Warum ließ sich Jesus taufen?

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overkott
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Beitrag von overkott »

Das ist richtig.

EinChrist
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Beitrag von EinChrist »

incarnata hat geschrieben:In der Taufe Jesu wird Tod und Auferstehung schon bildhaft vorweggenommen.
Das Untertauchen im Wasser symbolisiert das Hineintreten in den Tod,
danach folgt die Apotheose durch den Vater.Die Taube symbolisiert die
Sanftmut und Milde der Herrschaft Christi durch den Hl.Geist.
Eine interessante, vor allem schöne Beschreibung der Hl. Trinität.

Daraus erkennt man die Wichtigkeit der Taufe insgesamt, sowie bei der Taufe Jesu, in der Gott-Vater und der Heilige Geist anwesend sind - wenn ich das so hilflos mal umschreiben darf - das der Hl. Johannes ausrief: "seht das Lamm Gottes", einfach wunderbar.

Staunend grüßt,
EinChrist
Ave Maria
Totus tuus

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overkott
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Beitrag von overkott »

Das heutige Evangelium hat noch einen weihnachtlichen Klang: Dem Volk im Dunkeln ist ein helles Licht erschienen. Doch Weihnachten ist gleichzeitig schon lange her. Der Herr ist inzwischen dreißig Jahre alt. Er lässt sich taufen. Er schart Jünger um sich. Petrus ist der erste. Auf ihn wird Jesus Christus seine Kirche bauen. Auch seinen Bruder Andreas beruft er. Und er beruft zwei weitere Brüder: Jakobus und Johannes. Jakobus steht für Temperament, Johannes für Temperantia. Die Jünger sind Handwerker wie er selbst. Von Beruf sind sie Fischer. Jetzt sollen sie Menschenfischer werden. Er gibt ihnen ein Beispiel, indem er lehrt und heilt.

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Nietenolaf
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Beitrag von Nietenolaf »

Warum ließ sich Jesus taufen?
Neulich hörte ich eine interessante Antwort auf diese Frage. "Am Fest der Theophanie ließ sich Jesus Christus taufen und nahm damit unseren orthodoxen Glauben an." :)

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incarnata
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Beitrag von incarnata »

Er braucht doch keinen"rechten Glauben" annehmen,da ER selbst die Wahrheit ist.
Er hat die Orthodoxie im Sinne der Rechtgläubigkeit allenfalls bei der Taufe
begründet.
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende
Licht aus der Höhe.......(Lk1,76)

Raphaela
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Beitrag von Raphaela »

incarnata hat geschrieben:Er braucht doch keinen"rechten Glauben" annehmen,da ER selbst die Wahrheit ist.
Er hat die Orthodoxie im Sinne der Rechtgläubigkeit allenfalls bei der Taufe
begründet.
Deswegen sind schon bald Dogmen entstanden, da diese These, dass Jesus nicht von Anfang an Gott war, schon viele Menschen beschäftigt hat. - Aber ich glaube, dies ist ein anderes Thema und bestimmt schon in irgendeinem anderen Tread angesprochen.

ieromonach
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Warum ließ sich Jesus taufen?

Beitrag von ieromonach »

Aus dem Synaxarion zum 6. Januar:
"Keusch und von jeder Sünde unbefleckt, also auch vom Fall des Adam (Gen 3,7-11), steigt Jesu Christus, der Neue Adam, unbekleidet hinab in das flüssige Grab, als Zeichen für Seinen baldigen Abstieg in die Hölle (Reich des Todes) und seinen dreitägigen Aufenthalt im Grab. Er taucht unter in die Gewässer des Jordan und zertritt die Macht des Satans der sich in den Tiefen der Gewässer eingenistet hat (siehe: Psalm 73,13 LXX). Als er aus dem Wasser heraufsteigt, als Sieger, deutet er schon hin auf Seine Auferstehung am dritten Tag. Es öffnen sich auch die Himmel und die Stimme des Vaters bezeugt "Das ist mein geliebter Sohn..." (Math 3,17). Ebenso gibt der Heilige Geist Zeugnis indem er auf Christus herabkommt gleich wie eine Tabe. Die Taube ist Sinnbild für Frieden und Sanftmut und der Versöhnung mit Gott. (siehe: Genesis Kapitel 8)

Vielleicht helfen diese Worte ein wenig zu erkennen was bei der Taufe geschehen ist. Dieses Geheimnis kann aber nur mit Glauben erfaßt werden + P.Theodoros

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overkott
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Beitrag von overkott »

Ich glaube, dass die Taufe Christi sehr schön die hl. Dreifaltigkeit zum Ausdruck bringt.

Gott ist eins, aber auch drei.

