Evangelische Sicht auf die Konzilien

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SpaceRat
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von SpaceRat »

Christ86 hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:Das interessiert mich aber wirklich. Normalerweise sagt man, die RKK, AKK und OK erkennen 7 ök Konzilien der Alten Kirche an (also bis und mit Nicäa II).
Bei den Protestanten heisst es, dass einige evangelische Kirchen 4 Konzile anerkennen (bis und mit Chalcedon).
Nein, 7.
http://www.ekd.de/lexikon/konzil.html
Danke. Aber inwiefern anerkennen? Zwei Dogmen des zweiten nicänischen Konzils lauten z.B.
"Wer die Bilder [der Heiligen] nicht grüsst [=verehrt], der sei ausgeschlossen."
und
"Wer nicht die ganze kirchliche Überlieferung annimmt - die geschriebene wie die ungeschriebene - der sei ausgeschlossen".
:hmm: Wie geht das konform mit sola scriptura und der Ablehnung von Heiligenverehrung?
Heilige sind Vorbilder. Sie dürfen nur nicht den Platz des Erlösers einnehmen.
Lutheraner wird Dir das ganze detaillierter erklären können, Erbsenzählerei ist nicht meine Baustelle.
Christ86 hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:Aber von den Reformierten Kirche in der Schweiz habe ich gehört, dass sie offiziell keine Konzilien als verbindlich betrachtet.
Die reformierte Gemeinschaft ist keine Kirche, vor allem nicht in der Schweiz. Die erkennen ja nicht einmal die altkirchlichen Glaubensbekenntnisse an.
Sie sind bekenntnislos - ja. Sie sagen, das einzige Bekenntnis sei das Evangelium. Wusste nicht, dass sie aus evangelischer Sicht dadurch zur Nichtkirche werden.
Nicht aus [gesamt-]evangelischer, sondern aus meiner.

Ich habe so meine Probleme mit Reformierten. Was Zwangsunion und Leuenberger Konkordie unter den Tisch kehren ist, daß es theologisch weitaus größere Diskrepanzen zwischen Lutheranern und Reformierten gibt als zwischen Lutheranern und Rom-Katholiken.
Das gilt umso mehr, je mehr man berücksichtigt, daß die Außenwirkung der reformierten Gemeinden hier "gemildert" ist, weil man ja vorgeblich "uniert" ist.
Schmutziges Geschirr schimmelt nicht, wenn man es einfriert.

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Lutheraner
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Lutheraner »

Christ86 hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:Das interessiert mich aber wirklich. Normalerweise sagt man, die RKK, AKK und OK erkennen 7 ök Konzilien der Alten Kirche an (also bis und mit Nicäa II).

Bei den Protestanten heisst es, dass einige evangelische Kirchen 4 Konzile anerkennen (bis und mit Chalcedon).
Nein, 7.
http://www.ekd.de/lexikon/konzil.html
Danke. Aber inwiefern anerkennen? Zwei Dogmen des zweiten nicänischen Konzils lauten z.B.

"Wer die Bilder [der Heiligen] nicht grüsst [=verehrt], der sei ausgeschlossen."

und

"Wer nicht die ganze kirchliche Überlieferung annimmt - die geschriebene wie die ungeschriebene - der sei ausgeschlossen".

:hmm: Wie geht das konform mit sola scriptura und der Ablehnung von Heiligenverehrung?
Gar nicht, das kannst Du Dir ja denken . :ja:
Waren das wirklich dogmatische Beschlüsse? Dann frage ich einfach zurück: Warum haltet Ihr Euch nicht mehr dran?
Kniet ihr sonntags im Gottesdienst? Setzt Du Dich mit Juden an einen Tisch? Das ist alles verboten.

