"Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
- julius echter
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
bei echten Goldfäden ist dass kein grosses Problem, nur sollten die Gemeinden versuchen ihre Sakristeien trockenlegen.
Honi soit qui mal y pense
Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
die alten Gewänder werden bei uns oft aus Platzmangel in den Turmkammern aufbewahrt, die sind eigentlich trocken, aber da gibt es dann andere Probleme: Staub, Vogeldreck, Trockenheit, Ungeziefer, allerdings gibts gute Durchlüftung und keine Nässe.
Per Deum omnia fieri possunt.
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- julius echter
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Ich weiss wir sprengen hier das Thema, aber es ist wichtig dass die Orte wo man Paramente aufbewahrt werden peinlich sauber sind und auch sauber gehalten werden. Denn sowas wie Vogeldreck bringt ungeziefer
Deshalb sind solche Turmzimmer nur zu gebrauchen wenn sie auch vor dem eindringen von Dreck etc. sicher sind.
Deshalb sind solche Turmzimmer nur zu gebrauchen wenn sie auch vor dem eindringen von Dreck etc. sicher sind.
Honi soit qui mal y pense
Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Mir liegt die sichere Unterbringung auch sehr am Herzen.
Idealerweise sind die in Vergessenheit geratenen Kostbarkeiten im Turmzimmer "gelagert"....
Da sollte es dann aber einen hölzernen Schrank (hölzern der Atmungsaktivität wegen) geben, der rundum geschlossen ist, dann könnten die Paramente einigermassen gut untergebracht sein.
Immer noch besser als in den meist feuchten Katakomben............
Idealerweise sind die in Vergessenheit geratenen Kostbarkeiten im Turmzimmer "gelagert"....
Da sollte es dann aber einen hölzernen Schrank (hölzern der Atmungsaktivität wegen) geben, der rundum geschlossen ist, dann könnten die Paramente einigermassen gut untergebracht sein.
Immer noch besser als in den meist feuchten Katakomben............
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
In meiner Pfarrei haben wir unsere alten Paramente in einer Kammer wie oben beschrieben gefunden. In Umzugskartons, die aussen ganz ordentlich mit Staub und Putzbröseln der letzten Renovierung eingesaut waren. Ich hab mit dafür gesorgt, dass sie wieder sauber gelegt, in Leinenumschlägen in die Schubladen des oberen Sakristeischrankes gekommen sind.
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Zwei Priester von der (gemischten) Gemeinschaft, bei der ich bin, haben es gewagt, eine Prozession zu machen.Irenaeus hat geschrieben:Und da gibt es auch unglückliche oder zwiespältige Momente, über die man berichten muß. So wirklich unglücklich war es zwar nicht, aber:
Seit 15 Jahren habe ich an Fronleichnam Dienst geschoben und konnte an keiner Prozession teilnehmen, weil ich immer im Hintergrund tätig war. Dieses Jahr habe ich heute frei gehabt! Und mich schon im Januar auf diesen Tag gefreut.
Und dann fällt die Prozession wegen Wetter [Punkt]!
Aaaaargh!
"Haben die denn keinen Baldachin?" habe ich mich gefragt? Die sollen sich nicht so anstellen, habe ich gedacht.
Resulat: Der Baldachin ist einem wegen des Sturmes auf dem Kopf gefallen, der zweite hatte erst gar keinen mit genommen und daher auf dem Rückweg einen besonderen bekommen, nämlich einen Regenschirm.
Ist es da nicht sinnvoller und würdiger, in der Kirche zu bleiben?
Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Ist es nicht sinnvoll den Herrn bei jedem Wetter öffentlich zu "verehren"?
Ein Altvater wurde gefragt: "Was ist Demut?"
Er antwortete: "Demut ist, wenn du einem Bruder vergibst, der gegen dich gesündigt hat, noch bevor er selbst zu dir kommt und dich um Vergebung bittet."
Er antwortete: "Demut ist, wenn du einem Bruder vergibst, der gegen dich gesündigt hat, noch bevor er selbst zu dir kommt und dich um Vergebung bittet."
- cantus planus
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Staubkorn hat geschrieben:Ist es nicht sinnvoll den Herrn bei jedem Wetter öffentlich zu "verehren"?


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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Demnächst gehen die Katholiken nur noch bei schönen Wetter raus! 

