Danke, lieber Linus, nur Du verstehst mich.Linus hat geschrieben:Das glaub ich nicht, Tim.
äh Angelika.
Ewald hat in gewissen Bereichen durchaus das Charisma der Klarsicht.
"Nur die Paranoiker überleben".
Bei der braunen Brühe hier ist mir die Klarsicht abhanden gekommen.Ewald Mrnka hat geschrieben:Danke, lieber Linus, nur Du verstehst mich.Linus hat geschrieben:Das glaub ich nicht, Tim.
äh Angelika.
Ewald hat in gewissen Bereichen durchaus das Charisma der Klarsicht.
"Nur die Paranoiker überleben".
Ich hab genug von dir gelesen, um ein Urteil zu fällen. Von Vorurteilen kann keine Rede sein.Ewald Mrnka hat geschrieben:vorurteilslos
Bei solchem Müll verliere ich in der Tat die Gelassenheit.Ewald Mrnka hat geschrieben:und gelassen
Sag' doch klar und deutlich, was du von mir hältst, und versteck' dich nicht hinter ekelig süßem heuchelerischen Gerede.Ewald Mrnka hat geschrieben:das Engelchen argumentiert. Eine wahre Zierde aufgeklärten Denkens.
Abundzu muß jeder mal den Kopf aus dem braunen Sumpf stecken und Luft holen.Linus hat geschrieben:Das glaub ich nicht, Tim.
äh Angelika.
Ewald hat in gewissen Bereichen durchaus das Charisma der Klarsicht.
So bescheuert, dass ich konservativ und braun nicht auseinanderhalten kann, bin ich noch nicht.Ewald Mrnka hat geschrieben:Für Dich und Deinesgleichen ist jeder Konservative gleich "braun", weil Eurer politisch-historischer Horizont offenbar nicht weiterreicht als das, was in der Einheitspresse steht und im Fernsehen zelebriert wird und was Euch Eure schmiegsamen Lehrer eingetrichtert haben.
Damit ich dann alles Braune für konservativ halte ?Ewald Mrnka hat geschrieben:Tipp: Mal was alternatives Lesen. Auch anderere Seiten kennenlernen.
Ich gebs ja zu: selbst mein A*** hat hin und wieder Lust was braunes zu produzieren.Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Ebenso bitte ich um Vorsicht dabei, andern „braune“ Gesinnung zu unterstellen. Wer mit abwertender Absicht Parallelen zwischen nationalen und internationalen Sozialisten beschreibt, ist darum ja nicht „braun“,im Gegenteil.
»du ungehobelter Klotz, nimm das zurück!« als: »du bist
ja so braun!«?
Cosimo hat geschrieben:Ungefragt möchte ich auch einmal antworten.
"Religiöser Sozialismus, christlicher Sozialismus sind Widersprüche in sich; es ist unmöglich, gleichzeitig guter Katholik und wirklicher Sozialist zu sein. " Hier hat Pius XI. in QUADRAGESIMO ANNO eindeutig gesprochen (besonders Kap. III,1-2):
http://theol.uibk.ac.at/leseraum/quelltext/319.html
Ganz kurz, knapp und verkürzend:Pit hat geschrieben:Hallo Ewald,
auf Grund Deiner letzten Beiträge habe ich einige kurze Fragen an Dich (mit der Bitte um Beantwortung):
1. Warum sind Deiner Meinung nach Leo Baeck und Leonard Ragatz (die sich durchaus als Sozialisten bezeichneten) im Grunde identisch mit den Nationalsozialisten?
2. Welche Stellung nahmen die religiösen Sozialisten (sowohl jüdische als auch christliche) gegenüber dem Kommunismus stalinistischer Prägung ein ?
3. Welche Gemeinsamkeiten gibt es für Dich zwischen den christlichen Sozialisten und den Nationalsozialisten, da ja für Dich - einfach ausgedrückt - beide Gruppen Sozialisten sind?
Fragend,
Pit
Da haben sie ja einiges mit den katholisch Konservativen gemein (siehe mirari vos welche ja hier schon zitiert wurde).Es gibt unter den Sozialisten aller Spielarten mehr Gemeinsamkeiten als man zunächst vermutet. Gemeinsam ist ihre generell totalitäre Tendenz.
Aber sicher, Fiore, das wollen wir doch gar nicht abstreiten, wenn wir intellektuell redlich bleiben wollen. Das ist an sich ja nicht unbedingt negativ.FioreGraz hat geschrieben:Da haben sie ja einiges mit den katholisch Konservativen gemein (siehe mirari vos welche ja hier schon zitiert wurde).Es gibt unter den Sozialisten aller Spielarten mehr Gemeinsamkeiten als man zunächst vermutet. Gemeinsam ist ihre generell totalitäre Tendenz.