Christ86 hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:Aber von den Reformierten Kirche in der Schweiz habe ich gehört, dass sie offiziell keine Konzilien als verbindlich betrachtet.
Die reformierte Gemeinschaft ist keine Kirche, vor allem nicht in der Schweiz. Die erkennen ja nicht einmal die altkirchlichen Glaubensbekenntnisse an.
Sie sind bekenntnislos - ja. Sie sagen, das einzige Bekenntnis sei das Evangelium. Wusste nicht, dass sie aus evangelischer Sicht dadurch zur Nichtkirche werden.
Die Kirche steht und fällt mit dem Evangelium.
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Christ86
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Christ86 »

Lutheraner hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:Das interessiert mich aber wirklich. Normalerweise sagt man, die RKK, AKK und OK erkennen 7 ök Konzilien der Alten Kirche an (also bis und mit Nicäa II).

Bei den Protestanten heisst es, dass einige evangelische Kirchen 4 Konzile anerkennen (bis und mit Chalcedon).
Nein, 7.
http://www.ekd.de/lexikon/konzil.html
Danke. Aber inwiefern anerkennen? Zwei Dogmen des zweiten nicänischen Konzils lauten z.B.

"Wer die Bilder [der Heiligen] nicht grüsst [=verehrt], der sei ausgeschlossen."

und

"Wer nicht die ganze kirchliche Überlieferung annimmt - die geschriebene wie die ungeschriebene - der sei ausgeschlossen".

:hmm: Wie geht das konform mit sola scriptura und der Ablehnung von Heiligenverehrung?
Gar nicht, das kannst Du Dir ja denken . :ja:
Waren das wirklich dogmatische Beschlüsse? Dann frage ich einfach zurück: Warum haltet Ihr Euch nicht mehr dran?
Woran halten wir uns nicht mehr?

Also wenn man die Glaubenslehren des Konzils nicht vertritt, dann wird es ja de facto nicht anerkannt, oder nicht?
Lutheraner hat geschrieben:Kniet ihr sonntags im Gottesdienst?
Wenn es in der Gemeinde üblich ist, knie ich ansonsten stehe ich wenn es geboten ist.
Lutheraner hat geschrieben:Setzt Du Dich mit Juden an einen Tisch? Das ist alles verboten.
:ja: Setze mich mit Juden an den Tisch, ja. Wo ist das verboten? Hab ich noch nie gehört....

Lutheraner hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:Aber von den Reformierten Kirche in der Schweiz habe ich gehört, dass sie offiziell keine Konzilien als verbindlich betrachtet.
Die reformierte Gemeinschaft ist keine Kirche, vor allem nicht in der Schweiz. Die erkennen ja nicht einmal die altkirchlichen Glaubensbekenntnisse an.
Sie sind bekenntnislos - ja. Sie sagen, das einzige Bekenntnis sei das Evangelium. Wusste nicht, dass sie aus evangelischer Sicht dadurch zur Nichtkirche werden.
Die Kirche steht und fällt mit dem Evangelium.
Wie ist das gemeint?
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Lutheraner
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Lutheraner »

Christ86 hat geschrieben:
Lutheraner hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:Das interessiert mich aber wirklich. Normalerweise sagt man, die RKK, AKK und OK erkennen 7 ök Konzilien der Alten Kirche an (also bis und mit Nicäa II).

Bei den Protestanten heisst es, dass einige evangelische Kirchen 4 Konzile anerkennen (bis und mit Chalcedon).
Nein, 7.
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Danke. Aber inwiefern anerkennen? Zwei Dogmen des zweiten nicänischen Konzils lauten z.B.

"Wer die Bilder [der Heiligen] nicht grüsst [=verehrt], der sei ausgeschlossen."

und

"Wer nicht die ganze kirchliche Überlieferung annimmt - die geschriebene wie die ungeschriebene - der sei ausgeschlossen".

:hmm: Wie geht das konform mit sola scriptura und der Ablehnung von Heiligenverehrung?
Gar nicht, das kannst Du Dir ja denken . :ja:
Waren das wirklich dogmatische Beschlüsse? Dann frage ich einfach zurück: Warum haltet Ihr Euch nicht mehr dran?
Woran halten wir uns nicht mehr?