Ein Altvater wurde gefragt: "Was ist Demut?"
Er antwortete: "Demut ist, wenn du einem Bruder vergibst, der gegen dich gesündigt hat, noch bevor er selbst zu dir kommt und dich um Vergebung bittet."
Er antwortete: "Demut ist, wenn du einem Bruder vergibst, der gegen dich gesündigt hat, noch bevor er selbst zu dir kommt und dich um Vergebung bittet."
Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Schönwetterkatholiken kommen bei mir direkt nach U-boot-Katholiken
Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung!
Ich plädiere für die Erfindung des Gore-Tex-Velums! Und des sturmsicheren Funktionsbaldachins, der in der Raumfahrt getestet wird!


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- cantus planus
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Man könnte ja auch eine Allerheiligstes-Schutzhülle bei Tupperware® in Auftrag geben... 

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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Mal zurück zum Thema:
Ich weilte am letzten Wochenende anläßlich eines Stadtfestes in der tiefsten katholischen Diaspora: im schönen Meck-Pomm. Zu meiner tiefsten Betrübnis fand der dort tatsächlich ab und zu gefeierte katholische Gottesdienst am Sonntag früh nicht am Ort statt (es gibt eine katholische Kirche in diesem Örtchen, die allerdings an eine umfunktionierte Doppelgarage erinnert, aber das ist ja egal), sondern 10km entfernt, so daß ich nicht hinfahren konnte. Am Sonntagnachmittag faßte ich mir ein Herz und ging zur evangelischen Kirche, wo man während des Festes einen Kuchenverkauf und einen Büchertisch eingerichtet hatte. Ich fand die zuständige Pastorin und fragte um Erlaubnis, in ihrem Gotteshaus eine lateinische Vesper singen zu dürfen. Sie hatte nichts dagegen und fragte auch sehr interssiert nach meiner Motivation. Zwar schien sie vorher etwas skeptisch zu sein und wollte natürlich wissen, welche Texte ich verwende, aber nachher meinte sie, man könne dies zum nächsten Stadtfest doch auch öffentlich bekannt machen, damit auch andere Menschen teilnehmen könnten. Fand ich gut. Da müßte man natürlich die Texte (mit Übersetzung) auslegen, aber die Arbeit würde ich mir gerne machen.
Sehr schade fand ich, daß die ortsansässige katholische Gemeinde sich überhaupt nicht am Stadtfest beteiligt hat und noch nicht einmal jemand dieser Gemeinde erreichbar war, um entsprechende Vorschläge für ernsthafte "Aktionen" zu machen.
es grüßt, Irenaeus
Ich weilte am letzten Wochenende anläßlich eines Stadtfestes in der tiefsten katholischen Diaspora: im schönen Meck-Pomm. Zu meiner tiefsten Betrübnis fand der dort tatsächlich ab und zu gefeierte katholische Gottesdienst am Sonntag früh nicht am Ort statt (es gibt eine katholische Kirche in diesem Örtchen, die allerdings an eine umfunktionierte Doppelgarage erinnert, aber das ist ja egal), sondern 10km entfernt, so daß ich nicht hinfahren konnte. Am Sonntagnachmittag faßte ich mir ein Herz und ging zur evangelischen Kirche, wo man während des Festes einen Kuchenverkauf und einen Büchertisch eingerichtet hatte. Ich fand die zuständige Pastorin und fragte um Erlaubnis, in ihrem Gotteshaus eine lateinische Vesper singen zu dürfen. Sie hatte nichts dagegen und fragte auch sehr interssiert nach meiner Motivation. Zwar schien sie vorher etwas skeptisch zu sein und wollte natürlich wissen, welche Texte ich verwende, aber nachher meinte sie, man könne dies zum nächsten Stadtfest doch auch öffentlich bekannt machen, damit auch andere Menschen teilnehmen könnten. Fand ich gut. Da müßte man natürlich die Texte (mit Übersetzung) auslegen, aber die Arbeit würde ich mir gerne machen.
Sehr schade fand ich, daß die ortsansässige katholische Gemeinde sich überhaupt nicht am Stadtfest beteiligt hat und noch nicht einmal jemand dieser Gemeinde erreichbar war, um entsprechende Vorschläge für ernsthafte "Aktionen" zu machen.
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Meßdiener gibts schon von Tuppercantus planus hat geschrieben:Man könnte ja auch eine Allerheiligstes-Schutzhülle bei Tupperware® in Auftrag geben...

