichen Gesicht wie der Herr auf dem Photo.

Wahrscheinlich keck um 90 Grad gedreht. Mit dem kleinen Schwarzen. Dem sehr kleinen.

Oder gar wie Lady Godiva? Hony soit ....

sofaklecks

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Clemens
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Re: Futter für die Moderatoren

Beitrag von Clemens » Donnerstag 17. April 2008, 19:05

sofaklecks hat geschrieben:Tja, mein Bester,
Oder gar wie Lady Godiva? Hony soit ....
sofaklecks
Wenn ich jetzt ein Narr bin, weil ich - durch dich verführt! - etwas unziemliches gedacht habe,

was bist dann DU?

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Feuerzangenbowle

Beitrag von sofaklecks » Donnerstag 17. April 2008, 19:47

Clemens,

dem Reinen ist alles rein.

Schliesslich soll Lady Godiva den Rosenkranz in der Urfassung erfunden haben, eine Schnur mit aufgefädelten Perlen zum Zählen sich wiederholender Gebete, woran mich die an den Schnüren aufgehängten Troddeln des Galero erinnert haben.

An was dachtest du denn?

Du wirst doch nicht etwa......? Ts, Ts, Ts.


sofaklecks

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Peregrin
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Beitrag von Peregrin » Donnerstag 17. April 2008, 21:01

Benedictus hat geschrieben:Der Grund dafür liegt, einfach darin, dass man die anderen (männlichen) Gottesdienstbesucher nicht durch sinnlich-wallendes Haar vom Messgeschehen ablenken soll.
Manche meinen, es ginge primär um die Engel.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

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Beitrag von Peregrin » Donnerstag 17. April 2008, 21:03

Seraph hat geschrieben:Sollten sich Männer mit hübschem Haar eventuell ebenfalls bedecken?
Von schwulen Engeln wird nirgends berichtet.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

Raphaela
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Beitrag von Raphaela » Donnerstag 17. April 2008, 21:43

Seraph hat geschrieben:Also, wenn ich hierzukirch(TM) demnächst mal mit sowas http://www.brauereigasthof-rothaus.de/_ ... lenhut.jpg auflaufe (wozu ich eine gewisse Berechtigung hätte), dann seid Ihr schuld. :mrgreen:

Grüße
Seraph
Du musst halt in den Schwarzwald ziehen, da gehört das zur Tracht.
(Ich hoffe, ich habe jetzt nicht die flasche Gegend genannt....)

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