An die beiden von Dir zitierten (angeblichen) Dogmen. Frag mal Till, ob in seiner Gemeinde Bilder gegrüßt werden.
Christ86 hat geschrieben: Also wenn man die Glaubenslehren des Konzils nicht vertritt, dann wird es ja de facto nicht anerkannt, oder nicht?
Das kommt auf den Interpretationsspielraum an. Jeder glaubt, dass er die ganze kirchliche Überlieferung annimmt, aber man ist sich nicht einig was das sein soll. Du verstehst darunter etwas anderes als ein Anglikaner oder Orthodoxer oder Katholik oder Altorientale oder Lutheraner.
Was soll mit dem Bilder Grüßen überhaupt gemeint sein?
Christ86 hat geschrieben:
Lutheraner hat geschrieben:Kniet ihr sonntags im Gottesdienst?
Wenn es in der Gemeinde üblich ist, knie ich ansonsten stehe ich wenn es geboten ist.
Auf dem Konzil von Nizäa wurde festgelegt, dass in den Sonntagsgottesdiensten und in der Zeit von Ostern bis Pfingsten nicht gekniet werden darf.

Christ86 hat geschrieben:
Lutheraner hat geschrieben:Setzt Du Dich mit Juden an einen Tisch? Das ist alles verboten.
:ja: Setze mich mit Juden an den Tisch, ja. Wo ist das verboten? Hab ich noch nie gehört....
Das wurde auch auf einem Konzil festgelegt. Ich muß nochmals raussuchen, welches das war.
Christ86 hat geschrieben:
Lutheraner hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:Aber von den Reformierten Kirche in der Schweiz habe ich gehört, dass sie offiziell keine Konzilien als verbindlich betrachtet.
Die reformierte Gemeinschaft ist keine Kirche, vor allem nicht in der Schweiz. Die erkennen ja nicht einmal die altkirchlichen Glaubensbekenntnisse an.
Sie sind bekenntnislos - ja. Sie sagen, das einzige Bekenntnis sei das Evangelium. Wusste nicht, dass sie aus evangelischer Sicht dadurch zur Nichtkirche werden.
Die Kirche steht und fällt mit dem Evangelium.
Wie ist das gemeint?
Wo das Evangelium verkündet wird, ist die Kirche. Darum wirst Du bei allen Dokumenten, die mit evangelischen Kirchen Abendmahls- oder Kirchengemeinschaft begründen, eine Beschreibung der auf Paulus zurückgehende Lehre der Rechtfertigung allein aus Gnaden im Glauben finden. Wo sie nicht anerkannt wird, ist nicht die Kirche.
Ad-Fontes hat kürzlich den entsprechenden Passus aus einem gemeinsamen Dokument von AKK und EKD hier zitiert.
Das ist für nicht-Protestanten schwer zu verstehen. Für sie ist Kirchengemeinschaft nur mit bestimmten Strukturen vorstellbar. An das Evangelium (oder was man genau darunter versteht) wird dabei kaum gedacht. Aus unserer Sicht gerät dabei der Kern des Christentums aus dem Fokus.
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Christ86
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Christ86 »

Lutheraner hat geschrieben:

An die beiden von Dir zitierten (angeblichen) Dogmen. Frag mal Till, ob in seiner Gemeinde Bilder gegrüßt werden.
Till ist Lutheraner und Angehöriger der Church of England - ich bin Altkatholik und Angehöriger der CKK. Was hat seine Gemeinde damit zu tun, ob wir die Konzilsentscheidungen annehmen oder nicht? Die CKK übt keine Jurisdiktion dort drüben aus und die CoE hier nicht.

Dass diese Sätze verbindlich festgelegt wurden sieht man nur schon an der Anathema-Androhung bei Nichtbefolgung.
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Christ86 »

Lutheraner hat geschrieben:Das kommt auf den Interpretationsspielraum an. Jeder glaubt, dass er die ganze kirchliche Überlieferung annimmt, aber man ist sich nicht einig was das sein soll. Du verstehst darunter etwas anderes als ein Anglikaner oder Orthodoxer oder Katholik oder Altorientale oder Lutheraner.
:hmm: Aber mich würde interessieren, wie das aus lutherischer bzw. evangelischer Sicht aussieht. Denn zur ganzen Überlieferung gehört ja eben die Heiligenverehrung etc.