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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Grundsätzlich kann man den Herrn immer und überall verehren.Staubkorn hat geschrieben:Ist es nicht sinnvoll den Herrn bei jedem Wetter öffentlich zu "verehren"?
Im Rahmen einer Liturgie sollte aber der äußere Rahmen auch für den nicht-Asketen eine andächtige Teilnahme ermöglichen.
Also: Wenn es so aus Kübeln schüttet oder stürmt, daß die meisten Gläubigen eher mit ihrem Selbsterhaltungstrieb oder der Angst um die mitgehenden Kinder beschäftigt sind, sollte man die Prozession wirklich besser in die Kirche verlegen.
(Um so mehr freut man sich dann wieder auf das nächste Mal).
Aber ein bisschen Nieselregen erinnert einfach nur daran, daß das "Pluviale" schon dem Namen nach ursprünglich ein Regenumhang war.
Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
In Allem gebe ich Dir recht!michaelis hat geschrieben:Grundsätzlich kann man den Herrn immer und überall verehren.Staubkorn hat geschrieben:Ist es nicht sinnvoll den Herrn bei jedem Wetter öffentlich zu "verehren"?
Im Rahmen einer Liturgie sollte aber der äußere Rahmen auch für den nicht-Asketen eine andächtige Teilnahme ermöglichen.
Also: Wenn es so aus Kübeln schüttet oder stürmt, daß die meisten Gläubigen eher mit ihrem Selbsterhaltungstrieb oder der Angst um die mitgehenden Kinder beschäftigt sind, sollte man die Prozession wirklich besser in die Kirche verlegen.
(Um so mehr freut man sich dann wieder auf das nächste Mal).
Aber ein bisschen Nieselregen erinnert einfach nur daran, daß das "Pluviale" schon dem Namen nach ursprünglich ein Regenumhang war.
Ich würde mir etwas mehr Gottertrauen und Flexibilität wünschen

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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Passt gut zum Thema:
[quote="Zeitschrift "Gottesdienst""]Liebe Leserin, lieber Leser,
„Weil ich nicht mit absoluter Sicherheit ausschließen kann, dass es nach der Messe regnen wird, entfällt heute die Prozession“, verkündet der Pfarrer am Beginn der Fronleichnamsmesse. Noch prägnanter kann man nicht erklären, was ein „Schönwetterkatholizismus“ ist. Dabei hatten sich Kirchenchor und Musikverein nachdrücklich dafür ausgesprochen, die Entscheidung erst am Ende der Messfeier zu treffen. Umsonst. Dafür fällt dann die Predigt aus, weil der Pfarrer trotz unsicherer Wetterprognose keine vorbereitet hat. So wird diese Weise, seinen Glauben zu leben und zu verkünden, auch noch zur Sparversion. Unpassenderweise werden in die Fürbitten Dankmotive eingefügt; dabei wird ausgerechnet für all die Menschen gedankt, die in der Gemeinde durch ihr Engagement den Glauben weitertragen. Für jene, die seit 6 Uhr früh – weil es da noch geregnet hatte, unter einer Plane – den Bildteppich gelegt haben oder die als Angehörige des Musikvereins die Uniform angezogen und ihr Instrument mitgebracht haben, wirkt dieser Dank merkwürdig angesichts der Weigerung des Hauptamtlichen, das mitzumachen, was sie selbst ehrenamtlich vorbereitet haben. „Sie können ja tagsüber die ausgelegten Blumenteppiche anschauen“, fügt der Pfarrer seiner Absage noch an. Von den anwesenden Gläubigen tun dies fast die Hälfte anschließend an die Messe, ohne im Geringsten nass zu werden. Der Pfarrer zeigt kein Interesse; er verschwindet und versäumt so diese Gelegenheit, nach seiner Fehlentscheidung wenigstens hier noch seine Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck zu bringen. An den Altären machen die Menschen, anstatt zu beten, ihrem Ärger Luft. Wen kann das wundern, fragt
Ihr Eduard Nagel[/quote]
Quelle
Ehrlich gesagt, kann ich Herrn Nagel in letzter Zeit immer häufiger (aber nicht immer!) zustimmen.
[quote="Zeitschrift "Gottesdienst""]Liebe Leserin, lieber Leser,
„Weil ich nicht mit absoluter Sicherheit ausschließen kann, dass es nach der Messe regnen wird, entfällt heute die Prozession“, verkündet der Pfarrer am Beginn der Fronleichnamsmesse. Noch prägnanter kann man nicht erklären, was ein „Schönwetterkatholizismus“ ist. Dabei hatten sich Kirchenchor und Musikverein nachdrücklich dafür ausgesprochen, die Entscheidung erst am Ende der Messfeier zu treffen. Umsonst. Dafür fällt dann die Predigt aus, weil der Pfarrer trotz unsicherer Wetterprognose keine vorbereitet hat. So wird diese Weise, seinen Glauben zu leben und zu verkünden, auch noch zur Sparversion. Unpassenderweise werden in die Fürbitten Dankmotive eingefügt; dabei wird ausgerechnet für all die Menschen gedankt, die in der Gemeinde durch ihr Engagement den Glauben weitertragen. Für jene, die seit 6 Uhr früh – weil es da noch geregnet hatte, unter einer Plane – den Bildteppich gelegt haben oder die als Angehörige des Musikvereins die Uniform angezogen und ihr Instrument mitgebracht haben, wirkt dieser Dank merkwürdig angesichts der Weigerung des Hauptamtlichen, das mitzumachen, was sie selbst ehrenamtlich vorbereitet haben. „Sie können ja tagsüber die ausgelegten Blumenteppiche anschauen“, fügt der Pfarrer seiner Absage noch an. Von den anwesenden Gläubigen tun dies fast die Hälfte anschließend an die Messe, ohne im Geringsten nass zu werden. Der Pfarrer zeigt kein Interesse; er verschwindet und versäumt so diese Gelegenheit, nach seiner Fehlentscheidung wenigstens hier noch seine Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck zu bringen. An den Altären machen die Menschen, anstatt zu beten, ihrem Ärger Luft. Wen kann das wundern, fragt
Ihr Eduard Nagel[/quote]
Quelle
Ehrlich gesagt, kann ich Herrn Nagel in letzter Zeit immer häufiger (aber nicht immer!) zustimmen.

