Staubkorn hat geschrieben:Bei einer unheilbaren Krankheit, wie Krebs stirbt der Mensch nicht wegen den Schmerzmitteln, sondern wegen dem Tumor und den Metastasen. Es kann zu Darmverschhlüssen und inneren Blutungen kommen, wenn die inneren Organe, wie auch das Gehirn von den "Krebszellen" förmlich "zerfressen" werden. Die Schmerzmitteln werden nur verabreicht, damit der Patient nicht wochenlang vor Schmerzen Tag und Nacht schreit.
Und?
Sollte es besser sein, ihn umzubringen -- wohl kaum.
Im Bereich der Schmerztherapie wurden in den letzten Jahren viele Fortschritte gemacht. Mein Vater hat jahrelang Schmerzmittel in Pflasterform bekommen (auf dem roten Sonderrezept) und konnte schmerzfrei leben. Die Krankheit war nicht lebensbedrohlich, wäre eben schmerzhaft gewesen.
Sein Arzt, der sich auf die Schmerztherapie spezialisiert hatte, sagte immer: "Heutzutage muß kein Patient mehr unerträglichen Schmerzen ausgesetzt sein."
Freilich mögen solche Medikamente das Leben auch verkürzen. Diesen Nebeneffekt darf man aber wohl in Kauf nehmen, wenn damit ein würdevolles Leben oder auch würdevolles Sterben möglich ist.
Es dürfen aber keine Medikamente verabreicht werden, die das Ziel haben, das Leben zu beenden!