Und wenn ihr sagt, ihr nehmt alle sieben Konzile an, verstehe ich nicht ganz, dass sola scriptura als Glaubensregel angenommen wurde, denn dies widerspricht ja mindestens einem anerkannten ökumenischen Konzil... Also wird das Konzil ja relativiert oder de facto nicht anerkannt.

Wie ist das nun übrigens, glaubt ihr, der Hl. Geist leitet ein Konzil?
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Sebastian
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Sebastian »

Christ86 hat geschrieben:Und wenn ihr sagt, ihr nehmt alle sieben Konzile an, verstehe ich nicht ganz, dass sola scriptura als Glaubensregel angenommen wurde, denn dies widerspricht ja mindestens einem anerkannten ökumenischen Konzil... Also wird das Konzil ja relativiert oder de facto nicht anerkannt.
Das ist in der Tat ein interessanter Punkt!
"Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben" (Joh. 20,31)

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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Miserere Nobis Domine »

Der Plural von "Konzil" ist "Konzilien" [Punkt]

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SpaceRat
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von SpaceRat »

Christ86 hat geschrieben: :hmm: Aber mich würde interessieren, wie das aus lutherischer bzw. evangelischer Sicht aussieht. Denn zur ganzen Überlieferung gehört ja eben die Heiligenverehrung etc.

Und wenn ihr sagt, ihr nehmt alle sieben Konzile an, verstehe ich nicht ganz, dass sola scriptura als Glaubensregel angenommen wurde, denn dies widerspricht ja mindestens einem anerkannten ökumenischen Konzil... Also wird das Konzil ja relativiert oder de facto nicht anerkannt.
Die Tradition wird anerkannt, soweit sie dem Evangelium nicht widerspricht.

Jesus hat z.B. das Hl. Abendmahl eingesetzt und keinen (gelöscht asder) (Fronleichnamsprozession).
Er hat auch dem Abendmahl zweierlei Gestalt gegeben (Wein und Brot, resp. Blut und Leib) und nicht nur eine.
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Christ86 »

Miserere Nobis Domine hat geschrieben:Der Plural von "Konzil" ist "Konzilien" [Punkt]
Da sagt mein Duden was Anderes: Konzil, das; Plural: Konzilien oder Konzile.

:ja:
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von SpaceRat »

Miserere Nobis Domine hat geschrieben:Der Plural von "Konzil" ist "Konzilien" [Punkt]
Das ist in der Tat ein uninteressanter Punkt!
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Christ86
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Christ86 »

SpaceRat hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben: :hmm: Aber mich würde interessieren, wie das aus lutherischer bzw. evangelischer Sicht aussieht. Denn zur ganzen Überlieferung gehört ja eben die Heiligenverehrung etc.

Und wenn ihr sagt, ihr nehmt alle sieben Konzile an, verstehe ich nicht ganz, dass sola scriptura als Glaubensregel angenommen wurde, denn dies widerspricht ja mindestens einem anerkannten ökumenischen Konzil... Also wird das Konzil ja relativiert oder de facto nicht anerkannt.
Die Tradition wird anerkannt, soweit sie dem Evangelium nicht widerspricht.

Jesus hat z.B. das Hl. Abendmahl eingesetzt und keinen (gelöscht asder) (Fronleichnamsprozession).
Er hat auch dem Abendmahl zweierlei Gestalt gegeben (Wein und Brot, resp. Blut und Leib) und nicht nur eine.
:hmm: Also dann wird ausgesagt, dass die Lehre Luthers über den Entscheidungen der Konzilien der ungeteilten Kirche des 1. Jahrtausends steht, an denen immerhin Ost und West (und der Hl. Geist) beteiligt war? Oder wie ist das zu verstehen?
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Christ86
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Christ86 »

SpaceRat hat geschrieben:
Miserere Nobis Domine hat geschrieben:Der Plural von "Konzil" ist "Konzilien" [Punkt]
Das ist in der Tat ein uninteressanter Punkt!
:ja:
Wie bewundernswert sind deine Werke, o Herr, alles hast du mit Weisheit gemacht! Ps 104

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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von SpaceRat »

Christ86 hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben: :hmm: Aber mich würde interessieren, wie das aus lutherischer bzw. evangelischer Sicht aussieht. Denn zur ganzen Überlieferung gehört ja eben die Heiligenverehrung etc.

