Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

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cantus planus
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Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von cantus planus »

Ein hochinteressanter Artikel, den wir hier meines Wissens noch gar nicht thematisiert haben: http://summorum-pontificum.de/meinung/zuhlsdorf.shtml
Mehr Geduld, weniger Streit
Der Papst verändert das Bezugssystem

Jahrzehntelang konnte die Progressisten die Kirche langsam aber sicher auf einen Kurs bringen, der ihren Vorstellungen entsprach, indem sie vor allem anderen irre internen Differenzen hintan setzten und vielfach als Block auftraten. Natürlich ist das eine Vereinfachung, aber ich denke, so war es tatsächlich. Auf der anderen Seite neigen die Katholiken mit traditionelleren Vorstellungen dazu, miteinander um Nuancen zu streiten, zugegebener weise oft wichtige Nuancen. Aber das hässliche Endergebnis ist doch, daß diese Gruppen oder Einzelkämpfer in ihren Grabenkämpfen stecken bleiben und so keinen Fußbreit Boden gewinnen können.

Ein anderes Mittel, mit dessen Hilfe die Progressisten ihre Pläne durchsetzen konnten, war der Einsatz von Geduld. Sie sind Spezialisten der schleichenden Veränderung – wenn man so will wie in der Geschichte vom gekochten Frosch. Sie verstanden es meisterhaft, den Bezugsrahmen, in dem wir die Dinge wahrnehmen gelegentlich um ein halbes Grad zu verschieben, aber immer in der gleichen Richtung, und gelegentlich mit einem kleinen Stoß. Und nach ein paar Jahrzehnten wachen wir auf und finden uns in einer anderen Kirche wieder. [...]
Papst Johannes Paul II hat über einen Zeitraum von fast drei Jahrzehnten langsam, aber stetig, und in kleinen Schritten die Grundausrichtung des Weltepiskopats verrändert. [...] Aufgrund dieser Geduld haben wir heute z.B. in den Vereinigten Staaten einen stark veränderten Episkopat. Auf der einen Seite sehen eine biologische Lösung durch die demografische Entwicklung, auf der anderen Seite eine neue Generation kluger junger Leute, die der verträumte „Geist des Konzils“ nur noch zum Gähnen bringen kann – beides zusammen gibt für die Vereinigten Staaten großen Anlass zur Hoffnung. Und in anderen Teilen der Welt sieht es ähnlich aus.

Papst Benedikt ist derzeit auf sehr kluge Weise dabei, das Bezugssystem zu verändern. Dabei baut er auf der langen und geduldigen Vorarbeit seines hochgeschätzten Vorgängers auf. Er hat erkannt, daß es in der katholischen Welt und an Schlüsselstellen der Kurie genug Unterstützung für Summorum Pontificum gibt, um eine Promulgation zu ermöglichen. In seinen Jahren als Autor hat er ein ganzes Regal voll Bücher geschrieben, die seine Ansichten darlegen. Jetzt gibt er dem Bezugssystem eine andere, nämlich seine, Richtung. Und obwohl er dabei in kleinen Schritten vorgeht, gibt es dabei gelegentlich recht dramatische Stöße.

Er verändert die Art, wie wir diskutieren und setzt neue Themen, und dabei stützt er sich ganz besonders auf den guten Willen und die Kraft der jüngeren Generation.
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Raimund J.
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Re: Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von Raimund J. »

cantus planus hat geschrieben:
Der Papst verändert das Bezugssystem
Dachte zuerst, das hätte etwas mit dem kirchlichen Tarif und der Bezügeabteilung zu tun. :patsch: :breitgrins:
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
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cantus planus
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Re: Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von cantus planus »

Raimund Josef H. hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:
Der Papst verändert das Bezugssystem
Dachte zuerst, das hätte etwas mit dem kirchlichen Tarif und der Bezügeabteilung zu tun. :patsch: :breitgrins:
Mein Lieber, dir bekömmt die neue Tätigkeit nicht, wie? ;D
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ottaviani
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Re: Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von ottaviani »

ich fürchte für so eine haltung ist es zu spät

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cantus planus
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Re: Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von cantus planus »

Mein Lieber, wir können nur auf den Heiligen Geist vertrauen. Er alleine kann die Kirche noch retten.
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ottaviani
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Re: Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von ottaviani »

ja klar aber auch das macht so eine haltung nicht besser

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cantus planus
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Re: Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von cantus planus »

Da hast du natürlich vollkommen recht. Ich darf aber replizieren, was ich hier schon schrieb.
cantus planus hat geschrieben:Weder das I. Vaticanum, noch das II. Vaticanum sind bis heute vollständig rezipiert worden, und die Unwissenheit und Desinformation ist verheerend.