- cantus planus
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Ich habe gehört, dass in unserer Nachbargemeinde der Pfarrer von der erbosten Gemeinde mit Gesangbüchern beworfen wurde, als er die Prozession absagte - und Vermeldungen und Segen nur mühsam unter tumultartigen Protesten hinter sich brachte.
Die Kölner bringen der Obrigkeit eine freundliche Ignoranz entgegen, solange die Obrigkeit tut, was der Kölner will. Aber wehe, es kommt anders...
Die Kölner bringen der Obrigkeit eine freundliche Ignoranz entgegen, solange die Obrigkeit tut, was der Kölner will. Aber wehe, es kommt anders...

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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Echt jetzt, die haben den mit Büchern beworfen?
Lustige Vorstellung. Aber ob das noch zum Threadtitel passt...
Lustige Vorstellung. Aber ob das noch zum Threadtitel passt...

"We have feminized the Church so much that it is not attractive to men."
(Eric Sammons)
(Eric Sammons)
Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Ja mei, das ist die kölsche Version der tätigen Teilnahme... *duck und wech* - und im ich habe bei diesen Kommentaren wirklich kein schlechtes Gewissen, das hier im Thread zu lassen, denn irgendwie zeigt es in unnachahmlicher Weise doch, dass es manchen Katholiken DAMIT auch mal gutgeht... in der Kirche - und ich wette, sie hatten beim Werfen einen "glücklichen Moment".cantus planus hat geschrieben:Ich habe gehört, dass in unserer Nachbargemeinde der Pfarrer von der erbosten Gemeinde mit Gesangbüchern beworfen wurde, als er die Prozession absagte - und Vermeldungen und Segen nur mühsam unter tumultartigen Protesten hinter sich brachte.
Die Kölner bringen der Obrigkeit eine freundliche Ignoranz entgegen, solange die Obrigkeit tut, was der Kölner will. Aber wehe, es kommt anders...
Amen!
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Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
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- cantus planus
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Ja. Da muss ziemlich die Post abgegangen sein. Unser Kaplan berichtete davon bei der Dienstbesprechung und konnte sich vor Lachen kaum auf dem Stuhl halten. Man muss dazu sagen, dass die Kölner Gemeinden teilweise sehr alt und auch sehr stolz sind. In nämlicher Gemeinde ist seit Menschengedenken keine Prozession abgesagt worden (Dem Motto getreu: "Zwösche de Droppe isset Wetter ja jot."). Und der Pfarrer ist kein Kölner. Da haben sich Leute echauffiert, die das Allerheiligste samt Baldachin nach dem Krieg über meterhohe Trümmerberge geschafft haben. Die lassen sich von etwas Sturm und Regen nicht ins Bockshorn jagen.Kai hat geschrieben:Echt jetzt, die haben den mit Büchern beworfen?
Das war also ein Frontalangriff sowohl auf den rheinischen Katholizismus als auch auf den kölschen Bürgerstolz!
Da kann man wirklich sagen, dass die Gläubigen ihre Fronleichnamsprozession tatkräftig verteidigt haben. Passt also irgendwie doch in diesen Thread.