Und wenn ihr sagt, ihr nehmt alle sieben Konzile an, verstehe ich nicht ganz, dass sola scriptura als Glaubensregel angenommen wurde, denn dies widerspricht ja mindestens einem anerkannten ökumenischen Konzil... Also wird das Konzil ja relativiert oder de facto nicht anerkannt.
Die Tradition wird anerkannt, soweit sie dem Evangelium nicht widerspricht.

Jesus hat z.B. das Hl. Abendmahl eingesetzt und keinen (gelöscht asder) (Fronleichnamsprozession).
Er hat auch dem Abendmahl zweierlei Gestalt gegeben (Wein und Brot, resp. Blut und Leib) und nicht nur eine.
:hmm: Also dann wird ausgesagt, dass die Lehre Luthers über den Entscheidungen der Konzilien der ungeteilten Kirche des 1. Jahrtausends steht, an denen immerhin Ost und West (und der Hl. Geist) beteiligt war? Oder wie ist das zu verstehen?
Nein.
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Christ86
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Christ86 »

SpaceRat hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben: :hmm: Aber mich würde interessieren, wie das aus lutherischer bzw. evangelischer Sicht aussieht. Denn zur ganzen Überlieferung gehört ja eben die Heiligenverehrung etc.

Und wenn ihr sagt, ihr nehmt alle sieben Konzile an, verstehe ich nicht ganz, dass sola scriptura als Glaubensregel angenommen wurde, denn dies widerspricht ja mindestens einem anerkannten ökumenischen Konzil... Also wird das Konzil ja relativiert oder de facto nicht anerkannt.
Die Tradition wird anerkannt, soweit sie dem Evangelium nicht widerspricht.

Jesus hat z.B. das Hl. Abendmahl eingesetzt und keinen (gelöscht asder) (Fronleichnamsprozession).
Er hat auch dem Abendmahl zweierlei Gestalt gegeben (Wein und Brot, resp. Blut und Leib) und nicht nur eine.
:hmm: Also dann wird ausgesagt, dass die Lehre Luthers über den Entscheidungen der Konzilien der ungeteilten Kirche des 1. Jahrtausends steht, an denen immerhin Ost und West (und der Hl. Geist) beteiligt war? Oder wie ist das zu verstehen?
Nein.
Dem Evangelium nach Luthers Auslegung und Interpretation? Aus meiner Sicht kann aber das Evangelium nicht ohne die Tradition der Kirche verstanden werden, eben weil es immer zu Missinterpretationen kam, gab es ja die ökumenischen Konzilien, um den Irrlehren den Gar auszumachen.

Also gilt doch die Lehre Luthers als über den Konzilien stehend?
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Lutheraner »

Christ86 hat geschrieben:
Lutheraner hat geschrieben:

An die beiden von Dir zitierten (angeblichen) Dogmen. Frag mal Till, ob in seiner Gemeinde Bilder gegrüßt werden.
Till ist Lutheraner und Angehöriger der Church of England - ich bin Altkatholik und Angehöriger der CKK. Was hat seine Gemeinde damit zu tun, ob wir die Konzilsentscheidungen annehmen oder nicht? Die CKK übt keine Jurisdiktion dort drüben aus und die CoE hier nicht.