Raphael

Beitrag von Raphael »

Raphaela hat geschrieben:
incarnata hat geschrieben:Er braucht doch keinen"rechten Glauben" annehmen,da ER selbst die Wahrheit ist.
Er hat die Orthodoxie im Sinne der Rechtgläubigkeit allenfalls bei der Taufe
begründet.
Deswegen sind schon bald Dogmen entstanden, da diese These, dass Jesus nicht von Anfang an Gott war, schon viele Menschen beschäftigt hat. - Aber ich glaube, dies ist ein anderes Thema und bestimmt schon in irgendeinem anderen Tread angesprochen.
An diesem Punkt wird auch das filioque-Thema berührt!

Denn wenn der Heilige Geist wie eine Taube auf Jesus Christus herabkommt, dann könnte letzterer wohl kaum selbst ein Ausgangspunkt für den Heiligen Geist sein. Dieses wäre jedoch genau die filioque-Aussage.

Theologisch sind jedoch zwei Ebenen zu unterscheiden:
1. Die tatsächlichen (natürlichen) Vorgänge während der Taufe im Jordan.
2. Die innertrinitrarischen Vorgänge innerhalb der Gottheit.

Das, was in den natürlichen Vorgängen als ein Herabkommen des Heiligen Geistes erscheint, ist in der innertrinitarischen Betrachtung ein Zurückkommen des Heiligen Geistes auf die zweite Person der Gottheit, von der er zuvor ausgegangen war.

Deshalb ist auch die filioque-Aussage richtig!
Zuletzt geändert von Raphael am Donnerstag 13. März 2008, 08:56, insgesamt 1-mal geändert.

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overkott
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Beitrag von overkott »

Wir sehen hier vor allem Gott in seiner innertrinitarischen Orientierung mit dem himmlischen Vater oben und vorne.

Raphael

Beitrag von Raphael »

overkott hat geschrieben:Wir sehen hier vor allem Gott in seiner innertrinitarischen Orientierung mit dem himmlischen Vater oben und vorne.
Dies sind weitere wichtige Punkte innerhalb der theologischen Diskussion:
Welche Person Gottes handelt eigentlich am Menschen, wenn selbiger von IHM berufen wird?
Und welche Person Gottes wird vom Menschen erkannt, wenn er denn IHN erkennt?

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overkott
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Beitrag von overkott »

Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Wir sehen hier vor allem Gott in seiner innertrinitarischen Orientierung mit dem himmlischen Vater oben und vorne.
Dies sind weitere wichtige Punkte innerhalb der theologischen Diskussion:
Welche Person Gottes handelt eigentlich am Menschen, wenn selbiger von IHM berufen wird?
Und welche Person Gottes wird vom Menschen erkannt, wenn er denn IHN erkennt?
Zuerst handelt natürlich immer der Vater mit dem Sohn im Heiligen Geist.

Raphael

Beitrag von Raphael »

overkott hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Wir sehen hier vor allem Gott in seiner innertrinitarischen Orientierung mit dem himmlischen Vater oben und vorne.
Dies sind weitere wichtige Punkte innerhalb der theologischen Diskussion:
Welche Person Gottes handelt eigentlich am Menschen, wenn selbiger von IHM berufen wird?
Und welche Person Gottes wird vom Menschen erkannt, wenn er denn IHN erkennt?
Zuerst handelt natürlich immer der Vater mit dem Sohn im Heiligen Geist.
Also immer als Einheit in der Dreifaltigkeit?
Ja, so könnte es sein, denn dann ist GOTT sowohl begreiflich als auch unbegreiflich!

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overkott
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Beitrag von overkott »

Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Wir sehen hier vor allem Gott in seiner innertrinitarischen Orientierung mit dem himmlischen Vater oben und vorne.
Dies sind weitere wichtige Punkte innerhalb der theologischen Diskussion:
Welche Person Gottes handelt eigentlich am Menschen, wenn selbiger von IHM berufen wird?
Und welche Person Gottes wird vom Menschen erkannt, wenn er denn IHN erkennt?
Zuerst handelt natürlich immer der Vater mit dem Sohn im Heiligen Geist.
Also immer als Einheit in der Dreifaltigkeit?
Ja, so könnte es sein, denn dann ist GOTT sowohl begreiflich als auch unbegreiflich!
Ja, natürlich. Auch in Christus begegnet uns die Dreifaltigkeit unvermischt und ungetrennt.

Daraus ergibt sich ein theologisches Problem für die Auferstehung:

Ist Gott auferstanden?

Ich meine nicht.

1. Das widerspräche der Vorstellung von Gott als dem ewigen und unveränderlichen.
2. Das hätte eigentlich keine Menschenseele existentiell berührt.
3. Durch seine Auferstehung hat sich Jesus eigentlich erst als Christus erwiesen.

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