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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Das passt ja vielleicht jetzt nicht zu den oberen Kommentaren, die ich irgendwie schon lustig finde
...
...aber gestern hat der Priester mir zur Kommunion ein großes Stück seiner Hostie gegeben, ....ich habe mich so gefreut...ich kann euch das gar nicht sagen, weil verdient habe ich mir das mit Sicherheit nicht. Das war dann ein absolut glücklicher Moment
Lucilla

...aber gestern hat der Priester mir zur Kommunion ein großes Stück seiner Hostie gegeben, ....ich habe mich so gefreut...ich kann euch das gar nicht sagen, weil verdient habe ich mir das mit Sicherheit nicht. Das war dann ein absolut glücklicher Moment

Lucilla
"Nur Mut Gott lenkt alles!" Hl.Clemens Maria Hofbauer
Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Kaum bräuchte man mal die Lokalpresse, schon ist sie nicht da!cantus planus hat geschrieben:Ja. Da muss ziemlich die Post abgegangen sein.

Na also: "Glückliche Momente".cantus planus hat geschrieben:Unser Kaplan berichtete davon bei der Dienstbesprechung und konnte sich vor Lachen kaum auf dem Stuhl halten.

Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Ich beantrage, diese Episode samt Repliken in den neu zu schaffenden Thread "Das Gotteslob - Mehr als nur ein Gesangbuch" auszulagern und der Pfarrgemeinde den Orden "Pro Ecclesia et Pontifice" zu verleihen.cantus planus hat geschrieben:Ich habe gehört, dass in unserer Nachbargemeinde der Pfarrer von der erbosten Gemeinde mit Gesangbüchern beworfen wurde, als er die Prozession absagte ...

- cantus planus
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!



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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Und bei der Fronleichnamsprozession kommt noch erschwerend hinzu:cantus planus hat geschrieben:Man muss dazu sagen, dass die Kölner Gemeinden teilweise sehr alt und auch sehr stolz sind.
[Schweizer Dialekt]Wer hat's erfunden?![/Schweizer Dialekt]

- cantus planus
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
cantus planus hat geschrieben:Das war also ein Frontalangriff sowohl auf den rheinischen Katholizismus als auch auf den kölschen Bürgerstolz!