Dass diese Sätze verbindlich festgelegt wurden sieht man nur schon an der Anathema-Androhung bei Nichtbefolgung.
Die Anglikaner und die CKK stehen in voller Kirchengemeinschaft miteinander. Ihr müsstet die Kirchengemeinschaft aufheben, wenn Ihr das noch ernst nehmt.
Wie werden bei Euch Bilder gegrüßt?
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Christ86 »

Lutheraner hat geschrieben: Die Anglikaner und die CKK stehen in voller Kirchengemeinschaft miteinander. Ihr müsstet die Kirchengemeinschaft aufheben, wenn Ihr das noch ernst nehmt.
Wie werden bei Euch Bilder gegrüßt?
Indem man vor ihnen betet oder sich bekreuzigt, wenn man an ihnen vorbei geht und an einigen Orten werden sie beweihräuchert :ja:

Wieso? Nicht die ganze Ortskirche fällt ins Anathema, wenn sie die Bilder nicht verehrt, sondern jener, der es nicht tut. Es sei denn aber, die betreffende Kirche würde die Bilderverehrung verdammen. Dann würde sie selber häretisch...
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Lutheraner »

Christ86 hat geschrieben:
Lutheraner hat geschrieben:Das kommt auf den Interpretationsspielraum an. Jeder glaubt, dass er die ganze kirchliche Überlieferung annimmt, aber man ist sich nicht einig was das sein soll. Du verstehst darunter etwas anderes als ein Anglikaner oder Orthodoxer oder Katholik oder Altorientale oder Lutheraner.
:hmm: Aber mich würde interessieren, wie das aus lutherischer bzw. evangelischer Sicht aussieht. Denn zur ganzen Überlieferung gehört ja eben die Heiligenverehrung etc.
Lies mal, was in der CA über Heiligenverehrung steht. Und was meinst Du genau mit "etc."?
Christ86 hat geschrieben: Und wenn ihr sagt, ihr nehmt alle sieben Konzile an, verstehe ich nicht ganz, dass sola scriptura als Glaubensregel angenommen wurde, denn dies widerspricht ja mindestens einem anerkannten ökumenischen Konzil... Also wird das Konzil ja relativiert oder de facto nicht anerkannt.
Richtig. Es wird nur das anerkannt, was der Bibel nicht widerspricht oder ihr nichts Neues als verbindliche Glaubenslehre hinzufügt (wie ich auf der ersten Seite dieses Threads schon einmal schrieb).

Nach welchem Kriterium geht ihr vor?
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Christ86
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Christ86 »

Lutheraner hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:
Lutheraner hat geschrieben:Das kommt auf den Interpretationsspielraum an. Jeder glaubt, dass er die ganze kirchliche Überlieferung annimmt, aber man ist sich nicht einig was das sein soll. Du verstehst darunter etwas anderes als ein Anglikaner oder Orthodoxer oder Katholik oder Altorientale oder Lutheraner.
:hmm: Aber mich würde interessieren, wie das aus lutherischer bzw. evangelischer Sicht aussieht. Denn zur ganzen Überlieferung gehört ja eben die Heiligenverehrung etc.
Lies mal, was in der CA über Heiligenverehrung steht. Und was meinst Du genau mit "etc."?
Augsburger Bekenntnis oder was ist das? Ja vor allem die Sakramente und das Amt und so weiter meine ich.
Lutheraner hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben: Und wenn ihr sagt, ihr nehmt alle sieben Konzile an, verstehe ich nicht ganz, dass sola scriptura als Glaubensregel angenommen wurde, denn dies widerspricht ja mindestens einem anerkannten ökumenischen Konzil... Also wird das Konzil ja relativiert oder de facto nicht anerkannt.
Richtig. Es wird nur das anerkannt, was der Bibel nicht widerspricht oder ihr nichts Neues als verbindliche Glaubenslehre hinzufügt (wie ich auf der ersten Seite dieses Threads schon einmal schrieb).

