Werden denn die Hochaltäre durch die Weihe von Volksaltären entweiht?Juergen hat geschrieben:Die Kirche hat nun also einen geweihten (Volks)altar und ein gesegnetes Gesamtkunstwerk....
Ist das Opfermahl inzwischen ein Gedächtnismahl?
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Stefan
Ich verstehe die Frage nicht?Stefan hat geschrieben:Werden denn die Hochaltäre durch die Weihe von Volksaltären entweiht?Juergen hat geschrieben:Die Kirche hat nun also einen geweihten (Volks)altar und ein gesegnetes Gesamtkunstwerk....
Gruß Jürgen
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Stefan
Das war auch eher ironisch gemeint.Juergen hat geschrieben:Ich verstehe die Frage nicht?Stefan hat geschrieben:Werden denn die Hochaltäre durch die Weihe von Volksaltären entweiht?Juergen hat geschrieben:Die Kirche hat nun also einen geweihten (Volks)altar und ein gesegnetes Gesamtkunstwerk....
Ich finde in vielen Kirchen jedenfalls die Volksaltäre schrecklich, die sich oft ohne Not oder Anlaß nicht in das Gesamtkunstwerk einfügen. Viele alte Kirchen haben einen schönen Hochaltar, der für zur Feier des Hl.Meßopfers lange Jahre gut genug waren. Bei Neubauten kann man es ja anders machen, aber letztlich finde ich, drückt sich in Sakralbauten auch der Glaube aus. Aber das hat ja wenig mit dem Thema Opfercharakter der Messe zu tun
Oder gerade dochStefan hat geschrieben:Aber das hat ja wenig mit dem Thema Opfercharakter der Messe zu tun
So hat Pius XII doch noch in Mediator Dei geschrieben So würde, um Beispiele zu gebrauchen, derjenige vom rechten Weg abirren, der dem Altar die vormalige Form eines 'Tisches' wiedergeben wollte;... (Zitiert nach einer Schrift der Petrus-Bruderschaft).
Weiter liest man bei den "Brüdern" öfters, daß eben der Volksaltar den Opfercharakter verdecke, während ihn die alte Zelebrationsrichtung am Hochaltar deutlich zutage treten ließe.
Gruß Jürgen
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- Erich_D
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wie bereits festgestellt, vereinigt die Feier der Eucharistie beide "Stränge" in sich: Mahl und Opfer. Man kann links vom Pferd fallen. Rechts aber auch.
"Spiel nicht mit den Schmuddelkindern sing nicht ihre Lieder. Geh doch in die Oberstadt mach´s wie deine Brüder", so sprach die Mutter, sprach der Vater, lehrte der Pastor."
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Stefan
Schauen wir uns aber den Kontext von Mediator Dei an:

so sehen wir, daß Pius XII durchaus Veränderungen gegenüber aufgeschlossen ist. Natürlich meint er mit alten Riten die vortridentinischen, den Novus Ordo gab es ja noch nicht. Nur ist er nicht solchen Veränderungen zugetan, die eine Veränderung mit der Rückkehr zum Alten begründen. Ob heutige Altäre die Form eines Tisches haben, mag nicht immer so sein. Aber zwei Altäre in einer Kirche? Was soll das denn? Oder besser gesagt: Was sollen nur die anderen denkenPius XII hat geschrieben:61. Gleich zu beurteilen sind die Versuche und Bestrebungen, alle möglichen alten Riten und Zeremonien wieder in Gebrauch zu bringen. Ganz gewiß, die Liturgie der alten Zeit ist zweifelsohne verehrungswürdig. Aber ein alter Brauch ist nicht allein schon deshalb, weil er Altertum ausstrahlt, in sich oder für spätere Zeiten und neue Verhältnisse als geeigneter und besser zu betrachten. Auch die neueren liturgischen Riten sind ehrfürchtiger Beobachtung würdig, weil sie unter Eingebung des Heiligen Geistes entstanden sind, der immerdar der Kirche beisteht bis zur Vollendung der Zeiten[52]; und auch sie sind gleichberechtigte Werte, mit deren Hilfe die ruhmreiche Braut Christi die Menschen zur Heiligkeit anspornt und zur Vollkommenheit führt.