LG
Fiore
Naja praktisch-politisch, deswegen kann man aber die Idee nicht verurteilen. Praktisch-katholisch ist auch einiges schief gelaufen. Der Liberalismus, deutet selbst nicht alle Werte um, er streicht nur die Freiheit des Individuums hervor, solange nicht die Freiheit eines anderen berührt wird, leider wo ich dir recht geben muß, wird die Freiheit ersteren oft dazu benutzt um die Freiheit des anderen einzuschränken. Das liegt aber nicht an der Idee an sich. (Deshalb gibt es ja auch den Passus in den Menschenrechten, das keine Artikel den anderen aushebeln kann)Totalitär indes ist auch der Liberalismus; beim Liberalismus führt das praktisch-politisch in die verbindliche Abtreibungsgesellschaft (sine Todesstrafe für wirkliche Mörder) mit ihrer der Umwertung aller Werte.
Dort haben wir uns immer Befunden, ich würde es aber eher zwischenWir befinden uns existentiell zwischen Scilla und Charybdis; eher unangenehme Aussichten
Das ist ein Fehler, wennn keine diskussion da ist und sei sie nur am Stammtisch, blöken viele nur und der Verstand geht verloren.Ich sage auch schon lange nicht mehr öffentlich, was ich wirklich denke.
ODer vom Staat was brauchte (Genehmigungen, etc.)Meinungsfreiheit war im 19. Jahrhundert noch durchaus möglich, wenn man nicht auf eine öffentliche Karriere versessen war.
Quantitativ sicher aber qualitativ????Allerdings waren die großen Abschlachtungen, die Ausrottungen und Schindereien in qualitativer und quantitativer Hinsicht niemals größer & viehischer als das, was erst durch die direkten, unmittelbaren Folgen der Aufklärung möglich und ideologisch legitimiert worden ist:
Auch im Mittealter gabs das gleicheDer Aufklärung haben wir die großen "G" zu verdanken: Guillotinen, Gefängnisse, Galgen, Genozide, Gaskammern, Geisteskrankenhäuser, Genickschüsse und Gulags. Das hat u.a. Dein Landsmann Erik v. Kuehnelt-Leddihn sehr schön und sorgfältig aufgearbeitet und dargestellt.
Das führe ich teilweise ehe auf die "begrenzten" Mittel und nicht auf den Willen der Leute zurück. Und eigentlich haben die Menschen ja nur das getan was ihnen vorher von den "guten" beigebracht wurde.Dagegen war das "finstere" Mittelalter vergleichsweise human, liberal & harmlos.
Die Menschen sind vom Licht der Aufklärung geblendet, erblindet, und sie taumeln ins Finstere zurück.
Das wäre ein Trost, denn dann gibt es also auch keinen "Fortschritt" in der Barbarei, folglich auch keine "singulären Verbrechen". Interessant zu hören, das entlastet so manchen.FioreGraz hat geschrieben:Quantitativ sicher aber qualitativ????Allerdings waren die großen Abschlachtungen, die Ausrottungen und Schindereien in qualitativer und quantitativer Hinsicht niemals größer & viehischer als das, was erst durch die direkten, unmittelbaren Folgen der Aufklärung möglich und ideologisch legitimiert worden ist:
Auch im Mittealter gabs das gleicheDer Aufklärung haben wir die großen "G" zu verdanken: Guillotinen, Gefängnisse, Galgen, Genozide, Gaskammern, Geisteskrankenhäuser, Genickschüsse und Gulags. Das hat u.a. Dein Landsmann Erik v. Kuehnelt-Leddihn sehr schön und sorgfältig aufgearbeitet und dargestellt.
Bleikammern - Gaskammer
Bessenenkolonien - Geisteskrankenhäuser
Gulags - Frondienst
Und Genozide, sicher nicht in dem organisierten Ausmaß aber es gab sie Martin V. mußt nicht umsonst einige Schutzbullen für Juden erlassen, und sie waren nicht unbedingt von der RAsse abhängig, da gabs genug Kreuzzüge in Europa gegen Andersenkende.
Das führe ich teilweise ehe auf die "begrenzten" Mittel und nicht auf den Willen der Leute zurück. Und eigentlich haben die Menschen ja nur das getan was ihnen vorher von den "guten" beigebracht wurde.Dagegen war das "finstere" Mittelalter vergleichsweise human, liberal & harmlos.
Die Menschen sind vom Licht der Aufklärung geblendet, erblindet, und sie taumeln ins Finstere zurück.
Es wurden von jeher immer wieder alle Mittel der Gewalt gezogen um der einen Ideologie (wobei ich Religion nicht als Ideologie hinstellen will, obwohl sie teilweise dazu degradiert wird) zum Druchbruch zu verhelfen. Und es wurden immer Gedankenverbrecher verfolgt (nichts anderes war die Verurteilung von Ketzern). Die (Amts)Kirche hat daraus gelernt, zwangsläufig (also hat die böse Aufklärung doch was bewirkt) das das Individuum auch "Rechte" besitzt. Die Aufklärung die in ihrer Zeit genau das Gegenteil vertrat vergas leider auch auf die "Pflichten" hinzuweisen. Sprich wir sind von einem Lernprozess in den nächsten Gelangt. Das gute aus der "alten Weltsicht" nehmen und das gute aus der "neuen Weltsicht" - "prüft und das gute behaltet"
LG
Fiore