Nach welchem Kriterium geht ihr vor?
Offenbarungsquelle sind die Hl. Schrift und die Lehrtradition der Kirche, welche die Hl. Schrift erklärt. Verbindlich ist der katholische Glauben, wie ihn die Alte Kirche auf den sieben ökumenischen Konzilien definiert und bekannt hat und westliche Auslegungen dieser Lehre, solange sie nicht in Widerspruch zur Hl. Schrift und zum ausgesprochenen Glauben der Alten Kirche stehen.
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Christ86 »

Aber es geht hier ja eigentlich um das evangelische Verständnis. Ich habe nur nach den Folgen dieses Verständnisses gefragt ;D
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von SpaceRat »

Christ86 hat geschrieben:
Lutheraner hat geschrieben:Lies mal, was in der CA über Heiligenverehrung steht. Und was meinst Du genau mit "etc."?
Augsburger Bekenntnis oder was ist das?
Confessio Augustana, also Augsburger Bekenntnis, ja.
Christ86 hat geschrieben:Verbindlich ist der katholische Glauben, wie ihn die Alte Kirche auf den sieben ökumenischen Konzilien definiert und bekannt hat und westliche Auslegungen dieser Lehre, solange sie nicht in Widerspruch zur Hl. Schrift und zum ausgesprochenen Glauben der Alten Kirche stehen.
Sehr schön wiedergegeben.
Ja, ungefähr so könnte man die evangelische Sicht auf die Konzile/Konzilien/Meetings erklären.
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TillSchilling

Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von TillSchilling »

SpaceRat hat geschrieben:
Ich habe so meine Probleme mit Reformierten. Was Zwangsunion und Leuenberger Konkordie unter den Tisch kehren ist, daß es theologisch weitaus größere Diskrepanzen zwischen Lutheranern und Reformierten gibt als zwischen Lutheranern und Rom-Katholiken.
Das ist jetzt zwar off-topic aber ich halte diese Sichtweise fuer falsch. Kannst du bitte erlaeutern wie du zu dieser Behauptung kommst? Gegebenenfalls in einem neuen Thread?

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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von asderrix »

Lioba hat geschrieben:Aber da warten wir mal nicht drauf. bitte nur denkt dran, dass Asderrix hier wirklich ein Stück alleine steht, das verlangt eine Menge Mut, macht ihn nicht einfach mit eurer schieren Masse platt.
Keine Sorge, ich hab ja den Zaubertrank :sauf:
Und wenns ganz schlimm wird ruf ich Obelix und Idefix, da haben wir die Römer doch immer besiegt ;)
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!

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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Lioba »

Na dann ist es ja gut. Notfalls ´ne Hotline zur FTA- ach ne heisst ja neuerdings FTH oder zur STH anlegen! Bild
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach

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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Christ86 »

SpaceRat hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:Verbindlich ist der katholische Glauben, wie ihn die Alte Kirche auf den sieben ökumenischen Konzilien definiert und bekannt hat und westliche Auslegungen dieser Lehre, solange sie nicht in Widerspruch zur Hl. Schrift und zum ausgesprochenen Glauben der Alten Kirche stehen.
Sehr schön wiedergegeben.
Ja, ungefähr so könnte man die evangelische Sicht auf die Konzile/Konzilien/Meetings erklären.
Ja? Wusste nicht, dass die ök Dogmen bei euch derartige Autorität haben wie bei uns, das nicht in Widerspruch bezieht sich nämlich nur auf die westlichen Konzilien der RKK. Die Aussagen der ök Konzilien der Alten Kirche müssen zur Gänze angenommen werden, ausserdem hast du das Zitat um den Einleitungssatz gekürzt ;D
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Lutheraner »

TillSchilling hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:
Ich habe so meine Probleme mit Reformierten. Was Zwangsunion und Leuenberger Konkordie unter den Tisch kehren ist, daß es theologisch weitaus größere Diskrepanzen zwischen Lutheranern und Reformierten gibt als zwischen Lutheranern und Rom-Katholiken.
Das ist jetzt zwar off-topic aber ich halte diese Sichtweise fuer falsch. Kannst du bitte erlaeutern wie du zu dieser Behauptung kommst? Gegebenenfalls in einem neuen Thread?
Diese Diskussion fände ich auch interessant.
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Lutheraner »