Mit Geist und Herz zu den Quellen der heiligen Liturgie zurückzukehren, ist sicher weise und sehr lobenswert, da das Studium dieses Wissenszweiges durch Zurückgreifen auf dessen Anfänge nicht wenig dazu beiträgt, die Bedeutung der Feste und den Sinn der verwendeten heiligen Texte und Zeremonien tiefer und genauer zu erforschen; dagegen ist es nicht weise und nicht lobenswert, alles um jeden Preis auf das Altertum zurückzuführen. So würde z. B. vom rechten Weg abweichen, wer dem Altar die alte Form der Mensa, des Tisches, wiedergeben wollte; wer die liturgischen Gewänder nie in Schwarz haben wollte; wer die Heiligenbilder und Statuen aus den Kirchen entfernen wollte; wer die Nachbildung des gekreuzigten Erlösers so machen ließe, daß sein Leib die bitteren Qualen, die er erduldete, nicht zum Ausdruck brächte; wer endlich den polyphonen (mehrstimmigen) Gesang mißbilligte und ablehnte, auch wenn er den vom Heiligen Stuhl gegebenen Weisungen entspräche.
- Erich_D
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1628 wurde der Neubau des Doms zu Salzburg geweiht. Geweiht wurden auch die drei Altäre.Stefan hat geschrieben:Aber zwei Altäre in einer Kirche? Was soll das denn? Oder besser gesagt: Was sollen nur die anderen denken
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Stefan
Davon vermutlich zwei SeitenaltäreErich Dumfarth hat geschrieben:1628 wurde der Neubau des Doms zu Salzburg geweiht. Geweiht wurden auch die drei Altäre.Stefan hat geschrieben:Aber zwei Altäre in einer Kirche? Was soll das denn? Oder besser gesagt: Was sollen nur die anderen denken
Hier jedenfalls weicht ein wundervoller Hochaltar einem Tisch:
Dom von innen
- Erich_D
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Was?Stefan hat geschrieben:Hier jedenfalls weicht ein wundervoller Hochaltar einem Tisch:Erich Dumfarth hat geschrieben:1628 wurde der Neubau des Doms zu Salzburg geweiht. Geweiht wurden auch die drei Altäre.Stefan hat geschrieben:Aber zwei Altäre in einer Kirche? Was soll das denn? Oder besser gesagt: Was sollen nur die anderen denken
Salzburger Dom von innen
Das darf doch nicht wahr sein? Ich war erst Sonntag im Dom, da war der Hochaltar noch an seinem Platze! Und jetzt soll er weg sein? Einem Tisch gewichen? Ich kann's nicht glauben! Da muss ich nachschauen gehn.
"Spiel nicht mit den Schmuddelkindern sing nicht ihre Lieder. Geh doch in die Oberstadt mach´s wie deine Brüder", so sprach die Mutter, sprach der Vater, lehrte der Pastor."
Jedenfalls inzensierte - als ich mal zu einer Vesper in jenem Dom war - der Erzbischof zum Magnificat nicht den Volksaltar, sondern den Hochaltar.Stefan hat geschrieben:Davon vermutlich zwei SeitenaltäreErich Dumfarth hat geschrieben:1628 wurde der Neubau des Doms zu Salzburg geweiht. Geweiht wurden auch die drei Altäre.Stefan hat geschrieben:Aber zwei Altäre in einer Kirche? Was soll das denn? Oder besser gesagt: Was sollen nur die anderen denken![]()
Hier jedenfalls weicht ein wundervoller Hochaltar einem Tisch:
Dom von innen
(Außerdem ist der Volksaltar meines Wissens nach portabel und soll - Gerüchten zu Folge - ab und an - zu bestimmten Feiern -mal weggetragen worden sein.
Gruß Jürgen
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- Erich_D
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Der Dom hat übrigens einen bemerkenswerten Tabernakel aus vergoldetem Messing, aufgestellt im linken Querschiff am Altar (um 1628) mit dem Altarbild der Verklärung des Heiligen Franz von Assisi. Das war seit der Domweihe immer ein Problem, musste doch am Hochaltar mit dem Rücken zum Allerheiligsten zelebriert werden. Aber dann kam ja zum Glück die Liturgiereform, sodass nunmehr der Zelebrant nicht mehr mit dem Rücken dazu steht
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Geronimo
Diesen Vortrag werden einige unter euch bestimmt schon kennen; ich stell den Link trotzdem mal rein - ich finde das Ganze recht anschaulich formuliert.
Also:
http://www.ik-muenster.de/berichte.shtml
Geronimo
Also:
http://www.ik-muenster.de/berichte.shtml
Geronimo