Sorgen bereitet mir jene Aussage, dass das offizielle Lehramt ja kaum noch eine Stimme hat, da sich jeder aus den lehramtlichen Aussagen das Seine herauspickt. Genau das ist das Problem der heutigen Kirche. Und aus dieser Sicht möchte ich deinen letzten Absatz ergänzen: natürlich wünschte auch ich mir, der Papst würde manche Dinge radikaler angehen und deutlichere Zeichen setzten. Ich bemerke in der Praxis aber immer wieder, dass der Papst genau das richtige Tempo anschlägt. Er versucht, die Menschen langsam zu überzeugen. Er weiss: man kann 50 Jahre Mißbräuche, Häresie und Verdrehung theol. Fachvokabulars nicht mit einem einzigen Machtwort beenden, denn die Gläubigen wären heute nicht in der Lage zu folgen. Die Schuld an diesem Zustand ist nicht den Gläubigen zuzuschreiben, sondern den Hirten, die in sträflichem Leichtsinn ihre Aufgaben vernachlässigen, sich aber an anderer Stelle in jeden Firlefanz einmischen.
Ich befürchte, dass der Arm des Heiligen Stuhles in den letzten Jahrzehnten sehr kurz geworden ist. Und verschiedene Ereignisse der letzten Monate haben mich noch skeptischer werden lassen, ob der Papst die ihm zustehende Macht praktisch überhaupt noch zu nutzen vermag.

Möglicherweise brauchen wir einmal wieder ein "Übergangspontifikat", dass die Weichen stellt und neuen Schwung bringt. Letzteres ist auf jeden Fall schon jetzt zu beobachten: die konservative Szene ist lebendiger geworden - krankt aber leider an ihrer Zersplitterung in Partikularinteressen. Im augenblick ist die Geduld in der Tat die höchste Tugend, da die Bischofssitze bspw. im deutschen Sprachrraum fest in der Hand der Modernisten sind. Alles hängt davon ab, ob es diesem Papst gelingt, die wichtigsten Bischofssitze mit guten und treuen Leuten neu zu besetzen. Der nächste Papst hätte dann mehr Möglichkeiten, diesen Kurs zu festigen - wenn nicht einer der Modernisten zum nächsten Papst gewählt wird, was Gott verhüten möge.
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ottaviani
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Re: Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von ottaviani »

dann gibts ja immer noch die FSSPX

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Jacinta
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Re: Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von Jacinta »

cantus planus hat geschrieben:Mein Lieber, wir können nur auf den Heiligen Geist vertrauen. Er alleine kann die Kirche noch retten.
Heute in der Predigt hieß es aber, dass gerade das 2. Vatikanische Konzil ein Bespiel für das wundersame Wirken des Hl. Geistes für die Kirche sei...
"In necessariis unitas, in non-necessariis libertas, in utrisque caritas."
"Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.

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ottaviani
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Re: Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von ottaviani »

kein kommentar

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cantus planus
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Re: Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von cantus planus »

Diese Leute sollte man fragen, ob der verbreitete Katholizismus in Deutschland nur noch zehn oder doch noch zwanzig Jahre bestehen wird. Da fallen jenen fast die Augen aus dem Kopf, und das Gestotter geht los. Die Kirche hat de facto seit Ende der siebziger Jahre keine Basis mehr. Die Konzilsgeneration altert vor sich hin, und spätestens 2030 ist sie nicht mehr. Schon in den kommenden 10 Jahren werden die Abbrüche schmerzhaft werden. Die Zahl der Katholiken (und zwar auch der zahlenden Karteileichen!) wird um mindestens ein Drittel zurückgehen. Danach wird es erst richtig hart. Ob die wenigen, die dann noch übrig sind, wirklich alle unter den dann kommenden Umständen zur Stange halten werden, wage ich doch sehr zu bezweifeln.

Wenn das das "neue Pfingsten" ist, dann Gut' Nacht, Marie!
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Teutonius
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Re: Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von Teutonius »

Vielleicht sollten wir ja das "viele" wieder etwas wörtlicher nehmen, und nicht unbedingt alle (zurück) in die Kirche holen wollen. Also uns mehr um die letzten Heiden kümmern, als um die nächstbesten Abtrünnigen.
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cantus planus
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Re: Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von cantus planus »

Teutonius hat geschrieben:Vielleicht sollten wir ja das "viele" wieder etwas wörtlicher nehmen, und nicht unbedingt alle (zurück) in die Kirche holen wollen. Also uns mehr um die letzten Heiden kümmern, als um die nächstbesten Abtrünnigen.
Du sprichst ein großes Wort gelassen aus!
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Teutonius
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Re: Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von Teutonius »

Die Hochzeiten der Kirche waren schon immer die der Unterdrückung und Diaspora.
Leute, denen es (zu) gut geht, lassen sich halt nicht gern ihre Sünden und Sterblichkeit vorhalten...
Die bevorstehenden Gesundschrumpfung ist vor allem d i e Gelegenheit, unser Kirchenschiff mal endlich wieder richtig aufzutakeln und auf Kurs zu bringen.
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cantus planus
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Re: Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von cantus planus »