Eine Frage war noch offen:
Christ86 hat geschrieben:Wie ist das nun übrigens, glaubt ihr, der Hl. Geist leitet ein Konzil?
Der heilige Geist leitet Synoden und Konzile, wo auf ihn gehört wird.
Wenn ein Konzil oder eine Synode etwas beschließt, was dem biblischen Zeugnis widerspricht, so ist es Menschen- oder Teufelswerk.
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Florianklaus »

Lutheraner hat geschrieben:
TillSchilling hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:
Ich habe so meine Probleme mit Reformierten. Was Zwangsunion und Leuenberger Konkordie unter den Tisch kehren ist, daß es theologisch weitaus größere Diskrepanzen zwischen Lutheranern und Reformierten gibt als zwischen Lutheranern und Rom-Katholiken.
Das ist jetzt zwar off-topic aber ich halte diese Sichtweise fuer falsch. Kannst du bitte erlaeutern wie du zu dieser Behauptung kommst? Gegebenenfalls in einem neuen Thread?
Diese Diskussion fände ich auch interessant.
Ich auch, dann macht doch endlich ein neues Thema auf.

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Christ86
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Christ86 »

Florianklaus hat geschrieben:
Lutheraner hat geschrieben:
TillSchilling hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:
Ich habe so meine Probleme mit Reformierten. Was Zwangsunion und Leuenberger Konkordie unter den Tisch kehren ist, daß es theologisch weitaus größere Diskrepanzen zwischen Lutheranern und Reformierten gibt als zwischen Lutheranern und Rom-Katholiken.
Das ist jetzt zwar off-topic aber ich halte diese Sichtweise fuer falsch. Kannst du bitte erlaeutern wie du zu dieser Behauptung kommst? Gegebenenfalls in einem neuen Thread?
Diese Diskussion fände ich auch interessant.
Ich auch, dann macht doch endlich ein neues Thema auf.
:ja:
Wie bewundernswert sind deine Werke, o Herr, alles hast du mit Weisheit gemacht! Ps 104

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SpaceRat
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von SpaceRat »

Christ86 hat geschrieben:ausserdem hast du das Zitat um den Einleitungssatz gekürzt ;D
Der war ja auch falsch :breitgrins:
Schmutziges Geschirr schimmelt nicht, wenn man es einfriert.

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Christ86
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von Christ86 »

SpaceRat hat geschrieben:
Christ86 hat geschrieben:ausserdem hast du das Zitat um den Einleitungssatz gekürzt ;D
Der war ja auch falsch :breitgrins:
:aergerlich: Schlitzohr!
Wie bewundernswert sind deine Werke, o Herr, alles hast du mit Weisheit gemacht! Ps 104

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SpaceRat
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Re: Evangelische Sicht auf die Konzilien

Beitrag von SpaceRat »

Christ86 hat geschrieben:
Florianklaus hat geschrieben:
Lutheraner hat geschrieben:
TillSchilling hat geschrieben:
SpaceRat hat geschrieben:Ich habe so meine Probleme mit Reformierten. Was Zwangsunion und Leuenberger Konkordie unter den Tisch kehren ist, daß es theologisch weitaus größere Diskrepanzen zwischen Lutheranern und Reformierten gibt als zwischen Lutheranern und Rom-Katholiken.
Das ist jetzt zwar off-topic aber ich halte diese Sichtweise fuer falsch. Kannst du bitte erlaeutern wie du zu dieser Behauptung kommst? Gegebenenfalls in einem neuen Thread?
Diese Diskussion fände ich auch interessant.
Ich auch, dann macht doch endlich ein neues Thema auf.
:ja:
Später vielleicht, hier schreit eine Rollade, ein Treppenhaus, ein WC-Sitz, eine Türdrückergarnitur und diverser weiterer Kram darauf, bearbeitet zu werden.

Der Heilige Geist hat dazu leider keine Lust :pfeif:
Schmutziges Geschirr schimmelt nicht, wenn man es einfriert.

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