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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Dat hillije Kölle!cantus planus hat geschrieben:Ja. Da muss ziemlich die Post abgegangen sein. Unser Kaplan berichtete davon bei der Dienstbesprechung und konnte sich vor Lachen kaum auf dem Stuhl halten. Man muss dazu sagen, dass die Kölner Gemeinden teilweise sehr alt und auch sehr stolz sind. In nämlicher Gemeinde ist seit Menschengedenken keine Prozession abgesagt worden (Dem Motto getreu: "Zwösche de Droppe isset Wetter ja jot."). Und der Pfarrer ist kein Kölner. Da haben sich Leute echauffiert, die das Allerheiligste samt Baldachin nach dem Krieg über meterhohe Trümmerberge geschafft haben. Die lassen sich von etwas Sturm und Regen nicht ins Bockshorn jagen.Kai hat geschrieben:Echt jetzt, die haben den mit Büchern beworfen?
Das war also ein Frontalangriff sowohl auf den rheinischen Katholizismus als auch auf den kölschen Bürgerstolz!
Da kann man wirklich sagen, dass die Gläubigen ihre Fronleichnamsprozession tatkräftig verteidigt haben. Passt also irgendwie doch in diesen Thread.
Ich liebe es!
Und genau diese Kraft fehlt uns hier...........
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Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Da war der Bonaventura-Schüler Olivi ja direkt harmlos gegen.Irenaeus hat geschrieben:Dat hillije Kölle!cantus planus hat geschrieben:Ja. Da muss ziemlich die Post abgegangen sein. Unser Kaplan berichtete davon bei der Dienstbesprechung und konnte sich vor Lachen kaum auf dem Stuhl halten. Man muss dazu sagen, dass die Kölner Gemeinden teilweise sehr alt und auch sehr stolz sind. In nämlicher Gemeinde ist seit Menschengedenken keine Prozession abgesagt worden (Dem Motto getreu: "Zwösche de Droppe isset Wetter ja jot."). Und der Pfarrer ist kein Kölner. Da haben sich Leute echauffiert, die das Allerheiligste samt Baldachin nach dem Krieg über meterhohe Trümmerberge geschafft haben. Die lassen sich von etwas Sturm und Regen nicht ins Bockshorn jagen.Kai hat geschrieben:Echt jetzt, die haben den mit Büchern beworfen?
Das war also ein Frontalangriff sowohl auf den rheinischen Katholizismus als auch auf den kölschen Bürgerstolz!
Da kann man wirklich sagen, dass die Gläubigen ihre Fronleichnamsprozession tatkräftig verteidigt haben. Passt also irgendwie doch in diesen Thread.
Ich liebe es!
Und genau diese Kraft fehlt uns hier...........
Petrus Iohannis Olivi was one of the brightest scholars of his generation, and one of the most troublesome. He was blessed or cursed with an inquiring , original mind which frequently led him to question what those around him considered obvious, and he had a greater tolerance for ambiguity than most of his contemporaries... When we examine Olivi's writings today, we may find it hard to decide what the fuss was about.
http://www.fordham.edu/halsall/source/olivi.html
Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Der letzte Glückliche Moment in/mit der Kirche ist 2 Monate alt. Hat jemand was aktuelles?
Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Pater John geht nach 16 Jahren an den Kankes. Es war eine schöne Abschiedsparty im Pfarrgarten. Quasi das dritte Pfarrfest in diesem Jahr. Wir freuen uns auf Pater Joy.
-
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- Registriert: Montag 17. November 2008, 20:15
Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Eigentlich müßtest Du, overkott, doch Freudensprünge machen? Oder ist für Dich der Besuch des Hl. Vaters beim Arm des Hl. Bonaventura kein "glücklicher Moment"?overkott hat geschrieben:Pater John geht nach 16 Jahren an den Kankes. Es war eine schöne Abschiedsparty im Pfarrgarten. Quasi das dritte Pfarrfest in diesem Jahr. Wir freuen uns auf Pater Joy.
Re: "Glückliche Momente" in/mit der Kirche!
Bin meist sowieso ziemlich glücklich,aber gestern war es besonders wunderbar:Petra hat geschrieben:Der letzte Glückliche Moment in/mit der Kirche ist 2 Monate alt. Hat jemand was aktuelles?
Rosenkranz,Messe mit anschließender Anbetung und abschließender Komplet.
Die Kirche war für einen Donnerstag Abend mit ca 50 Leuten gut besetzt und
am Festtag des heiligen Gregor hat unser Kaplan sehr schöne Worte gefunden.
Lilien auf und vor dem Altar und vor dem Vortragekreuz.Die Kirche ist sehr
bunt im neoromanischen Stil und war in ein sehr besonderes und warmes,
spätsommerliches Licht getaucht.Es war eine sehr besondere Atmosphäre.
Der Weihrauch vernebelte den Altarraum und die Lichtstrahlen brachen sich.
Es hatte fast etwas Überirdisches.
Wir haben die Herz-Jesu-Litanei beten dürfen und ich bin nach zweieinhalb Stunden
nach dem eucharistischen Segen,nach dem wunderschönen" Salve Regina"
sehr glücklich und mit wackeligen Knien aus der Kirche gewankt,leicht schwankend,weil nur ein Brötchen im Magen habend.
Ach so...und wir haben selbstverständlich für geistliche Berufungen gebetet,das vergißt er nie!
Wir haben großes Glück hier in der Pfarrei mit unseren Seelsorgern!