Ich sehe den kommenden Zeiten mit Gelassenheit entgegen, und das Ende der kirchensteuersubventionierten Volkskirche auch positiv. Hoffentlich werden die Kräfte dann wieder auf den Kern des kirchlichen Lebens fokusiert: Liturgie, Diakonie und auch das Martyrium - das Zeugnis-Geben. Das muss ja nicht sofort blutig geschehen, obwohl ich auch in dieser Hinsicht sehr realistisch in die Zukunft schaue. :bedrippelt:
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Jacinta
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Re: Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von Jacinta »

cantus planus hat geschrieben:Diese Leute sollte man fragen, ob der verbreitete Katholizismus in Deutschland nur noch zehn oder doch noch zwanzig Jahre bestehen wird. Da fallen jenen fast die Augen aus dem Kopf, und das Gestotter geht los. Die Kirche hat de facto seit Ende der siebziger Jahre keine Basis mehr. Die Konzilsgeneration altert vor sich hin, und spätestens 2030 ist sie nicht mehr. Schon in den kommenden 10 Jahren werden die Abbrüche schmerzhaft werden. Die Zahl der Katholiken (und zwar auch der zahlenden Karteileichen!) wird um mindestens ein Drittel zurückgehen. Danach wird es erst richtig hart. Ob die wenigen, die dann noch übrig sind, wirklich alle unter den dann kommenden Umständen zur Stange halten werden, wage ich doch sehr zu bezweifeln.

Wenn das das "neue Pfingsten" ist, dann Gut' Nacht, Marie!
Eher im Gegenteil. Der Priester, der das gesagt hat, gilt als ausgesprochen konservativer Knochen (was sehr viele gar nicht passt) und hält hier den "Laden" sehr gut zusammen. Die Hl. Messe (nach dem Novus Ordo) ist bei ihm ausgesprochen würde, so dass ich da nach Möglichkeit immer hingegehe. Manchmal gibt nur halt solche Sprüche wie den zitierten. Aber in der Praxis zählen dann halt doch andere Dinge. Auch sonst schätze ich ihn eigentlich sehr. Das will natürlich nicht heißen, dass es nicht noch viel bessere Leute gibt - nur muss man die erst mal in der eigenen Gemeinde haben. Früher oder später wird es aus Altersgründen einen Nachfolger geben müssen. Wenn das ein Fehlgriff werden sollte, haben wir ja zum Gück noch die FSSPX vor Ort. So als allerletzte Rettung akzeptabel - aber für mich eben auch nur als solche.
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"Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.

Raphael

Re: Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von Raphael »

Jacinta hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Diese Leute sollte man fragen, ob der verbreitete Katholizismus in Deutschland nur noch zehn oder doch noch zwanzig Jahre bestehen wird. Da fallen jenen fast die Augen aus dem Kopf, und das Gestotter geht los. Die Kirche hat de facto seit Ende der siebziger Jahre keine Basis mehr. Die Konzilsgeneration altert vor sich hin, und spätestens 2030 ist sie nicht mehr. Schon in den kommenden 10 Jahren werden die Abbrüche schmerzhaft werden. Die Zahl der Katholiken (und zwar auch der zahlenden Karteileichen!) wird um mindestens ein Drittel zurückgehen. Danach wird es erst richtig hart. Ob die wenigen, die dann noch übrig sind, wirklich alle unter den dann kommenden Umständen zur Stange halten werden, wage ich doch sehr zu bezweifeln.

Wenn das das "neue Pfingsten" ist, dann Gut' Nacht, Marie!
Eher im Gegenteil. Der Priester, der das gesagt hat, gilt als ausgesprochen konservativer Knochen (was sehr viele gar nicht passt) und hält hier den "Laden" sehr gut zusammen. Die Hl. Messe (nach dem Novus Ordo) ist bei ihm ausgesprochen würde, so dass ich da nach Möglichkeit immer hingegehe. Manchmal gibt nur halt solche Sprüche wie den zitierten. Aber in der Praxis zählen dann halt doch andere Dinge. Auch sonst schätze ich ihn eigentlich sehr. Das will natürlich nicht heißen, dass es nicht noch viel bessere Leute gibt - nur muss man die erst mal in der eigenen Gemeinde haben. Früher oder später wird es aus Altersgründen einen Nachfolger geben müssen. Wenn das ein Fehlgriff werden sollte, haben wir ja zum Gück noch die FSSPX vor Ort. So als allerletzte Rettung akzeptabel - aber für mich eben auch nur als solche.
Vielleicht meinte er ja, daß auch ein wirbelwindiger "Geist" des Konzils den Hl. Geist nicht aus der Ruhe bringen kann.
ER bläst beständig in die Segel des Kirchenschiffes, um es auf Kurs zu bringen und in Bewegung zu halten! :)

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Teutonius
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Re: Warum der Papst nicht auf den Tisch haut...

Beitrag von Teutonius »

Nein, Kurs halten muß der Kapitän, zusammen mit Navigator und Steuermann!
Und das nicht nur bei günstigem Wind...
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